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Johann Friedrich Adolf Krug

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Johann Friedrich Adolf Krug (*10. Mai1771 inNaunhof; †26. April1843 inDresden) war ein deutscherPädagoge.

Leben

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Krug verlor mit zwei Jahren seinen Vater. Es übernahm deshalb sein Großvater, ein Pastor inHoyerswerda, seine erste Bildung. Danach absolvierte er von 1787 bis 1791 unterChristoph Jeremias Rost undKarl August Böttiger dasGymnasium in Bautzen. Von 1791 bis 1795 war er zum Studium derTheologie an derUniversität Leipzig immatrikuliert. Dort widmete er sich außerdem dem Studium derNaturkunde,Anatomie undPhysiologie.

Krug kam 1795 alsHauslehrer nachMeffersdorf. In dieser Zeit stand er auch in Kontakt mit dem NaturforscherAdolf Traugott von Gersdorff, der dortSchloss Meffersdorf besaß. DurchLudwig Gedike wurde er als einer der frühen Vertreter der Elementarmethode nachJohann Heinrich Pestalozzi als Oberlehrer an die neue Bürgerschule inLeipzig berufen. 1808 traf er dann auch Pestalozzi undPhilipp Emanuel von Fellenberg persönlich auf einer Reise durch Süddeutschland und die Schweiz. 1809 wurde er Direktor der neuerrichteten Stadtschule inZittau bestellt, die 1811 um einLehrerseminar ergänzt wurde.

Krug wurde 1818 nach Dresden berufen. Dort gründete der Magistrat zum 50-jährigen Regierungsjubiläum von KönigFriedrich August von Sachsen dieFriedrich-August-Schule als allgemeine höhere Bürgerschule. Krug war deren erster und einziger Direktor. Aus finanziellen Gründen musste der Dresdner Magistrat die Schule 1825 schließen. Krug betrieb sie auf eigene Kosten bis 1831 fort, hatte jedoch bis dahin so viele Schulden aufgebaut, dass er die Schule endgültig schließen musste.

Krug wurde durch eine größere Zahl Lehrbücher und seinen lautphysiologischen Ansatz des Leseunterrichts bekannt, auch bemühte er sich um die Verbesserung des Unterrichts von Blinden.

Werke (Auswahl)

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  • Erstes Lehr- und Lesebuch für Bürger- und Landschulen auch beym Privatunterrichte zu gebrauchen, 2. Auflage, Leipzig 1807.
  • Dr. Martin Luthers kleiner Katechismus mit Einleitung, Anhang und Kommentar, Schöps, Zittau und Leipzig 1817.
  • Evangelisches Lehrbuch der christlichen Religion und deren Offenbarungsgeschichte, Zittau und Leipzig 1817.
  • Ausführlicher Entwurf zu Einrichtung der Friedrich-August-Schule, Meinhold, Dresden 1819.
  • Ueber die Schwierigkeit einer gedeihlichen Jugendbildung bey dem Gedränge des Lebens, Walther, Dresden 1820.
  • Allseitig zweckmäßiges Zusammenwirken, als Hauptbedingung zu einem gedeihlichen Schulwesen, Walther, Dresden 1821.
  • Ueber den Geist und die Form einer guten Haus- und Schulerziehung, Walther, Dresden 1822.
  • Kleiner Leseschüler oder hochdeutsches Syllabir- und Lesebuch, Wienbrack, Leipzig 1822.
  • Der Denkschüler oder Anregungen für Kopf und Herz, durch die nothwendigen Grundbegriffe von der Natur und dem Wesen des Menschen, Wienbrack, Leipzig 1825.
  • Leben des blinden Zachariä, Schultze, Dresden 1827.

Literatur

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Weblinks

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Personendaten
NAMEKrug, Johann Friedrich Adolf
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Pädagoge
GEBURTSDATUM10. Mai 1771
GEBURTSORTNaunhof
STERBEDATUM26. April 1843
STERBEORTDresden
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