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Journal of Late Antiquity

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DasJournal of Late Antiquity (abgekürztJLA) ist einealtertumswissenschaftliche Fachzeitschrift, die sich mit derSpätantike beschäftigt. Es erscheint halbjährlich jeweils im März und im Oktober.

Die erste Ausgabe erschien im Frühling 2008. Nach der seit 1993 erscheinenden französischen ZeitschriftAntiquité tardive war dasJournal of Late Antiquity die zweiteFachzeitschrift (und die erste englischsprachige), die sich explizit auf die Spätantike spezialisiert hat. Die Gründung der neuen Zeitschrift trug dem Umstand Rechnung, dass die Spätantike vor allem gegen Ende des 20. Jahrhunderts verstärkt in den Fokus der Forschung gerückt und mittlerweile insbesondere im angelsächsischen Raum zu einem eigenständigen Forschungsgebiet avanciert ist. Die Idee entstand 1995 auf der von derSociety for Late Antiquity organisierten FachtagungShifting Frontiers in Late Antiquity an derUniversity of Kansas, bekam aber erst 2003 auf einer Konferenz an derUniversity of California, Santa Barbara feste Konturen.Ralph W. Mathisen wurde beauftragt, nach Verlagen für das neue Journal zu suchen. 2005 wurde schließlich dieJohns Hopkins University Press als Verlag offiziell angenommen. Nach einer längeren Vorbereitungszeit konnte 2008 der erste Band erscheinen.

Die Zeitschrift versteht sich als interdisziplinär und will Beiträge aus allen altertumswissenschaftlichen und mediävistischen Bereichen versammeln, die sich mit der Spätantike auseinandersetzen. Diese wird hier sehr breit definiert als die Zeit von der späten klassischen bis zurkarolingischen Epoche (ca. 250–800 n. Chr.) im westeuropäischen,oströmischen bzw. byzantinischen,sassanidischen und frühislamischen Raum. Dabei soll die Zeitschrift nicht nur längere Aufsätze bieten, sondern auch kleineren Notizen offenstehen; außerdem enthält jede Ausgabe einen Rezensionsteil, in dem die neueste Forschungsliteratur von Fachleuten besprochen wird. DasJournal of Late Antiquity wird zwar in den Vereinigten Staaten herausgegeben, ist aber sehr international ausgerichtet und steht Wissenschaftlern aus allen Ländern offen; Publikationssprache ist allerdings Englisch.

DasJournal of Late Antiquity wurde u. a. mit dem PROSE Award for Professional and Scholarly Excellence der Association of American Publishers für die beste neue Zeitschrift in den Sozial- und Geisteswissenschaften im Jahr 2010 und mit einer Honorable Mention/Runner-Up für die beste neue Zeitschrift im Jahr 2009 durch den Council of Editors of Learned Journals ausgezeichnet. DasJournal of Late Antiquity wurde außerdem zweimal (2013 und 2019) mit dem Codex Award ausgezeichnet, der einmal pro Jahr vom Council of Editors of Learned Journals als Anerkennung für die beste Zeitschrift zu einem beliebigen Thema vor 1500 vergeben wird.

Herausgeberin istSabine R. Huebner, als Mitherausgeber fungieren Judith Evans-Grubbs und Dennis Trout. Redakteure des Rezensionsteils sindJohn Weisweiler,Damian Fernandez undMaria Dörfler. Im wissenschaftlichen Beirat sitzen international anerkannte Forscher wie Jean-Luc Fournet,Susanna Elm, Michael Kulikowski, AnneMarie Luijendijk und Beatrice Caseau.[1]

Literatur

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  • Ralph W. Mathisen:From the Editor. In:Journal of Late Antiquity. Band 1, 2008, Nr. 1, S. 1–3 (Online-Version im Project MUSE).

Weblinks

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Anmerkungen

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  1. Komplette Mitarbeiter-Liste (Memento vom 14. November 2016 imInternet Archive) auf der Seite der Johns Hopkins University Press.
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