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Kroatien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterKroatien (Begriffsklärung) aufgeführt.
Republik Kroatien
Republika Hrvatska
FlaggeWappen
AmtsspracheKroatisch(regional auch Minderheitensprachen)
HauptstadtZagreb
Staats- und RegierungsformparlamentarischeRepublik
StaatsoberhauptPräsident
Zoran Milanović
RegierungschefPremierminister
Andrej Plenković
RegierungRegierungPlenković III
Parlament(e)Sabor
Fläche56.594[1][2] km²
Einwohnerzahl3.829.989
(Stand 31. Dezember 2021)[3]
Bevölkerungsdichte68 Einwohner pro km²
Bevölkerungs­entwicklung- 3,7 %
(Schätzung für das Jahr 2021)[4]
Bruttoinlandsprodukt
  • Total (nominal)
  • Total (KKP)
  • BIP/Einw. (nom.)
  • BIP/Einw. (KKP)
2024[5]
  • 93 Milliarden USD(76.)
  • 188 Milliarden USD(81.)
  • 24.025 USD(52.)
  • 48.697 USD(45.)
Index der menschlichen Entwicklung (HDI)0,889(41.) (2023)[6]
WährungEuro (EUR)
Unabhängigkeit25. Juni 1991
(vonJugoslawien)[7]
National­hymneLijepa naša domovino
Nationalfeiertag30. Mai
(Tag der Staatlichkeit)[8]
ZeitzoneUTC+1MEZ
UTC+2MESZ (März bis Oktober)
Kfz-KennzeichenHR
ISO 3166HR, HRV, 191
Internet-TLD.hr
Telefonvorwahl+385
Vorlage:Infobox Staat/Wartung/NAME-DEUTSCH

Kroatien (kroatischHrvatska/? [xř̩ʋaːtskaː], amtlichRepublika Hrvatska/?, d. h.Republik Kroatien) ist eindemokratischerVerfassungsstaat in der Übergangszone vonMittel- bzw.Ostmitteleuropa undSüdosteuropa.

DasStaatsgebiet Kroatiens erstreckt sich über ein teils in derPannonischen Tiefebene liegendeskontinentalesBinnenland, verbunden mit einem entlang der östlichenAdria verlaufendenmediterranen Küsten- und Hinterland, welches vomDinarischen Gebirge alsWasserscheide zwischen Adria undDonau durchzogen wird. Hauptstadt von Kroatien istZagreb, die größte Stadt vorSplit,Rijeka undOsijek. Neben derTitularnation derKroaten sind auch nationale Minderheiten Teil desStaatsvolks, von denen dieserbische die zahlenmäßig größte ist.

DieWirtschaft Kroatiens wird stark vomTourismus bestimmt,[9] so dass 2019 die Einnahmen daraus 19,2 % desBruttoinlandsprodukts ausmachten.[10] Kroatien ist Mitglied derVereinten Nationen, derEuropäischen Union, derNATO, derOSZE und derWelthandelsorganisation. Seit 2023 gehört Kroatien zumSchengen-Raum und zurEurozone.

Geographie

Das Staatsgebiet umfasst 88.073 km², wovon 56.594 km² auf Land- und 31.479 km² auf Seeterritorium entfallen.[11] Kroatien erstreckt sich über einen kontinentalen Nordteil, zu dem ein Teil derDinariden und derPannonischen Tiefebene gehört, und einen langen Küstenstreifen, an deren schmaler Nahtstelle südwestlich von Zagreb sich das Territorium stark verengt. Die östliche Adriaküste wird geographisch im Allgemeinen derBalkanhalbinsel oder Südosteuropa zugeordnet. DerStändige Ausschuss für geographische Namen empfahl 2005 die Zuordnung Kroatiens zu Mitteleuropa auf Grund eines kulturräumlichen Mitteleuropabegriffs. Für einige Kroaten ist diese Zuordnung ein Mittel der Abgrenzung von der negativ konnotierten „Krisenregion“ Balkan.[12] Die Gebiete entlang der Adriaküste werden auchSüdeuropa zugeordnet.

Grenzen

Kroatien grenzt im Nordwesten anSlowenien, im Norden anUngarn, im Nordosten anSerbien, im Osten anBosnien und Herzegowina und im Südosten anMontenegro. Der südlichste Teil des Küstengebietes ist durch den zu Bosnien und Herzegowina gehörenden, etwa 7,5 km breitenNeum-Korridor räumlich vom übrigenStaatsgebiet getrennt. Diese Region umDubrovnik bis zur Grenze zu Montenegro, ist seit 2022 innerstaatlich über diePelješac-Brücke erreichbar.

Die Gesamtlänge der Landgrenzen beträgt 2197 km. Davon entfallen auf die Grenze zuSlowenien 670, auf die Grenze zuUngarn 329, zuBosnien und Herzegowina 932, zuSerbien 241 und auf die Grenze zuMontenegro 25 km. In der Nordadria ist die Seegrenze zu Slowenien umstritten (siehe:Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens). Die Länge der adriatischen Küstenlinie (Festland) beträgt 1778 Kilometer, mit den zahlreichen Inseln sogar 6176.

Die geringste Entfernung zwischen Italien und Kroatien beträgt 20 km (durch einen kleinen Landstreifen Sloweniens getrennt), während die südlichste HalbinselPrevlaka 69 km vonAlbanien entfernt liegt.

Klima

Klimadiagramm, 2007

Im Landesinneren bzw. Nordosten Kroatiens herrscht vor allemkontinentales Klima vor. Die mittlere Tageshöchsttemperatur im Sommer betrug im Tiefland um die Jahrtausendwende etwa 28 °C, im Winter 5 °C. Die durchschnittlichen Tiefsttemperaturen lagen im Winter unter 0 °C. Der Jahresniederschlag betrug etwa 750 mm.[13]

Das Klima an der Adria hingegen ist wesentlich feuchter und es herrschtmediterranes Klima vor. Die Sommer sind also meist sonnig und trocken mit durchschnittlichen Höchsttemperaturen um 30 °C, während die Winter regenreich und mild sind (durchschnittliche Tageshöchstwerte um 10 °C). Im nördlichen Küstenabschnitt kommen Nachtfröste im Winter gehäuft vor, während dies im Südteil nur an wenigen Tagen der Fall ist. Der Jahresniederschlag an der Küste ist mit rund 1000 mm etwas höher als im Landesinneren. Die jährlichen Niederschlagssummen im kroatischen Teil desdinarischen Gebirges belaufen sich auf Werte zwischen 1000 und 2000 mm.[14][15]

Ein besonderes Wetterphänomen sind die gelegentlich in der Küstenregion auftretenden kalten FallwindeBora, die zu den stärksten der Welt zählen.

Landschaftszonen

NachReliefformen undKlimazonen lässt sich Kroatien in drei Landschaftszonen einteilen.

Pannonische Tiefebene

Die pannonische Tiefebene besteht überwiegend ausFlachland, unterbrochen von einigenMittelgebirgen. Sie wird über dieSave undDrau und deren Nebenflüsse zurDonau hin entwässert. In diesem Teil des Landes herrscht gemäßigtesKontinentalklima. Diese Landschaftszone lässt sich in Nordkroatien undSlawonien untergliedern. Nordkroatien umfasst das ostmitteleuropäisch geprägte Gebiet von derKupa bis zur ungarischen Grenze: das Flachland längs der Save und Kupa um die StädteZagreb,Karlovac undSisak, das heutedemografisch und wirtschaftlich das Zentrum des Landes bildet, das Gebirgsland desZagorje (auf Deutsch:Zagorien) nördlich der Hauptstadt Zagreb und dasMeđimurje im nördlichsten Zipfel des Landes zwischen Drau undMur. Slawonien ist das Flachland entlang der Flüsse Save und Drau bis zur Donau im Osten. Zu diesem werden oft dieBaranja (nördlich des Unterlaufes der Drau) und West-Syrmien (Zapadni Srijem) (der Ostzipfel Kroatiens zwischen Donau und unterer Save) gezählt.

Dinarische Gebirgsregion

Abschnitt desBiokovo-Gebirges, ein Teil derDinarischen Alpen

Die dinarische Gebirgsregion (auchMittleres Kroatien oderKroatisches Hügelland genannt) wird von Mittel- und einzelnen Hochgebirgen geprägt, welche dieWasserscheide zwischen Donau und Adria bilden, wobei einzelne Täler auch vollständig abflusslos sind. Dort herrscht Gebirgsklima. Zu dieser Landschaftszone gehören das Gebirgsland desGorski kotar zwischenRijeka undKarlovac, die HochtälerLika undKrbava zwischen dem entlang der Küste verlaufenden Gebirgszug desVelebit und dem Grenzgebiet zu Westbosnien sowie ein Teil des Hinterlandes Dalmatiens (Zagora,Biokovo-Gebirge).

Adriatische Küstenregion

Küstenregion in derGespanschaft Dubrovnik-Neretva

Die adriatische Küstenregion besteht zu großen Teilen ausverkarsteten Flächen. Sie ist von mediterranen Einflüssen geprägt. Die Breite des Küstenstreifens variiert stark. Während sie an einigen Stellen (unterhalb des Velebit und des Biokovo-Gebirges) nur wenige Kilometer beträgt, reicht sie an anderen Stellen weiter ins Landesinnere. Die Mehrzahl der in die Adria mündenden Flüsse ist relativ kurz; lediglich der Einzugsbereich der aus Bosnien und Herzegowina kommendenNeretva erstreckt sich weiter ins Landesinnere. Die adriatische Küstenregion lässt sich von Norden nach Süden in die historischen RegionenIstrien,Kroatisches Küstenland um Rijeka undSenj mit den Inseln derKvarner-Bucht undDalmatien untergliedern – die zerklüftete Küste südwärts ab etwaZadar einschließlich der vorgelagerten Inseln und des gebirgigen Hinterlandes.

Größte Inseln

Kornati-Inselarchipel
Hauptartikel:Liste kroatischer Inseln

Zu Kroatien gehören insgesamt 1246 Inseln, von denen 47 dauerhaft bewohnt sind.

Nr.InselFläche [km²]Einwohner
1.Cres405,783.184
2.Krk405,7817.860
3.Brač395,4414.031
4.Hvar299,6611.103
5.Pag284,568.398
6.Korčula276,0316.182
7.Dugi Otok114,441.772
8.Mljet100,411.111
9.Rab90,849.490
10.Vis90,263.617
11.Lošinj74,687.771
12.Pašman60,112.711
13.Šolta58,171.479
14.Ugljan51,046.182
15.Lastovo40,82835

Höchste Berge

DerRisnjak bildet zugleich einen kroatischenNationalpark
Nr.NameHöhe [m]Gebirge
1.Dinara(Sinjal)1831imDinara-Gebirge
2.Sveti Jure (St. Georg)1761imBiokovo-Massiv
3.Vaganski Vrh1751imVelebit-Gebirge
4.Ozeblin1657imPlješevica-Gebirge
5.Bjelolasica-Kula1533imVelika-Kapela-Gebirge
6.Risnjak1528imRisnjak-Gebirge
7.Svilaja1508imSvilaja-Gebirge
8.Snježnik1506imSnježnik-Gebirge

Gewässer

53 Strände und 26 Marinas sind in Kroatien 2021 mit einerBlauen Flagge gekennzeichnet[16]
Bucht bei Rovinj aus der Luft

Kroatien gehört laut Analyse derFAO zu den 30 wasserreichsten Staaten der Welt und nimmt europaweit den dritten Platz mit insgesamt 32.818 Kubikmetern an erneuerbaren Wasserreserven pro Kopf und Jahr ein.[17] Der Weltwasserentwicklungsbericht 2005 (World Water Development Report) der Vereinten Nationen spricht von 23.890 Kubikmetern an entsprechenden Wasserreserven.[18]

Schon 1891 verabschiedetedas Parlament einWasserrechtsgesetz des Königreiches von Kroatien undSlawonien, das Regelungen für Gewässer, Flussbetten, die Küste, die Wassernutzung, die Regulierung von Wasserflüssen wie auch den Flutschutz, Wasserschutz, Wasserschutzvereinigungen etc. vorsieht.

Seen

Die vier größten Seen Kroatiens sind:

Nr.NameFlächeHinweis
1.Vransko jezero30,7 km²
2.Dubravsko jezero17,1 km²
3.Peruća-See13,0 km²amCetina-Fluss, kroat.Peručko jezero
4.Prokljansko jezero11,1 km²

Die bekanntesten Seen sind diePlitvicer Seen.

Flüsse

Die Mehrzahl der Flüsse entwässert in dasSchwarze Meer (Donau, Save, Drau, Mur, Kupa und Una), die restlichen in die Adria (Zrmanja,Krka, Cetina und Neretva). Die Flüsse im Norden sind sehr verschmutzt, am stärksten davon die Save zwischen Zagreb und Sisak.

Die längsten Flüsse sind dieSave (kroat.:Sava, 562 km) sowie dieDrau (kroat.:Drava, 505 km). Diese Flüsse bilden zu großen Teilen die Grenzen zu Bosnien-Herzegowina bzw. zu Ungarn. Beide Flüsse fließen zur Donau, dabei ist die Save der wasserreichste, die Drau der viertwasserreichste Nebenfluss der Donau. Die Donau trennt Kroatien von der serbischen ProvinzVojvodina. Der kroatische Anteil am Fluss lieg bei 188 km, zudem grenzt Kroatien fast ausschließlich an die rechte Donauseite.

DieKupa (slowenisch:Kolpa, 269 km) bildet einen Großteil der Grenze zu Slowenien. Sie mündet in Sisak in die Save, die ab dort schiffbar ist. Weitere Flüsse sind dieKorana,Krapina,Lonja,Mur sowie dieVuka.

Die Flüsse aus denDinariden zur Adria sind eher kurz, mit Ausnahme derNeretva.

Siehe auch:Liste der Flüsse in Kroatien

National- und Naturparks

Hauptartikel:Liste der Nationalparks und Naturparks in Kroatien

Kroatien verfügt über achtNationalparks und elf geschützteNaturparks. Insgesamt stehen 450 Gebiete, davon 79 Sonderreservate (botanische,geomorphologische,ornithologische, Meeres- und Waldreservate) unter Naturschutz. Insgesamt sind 5846 km² bzw. 10 % der Festlandsfläche Kroatiens geschützt, bei Zuzählung der geschützten Gewässer ergeben sich 6129 km². Kroatien hat Anteile amGrünen Band Europas.[19]

Nationalpark Plitvicer Seen (UNESCO-Weltnaturerbe)

Nationalparks

Nr.NameBeschreibung
1.Nationalpark Plitvicer SeenkroatischPlitvička jezera (Wasserfälle), Nationalpark seit 1949,UNESCO-Weltnaturerbe seit 1979, u. a. Schauplatz derWinnetou-Filme
2.Nationalpark PaklenicaKlettermöglichkeiten, Karsthöhlen, Nationalpark seit 1949
3.Nationalpark Risnjakin der Gebirgsgegend desGorski kotar naheRijeka, Nationalpark seit 1953
4.Nationalpark MljetInsel in Süddalmatien, Nationalpark seit 1960
5.Nationalpark KornatenkroatischKornati (Inselarchipel), geschützt seit 1964
6.Nationalpark KrkabeiŠibenik (Wasserfälle), Nationalpark seit 1985, u. a. Schauplatz der Winnetou-Filme
7.Nationalpark Nördlicher VelebitVielfältigeKarstphänomene, Reichtum an Flora und Fauna auf kleinstem Platz, Nationalpark seit 1999
8.Nationalpark BrijuniauchBrioni genannt, vorIstrien, vormaligeTito-Sommerresidenz, kleinerSafaripark

Naturparks

Nr.NameBeschreibung
1.Naturpark Kopački ritFeuchtbiotop an derDonau
2.Naturpark PapukinMittelslawonien
3.Naturpark Lonjsko poljeFeuchtbiotop an derSave
4.Naturpark Medvednicader „Hausberg“ vonZagreb
5.Naturpark Žumberak-Samoborsko gorjewestlich von Zagreb
6.Naturpark UčkaGebirge nahe Rijeka, trennt Istrien vom übrigen Festland
7.Naturpark Velebitumfasst den gesamten Gebirgszug (nördlicher Velebit undPaklenica besonders geschützt)
8.Naturpark Vransko jezeroin derZagora
9.Naturpark Telašćicabei denKornaten
10.Naturpark BiokovoGebirgszug inSüddalmatien
11.Naturpark LastovoInsel inSüddalmatien

Geomorphologische Phänomene

DieBlaue Grotte von Biševo
Nr.NameBeschreibung
1.Crveno jezero„Roter See“ naheImotski
2.Modra špiljadie „Blaue Grotte“ auf der InselBiševo in der Nähe vonVis
3.Vransko Jezeroder „Vrana-See“ zwischenZadar undŠibenik
4.Vela Dragaein Canyon imNaturpark Učka
5.Bijele und Samarske stijeneeinNaturreservat imKapela-Gebirgsmassiv
6.Rožanski kuk undHajdučki kukeinNaturreservat imVelebit-Gebirgsmassiv
7.Zmajevo okoder „Drachenaugensee“ beiRogoznica inDalmatien

Flora und Fauna

Nadelwaldbestand im GebietGorski kotar

Im Jahr 2004 erklärte die Regierung das gesamte kroatische Meeresgebiet zu einem ökologischen Schutzgebiet und einer kontrollierten Fischfangzone, um die empfindliche Meeresfauna und Vegetation zu schützen. Die Vorgehensweise wurde von Italien, Slowenien und auch der restlichenEU kritisiert, da mit dem Gesetz auch die Fischereirechte berührt werden. Slowenien erachtet dabei die kroatischeausschließliche Wirtschaftszone, im Rahmen der EU-Beitrittsverhandlungen, als einseitigeVorherbestimmung (Präjudiz) der Grenzen zu diesem Staat.[20][21]

Es gibt etwa 4000 Pflanzenarten und mehrere Tausend Tierarten in Kroatien, davon stehen 380 Spezies der Fauna und 44 der Flora unter Naturschutz.[22]

Siehe auch:„Ökologisches Schutzgebiet“ im Artikel Internationale Konflikte der Nachfolgestaaten Jugoslawiens

Flora

Insgesamt 36,83 % Kroatiens (2.082.702 ha) sind von Wäldern bedeckt.[23] Etwa 95 % des Waldbestandes sind seit längerer Zeit weitgehend naturbelassene Mischwälder. Etwa 81 % sind Staatswälder, 19 % befinden sich in privatem Besitz. 85 % der Waldfläche bildenLaubwälder, 15 % entfallen auf Nadelwälder.

In den Gebirgsregionen desGorski kotar, derLika, wachsen vorwiegend Nadelwälder, in der pannonischen Tiefebene vorwiegend Laubwälder.

Entlang der Küste wachsen vor allemmediterraneHartlaubgehölze,Macchien,Pinien undKiefernwälder. In den Feuchtgebieten wachsen zahlreiche, auch seltene Arten der Wasserrosen und die Feucht-Segge.

In den trockenen und heißen Sommermonaten kommt es durch unvorsichtiges Verhalten von wiederholt zu Großbränden. So entstand auf der InselBrač ein verheerendes Feuer. Die Regierung investiert daher zunehmend inBrandschutzmaßnahmen.

Bärenrefugium von Kuterevo,Braunbär im Gebiet desVelebit

Fauna

Große Raubtiere wieBraunbären,Wölfe,Goldschakale undLuchse sind vor allem in den gebirgigen Regionen Kroatiens anzutreffen.

Zu denGreifvögeln gehörenGänsegeier sowieStein- undSchlangenadler. Große Vögel, die in den Auen und Sumpfgebieten nisten, sind derSichler und verschiedeneReiherarten. In den Nationalparks des Nordens sind zahlreiche Tierarten zu finden, die in Mitteleuropa selten anzutreffen oder gar ausgestorben sind: derWeißschwanzseeadler,Kormorane,Eisvögel,Schwarzstörche, dieZwergseeschwalbe oder derBienenfresser.

In der Küstenregion lebenLandschildkröten,Sumpfschildkröten undMeeresschildkröten,Eidechsen,Geckos undSchlangen (Nattern,Ottern). Auch einige Meeressäuger sind im kroatischen Teil der Adria beheimatet. Der adriatische Delfin und insbesondere dieMittelmeer-Mönchsrobbe gehören dabei zu den vom Aussterben bedrohten Arten. Auch die Bestände desRoten Thuns sind durch die industrielleÜberfischung im gesamten Mittelmeerraum bedroht. In Kroatien gibt es einigeendemische Arten. Ein Beispiel hierfür ist der in unterirdischen Höhlen der Karstregion vorkommendeGrottenolm.

Bevölkerung

Bevölkerungspyramide Kroatien 2016
Bevölkerungsdichte Kroatien (2011)

Demografie

Kroatien hatte 2022 3,9 Millionen Einwohner.[24] Die Einwohnerzahl sank um 0,6 %. Zum Bevölkerungsrückgang trug ein Sterbeüberschuss (Geburtenziffer: 8,8 pro 1000 Einwohner[25] vs. Sterbeziffer: 14,8 pro 1000 Einwohner[26]) bei. Die Anzahl der Geburten pro Frau lag 2022 statistisch bei 1,5, genauso wie in der Europäischen Union.[27] DieLebenserwartung der Einwohner Kroatiens ab der Geburt lag 2022 bei 77,6 Jahren[28] (Frauen: 80,7[29], Männer: 74,6[30]). DerMedian des Alters der Bevölkerung lag im Jahr 2021 bei 43,7 Jahren.[31] Im Jahr 2023 waren 14,0 % der Bevölkerung unter 15 Jahre alt,[32] während der Anteil der über 64-Jährigen 22,7 % der Bevölkerung betrug.[33]

Bevölkerungsstruktur

Von den Einwohnern zum Zeitpunkt der Volkszählung von 2001 besaßen 4.399.364 (99,14 %) die kroatische Staatsangehörigkeit, 44.340 (1,00 %) davon auch eine zweite Staatsangehörigkeit. 17.902 (0,40 %) besaßen eine ausländische Staatsangehörigkeit, 9.811 (0,22 %) waren Staatenlose. Von 10.383 Einwohnern (0,23 %) war die Staatsangehörigkeit unbekannt.

Die kroatischeDiaspora ist überdurchschnittlich groß. Es gibt zahlreiche entsprechende Minderheitenverbände im Ausland. Als größter Verband gilt dieHrvatska bratska zajednica in denUSA. Im kroatischen Parlament gibt es eigene Abgeordnete der kroatischen Diaspora, die auch von diesen gewählt werden.

Im Jahre 2017 waren 13,4 % der Bevölkerung im Ausland geboren. Häufigste Herkunftsländer waren Bosnien und Herzegowina (390.000 Personen), Serbien (50.000) und Deutschland (30.000). Ein großer Teil dieser Personen sind ethnische Kroaten.[34][35]

Seit demEU-Beitritt im Jahr 2013 haben je nach Schätzung über 300.000 Kroaten das Land verlassen, die Hälfte davon nach Deutschland.[36] Die Regierung hat finanzielle Anreize für Rückkehrer in Aussicht gestellt.[36]

Laut Volkszählung 2001 betrachten sich fast 90 % aller Bewohner als Kroaten. Laut Volkszählung 1991 sahen sich damals noch 78,1 % der Bevölkerung als Kroaten, 12,1 % alsSerben,[37] von denen viele im Zuge der Konsolidierung des kroatischen Staates flohen oder vertrieben wurden.

Ethnien laut Volkszählung 2001[38]
Kroaten3.977.171(89,63 %)Slowenen13.173(0,30 %)
Serben201.631(4,54 %)Tschechen10.510(0,24 %)
Bosniaken20.755(0,49 %)Roma9.463(0,21 %)
Italiener19.636(0,44 %)Montenegriner4.926(0,11 %)
Ungarn16.595(0,37 %)Slowaken4.712(0,11 %)
Albaner15.082(0,34 %)Mazedonier4.270(0,10 %)
Ethnien laut Volkszählung 2011[39]
Kroaten3.874.321(90,42 %)Slowenen10.517(0,25 %)
Serben186.633(4,36 %)Tschechen9.641(0,22 %)
Bosniaken31.479(0,73 %)Slowaken4.753(0,11 %)
Italiener17.807(0,42 %)Montenegriner4.517(0,11 %)
Albaner17.513(0,41 %)Mazedonier4.138(0,10 %)
Roma16.975(0,40 %)Deutsche2.965(0,07 %)
Ungarn14.048(0,33 %)Sonstige89.582(2,09 %)
Gesamt4.284.889(100 %)

Von Regierungsseite wurde 2005 eine Kampagne zur Zurückführung serbischer Flüchtlinge initiiert. An zentraler Stelle konnten potentielle Rückkehrer Informationen zur Rückkehr einholen.[40]

Laut der letzten Volkszählung von 2021 bilden Kroaten 91,63 % der Bevölkerung. Die größte nationale Minderheit, die serbische, ist nur noch mit 3,2 % vertreten. Bosniaken (Bošnjaken; ehemals „Muslime“ genannt) sind die drittgrößte Ethnie in Kroatien und machen 0,62 % der Bevölkerung aus.[41]

Das Hauptsiedlungsgebiet der italienischen Minderheit (0,36 %) ist die WestküsteIstriens, daneben gibt es kleine italienische Sprachgruppen in Ost- und Mittelistrien,Rijeka, Dalmatien (z. B.Zadar) undWestslawonien.Magyaren (Ungarn) undSlowaken leben vor allem im Osten,Tschechen im Westen Slawoniens. DieBosniaken,Albaner undMazedonier leben über das gesamte Land verstreut, vor allem in den größeren Städten. Eine kleine Minderheit bilden auch die alteingesessenenArbanasi, die Nachfahren eingewanderter albanischer Flüchtlinge aus dem 18. Jahrhundert sind und heute ausschließlich in Zadar leben.

Die einstigedeutschsprachige Minderheit, die auf die Besiedlung durchDonauschwaben im 18. Jahrhundert zurückgeht, wurde im Zuge desZweiten Weltkriegs durch daskommunistische jugoslawische Regime vertrieben und ermordet. Die heute nur noch sehr kleine Minderheit ist staatlich anerkannt und lebt vor allem umOsijek im Osten des Landes.

Im Umgang mit der Minderheit derRoma wurden 2006 vonAmnesty International Fortschritte festgestellt;[42] insbesondere im Schulbereich und der Schaffung von Wohnräumen.

DasSimon Wiesenthal Center stufte Kroatien Mitte 2006 in die höchste Beurteilungskategorie hinsichtlich der Bemühungen zur Verfolgung vonnationalsozialistischen Verbrechen und deren erfolgreicher Prozessierung ein.

Sprachen

DieAmtssprache in Kroatien ist diekroatische Standardsprache. Kroatisch beziehungsweiseSerbokroatisch wird fast überall im Land verstanden und gesprochen.

Auf Istrien sowie in geringerem Maße auch inRijeka und auf einigen derKvarner-Inseln wird auchItalienisch bzw. dasVenezianische gesprochen. In Grenznähe zu Ungarn, insbesondere in Nordost-Slawonien, gibt es kleineungarische Sprachinseln. Im westlichen Slawonien befinden sichtschechische und in Ostslawonienslowakische Sprachinseln. DasIstrorumänische im Nordosten und dasIstriotische im Südwesten Istriens sind vom Aussterben bedroht.Albanische undslowenische Muttersprachler leben über das gesamte Staatsgebiet verteilt. DieKroatienserben leben teilweise noch in den Grenzregionen zu Bosnien.

Muttersprachen laut Volkszählung von 2011[43]
1.Kroatisch4.096.305(95,6 %)9.Serbokroatisch7.822(0,18 %)
2.Serbisch52.879(1,23 %)10.Tschechisch6.292(0,15 %)
3.Italienisch18.573(0,43 %)11.Slowakisch3.792(0,09 %)
4.Albanisch17.069(0,4 %)12.Mazedonisch3.519(0,08 %)
5.Bosnisch16.856(0,39 %)13.Deutsch2.986(0,07 %)
6.Romanes14.369(0,36 %)14.Russinisch1.472(0,03 %)
7.Ungarisch10.231(0,24 %)15.Sonstige5.367(0,16 %)
8.Slowenisch9.220(0,22 %)

Religionen

DieKathedrale von Zagreb
Hauptartikel:Römisch-katholische Kirche in Kroatien,Serbisch-Orthodoxe Kirche undBaptisten in Kroatien

Der überwiegende Teil der Bevölkerung gehört der römisch-katholischen Kirche an. Laut Volkszählung von 2011,[44] in der „katholisch“ als Standardantwort vorgegeben war, sind die wichtigsten in Kroatien vertretenen Religionen:[45]

Religionen in Kroatien
1.Römisch-katholisch3.697.143(86,4 %)
2.Serbisch-orthodox190.143(4,4 %)
3.Muslime62.977(1,5 %)
4.Protestanten14.653(0,3 %)
5.Andere Christen12.961(0,3 %)
6.Andere religiöseWeltanschauungen5.641(0,1 %)
7.Keine Angaben oderAgnostiker/Atheisten301.371(7 %)

Eine repräsentative Umfrage im Auftrag der Europäischen Kommission im Rahmen desEurobarometers ergab 2020, dass für 53 % der Menschen in Kroatiens Religion wichtig ist, für 28 % ist sie weder wichtig noch unwichtig und für 18 % ist sie unwichtig.[46]

Bildung und Wissenschaft

DieSchulpflicht gilt nach der Regelung von 2007 für Kinder im Alter von 7 bis 18 Jahren. Sie wird acht Jahre auf der Grundschule abgeleistet, danach wird der Schulbesuch drei Jahre bis zur 11. Klasse auf einer Fachschule bzw. vier Jahre bis zur 12. Klasse auf einem Gymnasium fortgesetzt.

In Kroatien wird muttersprachlicher Unterricht für ethnische Minderheiten sowohl an Grundschulen als auch an weiterführenden Schulen (Gymnasien) in folgenden Sprachen angeboten: Tschechisch, Ungarisch, Italienisch, Serbisch und Deutsch. Für den Unterricht der insgesamt 3207 serbischen Schüler in serbischer Sprache waren 2008/09 landesweit 459 Lehrer eingesetzt. An zweiter Stelle folgte der Muttersprachenunterricht für 2139 italienische Schüler durch 374 Lehrkräfte. Deutschsprachiger Unterricht wurde nur noch an einer Grundschule angeboten.[47]

Etwa jeder vierte Kroate spricht Englisch, jeder siebte deutsch.[48]

DieAnalphabetenquote bei den über 15-Jährigen lag laut CIA 2010 bei 1,2 % der Gesamtbevölkerung.[2]

Gebäude derUniversität Rijeka

Kroatien besitzt mehrereHochschulen (kroatischsveučilište), darunter fünf polytechnische und 14 öffentliche und privateFachhochschulen (kroatischveleučilište). Die sieben Universitäten des Landes sind dieUniversität Dubrovnik,Osijek,Pula,Rijeka,Split undZadar sowie in der Hauptstadt dieUniversität Zagreb. Daneben unterhalten die einzelnen Universitäten zahlreiche Institute in anderen Städten des Landes, wie z. B. inVaraždin. Weitere etwa 40 Forschungsinstitute bzw. wissenschaftlicheGroßprojekte werden in einer offiziellen Website zusammengefasst.[49]

Die älteste genuin-kroatische Wissenschaftsinstitution istMatica hrvatska, die in derDonaumonarchie zur Kultur- und Sprachpflege ins Leben gerufen wurde.

Siehe auch:Liste der Universitäten und Hochschulen in Kroatien

Städte in Kroatien

Dubrovnik
Zagreb
Rijeka
Die größten Städte Kroatiens (über 30.000 Einwohner) per 31. März 2011
1.Zagreb790.01711.Varaždin46.946
inkl.Agglomeration1.107.62312.Šibenik46.332
2.Split178.10213.Dubrovnik42.615
3.Rijeka128.62414.Bjelovar40.276
4.Osijek108.04815.Kaštela38.667
5.Zadar75.06216.Samobor37.633
6.Velika Gorica63.51717.Vinkovci35.312
7.Slavonski Brod59.14118.Koprivnica30.854
8.Pula57.460
9.Karlovac55.705
10.Sisak47.768
Siehe auch:Liste der Orte in Kroatien undListe deutscher Bezeichnungen kroatischer Orte

Geschichte

Hauptartikel:Geschichte Kroatiens
Rekonstruktion einer Neandertalerfamilie an derNeandertaler-Fundstätte inKrapina

Urgeschichte

Die ältesten Siedlungsbelege auf dem Gebiet des heutigen Kroatien sind etwa 130.000 Jahre alt. Es existieren bedeutendepaläoanthropologische Fundstätten: beiKrapina befinden sich die vonDragutin Gorjanović-Kramberger im Jahr 1899 entdeckteNeandertaler-Fundstätte Hušnjakovo brdo (mitNeandertalermuseum) sowie dieVindija-Höhle.Das Neolithikum begann mit derStarčevo-Kultur im Inland und derImpresso-Kultur an der Küste. Darauf folgten dieDanilo-Kultur und dieHvar-Kultur an der Küste, im Inland die Sopot/Vinča-Kultur. Nahe der StadtVukovar befindet sich in Vučedol-Gradac die namensgebende Fundstätte der spät-äneolithischenVučedol-Kultur.ZahlreicheGrabhügel (Gomila) datieren aus derBronze- undEisenzeit.

Altertum und frühes Mittelalter

UnterKaiser Augustus erbautes römisches Amphitheater inPula

Die ersten griechischen Siedlungen an der Ostküste desAdriatischen Meeres entstanden im 12. und 11. Jahrhundert v. Chr. im Zuge derIonischen bzw. auch später dergroßen griechischen Kolonisation. So geht die Gründung der SiedlungSplit auf diese Zeit zurück (Split vongr.Aspalatos oderSpalatos = Höhle).[50] 2021 wurden neue archäologische Funde entdeckt, die auf eine griechische Besiedlung Dalmatiens auch im 8. Jahrhundert v. Chr. und 4. Jahrhundert v. Chr. hindeuten.[51] Im 4. Jahrhundert v. Chr. erwähnte der griechische HistorikerHerodot in seinenWerk dieIllyrer.

Ab der Mitte des 2. Jahrhunderts v. Chr. wuchs der politische Einfluss derRömer auf die illyrischen Stämme zwischen der Küste und derpannonischen Ebene. Im Jahr 34 v. Chr. verleibteOktavian, der spätere Kaiser Augustus, nach einem 20 Jahre andauernden Krieg in der Schlacht von Zerek dieses Gebiet Rom ein. Zu Beginn des 1. Jahrhunderts wurde die römischeProvinz Dalmatia, benannt nach dem Stamm der Delmatae, gebildet. Im Jahr 293 wurde unter der Herrschaft desKaisers Diokletian die Provinz entlang des FlussesDrina geteilt. Nach der Teilung desRömischen Reiches in West- und Ostrom im Jahre 395 kam das Gebiet zu Westrom.

Oströmisches bzw. Byzantinisches Reich (550–1270)

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Die Belegangaben zur Herkunft der Kroaten fehlen, die Herrschaft Venedigs an der Küste ebenfalls.

Nach Auflösung des Römischen Reiches gehörte das Gebiet des heutigen Kroatiens größtenteils (Dalmatien, Istrien und Slawonien) von 550 bis 1270 mit mehrfachen Unterbrechungen (zeitweilige kroatische Unabhängigkeit – siehe unten) demOströmischen bzw. Byzantinischen Reich an. Im 6. Jahrhundert wanderte das zentralasiatische Reitervolk derAwaren in das von denLangobarden zusätzlich besiedelte Pannonien ein. Die Kroaten wurden im 7. Jahrhundert vombyzantinischen KaiserHerakleios in ihr heutiges Siedlungsgebiet gerufen, um ihm beim Kampf gegen die Awaren zu helfen. Nach dem Bericht des byzantinischen KaisersKonstantin VII. Porphyrogennetos stammten die Kroaten aus dem Gebiet des heutigenKleinpolens. Während dieser Zeit der Zugehörigkeit zuKonstantinopel wurden die südslawischen Stämme größtenteils von den Byzantinern im 7. Jahrhundert bis 9. Jahrhundert im Zuge derSlawenmission christianisiert, nördliche Teile Kroatiens und auch Slowenien wurden von Salzburg aus missioniert. Der Machtverlust der Byzantiner nach den Frankenkriegen, das zeitweilig autonome kroatische Königreich und die darauffolgende Zugehörigkeit eines Großteils des heutigen Kroatien zu westeuropäischen Herrschaften wie dem Frankenreich und dem Königreich Ungarn markieren die allmähliche Entfernung von der byzantinisch-orthodoxen Kultur. Kroatien geriet in die Einflusssphäre der römisch-katholischen Kirche und somit in den westeuropäischen Kulturraum.

Der Name der Kroaten ist erstmals in einer Quelle aus dem 9. Jahrhundert belegt. Der Name „Hrvat“ selbst hat keine slawischen Wurzeln, sondern entstand mit größter Wahrscheinlichkeit als Fremdbezeichnung einesiranischen Volkes (Sarmaten?) für Slawen.[52] Man geht davon aus, dass das Volk der „Hrvati“ aus der Gegend des persischen Flusses (in der sarmatischen Sprache) „Harahvaiti“ stammt, der heute durch die Lautverschiebung („h“ zu „s“) „Sarasvati“ genannt wird.

Im Jahr 879 wird FürstBranimir von PapstJohannes VIII. mit „dux Croatorum“ angeschrieben und angesprochen, was seinerzeit einer Anerkennung des mittelalterlichen kroatischen Staates gleichkommt.

König-Tomislav-Platz inZagreb – Tomislav war der erste kroatische König (910)

Königreich Kroatien (925–1102)

Um 925 wurdeTomislav der erste König Kroatiens. Gleichzeitig war dies auch der erste Königstitel in der Geschichte der Südslawen. PapstJohannes X. erkannte diesen Titel sofort an. Im Jahr 925 sprach ihn Johannes X. in einem Brief mit dem Titelrex croatorum (König der Kroaten) an. Während seiner Herrschaft kam es zuUngarneinfällen im pannonischen Becken. Tomislav verteidigte sein Königreich, das aus Zentralkroatien,Slawonien und TeilenDalmatiens undBosniens bestand, erfolgreich gegen dieMagyaren.

Seine Blütezeit erreichte das Königreich unter der Regentschaft von KönigPetar Krešimir IV. Unter seiner Herrschaft wurde im Jahr 1059 die Kirche in Anlehnung an denRömischen Ritus reformiert. Dies war hinsichtlich desSchismas von 1054 und der Treue zu Rom von Bedeutung. Das Königreich existierte bis ins Jahr 1102 weiter.

Personalunion mit Ungarn (1102–1526)

Im Jahr 1102 erfolgte die Krönung des ungarischen KönigsKoloman zum kroatischen König inBiograd beiZadar und Kroatien kam inPersonalunion zuUngarn. Kroatien behielt dabei eine eigene Verwaltung unter einem kroatischenBan (Vizekönig bzw. dessen Stellvertreter). DiePacta conventa, die die Beziehungen des kroatischen Adels zum König regelt, wurde traditionell ebenfalls ins Jahr 1102 datiert, hierfür gibt es aber keine Belege.

DiePersonalunion mit dem Königreich Ungarn blieb, mit Ausnahme der Türkenkriege im 16., 17. und frühen 18. Jahrhundert, und einiger anderer Unterbrechungen, in unterschiedlicher Form bis 1918 bestehen.

Unter Osmanen (1451–1699) und Habsburgern (1527–1918)

Nikola Šubić Zrinski
Hauptartikel:Kroatien in der Donaumonarchie undKönige von Kroatien

Seit Mitte des 15. Jahrhunderts waren Ungarn und Kroatien Angriffen desOsmanischen Reiches ausgesetzt. Nach der Niederlage der Ungarn und Kroaten gegen die Osmanen in derSchlacht bei Mohács (1526) wurde vom kroatischen Adel beider Versammlung von CetingradFerdinand I. (HRR) zum kroatischen König gewählt.

Die historischen kroatischen LandschaftenDalmatien und TeileIstriens standen seit dem Spätmittelalter unter der Herrschaft derRepublik Venedig. DieRepublik Dubrovnik konnte als einziges der Gebiete des heutigen Kroatien vom 14. Jahrhundert bis zum Jahr 1808 ihre staatliche Unabhängigkeit bewahren.[53][54]


Kroatien war jahrhundertelang Kampfzone gegen das Osmanische Reich. Als Abwehr wurde die sogenannteMilitärgrenze errichtet, in der sich auch in bedeutender ZahlOrthodoxe Christen ansiedelten. Zeitweilig erhielten die Bewohner der Militärgrenze Privilegien in Form desStatuta Wallachorum.[55]

BanJosip Jelačić

Nach dennapoleonischen Kriegen kamen 1815 ganzDalmatien und Istrien unterösterreichische Herrschaft, wurden jedoch aus politischen Gründen („divide et impera“) nicht verwaltungsmäßig mit dem übrigen Kroatien vereinigt, sondern zu separatenKronländern. Ab 1867 waren Dalmatien undIstrien Teil derösterreichischen Reichshälfte, während dasKönigreich Kroatien und Slawonien zurungarischen Reichshälfte gehörte.

Flagge desDreieinigen Königreichs Kroatien, Dalmatien und Slawonien

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wuchs unter der kroatischen Bevölkerung das Verlangen nach mehr Selbstbestimmungsrechten und einem Ende derMagyarisierungspolitik Ungarns. In denRevolutionsjahren um 1848 befehligteBanJosip Jelačić die Niederschlagung desWiener Oktoberaufstands. Die kroatischen nationalen Bestrebungen wurden durch denÖsterreichisch-Ungarischen Ausgleich und denUngarisch-Kroatischen Ausgleich 1867 behindert. Das 19. Jahrhundert war zudem geprägt vom sogenanntenIllyrismus, einer Bewegung, die zahlreiche kulturelle Veränderungen durchsetzte. Es kam zu einer Standardisierung der kroatischen Sprache und gleichzeitig wurde die Idee geboren, alle Südslawen in einem Staat zu vereinen.

Königreich Jugoslawien (1918–1941)

Kroatien löste sich im Jahr 1918 am Ende desErsten Weltkrieges aus derösterreichisch-ungarischen Monarchie. Italienische Truppen begannen daraufhin mit der Besetzung von kroatischen Gebieten längs der Ostküste der Adria, da Italien imLondoner Vertrag von 1915 deren Annexion zugesagt worden war. Angesichts dessen beschloss derNationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben Ende November 1918 die sofortige Vereinigung Kroatiens mit demKönigreich Serbien, woraus dann dasKönigreich der Serben, Kroaten und Slowenen entstand. Viele Kroaten lehnten aber diemonarchistische Staatsform ab, fühlten sich benachteiligt und verlangten für Kroatien die Gründung einerRepublik. Nachdem dieVerfassung eine zentralistische Staatsorganisation und die Auflösung der historischen Provinzen vorsah, erlangten die Serben als zahlenmäßig größtes Volk de facto die Vorherrschaft.

1928 wurden im jugoslawischen Parlament mehrere kroatische Politiker erschossen, darunterStjepan Radić, der Anführer der kroatischen Fraktion. Nach einer Staatskrise löste 1929 KönigAleksandar I. das Parlament auf, führte eineKönigsdiktatur ein und benannte den Staat inKönigreich Jugoslawien um. Seine Macht stützte sich auf das Militär.

Gleichzeitig floh ein Teil der kroatischen politischen Elite ins Ausland. Teile davon bildeten die vonAnte Pavelić angeführte und vonMussolini unterstützte faschistischeUstascha-Bewegung, die mit Gewalt gegen das Königreich Jugoslawien kämpfte. 1934 wurde von ihnen bei einem Attentat inMarseille König Alexander erschossen.

1939 wurde am Vorabend des Zweiten Weltkrieges mit demVertrag Cvetković-Maček einserbisch-kroatischer Ausgleich versucht.

Unabhängiger Staat Kroatien (1941–1945)

Denkmal für die Opfer desKonzentrationslagers Jasenovac
Hauptartikel:Unabhängiger Staat Kroatien undKroatische Legion

Vier Tage nach dem Beginn desBalkanfeldzuges marschierte am 10. April 1941 dieWehrmacht inZagreb ein, am selben Tag wurde derUnabhängige Staat Kroatien (NDH) alsVasallenstaat derAchsenmächte proklamiert. Am 17. April 1941 kapitulierte dasKönigreich Jugoslawien vor den Achsenmächten. Daraufhin erfuhr Kroatien bis zum Ende desZweiten Weltkriegs wesentliche territoriale Veränderungen. So wurde dem Land einerseits der größte Teil des heutigenBosnien und Herzegowina zugeschlagen, andererseits wurde das Küstengebiet (Dalmatien) in denRömischen Verträgen von 1941 anItalien abgetreten. Das Gebiet nördlich der Mur wurde an Ungarn abgetreten. Faktisch warAnte Pavelić, der Führer derUstascha, unter dem TitelPoglavnik Staatschef des Unabhängigen Staates Kroatien. Er errichtete einefaschistischeDiktatur und dieUstascha-Bewegung leitete denVölkermord an den Serben im Unabhängigen Staat Kroatien, denVölkermord an den Roma und denHolocaust im NDH ein. Vorrangiges Ziel der Völkermorde war auf kroatischer Seite die gewaltsame Errichtung eines ethnisch homogenen Nationalstaats.[56] Auch kroatischeAntifaschisten wurden verfolgt und ermordet.[57][58] Zum bekanntestenKonzentrationslager in der Region wurdeJasenovac, daneben gab es auch andereLager wie z. B. inStara Gradiška oderJadovno.

Schon nach wenigen Monaten provozierten die Gewaltakte der Ustaschaeinen umfangreichen Partisanenkrieg starker Widerstandsgruppen.[59] Im Sommer 1941 begann diejugoslawische Partisanenbewegung einen bewaffneten Aufstand gegen das Ustascha-Regime und konnte 1942 und 1943 einen großen Teil des Landes unter ihre Kontrolle bringen. NebenTito warAndrija Hebrang eine der Führungspersönlichkeiten. Nach der Niederlage der Achsenmächte und ihrer Verbündeten kam es 1945 seitens derjugoslawischen Volksbefreiungsarmee zu Verbrechen an den Kriegsverlierern, vor allem beimMassaker von Bleiburg.

1942, noch unter deutscher Besatzung, hatten die Kommunisten das aktive und passiveFrauenwahlrecht anerkannt.[60] Die volle rechtliche, wirtschaftliche und gesellschaftliche Gleichberechtigung der Geschlechter wurde erstmals in der Verfassung von 1946 garantiert.[61] Eine abweichende Quelle nennt für die Einführung des aktiven und passiven Wahlrechts den 11. August 1945.[62]

Teilrepublik Jugoslawiens (1945–1991)

Hauptartikel:Sozialistische Republik Kroatien

Nach Kriegsende wurde Kroatien eine von sechs Teilrepubliken(Sozialistische Republik Kroatien) der neu gegründetenFöderativen Volksrepublik Jugoslawien, ab 1963Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien (SFRJ), unter der RegierungTitos.

Flagge derSozialistischen Republik Kroatien (1945–1990)

Im Jahre 1971 wurde die Protest- und ReformbewegungKroatischer Frühling niedergeschlagen. Nach dem Tod Titos 1980 nahmen die Spannungen zwischen Kroatien und der von Serben dominierten jugoslawischen Regierung zu. Ende der 1980er Jahre hatten sich aus den Bestrebungen nach mehr Autonomie die Forderungen nach der Unabhängigkeit vonJugoslawien entwickelt. Der KroateFranjo Tuđman, der an der Seite Titos gegen dasUstascha-Regime gekämpft hatte, erlangte bei der kroatischen Bevölkerung großen Zuspruch. Nachdem die geschwächte jugoslawische Regierung einMehrparteiensystem zugelassen hatte, gründete Tuđman 1990 dieKroatische Demokratische Gemeinschaft (HDZ), die bald den Charakter einer Volkspartei annahm. Seine Forderung nach einem unabhängigen Kroatien löste bei den Serbischstämmigen, die laut damaliger Verfassung das zweite Staatsvolk darstellten, Proteste aus, doch die HDZ gewann bei den Wahlen am 22./23. April bzw. 6./7. Mai 1990 mit 40 % der abgegebenen Stimmen 67,5 % der Parlamentssitze.[63] Tuđman wurde anschließend zum Präsidenten gewählt.

Unabhängigkeit (seit 1991)

Hauptartikel:Beitrittsverhandlungen Kroatiens mit der Europäischen Union

Kroatienkrieg (1991–1995)

Hauptartikel:Kroatienkrieg
Bekanntmachung zumReferendum über die Unabhängigkeit Kroatiens am 19. Mai 1991 (Museum für kroatische Geschichte,Zagreb)

Nachdem sich am 19. Mai 1991 in einem Referendum über die Unabhängigkeit Kroatiens 93,2 % der Wahlbeteiligten für die Souveränität ausgesprochen hatten, erklärte Kroatien im Juni 1991 unterFranjo Tuđman seine Unabhängigkeit. Die erste Anerkennung erfolgte am 26. Juni 1991 durchSlowenien, das sich ebenfalls gerade für unabhängig erklärt hatte.[64] Die de facto von Serbien dominierte Jugoslawische Volksarmee (JNA) versuchte die Unabhängigkeitsbestrebungen militärisch niederzuwerfen. Der militärische Versuch, kroatische Gebiete sowohl mit großem als auch geringem Anteil an serbischer Bevölkerung von Kroatien abzuspalten und mittelfristig an Serbien anzugliedern, mündete in den fast vier Jahre andauernden Kroatienkrieg, der erst nach militärischen Erfolgen der Kroaten 1995 in derMilitäroperation „Sturm“(Oluja) mit demAbkommen von Erdut vom 12. November 1995 endete. Ihren Abzug aus Kroatien vollzog die JNA unter Zerstörung vieler militärischer Objekte und Verminung strategisch wichtiger Zonen, so auf der am weitesten vom Festland entfernten Insel Vis oder in den Donausümpfen an der kroatisch-serbischen Grenze.

Nachkriegszeit

Im Oktober 2001 unterzeichnete Kroatien ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit derEuropäischen Union.[65] Es sicherte Kroatien den freien Zugang zum Europäischen Binnenmarkt, verlangte aber auch umfangreiche Wirtschafts- und Sozialreformen. Die Änderung des Wirtschaftssystems vomSozialismus in einesoziale Marktwirtschaft zog zahlreiche wirtschaftspolitische Maßnahmen nach sich. Ein Schwerpunkt war die weitere Privatisierung von Unternehmen und die Schaffung von Investitionsanreizen.[66] Seit dem 18. Juni 2004 war Kroatien offiziellerEU-Beitrittskandidat. Allerdings begannen dieBeitrittsverhandlungen erst nach einem Beschluss der EU-Außenminister vom 3. Oktober 2005, da Kroatien bis dahin nach Auffassung derEU-Kommission nur mangelhaft mit demHaager Kriegsverbrechertribunal kooperiert hatte.[67] Weitere Reformen waren im Bereich Justiz und Soziales notwendig. Ferner wurde der Kampf gegen Korruption als eine Grundvoraussetzung für eine EU-Vollmitgliedschaft angesehen. Im November 2008 wurden Kroatien gute Fortschritte bescheinigt und ein Abschluss der Beitrittsverhandlungen für 2009 in Aussicht gestellt.[68]

Die Beitrittsverhandlungen wurden allerdings im Jahr 2009 für mehrere Monate wegen eines Streits mit Slowenien über den Grenzverlauf in derBucht von Piran unterbrochen. Erst im September 2009 konnte dabei eine Einigung erzielt werden, so dass die Beitrittsverhandlungen fortgesetzt werden konnten. Der für die Erweiterung zuständige EU-Kommissar erklärte im Juni 2011 die Verhandlungen für „erfolgreich beendet“. Danach prüften Experten der Mitgliedsländer die von der EU-Kommission mit Kroatien verhandelten Ergebnisse, vor allem in den Bereichen Justiz, Wettbewerb und Haushalt.

DasEuropäische Parlament genehmigte den Beitritt im Dezember 2011, woraufhin die scheidende kroatische Regierungschefin Jadranka Kosor und der kroatische Präsident Ivo Josipović in feierlicher Zeremonie gemeinsam mit allen Staats- und Regierungschefs der EU den EU-Beitrittsvertrag für Kroatien am 9. Dezember 2011 auf demEU-Gipfel in Brüssel unterzeichneten. In einemReferendum am 22. Januar 2012 stimmten 67,27 % der Abstimmenden für einen Beitritt zur EU.[69] Die Beteiligung am Referendum betrug nur 43,51 %, aber auch damit war das Ergebnis des Referendums entsprechend der kroatischen Verfassung gültig.

Am 1. Juli 2013 wurde Kroatien der 28. Mitgliedstaat der EU. Bereits am 14. April 2013 wurden die zwölf kroatischen Vertreter für das EU-Parlament gewählt.[70]

Politik und Verwaltung

Hauptartikel:Politisches System Kroatiens

Die Verfassung vom Dezember 1990 (Ustav Republike Hrvatske) definiert die Republik Kroatien (Republika Hrvatska) als Staat des kroatischen Volkes und der nationalen Minderheiten. Als Strukturprinzipien gibt sie die Grundsätze der Demokratie sowie der Rechts-, Sozial- und Einheitsstaatlichkeit vor. Das ursprünglich präsidial-demokratisch geprägte Regierungssystem wurde im Jahr 2000 zu einer parlamentarischen Demokratie umgeformt. Grundlegender Maßstab für die Ausübung von Hoheitsgewalt sind die in der Verfassung vorgesehenen Menschenrechte. Für hoheitliche Institutionen ist eine personelle Vertretung der nationalen Minderheiten vorgesehen; ihre Sprachen und Schriftzeichen sind in einzelnen Gebieten auch im amtlichen Gebrauch. Staat und Kirche sind voneinander getrennt; es gibt keine Staatsreligion.

Am 16. Oktober 2007 wurde Kroatien für zwei Jahre als nichtständiges Mitglied in denUN-Sicherheitsrat gewählt. Der Staat ist seit April 2009 Mitglied derNATO und hat am 9. Dezember 2011 die Beitrittsurkunde zur EU in Brüssel unterzeichnet. Nach den Beschlüssen auf EU-Ebene und des kroatischen Parlaments sowie dem erfolgreichenReferendum im Januar 2012 wurde Kroatien am 1. Juli 2013 EU-Mitglied.

Parlament

Der Sitz deskroatischen Parlaments

Daskroatische Parlament(Sabor), einEinkammerparlament, hat 151 Abgeordnete. Die zweite Kammer, dasHaus der Gespanschaften (kroatisch:Županijski dom), ist im März 2000 abgeschafft worden. Die Abgeordneten werden durchVerhältniswahl bestimmt, bei der eineFünf-Prozent-Klausel, bezogen auf einzelne Wahlkreise, gilt. Es gibt einen besonderen Wahlkreis für Auslandskroaten, für die im Sabor drei Sitze reserviert sind; zudem sind acht Abgeordnetensitze für nationale Minderheiten reserviert. Alle Bürger ab dem 18. Lebensjahr sind wahlberechtigt.Die letzten Parlamentswahlen fandenim Dezember 2011 undim November 2015 statt. 2011 errang die sozialliberale „Kukuriku-Koalition“ aus SDP, HNS, IDS und HSU die Mehrheit im Parlament. Einschließlich der Mandate der Auslandskroaten kam die zuvor regierende konservative HDZ mit ihren Koalitionsparteien HGS und Demokratische Mitte auf 47 Sitze.Am 20. Juni 2016 löste der Saborsich auf. Bei derNeuwahl im September 2016 gewann die HDZ unter ihrem neuen VorsitzendenAndrej Plenković 61 der 151 Mandate und verabredete eine erneute Koalition mitMost (13 Sitze). Auch Minderheitenvertreter und kleinere Parteien sollen Teil der Koalition sein.[71]

Staatsoberhaupt

Amtierender kroatischer PräsidentZoran Milanović

DerPräsident der Republik Kroatien(Predsjednik Republike Hrvatske) wird für fünf Jahre direkt vom Volk gewählt. Er istStaatsoberhaupt und Oberbefehlshaber der Streitkräfte. Während seiner Amtszeit darf er keiner politischen Partei angehören. Nach abgehaltenen Parlamentswahlen vergibt er den Auftrag zur Regierungsbildung und ernennt nach Zustimmung des Parlaments denPremierminister. Unter besonderen Voraussetzungen kann er das Parlament auflösen und Neuwahlen ausschreiben. Die Ausfertigung der vom Parlament beschlossenen Gesetzesvorlagen darf er nicht ablehnen; hält er eine Norm für verfassungswidrig, so kann er sie dem Verfassungsgericht zur Prüfung vorlegen.[72] Außenpolitisch ist er in Zusammenarbeit mit der Regierung auch gestaltend tätig.Ivo Josipović, Amtsinhaber seit Februar 2010, verlor am 11. Januar 2015 die Stichwahl gegenKolinda Grabar-Kitarović (HDZ),[73] die ihr Amt als erste Frau in dieser Position in Kroatien am 15. Februar 2015 antrat.[74]

Bei derPräsidentschaftswahl 2019/20 erreichte Grabar-Kitarović zwar erneut die Stichwahl, unterlag in dieser aber demSDP-KandidatZoran Milanović, der zum neuen Präsidenten gewählt wurde.[75] Die Amtsübergabe fand am 18. Februar 2020 statt.

Bei der Verfassungsänderung des 28. März 2001 wurde die starke Position des Präsidenten beschränkt.[76]

Regierung und Verwaltung

Amtierender kroatischer PremierministerAndrej Plenković (HDZ)
Hauptartikel:Politik in Kroatien undRegierung der Republik Kroatien

Die Regierung(Vlada Republike Hrvatske) ist das ausführende Staatsorgan und die oberste gesetzgebende Behörde. Sie besteht aus demPremierminister(predsjednik Vlade) sowie den Vizepremiers und Ministern. Vor Amtsantritt muss der Regierung vom Parlament das Vertrauen ausgesprochen werden. Sie kann auch Gesetzesvorlagen einbringen und bei gesetzlicher Ermächtigung Rechtsverordnungen erlassen. In ihrer Amtsausübung ist sie dem Parlament gegenüber verantwortlich. DurchMisstrauensvotum kann sie vom Parlament zum Rücktritt gezwungen werden. An der zuletzt amtierenden Regierungskoalition waren die ParteienHDZ undMOST beteiligt, sie wurde von unabhängigen Abgeordneten unterstützt. PremierministerTihomir Orešković wurde am 16. Juni 2016 per Misstrauensvotum abgewählt.Andrej Plenković wurde am 19. Oktober 2016 neuer Premierminister.

Die innere Staatsverwaltung erfolgt unter Aufsicht der Regierung. Den Ministerien kommt dabei die Stellung von mittleren Verwaltungsbehörden zu. Daneben gibt es für jede Gespanschaft eine untere Verwaltungsbehörde. Für besondere Aufgabenbereiche können Sonderbehörden geschaffen werden.

Den Bürgern steht ein einklagbares Recht auf kommunale Selbstverwaltung zu. Aufgaben, deren Bedeutung nicht über ein bestimmtes Gebiet hinausgeht, werden von den kommunalen Selbstverwaltungskörperschaften eigenverantwortlich erfüllt. Das Recht auf Selbstverwaltung wird lokal in 426 Gemeinden(općine) und 124 Städten(gradovi) sowie regional in 20Gespanschaften(županije) sowie der Stadt Zagreb unter staatlicher Aufsicht ausgeübt. Darüber hinaus können den Kommunen auch staatliche Aufgaben übertragen werden.

Rechtsprechung und Gerichte

Die Ausübung der rechtsprechenden Gewalt ist formell unabhängig. Die Gerichtsprozesse verlaufen jedoch äußerst langwierig. Zivilrechtsverfahren ziehen sich im Durchschnitt bis zu zehn Jahre hin. In den kroatischen Medien und seitens der EU wird immer wieder auf die fehlendeRechtssicherheit und auf Fälle von Korruption hingewiesen.[77] Höchstes Fachgericht ist derOberste Gerichtshof (Vrhovni sud Republike Hrvatske). Die unteren Instanzen sind in einen allgemeinen, straf-, handels- und verwaltungsgerichtlichen Rechtsweg unterteilt.

DasVerfassungsgericht (Ustavni sud Republike Hrvatske) übt die rechtsprechende Gewalt auf dem Gebiet des Verfassungsrechts aus. Die Verfassungsrichter werden durch das Parlament für acht Jahre gewählt. Bei Verfassungswidrigkeit kann es Gesetze, behördliche Akte und Urteile aufheben; außerdem entscheidet es bei Streitigkeiten zwischen den anderen Verfassungsorganen. Mit der Verfassungsbeschwerde kann sich der Bürger selbst gegen Rechtsakte der Behörden und Gerichte an das Verfassungsgericht wenden, wenn der fachgerichtliche Rechtsweg erschöpft ist. In anderen Fällen kann nur ein besonderer Bürgeranwalt (pučki pravobranitelj) das Verfahren betreiben. Amtierender Präsident des Verfassungsgerichts ist Miroslav Šeparović.

Politische Parteien

Die größten Parteien Kroatiens sind diechristdemokratischeHrvatska demokratska zajednica (HDZ) und diesozialdemokratischeSocijaldemokratska partija Hrvatske (SDP). Kleinere Parteien sind dieSozial-liberale Partei (HSLS), dieBauernpartei (HSS), dieVolkspartei (HNS), dieIstrische Demokratische Versammlung (IDS), dieChristlich-Demokratische Union (HKDU), die slawonische Regionalpartei, diePartei des Rechts (HSP), dieUnabhängigen Demokraten sowieMost (Brücke unabhängiger Listen).

Politische Indizes

VonNichtregierungsorganisationen herausgegebene politische Indizes
Name des IndexIndexwertWeltweiter RangInterpretationshilfeJahr
Fragile States Index45,9von 120139von 179Stabilität des Landes: stabiler
0 = sehr nachhaltig / 120 = sehr alarmierend
Rang: 1 = fragilstes Land / 179 = stabilstes Land
2024[78]
Demokratieindex6,5von 1056von 167Unvollständige Demokratie
0 = autoritäres Regime / 10 = vollständige Demokratie
2024[79]
Freedom in the World Index82von 100Freiheitsstatus: frei
0 = unfrei / 100 = frei
2024[80]
Rangliste der Pressefreiheit64,2von 10060von 180Erkennbare Probleme für die Pressefreiheit
100 = gute Lage / 0 = sehr ernste Lage
2025[81]
Korruptionswahrnehmungsindex (CPI)47von 10063von 1810 = sehr korrupt / 100 = sehr sauber2024[82]

Verwaltungsgliederung

Verwaltungsgliederung Kroatiens
Hauptartikel:Verwaltungsgliederung Kroatiens

Kroatien ist in 20Gespanschaften (kroatisch:županija, Mehrzahl:županije) und die HauptstadtZagreb, die selbst die Kompetenzen einer Gespanschaft hat, gegliedert. Die Gespanschaften haben Flächen zwischen etwa 1000 und 5000 km². Jede Gespanschaft verfügt über eine gewählteGespanschaftsversammlung (kroatisch:županijska skupština). An der Spitze der Verwaltung einer Gespanschaft steht derGespan (kroatisch:župan), der von der Gespanschaftsversammlung gewählt und vom Staatspräsidenten bestätigt wird.

Die Gespanschaften gliedern sich ihrerseits inOpćine (deutsch„Gemeinden“), von denen ein Teil den Status einerStadt (kroatisch:grad) hat. Insgesamt ist die Verwaltung in 124 Städte und 426 Gemeinden unterteilt. 58 % der Bevölkerung lebt in Städten.

Nr.GespanschaftKroatische BezeichnungVerwaltungssitzFläche (km²)Bevölkerung
(Stand 31. Dezember 2021)[83]
7Gespanschaft Bjelovar-BilogoraBjelovarsko-bilogorska županijaBjelovar2.652100.380
12Gespanschaft Brod-PosavinaBrodsko-posavska županijaSlavonski Brod2.043129.283
19Gespanschaft Dubrovnik-NeretvaDubrovačko-neretvanska županijaDubrovnik1.783113.944
18Gespanschaft IstrienIstarska županijaPazin2.820193.377
4Gespanschaft KarlovacKarlovačka županijaKarlovac3.622110.820
6Gespanschaft Koprivnica-KriževciKoprivničko-križevačka županijaKoprivnica1.74699.937
2Gespanschaft Krapina-ZagorjeKrapinsko-zagorska županijaKrapina1.224119.047
9Gespanschaft Lika-SenjLičko-senjska županijaGospić5.35042.284
20Gespanschaft MeđimurjeMeđimurska županijaČakovec730103.793
14Gespanschaft Osijek-BaranjaOsječko-baranjska županijaOsijek4.152255.671
11Gespanschaft Požega-SlawonienPožeško-slavonska županijaPožega1.84562.857
8Gespanschaft Primorje-Gorski kotarPrimorsko-goranska županijaRijeka3.582263.104
3Gespanschaft Sisak-MoslavinaSisačko-moslavačka županijaSisak4.463137.876
17Gespanschaft Split-DalmatienSplitsko-dalmatinska županijaSplit4.534420.149
15Gespanschaft Šibenik-KninŠibensko-kninska županijaŠibenik2.93995.365
5Gespanschaft VaraždinVaraždinska županijaVaraždin1.261156.705
10Gespanschaft Virovitica-PodravinaVirovitičko-podravska županijaVirovitica2.06869.782
16Gespanschaft Vukovar-SyrmienVukovarsko-srijemska županijaVukovar2.448141.610
13Gespanschaft ZadarZadarska županijaZadar3.642158.360
1Gespanschaft Zagreb1Zagrebačka županijaZagreb3.078296.704
21Stadt Zagreb1Grad ZagrebZagreb641758.941

1 Nicht zu verwechseln ist die HauptstadtZagreb, die zugleich eine Stadt und Gespanschaft bildet, mit der im Umland liegendenGespanschaft Zagreb.

Militär

Hauptartikel:Kroatische Streitkräfte

DieKroatische Armee umfasst in ihrerFriedensstärke etwa 21.500 Soldaten. Die Anzahl der Reservisten beträgt 102.700 Soldaten, von denen sich etwa 32.360 in Bereitschaft befinden. Insgesamt stehen 1.612.000 Bürger Kroatiens für den Verteidigungsfall bereit.

Der Wehretat der Republik Kroatien betrug 1997 etwa 1,1 Milliarden USD (1997), etwas über 5 % des Bruttosozialproduktes; 2017 lag er bei etwa 0,772 Milliarden USD (1,4 % desBIP).[84]

Oberbefehlshaber der Armee Kroatiens ist derStaatspräsident der Republik Kroatien. DemSabor, dem kroatischen Parlament, obliegt die politische Kontrolle der Streitkräfte sowie die Entscheidungsgewalt über die Festlegung des Wehretats und die strategische Entwicklung.

Knin, August 2011

Seit den 1990er Jahren strebte Kroatien eine Mitgliedschaft in derNATO an. Insbesondere die Flüchtigkeit des mutmaßlichen KriegsverbrechersAnte Gotovina war dabei lange Zeit ein Hindernis. Am 1. April 2009 trat die Mitgliedschaft in Kraft.

Kroatische Truppen waren ab November 2003 Teil der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe inAfghanistan (ISAF) unter Leitung der NATO (Bildung eines regionalen Aufbauteams für den Handel der StadtKundus und Demilitarisierungsprogramme); ISAF wurde am 1. Januar 2015 abgelöst durch die MissionRS.

Bis 2007 und wieder seit 2026 besteht eine Wehrpflicht für Männer.[85]

Die kroatischen Streitkräfte werden auch zu friedenserhaltenden und -sichernden Maßnahmen im Rahmen derVereinten Nationen eingesetzt:

Wirtschaft

Hauptartikel:Wirtschaft Kroatiens
Gespanschaften Kroatiens nach BIP pro Kopf (2019)

DasBruttoinlandsprodukt (BIP) Kroatiens betrug im Jahr 2016 45,8 Mrd. Euro. DasBruttoinlandsprodukt pro Kopf betrug im selben Jahr 10.992 Euro.[86] Nach dem Ausbruch derFinanzkrise 2007 steckte das Land über Jahre in der Krise. Kroatien verlor bis 2014 ca. ein Sechstel seiner Wirtschaftskraft. Seit 2015 mehren sich jedoch die Anzeichen wirtschaftlicher Erholung. Die Wirtschaft wuchs 2015 um 1,6 % und 2016 um 3 %. Dennoch hat Kroatien immer noch eine hoheArbeitslosenquote von 16,3 % zu verzeichnen, die Jugendarbeitslosigkeit ist mit ca. 43 % sehr hoch.[87]

Kroatien war bis zumEU-Beitritt im Juli 2013 Mitglied desmitteleuropäischen Freihandelsabkommens (CEFTA); die Europäische Union ist der wichtigste Handelspartner des Landes.[88] Seit dem 1. Januar 2023 ist derEuro gesetzliches Zahlungsmittel und hat diekroatische Kuna abgelöst.[89]

ImGlobal Competitiveness Index, der die Wettbewerbsfähigkeit eines Landes misst, belegt Kroatien Platz 74 von 137 Ländern (Stand 2017–2018).[90] DerIndex für wirtschaftliche Freiheit 2024 des Landes war der 39 höchste von 176 Ländern.[91] Die Förderprogramme der EU sollen zukünftig bei der Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und der Öffnung der Wirtschaft helfen.

Im „Global Gender Gap Report 2015“ desWeltwirtschaftsforums belegte Kroatien im weltweiten Ranking Platz 59.[92] In diesem Bericht werden etwa Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern, die Beteiligung von Frauen in der Politik sowie in entscheidenden Wirtschaftspositionen eines Staates untersucht.

Das Land führt eineWertpapierbörse – dieZagreber Börse – mit dem Leitindex, demCROBEX.

Entwicklung desBruttoinlandsprodukts (BIP) und anderer Kennzahlen[5]
Jahr20102015201620172018201920202021202220232024
BIP in Mrd. USD
(Kaufkraftparität)
95,3102,7107,2112,7118,8130,6123,7143,2164,6176,3187,8
BIP pro Kopf in USD
(Kaufkraftparität)
22.18224.72326.10527.89329.78833.06731.59936.91642.67545.67548.697
BIP-Wachstum
(real)
−1,3 %2,3 %3,5 %3,3 %2,9 %3,1 %−8,3 %12,6 %7,3 %3,3 %3,9 %
Inflation
(in Prozent)
1,1 %−0,3 %−0,6 %1,3 %1,6 %0,8 %0,0 %2,7 %10,7 %8,4 %4,0 %
Staatsverschuldung
(in Prozent des BIP)
57 %83 %79 %76 %73 %71 %86 %78 %69 %62 %58 %

Verkehrslage

Kroatien befindet sich am Schnittpunkt der beidenpaneuropäischen VerkehrskorridoreMitteleuropaTürkei (Korridor X) undAdriaUkraine bzw. –Baltikum (Korridor V).

Durch Kroatien verlaufen zudem wichtige Erdölpipelines, z. B. die Adria-Anbindung derErdölleitung Freundschaft.

Landwirtschaft

Felder inHrvatsko Zagorje

Die Hälfte (53,16 %) der Landfläche wird als Agrarfläche genutzt. 2007 wurden 7,2 % des Wirtschaftseinkommens durch die Landwirtschaft erzielt, wobei etwa 2,7 % der Bevölkerung in diesem Sektor tätig waren.[2] 2004 wurde 9 % sowohl des Exports als auch des Imports durch den Sektor erreicht.[93] Zu der bewirtschafteten Landflächen gehören vor allem die fruchtbaren Böden im Save-Drau-Zwischenstromland, die intensiv genutzt werden. Die wichtigsten angebauten Früchte sindZuckerrüben,Kartoffeln,Weizen undMais. In klimatisch begünstigten Lagen werden auch einige Sonderkulturen angebaut, vor allemWein undObst. In Süddalmatien werden mitTabak undZitrusfrüchten hohe Ernteerträge erzielt. In der Viehhaltung dominieren dieRinder-,Schaf- undSchweinezucht. In Dalmatien ist derFischfang eine wichtige Einkommensquelle.

Bergbau

Kroatien ist relativ reich an Bodenschätzen. Vor Ausbruch derJugoslawienkriege 1991 war die Bergbauindustrie einer der bedeutendsten Arbeitgeber.Erdgas,Erdöl,Steinkohle,Braunkohle,Bauxit,Eisenerz undPorzellanerde (Kaolin) gehören zu den wichtigsten Rohstoffen Kroatiens. In manchen Regionen gibt es auch kleine Vorkommen vonCalcium,Naturasphalt,Kieselerde,Glimmer undSalz. Darüber hinaus werdenGraphit und Baumaterialien (vor allem Betongrundstoffe) abgebaut.

Industrie

Frachthafen inPula

Die vorherrschenden Industriebetriebe in Kroatien sindErdölraffinerien, Eisen- undStahlwerke,Schiffswerften,Chemieunternehmen und Produktionsstätten fürNahrungsmittel,Maschinen,Zement undBeton,Metallwaren undTextilien. Die ehemals bedeutende Bergbauindustrie verzeichnet seit einigen Jahren Rückgänge in der Produktion. Viele der Industriebetriebe Kroatiens wurden imKroatienkrieg zerstört oder beschädigt. Der Wiederaufbau der Anlagen bindet viele finanzielle Mittel und verhindert eine weitere Entwicklung in einigen anderen Produktionsbereichen. Als Folge des Krieges im eigenen Lande fiel 1991 die Industrieproduktion um 42,5 %.[94] Ab 1993 verzeichnete die kroatische Wirtschaft Zuwachsraten, und bis 1996 konnten wieder in den meisten Branchen erhebliche Produktivitätssteigerungen verzeichnet werden. Wichtige Industrieunternehmen sind der Mineralöl- und Gas-KonzernIndustrija nafte (INA) (etwa 17.000 Beschäftigte), der Elektrotechnik-HerstellerKončar Group sowie die LebensmittelkonzerneAgrokor (etwa 36.000 Beschäftigte),Podravka undKraš.

Bankwesen

DasBankwesen ist konsolidiert und die größten Banken des Landes haben mit italienischen und österreichischen Großbanken fusioniert bzw. wurden von diesen übernommen. Zu den größten Banken in Kroatien zählen dieZagrebačka banka,Privredna banka,Splitska banka,Raiffeisenbank Austria,HVB Croatia banka,OTP banka undKarlovačka banka. Die einzige größere Bank, die nicht von ausländischen Banken aufgekauft wurde, ist dieHrvatska Poštanska Banka – die kroatische Postbank. EinePrivatbank ist dieKentBank.

Tourismus

Hauptartikel:Tourismus in Kroatien
Campingplatz beiPrapratno

Kroatien ist für seine Küste mit hunderten vorgelagerten Inseln bekannt.[95] Jährlich reisen etwa 10 Mio. Menschen nach Kroatien. Im Jahr 2008 sorgten sie für einen Umsatz von rund 7,5 Mrd. Euro. Die Einnahmen aus dem Tourismus beliefen sich 2011 auf 6,6 Mrd. und 2012 auf 7 Mrd. Euro.[96] Damit trug die Fremdenverkehrsbranche etwa ein Fünftel zum BIP des Landes bei (mehr als in jedem anderen EU-Land[97]); sie war und ist ein wichtiger Teil desDienstleistungssektors.

Energie

Siehe auch:Liste von Kraftwerken in Kroatien undEnergiewende nach Staaten#Kroatien

Zur Erzeugung vonelektrischer und Wärmeenergie werden in Kroatien vorrangig Erdöl, Kohle und Wasser genutzt. Daneben versorgt dasKernkraftwerk Krško inSlowenien, das in einem gemeinsamen Projekt zwischen Kroatien und Slowenien errichtet wurde, den Norden Kroatiens, vor allemZagreb, mit Strom. Wasserkraftwerke sind meist in der Küstenregion Kroatiens vorzufinden. Das größte Wasserkraftwerk in Kroatien liegt amPerućko jezero (Peruća-See) naheSinj. Seit einem Beschluss vom März 2007 werden in Kroatien aucherneuerbare Energien subventioniert.

Strom wurde 2011 zu 24,5 % ausWasserkraft, 15,8 %Kernenergie und 27,5 % aus fossilen Brennstoffen gewonnen, 30,9 % werden auf dem Strommarkt dazugekauft.[98]Windenergie machte einen Anteil von 1,3 % aus, 2010 waren es 0,8 % gewesen.

Der Stromverbrauch von Kroatien lag 2020 bei 13,2 TWh.[99] Davon stammten 32 % aus Wasserkraft, 19 % aus Gas, knapp 7 % aus Kohle, 9,5 % aus Windenergie und 5,5 % aus Biomasse. Solarenergie, Geothermie und Öl trugen jeweils weniger als ein Prozent zum Strommix bei.[100]

Pharma

In Zagreb befindet sich das Unternehmen Pliva, dieses ist für den antibiotisch wirkenden Arzneistoff Azithromycin bekannt.

Staatshaushalt

Laut Schätzungen derCIA umfasste derStaatshaushalt 2012 Ausgaben von umgerechnet 23,42 Mrd.US-Dollar, dem standen Einnahmen von umgerechnet 21,56 Mrd. US-Dollar gegenüber. Das Defizit wird mit 3,2 % desBIP angegeben.[2]
Laut CIA wird dieStaatsverschuldung für 2012 auf 68,2 % des BIP geschätzt.[2]

2020 betrug der Anteil der Staatsausgaben (in % des BIP) folgender Bereiche:[101]

Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation

Das Autobahnnetz in Kroatien (2009)
Hauptartikel:Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien

Straßenverkehr

2005 fertiggestellte AutobahnA1ZagrebSplit, naheMaslenica

Daskroatische Autobahnnetz gehört zu den jüngsten in Europa. Viele Autobahnkilometer wurden erst kürzlich fertiggestellt und ein Ende der regen Bautätigkeit ist noch nicht abzusehen. Das Hauptprojekt stellte hierbei die AutobahnA1ZagrebSplit dar, die im Frühling 2005 fertiggestellt wurde und eine durchgehende Autobahnverbindung zwischen den beiden größten kroatischen Städten bietet. Bis 2008 sollten einige wichtige Bauprojekte verwirklicht sein. Dazu zählen die Verlängerung der Autobahn bisPloče inSüddalmatien, bessere Verkehrslösungen fürRijeka (weitere Umgehung), die Autobahnverbindung nachOsijek, der Autobahnausbau nachSisak und die Autobahnanbindungen in RichtungSerbien,Slowenien sowieÖsterreich. Zurzeit wird der Ausbau zahlreicherRaststätten entlang aller kroatischen Autobahnen vorangetrieben. Ebenso sollten mittels modernsterVideoüberwachungstechnik Unfälle vermieden werden. Die kroatischen Autobahntunnel zählen zu den sichersten in Europa.[102]

Siehe auch:Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien#Straßenverkehr,Autocesta undListe der Autobahnen in Kroatien

Schienenverkehr

Regionalzug vonZagreb nach Savski Marof

Der von den 2006 privatisiertenHrvatske željeznice betriebene Bahnverkehr in Kroatien ist mit einem Streckennetz von 2974 Kilometern[103] unterentwickelt und wenig konkurrenzfähig zum Busnetz, das in der Regel Strecken preiswerter und in kürzeren Intervallen bedient. Seit 2005 verkehren auf derBahnstrecke Zagreb–Rijeka sowieweiter nach Knin undnach Split dieNeigezüge der Baureihe 7123, die eine viel komfortablere und kürzere Reisezeit ermöglichen als zuvor. Im Gegensatz dazu stehen die veralteten Triebwagen auf anderen Strecken insbesondere in den Osten nachSlawonien. Neben der abgeschlossenen Modernisierung der Strecke Zagreb–Split soll eine neue Bahnstrecke von Botovo an der Grenze zu Ungarn über Zagreb bis nach Rijeka gebaut werden. Dazu gehören auch Überlegungen für eineNeubaustrecke Zagreb–Rijeka. 2025 war die Fertigstellung der Strecke zwischen 2032 und 2036 vorgesehen.[104]

Die zweite Klasse der kroatischen Eisenbahn kann 2025 von Schülern, Studenten, Rentnern und Personen ab 65 Jahren kostenlos genutzt werden. Voraussetzung ist der Besitz einer entsprechendenSmartcard.[105] Die Freifahrt gilt auch 2026.[106]

Siehe auch:Liste der Eisenbahnstrecken in Kroatien

Flugverkehr

EinA320 derCroatia Airlines in Zagreb
Hauptartikel:Liste der Flughäfen in Kroatien

Die bedeutendsten Flughäfen sind

Seeverkehr und Binnenschifffahrt

Fähre im Hafen vonRijeka, dem Handels- und Wirtschaftszentrum Kroatiens an derAdria

In Kroatien gibt es mehrere wichtige Adriahäfen. Der größteHafen an der östlichen Adriaseite istRijeka, gefolgt vom IndustriehafenPloče und dem Passagierhafen Split.

Als bedeutender Binnenhafen giltVukovar an derDonau.

Telekommunikation und Internet

Hauptartikel:Infrastruktur, Verkehr und Telekommunikation in Kroatien

Der Telekommunikationssektor ist in Kroatien bereits weit entwickelt, insbesondere was dieMobilfunknetze betrifft und hat in den letzten Jahren im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbranchen in Kroatien die größten Fortschritte gemacht. Dies ist auch daran ersichtlich, dass der Telekommunikationssektor in diesem Land einen höheren Anteil am BIP trägt, als dies in den alten EU-Ländern der Fall ist (über 5 %). Auch die Gesetzgebung in diesem Bereich befindet sich bereits auf europäischem Niveau. Als Folge der Liberalisierung des Marktes im Jahr 2005 kommen immer mehr alternative Telekommunikations-Betreiber auf den kroatischen Markt.

In Kroatien gibt es momentan (Stand: 2018) die MobilfunknetzbetreiberA1 Hrvatska,Hrvatski Telekom sowieTele2, wobei noch zusätzlich dieMobilfunk-DiscounterBonbon sowieTomato miteinander im Wettbewerb stehen. Die beiden größten Netze garantieren eine flächenmäßige Abdeckung von über 98 %. Auch die Einführung neuer Technologien, wieWAP,GPRS oderMMS wurde rasch durchgeführt. Ebenso sindUMTS,LTE und5G verfügbar. Dem kroatischen Telekommunikationssektor wird immer noch recht gutes Wachstumspotential zugeschrieben, da noch keine vollständige Marktsättigung erreicht wurde.

Breitbandinternetzugänge sind nicht im ganzen Land verfügbar. Durch gezielte Wachstumsanreize soll der Ausbau beschleunigt werden. 2005 wurden in Kroatien bereits Frequenzlizenzen für Internet-Funknetzwerke vergeben. Insbesondere durch neueWiMAX-Funknetzwerke soll dieInternet-Infrastruktur in ganz Kroatien ausgebaut werden. Die flächenmäßige Abdeckung ganzer Städte und Regionen mit dieser Technik wurde hierbei beschlossen.

Im Jahr 2023 nutzten 83,2 % der Einwohner das Internet.[107]

Feuerwehr

In derFeuerwehr in Kroatien waren im Jahr 2019 landesweit 3.425Berufs-, 1.070 Teilzeit- und 54.219freiwillige Feuerwehrleute organisiert, die in 1.923 Feuerwachen undFeuerwehrhäusern, in denen 2.248Löschfahrzeuge und 115Drehleitern bzw.Teleskopmasten bereitstehen, tätig sind.[108] Der Frauenanteil beträgt 12 %.[109] In denJugendfeuerwehren sind 21.927 Kinder und Jugendliche organisiert.[110] Die kroatischen Feuerwehren wurden im selben Jahr zu 31.393 Einsätzen alarmiert, dabei waren 14.980Brände zu löschen. Hierbei wurden 30 Tote von denFeuerwehren bei Bränden geborgen und 166 Verletzte gerettet.[111] Die nationale FeuerwehrorganisationHrvatska vatrogasna zajednica repräsentiert die kroatische Feuerwehr im WeltfeuerwehrverbandCTIF.[112]

Kultur

DieUniversität Zadar gehört zu den ältesten Universitäten in Europa. Sie wurde 1396 alsUniversitas Jadertina gegründet.

Inkultureller undarchitektonischer Hinsicht wurden der Norden und Nordosten Kroatiens durch ihre lange gemeinsame Geschichte mitUngarn bzw.Österreich imBaustil desBarock geprägt. Der Süden des Landes, dasKüstenland vonIstrien, derKvarner-Bucht, desHrvatsko primorje undDalmatiens hingegen wurden architektonisch vorwiegend im Stil derRenaissance durch die frühere SeemachtVenedig (1409 bis etwa 1815) beeinflusst.

Siehe auch:Liste kultureller Veranstaltungen in Kroatien undBedeutende kulturelle Veranstaltungen

Literatur

Hauptartikel:Kroatische Literatur

Erste kroatische Literatur entstand im 11. Jahrhundert. Zu den kanonischen Autoren der kroatischen Literatur zählenMarko Marulić,Marin Držić,Ivan Gundulić,Ivan Mažuranić,August Šenoa,Ivana Brlić-Mažuranić,Antun Gustav Matoš,Miroslav Krleža,Marija Jurić Zagorka und andere mehr.

Musik

Hauptartikel:Musik Kroatiens

In Kroatien ist sowohl moderneRock- undPopmusik, als auch traditionelleTamburica- (gitarrenartiges Musikinstrument) undKlapa- (Männerchor) Musik weit verbreitet. Viele kroatische Künstler feiern auch international Erfolge wie z. B.2Cellos,Tomislav Miličević (30 Seconds to Mars),Krist Novoselić (ehemaliges Bandmitglied von Nirvana),Sandra Nasić (Guano Apes) u. v. m.

Kulturhistorisches

Die Bezeichnung des Kleidungsstückes „Krawatte“ geht auf den Namen eines Volkes derKroaten zurück. Die kroatischen Soldaten trugen im 17. Jahrhundert ein ähnliches Kleidungsstück um den Hals, ein Halsband mit Fransen, durch das sie recht einfach zu unterscheiden waren. Das Wortcravate wird zum ersten Mal in der französischen Enzyklopädie im 17. Jahrhundert erwähnt, als kroatische Soldaten am HofLudwigs XIV. in Paris weilten. Das französische Wort für die Kroaten lautetCroates, was leicht auf das Wortcravate oder im Deutschen „Krawatte“ schließen lässt (Näheres siehe:Geschichte der Krawatte).

Medien

Hauptartikel:Medien in Kroatien

Im März 2016 entließ die Regierung den Generaldirektor des öffentlichen Rundfunks HRT. Dieser wurde nach Angaben von Reporter ohne Grenzen von einem „regierungstreuen“ Direktor ersetzt.[113]

Druckerzeugnisse

Die Presse in Kroatien ist überwiegend auf die Hauptstadt Zagreb konzentriert. Zu den bedeutendsten Tageszeitungen gehörenVečernji list,Jutarnji list,Slobodna Dalmacija undNovi list. Die meistgelesenen Wochenmagazine sindGlobus,Nacional undHrvatski list. Seit 2005 etablieren sich immer mehr Zeitungen im Kleinformat. Dazu zählen24 sata sowie die GratiszeitungenMetropola undMetro.

Fernsehen-/Sender

Logo derkroatischen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt HRT

Kroatien verfügt über einduales Fernseh- und Rundfunksystem. Aus dem staatlichenRadio Televizija Zagreb ging 1991Hrvatska radiotelevizija (HRT) hervor, das derzeit fünf Kanäle ausstrahlt. Bereits seit den 1980er Jahren gibt es in Kroatien lokale Privatfernsehsender. Am kroatischen Fernsehmarkt etablierten sich im Zuge der Liberalisierung in den letzten Jahren auch national-sendende Privatsender.

Die PrivatsenderRTL Televizija undNova TV sowieRTL 2,RTL Kockica,CMC undDoma TV können in ganz Kroatien überDVB-T undDVB-T2 sowie im Kabel frei empfangen werden. Viele weitere Programme sind gegen Gebühr in den unterschiedlichen Pay-TV-Paketen enthalten, die über DVB-T2, DVB-C und DVB-S empfangen werden können.HRT1 (nur Nachrichten, Reportagen und Filme sowie Serien aus Kroatien),HRT4 (außer bei Sportübertragungen) undHRT International sowie Z1 aus Zagreb sind per Satellit auch europaweit unverschlüsselt empfangbar.

Radio

Neben den staatlichen Radiosendern derHRT und den national-ausgestrahlten PrivatsendernOtvoreni radio,Narodni radio undRadio Marija gibt es in Kroatien bereits seit den frühen 1990er Jahren dutzende lokale Privatradiosender.

Film

Die einzige große kroatische Filmproduktionsfirma istJadran Film, die u. a in den 1960er Jahren an denKarl-May-Filmen beteiligt war. Zahlreiche kroatische Schauspieler sind auch dem internationalen Publikum bekannt, darunterGoran Višnjić,Ivana Miličević,Mira Furlan,Miroslav Nemec (dt. Tatort),Dunja Rajter,Antonija Šola oderMimi Fiedler. Der bekannteste Kroate im Filmgeschäft dürfte allerdings der OscarpreisträgerBranko Lustig sein. Lustig produzierte u. a. Schindlers Liste, Gladiator und Hannibal. Zudem spielte er in zahlreichen nationalen und internationalen Filmproduktionen mit.

Sport

Hauptartikel:Kroatischer Sport

Eine spezifisch kroatische Sportart istPicigin, ein beliebtes Strandballspiel in seichtem Wasser, das zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Split entwickelt wurde.

Siehe auch:Fußball in Kroatien,Handball in Kroatien undBasketball in Kroatien

Sportliche Erfolge

WimbledongewinnerGoran Ivanišević

Inklusion

Special Olympics Kroatien wurde 1992 gegründet und nahm mehrmals anSpecial Olympics Weltspielen teil.

Sportliche Großveranstaltungen

UNESCO Weltkultur- und Naturerbe der Menschheit

Die kroatischen Weltkultur- oder Naturerbestätten geordnet nach den Eintragungsjahren[116]
1.1979Historischer Komplex der StadtSplit mit demPalast Kaiser Diokletians
2.1979, 1994Altstadt vonDubrovnik
3.1979, 2000Nationalpark Plitvicer Seen
4.1997Bischöflicher Komplex derEuphrasius-Basilika im historischen Stadtkern vonPoreč
5.1997Historische StadtTrogir
6.2000Kathedrale des Heiligen Jakob(Katedrala svetog Jakova) inŠibenik
7.2008Ebene vonStari Grad auf derInsel Hvar

Museen

Hauptartikel:Liste der Museen in Kroatien undKroatischer Apoxyomenos
Museen
1.ČakovecMuseum der Region Međimurje
2.Dubrovnik

Heimatmuseum, Ethnographisches Museum, Schatzkammer der Kathedrale, Archäologisches Museum, Museum für moderne Geschichte sowie das Geburtshaus vonMarin Držić.
3.GospićMuseum Lika; im nahegelegenen Smiljan befindet sich im Geburtshaus vonNikola Tesla dessen biografische Sammlung
4.HlebineGalerie naiver Kunst, Museumssammlung vonIvan Generalić
5.KarlovacStadtmuseum Karlovac
6.KlanjecGalerie des BildhauersAntun Augustinčić
7.KrapinaEvolutionsmuseum und Fundort des Urmenschen Hušnjakovo, MuseumLjudevit Gaj
8.KumrovecEthno-Museum Staro Selo (Altes Dorf) mit alten originalen Häusern; das Geburtshaus vonJosip Broz Tito
9.MakarskaMalakologisches Museum (Muschelsammlung), Stadtmuseum Makarska
10.OsijekMuseum Slawoniens, Galerie der bildenden Künste
11.PazinStadtmuseum Pazin, Ethnografisches Museum Istriens
12.PulaArchäologisches Museum Istriens
13.SplitMuseum kroatischer archäologischer Denkmäler,Archäologisches Museum Split, Galerie des BildhauersIvan Meštrović
14.TrakošćanSchlossmuseum Trakošćan mit einer großen Sammlung alter Waffen
15.VaraždinStadtmuseum Varaždin in der Alten Burg – Historische Abteilung und Entomologische Abteilung (Insektensammlung)
16.ZadarArchäologisches Museum Zadar, Volksmuseum Zadar, Seefahrtsmuseum, Ständige Ausstellung sakraler Kunst
17.ZagrebArchäologisches Museum, Ethnografisches Museum, Kroatisches Museum für naive Kunst, Moderne Galerie Zagreb, Museum der Stadt Zagreb, Mimara-Museum mit Kunstwerken aus allen Epochen, Museum für Kunst und Handwerk, Naturwissenschaftliches Museum, Museum für moderne Kunst, Strossmayer-Galerie alter Meister, Technisches Museum

Feiertage in Kroatien

Hauptartikel:Feiertage in Kroatien
DatumDeutsche BezeichnungKroatische BezeichnungAnmerkungen
1. JanuarNeujahrNova godina
6. JanuarHeilige Drei KönigeSveta tri kralja
OstermontagOstermontagUskrsni ponedjeljakbewegliches Datum
1. MaiTag der ArbeitPraznik rada
60 Tage nachOsternFronleichnamTijelovobewegliches Datum
22. JuniTag des antifaschistischen KampfesDan antifašističke borbe
30. Mai[7]StaatsfeiertagDan državnosti
5. AugustTag des Sieges und der heimatlichen DankbarkeitDan pobjede i domovinske zahvalnosti
15. AugustMariä HimmelfahrtVelika Gospa
1. NovemberAllerheiligenSvi sveti
18. November[7]Gedenktag für die Opfer desHeimatkrieges und Gedenktag für die Opfer vonVukovar undŠkabrnjaDan sjećanja na žrtve Domovinskog rata i Dan sjećanja na žrtvu Vukovara i Škabrnje
25. DezemberWeihnachten,1. WeihnachtsfeiertagBožić
26. DezemberStephanitag,2. WeihnachtsfeiertagBlagdan svetog Stjepana

Siehe auch

Portal: Kroatien – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Kroatien

Literatur

Weblinks

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Einzelnachweise

  1. Europäische Union (Eurostat):Population on 1 January, Stand 2020.
  2. abcdeThe World Factbook. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 15. Mai 2020; abgerufen am 28. August 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.cia.gov 
  3. CENSUS OF POPULATION. Croatian Bureau of Statistics, abgerufen am 12. Juni 2023. 
  4. Population growth (annual %). In: World Economic Outlook Database. World Bank, 2021, abgerufen am 14. Juli 2022. 
  5. abGDP, current prices Billions of U.S. dollars. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 17. November 2025 (englisch). ;GDP, current prices Purchasing power parity; billions of international dollars. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 17. November 2025 (englisch). GDP per capita, current prices. U.S. dollars per capita. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 17. November 2025 (englisch). ;GDP per capita, current prices - Purchasing power parity; international dollars per capita. In: IMF DataMapper. Internationaler Währungsfonds, 2025, abgerufen am 17. November 2025 (englisch). 
  6. Table: Human Development Index and its components. In:Entwicklungsprogramm der Vereinten Nationen (Hrsg.):Human Development Report 2025. United Nations Development Programme, New York 2025,ISBN 978-92-1154263-9,S. 278 (englisch,undp.org [PDF]). 
  7. abcZakon o blagdanima, spomendanima i neradnim danima u Republici Hrvatskoj (Gesetz über Feiertage, Gedenktage und arbeitsfreie Tage in der Republik Kroatien). In: Narodne novine (Volkszeitung der Republik Kroatien). 15. November 2019, abgerufen am 6. August 2025. 
  8. 30. svibnja – Dan državnosti (30. Mai – Staatsfeiertag). Sabor der Republik Kroatien, abgerufen am 31. Mai 2021. 
  9. Wirtschaftskammer Österreich/Aussenwirtschaft Austria (Hrsg.):Kroatien los geht’s – Länderreport Aussenwirtschaft Austria. Wien Januar 2022 (wko.at [PDF]). 
  10. Länderprofil KROATIEN. (PDF) Wirtschaftskammer Österreich/Aussenwirtschaft Austria, Oktober 2022, abgerufen am 2. Januar 2023. 
  11. Statistisches Jahrbuch 2017 der Republik Kroatien (Memento desOriginals vom 13. November 2018 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzs.hr
  12. Peter Jordan:Großgliederung Europas nach kulturräumlichen Kriterien. In: Europa Regional, 13. Jahrgang, 2005, Heft 4, S. 164.
  13. Gabriele Walter:Kroatien, München 2001.
  14. Klima: Kroatien
  15. Climate data: Croatia – Historical weather data in Croatia (B-Z).
  16. All blue flag awarded sites per country. In: blueflag.org. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 14. Mai 2020; abgerufen am 24. Juni 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.blueflag.global 
  17. Geografija.hr, „Voda: resurs 21. stoljeća“ (Memento vom 22. Juni 2007 imInternet Archive).
  18. Weltwasserentwicklungsbericht der Vereinten Nationen, März 2006.
  19. Bureau of Ecological Studies (2007): Karte 8 zum Grünen Band Europas (Memento vom 28. Juni 2014 imInternet Archive) (PDF)
  20. Delo.si Pahor prejel odgovor komisije glede ERC (5. März 2008) (Memento vom 7. Juli 2009 imInternet Archive)
  21. Delo.si Rupel: Hrvaška pogajalska izhodišča prejudicirajo mejo (13. Oktober 2008) (Memento vom 29. Oktober 2008 imInternet Archive)
  22. Matthias Koeffler, Matthias Jacob:Kroatien, Trescher Verlag, 2014,ISBN 978-3-89794-240-0, S. 25.
  23. Republik Kroatien. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Februar 2008; abgerufen am 28. Februar 2015. 
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  25. Birth rate, crude (per 1,000 people). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 30. September 2024. 
  26. Death rate, crude (per 1,000 people). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 30. September 2024. 
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  29. Life expectancy at birth, female (years). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 30. September 2024. 
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  31. World Population Prospects 2022 - Population Dynamics -Download Files. Hauptabteilung Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten der Vereinten Nationen, 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. September 2024; abgerufen am 30. September 2024.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/population.un.org 
  32. Population ages 0-14 (% of total population). In: World Bank Open Data. Weltbank, 2024, abgerufen am 30. September 2024. 
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  35. Origins and Destinations of the World’s Migrants, 1990–2017. In:Pew Research Center's Global Attitudes Project. 28. Februar 2018 (Online [abgerufen am 30. September 2018]). 
  36. abKroatien will Auswanderer mit finanziellen Anreizen zurücklocken. In: DiePresse.com. 23. Dezember 2021, abgerufen am 21. November 2022. 
  37. Vjesnik on-line – Teme dana. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 30. August 2002; abgerufen am 28. Februar 2015. 
  38. dzs.hr (Memento desOriginals vom 19. Mai 2019 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzs.hr
  39. dzs.hr (Memento desOriginals vom 17. Mai 2019 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzs.hr
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  42. Croatia: The Roma and the right to education (Memento vom 18. November 2006 imInternet Archive), Amnesty International, November 2006.
  43. Stanovništvo prema materinskom jeziku po gradovima/općinama, popis 2011. In: Popis stanovništva 2011. Državni zavod za statistiku RH, abgerufen am 19. Dezember 2012. 
  44. außer Zahlen für griechisch-katholische Mitglieder
  45. SAS Output. In: dzs.hr. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juni 2019; abgerufen am 1. Januar 2017.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dzs.hr 
  46. Europäische Union (Hrsg.):Special Eurobarometer 508 - Values and Identities of EU citizens - Report. Fieldwork October-November 2020. Brüssel 2021,ISBN 978-92-76-43232-6,S. 126 (europa.eu [PDF]). 
  47. Das Statistische Jahrbuch für die Republik Kroatien, 2010 Absatz 26/10 Seite 482. (PDF; 14,2 MB) Abgerufen am 7. März 2012. 
  48. Hill International Austria – Kroatien: Arbeitsmarkt, Personal und Bildung (Memento vom 26. Mai 2013 imInternet Archive) Abgerufen am 29. August 2012
  49. Science & Research. Republic of Croatia, abgerufen am 20. April 2022. 
  50. Liste antiker Stätten#Kroatien
  51. Ancient Greek helmet found in Croatia. Greek Reporter, abgerufen am 19. Juli 2021. 
  52. Heinrich Kunstmann:Die Slaven, Ihr Name, ihre Wanderung nach Europa und die Anfänge der russischen Geschichte in historisch-onomastischer Sicht. Steiner, Stuttgart 1996,ISBN 3-515-06816-3, S. 39.
  53. Dalmatien und die Geschichte Dalmatiens – Kroatische Enzyklopädie: Lexikographisches Institut Miroslav Krleža, 2013 – 2025, abgerufen am 7. April 2025
  54. Istrien und seine Geschichte – Kroatische Enzyklopädie: Lexikographisches Institut Miroslav Krleža, 2013 – 2025, abgerufen am 7. April 2025
  55. Srpsko Kulturno Drustvo (Memento desOriginals vom 22. November 2021 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.skdprosvjeta.com
  56. Alexander Korb:Im Schatten des Weltkriegs : Massengewalt der Ustaša gegen Serben, Juden und Roma in Kroatien 1941–1945. 2. Auflage. Hamburger Edition, Hamburg 2013,ISBN 978-3-86854-259-2,S. 441. 
  57. Operation: Last Chance. Abgerufen am 20. April 2022. 
  58. United States Holocaust Museum: Holocaust Era in Croatia 1941–1945. Abgerufen am 29. März 2011. 
  59. Klaus Schmider:Partisanenkrieg in Jugoslawien 1941–1944. Verlag E. S. Mittler & Sohn GmbH, Hamburg 2002,ISBN 3-8132-0794-3, Kapitel 3.2: „1941 im NDH-Staat“,S. 89–98. 
  60. Marie-Janine Calic:Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert Verlag C.H. Beck, München 2010,ISBN 978-3-406-60645-8, S. 167
  61. Marie-Janine Calic:Geschichte Jugoslawiens im 20. Jahrhundert Verlag C.H. Beck, München 2010,ISBN 978-3-406-60645-8, S. 216
  62. Mart Martin:The Almanac of Women and Minorities in World Politics. Westview Press Boulder, Colorado, 2000, S. 95.
  63. Dunja Melčić:Der Jugoslawien-Krieg. Westdeutscher Verlag, Opladen/Wiesbaden 1999,ISBN 3-531-13219-9, S. 544.
  64. Kroatisches Außenministerium (Memento vom 13. August 2010 imInternet Archive)
  65. EU Bulletin 10-2001 (Memento vom 12. Oktober 2007 imInternet Archive)
  66. Kroatien Innenpolitik
  67. Mitteilung der deutschen Bundesregierung zur Aufnahme der EU-Beitrittsverhandlungen (Memento vom 20. Oktober 2013 im Webarchivarchive.today)
  68. web.archive.org
  69. Offizielles Endergebnis des Referendums über den Beitritt der Republik Kroatien zur Europäischen Union. Staatliche Wahlkommission der Republik Kroatien, 27. Januar 2012 (Memento vom 28. Dezember 2013 imInternet Archive) (PDF; 2 MB)
  70. Kroatien hält schon vor EU-Beitritt Europawahl ab (Memento vom 10. April 2014 imInternet Archive), Zeit online
  71. Kroatien: Koalition zwischen HDZ und Most fix, derstandard.at, 7. Oktober 2016
  72. vgl. Artikel 88 derkroatischen Verfassung
  73. Kroatien wählt erstmals Frau zur Präsidentin, sz.de
  74. Inauguracija prve predsjednice, jutarnji.hr, 27. Januar 2015 (kroatisch)
  75. Milanovic gewinnt Präsidentenwahl, auf tagesschau.de
  76. Politisches System. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. Oktober 2017; abgerufen am 20. Oktober 2017. 
  77. tagesschau.de
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  79. The Economist Intelligence Unit’s Democracy Index. The Economist Intelligence Unit, 2024, abgerufen am 6. August 2025 (englisch). 
  80. Countries and Territories. Freedom House, 2025, abgerufen am 6. August 2025 (englisch). 
  81. Rangliste der Pressefreiheit. Reporter ohne Grenzen, 2025, abgerufen am 6. August 2025 (englisch). 
  82. CPI 2024: Tabellarische Rangliste. Transparency International Deutschland e. V., 2025, abgerufen am 6. August 2025 (englisch). 
  83. CENSUS OF POPULATION. Croatian Bureau of Statistics, abgerufen am 12. Juni 2023. 
  84. Home | SIPRI. Abgerufen am 10. Juli 2017 (englisch). 
  85. Kroatien führt Wehrpflicht wieder ein - Auch Zivildienst möglich. In: Tagesschau. Norddeutscher Rundfunk, 24. Oktober 2025, abgerufen am 26. Oktober 2025. 
  86. Auswärtiges Amt – Kroatien – Übersicht, zuletzt gesehen am 29. Oktober 2017.
  87. Auswärtiges Amt – Kroatien – Wirtschaft, zuletzt gesehen am 29. Oktober 2017.
  88. MEPs to vote on accession of Croatia to EU Thursday, European Parliament/News
  89. Croatia to introduce the euro on 1 January 2023. Kroatische Nationalbank, 12. Juli 2022, abgerufen am 2. Januar 2023. 
  90. At a Glance: Global Competitiveness Index 2017–2018 Rankings. In:Global Competitiveness Index 2017–2018. (Online [abgerufen am 6. Dezember 2017]). 
  91. Index of Economic Freedom: All Country Scores. The Heritage Foundation, abgerufen am 6. August 2025 (englisch). 
  92. World Economic Forum, „The Global Gender Gap Report 2015“ (englisch)
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  94. Djekovic-Sachs, Ljiljana:Die Nachfolgestaaten Jugoslawiens zwischen Stabilisierung und Zusammenbruch, in: Südosteuropa-Mitteilungen, Band 33 (Jahr 1993), S. 28
  95. Croatian Beaches. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. April 2021; abgerufen am 29. April 2021.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/arrestedworld.com 
  96. Kroatien verzeichnet in 2012 Rekordwachstum im Tourismus zuletzt gesehen am 27. März 2016
  97. FAZ.net vom 19. Juli 2021:Kroatiens Angst vor einem kurzen Sommer (siehe auchCOVID-19-Pandemie in Kroatien)
  98. Übersicht Stromquellen Kroatien (2011) (englisch)
  99. Croatia: Energy Country Profile – Our World in Data. In: ourworldindata.org. Abgerufen am 6. Mai 2022. 
  100. The energy sector in Croatia – Bankwatch. In: bankwatch.org. Abgerufen am 6. Mai 2022. 
  101. Croatia. In:The World Factbook. Central Intelligence Agency, 4. Oktober 2024 (cia.gov [abgerufen am 14. Oktober 2024]). 
  102. ADAC – Kroatische Tunnel (Memento desOriginals vom 30. September 2007 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.adac.de
  103. Eigendarstellung der HŽ
  104. Antunela Rajič: Der Ausbau der Bahnstrecke von entscheidender Bedeutung für den Hafen Rijeka. Hrvatska radiotelevizija, 16. April 2025, abgerufen am 21. September 2025. 
  105. Croatia to offer free rail travel for students, seniors, and more in 2025. In: Croatia Week. 1. Januar 2025, abgerufen am 12. Januar 2025 (englisch). 
  106. Free train for children, pupils, students and pensioners in 2026. In: portal.hr. 24. Dezember 2025, abgerufen am 29. Dezember 2025 (englisch). 
  107. Individuals using the Internet (% of population). Weltbank, abgerufen am 30. September 2024. 
  108. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.13: Personal und Ausstattung der Feuerwehren der Staaten in 2010–2019. WeltfeuerwehrverbandCTIF, 2021, abgerufen am 18. Februar 2022. 
  109. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.14: Personal der Feuerwehren der Staaten nach Gender in 2010–2019. Weltfeuerwehrverband CTIF, 2021, abgerufen am 18. Januar 2022. 
  110. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.15: Anzahl der Jugendlichen in den Feuerwehren der Staaten in 2010–2019. Weltfeuerwehrverband CTIF, 2021, abgerufen am 18. Januar 2022. 
  111. Nikolai Brushlinsky, Marty Ahrens, Sergei Sokolov, Peter Wagner: Welt-Feuer-Statistik Ausgabe Nr. 26-2021. (PDF) Tabelle 1.2: Verdichtete Kennzahlen der Brandsituation in den Staaten für das Jahr 2019. Weltfeuerwehrverband CTIF, 2021, abgerufen am 18. Januar 2022. 
  112. Croatia. Members. Comité technique international de prévention et d’extinction du feu (CTIF), abgerufen am 27. Juli 2022. 
  113. Reporter ohne Grenzen e. V.: Überblick. Abgerufen am 1. Dezember 2017. 
  114. F. Grubler: Eureka Poker Tour Kroatien: Zwei Deutsche im Finale. In: Hochgepokert. 29. Mai 2013, abgerufen am 16. August 2023. 
  115. Handball EM 2018 Spielorte in Kroatien. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. Januar 2018; abgerufen am 12. Januar 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.handball-em2018.net 
  116. Weltkultur- oder Naturerbestätten der UNESCO
Politische GliederungEuropas
Mitgliedstaaten der
Vereinten Nationen
und Vatikanstadt:

Albanien |Andorra |Belarus |Belgien |Bosnien und Herzegowina |Bulgarien |Dänemark 2 |Deutschland |Estland |Finnland |Frankreich 2 |Griechenland |Irland |Island |Italien 2 |Kasachstan 1 |Kroatien |Lettland |Liechtenstein |Litauen |Luxemburg |Malta |Moldau |Monaco |Montenegro |Niederlande 2 |Nordmazedonien |Norwegen 2 |Österreich |Polen |Portugal 2 |Rumänien |Russland 1 |San Marino |Schweden |Schweiz |Serbien |Slowakei |Slowenien |Spanien 2 |Tschechien |Türkei 1 |Ukraine |Ungarn |Vatikanstadt |Vereinigtes Königreich 2

Abhängige Gebiete:

Färöer |Gibraltar |Guernsey |Isle of Man |Jersey

Umstrittene Gebiete:

Kosovo |Transnistrien

1 
Liegt größtenteils inAsien.
2 
Hat zusätzliche Gebiete außerhalb Europas.
Teilnehmerstaaten:

Albanien |Andorra |Armenien |Aserbaidschan |Belarus |Belgien |Bosnien und Herzegowina |Bulgarien |Dänemark |Deutschland |Estland |Finnland |Frankreich |Georgien |Griechenland |Heiliger Stuhl |Irland |Island |Italien |Kanada |Kasachstan |Kirgisistan |Kroatien |Lettland |Liechtenstein |Litauen |Luxemburg |Malta |Moldau |Monaco |Mongolei |Montenegro |Niederlande |Nordmazedonien |Norwegen |Österreich |Polen |Portugal |Rumänien |Russland |San Marino |Schweden |Schweiz |Serbien |Slowakei |Slowenien |Spanien |Tadschikistan |Tschechien |Türkei |Turkmenistan |Ukraine |Ungarn |Usbekistan |Vereinigtes Königreich |Vereinigte Staaten |Zypern

Partnerstaaten:

Afghanistan |Australien |Ägypten |Algerien |Israel |Japan |Jordanien |Marokko |Tunesien |Südkorea |Thailand

Mitgliedstaaten derNATO

Albanien Albanien |Belgien Belgien |Bulgarien Bulgarien |Danemark Dänemark |Deutschland Deutschland |Estland Estland |Finnland Finnland |Frankreich Frankreich |Griechenland Griechenland |Island Island |Italien Italien |Kanada Kanada |Kroatien Kroatien |Lettland Lettland |Litauen Litauen |Luxemburg Luxemburg |Montenegro Montenegro |Niederlande Niederlande |Nordmazedonien Nordmazedonien |Norwegen Norwegen |Polen Polen |Portugal Portugal |Rumänien Rumänien |Schweden Schweden |Slowakei Slowakei |Slowenien Slowenien |Spanien Spanien |Tschechien Tschechien |Turkei Türkei |Ungarn Ungarn |Vereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich |Vereinigte Staaten Vereinigte Staaten

45.2515.466666666667Koordinaten:45° N,15° O

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