Kremmen
Wappen | Deutschlandkarte | |
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Basisdaten | ||
Koordinaten: | 52° 46′ N,13° 1′ O52.76047222222213.02411111111139Koordinaten:52° 46′ N,13° 1′ O | |
Bundesland: | Brandenburg | |
Landkreis: | Oberhavel | |
Höhe: | 39 m ü. NHN | |
Fläche: | 209,55 km2 | |
Einwohner: | 7518 (31. Dez. 2023)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 36 Einwohner je km2 | |
Postleitzahl: | 16766 | |
Vorwahl: | 033055 | |
Kfz-Kennzeichen: | OHV | |
Gemeindeschlüssel: | 12 0 65 165 | |
LOCODE: | DE KMM | |
Stadtgliederung: | 7Ortsteile | |
Adresse der Stadtverwaltung: | Am Markt 1 16766 Kremmen | |
Website: | www.kremmen.de | |
Bürgermeister: | Sebastian Busse (CDU) | |
Lage der Stadt Kremmen im Landkreis Oberhavel | ||
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Kremmen ist eine kreisangehörige Stadt imLandkreis Oberhavel inBrandenburg. Die heutige Stadt entstand 2001 durch den Zusammenschluss der Kernstadt Kremmen mit sechs umliegenden Gemeinden. Sie ist Mitglied derArbeitsgemeinschaft „Städte mit historischen Stadtkernen“.
Geografie
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Kremmen liegt im Südwesten des Landkreises Oberhavel. Im Stadtgebiet befindet sich der westlichste Punkt des Landkreises. Die Kernstadt entstand im 13. Jahrhundert an einem Übergang (Kremmer Damm; auchKremmener Damm geschrieben) über dasKremmener Luch. Südlich der Stadt erstreckt sich das Waldgebiet desKrämer, dessen Name sich ebenfalls vom Namen der Stadt ableitet. Im Norden liegt das WaldgebietRüthnicker Heide, im Osten schließt sich dieZehdenick-Spandauer Havelniederung an. Die mittelalterlichen Wurzeln sind in etlichen heutigen Straßennamen wieAlte Wallstraße,Schwedengasse,Burgweg usw. bis heute erkennbar.
Stadtgliederung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Stadt Kremmen gliedert sich nach ihrer Hauptsatzung[2] in sieben Ortsteile:
- Beetz mit den bewohnten Gemeindeteilen Ludwigsaue und Neu Ludwigsaue
- Flatow
- Groß-Ziethen
- Hohenbruch mit den Gemeindeteilen Johannisthal und Verlorenort
- Kremmen mit den GemeindeteilenAmalienfelde,Linumhorst undOrion
- Sommerfeld
- Staffelde mit den GemeindeteilenCharlottenau und Kuhsiedlung
Es gibt die Wohnplätze Alter Hof, Behrensbrück, Charlottenhof, Döringsbrück, Dorotheenhof,Karolinenhof, Klein Asien, Knödels Hof, Lange Horst, Moldenhauer Hof, Moorhof, Neukammer, Sana-Kliniken, Schleuener Luch, Schleuse Hohenbruch und Siemenshof.[3]
Geschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Geschichte Kremmens
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes alsCremmene datiert auf den 28. Dezember 1216, als derBrandenburger BischofSiegfried II. bei seiner Amtsübernahme dem Brandenburger Domkapitel seineArchidiakonatsrechte bestätigte. 1298 erhielt er die Stadtrechte. Allerdings ist die heute im Brandenburgischen Landeshauptarchiv in Potsdam-Golm liegende Urkunde eine Fälschung aus dem 16. Jh.[4] Der Ortsname stammt aus dem Slawischen und bedeutetKieselstein.
In Kremmen wurde am 20. Juni 1236 derVertrag von Kremmen zwischen den MarkgrafenJohann I. undOtto III. vonBrandenburg einerseits und HerzogWartislaw III. vonPommern andererseits abgeschlossen.
Mit demVertrag von Kremmen vom 29. Januar 1318, als denJohannitern die vom markgräflichenVogt zurückgehaltenen Güter des 1312 aufgelöstenTemplerordens, darunterTempelhof, mit allen Pertinentien (Zubehör zum Grundbesitz in Form von Rechten und Sachen) gegen Zahlung von 1250 Mark für die Ernennung Markgraf Woldemars zum Schutzherrn und Sachwalter der Interessen der Johanniter ausgehändigt wurden, konnte der Übergang der brandenburgischen Templergüter in den Besitz der Johanniter endgültig realisiert werden.
AmKremmer Damm fanden im Mittelalter zwei bedeutende Schlachten statt. ImPommersch-Brandenburgischen Krieg kämpfte der brandenburgische MarkgrafLudwig von Brandenburg gegen die Herzöge von Pommern und verlor. Im Jahre 1412 kämpften hier erneut die Brandenburger gegen die Pommern. Die Überlieferungen beider Schlachten sind teilweise widersprüchlich und haben sich über die lange Zeit vermutlich vermischt. 1845, also mehr als 400 Jahre später, ließFriedrich Wilhelm IV. am Straßenrand des Kremmener Dammes ein steinernes Gedenkkreuz aufstellen, das alle Vorüberkommenden an die Kämpfe des Jahres 1412 erinnern und vor allem den fränkischen Ritter GrafJohann von Hohenlohe ehren sollte, der an der Seite des Brandenburgers kämpfte und hier starb.[5]
Durch ihre Loyalität in den Brandenburgisch-Pommerschen Kriege kam dieFamilie von Bredow in den Besitz der Gerichtsbarkeit der Stadt und wurde damit zum adeligen Landesherren.[6]
Kremmen liegt amPilgerweg Berlin–Wilsnack, der seit dem Ende des 14. Jahrhunderts begangen wurde.
Wie viele andere Städte wurde Kremmen im 17. Jahrhundert von derPest heimgesucht. Stadtbrände sind aus den Jahren 1606, 1630 und 1680 überliefert. Der brandenburgische Kurfürst erließ deshalb Mitte des 17. Jahrhunderts die Order, dass Scheunen künftig nur noch außerhalb der Stadtmauern zu errichten seien. So entstand das Scheunenviertel am Rande Kremmens, das heute als das deutschlandweit größte noch erhaltene historische Scheunenviertel gilt.
Der Dreißigjährige Krieg verwüstete Stadt und Land schwer. Die von Bredows verloren Güter und Geld und trennten sich nach dem Krieg von ihren Besitzungen in Kremmen. Da die Familie in viele Teile zerfallen war, dauerte dieser Prozess mehrere Jahrzehnte und die Herrschaft über Kremmen zerfiel in mehrere Teile. 1653 ging ein Teil an die KurfürstinLuise Henriette von Oranien, andere Teile gingen 1649 an den kurbrandenburgen GeneralmajorMarcus von der Lütcke.[6]
1879 wurde die Stadt Sitz desAmtsgerichts Kremmen. Kremmen erhielt 1893 durch den Bau derKremmener Bahn einen Eisenbahnanschluss nach Berlin.
Zur Zeit desNS-Regimes befand sich im Ortsteil Orion eine Bunkeranlage, die als Munitionsfabrik genutzt wurde. Sie wurde im Krieg beschädigt und in den Folgejahren geplündert, zugeschüttet und ab dem Jahr 2000 beseitigt. Im Zweiten Weltkrieg waren um Kremmen, ungefähr in den heutigen Ortsteilen Groß-Ziethen, Sommerfeld und Verlorenort, Scheinwerferstellungen derFlakartillerie stationiert, die mit Luftwaffenhelfern einer Oberschule aus Zwickau in Sachsen besetzt waren.
Geschichte der Ortsteile (Auswahl)
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Flatow wurde 1355 erstmals urkundlich erwähnt. Bereits damals trug der Ort seinen heutigen Namen. Er bedeutetOrt, wo Ähren wachsen. Der älteste Besitzer des Ortes war die FamilievonBredow. ImDreißigjährigen Krieg wurdeDietrichvon Hake Eigentümer des Gutes Flatow wie auch des Gutes Kremmen.
- Hohenbruch wurde 1595 als Flurname erwähnt, 1710 durch ErlassFriedrichs I. fürGlaubensflüchtlinge aus demBerner Oberland gegründet.[7]
Verwaltungsgeschichte
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Von 1815 bis 1947 gehörte Kremmen zumKreis Osthavelland der preußischenProvinz Brandenburg, 1947–1952 des LandesBrandenburg derSBZ/DDR. 1952–1993 war die Stadt Teil desKreises Oranienburg (bis 1990 im DDR-Bezirk Potsdam, 1990–1993 wieder im Land Brandenburg). Seit derKreisreform in Brandenburg im Jahr 1993 gehört Kremmen zumLandkreis Oberhavel.
Im Zuge der Ämterbildung 1992 im Land Brandenburg schlossen sich Beetz, Flatow, Groß-Ziethen, Sommerfeld, Staffelde und die Stadt Kremmen zumAmt Kremmen zusammen. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 31. Juli 1992 festgelegt.[8] Die Gemeinden Beetz, Flatow, Groß-Ziethen, Sommerfeld, Staffelde und die Stadt Kremmen (Amt Kremmen) und die Gemeinde Hohenbruch (Amt Oranienburg-Land[9]) schlossen sich am 31. Dezember 2001 zur neuen Stadt Kremmen zusammen.[10] Das Amt Kremmen wurde aufgelöst.[10]
Bevölkerungsentwicklung
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Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)[11][12][13]. Ab 2011 auf Basis desZensus 2011. Ab 2022 auf Basis des Zensus 2022[14]
Die Zunahme der Einwohnerzahl 2005 ist auf den Zusammenschluss mehrerer Gemeinden mit der Stadt Kremmen im Jahr 2001 zurückzuführen.
Politik
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Stadtverordnetenversammlung
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Stadtverordnetenversammlung von Kremmen besteht aus 18 Mitgliedern und dem hauptamtlichen Bürgermeister. DieKommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 69,2 % zu folgendem Ergebnis:[15]

Partei / Wählergruppe | Stimmenanteil | Sitze |
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CDU | 26,9 % | 5 |
Freie Wähler Ortsteile Kremmen | 21,7 % | 4 |
AfD | 19,1 % | 3 |
Die Unabhängigen Bürger | 13,9 % | 2 |
SPD | 10,9 % | 2 |
Bündnis 90/Die Grünen | 03,8 % | 1 |
Bürger für Kremmen | 03,0 % | 1 |
FDP | 00,8 % | – |
Bürgermeister
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- 1998–2001: Christoph Brunner (Bündnis 90/Die Grünen)
- 2001–2017: Klaus-Jürgen Sasse (SPD)[16]
- seit 2017: Sebastian Busse (CDU)
Busse wurde in der Bürgermeisterstichwahl am 27. November 2016 mit 56,9 Prozent der gültigen Stimmen gewählt.[17] Er trat sein Amt am 21. März 2017 an.[18]In der Stichwahl am 13. Oktober 2024 wurde er mit 52,5 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.[19] Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.[20]
Wappen
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]![]() | Blasonierung: „In Blau linksgewendet ein goldener Adler mit roten Fängen, der sich auf einer rot-bewehrten silbernen Gans festkrallt und seinen Schnabel in ihren Hals schlägt.“[21] |
Wappenbegründung: Das Wappen wird in der heutigen Form seit 1842 benutzt. Über die Symbolik gibt es mehrere Deutungsversuche z. B. ein Hahn, der eine Henne befruchtet, in Anspielung darauf, dass 1298 ein Vogt Gallus als Gründer genannt wird; oder ein Adler, der eine Gans „krimmt“ (mittelhochdeutsch krimmen = totkratzen) als den Stadtnamen erklärendes Wappenbild. Auch auf älteren Siegeln, z. B. von 1584 ist ein beutemachender Raubvogel zu erkennen.[22] Das Wappen wurde vom ErfurterHeraldikerFrank Diemar gestaltet und am 14. November 2002 durch das Ministerium des Innern genehmigt. |
Flagge
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]„Die Flagge ist Gelb - Blau - Weiß (1:4:1) und zeigt die Wappenfiguren im Mittelstreifen.“[2]
Dienstsiegel
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der UmschriftSTADT KREMMEN • LANDKREIS OBERHAVEL.[2]
Partnergemeinde
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Mit dem polnischenSuchożebry hat Kremmen eine Gemeindepartnerschaft geschlossen.
Sehenswürdigkeiten
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DieListe der Baudenkmale in Kremmen enthält alle Kremmener Boden- und Baudenkmale aus der Denkmalliste des Landes Brandenburg.
- KircheSt. Nikolai aus der Zeit um 1200 mitbarocker Ausstattung und Schuke-Orgel von 1961
- Marktplatz mit Rathaus (1841 nach einem Stadtbrandneoklassizistisch errichtet) undKlubhaus Kremmen
- Scheunenviertel (noch 40 der ursprünglich 70Scheunen sind erhalten), in einem Gebäude sind ein Museum und ein Hofladen eingerichtet
- Theatertiefste Provinz, besteht seit April 2006
- Schloss/Gut Staffelde, Kirche aus dem 15./16. Jahrhundert und „Dorfkrug“, einVorlaubenhaus aus dem 18. Jahrhundert
- Kirche Flatow, 1472 von Matthias von Bredow errichtet, Backsteinbau mitschiefergedeckten Turm[23]
- Erbbegräbnisstätte nordöstlich des Gutshauses in Beetz im ehemaligen Gutspark, von Alexander Ferdinand Ludolf von Quast errichtet
- Nähmaschinenmuseum Sommerfeld
- Gedenktafeln
- Gedenktafel von 1973Am Markt Nr. 5 für diejüdische Familie Borchardt, die in einem Vernichtungslager ermordet wurde
- Gedenktafel in Kremmen -Staffelde für Theodor Billroth
- Gedenktafel in derRaniesstraße/Ecke Dammstraße für den Arbeitersportler undAntifaschisten Erich Paulig, der 1941 imKZ Groß-Rosen ermordet wurde
- Gedenktafel an der SchuleStraße der Einheit/Ecke Ruppiner Chaussee für die Häftlinge einesKZ-Todesmarsches, die im April 1945 vonSS-Männern erschossen wurden
- Todesmarsch-Tafel an der Einfriedungsmauer der Kirche im Ortsteil Sommerfeld
- Todesmarsch-Tafel am Ortsausgang von Sommerfeld in Richtung Hohenbruch
- Gutshaus in Staffelde
- Vorlaubenhaus in Staffelde
- Gutshaus in Beetz
Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Unternehmen
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Kremmen istlandwirtschaftlich geprägt, ein großer Teil der Bevölkerung lebt direkt oder indirekt von der Landwirtschaft. Größter nicht-landwirtschaftlicher Arbeitgeber in Kremmen dürfte seit 1994 die Lidl Lagergesellschaft sein. Hier arbeiten ca. 120Kommissionierer. Im Ortsteil Sommerfeld befindet sich dieHellmuth-Ulrici-Klinik, ein medizinisches Zentrum für Erkrankungen des Bewegungssystems.

Verkehr
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Kremmen liegt an derLandesstraßeL 170 zwischenNauen undOranienburg (bis 2014Bundesstraße 273) und derL 19 nachHerzberg (Mark), die im 20. Jahrhundert aus dem mittelalterlichen Kremmener Damm entstanden ist. DieAnschlussstelleKremmen an derA 24 liegt etwa 5 km südwestlich des Stadtzentrums.
DerBahnhofKremmen ist Endpunkt der in Berlin-Schönholz beginnendenKremmener Bahn. Diese Strecke wird fortgeführt von derStrecke nach Meyenburg, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts von derRuppiner Eisenbahn AG betrieben wurde. An dieser befindet sich auch derHaltepunktBeetz-Sommerfeld im Ortsteil Sommerfeld. Zudem verlief durch Kremmen dieBahnstrecke Nauen–Oranienburg, auf der 1967 der Personenverkehr und 1993 der Güterverkehr eingestellt wurde. Alle diese Strecken treffen sich im Kremmener Bahnhof. Direkt am Bahnhof befindet sich eine Fahrradabstellanlage, die durch Schüler und Pendler sehr gut ausgelastet ist.[24]
Kremmen undBeetz-Sommerfeld werden stündlich von derRegional-Express-LinieRE 6, demPrignitz-Express, vonBerlin-Charlottenburg überNeuruppin undWittstock (Dosse) nachWittenberge bedient. DieRegionalbahnlinieRB 55 verkehrt, ebenfalls stündlich, zwischen Kremmen undHennigsdorf (b Berlin).
DasUltraleichtfluggelände Kremmen OT Hohenbruch liegt etwa 6,5 km nordöstlich des Zentrums im Ortsteil Hohenbruch.
Persönlichkeiten
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]In Kremmen geboren
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- Johann Grüwel (1638–1710), Gelehrter, Bürgermeister in Kremmen
- Michael Friedrich Unruh (1714–1765), evangelischer Geistlicher
- Karl Georg von Hake (1769–1835),preußischerGeneral der Infanterie undKriegsminister, auf Gut Flatow geboren
- Friedrich von Brandenstein (1786–1857), preußischerGeneralleutnant, in Flatow geboren
- Louis Neye (1863–1955), Lehrbuchautor, in Flatow geboren
- Traut Sommer (1922–2004), Lehrerin und Autorin
- Marion Schaefer (* 1950), Apothekerin und Hochschullehrerin
Mit Kremmen verbundene Persönlichkeiten
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Marcus von der Lütcke (1603–1686), Gutsbesitzer in Kremmen
- Michael Friedrich Unruh (1714–1765), evangelischer Geistlicher
- Samuel Buchholtz (1717–1774), lutherischer Theologe, Pfarrer in Kremmen
- Carl Schlickeysen (1824–1909), Erfinder, Ziegeleibesitzer in Kremmen
- Theodor Billroth (1829–1894), Chirurg, hat in Staffelde seine erste Operation und eine Obduktion durchgeführt[25]
- Richard Dehmel (1863–1920), Dichter und Schriftsteller, verbrachte seine Kindheit in Kremmen
- Paul Luther (1868–1954), Politiker (DVP), Pfarrer in Kremmen
- Eugen Stabe (1885–1968), Radrennfahrer, lebte in Kremmen
- Charlie Mills (1888–1972), Trabrennfahrer und Gutsbesitzer in Staffelde
- Rainer Oefelein (1935–2011), Architekt und Hochschullehrer, lebte in Kremmen
- Stefanie Gebauer (* 1980), Politikerin (Freie Wähler), lebt in Kremmen
Trivia
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Die Musikvideos zu denBosse-Liedern „Ich warte auf dich“ und „Hallo Hometown“ wurden beide in Kremmen gedreht.[26][27][28]
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- 700 Jahre Stadt Kremmen. Wanderung durch Stadt und Geschichte mit Gerhard Henniger begleitet von Petra Born und Heiko Hohenhaus, 1998
- Gerd Kley (Text), Ulf Böttcher (Fotos):Kremmen und seine Ortsteile, Leipzig 2020
- Fred Sobik:Mehr als Sumpf und Sand. Die Orte um Kremmen und Fehrbellin. 2000
- Friedrich Werwach:Die Kremmener Studenten auf den deutschen Universitäten bis 1700. In: „Brandenburgia“. Monatsblatt der Gesellschaft für Heimatkunde der Provinz Brandenburg zu Berlin, 9. Jahrgang 1900/1901. Berlin: Stankiewicz 1901, S. 144–159 (Digitalisat in der Google-Buchsuche-USA)
- Hermann Wille:Heimatbuch für Kremmen und Umgegend. 1971
- Ulrich Koerth:Die bäuerlichen Erbgewohnheiten im Amtsgerichtsbezirk Kremmen. Nebst Thesen. 1939
- Hermann Wille:Heimatbuch für Kremmen und Umgegend. 1930–1937
- Oberförsterei Kremmen, Regierungsbezirk Potsdam, 1932
- Hermann Wille:Geschichtliches Heimatbuch für die Stadt Kremmen. 1925
- Hermann Wille:Bilder aus der Geschichte der Stadt Kremmen. 1922
- Oberförsterei Kremmen im Regierungsbezirk Potsdam, 1910
Weblinks
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑Bevölkerungsstand im Land Brandenburg Dezember 2023 (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen, basierend auf dem Zensus 2022) (Hilfe dazu).
- ↑abcHauptsatzung der Stadt Kremmen (vom 13. Mai 2004, PDF; 126 kB)
- ↑Dienstleistungs portal der Landesverwaltung Brandenburg – Stadt Kremmen (Memento desOriginals vom 2. März 2019 imInternet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/service.brandenburg.de
- ↑Digitalisat der Urkunde auf dfg-viewer.de Otto [IV.], Konrad [I.], Heinrich [I.] und Johann [IV.], Markgrafen von Brandenburg, bestätigen der Stadt Kremmen alle Rechte und Freiheiten mit Markt [?] und Mühle, schenken einen Wald [oder See] und legen die Grenzen der Feldmark fest mit 3 Schilling Pfennigen Zins pro Hufe und gegen Zahlung von 1.
- ↑Stadtbrände von einst – Glücksfall für heute. In: Christa und Johannes Jankowiak:Brandenburg. Nicht nur Sand und Heide. Stapp Verlag Berlin 2009,ISBN 978-3-87776-573-9, S. 17 ff.
- ↑abJürgen Splett:Grüwel, Johann. In: Lothar Noack, Jürgen Splett (Hrsg.):Bio-Bibliographien. Brandenburgische Gelehrte der Frühen Neuzeit. Mark Brandenburg 1640–1713. Akademie Verlag, Berlin 2001,ISBN 3-05-003570-6,S. 236–238.
- ↑Evangelisch-reformierte Kirchengemeinde Hohenbruch. In: reformierterkirchenkreis.de/hohenbruch. Abgerufen am 23. Februar 2022.
- ↑Bildung der Ämter Nordwestuckermark, Kremmen, Spreenhagen, Oder-Welse, Prenzlau-Land, Am Senftenberger See, Schipkau und Werder. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 20. Juli 1992. Amtsblatt für Brandenburg – Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 3. Jahrgang, Nummer 58, 12. August 1992, S. 1015–1017.
- ↑Änderung des Amtes Oranienburg-Land Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S. 906(PDF)
- ↑abBildung einer neuen Stadt Kremmen, Bekanntmachung des Ministeriums des Innern vom 14. Dezember 2001. Amtsblatt für Brandenburg, Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 12. Jahrgang, 2001, Nummer 52, Potsdam, den 27. Dezember 2001, S. 905(PDF)
- ↑Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel (PDF) S. 14–17
- ↑Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
- ↑Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.):Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
- ↑Bevölkerungsfortschreibung auf Basis Zensus 2022
- ↑Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024. Abgerufen am 14. September 2024.
- ↑Erste Runde im Bürgermeister-Wahlkampf. In:Märkische Allgemeine, 17. September 2016.
- ↑Ergebnis der Bürgermeisterstichwahl am 27. November 2016 (Memento desOriginals vom 2. Januar 2016 imInternet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
- ↑Bürgermeister: Sebastian Busse ist im Amt. In:Märkische Allgemeine, 22. März 2017.
- ↑Stichwahl Bürgermeister. In: wahlergebnisse.brandenburg.de. Abgerufen am 5. Dezember 2024.
- ↑Gesetz über die Kommunalwahlen im Land Brandenburg, § 74 (1)
- ↑Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
- ↑Karlheinz Blaschke, Gerhard Kehrer, Heinz Machatscheck:Lexikon – Städte und Wappen der Deutschen Demokratischen Republik. Hrsg.: Heinz Göschel. 1. Auflage. VEB Verlag Enzyklopädie, Leipzig 1979,S. 231/232.
- ↑Märkische Oderzeitung, 10. August 2006, S. 9.
- ↑Robert Tiesler: Fahrradstellplätze am Bahnhof reichen nicht. Märkische Allgemeine, 12. Oktober 2017, abgerufen am 1. November 2017.
- ↑Ernst Kern:Sehen – Denken – Handeln eines Chirurgen im 20. Jahrhundert. ecomed, Landsberg am Lech 2000,ISBN 3-609-20149-5, S. 125.
- ↑BosseAxel: Bosse – Ich warte auf dich (Official Video). 12. Februar 2019, abgerufen am 18. März 2020.
- ↑BosseAxel: Bosse – Hallo Hometown (Official Video). 23. Mai 2019, abgerufen am 25. Mai 2019.
- ↑Sebastian Morgner: Warum Bosse sein Video zum Heimatsong in Brandenburg drehte. In: maz-online.de. 23. Mai 2019, abgerufen am 18. März 2020.