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Krasnodar

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Stadt
Krasnodar
Краснодар
Krasnodar
FlaggeWappen
Flagge
Wappen
FöderationskreisSüdrussland
RegionKrasnodar
StadtkreisKrasnodar
BürgermeisterEwgeniy Perwyschow
Gegründet1793
Frühere NamenJekaterinodar
Stadt seit1867
Fläche339,31 km²
Bevölkerung744.995 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte2196 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums25 m
ZeitzoneUTC+3
Telefonvorwahl(+7) 861
Postleitzahl350xxx
Kfz-Kennzeichen23, 93, 123
OKATO03 401
Websitekrd.ru
Geographische Lage
Koordinaten45° 2′ N,38° 59′ O45.03333333333338.98333333333325Koordinaten:45° 2′ 0″ N,38° 59′ 0″ O
Krasnodar (Europäisches Russland)
Krasnodar (Europäisches Russland)
Lage im Westteil Russlands
Krasnodar (Region Krasnodar)
Krasnodar (Region Krasnodar)
Lage in der Region Krasnodar
Liste der Städte in Russland

Krasnodar (russischКраснода́р/?) ist einerussische Großstadt mit etwa 1,3 Millionen Einwohnern,[2] gerechnet auf den gesamtenStadtkreis, zu dem neben der eigentlichen Stadt (Fläche: 339,31 km²)[3] mit 1.154.885 Einwohnern (2025)[4] 29 weitere Ortschaften gehören. Sie ist Hauptstadt der gleichnamigenRegion Krasnodar und eines der wichtigsten ZentrenSüdrusslands. Krasnodar ist ein bedeutender Wirtschaftsstandort, beheimatet einige der erfolgreichsten Sportvereine Russlands und ist Sitz mehrerer Universitäten, Theater und Museen. In der Agglomeration Krasnodar leben rund 1,35 Millionen Menschen.[5] Bis 1920 trug die Stadt den NamenJekaterinodar.

Krasnodar ist ein Verkehrsknotenpunkt an der FernstraßeM4 mit zweiFernbahnhöfen und einem internationalenFlughafen.

Geografie

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Krasnodar liegt knapp 1200 km südlich vonMoskau genau auf dem 45. Breitengrad (wie die HalbinselKrim), zwischenSchwarzem Meer undKaspischem Meer. Die südliche Stadtgrenze wird vom FlussKuban markiert. Unmittelbar südlich von Krasnodar verläuft die Grenze zurRepublik Adygeja, einer autonomen russischen Teilrepublik. Einige Vororte Krasnodars, so etwaJablonowski oderTljustenchabl, liegen bereits in Adygeja. Ebenfalls im Süden der Stadt befinden sich vier große Stauseen. Die Luftlinienentfernung zumSchwarzen Meer beträgt rund 85 Kilometer.

Klima

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In Krasnodar herrscht submediterranes Klima. Die jährliche Tagesdurchschnittstemperatur beträgt 12,1 °C und liegt damit in etwa auf dem Niveau vonBozen.

Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Krasnodar
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mittl. Tagesmax. (°C)3,45,210,418,523,626,729,629,324,617,511,35,817,2
Mittl. Tagesmin. (°C)−4,1−2,50,77,111,815,117,616,612,06,33,2−0,77
Niederschlag (mm)614145596478535341476781Σ690
Regentage (d)9778875556810Σ85
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
3,4
−4,1
5,2
−2,5
10,4
0,7
18,5
7,1
23,6
11,8
26,7
15,1
29,6
17,6
29,3
16,6
24,6
12,0
17,5
6,3
11,3
3,2
5,8
−0,7
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Geschichte

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Die Stadt Anfang des 20. Jahrhunderts

Gründung als Neue Sitsch bzw. Jekaterinodar

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Krasnodar wurde 1793 unter dem NamenNeueSitsch (ukrainisch Нова Січ) vonSchwarzmeerkosaken unter der Führung desAtamans Sachari Tschepiga zunächst alsFestungsstadt gegründet. Die Festung erhielt bald darauf den Namen Jekaterinodar bzw. Katerynodar (russisch Екатеринодар, ukrainisch Катеринодар), d. h. „Geschenk Katharinas“, in Anlehnung anKatharina II., die das Land denKubankosaken übertragen hatte. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gaben noch 38 % der EinwohnerUkrainisch als Muttersprache an, das in der Zeit als„kleinrussischer“ Dialekt desRussischen angesehen wurde, und 53 % „Großrussisch“; im gesamten umliegendenGebiet Kuban lag das Ukrainische mit 47 % vor dem Russischen mit 43 %.[6][7] In der Folgezeit sank der ukrainische Anteil durch verschiedene Faktoren wieAssimilation der Ukrainer und Migration vonRussen und Angehörigen weiterer Ethnien aus anderen Landesteilen: 1926 gaben noch etwa 30 % der Einwohner Krasnodars eine ukrainische ethnische Zugehörigkeit an,[8] schon 1959 nur noch knapp 5 % der gesamten Stadtbevölkerung der Region.[9] Diese Entwicklung setzte sich fort, so dass 2010 nur noch etwa 0,4 % der Einwohner der Region Ukrainisch als Muttersprache angaben.[10]

Jekaterinodar wurde nach seiner Gründung zum zentralen Stützpunkt des Schwarzmeerkosakenheeres und 1860 Hauptstadt desGebietes Kuban. 1867 erhielt Jekaterinodar den Stadtstatus. Die Bevölkerung lebte von der Landwirtschaft. Mit dem Bau der Eisenbahn im späten 19. Jahrhundert begann das Wachstum der Stadt, die zu einem bedeutenden Verkehrs- und Handelszentrum wurde, besonders für Tabak, Brot und Leder. 1897 hatte Jekaterinodar 66.000 Einwohner, 1913 waren es bereits über 100.000.[11]

Anton Denikin in der Stadt, 1918

Unmittelbar nach derOktoberrevolution gelangte Jekaterinodar unter die Kontrolle derRoten Armee, wurde jedoch im April 1918 von derWeißen Armee unterKornilow undDenikin erobert. Die Stadt wurde daraufhin eines der Zentren der weißen, konterrevolutionären Bewegung, die dort besonders unter Kosaken zahlreiche Anhänger fand.

1917–1919 war Jekaterinodar die Hauptstadt der unabhängigenVolksrepublik Kuban und (de facto) Teil derUkrainischen Volksrepublik.

Umbenennung in Krasnodar

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1920 nahm die Rote Armee die Stadt ein. Unmittelbar mit der Machtübernahme der Sowjets wurde die Stadt inKrasnodar umbenannt und erhielt damit ihren heutigen Namen, der in wörtlicher Interpretation als „Rotes Geschenk“ von красныйkrasnij (rot) und да́рdar (Gabe, Geschenk) gedeutet werden kann.

In den 1920er/30er Jahren begann die industrielle Entwicklung der bis dahin hauptsächlich agrarisch geprägten Stadt, besonders in den Bereichen der Metallverarbeitung und der Erdölförderung und -verarbeitung.

Monument für die Befreiung Krasnodars im Zweiten Weltkrieg

Während desZweiten Weltkriegs wurde Krasnodar am 9. August 1942 von derHeeresgruppe A der deutschenWehrmacht eingenommen und besetzt. Am 12. Februar 1943 konnte die Rote Armee die Stadt zurückerobern. Bei den Kämpfen um Krasnodar war es zu schweren Zerstörungen gekommen. In Krasnodar bestand dasKriegsgefangenenlager148 fürdeutsche Kriegsgefangene desZweiten Weltkriegs.[12] Von den Schäden des Kriegs erholte sich die Stadt schnell; in den 1970er Jahren wurde die Marke von 500.000 Einwohnern überschritten. Um das Einwohnerwachstum bewältigen zu können, wurden zahlreiche neue Wohnviertel inPlattenbauweise angelegt.

Historisches Gebäude vor sowjetischen Wohnblocks
Kathedrale der hl. Dreifaltigkeit
Platz in Krasnodar

Im Januar 1961 kam es in Krasnodar zu Massendemonstrationen gegen die Politik vonNikita Chruschtschow, die jedoch nach nur zwei Tagen von der Polizei aufgelöst wurden.

DieKrasnaja uliza, zentrale Einkaufsstraße

Nachsowjetische Zeit

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Im Gegensatz zu vielen anderen russischen Städten wurde Krasnodar vomZerfall der Sowjetunion kaum getroffen. DurchTransformationsprozesse konnte Krasnodar in den 1990er Jahren seine Position als Industriezentrum ausbauen, Ende des Jahrzehnts überholte es das nahegelegeneRostow am Don bezüglich der Industrieproduktion und wurde der größte Industriestandort im Nordkaukasus. Entgegen dem allgemeinen Trend in der demographischen Entwicklung Russlands hatte Krasnodar auch in den 1990er Jahren einen deutlichen Bevölkerungszuwachs erfahren, was zum Teil auf eine starke Zuwanderung von Flüchtlingen aus den Krisengebieten des Kaukasus und anderer ehemaliger Sowjetrepubliken zurückzuführen war, zum Teil aber auch auf die günstige wirtschaftliche Entwicklung der Stadt.

Bevölkerung

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Krasnodar gehört zu den russischen Städten, in welchen die Geburtenrate über der Sterberate liegt. Hinzu kommt eine stetige Zuwanderung aus dem In- und Ausland, so dass Krasnodar in den letzten Jahren ein stetiges Bevölkerungswachstum vorweisen kann. Bei der Volkszählung 2010 gaben über 90 % der Bevölkerung „Russisch“ als ethnische Herkunft an. Größte Minderheiten sindArmenier (3,7 %),Ukrainer (1,5 %) undAdygejer (0,9 %). 54,6 % der Bevölkerung sind weiblich (2010). Bis 2015 stieg die Bevölkerungszahl auf rund 830.000 in der Stadt selbst[13] und 1,35 Millionen in der Agglomeration. Unter den größten Städten Russlands liegt Krasnodar auf Platz 17.

JahrEinwohner
1897065.606
1939203.806
1959313.110
1970464.147
1979560.438
1989620.516
2002646.175
2010744.995
2015829.677[13]

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft

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In den Zeiten der Sowjetunion gezielt als industrielles Zentrum ausgebaut, finden sich hier heute vor allemRaffinerien sowie große Betriebe zur Herstellung von Werkzeugen und Landwirtschaftsmaschinen. Das größte russische Einzelhandelsunternehmen,Magnit, hat hier ebenso seinen Hauptsitz wie das mittlerweile europaweit agierendePhotovoltaikunternehmenSolar Wind. Ein weiteres wirtschaftliches Standbein der Stadt sind Ackerbau sowie Tabak-, Obst- und Getreideanbau. Durch die vorhandeneSchwarzerde sind die Bedingungen für die Landwirtschaft besonders günstig. Getreide, Sonnenblumen und Reis werden in 69 Staaten exportiert. Im Gebiet der zur Region Krasnodar gehörenden Stadt Sotschi befindet sich auch das nördlichsteTeeanbaugebiet der Welt.

Noch in den 1980er Jahren wurde geplant, dasKernkraftwerk Krasnodar mit einemWWER-1000 zu errichten. Jedoch wurde der Plan am 1. Januar 1988 aufgegeben.[14]

1993 übernahm Philip Morris International die seit den 1930er Jahren in der Stadt bestehende staatliche Tabakfabrik und führte sie nach aufwändiger Renovierung mit 700 Beschäftigten und einer Produktion von gegenwärtig 30 Milliarden Zigaretten pro Jahr unter dem Namen „Philip Morris Kuban“ fort.

Der LandmaschinenherstellerClaas betreibt seit 2005 ein Montagewerk, in demMähdrescher für den Verkauf in dieGUS-Staaten gefertigt werden. Die Baukomponenten kommen hauptsächlich aus Deutschland, aber auch aus anderen europäischen Ländern.

Die Baubranche ist in Krasnodar im Vergleich zu anderen russischen Städten sehr gut entwickelt. Im russlandweiten Vergleich gehört Krasnodar zusammen mit Moskau und Sankt Petersburg zu den Spitzenreitern bei der Anzahl von Neubauten und dem Bautempo. Allein 2011 wurden in Krasnodar rund 1.750.000 Quadratmeter Wohnfläche geschaffen.[15]

Am 26. Januar 2012 wurde von der Krasnodarer Stadtduma ein Bebauungs- und Entwicklungsplan für die kommenden 40 Jahre beschlossen. Seit Februar 2012 ist der Plan öffentlich einsehbar.[16]

Zentrum der Stadt

Verkehr

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Straße und Bahn

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Krasnodar ist ein Verkehrsknotenpunkt an der Fernstraße M4 mit zwei Fernbahnhöfen und einem internationalen Flughafen.

Öffentlicher Personennahverkehr

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Der Öffentliche Personennahverkehr der Stadt wurde bis etwa 1990 praktisch allein durch dieStraßenbahn und zahlreicheOberleitungsbus- sowieAutobuslinien abgewickelt.

Danach blühte ein neues Verkehrsmittel auf – dieMarschrutka. Das sind privat betriebene Kleinbusse, die zwar relativ feste Linien abfahren, die auch beantragt werden, aber auf Zuruf oder Winkzeichen auch zwischen zwei üblichen Haltestellen anhalten. Marschrutki haben blitzschnell alle nachgefragten Routen ausprobiert und sind in manchen Gegenden die einzige Alternative zumTaxi oder zum eigenen Fahrzeug. Es gibt wesentlich mehr Marschrutki als Taxis oder Busse.

Straßenbahn Krasnodar

Typisches Fahrzeug der Marschrutki in Krasnodar ist ein an denFord Transit erinnernder Kleinbus aus Nischni Nowgoroder Produktion, derGAZelle heißt und Motoren verwendet, die auch in die im selben Werk hergestellten PKWs der MarkeWolga eingebaut wurden.

Der „EKOBus“

Seit Juli 2011 gibt es in Krasnodar den „EKOBus“, einen Omnibus mit umweltfreundlichemHybridantrieb. Krasnodar war ferner bis Ende 2013 die letzte Stadt weltweit, in derOberleitungsbusdoppeltraktionen zum Einsatz kamen.[17][18]

Luft

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Der internationaleFlughafen Krasnodar liegt am östlichen Stadtrand bei der vor einigen Jahren eingemeindeten Siedlung Paschkowka, etwa 12 Kilometer vom Stadtzentrum entfernt.

Städtepartnerschaften

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Krasnodar listet elfPartnerstädte auf:[19]

Nachbildung derKarlsruher Pyramide im Tschystjakower Park
StadtLandAnmerkungenseitTyp
BurgasBulgarien Bulgarien1974Zwillingsstadt
JerewanArmenien Armenien2014Zusammenarbeit
FerraraItalien Emilia-Romagna, Italien1965Zwillingsstadt
HarbinChina Volksrepublik Mǎnzhōu, Volksrepublik China2008Zwillingsstadt
KarlsruheDeutschland Baden-Württemberg, Deutschlandseit 2022 pausiert1998Zwillingsstadt
LarnakaZypern Republik Zypern2019Partnerschaft
NancyFrankreich Grand Est, Frankreich2017Zwillingsstadt
PoltawaUkraine Ukraine
SochumiGeorgien Abchasien, Georgien2012Zwillingsstadt
TallahasseeVereinigte Staaten Florida, Vereinigte Staaten1984Zwillingsstadt
WelsOsterreich Österreich2018Zwillingsstadt

1979 wurden erste Kontakte zwischen Karlsruhe und Krasnodar geknüpft. Seit 1992 verbindet beide Städte ein offizieller Freundschaftsvertrag, seit Dezember 1997 sind sie Partnerstädte. Zahlreiche Aktivitäten und Besuche von beiden Seiten haben die Beziehung gefestigt. Dabei stehen neben dem kulturellen Austausch und persönlichen Begegnungen die materielle und ideelle Hilfe beim derzeitigen Prozess der Umgestaltung Krasnodars im Vordergrund.

Aufgrund desrussischen Überfalls auf die Ukraine am 24. Februar 2022 ist die Städtepartnerschaft mit Karlsruhe seit 2022 pausiert[20].

Bildung und Kultur

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DerhyperboloideSchuchow-Turm in Krasnodar

Die Stadt verfügt über mehrere Theater, Bibliotheken und Museen sowie über ein breites Angebot von Hochschulen. Sie ist Standort der größten landwirtschaftlichen Universität Russlands.

  • Filiale der Universität für Verbraucherkooperativen Belgorod
  • Filiale der Internationalen Universität
  • Filiale derStaatlichen Handelsuniversität Moskau
  • Filiale der Staatlichen Universität für Verkehrsverbindung Rostow
  • Filiale der Russischen Ökonomischen Akademie
  • Institut für Internationales Business
  • Institut für Internationales Recht, Ökonomie, Geisteswissenschaften und Verwaltung
  • Institut für Internationales Unternehmertum und Management des Kubangebiets
  • Institut für Kultur Krasnodar
  • Institut für Management und Markt der Internationalen Universität
  • Institut für Marketing und soziale Informationstechnologien
  • Institut für Moderne Technologien und Ökonomie
  • Institut für Ökonomie und Verwaltung der Staatlichen Medizinakademie des Kubangebiets
  • Institut für Wirtschaft, Recht und Naturwissenschaften
  • Juristisches Institut Krasnodar des Innenministeriums Russlands
  • Militärinstitut Krasnodar
  • Militärinstitut für Luftfahrt Krasnodar
  • Städtisches Medizininstitut Krasnodar für Höhere Krankenpflegerausbildung
  • Medizininstitut des Kubangebiets
  • Sozialökonomisches Institut des Kubangebiets
  • Staatliche Agraruniversität des Kubangebiets
  • Staatliche Akademie für Sport des Kubangebiets
  • Staatliche Medizinuniversität des Kubangebiets
  • Staatliche Technologische Universität des Kubangebiets
  • Staatliche Universität des Kubangebiets
  • Südliches Managementinstitut
  • Südrussisches Institut für Internationale Beziehungen
  • Universität für Innovationen des Unternehmertums
  • Universität Megu-Krasnodar

Der 1936 in Sibirien geborene Schriftsteller Wiktor Lichonossow lebt in Krasnodar und gibt dort das LiteraturmagazinRodnaja Kuban heraus. Sein 1986 erschienener RomanUnser kleines Paris (Наш Маленький Париж) beschäftigt sich mit der vom Kosakentum geprägten Vergangenheit der Stadt und gilt als sein Hauptwerk. 1988 wurde er mit dem staatlichenGorki-Preis ausgezeichnet.

Sport

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Im Fußball ist die Stadt durch den VereinFK Krasnodar in derPremjer-Liga vertreten. In der Stadt hätten einzelne Spiele im Rahmen derFußball-Weltmeisterschaft 2018 ausgetragen werden sollen. Jedoch wurde Krasnodar nebenJaroslawl aus der vorläufigen Liste der Spielorte gestrichen.[21]

Der 1928 gegründeteFK Kuban Krasnodar spielte ebenfalls mehrere Jahre erstklassig und nahm an der Gruppenphase derUEFA Europa League 2013/14 teil. 2018 wurde der insolvente Verein aufgelöst.

Der kurzlebige EishockeyklubHK Kuban Krasnodar spielte von 2012 bis 2015 in derWysschaja Hockey-Liga.

PBKLokomotive Kuban Krasnodar spielt als Profibasketballverein in derVTB United League.

In der Stadt befindet sich mit demGK Kuban Krasnodar ein bekannter Frauen-Handballverein der russischen Liga.

Persönlichkeiten

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Hauptartikel:Liste von Persönlichkeiten der Stadt Krasnodar

Zu den Söhnen und Töchtern der Stadt Krasnodar gehören u. a. der Geiger und KapellmeisterIlja Livschakoff (1903–1990), die Bomberpilotin und FilmregisseurinJewgenija Schigulenko (1920–1994), General und PolitikerWalentin Warennikow (1923–2009), FußballspielerSergei Salnikow (1925–1984), der KosmonautGennadi Padalka (* 1958), die OpernsängerinAnna Netrebko (* 1971), BasketballspielerLazaros Papadopoulos (* 1980), GymnastinIna Schukawa (* 1986), TennisspielerinAlexandra Panowa (* 1989) und die HandballspielerinAnna Sen (* 1990).

Weblinks

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Commons: Krasnodar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Krasnodar – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise

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  1. Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen5, S. 12–209;11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)
  2. Urbaner Bezirk Krasnodar. In: citypopulation.de. Abgerufen am 24. Dezember 2025. 
  3. История города. In: krd.ru. Archiviert vom Original am 14. Dezember 2024; abgerufen am 24. Dezember 2025 (russisch). 
  4. Stadt Krasnodar. In: citypopulation.de. Abgerufen am 24. Dezember 2025. 
  5. Правительство и администрация президента задумали передел России. In: Ведомости. Abgerufen am 25. September 2021 (russisch). 
  6. Volkszählung 1897: Muttersprachen der Einwohner der Stadt Jekaterinodar (russisch)
  7. Volkszählung 1897: Muttersprachen der Einwohner des Kuban-Gebietes (russisch)
  8. Volkszählung 1926: Ethnische Zusammensetzung der Stadtbevölkerung des Okrugs Kuban (russisch)
  9. Volkszählung 1959: Verteilung der Einwohner der Region Krasnodar nach Geschlecht, Stadt- und Landbevölkerung und Ethnien (russisch)
  10. Volkszählung 2010: Zahlreichste Ethnien nach Muttersprache und Föderationssubjekt (Memento desOriginals vom 30. Juni 2014 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.gks.ru (S. 258 (19); russisch)
  11. Народная энциклопедия «Мой город». Краснодар (Краснодарский край). In: www.mojgorod.ru. Abgerufen im 1. Januar 1 (russisch). 
  12. Erich Maschke (Hrsg.):Zur Geschichte der deutschen Kriegsgefangenen des Zweiten Weltkrieges. Verlag Ernst und Werner Gieseking, Bielefeld 1962–1977.
  13. abhttp://krsdstat.gks.ru/wps/wcm/connect/rosstat_ts/krsdstat/ru/news/rss/487e5a0047f0b4e5b6f6b6ed3bc4492f
  14. Power Reactor Details – Krasnodar-1. iaea.org, archiviert vom Original am 4. Juni 2011; abgerufen am 20. Mai 2013 (englisch). 
  15. В Краснодаре в 2011 году ввели в эксплуатацию более 1 млн. кв. метров жилья. yuga.ru, 16. Januar 2012, abgerufen am 20. Mai 2013 (russisch). 
  16. Генплан развития Краснодара поместили на электронную карту. yugopolis.ru, 9. Februar 2012, abgerufen am 20. Mai 2013 (russisch). 
  17. Krasnodar – Nur ein Neufahrzeug und Reduzierung des Angebots. www.trolleymotion.eu, 22. Juni 2015 (Memento vom 10. April 2016 imInternet Archive)
  18. Krasnodar. In:transphoto.ru. Eintrag vom 31. Dezember 2013 (russisch).
  19. Города-побратимы и города-партнёры :: Международные связи :: Управление контроля и протокола :: Структурные подразделения администрации :: Администрация :: Krd.ru. Verwaltung der Gemeinde der Stadt Krasnodar und der Stadtduma von Krasnodar, abgerufen am 5. Februar 2023 (russisch). 
  20. Partnerschaft ausgekühlt: Karlsruhe bricht Kontakt zu Krasnodar ab | ka-news. 4. März 2022, abgerufen am 9. März 2023. 
  21. Sport-Informations-Dienst: Fußball: Austragungsstädte der WM 2018 bekannt gegeben. In: zeit.de. Die Zeit, 29. September 2012, archiviert vom Original am 4. November 2012; abgerufen am 31. Juli 2013. 
Verwaltungszentrum:Krasnodar
Städte

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Weitere Rajonzentren

Belaja Glina |Brjuchowezkaja |Dinskaja |Kalininskaja |Kanewskaja |Krylowskaja |Kuschtschowskaja |Leningradskaja |Nowopokrowskaja |Otradnaja |Pawlowskaja |Poltawskaja |Sewerskaja |Starominskaja |Staroschtscherbinowskaja |Tbilisskaja |Uspenskoje |Wysselki

Anmerkungen:S – Sitz einesStadtkreises,R – Verwaltungszentrum einesRajons
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