Johannes Wilhelm (*1952 inAugsburg) ist ein deutscherKunsthistoriker undDenkmalpfleger.
Ab 1973 studierte er mittlere und neuere Kunstgeschichte, byzantinische Kunstgeschichte und Philosophie an derUniversität München. Das Studium beendete er 1980 mit einer Dissertation zu Augsburger Wandmalereien zwischen 1368 und 1530. Ab Mai 1981 war er Mitarbeiter desLandesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg in der Inventarisierung in Tübingen, bevor er 1985 in die Bau- und Kunstdenkmalpflege Stuttgart wechselte, wo er für die Landkreise Böblingen und Esslingen verantwortlich war. 1988 wurde er Konservator in Karlsruhe, wo er seit 1999 die Leitung des Referats Bau- und Kunstdenkmalpflege übernahm.[1]
In seinen Publikationen beschäftigt er sich vor allem mit historischer Wandmalerei und Fragen der Denkmalpflege.
- Augsburger Wandmalerei, 1368–1530. Künstler, Handwerker und Zunft (=Abhandlungen zur Geschichte der Stadt Augsburg. Band 29). Augsburg 1983.
- Die Bau- und Kunstgeschichte des Klosters Blaubeuren. In: Gerhard Dopffel, Gerhard Klein (Hrsg.):Kloster Blaubeuren 900 Jahre. Stuttgart 1985, S. 77–89.
- Die Wandmalereien in der Kirche und in der Klausur des Klosters Maulbronn. In:Maulbronn. Zur 850-jährigen Geschichte des Zisterzienserklosters. Stuttgart 1997, S. 425–455.
- Die Wandmalereien in Kirche und Klausur. In:Alpirsbach. Zur Geschichte von Kloster und Stadt. Stuttgart 2001, Bd. 1, S. 473–514.
- Der Amthof des Zisterzienserklosters Herrenalb in Oberderdingen. In:Brettener Jahrbuch für Kultur und Geschichte. Band 2, 2001, S. 130–145.
- Nikolaus Bertschi. Ein Aspekt der Verbreitung der Renaissance im südwestdeutschen Raum. In:Felix Heinzer (Hrsg.):900 Jahre Kloster Lorch. Eine staufische Gründung vom Aufbruch zur Reform. Stuttgart 2004, S. 127–131.
- Die Hirn’sche Grabkapelle in Augsburg. Stifter – Ikonographie – Kulturtransfer. In:Klaus Herbers (Hrsg.):Augsburger Netzwerke zwischen Mittelalter und Neuzeit. Wirtschaft, Kultur und Pilgerfahrten (=Jakobus-Studien. Band 18). Tübingen 2009, S. 95–118.
- Denkmalpflege in Baden-Baden zwischen Glanz der Vergangenheit und neuem Anspruch. In: Volkmar Eidloth (Hrsg.):Europäische Kurstädte und Modebäder des 19. Jahrhunderts. Stuttgart 2012, S. 57–67.
- Die Schlosskirche zum Hl. Kreuz in Rastatt. Wiedereröffnung eines „Raumwunders“ der Gegenreformation. In:Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Band 47, 2018, S. 10–17.
- ↑Personalia. In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg. Abgerufen am 12. Februar 2026.
| Personendaten |
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| NAME | Wilhelm, Johannes |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunsthistoriker und Denkmalpfleger |
| GEBURTSDATUM | 1952 |
| GEBURTSORT | Augsburg |