| Juniperus komarovii | ||||||||||||
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| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Juniperus komarovii | ||||||||||||
| Florin |
Juniperus komarovii ist einePflanzenart aus derFamilie derZypressengewächse (Cupressaceae). Sie ist in China und dem Südosten Russlands heimisch.
Juniperus komarovii wächst als immergrüner Baum, der Wuchshöhen von bis zu 20 Metern erreichen kann. Es wird normalerweise nur ein Stamm ausgebildet. Die hängenden Äste bilden eine offene, unregelmäßig geformteKrone. Die locker angeordneten, im Querschnitt bis zu 1,5 Millimeter dicken, halbrunden oder viereckigen Zweige gehen gerade oder gebogen von den Ästen ab. DieBorke ist anfangs bräunlich grau gefärbt und bleicht mit zunehmendem Alter aus.[1]
Die schuppenartigenBlätter sind bei einer Länge von 1,5 bis 6 Millimetern dreieckig-eiförmig bis dreieckig-lanzettförmig geformt. Die Spitze ist spitz zulaufend und leicht gekrümmt. An der Basis der Blattunterseite befindet sich eine eiförmige oder elliptische Drüse. Die Blätter stehen kreuzgegenständig oder gelegentlich auch inDreierwirteln an den Zweigen.[1]
Juniperus komarovii ist einhäusig (monözisch). Die männlichen Blütenzapfen sind bei einem Durchmesser von 2 bis 3 Millimetern eiförmig bis kugelig geformt. Sie enthalten normalerweise zehnMikrosporophylle mit je zwei bis dreiPollensäcken. DieBeerenzapfen sind bei einer Dicke von 0,8 bis 1,2 Zentimetern eiförmig bis annähernd kugelig geformt. Sie sind zur Reife hin purpurschwarz bis schwarz gefärbt und bereift. Jeder Zapfen trägt ein Samenkorn. Die gefurchten Samen sind bei einer Länge von 6 bis 8,5 Millimetern eiförmig geformt.[1]
Das natürliche Verbreitungsgebiet vonJuniperus komarovii liegt in China und den Südost-Russland. Es umfasst in China den SüdostenGansus, den SüdenQinghais sowie den NordwestenSichuans. In Russland findet man die Art im südlichen Teil derRegion Primorje.[1][2]
Juniperus komarovii gedeiht in Höhenlagen von 3000 bis 4000 Metern. Man findet die Art in Wäldern, welche an trockenen und steilen Berghängen wachsen. Sie bildet unter anderem Mischbestände mitJuniperus pingii.[1]
Das Holz vonJuniperus komarovii wird in einigen buddhistischen Klöstern als Räucherwerk verbrannt.[1]
Die Erstbeschreibung alsJuniperus komarovii erfolgte 1927 durchCarl Rudolf Florin inActa Horti Gothoburgensis, Band 3(1), Seiten 3–5, Tafel 1: 1-3.Synonyme fürJuniperus komaroviiFlorin sindJuniperus glaucescensFlorin undSabina komarovii(Florin) W.C. Cheng & W.T. Wang.[1][3]
Juniperus komarovii wird in derRoten Liste derIUCN als „gering gefährdet“ eingestuft. Es wird jedoch darauf hingewiesen, dass eine erneute Überprüfung der Gefährdung notwendig ist.[4]