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Kloster Debre Damo

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14.37472222222239.291944444444Koordinaten:14° 22′ 29″ N,39° 17′ 31″ O

Karte: Äthiopien
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Kloster Debre Damo

DasKloster Debre Damo (amharischደብረ ዳሞ, auch mitgeminierter AusspracheDebre Dammo oder wissenschaftlich transkribiertDabra Dāmmo, Däbrä Dammo)[1] liegt im NordenÄthiopiens, westlich vonAdigrat in derTigrayregion. Debre Damo wurde, wieWehni undAmba Geshen, als königliches Gefängnis für die Erben desNegus genutzt.

Das Kloster kann nur durch ein Seil, das entlang des 24 Meter hohen Felsens gespannt ist, erreicht werden. Es ist bekannt für dieManuskriptsammlung und die erste in Äthiopien errichtete Kirche. Es wird davon ausgegangen, dass das Kloster im 6. Jahrhundert vonAbuna Aregawi gegründet wurde. Das mehrfach umgebaute Klostergebäude geht auf das 9. Jahrhundert zurück.

Die Außenwände bestehen aus abwechselnden Lagen von Holz und Kalkstein, die mit überstehenden Baumstümpfen, die von den Einheimischen Affenköpfe genannt werden, eingepasst wurden.

Wenn man die Kirche betritt, sieht man zuerst denNarthex. Auf dem Boden befinden sich Holzschnitzereien, die Pfauen, Affen, Löwen und einige Fabelwesen zeigen. Die Art der Arbeiten erinnert an eine romanische Kirche. Die Steine, die das Dach desKirchenschiffs tragen, sind Überreste ausAksum, wobei die Bedürfnisse an die Einrichtung der Kirche den aksumischen Stil durchbrechen.

Das Kloster wird trotz seiner abgeschiedenen Lage regelmäßig von Touristen aufgesucht. Frauen dürfen das Kloster nicht betreten, können aber zum Beten in eine Kirche am Fuße des Hügels gehen.

  • Der Zugang zum Kloster
    Der Zugang zum Kloster
  • Klosterhof mit Hauptkirche
    Klosterhof mit Hauptkirche
  • Eingang der Hauptkirche
    Eingang der Hauptkirche
  • Interieur der Hauptkirche
    Interieur der Hauptkirche
  • Mönchshütten
    Mönchshütten
  • Aregawi-Kirche
    Aregawi-Kirche
  • Kirche für Frauen am Fuße des Debre Damo
    Kirche für Frauen am Fuße des Debre Damo

Literatur

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  • Paul B. Henze:Layers of Time. History of Ethiopia. C. Hurst, London 2000,ISBN 1-85065-393-3, S. 36.
  • Günther Nelles (Hrsg.):Äthiopien. 2. Auflage. Nelles Verlag, München 1997,ISBN 3-88618-705-5, S. 105–107.

Weblinks

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Commons: Debre Damo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Alessandro Bausi:“Däbrä Dammo”, not “Däbrä Damo”. In:Géolinguistique, 20 (2020), 1–10:doi:10.4000/geolinguistique.1918
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