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Krakau

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterKrakau (Begriffsklärung) aufgeführt.
Krakau
Kraków
Wappen von Krakau
Krakau Kraków (Polen)
Krakau
Kraków (Polen)
Krakau
Kraków
Basisdaten
Staat:Polen Polen

Woiwodschaft:Kleinpolen
Powiat:Kreisfreie Stadt
Fläche:326,85 km²
Geographische Lage:50° 4′ N,19° 56′ O50.06166666666719.937222222222Koordinaten:50° 3′ 42″ N,19° 56′ 14″ O

Höhe:188–393 m n.p.m.
Einwohner:806.201
(1. Jan. 2024)[1]
Postleitzahl:30-001 bis 32-020
Telefonvorwahl:(+48) 12
Kfz-Kennzeichen:KR, KK (Anhänger und Motorräder)[2]
Wirtschaft und Verkehr
Straße:Autobahn A4
Schnellstraße S7
Schnellstraße S52
Eisenbahn:Dąbrowa–Krakau
Warschau–Krakau
Nächster int.Flughafen:Krakau-Balice
Gmina
Gminatyp:Stadtgemeinde
Fläche:326,85 km²
Einwohner:806.201
(1. Jan. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte:2467 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS):1261011
Verwaltung(Stand: 2024)
Stadtpräsident:Aleksander Miszalski (PO)[3]
Adresse:Plac Wszystkich Świętych 3/4
31-004 Kraków
Webpräsenz:www.krakow.pl
Hauptmarkt (Rynek Główny) mitTuchhallen,Wawel,Barbakane,Marienkirche,St. Peter und Paul,Collegium Maius

Krakau (polnischKraków/? [ˈkrakuf];jiddischקראָקעKrake;ukrainischКраків/?Krakiw [krɐkiu̯]; nichtamtlicher NamepolnischStołeczne Królewskie Miasto KrakówKönigliche Hauptstadt Krakau), die Hauptstadt derWoiwodschaftKleinpolen, liegt im SüdenPolens rund 250 km[4] südwestlich vonWarschau und ist mit etwa 780.000 Einwohnern diezweitgrößte Stadt des Landes.

Diekreisfreie Stadt an der oberenWeichsel war bis 1596 Hauptstadt desKönigreichs Polen, ist mit derJagiellonen-Universität Sitz der – nachPrag –zweitältesten mitteleuropäischen Universität und entwickelte sich zu einem Industrie-, Wissenschafts- und Kulturzentrum. Zahlreiche Bauwerke derGotik, derRenaissance, desBarock und späterer Epochen derKunstgeschichte prägen das Stadtbild. Dies zeigt sich auch an der ehemaligenResidenz auf demWawelhügel mit dem Schloss und derKathedrale, wo die meisten derKönige Polens sowie zahlreiche Persönlichkeiten von herausragender historischer Bedeutung bestattet sind.

Seit 1978 steht Krakau auf der Liste desUNESCO-Welterbes und seit 2013 trägt es den Titel UNESCO-Literaturstadt. Im Jahr 2000 war KrakauKulturhauptstadt Europas. 2016 fand in Krakau derWeltjugendtag derkatholischen Kirche statt.

Geographie

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Das Krakauer Stadtzentrum mit Altstadt und Wawelhügel

Geografische Lage

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Krakau liegt in Südpolen, im zentral-westlichen Teil derWoiwodschaft Kleinpolen. Durch die Stadt fließt dieWeichsel. Auf dem Stadtgebiet von Krakau münden mehrere Nebenflüsse in die Weichsel: die Białucha (Unterlauf desPrądnik), dieRudawa, dieDłubnia, dieDrwina Długa und dieWilga. Krakau befindet sich am Schnittpunkt der geografischen RegionenKrakauer Tor (Kleinpolen),Auschwitzer Becken,Sandomirer Becken,Westbeskiden-Vorgebirge undKrakau-Tschenstochauer Jura.

Die Stadt hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 18 Kilometern und eine Ost-West-Ausdehnung von 31 Kilometern.[5] Innerhalb der Verwaltungsgrenzen von Krakau schneidet sich derMeridian 20°O mit demBreitengrad 50°N. Das ist der einzige Schnittpunkt von vollen Zehntelgraden in Polen.[6][7][8]

Die folgenden Gemeinden (polnischgmina) grenzen an Krakau:Igołomia-Wawrzeńczyce,Kocmyrzów-Luborzyca,Koniusza,Liszki,Michałowice,Mogilany,Niepołomice,Skawina,Świątniki Górne,Wieliczka,Wielka Wieś,Zabierzów undZielonki. Diese Gemeinden gehören zu den drei an Krakau angrenzenden Landkreisen (polnischpowiat)Kraków,Wieliczka undProszowice.

Stadtgliederung

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Karte der 18 Stadtbezirke

Krakau gliedert sich seit 1990 in 18 Stadtbezirke:

Die Verwaltungsbezirke sind nicht mit den gleichnamigen ehemaligen Orten zu verwechseln, weil sie mehrere ehemalige Orte (Stadtteile) umfassen können. So umfasst etwa der Stadtbezirk I die ursprünglich selbstständigen StädteKazimierz undKleparz.

Klima und Wetter

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Krakau liegt an der Schwelle vom atlantischen See- zum Kontinentalklima. Je nach vorherrschender Windrichtung wird das Wetter beeinflusst. Westwinde (~40 Prozent) bringen vor allem im Sommer feuchtes Wetter mit Regen, während Ostwinde (~22 Prozent) besonders im Winter trockene und sehr kalte Witterung hervorrufen. DerWind weht durchschnittlich mit 11 km/h.

Die mittlere Temperatur im Januar beträgt etwa −2 °C, wobei Tiefsttemperaturen von weniger als −20 °C keine Seltenheit sind. Die mittlere Temperatur im Juli beträgt etwa +19 °C, das Thermometer kann aber auch +35 °C und mehr erreichen. Allgemein ist das Wetter sehr ruhig mit geringen täglichen Schwankungen.

An sehr heißen Sommertagen kann es zu kräftigenGewittern kommen. In den letzten Jahren haben in der Region die Extremwettererscheinungen zugenommen. Dazu gehören Starkregen mit 50 l/m² oder auch kleineTornados.

Krakau
Klimadiagramm
JFMAMJJASOND
 
 
34
 
0
-6
 
 
34
 
2
-5
 
 
33
 
7
-1
 
 
49
 
14
4
 
 
76
 
19
9
 
 
94
 
22
12
 
 
95
 
24
15
 
 
87
 
24
14
 
 
50
 
20
10
 
 
45
 
13
5
 
 
44
 
7
1
 
 
38
 
2
-3
_Temperatur (°C)  _Niederschlag (mm)
Quelle:wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Krakau
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez
Mittl. Tagesmax. (°C)−0,41,66,813,519,122,424,323,519,513,16,52,212,7
Mittl. Tagesmin. (°C)−5,9−4,5−0,94,19,012,414,513,810,15,11,2−2,64,7
Niederschlag (mm)343433497694958750454438Σ679
Sonnenstunden (h/d)1,41,93,34,86,16,86,75,95,13,41,71,04
Regentage (d)8788111210988910Σ108
Luftfeuchtigkeit (%)85847974727475767983868779,5
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
−0,4
−5,9
1,6
−4,5
6,8
−0,9
13,5
4,1
19,1
9,0
22,4
12,4
24,3
14,5
23,5
13,8
19,5
10,1
13,1
5,1
6,5
1,2
2,2
−2,6
JanFebMärAprMaiJunJulAugSepOktNovDez

Landnutzungsstruktur

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Struktur der Landnutzung (2005): Σ 32.684 ha[9]

  • Brache/Sonstiges: 21.167 ha (64,76 %)
  • Kulturboden: 8.272 ha (25,31 %)
  • Wiese: 1.500 ha (4,59 %)
  • Wald/Forst: 1.172 ha (3,59 %)
  • Weide: 370 ha (1,13 %)
  • Streuobstwiese: 203 ha (0,62 %)
  • In Krakau gibt es 43 Parks, mit einer Gesamtfläche von etwa 397 ha. Das macht etwas mehr als 1 % der gesamten Stadtfläche aus.[10]

    Die LandschaftsschutzparksKrakauer Täler undAdlerhorste, sowie derBielany-Tyniecer, derDłubniaer, derRudnoer und derLandschaftsschutzpark Tenczyn gehören zumKomplex der Landschaftsparks der Woiwodschaft Kleinpolen.

    Die fünf Naturschutzgebiete Krakaus sindBielańskie Skałki,Bonarka,Panieńskie Skały,Skałki Przegorzalskie undSkołczanka. Sie nehmen eine Gesamtfläche von 48,6 ha ein. Das sind 0,15 % der Stadtfläche.[11]

    Ein Teil des Stadtgebiets liegt innerhalb desWildtierkorridors der Weichsel.

    In Krakau gibt es 17 ausgewiesene ökologische Gebiete. Ökologische Gebiete sind eine der Formen des Naturschutzes in Polen, hier zum Schutz von Überresten von Ökosystemen, die für die Erhaltung der biologischen Vielfalt wichtig sind. Von den 17 ökologischen Gebieten in Krakau befinden sich 16 vollständig innerhalb der Stadt und eines, nämlich Uroczysko w Rząsce, teilweise auch in der NachbargemeindeGmina Zabierzów.Uroczysko w Rząsce (deutsch: Rząsceist-Wildnis) wurde 2001 gegründet und ist somit das älteste ökologische Gebiet in Krakau. Die größte Fläche (von allen in Krakau gelegenen) nimmt mit 57,17 haŁąki Nowohuckie (deutsch: Neue Hütte-Wiesen) ein und die kleinste mit 0,39 haStaw w Rajsku (deutsch: Rajskoer Teich). Die meisten ökologischen Gebiete Krakaus befinden sich imVIII. Bezirk Dębniki.

    Hauptartikel:Ökologische Gebiete in Krakau

    Geschichte

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    Vorgeschichte und frühes Mittelalter

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    Die Umgebung von Krakau vor Verleihung des Stadtrechts
    Blick von der Weichsel auf den Wawel

    Die Wawelanhöhe, auf der das Schloss und dieKathedrale stehen, wurde bereits vor 20.000 Jahren besiedelt. In der Nähe von Krakau bauten die Menschen bereits inprähistorischen ZeitenSalz ab und handelten damit.

    Nach dem vonWincenty Kadłubek aufgezeichnetenGründungsmythos der Stadt „errichtete StammesfürstKrak die Stadt auf demWawelhügel über einer Drachenhöhle, nachdem er den dort hausenden Drachen getötet hatte“. Aus dieser Zeit stammen zweiKurgane, in denen der Überlieferung zufolge Krak und seine TochterWanda ihre letzte Ruhestätte gefunden haben sollen.

    Im 9. Jahrhundert werden dieslawischenWislanen in der Gegend um Krakau vonMethod von Saloniki erwähnt. Im 9. Jahrhundert in der Umgegend der späteren Stadt werden auchChrobaten erwähnt – die Beziehung zwischen Wislanen und Chrobaten ist von Forschern umstritten. Beide wurden als zeitweise zumGroßmährischen Reich zugehörig beschrieben. Großmährische Chroniken berichten, dassKyrill und Method dem (unbenannten, aber mächtigen) Herrscher der Wislanen die christliche Taufe angeraten haben.Es ist nicht bekannt, ob dieser das Angebot annahm. Doch soll bereits zu dieser Zeit die erste Kirche in Krakau an der Stelle eines heidnischen Kultortes (Standort der späteren Andreaskirche) errichtet worden sein. Im Jahr 965 wurde Krakau von dem arabisch-jüdischen KaufmannIbrahim ibn Yaqub zum ersten Mal urkundlich erwähnt – höchstwahrscheinlich gehörte damals das Gebiet der Wislanen bzw. Weißen Chrobaten zuBöhmen. Spätestens 989/990 gehörte Krakau bereits mit Sicherheit zuMieszkos (dem ersten historisch belegten Herrscher Polens) Staat, obwohl einige Forscher dieses Datum auf die Zeit kurz nach dem Tod von Mieszkos FrauDubrawka, also zwischen 977 und 981, verschieben.[12]

    Ende des 10. Jahrhunderts war Krakau bereits ein bedeutender Handelsplatz und wurde im Jahr 1000 vonBoleslaus I. dem Tapferen (Bolesław I. Chrobry) zum Sitz desBistums Krakau erhoben. Die ersten steinernen Gebäude wurden errichtet (eine Burg auf dem Wawelhügel und mehrereromanische Sakralbauten).

    Hochmittelalter

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    UnterKasimir I. dem Erneuerer wurde Krakau 1038 Hauptstadt Polens. Kasimir verließ das von dem tschechischen HerrscherBřetislav I. zerstörteGnesen und verlegte den Herrschersitz nach Krakau. Gleichwohl blieb Gnesen Sitz des wichtigsten polnischen Erzbistums und damit des polnischenPrimas. Wegen seiner neuen Rolle als polnische Hauptstadt entwickelte sich Krakau im 11. Jahrhundert sehr schnell. Es entstanden zahlreiche romanische Bauten, u. a. dieMarienrotunde auf dem Wawel und die KirchenSt. Adalbert undSt. Andreas, dieBenediktinerabtei Tyniec und das Prämonstratenserinnenkloster sowie der StadtteilOkół nordöstlich des Wawel um den heutigenMaria-Magdalena-Platz.In dieser Zeit kam es aber auch zum Konflikt der weltlichen mit der kirchlichen Macht in Polen, der darin mündete, dass KönigBoleslaus II. der Kühne, der Sohn Kasimirs I., den ErzbischofStanislaus in derMichaeliskirche 1079 erschlug. Stanislaus wurde zu einem der ersten Schutzpatrone Polens. Boleslaus II. musste aus Polen fliehen und wurde später in Ungarn vergiftet. Sein BruderLadislaus I. Hermann, der ihm 1079 auf den Thron folgte, verlegte für kurze Zeit die Hauptstadt weiter nachPłock. In der Płocker Kathedrale sind Ladislaus Hermann und sein SohnBoleslaus III. Schiefmund beigesetzt.

    Blick vom Wawel auf die Altstadt

    Doch bereits Anfang des 12. Jahrhunderts sicherte sich Krakau wieder die Stellung der polnischen Hauptstadt. Nach dem Tod von Boleslaus III. war Krakau von 1138 bis 1320 Hauptstadt desSeniorats Polen. Die Krakauer Herzöge waren im Rahmen der Senioratsverfassung den übrigen polnischen Teilherzögen übergeordnet und versuchten das Königreich Polen wiederzuvereinen. In dieser Zeit wanderten vieleJuden und Deutsche nach Krakau ein und erwarben das Bürgerrecht. 1228 wurdePetrus scultetus Cracoviensis (Schulz von Krakau) erwähnt, ein erstes Indiz für die Präsenz des deutschen Stadtrechts.Im 13. Jahrhundert wurde Krakau mehrmals von denTataren, wie man sie damals bezeichnete (eigentlich waren esMongolen), belagert. Besonders verheerend war der erste Überfall der Mongolen (Mongolensturm) im Jahr 1241, den nur die Wawelburg und der Stadtteil Okół überstanden. Die Bürger konnten in der Andreaskirche und auf der Burg Schutz finden.

    1257 wurde Krakau von HerzogBoleslaus dem Schamhaften nachMagdeburger Stadtrecht neugegründet und wiederaufgebaut. In dieser Zeit wurden die Marktplätze und das schachbrettartige Straßennetz der Altstadt abgesteckt, in dem ältere Fragmente, wie die Marienkirche oder die Grodzka-Straße, eingebettet waren. Boleslaus der Schamhafte und seine Frau, dieHeilige Kunigunde, förderten den Salzabbau inBochnia undWieliczka. Damit legten sie die Basis für den Reichtum der Stadt im Spätmittelalter. 1281 erfolgte der letzte große Mongolenangriff auf Krakau, den die Bürger jedoch abwehren konnten. An dieses Ereignis erinnern dasHejnał-Turmbläsersignal und die Figur desLajkonik.

    Im Jahr 1311 erhob sich die deutsche Bürgerschaft unterFührung des Vogtes Albert gegen den polnischen SeniorherzogLadislaus I. Ellenlang. Nachdem er den Aufstand niedergeschlagen hatte, verbannte Ladislaus die meisten Deutschen aus der Stadt und ließ einige von ihnen hinrichten. Die Nationalität der Bürger wurde durch einSchibboleth überprüft: Als Deutscher galt, wersoczewica, koło, miele, młyn nicht fehlerfrei aussprechen konnte.Laut dem britischen HistorikerNorman Davies zeigten sich bei der Auseinandersetzung erste Züge eines polnischenChauvinismus.[13] Um 1480 waren wieder 36 Prozent[14] der Einwohner mit Stadtrecht deutschsprachig und in der prächtigsten Pfarrkirche, derMarienkirche, wurde deutsch gepredigt – bis auf königlichen Erlass hin die deutschen Predigten im Jahr 1537 in dieBarbarakirche verlegt wurden.

    Im Jahr 1356 wurde durch Kasimir den Großen derKrakauer Oberhof alsOberhof für Magdeburger Recht eingerichtet, er bestand bis 1794.[15]

    Weitere Repressionen gegen die Stadt waren der Entzug der Ratswahl und die Gründung von benachbarten Konkurrenzstädten wie Kazimierz und Kleparz. Die politischen Aspirationen der Städte, insbesondere von Krakau, wurden dadurch dauerhaft gebrochen.[16] 1320 wurde in der Wawelkathedrale mit Ladislaus I. Ellenlang zum ersten Mal seit der Teilung im Jahr 1138 wieder ein polnischer König gekrönt. Krakau blieb Krönungs- und Begräbnisstätte der polnischen Könige bis 1734, im 16. Jahrhundert allerdings wurdeWarschau Hauptstadt.

    Seit 1150 existierte eineLateinschule desKrakauer Erzbistums undKasimir III. der Große – der Sohn von Ladislaus Ellenlang – gründete 1364 die Krakauer Akademie (die spätereJagiellonen-Universität), die damit nach derUniversität Prag die zweitälteste in Mitteleuropa ist.Kasimir der Große gründete die Vorstädte Kazimierz (1335) und Kleparz (1366) und ließ die Wawelkathedrale und viele andere Kirchen im gotischen Stil umbauen bzw. neu errichten.Zu seiner Zeit kamen nach denPestpogromen von 1348/49 besonders viele Juden nach Polen und Krakau, denen Kasimir III. weitgehende Privilegien und in der Ausweitung desKalischer Toleranzedikts von 1265 dieReligionsfreiheit zusicherte. Entgegen einem weit verbreiteten Irrglauben siedelten sich die Juden zunächst nicht in Kazimierz an, sondern im heutigen Universitätsviertel um die St.-Anna-Straße.

    Während der Herrschaft vonLadislaus (Władysław) II. Jagiełło Ende des 14. Jahrhunderts wurde Krakau Mitglied derHanse, verließ diese aber 1478 wieder.

    Spätmittelalter

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    Stadtansicht in derSchedel’schen Weltchronik von 1493
    Hochaltar in der Marienkirche, Hauptwerk vonVeit Stoß

    Nach dem TodKasimirs III. des Großen 1370 kam sein NeffeLudwig von Anjou an die Macht, der zugleich König vonUngarn war. Nach dessen Tod bestieg die 12-jährigeHedwig 1384 den polnischen Thron als König (nicht Königin). Sie heiratete den litauischen GroßfürstenLadislaus (Władysław) II. Jagiełło und legte damit den Grundstein für die Union zwischen beiden Staaten. Sie verstarb sehr jung 1399 und vererbte ihr ganzes Vermögen der Krakauer Universität. Ihr Ehemann Władysław II. Jagiełło besiegte 1410 denDeutschen Orden beiTannenberg militärisch und 1416 auf demKonzil von Konstanz juristisch. Nach der polnisch-litauischenUnion von Krewo 1385 entwickelte sich Krakau als Hauptstadt einer der größten europäischen Kontinentalmächte ökonomisch, kulturell, wissenschaftlich und urban. Władysław II. Jagiełło gilt als Stammvater der Dynastie derJagiellonen, die inPolen-Litauen, demKönigreich Böhmen und Ungarn regierten und starke familiäre Beziehungen mitHabsburg,Wittelsbach undWasa unterhielten. Unter ihrer Herrschaft wuchs Krakau weiter und trat derHanse bei.DerFürstbischof regierte sehr geschickt ab 1434 für die minderjährigen Söhne Władysław II. Jagiełłos, Władysław III. von Warna undKasimir IV. Jagiello. Unter letzterem blühte Krakau in der Spätgotik auf. Von den zahlreichen Kindern des Ehepaares – seine FrauElisabeth von Habsburg wurdeMutter der Jagiellonen genannt – wurden allein vier Könige; sieben weitere bekleideten wichtige Kirchenämter oder heirateten in meist deutsche Adelsgeschlechter ein. Als Folge davon sind fast alle gegenwärtigen europäischen Monarchen mit Kasimir IV. und Elisabeth verwandt. Der italienischeHumanistKallimachus, der aus politisch-religiösen Gründen aus Rom nach Krakau geflohen war, erzog die Kinder.

    1475 warb der bayerischeHerzogGeorg der Reiche, der Erbe des HerzogtumsBayern-Landshut, um die Hand vonHedwig Jagiellonica(Jadwiga Jagiellonka). Nach einer zweimonatigen Reise fand inLandshut dieLandshuter Fürstenhochzeit statt.

    Viele Gelehrte und Künstler aus dem deutschsprachigen Raum, meist ausFranken, gingen nach Krakau, so auch Buchdrucker.Kasper Straube war 1473 der erste, aber erstJohann Haller konnte eineDruckpresse für längere Zeit in Krakau betreiben. 1488 gründete derHumanistConrad Celtis dieSodalitas Litterarum Vistulana, eine Gelehrtengesellschaft nach Vorbild derRömischen Akademie. 1489 beendeteVeit Stoß (poln.Wit Stwosz) ausNürnberg die Arbeit am Hochaltar derKrakauer Marienkirche und fertigte dann den Marmorsarkophag für Kasimir IV. Jagiellonicus, Kallimachus sowie für Bischöfe von Krakau und Posen. Auch zahlreiche andere Künstler aus Italien, Holland und Süddeutschland kamen in der Zeit Kasimirs IV. nach Krakau und arbeiteten im Stil der Spätgotik und Renaissance. Drei seiner Söhne waren nacheinander polnische Könige, der älteste aber König von Böhmen und Ungarn.Die Könige Alexander und Jan I. Olbracht ließen die Stadtbefestigung gegen einen befürchteten Türkenansturm ausbauen und um die Barbakane 1499 ergänzen und legten in Kazimierz den Grundstein für das neue jüdische Viertel (oppidum judaeorum), in dem die Alte Synagoge im Renaissancestil errichtet wurde. Ihr jüngerer BruderSigismund I. der Alte und dessen SohnSigismund II. August bauten Krakau zum Machtzentrum der jagiellonischen Länder in Polen-Litauen und Tschechien-Ungarn aus. Zu dieser Zeit zählte Krakau ca. 30.000 Einwohner. Aus dieser kulturellen Blütezeit der Stadt ist eine Vielzahl von Baudenkmälern und Kunstschätzen derGotik undRenaissance erhalten. Insbesondere der Schlosskomplex auf dem Wawelhügel und die befestigte Altstadt – Barbakane, Tuchhallen, Bürgerhäuser etc. Auch die Universität erlebte in dieser Zeit ihre Blüte. Hier studierte Ende des 15. JahrhundertsNikolaus Kopernikus zusammen mit zahlreichen deutschsprachigen Gelehrten.[17]

    Frühe Neuzeit

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    Leonardo da VincisDame mit dem Hermelin, Czartoryski-Museum, Krakau
    Denkmal fürNikolaus Kopernikus vor dem Collegium Novum derUniversität Krakau

    Sigismund I. der Alte ließ das 1499 niedergebrannte gotische Königsschloss, das Kasimir der Große errichtet hatte, von den florentinischen Meistern Francesco Fiorentino und Bartolomeo Berrecci im Stil derRenaissance wiederaufbauen. DieSigismundkapelle auf dem Wawel von Berrecci gilt als schönstes Bauwerk der italienischen Renaissance außerhalb Italiens. Das Werk Berreccis war so überragend, dass einer seiner Landsleute, der ebenfalls als Künstler an den Krakauer Hof gekommen war, diesen 1534 aus Neid auf dem Krakauer Marktplatz niederstach. Berrecci wurde mit großen Ehren in der Fronleichnamskirche in Kazimierz beigesetzt.Sigismund I. heirateteBona Sforza aus Mailand, die viele italienische Künstler an den Krakauer Hof brachte. Aber auch Deutsche, Niederländer und Polen waren unter Sigismund I. in Krakau künstlerisch aktiv. 1505 sind imBalthasar-Behem-Kodex die Statuten der deutschsprachigenBürger-Gilden beschrieben. 1520 veranlassteHans Behaim der Jüngere die Herstellung der bisher größten polnischen Kirchenglocke (Stand 2015), derSigismund-Glocke.Peter Vischer aus Nürnberg eröffnete eine Bronzegießerei in Krakau. Stanislaus Samostrzelnik schuf viele Renaissancefresken in den Krakauer Kirchen. Im gleichen Zeitraum warHans Dürer, der jüngere BruderAlbrecht Dürers, Hofmaler bei Sigismund I. dem Alten.Hans von Kulmbach malte den Johannes-Altar der Marienkirche.

    1525 huldigte Albrecht, der Hochmeister des Deutschen Ordens, dem polnischen König auf dem Krakauer Marktplatz und wandelte auf Anraten Martin Luthers und mit Billigung des polnischen Königs denOrdensstaat in ein polnisches Lehen um. Albrecht schuf mit diesemHerzogtum Preußen als polnischem Lehen das erste Gebiet, das den lutherischen Glauben annahm. Die Konflikte umReformation undGegenreformation wirkten sich auch bald auf Krakau aus. Die ersten protestantischen Andachten wurden in den Jahren 1545 und 1547 gepredigt.In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts existierte dort auch einereformierte Gemeinde, sowie nach der Spaltung darin, ab 16. Oktober 1562 die erste Gemeinde derPolnischen Brüder. Nach der königlichen Erlaubnis wurde im Jahr 1572 die evangelische Johannes-Kirche eröffnet. Am 23. Mai 1591 wurde sie von der katholischen Plebs zerstört. Danach wurde der Sitz der Gemeinde nachAleksandrowice verlegt. Das Geschehen gilt als der Wendepunkt in der polnischen Gegenreformation.

    Sigismund II. August wurde 1530 zu Lebzeiten seines Vaters König von Polen und regierte bis zu dessen Tod 1548 mit diesem gemeinsam. Auf Anraten von Königin Bona Sforza holte auch er viele italienische Künstler nach Krakau, unter denen die Brüder Santi und Monti Gucci die bedeutendsten waren. Ersterer baute die Tuchhallen im Renaissancestil um und schuf viele Marmorskulpturen in der Wawelkathedrale, letzterer baute die alte Synagoge in Kazimierz um. Mitte des 16. Jahrhunderts wurde begonnen, die deutschsprachige Stadtregierung durch eine polnische bzw. italienische zu ersetzen.[18] 1572 starb der letzteJagiellonenkönig, Sigismund II. August. Sein Nachfolger aus FrankreichHeinrich von Valois regierte nur ein Jahr auf dem Wawel. Ihm folgte der UngarStephan Báthory, unter dem Krakau sich weiter im Stil desManierismus entwickelte. Doch verlegte 1596 der polnische und zeitweise schwedische König sowie zeitweilige Zar von RusslandSigismund III. Wasa(Zygmunt III Waza) die Residenz nachWarschau, das bis 1526 (dem Jahr des Erlöschens des masowischen Piastenhauses) Hauptstadt desHerzogtums Masowien gewesen war, welches an die polnische Krone zurückfiel. Sigismund bevorzugte die Nähe Warschaus zu seinem schwedischen Erbkönigreich und zu seinen russischen Ambitionen. Gleichwohl entstanden in der formellen Hauptstadt Krakau noch ehrgeizige barocke Projekte, wie die Peter-und-Paul-Kirche, die St.-Anna-Kirche, die Benediktinerkirche, dieKamaldulenser-Abtei etc.Die Bedeutung Krakaus nahm aber ab, beschleunigt durch die Plünderung während der schwedischen Invasionen1655 und1702 und durch diePest, die 20.000 Opfer forderte.Ende des 17. Jahrhunderts und im 18. Jahrhundert lag Krakau abseits der polnischen Politik, die nun in Warschau ihren Mittelpunkt hatte. 1778 wurden in Krakau ohne die Vorstädte 8894 Einwohner gezählt und 1782 insgesamt 9193 Einwohner.[19] Die Vorstädte (u. a. Kazimierz, Stradom, Kleparz,Garbary) wurden im Jahr 1792 vomVierjährigen Sejm nach Krakau eingemeindet.

    Österreichische Zeit und Republik Krakau

    [Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
    Juden in Krakau[20][21]
    JahrGesamtbevölkerungJudenAnteil
    1857034.20012.93737,8 %
    1869049.80017.67035,5 %
    1880066.30020.26930,6 %
    1890072.40020.93928,0 %
    1900091.00025.67028,1 %
    1910152.00032.32121,3 %
    1921183.70645.22924,6 %

    Im Zuge derDritten Teilung Polens wurde Krakau 1795 in derHabsburgermonarchie demKronlandGalizien zugeordnet, dem habsburgischen Anteil aus der Ersten Teilung Polens 1772. ImFrieden von Schönbrunn musste Österreich es 1809 zusammen mitWestgalizien an das vonNapoleon Bonaparte 1807 errichteteHerzogtum Warschau abtreten. Nach der Aufteilung des Herzogtums imWiener Kongress (1815) stand die neu geschaffeneRepublik Krakau bis 1846 unter dem gemeinsamenProtektorat seiner NachbarnRussland,Preußen undÖsterreich und wurde zu einer liberalen und wohlhabenden Handelsenklave inMitteleuropa.

    Am 3. Mai 1815 erhielt die Freie Stadt Krakau eine Verfassung mit ausgedehnter Autonomie unter Aufsicht der drei Schutzmächte Österreich, Preußen und Russland. Ein zwölfköpfiger Senat mit einem Präsidenten an der Spitze und eine hauptsächlich aus adeligen Kreisen rekrutierte Repräsentantenversammlung bildeten die Regierung.[22] 1815 lebten in der Republik Krakau 87.986 Einwohner, davon 23.389 in Krakau selbst und seinen Vorstädten. Ein Fünftel der Krakauer waren Juden. In den drei Jahrzehnten ihres Bestehens wuchs die Einwohnerzahl der Republik stark auf 145.787 Einwohner, davon 42.990 in der Stadt selbst. Unter anderem wurde die von einem polnischen Senat regierte Stadt in dieser Zeit ein Zufluchtsort für in den drei Teilungsgebieten politisch verfolgte polnische Nationalisten.[22]

    Nach dem wegen desGalizischen Bauernaufstands gescheitertenKrakauer Aufstand 1846 annektierte Österreich Krakau mit Zustimmung von Russland und Preußen.[22] Die jetzt an der Peripherie desKaisertums Österreich liegende Stadt Krakau verlor an Bedeutung und verarmte. Die von Russland abhängigen Unternehmen gingen pleite. 1847 wurde die Stadt an dieKrakau-Oberschlesische Eisenbahn angeschlossen. Kurz danach begann der Bau von zahlreichen Befestigungen, der Anfang der „Festung Krakau“, was der Industrialisierung neue Impulse gab (Ziegeleien, Steinbrüche). DerStadtbrand von Krakau 1850 war der letzte große Stadtbrand.

    Ab dem Jahr 1855 war Krakau der Sitz einesBezirks. MitWien als damaliger Hauptstadt war Krakau seit 1856 durch diek.k. Nordbahn verbunden, die bedeutendste Bahnstrecke der Monarchie. Die ersten Jahre unter österreichischer Herrschaft waren vonGermanisierungstendenzen geprägt. Nach der Niederlage Österreichs imSardinischen Krieg (1859) gegen dassich formierende Italien und nach demösterreichisch-ungarischen Ausgleich von 1867 wurde Galizien weitgehend autonom.

    Stadtplan aus dem Jahr 1896. Fast alle Straßen heißen 2010 so wie damals.

    Imcisleithanischen Teil der nunmehr alsk.u.k. Monarchie bezeichnetenRealunion, der liberal regiert wurde und allen Nationalitäten Gleichberechtigung einräumte, entwickelte Krakau sich erneut zu einem Zentrum polnischer Kunst und Kultur. In diese Zeit fiel das Wirken vonJan Matejko,Stanisław Wyspiański,Jan Kasprowicz,Stanisław Przybyszewski,Juliusz Kossak,Józef Mehoffer undWojciech Kossak,Stanisław Ignacy Witkiewicz undLeon Chwistek. Krakau wurde das Zentrum der neoromantischen BewegungJunges Polen, desJugendstils und despolnischen Modernismus.So wurde Krakau neben Warschau eines der bedeutendsten Zentren der polnischen Unabhängigkeitsbewegung. In den letzten zwei Jahrzehnten vor demErsten Weltkrieg erlebte Krakau eine sprunghafte Modernisierung, die nicht zuletzt vom jüdischen Bürgertum getragen wurde.[23]

    Im Jahr 1900 war Krakau mit 91.323 Einwohnern auf dem sechsten Platz in Cisleithanien,[24] jedoch mit nur 6,88 km² (5,77 km² ohneBłonia-Wiesen) die am dichtesten besiedelte Großstadt (15.851 Einwohner je Quadratkilometer).[25] In den Jahren 1910 bis 1915 wurden nach dem Bebauungsplan der Stadt Krakau des StadtpräsidentenJuliusz Leo vomgalizischen Landtag zahlreiche Gemeinden nach Krakau eingemeindet.Am 1. April 1910 waren dies Zakrzówek, Dębniki, Półwsie Zwierzynieckie,Zwierzyniec,Czarna Wieś,Nowa Wieś Narodowa,Krowodrza,Grzegórzki und Teile der Gemeinden Prądnik Biały und Prądnik Czerwony mit Olsza, insgesamt 22,74 km² (von 6,88 km² auf 29,62 km²). Im Jahr 1915 wurde dieser Vorgang mit der Eingemeindung der Stadt Podgórze beendet. „Groß-Krakau“ hatte danach 46,9 km² und etwa 180.000 Einwohner.

    „Groß-Krakau“ im Jahr 1916

    Der Wawel wurde von derk.u.k. Armee alsKaserne genutzt, wobei wesentliche historische Bauelemente beseitigt oder beschädigt wurden. Anlässlich eines Aufenthalts von KaiserFranz Joseph I. in Krakau 1880 (er war im Stadthaus von Statthalter GrafPotocki auf dem Hauptmarkt zu Gast) wurde dem Monarchen eine Petition überreicht, den Wawel zur kaiserlichen Residenz zu erklären. Franz Joseph sagte dies zu; die Verhandlungen der Stadtverwaltung mit demk.u.k. Kriegsministerium führten aber erst 1905 zur Räumung der königlichen Burg durch das Militär. Man begann sofort Restaurierungsarbeiten; diese wurden aber erst in derZwischenkriegszeit abgeschlossen.

    Die russische Grenze war nur wenige Kilometer von Krakau entfernt. Diek.u.k. Armee ließ daher im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts zahlreiche Außenforts[26] rund um die von Mauern umgebene Stadt errichten, um diese gegebenenfalls als Festung gegen Russland verteidigen zu können. Einige dieser Forts sind erhalten.

    Am 16. April 1918 brachen in Krakau (erneut) Unruhen wegen derschlechten Versorgungslage aus; sie mündeten inantisemitischen Ausschreitungen. Jüdische Geschäfte wurdengeplündert und Juden mit Stöcken geschlagen, ein Mann wurde zu Tode geprügelt. Der Trauerzug zum Friedhof am Folgetag wurde überfallen.[27]

    Siehe auch:Geschichte von Galizien

    Zweite Polnische Republik

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    Am Ende desErsten Weltkriegs sah sich Krakau ab 28. Oktober 1918 wie ganz Galizien als Teil des wieder erstehendenpolnischen Staates. Dies wurde im September 1919 imVertrag von Saint-Germain bestätigt.Im Jahr 1921 hatte Krakau 183.706 Einwohner, davon die Mehrheit polnischer Nationalität (154.873) und römisch-katholisch (136.241).[21] Krakau entwickelte sich in der Zwischenkriegszeit sehr schnell und war neben Warschau undLemberg eines der wichtigsten kulturellen Zentren Polens. Krakau wurde zum Sitz einerWoiwodschaft. Viele große Gebäude wurden erbaut, besonders nordwestlich der Krakauer Altstadt (Czarna Wieś, Nowa Wieś).

    Deutsche Besetzung 1939–1945

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    Parade am 25. Oktober 1940 (Aufnahme aus dem deutschenBundesarchiv)[28]
    Zusammengetriebene Juden bei Krakau, etwa Ende 1939 (Aufnahme aus demBundesarchiv)

    Am 1. September 1939 begann dieWehrmacht denÜberfall auf Polen; damit begann derZweite Weltkrieg. Am 6. September 1939 besetzten Soldaten der10. Armee Krakau kampflos. Westgalizien wurde als derDistrikt Krakau Bestandteil desGeneralgouvernements für die besetzten polnischen Gebiete mit Sitz in Krakau. Nach Jacek Purchla wurde Krakau (nicht Warschau) zur Hauptstadt, weil es kleiner war, näherzur Grenze lag und einfacher zu germanisieren wäre.[29] In der Nähe von Krakau wurden unter GeneralgouverneurHans Frank dasKonzentrationslagerPlaszow, dasKonzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz und dasVernichtungslager Auschwitz-Birkenau gebaut. Krakau war von 1939 bis 1944 Sitz desInstituts für Fleckfieber- und Virusforschung des OKH (Oberkommando des Heeres).

    Diedeutschen Besatzer erreichten mit Eingemeindungen im Jahr 1941 mehr als die Verdopplung der Größe der Stadt. Hans Frank wollte ein repräsentatives Regierungsviertel um den ParkBłonia bauen, aber der ArchitektHubert Ritter hatte dagegen durch Enteignungen und Abriss ein das Stadtbild stärker zerstörendes Projekt „Ost-Nürnberg“ inDębniki entworfen.[29] Die größte Siedlung der einigen Dutzend mehrgeschossiger Gebäude wurde dagegen auf der Reichstrasse, in Nowa Wieś, gegründet.Die Besatzer errichteten im Stadtteil Podgórze am rechten Weichselufer für jüdische Stadtbürger dasGhetto Krakau, in dem zeitweise 20.000 Menschen als Arbeitssklaven gefangen gehalten wurden. Im Herbst 1941 wurden 2.000 Menschen aus dem Ghettofür die Tötung „selektiert“, weggebracht oder dort ermordet. Das Ghettogelände wurde anfangs mit Mauern abgesperrt. Nach weiteren Deportationen (1.–8. Juni und 27.–28. Oktober 1942) wurde das ganze Gelände im Dezember in Wohnbezirk A und Wohnbezirk B unterteilt. Das war die Vorbereitung für die endgültige Liquidation, die am 13. März 1943 begann.

    Die Besatzer vernichteten einen großen Teil der Kunstschätze des Wawels, insbesondere der polnischen Künstler. Die Bausubstanz Krakaus blieb aber zum großen Teil erhalten, da dasNS-Regime Krakau als ursprünglich deutsche Stadt betrachtete. Krakau blieb von Bombardements und größeren Zerstörungen weitgehend verschont. Es verlor aber fast die Hälfte seiner Bevölkerung, fast die ganze jüdische Gemeinde und insbesondere in der „Sonderaktion Krakau“ vom November 1939 die universitäre Elite.

    Seit 1945

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    Als dieRote Armee im Januar 1945 im Zuge derWeichsel-Oder-Operation überraschend auf Krakau vorstieß, ließ Generalgouverneur Frank alle Deutschen evakuieren und verließ die Stadt,[30] während sich die deutschen Truppen zur Oder zurückzogen.So konnte die Rote Armee am 19. Januar in das nahezu unzerstörte Krakau einziehen. Die dadurch angeblich verhinderte Sprengung der Stadt gehört vermutlich ins Reich der Legenden.[31] DieSowjetunion und das polnische kommunistische Regime unterdrückten die bürgerlichen und aristokratischen Strömungen der Krakauer. Am 11. August 1945 kam es zumPogrom von Krakau an jüdischen Überlebenden des NS-Terrors.

    Aus ideologischen Überlegungen wurden in unmittelbarer Nachbarschaft zur Stadt das damals weltgrößteStahlwerk und die sozialistischeTrabantenstadtNowa Huta(Neue Hütte) errichtet (1951 eingemeindet). DasRegime unter Bolesław Bierut hoffte, durch einen größeren Anteil an „sozialistischen Arbeitern“ den Einfluss der „kapitalistischen Intellektuellen“ zu beseitigen. Nowa Huta wurde in den1980er Jahren, während derSolidarność-Bewegung, zu einem Brennpunkt des sozialen und politischen Reformwillens gegen denKommunismus. Die Emissionen des Stahlwerks schädigten bis in die 1990er Jahre hinein die historische Bausubstanz Krakaus.

    Im Jahr 1978 wurde derErzbischof von Krakau, Karol Wojtyła, zumPapst gewählt. Er nahm den NamenJohannes Paul II. an und besuchte Krakau während seinesPontifikats mehrmals. Diese Wahl hatte bedeutende Auswirkungen auf die polnische Oppositionsbewegung und indirekt auf die gesamte internationale Politik. 1978 wurden die Altstadt von Krakau und der Wawel zumUNESCO-Weltkulturerbe erklärt. DasSalzbergwerk Wieliczka vor den Stadttoren Krakaus wurde 1978 ebenfalls UNESCO-Weltkulturerbe und wurde 2013 um dasSalzgrafenschloss undBochnia erweitert. DieKlöster in den Stadtteilen Tyniec, Bielany und Salwator standen einige Jahre auf der Nominierungsliste zum Welterbe.

    Nach denGesprächen am Runden Tisch 1988/89 und den ersten freien Wahlen 1989 (Parlamentswahlen undPräsidentschaftswahl) konnte sich Krakau wieder frei entwickeln. Versäumnisse früherer Restaurierungsarbeiten wurden in den 1990er Jahren nachgeholt. Es wurden Autobahnverbindungen nachKatowice undBreslau gebaut und derFlughafen in Balice wurde ausgebaut.

    Die AutobahnA4 in RichtungTarnów wurde mit EU-Geldern ausgebaut und 2016 fertiggestellt. Auch die Schnellstraße „Zakopianka“ in dieHohe Tatra wurde ausgebaut.

    Bevölkerungsentwicklung

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    1791 lebten in Krakau 23.591 Menschen. Etwa 50 Jahre später waren es 36.000 und weitere 65 Jahre später, 1900, bereits 85.300. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges hatte die Stadt 259.000 Einwohner, 1945 nach dem Ende des Krieges jedoch schon 298.500. Nach dem Zweiten Weltkrieg setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein, sodass Krakau bereits 1955 428.231 Einwohner hatte. Bis 1985, kurz vor der Wende, stieg die Einwohnerzahl weiter auf 740.120 an. Auch nach der Wende hielt das Bevölkerungswachstum an, sodass die Stadt bei der Volkszählung am 31. März 2021 mit 800.653 Einwohnern das erste Mal die Grenze von 800.000 Bewohnern überschritt. Davon waren 426.754 Frauen und 373.899 Männer.[32]

    Politik

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    Stadtpräsident

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    Amtierender Stadtpräsident Aleksander Miszalski (2019)

    Die Verwaltung der Stadt wird von einemStadtpräsidenten geleitet. Seit 2024 ist diesAleksander Miszalski, der den seit 2002 amtierendenJacek Majchrowski ablöste.

    Die Stadtpräsidentenwahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:[33]

    • Aleksander Miszalski (Koalicja Obywatelska) 37,2 % der Stimmen
    • Łukasz Gibała (Wahlkomitee Krakau für Einwohner) 26,8 % der Stimmen
    • Łukasz Marek Kmita (Prawo i Sprawiedliwość) 19,8 % der Stimmen
    • Andrzej Kulig (Wahlkomitee Andrzej Kulig – In Richtung der Zukunft) 7,2 % der Stimmen
    • Konrad Berkowicz (Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen) 5,0 % der Stimmen
    • Rafał Komarewicz (Wahlkomitee Rafał Komarewicz – Krakaus Dritter Weg) 3,1 % der Stimmen
    • Übrige 0,9 % der Stimmen

    Da keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl nötig, in der sich Miszalski mit 51,0 % gegen Gibała, der auf 49,0 % der Stimmen kam, knapp durchsetzte.

    Die Stadtpräsidentenwahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:[34]

    Da keiner der Kandidaten im ersten Wahlgang die absolute Mehrheit erreichte, wurde eine Stichwahl nötig, in der sich Majchrowski, der in beiden Wahlgängen auch von derKoalicja Obywatelska unterstützt worden war, mit 61,9 % gegen Wassermann, die auf 38,1 % der Stimmen kam, durchsetzte.

    Stadtrat

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    Die kommunale Selbstverwaltung Krakaus geht auf die Gründung der Stadt im Jahr 1257 zurück. Die erste offizielle Erwähnung eines Stadtrats stammt aus dem Jahr 1264. Nach dem modernen Regierungssystem Polens ist Krakau eineStadt mit Kreisrechten. Der Krakauer Stadtrat ist das lokale Regierungsorgan in Krakau, das auch Kontrollfunktionen ausübt und sich aus gewählten Ratsmitgliedern zusammensetzt, die auf der Grundlage der Gemeinde- und Kreisordnung handeln. Die Einwohner wählen 43Ratsmitglieder für eine fünfjährige Amtszeit in den Stadtrat. Die Wahl 2024 führte zu folgendem Ergebnis:[35]

    • Koalicja Obywatelska 40,1 % der Stimmen, 24 Sitze
    • Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 23,2 % der Stimmen, 12 Sitze
    • Wahlkomitee Krakau für Einwohner 15,6 % der Stimmen, 7 Sitze
    • Wahlkomitee Rafał Komarewicz – Krakaus Dritter Weg 6,2 % der Stimmen, kein Sitz
    • Konfederacja und unabhängige lokale Verwaltungen 6,0 % der Stimmen, kein Sitz
    • Wahlkomitee Andrzej Kulig – In Richtung der Zukunft 4,8 % der Stimmen, kein Sitz
    • Übrige 4,1 % der Stimmen, kein Sitze
    Sitzverteilung Stadtrat 2024
    24
    7
    12
    24 12 
    Insgesamt 43 Sitze
    • KO: 24
    • WKfE: 7
    • PiS: 12

    Die Wahl 2018 führte zu folgendem Ergebnis:[36]

    • Wahlkomitee Jacek Majchrowski – Krakauer Bürger 43,9 % der Stimmen, 23 Sitze
    • Prawo i Sprawiedliwość (PiS) 29,8 % der Stimmen, 16 Sitze
    • Wahlkomitee Krakau für Einwohner 12,7 % der Stimmen, 4 Sitze
    • Kukiz’15 4,0 % der Stimmen, kein Sitz
    • Wahlkomitee Zusammen für Krakau 3,1 % der Stimmen, kein Sitz
    • KORWiN 3,0 % der Stimmen, kein Sitz
    • Wahlkomitee für unabhängige lokale Verwaltungen 2,9 % der Stimmen, kein Sitz
    Sitzverteilung Stadtrat 2018
    23
    4
    16
    23 16 
    Insgesamt 43 Sitze
    • KO: 23
    • WKfE: 4
    • PiS: 16
    • Übrige 0,8 % der Stimmen, kein Sitze

    Konsulate

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    2019 gab es in Krakau neunGeneralkonsulate und über 20Honorarkonsulate.[37]

    Generalkonsulate

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    Deutsches Generalkonsulat in Krakau
    Französisches Generalkonsulat und Sitz desFranzösischen Instituts

    Honorarkonsulate

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    Architektur

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    Da nach demMongolensturm im 13. Jahrhundert keine wesentlichen Zerstörungen mehr erfolgten und sich die Industrialisierung eher außerhalb abspielte, ist Krakau reich an Beispielen aller Epochen ab demHochmittelalter (Romanik undGotik), vor allemRenaissance, aber auchBarock,Jugendstil undNeugotik sind zu finden(Collegium Novum).Bausünden wurden vergleichsweise wenige begangen, eine über 40 Jahre bestehende Investitionsruine (der sogenannte „Skeletor“) wurde 2020 alsUnity Tower fertiggestellt. Seit 2002 werden viele Baulücken im Stadtgebiet durch angepasste Neubauten geschlossen.

    Kultur

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    Słowacki-Theater zwischen Florianstor und Hauptbahnhof
    KaffeehausJama Michalika in der Ulica Floriańska
    Aufgang zum Wawel mit Reiterstandbild vonTadeusz Kościuszko

    Theater- und Konzertsäle (Auswahl)

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    DieKrakauer Oper war bis zur Vollendung des neuen Opernhauses im Słowacki-Theater untergebracht.

    Bekannte Regisseure und Schauspieler Krakaus sindAndrzej Wajda undJerzy Stuhr.

    Kabarett

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    Krakau ist bekannt für seine alte Tradition des literarischenKabaretts, die ständig gepflegt wird. Die bekanntesten Kabarett-Theater sindPiwnica pod Baranami undJama Michalika. Ein neues, junges Kabarett istLoch Camelot. ImPiwnica pod Baranami hatte die legendäreChansonsängerinEwa Demarczyk ihre ersten Auftritte und blieb dem Kabarettkeller lange Zeit eng verbunden. Tradition hat der jährliche KabarettwettbewerbPAKA, der u. a. dem bekanntesten deutschen „Nicht-Politiker“ in Polen,Steffen Möller, zum Durchbruch verhalf.

    Filmtheater (Auswahl)

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    Direkt in der Altstadt gelegen sind dasArs und dasPod Baranami, zweiProgrammkinos, die mit origineller Einrichtung und unterschiedlichen Aktionen und Veranstaltungen besonders unter Studenten beliebt sind. Mainstream-Filme werden aber genauso gezeigt. Dagegen sind die gemeinsam betriebenen KinosKijów undMikro reine Programmkinos, die sich (v. a. dasMikro) auf alternative Independent-Filme spezialisiert haben. Zu den reinen Blockbuster-Kinos wiederum gehören die drei Kinos der KetteCinema City und dasMultikino, das für seine Filmmarathons bekannt ist. DasOrangeIMAX zeigt 3D-Filme.

    Veranstaltungen (Auswahl)

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    Parks und Umweltschutz

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    In Krakau gibt es ca. 40 Parks, die insgesamt 318,5 ha (Stand von 2002) umfassen. Sie stellen beinahe ein Prozent der Gesamtfläche der Stadt dar.

    Auf dem Stadtgebiet gibt es viele wertvolle Tier- und Pflanzenarten. In Krakau gibt es fünf Naturschutzgebiete mit einer Gesamtfläche von 48,6 ha (0,14 % des Stadtgebiets). Auf dem Gebiet kann man auch kleine grüne Flächen finden, die zum Komplex der LandschaftsschutzgebieteJurajskie Parki Krajobrazowe gehören. Es dient zum Schutz der folgenden Gebiete:Jura Krakowsko-Częstochowska u. a. Fragmente der ParksBielańsko-Tyniecki,Tenczyński undDolinki Krakowskie mit ihrer Umhüllung. Die Flora des Gebietes Jura Krakowsko-Częstochowska gehört zum ProgrammCorine biotopes in Bezug auf seine Tier- und Pflanzenwelt, Geomorphologie und Landschaft.

    Der westliche Teil von Krakau ist das so genannte GebietObszar Krakowski und ist dem polnischen ökologischen Netz unterstellt. Ein Teil der Stadt liegt im Bereich der Biotopvernetzung der Weichsel. Flüsse, ihre Täler sowie Gewässer sind die interessantesten Plätze in Krakau in Bezug auf die Naturschätze.

    Zur Jagiellonen-Universität gehört einbotanischer Garten.

    Der 1889 eröffnete, nachHenryk Jordan benanntePark Jordana war der europaweit erste „Aktiv-Spielplatz“, er besteht bis heute.

    Luftverschmutzung

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    Krakau war unter den polnischen Kommunen ab 100.000 Einwohnern die Stadt mit der höchsten Luftverschmutzung. Laut Weltgesundheitsorganisation starben jährlich an ihren Folgen mindestens 1400 Krakauer vorzeitig. Besonders in vernebelten Wintertagen empfiehlt sich unter freiem Himmel das Tragen eines Feinstaubfilters vor dem Mund. Wenn die Feinstaubbelastung die Norm um das Vierfache übersteigt, erlaubt die Stadtverwaltung die kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel für Kfz-Besitzer (gegen Vorzeigen des Fahrzeugscheins).Durch die relativ geringe Luftgeschwindigkeit von durchschnittlich 2,78 m/s im Jahresmittel wird die verunreinigte Luft nur sehr langsam abtransportiert. In der Niederung, in der die Stadt liegt, bildet sich oft über Nacht eine kühlere Luftschicht, die von einer wärmeren Schicht überlagert wird. Unter dieser Glocke sammeln sich Abgase von Verkehr und Ofenheizungen. Im Jahr 2011 trat dieserInversionseffekt an 2575 Stunden im Jahr auf (30 % der Gesamtzeit).

    Zusätzlich wehen die Abgase aus der stark industrialisierten RegionSchlesien über Kleinpolen ins Stadtgebiet. Die tages- und stundenaktuellen Verschmutzungswerte findet man auf dem Portal der Woiwodschaftsinspektion für Umweltschutz Krakau.[48]Es gibt auch eine App dazu für mobile Geräte.[49] Wie das Umweltamt der Woiwodschaftsverwaltung meldet, liegt die Feinstaubbelastung PM10 und PM2,5 in der Heizperiode dreimal so hoch wie von April bis September,[50] dazu kommt die Belastung mit Benzo(a)pyren aus der Kohleverbrennung. Nach Ansicht des Collegium Medicum der Krakauer Jagiellonen-Universität liegt der IQ der Krakauer Kinder aufgrund der Luftverschmutzung um 3,8 % unter dem Niveau von Schülern aus sauberen Kommunen.[51]

    Im Jahr 2012 organisierte eine Bürgerinitiative Proteste und eine Plakatkampagne. Nach diesem Anstoß aus der Zivilgesellschaft reagierte die Stadtregierung und finanzierte ab 2013 den Ersatz von Kohleöfen, welche von damals 25.000 auf 4000 im Jahr 2018 reduziert werden konnten. Seit Anfang 2014 durften in Neubauten keine Kohleöfen installiert werden.Die Anzahl der Tage im Jahr, in welchen die Feinstaubgrenzwerte überschritten wurden, sank bis 2017 unter Hundert.[52] Das Parlament der Woiwodschaft Kleinpolen (Sejmik) beschloss, das Heizen mit festen Brennstoffen ab September 2019 gänzlich zu verbieten. Außerdem werden mit höheren Parkgebühren, Park & Ride, feucht fegenden Straßenkehrmaschinen, neuen Bussen (Elektro, Flüssiggas, Euro 6), konsequenter durchgeführten ASU-Tests für KFZ und stärkeren Kontrollen energieintensiver Industriebetriebe die Emissionen gesenkt, Umgehungsstraßen, Fahrradwege und neue Straßenbahnstrecken gebaut, Eisenbahngleise modernisiert, Gebäude wärmeisoliert und an das Fernheiznetz angeschlossen und die Strafen für Müll verbrennende Haushalte erhöht.Der stellvertretende Marschall der Woiwodschaft Kleinpolen, Wojciech Kozak erklärte 2016, dass in der gesamten Woiwodschaft 200.000 Kohleöfen ausgetauscht werden müssten. Auch durch Kohleöfen der 5. Generation ließen sich die Emissionen um 90 Prozent verringern.[53] Die Idee, den Bürgern nur noch das Verfeuern hochwertiger Kohle zu erlauben, hat man aufgegeben, weil das nicht kontrolliert werden kann.

    Lärmschutz

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    Der Lärmschutz wird in dieser Stadt neuerdings besonders betont. Ein am 26. Februar 2025 einstimmig vom Stadtparlament beschlossenes Reglement schreibt vor, dass von 22 Uhr bis 6 Uhr morgens in Krakau alle lärmverursachenden Geräte verboten sind. Ausnahmen gelten nur für Krankenhäuser sowie Massenveranstaltungen, die genauer bestimmte Anforderungen erfüllen.[54] Des Weiteren ist seit Januar 2026 jegliches mutwilliges Lärmen in Bussen und Bahnen untersagt: Musik aus Lautsprechern, laute Tiktok-Videos und Handy-Unterhaltungen über Lautsprecher können mit 200 Złoty (etwa 50 Euro) bestraft werden oder zum Rausschmiss durch den Fahrzeugfahrer führen.[55]

    Bildung

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    Collegium Maius
    Akademie der Schönen Künste

    Krakau ist seit Jahrhunderten eines der wichtigsten Bildungszentren Polens. In der Stadt sind elf Hochschulen mit etwa 10.000 Angestellten und 51.000 Studenten sowie eine Reihe weiterer höherer Bildungseinrichtungen angesiedelt. Insgesamt gibt es in der Stadt 210.000 Studenten.[56]

    Die älteste Schule ist das

    • Liceum Bartłomieja Nowodworskiego (1588)

    Wirtschaft

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    Krakau gehört zu den wirtschaftlich erfolgreichsten Städten in Polen. Das lässt sich sowohl auf die zentrale geografische Lage mit acht Millionen Menschen im Umkreis von 100 km als auch auf die junge und gut ausgebildete Bevölkerung zurückführen. 60 Prozent der Einwohner der Stadt sind jünger als 45 Jahre, verglichen mit 46 Prozent im restlichen Polen.2005 betrug die Arbeitslosenquote 6,9 Prozent, mehr als zehn Prozentpunkte niedriger als der nationale Durchschnitt.[57]

    In Krakau haben einige ausländische Unternehmen investiert wie dieHVB, dieDeutsche Bank, die KonzerneAllianz SE,Volvo,Phillip Morris,Tishman Speyer Properties oderMotorola. Ebenso haben sich ausländische Handelsketten wieMetro,Tesco,Carrefour oderIkea in der Stadt niedergelassen. Das deutsche UnternehmenECE Projektmanagement errichtete Ende 2006 eine Einkaufsgalerie inklusive Hotel mit fast 250 Geschäften auf 60.000 m² auf dem Bahnhofsvorplatz. Der Busbahnhof wurde dafür hinter den Hauptbahnhof verlegt.

    Die Stadt fördert die Ansiedlung von Hochtechnologieunternehmen mit einem Technologiepark, der auf vier Gebiete in Krakau und Tarnow verteilt ist. Der Park bietet moderne Infrastruktur wie auch steuerliche Anreize. Seit 1998 haben dort IT/Elektronikfirmen wieMotorola (USA),RR Donnelley (USA) undComarch (PL) investiert, ebenso einige Forschungseinrichtungen der Krakauer Hochschulen.

    Auch der Tourismus ist ein wichtiger Faktor der Krakauer Wirtschaft. Die Stadt zählte 2015 zehn Millionen Besucher, und mit den Billigflugverbindungen nach Westeuropa steigt die Zahl der Gäste insbesondere aus Großbritannien und Irland stark an.

    Sehenswürdigkeiten

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    Kathedrale und Königsschloss auf dem Wawel
    Die mittelalterlichen Tuchhallen (Gewandhaus) wurden zwischen 1556 und 1559 im Renaissance-Stil umgestaltet

    Da Krakau im Mittelalter die Hauptstadt Polens war und seine Bausubstanz in der Neuzeit weitgehend von Kriegszerstörungen verschont blieb, hat es ein historisch geprägtes Stadtbild und zahlreiche original erhaltene Baudenkmäler. Das ist auch der Grund, warum sein historisches Zentrum, dieAltstadt von Krakau, 1978 in die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen wurde.

    Ensemble des UNESCO-Welterbes

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    Die historische Altstadt von Krakau besteht als Welterbe-Objekt aus den städtischen Ensembles:

    • mittelalterlichen Kernstadt Krakau,
    • Wawel mit Schloss und Kathedrale,
    • Stadt Kazimierz (mit Vorstadt Stradom).

    Im Listeneintrag von 1978 wird das Ensemble folgendermaßen begründet: „Es ist eines der bemerkenswertesten Beispiele europäischer Stadtplanung, das charakterisiert ist durch harmonische Entwicklung und eine Ansammlung von Elementen, die alle Architekturstile von der Frühromanik bis zur Moderne repräsentieren.“ (…) „Es ist ein Architektur-Ensemble von herausragender Qualität, sowohl was die Stadtlandschaft als auch die einzelnen Kulturdenkmale betrifft. Das historische Zentrum Krakaus illustriert auf wunderbare Weise den Prozess einer ungestörten Stadtentwicklung vom Mittelalter bis zur Gegenwart.“[58]

    Übersicht

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    Adam-Mickiewicz-Denkmal auf dem Hauptmarkt

    Kirchen und Klöster

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    Altstadt

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    Marienkirche am Hauptmarkt (2008)
    Paulinerkloster „Auf dem Felsen“

    Stradom undKazimierz

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    Tyniec, Bielany und Salwator

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    Benediktinerabtei Tyniec
    Kamaldulenserkloster Bielany
    Prämonstratenserinnenkloster in Salwator

    Die Klöster und Kirchen der drei Stadtteile in den westlichen Bezirken Krakaus waren 1993 bis 1996 zum Weltkulturerbe der UNESCO nominiert. Neben ihrer beeindruckenden Lage an oder über der Weichsel ist auch die umgebende Landschaft geschützt, z. B. die der SchutzgebieteBielańsko-Tyniecki undRezerwat Skałki Bielańskie. Die Klosteranlage von Tyniec wurde am 30. März 2017 durch Verordnung des PräsidentenAndrzej Duda zumGeschichtsdenkmal erklärt.[59]

    Kleparz,Piasek, Nowy Świat und Wesoła

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    Podgórze

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    Nowa Huta

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    Łagiewniki

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    Königsweg

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    Der Königsweg ist ein touristischer Rundgang durch die Altstadt. Er beginnt nördlich der Altstadt amDenkmal für die Schlacht von Tannenberg, das an den Sieg der Polen über denDeutschen Orden erinnert. Man überquert die innere Ringstraße um die Altstadt und steht vor derBarbakane, die als größte ihrer Art in Europa gilt. Weiter kommt man zu den Überresten derStadtmauer mit demFlorianstor. Durch dieses letzte erhaltene Stadttor betritt man die Altstadt. In der Floriańska-Straße kommt man unter anderem am Pharmazie-Museum und dem Jan-Matejko-Haus vorbei und erreicht den Hauptmarkt, den mit ca. 200 × 200 m größten mittelalterlichen Marktplatz Europas.

    Der Hauptmarkt (Rynek Główny)

    Hier begegnet der Weg einem zweiten Rundgang, dem Universitätsweg, welcher der Geschichte derJagiellonen-Universität gewidmet ist. Folgt man aber dem Königsweg, kommt man entlang der Grodzka-Straße an weiteren Kirchen vorbei – derDominikanerkirche, derPeter-und-Paul-Kirche (dem ersten barocken Sakralbau Polens), der romanischenAndreaskirche und der evangelischenMartinskirche. Am Ende des Weges sieht man das überwältigende Königsschloss auf demWawelhügel am Ufer derWeichsel mit der feuerspeienden Skulptur des legendärenWawel-Drachen.

    Via Jagiellonica und Via Regia

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    DieVia Jagiellonica ist eine neue europäische Kulturstraße und touristische Angebotspalette, die im Jahr 2010 anlässlich des 600. Jahrestages der Schlacht von Tannenberg eröffnet wurde. Die Straße verbindet Krakau (als südlichen Endpunkt) auf zwei Routen mitLublin,Białystok, derbelarussischen GrenzstadtBrest und endet in derlitauischen HauptstadtVilnius.Die Straße orientiert sich an der ehemaligen Heerstraße der Könige von Polen und Großfürsten von Litauen aus der Jagiellonen-Dynastie nachMasowien, die in der Schlacht als Waffenbrüder auftraten und demDeutschen Orden eine vernichtende Niederlage beibrachten. Im Mittelpunkt stehen die kulturellen Sehenswürdigkeiten und Naturschönheiten, denn die Straße soll zur Entwicklung derEuropäischen Union beitragen.

    Bereits seit 2005 wird dieVia Regia als bekannteste europäische Kulturstraße entwickelt. Krakau bildete seit demMittelalter einen wichtigen Etappenort auf dieser wichtigsten West-Ost-Handelsstraße, die vonSpanien (Santiago de Compostela) durchFrankreich (Bordeaux,Paris) überFrankfurt am Main,Leipzig,Görlitz,Breslau bis nachKiew verlief. In umgekehrter Richtung war die Via Regia auch einPilgerweg (Jakobsweg), der bis zumPilgerort Santiago de Compostela führte.

    Jüdisches Viertel und Ghetto

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    Alte Synagoge inKazimierz

    Der StadtteilKazimierz (1335 von KönigKasimir dem Großen und nach ihm benannt) war einst eine selbstständige Stadt. Um 1500 entstand in ihrem östlichen Teil die deutlich abgegrenzte Jüdische Stadt (oppidum judaeorum). Bis zu Beginn der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg hatte Kazimierz einen hohenjüdischen Bevölkerungsanteil.Das heute bei Einheimischen und Touristen beliebte Ausgehviertel wird gegenwärtig saniert und besticht durch seinen alternativen Charme und seine Künstlerszene sowie die Erinnerung an seine jüdische Geschichte. Allerdings leben hier kaum noch Juden. Nur noch etwa 150 praktizierende, vor allem ältere Juden sind derzeit noch in Krakau ansässig. Zentrum des ehemaligen jüdischen Viertels war die Szeroka-Straße, an der drei Synagogen und das Gebäude derGroßen Mikwe liegen. Heute kümmert sich dasJüdische Gemeindezentrum um die Pflege des jüdischen Lebens in Krakau, während sich dieStiftung Judaica – Zentrum für Jüdische Kultur für den Erhalt des jüdischen Kulturerbes und den polnisch-jüdischen Dialog einsetzt.

    Synagogen inKazimierz:

    Die Remuh-Synagoge dient noch immer und die Kupa-Synagoge heute wieder sakralen Zwecken. Außer dem Alten Jüdischen Friedhof ist auch der jenseits des Bahndamms gelegene Neuen Jüdische Friedhof erhalten.

    Reste des ehemaligenGhettos Krakau, wie Teile der Mauer und die Ghetto-Apotheke (Adler-Apotheke vonTadeusz Pankiewicz, heute eine der Geschichte des Krakauer Ghettos gewidmete Abteilung des Museums Krakau), befinden sich im südlich der Weichsel gelegenen, angrenzenden StadtteilPodgórze. Dort befindet sich auch die ehemalige FabrikOskar Schindlers. Seit Kriegsende wurden dort Radio- und Fernsehgeräte hergestellt.Nach aufwändiger Renovierung wurde in dem Gebäude am 10. Juni 2010 das MuseumEmaille-Fabrik von Oskar Schindler eröffnet.[60] Es beherbergt eine multimediale Ausstellung zum Leben der Polen und Juden während der deutschen Besatzung. Die Ghettoaufnahmen im KinofilmSchindlers Liste wurden aufgrund der dort vorhandenen historischen Bausubstanz zum größten Teil in Kazimierz gedreht.

    Siehe auch:Geschichte der Juden in Krakau

    Museen

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    Czartoryski-Museum
    Jüdisches Museum Galicja inKazimierz

    Von den insgesamt 28 Museen seien hier erwähnt:

    Verkehr

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    Ehemaliges Empfangsgebäude des Krakauer Hauptbahnhofs

    Straßenverkehr

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    Die Stadt ist über dieAutobahn A4 mit dem oberschlesischen Industriegebiet und Westeuropa verbunden. Bis 2014 wurde dieAutobahn bis zur ukrainischen Grenze fertiggestellt. Richtung Süden führt dieSchnellstraße S7 und dieLandesstraße 7 zum WintersportortZakopane.

    Schienenverkehr

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    VomKrakauer Hauptbahnhof(Kraków Główny) gibt es direkte Bahnverbindungen nachDanzig überWarschau, nachPosen überBreslau, in dieUkraine überPrzemyśl sowie nachBerlin,Leipzig,Prag,Budapest,Wien undBratislava.

    Luftverkehr

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    DerFlughafen Johannes Paul II. Krakau-Balice inBalice ist derzweitgrößte Flughafen Polens mit Linienverbindungen u. a. nachChicago,Frankfurt am Main,Wien undBerlin sowieBasel, Köln-Bonn, Düsseldorf, Dortmund, München, Hamburg und Stuttgart. Vom alten bis 1963 genutztenFlughafen Krakau-Rakowice-Czyżyny existiert nur noch ein Rest der Start- und Landebahn.

    Nahverkehr

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    DasStraßenbahn- undAutobusnetz ist dicht. Siehe dazuStraßenbahn Krakau. Die Stadtverwaltung plant die Errichtung eines U-Bahn-Netzes.

    Siehe auch:Metro Krakau

    Besonders die Außenbezirke verbindet die Straßenbahn mit dem Zentrum. Im Dezember 2008 wurde die erste Schnellstraßenbahn in Krakau in Betrieb genommen. Die gesamte Strecke derKrakauer Stadtbahn hat eine Länge von 14 km und verläuft teilweise in einem unterirdischen Tunnel. Daneben gibt es einen Linienbusverkehr ins Umland, aber auch internationale Verbindungen.

    Das Straßenbahnsystem war ursprünglich in der seltenen Spurweite von 900 mm aufgebaut, ab etwa 1910 wurden Strecken abschnittsweise in Normalspur in Betrieb genommen.

    Schiffsverkehr

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    DieWeichsel wird fürAusflugsdampfer und in kleinem Maßstab für den Transport vonKies genutzt.

    Bike-Sharing

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    Im Herbst 2016 wurde das ältesteFahrradverleihsystem Polens modernisiert und hat nun unter dem Namen Wavelo über 1500 Fahrräder an 150 Verleihstationen.

    Sport

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    Krakau war einer der Austragungsorte derVolleyball-Weltmeisterschaft der Männer 2014 sowie derHandball-Europameisterschaft der Männer 2016 und Veranstalter derEuropaspiele 2023. Außerdem war Krakau 2014 Sportstadt Europas.[61] Seit 2002 wird jährlich derKrakau-Marathon ausgetragen.

    Die Krakauer FußballvereineWisła Krakau undKS Cracovia zählen zu den ältesten Fußballvereinen Polens, die ihre Heimspiele im rund 33.000 Zuschauer fassendenHenryk-Reyman-Stadion bzw. im 15.114 Zuschauer fassendenJózef-Piłsudski-Cracovia-Stadion austragen. Cracovia wurde 1921 der erstepolnischer Fußballmeister und gewann sechs Meisterschaften sowie einmal den Pokal, Wisła ist 13-facher polnischer Meister und viermaliger Pokalsieger. Mit dem Meister von 1931,Garbarnia Kraków, errang eine dritte Mannschaft aus der Stadt den Titel. Weitere überregional erfolgreiche Fußballvereine aus Krakau sindHutnik Kraków (ehemalsHutnik Nowa Huta),Podgórze Kraków undWawel Kraków.

    DieEishockeyabteilung von Cracovia ist zwölffacher polnischer Meister.

    Persönlichkeiten

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    Hauptartikel:Liste von Persönlichkeiten der Stadt Krakau

    Umgebung

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    Salzbergwerk Wieliczka

    Städtepartnerschaften

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    Das „Krakauer Haus“ in Nürnberg
    Das „Nürnberger Haus“ in Krakau

    Krakau unterhältPartnerschaften mit einer großen Anzahl an Städten. Zusammen mit der StadtNürnberg erfolgte 1996, als Projekt mit Modellcharakter, die Einrichtung zweier Partnerhäuser in der jeweils anderen Stadt, die dort als Kulturzentren und Austauschsort fungieren. DasKrakauer Haus in Nürnberg stellt hierbei die einzige Einrichtung Krakaus außerhalb Polens dar. DasNürnberger Haus in Krakau befindet sich im historischen StadtteilKazimierz.[62][63]

    Krakau listet insgesamt folgendePartnerstädte auf:[64]

    StadtLandseitTyp
    BordeauxFrankreich Nouvelle-Aquitaine, Frankreich1993Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    BratislavaSlowakei Slowakei1974Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    BudapestUngarn Közép-Magyarország, Ungarn2005Partnerstadt (Bliźniacze)
    CuritibaBrasilien Paraná, Brasilien1993Ehrenpartner (Honorowe Bliźniacze)
    CuscoPeru Peru1988[65]Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    EdinburghVereinigtes Konigreich Schottland, Vereinigtes Königreich1995Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    FèsMarokko Fès-Meknès, Marokko1985Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    FlorenzItalien Toskana, Italien1985Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    Frankfurt am MainDeutschland Hessen, Deutschland1991Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    GöteborgSchweden Götaland, Schweden1988Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    InnsbruckOsterreich Tirol, Österreich1998Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    KiewUkraine Ukraine1976Partnerstadt (Bliźniacze)
    KyōtoJapan Kinki, Japan2024Ehrenpartner (Honorowe Bliźniacze)
    La SerenaChile Coquimbo, Chile1995Ehrenpartner (Honorowe Bliźniacze)
    LeipzigDeutschland Sachsen, Deutschland1973, erneuert 1995Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    LembergUkraine Ukraine1995Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    LöwenBelgien Vlaanderen, Belgien1991Partnerstadt (Bliźniacze)
    MailandItalien Lombardei, Italien2001Partnerstadt (Bliźniacze)
    NürnbergDeutschland Bayern, Deutschland1979Partnerstadt (Bliźniacze)
    OrléansFrankreich Centre-Val de Loire, Frankreich1992Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    PécsUngarn Dél-Dunántúl, Ungarn1987Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    QuitoEcuador Pichincha, Ecuador2004Ehrenpartner (Honorowe Bliźniacze)
    RochesterVereinigte Staaten New York, Vereinigte Staaten1973Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    RomItalien Latium, Italien2009Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    San FranciscoVereinigte Staaten Kalifornien, Vereinigte Staaten2009Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    SevillaSpanien Andalusien, Spanien2002Kooperation
    SolothurnSchweiz Schweiz1990Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    TiflisGeorgien Georgien2009Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    VilniusLitauen Litauen1991Städtepartnerschaft (Partnerskie)
    ZagrebKroatien Kroatien1975Kooperation

    Siehe auch

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    Literatur

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    Weblinks

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    Commons: Krakau – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
    Wiktionary: Krakau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
    Wikivoyage: Krakau – Reiseführer

    Einzelnachweise

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    1. abArea and population in the territorial profile in 2024. Abgerufen am 7. September 2025. 
    2. VERORDNUNG DES MINISTERS FÜR INFRASTRUKTUR UND BAU vom 11. Dezember 2017 über die Zulassung und Kennzeichnung von Fahrzeugen und die Anforderungen an das Kennzeichen Polnisches Gesetzblatt - Internetrechtsaktensystem.
    3. Seit 7. Mai 2024 regiert in Krakau ein neuer Bürgermeister. In: https://www.viennaoffices.at. Stadt Wien, 7. Mai 2024, abgerufen am 9. Mai 2024. 
    4. Entfernung von Warschau → Krakau. In: luftlinie.org. Abgerufen am 25. Mai 2024. 
    5. Liczby o Krakowie - Magiczny Kraków. In: krakow.pl. 21. März 2022, abgerufen am 8. Mai 2023 (polnisch). 
    6. Punkt dla Krakowa. In: dziennikpolski24.pl. 13. Juli 2000, abgerufen am 5. Mai 2023 (polnisch). 
    7. Spotkanie południka z równoleżnikiem. In: krakow.wyborcza.pl. 23. August 2001, abgerufen am 5. Mai 2023 (polnisch). 
    8. Emil Bajorek: Miejsce przecięcia 50°N i 20°E - Podgorze.pl. In: podgorze.pl. 18. November 2017, abgerufen am 5. Mai 2023 (polnisch). 
    9. GUS - Bank Danych Lokalnych. In: bdl.stat.gov.pl. Abgerufen am 5. Mai 2023. 
    10. Parki. (PDF; 47,79 kB) In: bip.krakow.pl. 16. April 2014, archiviert vom Original am 5. April 2023; abgerufen am 7. Mai 2023 (polnisch). 
    11. CRFOP - Wyszukiwanie. In: crfop.gdos.gov.pl. Abgerufen am 7. Mai 2023 (polnisch). 
    12. Andrzej Nowak:Die Geschichte Polens. Band 1. Woher wir stammen. Bis 1202. Hrsg.: Leszek Sosnowski. Polska Fundacja Humanistyczna, Krakau 2023,ISBN 978-83-7553-378-1,S. 96. 
    13. Norman Davies:God’s Playground.S. 77
    14. Henryk Samsonowicz:Gesellschaftliche Pluralität und Interaktion in Krakau.S. 121–122 In: Marina Dmitrieva, Karen Lambrecht (Hrsg.):Krakau, Prag und Wien: Funktionen von Metropolen im frühmodernen Staat. Franz Steiner Verlag, 2000,ISBN 3-515-07792-8.
    15. Heiner Lück, Krakauer Oberhof für deutsches Recht in Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, Band III, Lieferung 17, Spalten 205–208.
    16. Slawomir Gawlas:Die Probleme des Lehnswesens und des Feudalismus aus polnischer Sicht,S. 120, In: Michael Borgolte, Ralf Lusiardi:Das europäische Mittelalter im Spannungsbogen des Vergleichs.Akademie Verlag, 2001,ISBN 3-05-003663-X.
    17. „The greatest number of foreign students was registered in the closing years of the fifteenth and the very early years of the sixteenth centuries. Thus, for example, the number of German scholars at Cracow was as follows: 1400–1460, ninety-eight; 1461–1470 fifty-eight; 1471–1480, sixty-one; 1481–1490, one hundred eighty-one; 1491–1500, three hundred forty-one.31 In the decade 1501–1510, no less than 3215 students registered at Cracow University, of whom 1,501 came from Poland-Lithuania and 1,714 from other countries. The most influential of all early Polish humanists was Gregory of Sanok. He was born around 1407. As a child of twelve unable to accept without protest the strict discipline imposed by his father, he escaped from home, first to Cracow and then to Germany, visiting many cities and towns as a scholar and a tutor. After his return to Cracow, he registered with the University in 1428 and obtained his B.A. in 1433. Subsequently, he became tutor to the sons of John Tarnowski.“ – Ludwik Krzyzanowski:The Polish review, Published by Polish Institute of Arts and Sciences in America, 1971S. 36
    18. Jaroslav Miller:Urban societies in East-Central Europe: 1500–1700. Ashgate Publishing, 2008,ISBN 978-0-7546-5739-2,S. 73.
    19. Anton Friedrich Büsching:Magazin für die neue Historie und Geographie. 16. Band, Halle 1782, S. 12 und 17 (online)
    20. Ergebnisse der Volkszählungen der K. K. Statistischen Central-Kommission u. a., in:Anson Rabinbach:The Migration of Galician Jews to Vienna. Austrian History Yearbook, Volume XI, Berghahn Books/Rice University Press, Houston 1975, S. 46/47 (Table III)
    21. abGłówny Urząd Statystyczny:Skorowidz miejscowości Rzeczypospolitej Polskiej. Województwo krakowskie i Śląsk Cieszyński. Warszawa 1925,S. 17 [PDF: 27] (polnisch,Woj.krakowskie i Sląsk Cieszynski miejscowości.pdf). 
    22. abclsabel Röskau-Rydel: Die Freie Stadt Krakau (1815-1846) und ihre Grenze zu Galizien. Christoph Augustynowicz, Andreas Kappeler (Hrsg.) - Institut für Osteuropäische Geschichte an der Universität Wien, Band 4, abgerufen am 30. Juni 2023. 
    23. Nathanial Wood:Becoming Metropolitan – Urban Selfhood and the Making of Modern Cracow, 2010 Northern Illinois University Press.
    24. Władysław Kwiecień:Przyczynek do studiów nad ludnością miasta Krakowa i gmin przyległych u schyłku XIX w. 1981,S. 372 [PDF 4] (polnisch,online [PDF]). 
    25. Małgorzata Klimas, Bożena Lesiak-Przybył, Anna Sokół:Wielki Kraków. Rozszerzenie granic miasta w latach 1910–1915 (Greater Krakow. Expansion of the city borders in the years 1910–1915). Archiwum Państwowe w Krakowie, Kraków 2010,ISBN 978-83-927658-2-0,S. 18 (polnisch, englisch,online). 
    26. Meyers Konversations-Lexikon, 5. Auflage, 10. Band,Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1896, S. 621.
    27. Armin A. Wallas (Hrsg.):Eugen Hoeflich. Tagebücher 1915 bis 1927. Wien : Böhlau, 1999,ISBN 3-205-99137-0, S. 143
    28. Entgegen der Original-Bildbeschreibung handelt es sich um keine Polizei, da diese nicht über Artillerie verfügte. Bespannte SS-Artillerie ist ebenfalls wenig wahrscheinlich.
    29. abPaweł Stachnik: Norymberga wschodu. Niemiecki trwały ślad w Krakowie. 19. März 2019, abgerufen am 14. Juni 2019 (polnisch). 
    30. Jurist mit Vorliebe für Pelze (Memento vom 23. September 2015 imInternet Archive) vonDieter Schenk inOssietzky, 24/2006.
    31. Information derWelt vom 3. September 2009.
    32. Powiat Kraków auf citypopulation.de, abgerufen am 4. Oktober 2023
    33. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Mai 2024.
    34. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. Juli 2020.
    35. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 9. Mai 2024.
    36. Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 17. Juli 2020.
    37. Misje dyplomatyczne, urzędy konsularne i organizacje międzynarodowe w Polsce - Ministerstwo Spraw Zagranicznych - Portal Gov.pl. In: gov.pl. Abgerufen am 8. Mai 2023 (polnisch). 
    38. https://polen.diplo.de/pl-de/01-vertretungen/01-3-gk-krakau
    39. La France en Pologne - Ambassade de France en Pologne. In: pl.ambafrance.org. Abgerufen am 8. Mai 2023 (französisch, Website Generalkonsulat Frankreich in Krakau). 
    40. Österreichisches Generalkonsulat Krakau – Österreichisches Generalkonsulat Krakau. In: bmeia.gv.at. Abgerufen am 8. Mai 2023 (Website Generalkonsulat Österreich in Krakau). 
    41. Honorowy Konsulat Generalny Republiki Trucji w Krakowie. In: konsulat.krakow.pl. Abgerufen am 8. Mai 2023 (türkisch, Website Generalkonsulat Türkei in Krakau). 
    42. Home. In: mzv.sk. Abgerufen am 8. Mai 2023 (slowakisch, Website Generalkonsulat Slowakei in Krakau). 
    43. Homepage. In: krakow.mfa.gov.ua. Abgerufen am 8. Mai 2023 (Website Generalkonsulat Ukraine in Krakau). 
    44. Poland - Consulate General, Kraków. In: konzinfo.mfa.gov.hu. Abgerufen am 8. Mai 2023 (Website Generalkonsulat Ungarn in Krakau). 
    45. U.S. Consulate General Krakow - U.S. Embassy & Consulate in Poland. In: pl.usembassy.gov. Abgerufen am 8. Mai 2023 (englisch, Website Generalkonsulat USA in Krakau). 
    46. Setor Consular — Ministério das Relações Exteriores. In: gov.br. Abgerufen am 8. Mai 2023 (Website Konsulat Brasilien in Krakau). 
    47. Honorary Consulate of Belgium in Krakow – Philippe's Official Website. In: de-brouwer.com. Abgerufen am 8. Mai 2023 (englisch, Website Konsulat Belgien in Krakau). 
    48. http://monitoring.krakow.pios.gov.pl/dane-pomiarowe/automatyczne
    49. Ekologia, przyroda. 25. Januar 2023, abgerufen am 16. Oktober 2024 (polnisch). 
    50. Urząd Marszałkowski Województwa Małopolskiego: Środowisko. Abgerufen am 16. Oktober 2024 (polnisch). 
    51. http://94procent.pl/pdf/Dane-SM.pdf
    52. Matthias Benz:Krakau will wieder atmen. In:Neue Zürcher Zeitung. 12. Dezember 2018,ISSN 0376-6829 (nzz.ch [abgerufen am 16. Oktober 2024]). 
    53. Wojciech Kozak: "Nie ma węgla złej jakości, są tylko odpowiednie warunki spalania dla każdego węgla". Abgerufen am 16. Oktober 2024 (polnisch). 
    54. Anti-Lärm-Gesetz einstimmig in Krakau verabschiedet, viennaoffices.at vom 27. Februar 2025, abgerufen am 19. Januar 2026
    55. Handy-Lärm in Bus und Bahn? Im Extremfall können Übeltäter aus Bus und Bahn geworfen werden, WDR vom 16. Januar 2026, abgerufen am 19. Januar 2026
    56. Warum in Krakau studierenArchivierte Kopie (Memento desOriginals vom 21. August 2014 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/uek.krakow.pl (englisch)
    57. Gospodarka – Krakow – www.krakow.pl. Archiviert vom Original am 18. November 2005; abgerufen am 28. Februar 2015. 
    58. Englischer Text des Listeneintrags von Krakau, abgerufen am 2. Juli 2018.
    59. isap.sejm.gov.pl:Rozporządzenie Prezydenta Rzeczypospolitej Polskiej z dnia 15 marca 2017 r. w sprawie uznania za pomnik historii ‚Tyniec – zespół opactwa benedyktynów‘. (polnisch, Dokumentenserver desSejm; abgerufen am 17. Juli 2020)
    60. @1@2Vorlage:Toter Link/web.archive.orgEröffnung des Museums in der Schindler-Fabrik. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018.Suche in Webarchiven) 10. Juni 2010 (zenit.org)
    61. Kraków Europejskim Miastem Sportu 2014 - Magiczny Kraków. Abgerufen am 8. Mai 2023 (polnisch). 
    62. Dom Norymberski, auf dom-norymberski.com, abgerufen am 25. Oktober 2023
    63. Nürnberger Haus, auf krakow.pl, abgerufen am 25. Oktober 2023
    64. Współpraca międzynardodowa z miastami zagranicznymi - Biuletyn Informacji Publicznej Miasta Krakowa - BIP MK (Internationale Zusammenarbeit mit ausländischen Städten – Öffentliches Informationsbulletin der Stadt Krakau – BIP MK). Krakauer Rathaus, abgerufen am 7. Januar 2025 (polnisch). 
    65. Asociation de Agencias de Turismo del Cusco: Ciudades hermanas
    Woiwodschaft Kleinpolen

    Kulturstädte:
    1985: Athen |1986: Florenz |1987: Amsterdam |1988: West-Berlin |1989: Paris |1990: Glasgow |1991: Dublin |1992: Madrid |1993: Antwerpen |1994: Lissabon |1995: Luxemburg |1996: Kopenhagen |1997: Thessaloniki |1998: Stockholm

    Kulturhauptstädte:
    1999: Weimar |2000: Avignon,Bergen,Bologna,Brüssel,Helsinki,Krakau,Prag,Reykjavík,Santiago de Compostela |2001: Porto,Rotterdam |2002: Brügge,Salamanca |2003: Graz |2004: Genua,Lille |2005: Cork |2006: Patras |2007: Hermannstadt,Luxemburg undGroßregion |2008: Liverpool,Stavanger |2009: Linz,Vilnius |2010: Istanbul,Pécs,Ruhrgebiet |2011: Tallinn,Turku |2012: Guimarães,Maribor |2013: Košice,Marseille |2014: Riga,Umeå |2015: Mons,Pilsen |2016: Breslau,Donostia / San Sebastián |2017: Aarhus,Paphos |2018: Leeuwarden,Valletta |2019: Matera,Plowdiw |2020–2021*Galway,Rijeka |2022: Esch an der Alzette,Kaunas,Novi Sad |2023: Eleusis,Timișoara,Veszprém |2024: Bad Ischl,Bodø,Tartu |2025: Chemnitz,Nova Gorica/Gorizia |2026: Oulu,Trenčín |2027: Liepāja

    *Von derEuropäischen Kommission wegen derCOVID-19-Pandemie vorgeschlagene Verlängerung

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