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Julian Alaphilippe als Straßenweltmeister 2020 | |
Zur Person | |
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Spitzname | Loulou |
UCI-Id | 10007155752 |
Geburtsdatum | 11. Juni 1992 (32 Jahre) |
Geburtsort | Saint-Amand-Montrond |
Nation | Frankreich![]() |
Disziplin | Straße |
Fahrertyp | Allrounder |
Körpergröße | 173 cm |
Renngewicht | 62 kg |
Zum Team | |
Aktuelles Team | Tudor Pro Cycling Team |
Funktion | Fahrer |
Verein(e) / Renngemeinschaft(en) | |
2011–2012 | Armée de terre |
Internationale Team(s) | |
2013 2014–2024 2025– | Etixx-iHNed QuickStep Tudor Pro Cycling Team |
Wichtigste Erfolge | |
Mailand–Sanremo 2019 | |
Letzte Aktualisierung: 19. August 2024 |
Julian Alaphilippe (*11. Juni1992 inSaint-Amand-Montrond) ist einfranzösischerRadrennfahrer. Seine bisher größten Erfolge sind dieWeltmeistertitel im Straßenrennen in den Jahren2020 und2021. Er ist nachGeorges Ronsse,Rik Van Steenbergen,Rik Van Looy,Gianni Bugno,Paolo Bettini undPeter Sagan der erst siebte Rad-Profi, dem es gelang, seinen Weltmeistertitel zu verteidigen.
Julian Alaphilippe begann seine Karriere in der Junioren-Klasse desCyclocross-Sports. In derSaison 2009/2010 gewann er bei den Junioren den Weltcup inHeusden-Zolder und die Silbermedaille bei der Weltmeisterschaft. In der U23-Klasse wurde er 2012 und 2013 französischer Meister. Außerdem gewann er 2012 bei der Europameisterschaft die Bronzemedaille und den Weltcup inRom.
Seine ersten internationalen Straßenrennen bestritt er im Jahr 2012 und gewann eine Etappe und diePunktewertung der kanadischenCoupe des Nations Ville Saguenay. Für die Saison 2013 unterschrieb er beim tschechischenUCI Continental TeamEtixx-iHNed, das alsFarmteam für dasUCI WorldTeamOmega Pharma-Quick-Step fungierte. Er gewann jeweils eine EtappeTour de Bretagne Cycliste undInternationalen Thüringen-Rundfahrt, sowie denGrand Prix Südkärnten, ehe er für die französische Nationalmannschaft bei derTour de l’Avenir an den Start ging, wo er die abschließendeBergankunft amPlateau des Glières gewann und sich so neben dem 11. Gesamtrang die Punktewertung der Rundfahrt sicherte. Am Ende der Saison wurde er Neunter im Straßenrennen der U23-Weltmeisterschaften und beendeteParis–Tours Espoirs als Elfter.
Nach einem Jahr im Entwicklungsteam wurde Alaphilippe zur Saison 2014 vonOmega Pharma-Quick-Step übernommen und fuhr damit für einUCI WorldTeam. Im August des Jahres hatte er bei derTour de l’Ain seinen ersten Etappenerfolg. Zudem gewann er auch die Nachwuchs- und Punktewertung der französischen Rundfahrt und wurde Vierter der Gesamtwertung. Im Frühjahr 2015 konnte Alaphilippe bei denArdennen-Klassikern auf sich aufmerksam machen, indem er Siebter beimAmstel Gold Race wurde und sowohl beimFlèche Wallonne als auch beiLüttich–Bastogne–Lüttich als Zweiter auf dem Podium stand. Im Mai gewann er bei derKalifornien-Rundfahrt dieBergankunft auf demMount Baldy und übernahm zugleich vor dem letzten Abschnitt das Gelbe Trikot des Gesamtführenden[1], das er schlussendlich jedoch aufgrund von Bonussekunden anPeter Sagan abgeben musste. Gegen Ende der Saison stellte Alaphilippe seine Fähigkeiten in hügligem Terrain auch bei derClásica San Sebastián unter Beweis, die er als Achter beendete.
In der Saison 2016 wiederholte er seinen zweiten Rang beimFlèche Wallonne und gewann dieKalifornien-Rundfahrt nachdem er die Gesamtwertung mit einem Etappensieg am dritten Abschnitt übernommen hatte. In Vorbereitung auf seine ersteTour de France bestritt Alaphilippe im Anschluss dasCritérium du Dauphiné, wo er die Nachwuchswertung gewann und den sechsten Platz in der Gesamtwertung belegte. Bei derTour de France 2016 musste er sich im bergauf Sprint der2. Etappe nur dem Weltmeister Peter Sagan geschlagen geben und rückte auf den zweiten Gesamtrang vor. Auf dem zweitenPyrenäen-Abschnitt büßte er jedoch viel Zeit und beendete die Frankreich-Rundfahrt schlussendlich auf dem 41. Platz. Beimolympischen Straßenrennen inRio de Janeiro belegte er als bester Franzose den vierten Platz, nachdem er sich im Sprint aus der zweiten Gruppe durchgesetzt hatte. Am Ende der Saison musste er sich bei denEuropameisterschaften inPlumelec erneut nur dem Slowaken Peter Sagan im Sprint geschlagen geben.
Im Jahr 2017 gewann Julian Alaphilippe als Gesamtfünfter die Nachwuchswertung derAbu Dhabi Tour, ehe er mit demEinzelzeitfahren der 4. Etappe vonParis–Nizza sein erstes Rennen derUCI World Tour für sich entschied. Weiters trug er für drei Tage das Gelbe Trikot des Gesamtführenden, wurde Gesamtfünfter und gewann sowohl die Nachwuchs- als auch die Punktewertung. Kurz darauf setzte er sich beiMailand–Sanremo gemeinsam mitMichał Kwiatkowski undPeter Sagan im Anstieg desPoggio von den restlichen Fahrern ab und stand nach einem knappen Sprint als Dritter neuerlich auf dem Podium einesMonuments des Radsports.[2] Bei derBaskenland-Rundfahrt zog sich Julian Alaphilippe eine Knieverletzung zu und verpasste im Anschluss die Ardennen-Klassiker und dieTour de France.[3] Im Herbst gewann er eine Etappe derVuelta a España, wurde Zehnter im Straßenrennen derWeltmeisterschaften und belegte bei derLombardei-Rundfahrt hinter dem SolosiegerVincenzo Nibali den Zweiten Rang.
Im Frühjahr der Saison 2018 gewann Alaphilippe eine Etappe derColombia Oro y Paz und zwei Etappen der Baskenland-Rundfahrt. Mit demFlèche Wallonne triumphierte er kurz darauf bei seinem erstenKlassiker und fuhr auch beim Amstel Gold Race und beiLüttich–Bastogne–Lüttich mit den Plätzen sieben und vier in die Top 10. Nach einem weiteren Etappensieg beimCritérium du Dauphiné und Rang drei beim Straßenrennen der französischen Meisterschaften nahm er seine zweiteTour de France in Angriff. Dort gewann er jeweils als Solist zwei Bergetappen: die10. Etappe nachLe Grand-Bornand nach langer Flucht[4] und die16. Etappe nachBagnères-de-Luchon, nachdem er den sieben Kilometer vor dem Ziel in der Abfahrt gestürztenAdam Yates überholt hatte.[5] Am Ende der Frankreich-Rundfahrt sicherte er sich dasGepunktete Trikot mit der Rekordzahl von vier Siegen bei Bergwertungen derhors categorie. In der zweiten Hälfte der Saison gewann er dieClásica San Sebastián im Sprint gegenBauke Mollema sowie die Gesamtwertungen derTour of Britain undSlowakei-Rundfahrt. Mit Rang acht bei denWeltmeisterschaften in Innsbruck konnte er zudem sein Resultat aus dem Vorjahr einmal mehr verbessern.
Wie bereits im Vorjahr startete Julian Alaphilippe auch im Jahr 2019 in Südamerika in die Saison. Nach zwei Etappensiegen musste er sich bei derVuelta a San Juan Internacional nur dem KolumbianerWinner Anacona geschlagen geben, ehe er bei derColombia 2.1 eine Etappe und die Punktewertung gewann. Sein erstes Rennen in Europa bestritt Alaphilippe in Italien und entschied den Schotter-KlassikerStrade Bianche für sich. Nachdem er beiTirreno–Adriatico zwei Etappen gewonnen hatte, ging erneut beiMailand–Sanremo an den Start, wo er im Sprint einer kleinen Spitzengruppe sein erstes „Monument des Radsports gewann.[6]
Im weiteren Verlauf des Frühjahrs gewann Julian Alaphilippe ein Etappe der Baskenland-Rundfahrt und wurde Zweiter desPfeil von Brabant. BeimAmstel Gold Race lag er kurz vor Schluss des Rennens zusammen mitJakob Fuglsang quasi uneinholbar in Führung. Da die beiden zu früh zu pokern begannen, wurden sie auf der Zielgeraden unerwartet noch eingeholt und musstenMathieu van der Poel den Sieg überlassen.
BeimFleche Wallone zeigte Alaphilippe im Schlussanstieg derMur de Huy einmal mehr seine Fähigkeiten alsPuncher und verteidigte seinen Titel aus dem Vorjahr. Nachdem er als 16. beiLüttich–Bastogne–Lüttich hinter seinen Erwartungen zurückgeblieben war, war Alaphilippe erneut beim Critérium du Dauphiné erfolgreich und gewann sowohl eine Etappe als auch die Bergwertung. Bei derTour de France 2019 übernahm Julian Alaphilippe auf der3. Etappe erstmals dasGelbe Trikot, nachdem er die letzten 15 Kilometer als Solist absolviert hatte.[7] Zwar musste er die Gesamtführung auf der6. Etappe anGiulio Ciccone abgeben, holte sich diese jedoch zwei Tage später wieder zurück. Auf der13. Etappe gewann er überraschend das einzigeEinzelzeitfahren und verteidigte das Gelbe Trikot im Anschluss auch auf den anspruchsvollen Pyrenäen-Etappen.[8] Bevor es auf der18. Etappe über die hohen Alpenpässe ging, betrug sein Vorsprung im Gesamtklassement rund eineinhalb Minuten auf den VorjahressiegerGeraint Thomas. Im Anstieg desCol du Galibier konnte er dem Briten zwar folgen, verlor jedoch Zeit auf dessen jüngeren TeamkollegenEgan Bernal, der nun drei Tage vor dem Ende der Rundfahrt sein erster Verfolger war. Auf der19. Etappe konnte Julian Alaphilippe dem Tempo der anderen Gesamtklassement-Fahrer im Anstieg desCol de l’Iseran nicht folgen. Da die Etappe jedoch aufgrund einer Schlammlawine abgebrochen werden musste, wurden die Zeiten auf der Passhöhe genommen, wodurch Alaphilippe zwar das Gelbe Trikot an Egan Bernal verlor, jedoch auf dem zweiten Rang des Gesamtklassements verblieb.[9] Auf der letzten Alpen-Etappe, die aufgrund des Schlechtwetters einzig aus der Auffahrt nachVal Thorens bestand, verlor der Franzose jedoch erneut den Anschluss zur Spitze und beendete die Tour de France schlussendlich auf dem fünften Gesamtrang.[10]
2020 war Alaphilippe, wie alle Rad-Profis, von der mehrmonatigen Unterbrechung des Renngeschehens infolge derCOVID-19-Pandemie betroffen. Nach dem Neustart im August mit stark veränderten Kalender hatte Alaphilippe mehrere große Erfolge. BeiMailand–Sanremo attackierte er auf demPoggio, wurde aber durchWout van Aert gestellt, der sich im Sprint gegen Alaphilippe durchsetzte.[11] In der Gesamtwertung derTour de France spielte er im Gegensatz zum Vorjahr zwar keine Rolle, gewann aber im Sprint vorMarc Hirschi die2. Etappe und übernahm das Gelbe Trikot. Aufgrund einer Zeitstrafe, die er auf der5. Etappe erhielt, musste er dieses jedoch nach nur drei Tagen anAdam Yates abgeben.[12] Nur eine Woche nach dem Ende der Frankreich-Rundfahrt wurden dieStraßenradsport-Weltmeisterschaften in Imola ausgetragen. Im letzten Anstieg konnte sich Julian Alaphilippe von seinen Kontrahenten absetzen und fuhr als Solist zu seinem ersten Weltmeistertitel.[13] In seinem ersten Rennen imRegenbogentrikot, dem KlassikerLüttich–Bastogne–Lüttich, setzte er sich mit einer kleinen Spitzengruppe ab, deren Sprint er meinte gewonnen zu haben. Allerdings wurde er, nachdem er sich aufrichtete, noch vonPrimož Roglič abgefangen und anschließend wegen irregulären Sprints auf Platz fünf zurückgestuft.[14] Bei seiner ersten Teilnahme an derFlandern-Rundfahrt, die aufgrund von Terminverschiebungen im Oktober stattfand, kollidierte er rund 35 Kilometer vor dem Ziel er als Teil einer dreiköpfigen Spitzengruppe mit einem Jurymotorrad und brach sich die rechte Hand.[15]
Im Frühjahr 2021 musste sich Alaphilippe bei derStrade Bianche nur dem NiederländerMathieu van der Poel geschlagen geben, der ihn im steilen Schlussanstieg vonSiena distanzierte. Seinen ersten Saisonsieg feierte Alaphilippe wenige Tage später als er eine Etappe vonTirreno–Adriatico gewann, wo er sich im Sprint gegenüber Mathieu van der Poel und Wout van Aert durchsetzte. Nach den Plätzen 16 und 42 beiMailand–Sanremo und derFlandern-Rundfahrt, zeigte der amtierende Weltmeister einmal mehr seine Fähigkeiten bei den Ardennen-Klassikern und gewann nach Rang sechs beimAmstel Gold Race zum dritten Mal denFlèche Wallonne. BeiLüttich–Bastogne–Lüttich erreichte er die Zielgerade erneut in der Spitzengruppe, musste sich im Sprint jedoch dem SlowenenTadej Pogačar geschlagen geben.[16] Im Juni des Jahres startete er bei derTour de Suisse. Nach der siebten Etappe lag er auf Platz zwei der Gesamtwertung, trat aber am nächsten Tag nicht mehr an, um bei der Geburt seines ersten Kindes dabei zu sein, das er gemeinsam mit der TV-RadsportmoderatorinMarion Rousse erwartete.[17] Das Kind wurde im Juni 2021 geboren und trägt den Namen Nino.[18] Noch im Juni trat er bei derTour de France an, bei der er mit der1. Etappe erneut einen Etappensieg seinemPalmarès hinzufügen konnte. Das Gelbe Trikot trug er jedoch nur für einen Tag, da er es bereits auf der2. Etappe an Mathieu van der Poel abgeben musste.[19] Nach den Rang sechs bei derClásica San Sebastián und Platz zwei bei derBretagne Classic Ouest-France, sowie dem dritten Gesamtrang bei derTour of Britain, ging Alaphilippe als Mitfavorit bei denWeltmeisterschaften in Löwen an den Start, wo er sich im Finale absetzten konnte und als Solist seinen Titel im Straßenrennen verteidigte.[20] Zum Saisonabschluss nahm Julian Alaphilippe an derLombardei-Rundfahrt teil, die er als sechster beendete.
Nachdem Alaphilippe zu Beginn des Jahres 2022 die Punktewertung derTour de la Provence und eine Etappe derBaskenland-Rundfahrt gewonnen hatte, musste er sich beimFlèche Wallonne als Vierter geschlagen geben. Am 24. April startete Alaphilippe erneut beim FrühjahrsklassikerLüttich–Bastogne–Lüttich und wurde 62 Kilometer vor dem Ziel in einen Massensturz verwickelt. Dabei verletzte er sich schwer: Er brach sich ein Schulterblatt sowie zwei Rippen und zog sich eine Lungenverletzung zu. Sein TeamkollegeIlan Van Wilder brach sich bei dieser Karambolage den Kiefer.[21] Obwohl Julian Alaphilippe noch vor der Tour de France bei den französischen Meisterschaften ins Fahrerfeld zurückkehrte, wurde er für dieFrankreich-Rundfahrt 2022 nicht nominiert und bestritt stattdessen dieTour de Wallonie,[22] wo er auf der ersten Etappe die Ankunft auf der Mur de Huy gewann. Am Ende der Saison unterstützte er seinen TeamkollegenRemco Evenepoel bei derVuelta a España, ehe er auch die Spanien-Rundfahrt nach einem Sturz auf der11. Etappe verlassen musste.[23] Am Saisonende ging Alaphilippe neuerlich im Straßenrennen derWeltmeisterschaften an den Start, konnte seinen Titel mit Rang 51 jedoch nicht verteidigen.
Im Jahr 2023 konnte Julian Alaphilippe nicht an seine früheren Erfolge anschließen. Mit derFaun-Ardèche Classic und einer Etappe desCritérium du Dauphiné feierte er nur zwei Saisonsiege und spielte bei den Klassikern keine Rolle. Für seine mangelnden Erfolge wurde er vom Manager des Teams,Patrick Lefevere, wiederholt harsch kritisiert.[24][25]
2024 brach sich Alaphilippe bei derStrade Bianche den Wadenbeinkopf. Er bestritt dennoch die Frühjahres-Klassiker und wurde Neunter beiMailand–Sanremo.[26] Im Anschluss ging er erstmals beimGiro d’Italia an den Start. Nachdem er sich auf der6. Etappe im Sprint der Ausreißergruppe nur dem SpanierPelayo Sánchez geschlagen geben musste, löste er sich auf der12. Etappe rund 125 Kilometer vor dem Ziel gemeinsam mitMirco Maestri von einer großen Spitzengruppe. Im Schlussanstieg setzte er sich rund zehn Kilometer vor dem Ziel von seinem Begleiter ab und feierte seinen ersten Giro-d’Italia-Etappensieg, womit er bei jeder Grand Tour zumindest eine Etappe gewonnen hatte.[27] Nach der Italien-Rundfahrt folgte eine längere Rennpause, ehe Alaphilippe im Anschluss an die französischen Meisterschaften bei derSlowakei-Rundfahrt an den Start ging. Dort gewann er eine Etappe und diePunktewertung musste sich in der Gesamtwertung jedoch um sieben Sekunden dem SchweizerMauro Schmid geschlagen geben. Nachdem er auch bei derCzech Tour einen Abschnitt für sich entscheiden konnte, ging er bei denOlympischen Spielen von Paris an den Start, wo seine TeamkollegenValentin Madouas undChristophe Laporte den zweiten und dritten Platz belegten. Alaphilippe selbst wurde Elfter, wobei er teilweise den Angriffen der Favoriten folgen konnte. Nur eine Woche später zeigte er mit Rang zwei bei derClásica San Sebastián auf, wo er sich im Zwei-Mann-Sprint nur dem SchweizerMarc Hirschi geschlagen geben musste.[28] Am 19. August wurde der Wechsel von Julian Alaphilippe zumTudor Pro Cycling Team bekannt gegeben. Der zwischenzeitlich 32-jährige Franzose unterschrieb bei dem SchweizerUCI ProTeam einen Dreijahresvertrag. Zuvor war es immer wieder zu Spannungen zwischen Alaphilippe undPatrick Lefevere, dem Teamchef der Soudal Quick-Step Mannschaft, gekommen.[29]
Julian Alaphilippe ist mit der früheren RennfahrerinMarion Rousse liiert, mit der er ein Kind hat. Rousse ist unter anderem für das französische Fernsehen tätig, wo sie Radrennen kommentiert, auch die ihres Partners. Diese Konstellation war Gegenstand diverser medialer Kontroversen.[30][25]
Grand Tour | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
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![]() | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | 48 |
![]() | – | – | 41 | – | 33 | 5 | 36 | 30 | – | 33 | – |
![]() | – | – | – | 68 | – | – | – | – | DNF | – | – |
Weltmeisterschaft | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
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StraßenrennenStraße | – | DNF | – | 10 | 8 | 28 | 1 | 1 | 51 | DNF | |
EinzelzeitfahrenEZF | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | |
MannschaftszeitfahrenMZF | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – |
Monument | 2014 | 2015 | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
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Mailand–Sanremo | – | – | – | 3 | 35 | 1 | 2 | 16 | – | 11 | 9 |
Flandern-Rundfahrt | – | – | – | – | – | – | DNF | 42 | – | 51 | 70 |
Paris–Roubaix | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – | – |
Lüttich–Bastogne–Lüttich | – | 2 | 23 | – | 4 | 16 | 5 | 2 | DNF | 86 | – |
Lombardei-Rundfahrt | DNF | – | 60 | 2 | – | – | – | 6 | – | 36 |
Personendaten | |
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NAME | Alaphilippe, Julian |
KURZBESCHREIBUNG | französischer Radrennfahrer |
GEBURTSDATUM | 11. Juni 1992 |
GEBURTSORT | Saint-Amand-Montrond |