Ket und Wig

Ket undWig (auchKeto undWigo) erscheinen in derGesta Danorum als Söhne vonFrowin, dem HerrscherSchleswigs.[1] Wig erscheint zudem in derangelsächsischen Chronik als Sohn von Freawine (Frowin) und Vater von Gewis,eponymer Vorfahr des KönigreichsWessex und seiner Könige aus dem Stamm derGewissæ.[2] Dies scheint allerdings eine alte Verfälschung des Stammbaumes zu sein.
Der Stammbaum von Wig und seiner Nachfahren liest sich in derAngelsächsischen Chronik wie folgt.
„Kenred, Kenred ofCeolwald, Ceolwald of Cutha, Cutha of Cuthwin, Cuthwin ofCeawlin, Ceawlin ofCynric, Cynric ofCerdic, Cerdic of Elesa, Elesa of Esla, Esla of Gewis, Gewis of Wig, Wig of Freawin, Freawin of Frithogar, Frithogar of Brond, Brond ofBeldeg, Beldeg ofWoden, Woden of Fritliowald, Frithowald of Frealaf, Frealaf of Frithuwulf, Frithuwulf of Finn, Finn of Godwulf, Godwulf ofGeat, Geat of Tætwa, Tætwa of Beaw, Beaw of Sceldi, Sceldi of Heremod, Heremod of Itermon, Itermon of Hathra, Hathra of Guala, Guala of Bedwig, Bedwig ofSceaf, that is, the son ofNoah, he was born in Noah’s ark“
Hintergrund
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Ihr Vater, Fürst Frowin/Freawine von Schleswig, wurde durch den schwedischen König Athisl (Eadgils) zum Zweikampf herausgefordert und starb. KönigWermund, der ihren Vater mochte, nahm sich Ket und Wigs wie seiner eigenen Kinder an. Die rächten später ihren Vater, allerdings kämpften sie zu zweit gegen Athisl, was als nationale Schande verstanden wurde. Dies konnte erst durch ihren SchwagerOffa wieder gutgemacht werden, als dieser im Einzelkampf zwei Sachsen tötete.[1] Diese Veranstaltung wird in derWidsith als ein Duell gegen Myrgings beschrieben.
Der Kampf der beiden Brüder gegen den Mörder ihres Vaters verstieß gegen den Ehrenkodex des Zweikampfes und brachte Schande über die Dänen und über deren Familie. Offa trat später stellvertretend für seinen erblindeten Vater König Wermund gegen den Sohn des Sächsischen Königs und dessen Begleiter an. Dabei tötete er beide Angreifer auf einer Insel in derEider mit dem alten Schwert „Skrep“ (fest) seines Vaters und stellte so die Ehre wieder her.[4]
Literatur
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- Saxo Grammaticus:Wermund. In:Gesta Danorum – Deeds of the Danes. Lulu.com, 2016,ISBN 978-1-329-90283-1,S. 181 ff. (books.google.de).
- Kemp Malone:The Literary History of Hamlet. Teil 1:The Early Tradition. Haskell House, New York 1964,S. 143 und 147 (books.google.de – Erstausgabe: 1923).
- Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Walter de Gruyter, 2003,ISBN 3-11-017351-4,S. 19–20 (books.google.de).
Einzelnachweise
[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]- ↑abBook Four ofGesta Danorum at the Online Medieval and Classical Library (Memento desOriginals vom 16. Oktober 2007 imInternet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/omacl.org
- ↑John Allen Giles:The Anglo-Saxon Chronicle. The Winchester Manuscript, unter Jahr 552 AD, S. 10 (Textarchiv – Internet Archive).
- ↑The Anglo-Saxon chronicle –Internet Archive S. 48.
- ↑Reallexikon der Germanischen Altertumskunde. Walter de Gruyter, 2003,ISBN 3-11-017351-4,S. 19–20 (books.google.de).