In derSoftwaretechnik versteht man unterKomponentenmodellen konkrete Ausprägungen desParadigmas derkomponentenbasierten Entwicklung.In Gruhn & Thiel[1] findet man folgende Definition:
Ein Komponentenmodell spezifiziert neben der genauen Form und Eigenschaften derKomponenten, die dem Modell entsprechen, auch, wie Komponenten miteinandersprechen (Interaktions-Standard) und verbunden werden können (Kompositions-Standard).Ein Komponentenmodell kann außerdemImplementierungen verschiedenerHersteller besitzen.
Die verschiedenen Komponentenmodelle unterscheiden sich in Leistungsmerkmalen, unterstütztenBetriebssystemen und der Möglichkeiten zur Komponenten-Erzeugung und -Verbindung.
Folgende Komponentenmodelle sind weit verbreitet:
Das von derObject Management Group spezifizierte KomponentenmodellCorba stellt zum Beispiel nur einen Standard dar, keine Implementierung. Aus diesem Grund gibt es Umsetzungen der Corba-Architektur von verschiedenen Herstellern.