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Keith Richards

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Keith Richards (2022)

Keith Richards (*18. Dezember1943 inDartford,Grafschaft Kent,Vereinigtes Königreich) ist einbritischer Musiker undSongwriter.

Er ist Gründungsmitglied der seit 1962 bestehenden britischenBluesrock-BandThe Rolling Stones und gehört der Formation seither ununterbrochen alsRhythmus- undLeadgitarrist an. SeineRiffs undLicks sind prägend für den Sound der Rolling Stones, gelegentlich tritt er auch als Sänger der Band, als Solist, alsE-Bassist und in anderen Formationen in Erscheinung. Richards schreibt gemeinsam mit FrontmannMick Jagger – gelegentlich auch unter denPseudonymenNanker Phelge oderThe Glimmer Twins – einen Großteil der Songs. Seit 1993 gehört das AutorenduoJagger/Richards derSongwriters Hall of Fame an.

Die MusikzeitschriftRolling Stone platzierte Richards („The Human Riff“) auf dem vierten Platz derListe der 100 größten Gitarristen. Als Mitglied der Rolling Stones ist Richards auch Teil derRock and Roll Hall of Fame.

Zeitweise nannte er sichKeith Richard.[1]

Kindheit und Jugend

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Richards (1965)

Keith Richards wurde am 18. Dezember 1943 inDartford, einer Kleinstadt im Nordwesten derGrafschaft Kent, geboren. Er ist das einzige Kind des Industriearbeiters und Kriegsveteranen Herbert „Bert“ Richards und dessen Ehefrau Doris Maud Lydia (geborene Dupree) und wuchs in relativ einfachen Verhältnissen auf. Das „s“ in seinem Familiennamen wurde vonAndrew Loog Oldham, dem Manager der Rolling Stones seit Mai 1963, entfernt, da der Name so leichter zu merken war. Gegen Ende der 1970er Jahre hängte Richards das „s“ wieder an.[2] Das Elternhaus von Keith Richards wurde bei den Luftangriffen im Sommer 1944 fast völlig zerstört.[3]

Zunächst ging Keith Richards auf dieWentworth Primary School, die auch der NachbarsjungeMick Jagger bis zu seinem Umzug im Jahr 1954 besuchte, was zum zwischenzeitlichen Abbruch des Kontakts führte. Anschließend wechselte er auf dieDartford Technical High School for Boys (1955–1959) und sang dort alsSopranist imKnabenchor u. a. dasHallelujah ausHändelsMessiah in derWestminster Abbey vor KöniginElisabeth II.[4]

Um 1959/60 war er begeistertes Mitglied derPfadfinder. Seine Gruppe war dieBeaver Patrol, zu deren Leiter er ernannt wurde. („… mit das beste, was mir damals passierte, war mein Eintritt bei den Pfadfindern.“)[5]

Sein Großvater mütterlicherseits, Augustus Theodore („Gus“) Dupree, der während der 1930er Jahre inJazzbands gespielt hatte, weckte bei dem kleinen Keith das Interesse am Gitarrenspiel. „Er hatte da diese Gitarre an der Wand hängen. Und er zog mich jahrelang damit auf, dass ich meinen Blick nicht von diesem verdammten Ding wenden konnte – bis er an dem Punkt angelangt war, zu sagen ‚Wenn du an sie drankommst, dann lasse ich dich damit spielen‘“, schrieb Keith Richards in seiner AutobiographieLife.[6] Anhand klassischer spanischer Gitarrenmusik brachte Dupree seinem Enkel in der Folge erste Stücke bei[5] („Mein Großvater war der Meinung, es sei eine gute Übung zu lernen, wo die Noten sind.“).[6]

Nachdem Richards dieDartford Tech hatte verlassen müssen, wurde er 1959 amSidcup Art College, einer Kunstschule, inLondon (Borough of Bexley) angenommen. Im gleichen Jahr kaufte ihm seine Mutter für 10£ eineWesterngitarre (die er vor dem Herbst 1961 gegen eineElektrische Gitarre vonHöfner eintauschte),[7] und Richards begann sich für dieBluesmusikafroamerikanischer Interpreten wieBillie Holiday,Louis Armstrong,Howlin’ Wolf undDuke Ellington zu interessieren und deren Stücke nachzuspielen. Bald vernachlässigte er die Schule, um Musik zu hören oder mit seinem MitschülerDick Taylor Gitarre zu spielen. Auf dem Schulweg nach London traf Richards am 17. Oktober 1961 am Bahnhof in Dartford zufällig Mick Jagger wieder, der inzwischen dieLondon School of Economics besuchte. Sie kamen ins Gespräch, weil Jagger einigeRhythm-and-Blues-Schallplatten vonChuck Berry (Rockin’ at the Hops) undMuddy Waters (The Best of Muddy Waters) unter dem Arm trug und Richards ebenfalls von dieser in Großbritannien relativ unbekannten Musik begeistert war. Diese zufällige Begegnung sowie das gemeinsame Interesse für den Blues führte nun[8] zu ihrer Freundschaft. Jagger probte gelegentlich mit seiner BandLittle Boy Blue and the Blue Boys, der neben Bob Beckwirth auch der gemeinsame Freund Dick Taylor angehörte, und Richards stieß zu der Formation, die jedoch nicht öffentlich auftrat.[9][10]

Um Live-Musik zu hören, besuchten Jagger und Richards, vorzugsweise an den Wochenenden, angesagte Londoner Clubs. Dort kamen sie in Kontakt mitAlexis Korner und traten gelegentlich als Gastmusiker in dessen GruppeBlues Incorporated auf, wodurch sie den GitarristenBrian Jones und den PianistenIan Stewart kennenlernten, was schließlich nach Jones’ Initiative im Mai 1962 zur Gründung der Urformation der Rolling Stones führte. Der erste Auftritt fand am 12. Juli 1962 im LondonerMarquee Club statt. Etwa im selben Zeitraum brach Richards seine Ausbildung amSidcup Art College ab, um sich ganz der Musik und der Entwicklung der Band zu widmen. Er verließ sein Elternhaus und bezog mit Brian Jones und Mick Jagger eine bescheidene Wohngemeinschaft in102 Edith Grove (Stadtteil Chelsea). „Die Rolling Stones verbrachten das erste Jahr ihres Daseins mit Rumhängen in Kneipen, Essen klauen und Üben“, schreibt Richards inLife.[11] Etwa zur selben Zeit trennten sich Richards’ Eltern, was zu einer langjährigen Entfremdung mit seinem Vater führte, die erst 1982 beigelegt wurde.

The Rolling Stones

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Hauptartikel:Bandgeschichte der Rolling Stones
Keith Richards 1973
Richards (links) mit Mick Jagger (1981)
Richards während eines Konzerts (1982)
Richards (links) mitDarryl Jones undBobby Keys (Hyde Park, 6. Juli 2013)

Seit Gründung der Band trug Richards alsRhythmusgitarrist maßgeblich zum Klang der Rolling Stones bei. Gemeinsam mit demSchlagzeugerCharlie Watts und demBassistenBill Wyman sorgte er für die rhythmische Grundlage, auf der sich der Sänger Mick Jagger und derLeadgitarrist Brian Jones präsentieren konnten. Die Musik der Rolling Stones klang rau und dreckig und war mit ihren „schwarzen“ Blues-Einflüssen etwas völlig Neues. Durch ihren Sound, ihre lauten, ungehobelten, rebellischen und vulgären Bühnenauftritte gelang es ihrem Manager Andrew Oldham, die Rolling Stones als wilden Gegenentwurf zu denBeatles zu stilisieren. Während die Bandmitglieder durch provokante Aussagen und anzügliche Gesten die Stimmung anheizten, endeten die Konzerte regelmäßig in gewalttätigen Ausschreitungen.

Bis 1964 bestand das musikalische Repertoire der Rolling Stones ausschließlich ausCoverversionen ihrer amerikanischen Vorbilder (Chuck Berry,Bo Diddley,Muddy Waters,John Lee Hooker,Howlin’ Wolf,Buddy Holly). Um langanhaltenden Erfolg zu ermöglichen, ermutigte Oldham Jagger und Richards, nach dem Vorbild des Komponisten-DuosLennon/McCartney eigene Lieder für die Band zu schreiben. Damit war der Grundstein zu einem der erfolgreichsten Songwriter-Duos der Rockgeschichte gelegt. Nachdem mitThe Last Time bereits im Frühjahr 1965 ein Stück von Jagger/Richards Platz eins derbritischen Charts erobert hatte, gelang mit(I Can’t Get No) Satisfaction im Sommer 1965 der Durchbruch in denVereinigten Staaten. Die Idee für den unverkennbarenEingangsriff war Richards in der Nacht zum 7. Mai 1965 nach einem Konzert ihrer US-Tournee inClearwater (Florida) gekommen. In jener Nacht fand Richards imFort Harrison Hotel keinen Schlaf; ihm kam jedoch eine Akkordfolge in den Sinn, die er gleich auf der Gitarre spielte und mit seinem tragbaren Kassettenrekorder aufnahm – die Anfangssequenz vonSatisfaction. Am Morgen darauf spielte Richards die Aufnahme seinem Songwriter-Partner Mick Jagger vor und schlug ihm dazu die Zeile„I can’t get no satisfaction“ als Text vor, woraufhin der begeisterte Jagger den Song zu Ende schrieb. Das 1966 veröffentlichte AlbumAftermath enthielt ausschließlich Stücke von Jagger/Richards und etablierte die Stones als entwicklungsfähige Band mit musikalischen Ambitionen. Nachdem Brian Jones in den ersten JahrenBandleader der Rolling Stones gewesen war, bildeten spätestens ab 1965 die Songwriter Jagger/Richards das unbestrittene Zentrum der Band und gaben die musikalische Entwicklung vor. Diese Tendenz setzte sich insbesondere durch die einsetzende Zusammenarbeit mit demProduzentenJimmy Miller fort. Der durch Drogenmissbrauch gezeichnete Jones trat auf dem AlbumBeggars Banquet (1968) kaum mehr in Erscheinung, Jagger und Richards löschten dessen Beiträge nachträglich oder nahmen diese erst gar nicht mehr auf. Schließlich wurde Brian Jones am 8. Juni 1969 aus der Band ausgeschlossen und durchMick Taylor ersetzt. Die Kombination aus Richards’ eigenwillig schludrigem Stil und der disziplinierten Verspieltheit des neuen Leadgitarristen eröffneten den Rolling Stones neue künstlerische Ebenen,[12] wodurch die AlbenLet It Bleed (1969),Sticky Fingers (1971) und insbesondereExile on Main St. (1972) für zahlreiche Kritiker zu den qualitativ hochwertigsten Alben der Stones zählen.[13] Es gelang ihnen, zwischen den verschiedenen Musikrichtungen wie Blues, Country und auch englischemFolk zu variieren, ohne dabei ihre Identität und Wurzeln zu verlieren. Besonders durch seine enge Freundschaft zu demCountry-RockerGram Parsons, gestorben an den Folgen einer Überdosis[14] von Rauschmitteln, konnte Richards seine Kenntnisse der Country-Musik vertiefen, was sich auf diesen Alben deutlich bemerkbar machte.

Zu Beginn seiner Karriere mit den Rolling Stones trat Richards regelmäßig alsBackground-Sänger in Erscheinung, auf den AlbenBetween the Buttons (1967) undBeggars Banquet (1968) sang er jeweils mit Jagger gemeinsam die beiden Schlusslieder (Something Happend To Me Yesterday bzw.Salt Of The Earth). Bei der BalladeYou Got the Silver (auf dem AlbumLet It Bleed) übernahm er erstmals alleine den Hauptgesang, ebenso beiHappy(Exile on Main St.), das Richards bei der folgenden US-Tour(The Rolling Stones American Tour) darbot. Seit den frühen 1970er Jahren wurde es zur Gewohnheit, dass Richards auf jedem Album, mit Ausnahme vonSticky Fingers (1971),It’s Only Rock ’n’ Roll (1974) undBlue & Lonesome (2016), mindestens ein Lied singt. NebenHappy warBefore They Make Me Run das am häufigsten von Richards gesungene Lied während Stones-Konzerten, seit 1986 singt er zwei Lieder je Show. Seit derA-Bigger-Bang Tournee 2005 gehörtYou Got The Silver zum festen Bestandteil des Bühnenauftritts der Band.

Die 1970er Jahre waren eine Zeit der Richtungssuche für die Rolling Stones, die Großbritannien aus steuerrechtlichen Gründen verlassen hatten und unter anderem in Südfrankreich[15] lebten. Die AlbenGoats Head Soup (1973),It’s Only Rock ’n’ Roll (1974) undBlack and Blue (1976) waren zwar kommerziell erfolgreich, erreichten jedoch nicht mehr die aggressive Intensität ihrer Vorgänger. Die Band zählte inzwischen zum einst von ihnen selbst verachteten gesellschaftlichen Establishment, das von Zuhörern als uninspiriert empfundene Auftreten der Stones nährte Gerüchte über eine mögliche Trennung. Interne Differenzen der Mitglieder führten Ende 1974 zum Ausstieg des frustrierten Mick Taylor, der seine künstlerischen Beiträge von Jagger/Richards nicht ausreichend berücksichtigt sah. „Er war ein Virtuose. Ich war instinktiv. Wenn es nach mir gegangen wäre, würde er immer noch mit uns spielen“, trauert Richards Taylor heute noch nach.[16] Als Nachfolger konnte 1975 derFaces-LeadgitarristRon Wood gewonnen werden, der allerdings erst seit 1993 vollwertiges Bandmitglied ist. Währenddessen hatte Keith Richards mit privaten Problemen zu kämpfen, wie dem Tod seines drei Monate alten Sohnes Tara Jo Jo Gunne († 6. Juni 1976) und seine zunehmendeHeroinsucht. Die Kontrolle über seine Drogenabhängigkeit war Richards weitgehend entglitten, worunter seine Kreativität und Zuverlässigkeit litten und er regelmäßig in Konflikt mit dem Gesetz geriet.

Mitte der 1980er Jahre drohten die Rolling Stones zu zerbrechen, da Mick Jagger Solo-Projekte anging und wenig Lust verspürte, mit den Stones zu arbeiten, geschweige denn auf Tour zu gehen. Das Verhältnis derGlimmer Twins war mehr als angespannt. Eine Reaktion Richards’ darauf war die Zusammenstellung der BandX-Pensive Winos. Er nahm mit ihr 1988 sein erstes SoloalbumTalk Is Cheap auf und ging auf Tournee. Der große Erfolg wollte sich weder bei Jagger noch bei Richards einstellen. Nach einer heftigen Auseinandersetzung versöhnten sie sich, schrieben aufBarbados gemeinsam Lieder für das 1989 veröffentlichte AlbumSteel Wheels und absolvierten mit den Rolling Stones 1989/90 die bis dahin größte Tournee der Rockgeschichte.

Die MusikzeitschriftRolling Stone würdigte die Songwriting-Partnerschaft Jagger/Richards mit Rang sechs in ihrerListe der 100 größten Songwriter aller Zeiten.[17]

Solokarriere

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Richards und SchlagzeugerSteve Jordan während der Aufnahmen zuTalk Is Cheap, New York 1988

Außer der SingleRun Rudolph Run/The Harder They Come auf Rolling Stones Records im Dezember 1978 gab es eine lange Zeit für Keith Richards keinen Grund, außerhalb der Rolling-Stones-Welt Schallplatten zu veröffentlichen. Konzerte mit denNew Barbarians liefen eher als privates Vergnügen. Erst aufgrund der Solo-Aktivitäten Mick Jaggers und dessen Weigerung, mit den Stones auf Tournee zu gehen, nahm Keith Richards 1988 mit denX-Pensive Winos das AlbumTalk Is Cheap auf und ging mit diesen auf Tour. Richards trat dabei als Leadsänger und Gitarrist in Erscheinung. 1992 folgten mitMain Offender ein zweites Soloalbum in Zusammenarbeit mit den X-Pensive Winos sowie eine weitere Konzert-Tournee. 2015 erschien Richards’ drittes SoloalbumCrosseyed Heart.

Richards trat 1985 anlässlich des vonBob Geldof organisiertenLive-Aid-Konzerts zusammen mit Bob Dylan und Ron Wood in Philadelphia auf. 1986 führte er die Band anlässlich des 60. Geburtstages vonChuck Berry bei zwei Konzerten in St. Louis. Am 10. Juli 2004 war er beimGram-Parsons-Tribute-Konzert dabei und gehörte zu den ‚Friends‘ bei Willy Nelson & Friends (Outlaws and Angels, 2004). Ende der 1990er Jahre leitete und produzierte Keith Richards ein Album der jamaikanischen Rasta-BandWingless Angels.

Auf diversen Alben unterstützt Richards (zumeist als Gitarrist, manchmal auch als Sänger) befreundete Kollegen. Eine Auswahl:Ron Wood,Peter Tosh (Bush Doctor, 1978),Black Uhuru (Vital Selection, 1980),Nona Hendryx (The Heat, 1985),Tom Waits (Rain Dogs, 1985,Bone Machine, 1992, undBad As Me, 2011).Aretha Franklin (Jumpin’ Jack Flash, 1986),John Phillips (Pay Pack & Follow, Aufnahmen von 1973 u. a. auch mit Mick Jagger, Ron Wood und Mick Taylor, veröffentlicht 2001),The Uptown Horns Revue (1993),Ivan Neville (Thanks, 1995),Jimmy Rogers All Stars (1999),Sheryl Crow (Live at Central Park, 1999),Peter Wolf (Sleepless, 2002),Tim Ries (The Rolling Stones Project, 2005),Buddy Guy (2006) undNorah Jones (Crosseyed Heart, 2015). Auf derHank-Williams-Tribute-CDTimeless ist er mit dem LiedYou win again zu hören (2001). Im Rahmen derCharles-Mingus-HommageWeird Nightmare: Meditations on Mingus spielte er 1992 mit Charlie Watts und der BläsergruppeThe Uptown Horns zusammen; dabei sang und spielte er denBluesOh Lord, Don’t let them Drop that Atomic Bomb on Me.

Nachdem der mit Keith Richards befreundete SchauspielerJohnny Depp wiederholt Richards als Vorbild für seine Verkörperung des eigentümlichen Piratenkapitäns Jack Sparrow in derPirates-of-the-Caribbean-Filmreihe genannt hatte, gab dieser 2007 im dritten TeilPirates of the Caribbean – Am Ende der Welt sein Schauspieldebüt als Jack Sparrows Vater. In einer kleinen Rolle spielt er Captain Teague Sparrow, einen alten, gitarrespielenden Piraten, der den Piratenkodex hütet. Für den 2011 in die Kinos gekommenen vierten TeilPirates of the Caribbean – Fremde Gezeiten übernahm Keith Richards den Part erneut.

Im Juli 2015 veröffentlichte Richards mitTrouble den ersten Song seines dritten SoloalbumsCrosseyed Heart, das am 18. September 2015 erschien.[18]

Keith Richards’ Gitarrenspiel

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Fender Telecaster, das Grundmodell der von Richards bevorzugt verwendeten, modifizierten und inbutterscotch lackierten „Micawber“

Stil

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Keith Richards gilt als einer der bekanntesten und einflussreichsten Gitarristen der Rockmusik. Beeinflusst wurde er unter anderem vonBo Diddley,Scotty Moore,Muddy Waters undChuck Berry, der als sein größtes Vorbild gilt. So sagte er 1986 bei der Einführung Chuck Berrys in dieRock and Roll Hall of Fame, es falle ihm „etwas schwer, jemanden zu würdigen, bei dem ich alles geklaut habe“.[19] Außerdem organisierte er 1986 zwei Konzerte zu Ehren Berrys, der in jenem Jahr seinen 60. Geburtstag feierte. Berrys Einfluss auf Keith Richards ist besonders gut in dem Rolling-Stones-SongStar Fucker (auch alsStar Star bekannt) zu hören. Er verwendet viele typische Chuck-Berry-Licks. Ungewöhnlich ist, dass sich Keith Richards als Gitarrist nicht etwa durch virtuoseSoli und langeImprovisationen auszeichnete wie viele andere Gitarristen seiner Zeit, darunterEric Clapton,Jimi Hendrix undCarlos Santana, sondern durch größtenteils auf Grundlagen basierende, aber überaus prägnanteRiffs und Licks. Sein wirksam reduziertes, meist mit dem Plektrum ausgeführtes, Gitarrenspiel, das eines der Erfolgsgeheimnisse der Rolling Stones ist, brachte ihm den Ruf ein, einer der besten Rhythmusgitarristen derRockmusik zu sein; er ist auch unter dem Spitznamen „The Human Riff“[20] bekannt. Ein typisches Beispiel für sein Spiel ist der Hauptriff vonSatisfaction, der aus nur drei Tönen besteht.

Als die Rolling Stones 1967/68 eine längere Tourneepause einlegten, entdeckte Keith Richards die Möglichkeiten so genannter offener Stimmungen für sein Gitarrespiel. Solche von der Standardstimmung abweichende Tunings waren charakteristisch für die traditionelle Bluesmusik, aus der er seine Inspiration bezog. Richards begann mit den so ermöglichten Sounds einer akustischen Gitarre im Verbund mit einem Kassettenrekorder zu experimentieren und sie bei Aufnahmen einzusetzen, was man unter anderem inJumpin’ Jack Flash undStreet Fighting Man (Open-D) hören kann.

Während Sessions mitRy Cooder stieß er auf dieoffene G-Stimmung (open-G tuning). Bei der offenen G-Stimmung wird die Standardstimmung variiert, so dass einG-Dur-Akkord erklingt, wenn man die leeren Saiten anschlägt. Richards nutzte diese Stimmung, die traditionell für das Slidegitarrenspiel eingesetzt wurde, für das Spiel ohne Bottleneck. Um den Grundton an erster Stelle zu haben, entfernte er die E-Saite und ließ sich eine auf fünf Saiten ausgelegte Gitarre bauen. Inzwischen ist die offene G-Stimmung (G-D-g-h-d) charakteristisch für Keith Richards’ Gitarrenspiel und den Sound von Stones-Klassikern wie Honky Tonk Women,Brown Sugar oder Start me up.

Equipment

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Keith Richards spielt diverseGitarren undAmps. Er setzt beiGitarrenverstärkern aufRöhrenverstärker vonFender undMarshall. Er spielt diverseAkustikgitarren sowie dieE-Gitarrenmodelle FenderStratocaster,Gibson Les Paul, GibsonLes Paul Junior und GibsonES-335. Als sein Markenzeichen gelten aber alte FenderTelecasters, die oftmals mit einem Halshumbucker modifiziert wurden. Sie sind in der Regel in Open-G gestimmt und haben nur fünf Saiten, da Keith Richards die tiefe E-Saite entfernt.

Drogen, Exzesse und Krankheiten

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Keith Richards, 2003

Nach einer Party, an der neben Mick Jagger undMarianne Faithfull auch derFotografMichael Cooper, derKunsthändlerRobert Fraser, derAntiquitätenhändlerChristopher Gibbs,George Harrison und dessen EhefrauPattie Boyd teilgenommen hatten, wurde Richards’ LandsitzRedlands, ein reetgedecktes Landhaus in Surrey, das er sich von den durch mit Hilfe vonAllen Klein ermöglichten Einnahmen gekauft hatte,[21] aufgrund eines anonymen Hinweises derBoulevardzeitungNews of the World am 12. Februar 1967 von der Polizei durchsucht. Ausgestattet mit einer richterlichen Vollmacht, beschlagnahmten die Ermittler diverse Substanzen für forensische Tests. Begleitet von enormem Medieninteresse, wurden Jagger und Richards am 10. Mai vor demChichester Magistrates Court aufgrund des Besitzes vonAufputschmittelnohne Rezept undMarihuana (Jagger) sowie der Duldung des Gebrauchs vonCannabis (Richards) angeklagt. Am 29. Juni wurde Richards zu einer sechsmonatigen Gefängnisstrafe (und einer Geldstrafe von 500£), Jagger zu einer dreimonatigen und Robert Fraser zu einer einjährigen[22] Gefängnisstrafe verurteilt. Anschließend verbrachte Richards eine Nacht im Gefängnis vonWormwood Scrubs in London, Jagger kam wie Fraser nachBrixton auf die Krankenstation des Lewes-Gefängnis.[23] Nach einem Tag wurden Jagger und Richards gegen eineKaution von 14.000 £ entlassen. Aus Mangel an Beweisen hob das Berufungsgericht das Urteil gegen Richards am 31. Juli 1967 wieder auf, Jaggers Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Wie Brian Jones, Mick Jagger,John Lennon, der mit Richards befreundete[24]Paul McCartney oderSyd Barrett gehörte auch Richards zu den ab etwa 1967LSD konsumierenden Musikern.[25]

In den 1970er Jahren war Richardsheroinabhängig. Er geriet dadurch immer wieder in Konflikte mit dem Gesetz; so wurde er 1978 inToronto wegen Drogenbesitzes zu einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Außerdem hatte er zweiBenefizkonzerte in Kanada zu bestreiten. DieKonzerte zu Gunsten von Erblindeten fanden am 22. April 1979 inOshawa, Kanada, statt. Der erste Teil wurde dabei von Ron Woods FreizeitbandThe New Barbarians und die zweite Hälfte von den Stones bestritten, wobei als Übergang zum Stonesauftritt Prodigal Son von Beggar’s Banquet gespielt wurde. Mit denNew Barbarians ging Keith dann ab dem 7. Mai 1979 auch auf eine kurze US-Tour. Nach mehreren erfolglosen Entziehungskuren gelang ihm 1979 der Absprung von Heroin, wobei er anderen Drogen (Kokain, Beruhigungsmittel, Alkohol) nach wie vor kräftig zusprach. Laut eigener Aussage[5] lebt er nur deshalb noch, weil er immer auf höchste pharmazeutische Qualität achtete und auch mit der Dosierung vorsichtig war.

Der Beginn der Europa-Konzertreihe derBridges-to-Babylon-Tournee 1998 musste verschoben werden, da Richards in seiner Bibliothek von der Leiter gefallen war. Auch 2006 kam es wieder zu Verzögerungen, da Richards während einer Pause derBigger-Bang-Tournee in einer Hotelanlage aufFidschi angeblich von einer Palme stürzte und in einem Krankenhaus inAuckland,Neuseeland, wegen Kopfverletzungen operiert werden musste. Später gestand er dann aber, dass er nicht von einer Palme gefallen sei, sondern vom rutschigen Ast eines abgestorbenen Baumes. Diese „Geschichte“ hat er der Presse offensichtlich nur erzählt, weil es ihm unangenehm war, nicht termingerecht auftreten zu können. Bei dieser Operation wurde ihm ein Blutgerinnsel aus dem Schädel entfernt. Da er seitdem gerinnungshemmende Medikamente nehmen muss, verzichtet er auf Anraten der Ärzte seither völlig auf Kokain und andere blutverdünnende Drogen. In seiner Autobiographie behauptet er, dass ihm der Verzicht erstaunlich leicht gefallen sei: Die Drogen seien seiner wohl inzwischen überdrüssig geworden.[5.1]

Im April 2007 wurde bekannt, dass Richards eigenen Angaben zufolge Teile der Asche seines 2002 eingeäscherten Vaters zusammen mit Kokain geschnupft habe, da er „nicht habe widerstehen können“,[26] was später wieder dementiert wurde.[27] 2010 erörterte Richards diesen Vorfall so, dass er nur „einen Hauch“[5.2] zu sich genommen habe: „Ich konnte ihn nicht einfach so wegwischen, also fuhr ich mit dem Finger drüber und schnupfte das bisschen.“[5.2]

Im Mai 2008 räumte Richards in einem Interview ein, dass er und Bandkollegen wie Mick Jagger die Presse früher mit falschen Geschichten über ihr „wildes Leben“ versorgt hätten, um zur eigenen Legendenbildung beizutragen.[28]

Privatleben

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Die erste feste Beziehung hatte Richards von 1963 bis 1966 mit dem ModelLinda Keith.[29] Aus dem mit Mick Jagger und Brian Jones, später mit Jagger und dessen Freundin Chrissie Shrimpton sowie Oldham bewohnten Apartment zog er wie Jagger 1965 aus. Zwischen 1967 (als er sie kurz nach der Razzia inRedlands in Marokko näher kennenlernte)[30] und 1979 war er mit der deutsch-italienischen SchauspielerinAnita Pallenberg liiert, die vorher mit seinem Bandkollegen Brian Jones in einer Beziehung war. Aus der Beziehung mit Pallenberg gingen drei Kinder hervor: Marlon Leon Sundeep (* 10. August 1969), Angela (* 17. April 1972) und Tara Jo Jo Gunne (* 26. März 1976; † 6. Juni 1976; plötzlicher Kindstod).

1979 lernte er das amerikanische ModelPatti Hansen kennen und das Paar heiratete am 18. Dezember 1983 (Richards’ 40. Geburtstag) im mexikanischenCabo San Lucas. Das Paar hat zwei Töchter: Theodora (* 18. März 1985) und Alexandra Nicole (* 28. Juli 1986), die beide ebenfalls als Models arbeiten. Mittlerweile hat Keith Richards fünf Enkelkinder, darunter drei von seinem Sohn Marlon: Ella Rose (* 1996), Orson (* 2000) und Ida (* 2004). Zwei weitere stammen von seiner Tochter Angela: Ava Melody (* 2001) und Otto Red (* 6. Februar 2014).

Um 1980 lebte der MusikerPeter Tosh eine Weile in Richards´ FerienhausPoint of View inOcho Rios in Jamaika.[31]

Hauptwohnsitz der Familie ist ein Anwesen bei der StadtWeston imUS-BundesstaatConnecticut. Seit 1991 bewohnt Richards dort eine „opulente, italienisch anmutende Villa“ – in der Nähe des NaturschutzgebietesDevil’s Den Preserve und unweit der StadtRidgefield.[32]

Daneben besitzt Richards seinen 1966 erworbenen LandsitzRedlands imsüdenglischenSussex sowie ein Haus auf derKaribikinselParrot Cay (Turks- und Caicosinseln).

Memoiren

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Im Oktober 2010 veröffentlichte Richards unter dem Titel „Life“ eine 736 Seiten umfassende Autobiografie. Er nahm beim Schreiben die Hilfe seines Freundes James Fox in Anspruch. Die Rechte für das Buch wurden 2007 auf der Buchmesse in Frankfurt am Main versteigert. Ein Wettbieten führte zu einem Vertrag mit einem Vorschuss von 5,5 Millionen Euro.[33]

Der Musiker setzte seinem Großvater ein Denkmal in demKinderbuchGus und ich.[34] Richards´ Tochter Theodora steuerte zahlreiche Illustrationen dazu bei. Erzählt wird, wie Keith als kleiner Junge durch Besuche beim Opa auf Gitarren aufmerksam wurde und sich allmählich eine lebenslang wirkende Begeisterung aufbaute. Beigefügt ist eine CD, auf der Richards selber liest und spielt.[35]

Diskografie

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Alben

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JahrTitelHöchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[36][37][38]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US
1988Talk Is CheapDE15
(9 Wo.)DE
AT20
(1 Wo.)AT
CH18
(3 Wo.)CH
UK37
(4 Wo.)UK
US24
Gold
Gold

(23 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 1988
1991Live at the Hollywood Palladium, December 15, 1988DE30
(1 Wo.)DE
AT49
(1 Wo.)AT
Erstveröffentlichung: 10. Dezember 1991
Livealbum
1992Main OffenderDE4
(12 Wo.)DE
AT22
(1 Wo.)AT
CH13
(2 Wo.)CH
UK45
(1 Wo.)UK
US99
(10 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 19. Oktober 1992
2015Crosseyed HeartDE3
(13 Wo.)DE
AT1
(9 Wo.)AT
CH4
(7 Wo.)CH
UK7
(4 Wo.)UK
US11
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 18. September 2015

Weitere Veröffentlichungen

  • 1978:Run Rudolph Run (7″-Single)
  • 1993:Eileen (5-Track Japan Mini Album)
  • 1997:Wingless Angels – Volume I (Gesang und Gitarre)
  • 2006:The New Barbarians – Buried Alive (Live 1979)
  • 2007:The First Barbarians – Live from Kilburn (Live 1974)
  • 2010:Wingless Angels – Volume II (Gesang und Gitarre)
  • 2010:Vintage Vinos (Kompilation)

Filme/Gastauftritte

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Trivia

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Der Stuttgarter InsektenforscherArnold Staniczek, ein Fan der RollingStones und Wissenschaftler amStaatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart, entdeckte 2018 zusammen mit zwei weiteren Forschern sieben verschiedene fossile Arten vonSteinfliegen in 99 Millionen Jahre altem burmesischemBernstein. Als Hommage an die Rolling Stones wurden dieseRolling Stoneflies nach den derzeitigen und ehemaligen Mitgliedern der Band benannt.[39] Die Keith Richards gewidmete Art trägt den NamenLapisperla keithrichardsi und ähnelt in ihrer Einbettung dem häufig auf der Bühne zu sehenden Ausfallschritt von Keith Richards.[40] Ebenso wie die SteinfliegePetroperla mickjaggeri besitzt das Insekt eine große Zunge und ähnelt damit dem Logo der Stones.[41]

Auf sein musikalisches Vorbild, den berühmten Blues-Star Muddy Waters, der maßgeblichen Einfluss auf Keith Richards’ Gitarrenspiel ausübte, traf Richards persönlich das erste Mal in den Tonstudios der PlattenfirmaChess Records inChicago, wo Muddy Waters auf dem Flur auf einer Leiter stand und die Decke mit frischer Farbe strich. Ein Toningenieur stellte die beiden Musiker einander vor, woraufhin ein herzliches Gespräch zwischen Richards und Waters entstand.[42]

Literatur

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  • Victor Bockris:Keith Richards – Die Biographie des legendären Gitarristen der Rolling Stones. Heyne, 1992.
  • Barbara Charone:Get Off of My Cloud. Keith Richards und die Rolling Stones. Rogner & Bernhard, München 1981.
  • Stanley Booth:Keith: Till I roll over dead. Headline Book, London 1994.
  • Stephen Davies:Die Stones. Europa Verlag, Hamburg 2002,ISBN 3-203-76075-4.
  • Michael Leonard (Hrsg.):Das große illustrierte Handbuch Gitarre. Nikol Verlagsgesellschaft, Hamburg 2006,ISBN 3-937872-35-3.
  • Kris Needs:Keith Richards: Before they make me run. Plexus Books, London 2004.
  • Philipp Norman:The Rolling Stones – die Geschichte einer Rocklegende. DroemerKnaur, München 1984.
  • Keith Richards:Life. Heyne, München 2010. (Autobiografie).
  • Chris Salewicz:Mick and Keith. Orion, London 2002.
  • Lars Thieleke:Keith Richards. Seine Instrumente, Spielweise und Studiotricks. PPV Medien, Bergkirchen 2012,ISBN 978-3-941531-94-9.

Einzelnachweise

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  1. Keith Richards/James Fox:Life 2010; deutsch:Life Aus dem Englischen von Willi Winkler e.a. Heyne 2010,ISBN 978-3-453-16303-4
  2. Andrew Loog Oldham:Rolling Stoned 2013; Because Entertainment,ISBN 978-0-9920275-0-6
  3. Marc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 27–28.
  4. Victor Bockris:Keith Richards. The Unauthorised Biography. Omnibus Press, London 2012,ISBN 978-0-85712-846-1 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  5. abcKeith Richards:Life. Heyne, 2010.
    1. 720
    2. ab721
  6. abMichelle Raaf: Keith Richards: 6 Dinge, die wir von ihm lernen können. In: gitarrebass.de. 26. Oktober 2015, abgerufen am 26. August 2021. 
  7. Marc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 37.
  8. Marc Spitz:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 30 und 37–38.
  9. Ingo Neumayer: Rolling Stones. In: planet-wissen.de. 28. Februar 2020, abgerufen am 26. August 2021. 
  10. Vgl. auchMarc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 36–41.
  11. Michael Kraft: Die besten Zitate aus „Life“ von Keith Richards. In: shitesite.de. 18. Dezember 2010, abgerufen am 26. August 2021. 
  12. laut.de
  13. Ingo Neumayer: Rolling Stones: Fünf Stones-Alben für die Ewigkeit. In: planet-wissen.de. 28. Februar 2020, abgerufen am 26. August 2021. 
  14. Marc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 204.
  15. Marc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 204.
  16. laut.de
  17. The 100 Greatest Songwriters of All Time. Rolling Stone, August 2015, abgerufen am 8. August 2017 (englisch). 
  18. Thorsten Mumme: Opa ist ein Rolling Stone, das macht ihm Kummer. In: welt.de. 19. Juli 2015, abgerufen am 20. Juli 2015. 
  19. Info@1@2Vorlage:Toter Link/www.derwesten.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2025.Suche in Webarchiven)  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf derwesten.de
  20. Info auf keefrichards.com
  21. Marc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 100.
  22. Marc Spitz:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. 2012, S. 109.
  23. Marc Spitz:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. 2012, S. 110.
  24. Paul McCartney:The Lyrics: 1956 to Present. W. W. Norton & Company, New York 2021; deutsch:Lyrics. 1956 bis heute. Hrsg. mit einer Einleitung vonPaul Muldoon. Aus dem Englischen übersetzt von Conny Lösche. C. H. Beck, München 2021,ISBN 978-3-406-77650-2, S. 333.
  25. Marc Spitz:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. (Originaltitel:Jagger. Rebel, Rock Star, Rambler, Rogue, 2011) Aus dem Englischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 95–115.
  26. Keith Richards’ Koks-Geschichte auf spiegel.de
  27. Bericht (Memento vom 27. März 2010 imInternet Archive) auf netzeitung.de
  28. DDP:Keith Richards: Groupies sind wie Rastplätze (Memento desOriginals vom 23. September 2015 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dernewsticker.de, vom 15. Mai 2008, abgerufen am 15. Mai 2008.
  29. Keith Richards:Life, S. 244–249
  30. Marc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 86 und 140.
  31. Marc Spitz:Jagger. Rebel, Rock Star, Ramble, Rogue. 2011 (GewidmetBrendan Mullen); deutsch:Mick Jagger. Rebell und Rockstar. Aus dem Amerikanischen von Sonja Kerkhoffs. Edel Germany, Hamburg 2012,ISBN 978-3-8419-0122-4, S. 230.
  32. Patrick Doyle,Being Keith: Ein Tag im Leben von Keith Richards, in:Rolling Stone, Dezember 2015 (online)
  33. Der Fluch des Rock’n’Roll. In:Der Spiegel.Nr. 43, 2010 (online). 
  34. Heyne-Verlag, 2014
  35. Keith Richards veröffentlicht Kinderbuch über seinen Großvater. In:Der Standard, 12. September 2014; abgerufen am 22. Oktober 2014.
  36. Chartquellen:DEATCHUKUS
  37. The Billboard Albums vonJoel Whitburn, 6th Edition, Record Research 2006,ISBN 0-89820-166-7
  38. Auszeichnungen für Musikverkäufe:US
  39. Pavel Sroka, Arnold H. Staniczek, Boris C. Kondratieff:‘Rolling’ stoneflies (Insecta: Plecoptera) from mid-Cretaceous Burmese amber. In:PeerJ.Band 6, 26. Juli 2018,ISSN 2167-8359,S. e5354,doi:10.7717/peerj.5354 (peerj.com [abgerufen am 11. Oktober 2018]). 
  40. Stuttgarter Zeitung, Stuttgart, Germany:Ausstellung im Naturkundemuseum Stuttgart: Eine Fliege namens Mick Jagger. In:stuttgarter-zeitung.de. (stuttgarter-zeitung.de [abgerufen am 11. Oktober 2018]). 
  41. "Rolling Stoneflies": Neu entdeckte Fliegenarten nach Rolling Stones benannt bvz.at, 15. Juni 2018, abgerufen am 16. Juni 2018.
  42. Keith Richards – Under the Influence, Dokumentarfilm vonMorgan Neville,Netflix, 82 Minuten, 2015, Mindless Records + Tremolo Productions + Radical Media.

Weblinks

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Commons: Keith Richards – Sammlung von Bildern
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Livealben
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  • From the Vault – The Marquee Club – Live in 1971
  • From the Vault – Sticky Fingers: Live at the Fonda Theatre 2015
  • Totally Stripped
  • Havana Moon
  • From the Vault – No Security. San Jose ’99
  • Voodoo Lounge – Uncut
  • Bridges to Bremen
  • Bridges to Buenos Aires
  • Steel Wheels – Live
  • A Bigger Bang – Live on Copacabana Beach
  • Licked Live in NYC
  • Grrr Live!
  • Live at the Wiltern
  • Welcome to Shepherd’s Bush (Live from Shepherd’s Bush 1999)
Kompilationen
  • 12×5
  • Around and Around
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  • Big Hits (High Tide and Green Grass)
  • December’s Children (And Everybody’s)
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  • Through the Past, Darkly (Big Hits Vol. 2)
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  • Gimme Shelter
  • Hot Rocks 1964–1971
  • Milestones
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  • More Hot Rocks (Big Hits & Fazed Cookies)
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  • Made in the Shade
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  • Die 30 größten Hits / 30 Greatest Hits / Get Stoned
  • Time Waits for No One: Anthology 1971–1977
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  • Ladies & Gentlemen / Some Girls – Live in Texas ’78
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  • From the Vault – Roundhay Park: Live in Leeds 1982
  • From the Vault – The Complete Series 1
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  • Olé Olé Olé! – A Trip Across Latin America
  • From the Vault – Sticky Fingers: Live at the Fonda Theatre 2015
  • From the Vault – No Security. San Jose ’99
  • Bridges to Bremen
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  • The Brussels Affair ’73
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Singles
Big Hits (High Tide and Green Grass)
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Milestones
The Rolling Stones
12×5
The Rolling Stones No. 2
The Rolling Stones, Now!
Out of Our Hands
December’s Children (And Everybody’s)
Big Hits (High Tide and Green Grass)
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  • Have You Seen Your Mother, Baby, Standing in the Shadow?
Aftermath
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Through the Past, Darkly (Big Hits Vol. 2)
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December’s Children (And Everybody’s)
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It’s Only Rock ’n Roll
  • It’s Only Rock ’n Roll (But I Like It)
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Black and Blue
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Still Life (American Concert 1981)
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Bridges to Babylon
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Grrr!
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Blue & Lonesome
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  • Mess It Up
Weitere Singles
Weitere Lieder
Personendaten
NAMERichards, Keith
ALTERNATIVNAMENRichard, Keith (Künstlername); Keef (Spitzname); The Human Riff (Spitzname)
KURZBESCHREIBUNGbritischer Gitarrist (The Rolling Stones)
GEBURTSDATUM18. Dezember 1943
GEBURTSORTDartford, Kent, England, Großbritannien
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