Joey Bishop

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Joey Bishop (*3. Februar1918 inNew York City alsJoseph Abraham Gottlieb; †17. Oktober2007 inNewport Beach,Kalifornien) war einUS-amerikanischerEntertainer,Schauspieler undShowmaster.

Inhaltsverzeichnis

Biografie

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Kindheit und frühe Jahre

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Joey Bishop wurde 1918 als jüngstes von fünf Kindern der polnisch-jüdischen Einwanderer Anna (geb. Siegel) und Jacob Gottlieb in der New YorkerBronx geboren. Sein Vater war Fahrradmechaniker. Bishop wuchs in South Philadelphia, Pennsylvania, auf. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Bishop in die US-Armee eingezogen und stieg bis zum Rang eines Sergeants in den Special Services auf, wo er in Fort Sam Houston in Texas diente.

Mitgliedschaft im Rat Pack

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1952 traf er den amerikanischen Sänger und SchauspielerFrank Sinatra und unterstützte ihn in der Folge bei mehreren seiner Auftritte im Club „Copacabana“ in New York.Beide wurden enge Freunde und traten zusammen mit den anderenRat-Pack-MitgliedernSammy Davis Jr.,Dean Martin undPeter Lawford bei ihren Shows in Las Vegas und in den Filmen des Rat Pack wieFrankie und seine Spießgesellen (1960) oderDie siegreichen Drei (1962) auf. Bishop, der bis zu dessen Lebensende ein Freund von Frank Sinatra war, war eine der wenigen Personen aus dessen Umfeld, der ihn mit bestimmten Dingen aufziehen konnte und auch ungeschoren davonkam. In diesem Zusammenhang ist das folgende Zitat von Bishop berühmt geworden:

Mr Sinatra will now speak of some of the good things the Mafia has done.” („Herr Sinatra wird nun über einige der guten Dinge sprechen, die die Mafia getan hat.“) Hierbei handelte es sich allerdings um einen Witz Dean Martins aus dem Jahr 1960, den Bishop übernommen und angepasst hatte.[1]

Tätigkeiten neben dem Rat Pack

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Von 1958 bis 1960 war Bishop Stammgast in der TV-QuizshowKeep Talking. Danach spielte er insgesamt vier Jahre in seiner eigenenSitcomThe Joey Bishop Show den Gastgeber einer fiktiven Talkshow.The Joey Bishop Show lief von 1961 bis 1964 auf dem amerikanischen Sender NBC und von 1964 bis 1965 auf dem Sender CBS.

Die Erfahrung aus derThe Joey Bishop Show und seine bekannte Fähigkeit zur Improvisation halfen Bishop eine Karriere als realer Gastgeber einer Talkshow zu starten. Zuerst war er in den 1960er Jahren als dauerhafter zweiter Gastgeber nebenJack Paar aktiv, bevor er insgesamt 207 Mal (Rekord)Johnny Carson in dessen legendärer Talkshow ersetzte. Von 1967 bis 1969 moderierte Bishop beim Fernsehsender ABC seine eigene Talkshow, die ebenfallsThe Joey Bishop Show hieß.

Neben seiner schauspielerischen Tätigkeit begann Bishop im Jahr 1981 amBroadway in New York das Theaterspielen. Sein erstes Stück hießSugar Babies – ein Musical, das eine Verbindung zum Karrierebeginn von Bishop darstellte.

Die letzten Jahre

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Seinen letzten Filmauftritt hatte Joey Bishop im Jahr 1996 im FilmBullet Point, bei dem sein SohnLarry Regie führte. Allerdings wurde Bishop nicht namentlich als Darsteller genannt.

Am 20. September 1999 verstarb die Frau von Joey Bishop, Sylvia Ruzga, nach langer Krankheit an Lungenkrebs. Joey Bishop starb im Oktober 2007 im Alter von 89 Jahren in seinem Haus in Newport Beach.[2] Nach Joey Bishops undLauren Bacalls Tod istShirley MacLaine das letzte noch lebende Mitglied desRat Pack.

Filmografie (Auswahl)

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Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Nick Tosches:Dino. Rat-Pack, die Mafia und der große Traum vom Glück. Heyne Verlag, München 2006,ISBN 3-453-40367-3, S. 458.
  2. Comedian Joey Bishop, last of Frank Sinatra’s Rat Pack, dead at 89. (Memento desOriginals vom 8. Februar 2009 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.iht.com In:International Herald Tribune, 18. Oktober 2007.
Personendaten
NAMEBishop, Joey
ALTERNATIVNAMENGottlieb, Joseph Abraham (wirklicher Name)
KURZBESCHREIBUNGUS-amerikanischer Entertainer, Schauspieler und Showmaster
GEBURTSDATUM3. Februar 1918
GEBURTSORTNew York City
STERBEDATUM17. Oktober 2007
STERBEORTNewport Beach,Kalifornien
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