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Konrad Furrer

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Konrad Furrer, auchConrad Furrer (*5. November1838 inFluntern; †14. April1908 inZürich) war ein Schweizer evangelischer Geistlicher undHochschullehrer.

Leben

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Konrad Furrer war der Sohn eines Bauern.

Erimmatrikulierte sich 1857 an derUniversität Zürich und studierte Theologie[1]; 1862 erfolgte seineOrdination und im gleichen Jahr wurde erPfarrverweser inSchlieren.

Nachdem er 1863 einePalästinareise unternommen hatte, wurde FurrerPfarrer inBaar, danach 1864 in Schlieren und 1870 inUster, bis er 1876 Pfarrer an der AltstadtkircheSt. Peter in Zürich wurde.

Von 1869 bis 1871 war FurrerPrivatdozent an der Universität Zürich; in dieser Zeithabilitierte er mitDie Bedeutung der biblischen Geographie für die biblische Exegese. 1889 wurde er an der Universität Zürich ausserordentlicher Professor fürAltes Testament und AllgemeineReligionsgeschichte.[2] 1900 war erDekan derTheologischen Fakultät.

Furrer pflegte eine Freundschaft mit dem PalästinaforscherTitus Tobler, über den er eineBiografie verfasste.

Seit 1872 war Konrad Furrer mit Susanna (geb. Frei) (1845–1895) verheiratet.

Geistliches und schriftstellerisches Wirken

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Er wurde vor allem durch seine Predigten und seine Vortragstätigkeiten bekannt, so waren seineKontroversen mitatheistischenSozialisten 1893 im Vereinshaus des ArbeitervereinsEintracht Zürich[3], die Vorträge über allgemeine biblische Fragen in der altenTonhalle 1895 und über denKatholizismus, gehalten in der Kirche St. Peter 1899, stark besucht.[4] Er war theologisch unter denfrommen,undoktrinärenLiberalen einzuordnen und verfasste neben einigenpopulärwissenschaftlichen Schriften ein Buch über seine Reise insHeilige Land, das dank seiner präzisen Beobachtungen noch heute als interessante und wichtige Quelle über die damaligen Zustände in Palästina gelten kann. Er publizierte viele verschiedene Artikel und Aufsätze in verschiedenen Zeitschriften und imBibel-Lexikon. Realwörterbuch zum Handgebrauch für Geistliche und Gemeindeglieder.

Ehrungen und Auszeichnungen

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Mitgliedschaften

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Schriften (Auswahl)

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Literatur

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Weblinks

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Wikisource: Konrad Furrer – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

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  1. Matrikeledition. Abgerufen am 16. Dezember 2019. 
  2. Furrer, Konrad (1838-1908) [HistVV]. Abgerufen am 16. Dezember 2019. 
  3. Mario Florin: Professor Konrad Furrers Gang in die Löwengrube. In: Flintenweiber und rote Hunde. 2002, abgerufen am 16. Dezember 2019. 
  4. Samuel Zurlinden:Hundert Jahre: Bilder aus der Geschichte der Stadt Zürich in der Zeit von 1814–1914, Bd. 2. Berichthaus, Zürich 1915,S. 178.
  5. Biographie und Selbstbiographie. In: Appenzellische Jahrbücher 121. 1993, abgerufen am 16. Dezember 2019. 
Personendaten
NAMEFurrer, Konrad
ALTERNATIVNAMENFurrer, K.; Furrer, Kd.; Furrer, Conrad
KURZBESCHREIBUNGSchweizer reformierter Geistlicher und Palästinaforscher
GEBURTSDATUM5. November 1838
GEBURTSORTFluntern
STERBEDATUM14. April 1908
STERBEORTZürich
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