DasVerteidigungsministerium (in manchen StaatenVerteidigungssekretariat und anderes) ist die höchsteVerwaltungsbehörde (einMinisterium/Departement) für dieStreitkräfte eines Staates und alle Angelegenheiten desMilitärwesens. Der Leiter ist allgemein derVerteidigungsminister, vereinzelt auch anders genannt.
ObersterFeldherr war von alters her der jeweiligeHerrscher, oder ein Angehöriger des Herrscherhauses, viele frühe Hochkulturen kannten auch das Konzept einesKriegskönigs, dessen Amt in Friedenszeiten ruhte. Die Befehlshierarchie der Truppenkontingente war im Zuge desFeudalismus mit den Herrschafts- und politischen Funktionen strukturiert. LeitendeMinisteriale/Beamte finden sich in Ostasien schon ab dem 6./7. Jahrhundert, und Europa ab derFrühen Neuzeit, sonst war der oberste Staatsdiener meist ein militärischerBefehlshaber (Feldmarschall, im Sinne des heutigenGeneralstabschefs).
Seit dem 17./18. Jahrhundert, mit Ausbildung des modernen Staatswesens, wurde in vielen Ländern die für dieLandstreitkräfte zuständige StelleKriegsministerium genannt, war also einArmee-/Heeresministerium – dieSeestreitkräfte (Kriegsflotte,Marineinfanterie und Anderes) unterstanden meist einem eigenen Marineminister. Ab Ende des 19. Jahrhunderts traten auch Stellen für dieLuftstreitkräfte (Luftflotte,Flugabwehr,Luftraumüberwachung, und Verwandtes) hinzu.
Im Reichsministerium (Regierung) der Provisorischen Zentralgewalt 1848/1849 gab es einen Reichskriegsminister. Diesem gelang es allerdings nur bedingt, die Truppen der Einzelstaaten seinem Oberbefehl unterzuordnen.
Der NameLandesverteidigung findet sich deutsch schon 1867 beimk.k. Ministerium für Landesverteidigung.[1] Nach demZweiten Weltkrieg war Krieg nicht mehr als Mittel der Politik legitimiert: DieCharta der Vereinten Nationen ließ den Einsatz von Streitkräften nur noch zur Verteidigung zu. Dementsprechend wurde die Bezeichnung in den meisten Ländern sukzessive inVerteidigungsministerium geändert.Seit Ende desKalten Kriegs tritt der Verteidigungsaspekt wieder zunehmend in den Hintergrund, und die Entwicklung geht in Richtung einerEingreiftruppe auch im Ausland (wie sie etwa alsUN-Missionen schon ab 1945 betrieben werden), sodass die Verteidigungsministerien auch kleinerer Staaten nebenbi- undmultilateralerBündnispolitik wieder exterritoriale undgeopolitische Agenden wahrnehmen.[2]
In militärischer Hinsicht leitete ein Kriegsministerium entweder das gesamte Militärwesen einschließlich desOberbefehls (wie seinerzeit inFrankreich) oder nur die Verwaltung (wie inPreußen). DieBefehlsgewalt über die Streitkräfte liegt heute im Allgemeinen beimStaatsoberhaupt oder beimRegierungschef.Ein Sonderfall ist beispielsweise Deutschland, wo im Frieden und auch imSpannungsfall der Verteidigungsminister Oberbefehlshaber ist, der Regierungschef (Bundeskanzler) erst imVerteidigungsfall eintritt.[3] In der Volksrepublik China ist das Ministerium ein reines politisches Verbindungsamt ohne Befehlsgewalt. In Australien ist das Verteidigungsdepartment ein Teil einer umfassenderen militärischen Gesamtorganisation. Neben dem Truppenkörper sind den Verteidigungsministerien meist auch der militärischediplomatische Dienst (Militärattachés) und die militärischenGeheimdienste unterstellt.
An der Spitze der Kriegsministerien stand meist ein hoherOffizier, heute werden in den meisten StaatenZivilisten eingesetzt.Eine militärische Führungsrolle ist bis heute eine klassische Männerdomäne, nur Regentinnen wieMaria Theresia von Österreich oderVictoria von Großbritannien und Irland waren nominelle Oberbefehlshaberinnen wie auch oberste politische Instanz in Kriegsfragen. Sonst finden sich in der langen Geschichte nur einige Dutzend Ministerinnen, erstmals im Sri Lanka und Indien der 1960er/70er, großteils in den letzten 15 Jahren, darunter inzwischen auch einige mit militärischem Rang. Wende 2013/14 etwa waren weltweit 15 Verteidigungsministerinnen im Amt, immerhin knapp unter 10 %.[4]
In fast allen Ländern der Erde ist das Verteidigungsministerium eine rein militärische Behörde, Ausnahmen bilden etwa Bolivien, Österreich und die Schweiz, wo das Ministerium auch für zivile Angelegenheiten zuständig ist (Bolivien und Schweiz:Katastrophenschutz, seit einigen Jahren Österreich und Schweiz:Sport). In einigen kleineren Staaten untersteht das Verteidigungsressort einem gemeinsamen Ministerium, das auch fürinnere Sicherheit (Polizei, Grenzschutz, Justizwache, Zivilschutz u. ä.) zuständig ist.
AndorraAndorra: Kompetenz im Verteidigungsfall bei derGovern (Regierung);[L 72] Unterstützung durchFrankreichFrankreich undSpanienSpanien, vertreten imCopríncep laic (französischer Staatspräsident als gemeinsames Staatsoberhaupt) und demCopríncep episcopal (Bischof von Urgell als Staatsoberhaupt und oberster Diplomat in Spanien);[41] kleines Milizheer (Sometent)[42]
Verteidigungs-, Armee- und Kriegsministerien, weitere militärische Ministerien und sonstige Ämternach Land (Vorgängerstaaten, Territorien und ähnliches bei den heutigen Staaten):
AlbanienAlbanien: 1912–?Ministria e Luftës (Kriegsministerium); im mittleren 20. Jh.Ministria i Mbrojtjes Popullore (für Volksverteidigung)[51]
BelgienBelgien: 1830/31Ministerie van Oorlog/Ministère de la Guerre[12]
BelizeBelize: früherMinister of Defence and Immigration (Verteidigung undEinwanderung)
BolivienBolivien: 1963Ministerio de Defensa,[14] 2009Ministerio de Defensa Legal del Estado; Name um 2013 auchMinisterio de Defensa Nacional[14]
BulgarienBulgarien:Bulgarien 1878Fst.: 1879Военни министърVoenni Ministar (Militärminister);Bulgarien 1908Bulgarien: 1912Министерство на войнатаMinisterstvo na voinata (Kriegsministerium);Bulgarien 1946Bulgarien: 1947Министерство на народната отбранаMinisterstvo na narodnata otbrana (Ministerium für nationale Verteidigung)
ChileChile: 1811–12, 1814:Secretaria de Guerra; 1817Ministerio de Guerra; 1818Ministerio de Guerra y Marina (Krieg undMarine); 1924Ministerio de Guerra undMinisterio de Marina; 1927 kurz vereintesMinisterio de Defensa Nacional, dann beide wiederhergestellt; 1932 kurz mitsamt demSubsecretaria de Aviación (Luftfahrt) demMinisterio del Interior (Innenministerium) eingegliedert, dann kurzMinisterio de Guerra y Aviación undMinisterio de Marina, dann vereint
HongkongHongkong:Hongkong 1910(britische Kronkolonie):Defence Branch of the Government of Hong Kong (Amt:Secretary for Defence); 1973Security Branch;Hongkong(chinesische Sonderverwaltung): 1997保安局Bǎo'ān jú /Boungonguk /Security Bureau (Amt:保安局局長Bǎo'ān jú júzhǎng /Secretary for Security); besteht per 2002 weiter und untersteht dem政務司司長Zhèngwù sīsīzhǎng /Chief Secretary for Administration/Chief Secretary of Hong Kong
EcuadorEcuador:[21]Ecuador 1830 1830Jefatura de Guerra y Marina (Kriegs- undMarineamt); 1843Ministerio de Guerra y Marina;Ecuador 1845/Ecuador 1860/Ecuador 1930Ministerio de Guerra, Marina y Aviación (mitLuftfahrt)
EstlandEstland: 1918Sõjaministeerium (Kriegsministerium); 1929Kaitseministeerium; 1937–1940Sõjaministeerium, dann aufgelöst
FrankreichFrankreich:Frankreich Konigreich 1791Kgr.: 1547Secrétariat d’État de la Marine; (Kriegs- und Handelsmarine); erst 1589Secrétariat d’État de la Guerre;FrankreichRep./Kaiserr.: 1790/91Ministère de la Guerre undde la Marine et des Colonies (Kolonien); 1848 kurzMinistère de la Guerre et de la Marine; 1928Ministère de l’Air (Luftfahrt); 1932 kurzMinistère de la Défense nationale, dann zurück zum vorherigen Namen; 1934 kurzMinistère de la Défense nationale et de la Guerre, dann vorheriger Name; 1936 wiederDéfense nationale et de la Guerre;Frankreich VichyVichy-Frankreich: 1940 kurzMinistre de la Défense nationale undMinistre de la Guerre, dann einSecrétaire d’État à la Guerre; 1941Défense nationale; 1943de la Guerre; 1945Ministère des Armées; ab 1940 auchFreies FrankreichForces françaises libres (1941–44 AmtstitelCommissaire);FrankreichRepublik: 1946Défense nationale, dann wiederde l’Armée; 1947 kurzMinistère de la Guerre, Ministère de la Force aérienne (Luftfahrt), dann auch mit demMinistère de la Marine (Marine) endgültig zusammengelegt:Ministère de la Défense nationale; 1953Ministère de la Défense nationale et des Forces armées; 1955 kurzMinistère de la Défense nationale undMinistère des Forces armées, dann wiederDéfense nationale et des Forces armées; 1956Défense nationale; 1957Défense nationale et des Forces armées; 1958 einMinistère des Forces armées, dann wiederDéfense nationale, danndes Armées; 1969Défense nationale; 1973des Armées; 1974Ministère de la Défense; 2010–2012Ministère de la Défense et des Anciens Combattants (mit einemVeteranenministerium); 2012–2017Ministère de la Défense
GuatemalaGuatemala: 1871–1945Secretaría de la Guerra
HaitiHaiti:[22] 1. Kaiserr.: 1804Ministère de la Guerre et de la Marine, 1806 aufgelöst; 2. Kaiserr./Rep.: 1843 wiederhergestellt; 1916 (US-Invasion) aufgelöst; 1941Ministère de la Défense National; 1996 (Auflösung derForces Armées d'Haïti) abgeschafft; 2011 (nach demgroßen Erdbeben 2010) neu errichtet
IndienIndien:[52]Britische Ostindien-KompanieBritische Ostindien-Kompanie: 1776Military Department of the Supreme Government of the British East India Company; 1833Secretariat of the Government of the East India Company;Britisch-IndienBritisch-Indien: 1906Army Department, Military Supply Department (Beschaffung), letzteres 1909 wieder abgeschafft; 1938Defence Department;Indien: 1947Ministry of Defence[53]
IrlandIrland: 1919 anfangs alsMinister for National Defence; 1919–22 alsSecretary of State for Defence; 1924–1954 auchCommander-in-Chief alsChairman of the Council of Defence; 1993–97 alsMinistry for Defence and the Marine (Verteidigung undMarine)
ItalienItalien:Sardinien KonigreichSardinien: 17. Jh. Staatssekretär für Krieg im allgemeinenStaatssekretariat, 1697 separate Dienststelle des Staatssekretärs für Krieg, 1717 eigenes StaatssekretariatSegreteria di Stato e di Guerra; 1815Segreteria di Guerra e di Marina, 1848 umbenannt inMinistero di Guerra e di Marina (Krieg und Marine); 1850 bzw. 1853Marineministerium ausgegliedert, daneben verbleibtMinistero della Guerra;Italien 1861Kgr. Italien: 1861 wird Kriegsministerium inTurin für territorial erweiterten Staat zuständig, 1865 Umzug nachFlorenz, 1870 nachRom; 1925Ministero dell’aeronautica (Luftfahrt) aus Kriegsministerium ausgegliedert;Italien SozialrepublikSozialrepublik: 1943 bis 1945Ministero della Difesa Nazionale;ItalienRep. Italien: 1947 gehen Ministerien für Krieg, Marine und Luftfahrt imMinistero della Difesa (Verteidigung) auf
JapanJapan: ab 6./7. Jh. (Asuka)兵部省Hyōbu-shō, Amtstitel:兵部卿Hyōbu-kyō (‚Lord‘);Japanisches KaiserreichKaiserreich: 1872陸軍省Rikugun-shō (Heeresministerium, Amtstitel:陸軍大臣Rikugun daijin) und海軍省Kaigun-shō (Marine), dieses bis 1885 noch unterstellt; beide 1945 abgeschafft;JapanRep.: 1947防衛施設庁(Defense Facilities Administration Agency); 1952して保安庁 (National Safety Agency, Sicherheitsagentur); 1954保安庁Hoan-chō (Japan Defense Agency, JDA, Verteidigungsagentur); 1954–2007防衛庁Bōei-chō (Verteidigungsagentur), Amtstitel国務大臣保安庁長官Kokumu-daijin hoanchō-chōkan, ab 1954国務大臣防衛庁長官Kokumu-daijin bōeichō-chōkan
KanadaKanada:Kanada 1868Dominion: ca. 1855Minister of Militia /Ministre de la Milice (zuständig für die FreiwilligentruppeCanadian Militia /Milice canadienne); 1906 (Abzug der britischen Verbände)Department of Militia and Defence /Ministre de la Milice et de la Défense; 1921/22Department of Militia and Defence and the Naval Service /Ministre de la Milice et de la Défense et du Service naval mit AbteilungNaval Services (Kriegsmarine, vorher seit 1911 Ministeramt imDepartment of Marine and Fisheries and the Naval Service /Ministère de la Marine et des Pêches et du Service naval); 1923 auch derMinister of Aviation (Luftfahrt, seit 1914) desAir Board eingegliedert
KolumbienKolumbien:Grosskolumbien 1821Großkolumbien 1821Secretaría de Guerra, Secretaría de Marina (Krieg,Marine);Grosskolumbien 1821Großkolumbien/Republik NeugranadaNeugranada ab 1828Secretaría de Guerra y Marina;Kolumbien 1886–1965Ministerio de Guerra y Marina; ziviler Minister seit 1991
NeuseelandNeuseeland: 1863Minister for Colonial Defence; 1872–1884 beimEingeborenenminister (teils alsMinister of Native Affairs and Defence); im 2. WK einWar Cabinet zusammen mitMinister of National Service (Wehrpflicht),Minister of Supply and Munitions (Rüstung),Minister in Charge of War Expenditure (Kriegsfinanzen),Minister of Armed Forces and War Co-ordination
NiederlandeNiederlande:Batavische RepublikBatavische Republik: 1798Uitvoerend Bewind van Oorlog undvan Marine (Ausführender Direktor für Kriegswesen/die Marine); 1801Staatsbewind van Oorlog, van Marine (Staatsdirektor);Niederlande: 1813Ministerie van Oorlog (Kriegsministerium),Ministerie van Marine, 1928 gemeinsamesMinisterie van Defensie; 1941Ministerie van Oorlog, Ministerie van Marine (aufgespalten, meist gemeinsamer Amtsträger); ab 1956 TitelMinister voor Defensie
NorwegenNorwegen:Norwegen 1814: 18146. departement(auchMilitære departement, Departementet for krigsadministrasjonen, für Verteidigungsfragen, Feuer- und Lotsenwesen); 1815Departement for landforsvaret (Armédepartementet, Landesverteidigung) und7. departement (Marine);Norwegen: 1885 Zusammenlegung
PhilippinenPhilippinen: Titel 1897–99Minister of War, dann in der amerikanischen Besatzung abgeschafft; 1939Secretary of National Defense; 1941Secretary of National Defense, Public Works, Communications and Labor (mitöffentlichen Arbeiten,Kommunikation undArbeit); 1944Secretary of National Defense and Communications; 1946Secretary of National Defense; 1978Minister of National Defense; 1986 wiederSecretary of National Defense
PeruPeru:Peru 1825: 1821Ministerio de Guerra y Marina; getrennt 1920Ministerio de Guerra, Ministerio de Marina, letzteres 1929Ministerio de Marina y Aviación und 1941 geteiltMinisterio de Marina, Ministerio de Aviación; sowie einSecretaría de Defensa Nacional; alle 1987 vereinigt
PolenPolen:Herzogtum WarschauHerzogtum Warschau/KongresspolenKongresspolen: 1807Minister wojny (Kriegsminister);Polen 19192. Rep.: 1818Minister Spraw Wojskowych (Militärangelegenheiten); Exilregierung ab 1942:Minister Obrony Narodowej [na uchodźstwie]; 1979 wiederSpraw Wojskowych [na uchodźstwie];Polen 1944Volksrep.: 1944Minister Obrony Narodowej
PortugalPortugal:Portugal 1816Kgr.: 1736Secretaria de Estado dos Negócios Estrangeiros e da Guerra (SENEG, Staatssekreteriat fürauswärtige Angelegenheiten und für Krieg) undSecretaria de Estado dos Negócios da Marinha e Domínios Ultramarinos (auchSecretaria de Estado da Marinha e Conquistas/Ultramar/Colónias, Staatssekreteriat fürAngelegenheiten der Seefahrt undÜberseegebiete);Portugal 1816/Portugal Konigreich 1830: 1822Secretaria de Estado dos Negócios da Guerra herausgestellt (Staatssekreteriat für Kriegsangelegenheiten), Ende des 19. Jh. zunehmendMinistério da Guerra (MG) genannt, AmtstitelMinistro e secretário;PortugalRep.: 1910 AmtstitelMinistro da Guerra; 1950–74 Amt desMinistro da Defesa Nacional, aber ohne Behörde des Namens: zu der ZeitMinistério do Exército (ME) (Armeeministerium); Marineangelegenheiten 1982 endgültig eingegliedert
RumänienRumänien:Rumänien Fürstentum 1867Fst./Rumänien KonigreichKgr. 1862Ministerul de Război (Kriegsministerium); 1930Ministerul Armatei (Armeeministerium); 1932Ministerul Apărării Naționale (Nationalverteidigung); 1944Ministerul de Război;Rumänien 1948Rep. 1947Ministerul Apărării Naționale; 1950Ministerul Forțelor Armate (Streitkräfte); 1972 wiederApărării Naționale
RusslandRussland:Russland Zarentum 1699Zarenreich: 1535Разрядный приказ urkundlich; 1717Военная коллегияVojennaja Kollegija (Militärkollegium) und 1718Адмиралтейств-коллегияAdmiraltejstew-Kollegija (Admiralskollegium); 1802/12Министерства военных сухопутных (Военное министерство), Ministerium der Landstreitkräfte/Heeresministerium undдепартамент министра морских (Ministerialabteilung Marine, dieses 1815Морское министерство,Marineministerium);Russische Sozialistische Föderative SowjetrepublikSowjetrussland: 1917Комитет по военным и морским делам (Ausschuss für Angelegenheiten des Militärs und der Marine), dannНародный комиссариат по военным делам (Наркомвоен, Volkskommissariat für militärische Angelegenheiten); 1923Народный комиссариат по военным и морским делам (Volkskommissariat für Angelegenheiten des Militärs und der Marine); 1934Народный комиссариат обороны (Volkskommissariat für Verteidigung); 1953Министерство обороны (Verteidigungsministerium);[57]
SlowenienSlowenien: 1990–92 AmtsbezeichnungRepubliški sekretar za ljudsko obrambo (Sekretär für Volksverteidigung)
SpanienSpanien:Spanien 1785Kgr.: 1808Despacho de Guerra (Kriegskanzlei, Amt:Secretaría del Despacho de Guerra) undDespacho de Marina de España (Marinekanzlei); 1834Ministerio de Guerra; 1851Ministerio de Marina de España;Spanien Zweite Republik/Spanien 1938Rep.: 1936 gemeinsamesMinisterio de Guerra; 1939 getrennt zuMinisterio del Ejército, Ministerio de Marina, Ministerio del Aire (Armee, Marine,Luftverteidigung)
Sri LankaSri Lanka:[35] 1948Ministry of External Affairs and Defence (Auswärtiges und Verteidigung); 1977රාජ්ය ආරක්ෂක අමාත්යාංශය> /பாதுகாப்பு மற்றும் அமைச்சுPātukāpu maṟum amaicu /Ministry of Defence
Thomas C. Bruneau, Scott D. Tollefson:Who Guards the Guardians and How: Democratic Civil-Military Relations. University of Texas Press, 2009,ISBN 978-0-292-78340-9.
Douglas J. Murray, Paul R. Viotti:The Defense Policies of Nations: A Comparative Study. A Johns Hopkins paperback. JHU Press, 1994,ISBN 0-8018-4794-X.
Todd Sandler:The Economics of Defense. ReiheCambridge surveys of economic literature. Cambridge University Press, 1995,ISBN 0-521-44204-4.
NATO Member Countries.,Partners. NATO →Organization – zwei Übersichtslisten zur Stellung des Verteidigungsministers in der obersten politischen Entscheidungsstruktur
↑zu der Zeit gab es in Österreich-Ungarn auch ein gemeinsames Kriegsministerium, das Landesverteidigungsministerium war tatsächlich nur für die Verteidigung des österreichischen Landesteils zuständig, nicht für Kriegshandlungen außerhalb
↑István Gyarmati, Theodor Winkler:Post-Cold War Defense Reform. Verlag Potomac Books Inc., 2002,ISBN 1-61234-235-3 – speziell über Europa und die NATO.
↑abobschon der MoD dem DoD vorsteht, ist dieses eine Unterabteilung des ADO.Chief of the Defence Force (CDF) und SECDEF leiten als oberste Organe diarchisch das ADO, sind aber dem Minister berichtspflichtig; der Assistant Minister ist ein allfälliger Posten und betreut derzeit die Angelegenheiten des VerteidigungsbündnissesANZAC(Minister assisting the Prime Minister for the Centenary of ANZAC);
↑bahamas.gov.bs> Cabinet Ministers und> Agencies > Government Ministries
↑abcIm Rahmen der Verwaltungsreform werden alle Belgischen Ministerien in die Form desFöderalen Öffentlichen Diensts übergeführt. Das Verteidigungsministerium ist seit 2002 ebenso reformiert, die BezeichnungMinisterium und der Posten desMinisters besteht noch. Zukünftig wird es vielleichtFederale Overheidsdienst Defensie (FOD Defensie) /Service public fédéral de la Défense (SPF Défense) heißen.
↑abcdefMinisterium hat derzeit keine aktive Webseite (1/2014);Portal del Gobierno Boliviano (Memento vom 13. Januar 2014 imInternet Archive), bolivia.gob.bo (abgerufen am 18. Januar 2014) gibtMinisterio de Defensa Nacional mit noch www.defensalegal.gob.bo (Ministerio de Defensa Legal 2009–2010, nicht erreichbar);Ministerios de Bolivia, promobolivia.com, aktualisiert 23. April 2013 (abgerufen am 18. Januar 2014) gibtMinisterio de Defensa Nacional mit www.mindef.gob.bo (nicht erreichbar);Resoluciones Supremas por Ministerio (Memento vom 3. Februar 2014 imInternet Archive),Gaceta Oficial del Estado Plurinacional de Bolivia (abgerufen am 18. Januar 2014) gibtMinisterio de Defensa: Resoluciones: Periodos: Del 1963-01-04 al 2013-09-16 (16. Sept. 2013 ist Stand der ganzen Seite, keine Resolutionen zwischen 18. März 2009 und 4. Januar 2011) undMinisterio de Defensa Legal del Estado: Resoluciones: Periodos: Del 2009-02-09 al 2010-12-10; die BezeichnungMinisterio de Defensa findet sich in Dokumenten wieAnalisis del Comportamiento hidrologico (Memento vom 1. Februar 2014 imInternet Archive) (PDF) Red hidrométrica del SNHN, La Paz, 16. Januar 2014.
↑abHistorique (Memento vom 3. Februar 2014 imInternet Archive), md.gouv.ht, abgerufen am 30. Januar 2014; das Ministerium wird nach Angabe auf der Webseitewww.md.gouv.ht meist alsde la Défense, teils auchde la Défense Nationale genannt (beiMissions et Attributions du Ministère de la Défense), Stand 1/2014
↑Assistierender Minister, auch einDeputy Minister of Defence
↑abcdieDefence Force unterstand bis vor kurzem dem Sicherheitsministerium, dann wurde sie dem Premier in Eigenschaft eines Verteidigungsministers direkt unterstellt; ein eigenes Ministerium ist Anfang 2014 noch nicht eingerichtet; die politischen Agenden werden imDefence Board behandelt (zu dem Premier, Sicherheitsminister und derPermanent Secretary amOffice of the Prime Minister gehören), die organisatorischen am Sicherheitsministerium;About Us: Mission (Memento vom 1. Februar 2014 imInternet Archive), Ministry of National Security, mns.gov.jm, abgerufen am 21. Januar 2014; vgl. auchThe Permanent Secretary (Memento vom 28. Januar 2014 imInternet Archive), Office of the Prime Minister, opm.gov.jm.
↑Chief Executive of the Ministry of Defence (MoD);Secretary of Defence (Memento vom 6. Februar 2006 imInternet Archive), defence.govt.nz; vgl. auchChief of Defence Force. letzter AbsatzThe Defence Act 1990 …, in New Zealand Defence Force (NZDF)» About Us » HQ NZDF (nzdf.mil.nz), abgerufen am 10. Januar 2014.
↑History (Memento vom 14. März 2014 imInternet Archive), Ministry of Defence Production, abgerufen am 10. Januar 2014 (online auf:modp.gov.pk);
↑Amt anfangs meist vom Staatsoberhaupt ausgeübt, eigener Minister durchgehend seit 1980.
↑Saudi-arabisches Verteidigungsministerium: derzeit keine Webseite, Angabe etwa inMinistry Addresses (Memento vom 26. April 2011 imInternet Archive), saudiembassy.net, veraltet (Stand 1/2014)
↑abTitel amtlichStatsråd och Chef för Försvarsdepartementet (Staatsrat und Verteidigungschef);
↑Heutige Bezeichnung seit 1998, zuvor Militärdepartement (1848 bis 1978) bzw. Eidgenössisches Militärdepartement (1979 bis 1997)
↑abcMO RS steht international fürRepublika Slovenija (Republik Slowenien,ISO 3166 SI/SVN), MO SR fürSlovenská republika (Slowakische Republik, SK/SVK); für Serbien (Republika Srbija, vorher auchRepublika Srpska; RS/SRB) ist noch kein Zusatz eingebürgert
↑Dem Ministerium untersteht dieDefence Force, Feuerwehr, Katastrophenschutzzentrale u. a.
↑abTeilweise Linda Richter:Ministers of Defense of Czechoslovakia (1956–1992). (Memento vom 23. September 2015 imInternet Archive) Cold War History Research Center Budapest, coldwar.hu; nach Vojtech Mastny, Malcolm Byrne (Hrsg.):A Cardboard Castle? An Inside History of the Warsaw Pact 1955–1991. CEU Press, Budapest 2005.
↑Teilweise Linda Richter:Hungarian Ministers of Defense (1953–1994). (Memento vom 23. September 2015 imInternet Archive) Cold War History Research Center Budapest, coldwar.hu; nach Vojtech Mastny, Malcolm Byrne (Hrsg.):A Cardboard Castle? An Inside History of the Warsaw Pact 1955–1991. CEU Press, Budapest 2005.
↑«El Consejo de Gobierno […] las siguientes funciones: Solicitar de la Asamblea Legislativa la declaratoria del estado de defensa nacional y la autorización para decretar el reclutamiento militar, organizar el ejército y negociar la paz» – Cap IV, Art. 147 1.Constitución de Costa Rica (con reformas al 2003) in der spanischsprachigenWikisource; sowie Art. 140 16: «[Son deberes y atribuciones que corresponden conjuntamente al Presidente y al respectivo Ministro de Gobierno:] Disponer de la fuerza pública para preservar el orden, defensa y seguridad del país»
↑wie auch die Polizei; vorher beide amMinistry of National Security; dieses jüngstMinistry of Foreign Affairs, Homeland Security, Immigration and Labour und nurmehr für Zivilschutz, Gefängnisse u. a. zuständig
↑Abteilungen desselben: 1962Department of Defence Production und 1965Department of Defence Supplies, beide späterDepartment of Defence Production and Supplies; 2004Department of Defence Production; sowie 1980Department of Defence Research and Development; 2004Department of Ex-Servicemen Welfare (Veteranenwohlfahrt)
↑Nikola Ljubičić:Allgemeine Volksverteidigung - Strategie des Friedens. ReiheBibliothek STP, Sozialistische Theorie und Praxis, Verlag "Komunist" - Sozialistische Theorie und Praxis, 1977; Vuko Gozze-Gučetić:Jugoslawiens Konzeption der allgemeinen Volksverteidigung im Gesetz von 1969. In:Osteuropa: interdisziplinäre Monatszeitschrift zur Analyse von Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Kultur und Zeitgeschichte in Osteuropa, Ostmitteleuropa und Südosteuropa. Vol. 21.1971, Berliner Wiss.-Verl, Berlin 1971,ISSN0030-6428,ZDB-ID 2074588, S. 23–40 (Online-Katalog, econbiz.de) – zumGesetz über die Volksverteidigung 1969.
↑es gab keine gemeinsame Flagge für Österreich-Ungarn
↑Linda Richter:Soviet Ministers of Defense (1953–1991). (Memento vom 23. September 2015 imInternet Archive) Cold War History Research Center Budapest, coldwar.hu; nach Vojtech Mastny, Malcolm Byrne (Hrsg.):A Cardboard Castle? An Inside History of the Warsaw Pact 1955–1991. CEU Press, Budapest 2005.