Karl Rohe (*25. November1934 inLöningen; †21. Juni2005) war ein deutscherPolitikwissenschaftler undRektor derUniversität Essen.
Rohe beschäftigte sich insbesondere mit dem politischen SystemGroßbritanniens, derParteienforschung und der von ihm maßgeblich geprägtenPolitischen Kulturforschung.
Rohe studierte inFreiburg im Breisgau undMünster. Er wurde jeweils Mitglied von katholischen Studentenverbindungen imKV, in Freiburg beim KStV Neuenfels und in Münster beimKStV Germania.[1] Nach seiner Promotion 1964 in Münster zum Dr. phil. forschte Rohe von 1965 bis 1967 alsStipendiat derDeutschen Forschungsgemeinschaft amSt Antony’s College inOxford. Anschließend war RoheWissenschaftlicher Mitarbeiter an derUniversität Münster. 1969 wurde er auf einen Lehrstuhl fürPolitikwissenschaft an diePädagogische Hochschule Ruhr berufen, die 1972 in derUniversität-Gesamthochschule Essen aufging.
1987/88 kehrte er für eineGastprofessur an das St Antony’s College zurück. 1990 bis 1992 baute er an derUniversität Potsdam den FachbereichSozialwissenschaften auf, wofür er 1994 dieEhrendoktorwürde erhielt. 1995 wurde Rohe Vorsitzender derDeutschen Gesellschaft für Politikwissenschaft.
Rohe gehörte von 1972 bis 1982 dem Gründungssenat der Universität-Gesamthochschule Essen an. Von Oktober 1996 bis zu seinerEmeritierung am 1. April 2000 war er Rektor der Universität Essen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rohe, Karl |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politikwissenschaftler |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1934 |
| GEBURTSORT | Löningen |
| STERBEDATUM | 21. Juni 2005 |