Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Kaczyce (Zebrzydowice)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Kaczyce
?
Hilfe zu Wappen
Kaczyce (Polen)
Kaczyce (Polen)
Kaczyce
Basisdaten
Staat:Polen Polen

Woiwodschaft:Schlesien
Powiat:Cieszyn
Gmina:Zebrzydowice
Fläche:9,27 km²
Geographische Lage:49° 50′ N,18° 36′ O49.83430555555618.591666666667Koordinaten:49° 50′ 4″ N,18° 35′ 30″ O
Einwohner:3039(2021)
Postleitzahl:43-417
Telefonvorwahl:(+48) 32
Kfz-Kennzeichen:SCI

Kaczyce (früher auchKacice,deutschKatschitz[1],tschechischKačice) ist eine Ortschaft mit einemSchulzenamt der GemeindeZebrzydowice imPowiat Cieszyński derWoiwodschaft Schlesien inPolen. Der Ort liegt in derhistorischen LandschaftTeschener Schlesien (polnischŚląsk Cieszyński).

Geographie

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Kaczyce liegt imOstrauer Becken,[2] etwa 35 km westlich von Bielsko-Biała und 60 km südlich von Katowice im Powiat (Kreis) Cieszyn.

Das Dorf hat eine Fläche von 927ha.[3]

Historisch besteht es aus drei Orten:

  • Kaczyce Dolne (Nieder Katschitz) – im Norden, genannt auch alsPodświnioszów,
  • Kaczyce Górne (Ober Katschitz) – in der Mitte,
  • Otrębów (Ottrembau) – im Südwesten, erstmals 1445 alsOtrembkow erwähnt;[1]

Nachbarorte sindKończyce Małe im Nordosten,Kończyce Wielkie im Osten,Pogwizdów undBrzezówka im Süden, sowie die StadtKarviná (Louky nad Olší) inTschechien im Westen.

Geschichte

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde 1332 erstmals urkundlich erwähnt.[4] Der Name istpatronymisch abgeleitet vom PersonennamenKacz (wahrscheinlich nach einem Ritter im Jahre 1927 alscomite Wlodzimiro dicto Kacza erwähnt) mit typischen patronymischen Wortende -yce.[1]

Politisch gehörte das Dorf ursprünglich zumHerzogtum Teschen, dies bestand ab 1290 in der Zeit despolnischen Partikularismus. Seit 1327 bestand das Herzogtum unter derLehnsherrschaft desKönigreichs Böhmen und seit 1526 gehörte es zurHabsburgermonarchie. Die Gegenreformation in der Umgebung war sehr erfolgreich und das Gebiet war später fast rein römisch-katholisch, was zu einem Unterschied zwischen den örtlichen sogenanntenLachen und denTeschener Walachen wurde.

Nach der Aufhebung derPatrimonialherrschaften war es ab 1850 eine Gemeinde inÖsterreichisch-Schlesien,Bezirk Teschen (ab 1868Bezirk Freistadt) und Gerichtsbezirk Freistadt. Derweil nahm die ethnographische Gruppe der schlesischenLachen (Untergruppe derSchlesier) deutliche Gestalt an, wohnhaft in Kaczyce, traditionellTeschener Mundarten sprechend. In den Jahren 1880–1910 stieg die Einwohnerzahl von 1098 im Jahr 1880 auf 1170 im Jahr 1910 an, es waren überwiegend polnischsprachig (zwischen 97,7 % und 99,7 %), deutschsprachig (20 oder 2,1 % im Jahre 1890) und tschechischsprachig (7 oder 0,7 % im Jahre 1900). Im Jahre 1910 waren 99,6 % römisch-katholisch, 5 (0,4 %) evangelisch.[5][6]

1920, nach dem Zusammenbruch der k.u.k. Monarchie und dem Ende desPolnisch-Tschechoslowakischen Grenzkriegs, kam Kaczyce als einer von vier Orten des Bezirkes Freistadt zu Polen und wurde an dem Powiat Cieszyński in derautonomen Woiwodschaft Schlesien. Unterbrochen wurde dies nur durch die Besetzung Polens durch die Wehrmacht imZweiten Weltkrieg. Es gehörte dann zumLandkreis Teschen imRegierungsbezirk Kattowitz in derProvinz Schlesien (seit 1941Provinz Oberschlesien)

Von 1975 bis 1998 gehörte Kaczyce zurWoiwodschaft Katowice.[7]

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Unter Denkmalschutz steht:

  • Die katholischePfarrkirche Hl. Kreuzerhöhung(kościół Podwyższenia Krzyża Świętego) ist eine Schrotholzkirche, die ursprünglich St. Bartholomäus geweiht war. Sie wurde 1972 vonRuptawa (deutsch: Ruptau) nach Kaczyze gebracht. Der barocke Hauptaltar stammt aus dem 18. Jahrhundert. Die gotischePietà des 15. Jahrhunderts ist eine Kopie, das Original ist im Erzdiözesanmuseum Kattowitz (Museum Archidiecezjalne w Katowicach).
  • Katholische Kirche
    Katholische Kirche
  • Ehemaliges Kohlebergwerk „Morcinek“
    Ehemaliges Kohlebergwerk „Morcinek“

Persönlichkeiten

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Commons: Kaczyce, Silesian Voivodeship – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. abcRobert Mrózek:Nazwy miejscowe dawnego Śląska Cieszyńskiego.Uniwersytet Śląski w Katowicach, 1984,ISSN 0208-6336,S. 83–84, 133 (polnisch). 
  2. Marcin Żerański:Śląsk Cieszyński od Bielska-Białej do Ostrawy. Przewodnik turystyczny. Pracownia na Pastwiskach, Cieszyn 2012,ISBN 978-83-933109-3-7,S. 264 (polnisch). 
  3. Gmina Zebrzydowice: Sołectwo Kaczyce. 31. Dezember 2010, archiviert vom Original am 12. April 2015; abgerufen am 2. Juni 2015 (polnisch). 
  4. Idzi Panic:Śląsk Cieszyński w średniowieczu (do 1528). Starostwo Powiatowe w Cieszynie, Cieszyn 2010,ISBN 978-83-926929-3-5,S. 303 (polnisch). 
  5. Kazimierz Piątkowski:Stosunki narodowościowe w Księstwie Cieszyńskiem. Macierz Szkolna Księstwa Cieszyńskiego, Cieszyn 1918,S. 273, 290 (polnisch,opole.pl). 
  6. Ludwig Patryn (ed):Die Ergebnisse der Volkszählung vom 31. Dezember 1910 in Schlesien, Troppau 1912.
  7. Dz.U. 1975 nr 17 poz. 92 (polnisch) (PDF-Datei; 783 kB).
Orte in derGemeinde Zebrzydowice

Kaczyce(Katschitz) |Kończyce Małe(Klein Kuntschitz) |Marklowice Górne(Ober Marklowitz) |Zebrzydowice(Seibersdorf)

Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Kaczyce_(Zebrzydowice)&oldid=255772170
Kategorien:

[8]ページ先頭

©2009-2026 Movatter.jp