Johannes Josef Bernhard Larink (*3. Juli1893 inHamburg; †24. April1988) war ein deutscherAstronom.
Er besuchte das Gymnasium inHamburg-Bergedorf und studierte von 1912 bis 1922 Astronomie, Physik und Mathematik inGöttingen, Hamburg undMünchen. Am 28. März 1922promovierte er an derUniversität Hamburg zumDr. rer. nat. mit einer Schrift über dieveränderlichen Sterne im KugelsternhaufenMessier 3.
Ab 1922 war Larink als wissenschaftlicher Mitarbeiter an derHamburger Sternwarte tätig. 1934 wurde er dortObservator und 1955 Hauptobservator.[1] Zeitweilig war er außerdem stellvertretender Direktor der Hamburger Sternwarte. Bis 1958 arbeitete er dort. SeineMeridiankreis-Beobachtungen bildeten die Basis für dieBergedorfer Sternverzeichnisse bis 1930 und die Sternkataloge derAstronomischen Gesellschaft 1932 und 1963.
Larink warLehrbeauftragter für Astronomie an der Universität Hamburg.[2] Von 1947 bis 1966 war erRendant der Astronomischen Gesellschaft.
1971 benannteLuboš Kohoutek den Asteroiden(1895) Larink nach ihm.[3]
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Larink, Johannes |
| ALTERNATIVNAMEN | Larink, Johannes Josef Bernhard (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Astronom |
| GEBURTSDATUM | 3. Juli 1893 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 24. April 1988 |