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Jerusalemsverein

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DerJerusalemsverein (JV) ist ein deutscherevangelischer Verein zur Unterstützung von Kirchengemeinden inIsrael,Palästina undJordanien.

Geschichte und Tätigkeit

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Gründung 1853 bis zur britischen Eroberung 1917

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Friedrich Adolph Strauß, einer der Gründer des Jerusalemsvereins

Am 21. Januar 1853 wurde imBerliner Dom die Gründung des Jerusalemsvereins bekanntgegeben. Er sollte

„die Vertretung der deutsch-evangelischen Kirche imHeiligen Lande durch Sammlungen von Beiträgen … befördern und für dieinnere undäußere Mission unter den Einheimischen jener Gebiete und den daselbst ansässigen und reisenden Deutschen in den bereits gegründeten und noch zu gründendenPfarren, Schulen, Krankenanstalten und Hospizen thätig … sein.“[1] Zu den Gründern gehörtenWilhelm Hoffmann undFriedrich Adolf Strauß, der bis zu seinem Tode als Vorsitzender amtierte.[2]

Der Verein unterstützte anfangs christliche Einrichtungen in Jerusalem wie zum Beispiel die vonKaiserswerther Diakonissen geleitete MädchenschuleTalitha Kumi oder das vonJohann Ludwig Schneller gegründeteSyrische Waisenhaus. Außerdem wurden die evangelischen Gemeinden bzw. Geistlichen in Alexandria, Beirut, Jerusalem und Kairo unterstützt. 1860 wurde eine erste eigene „Missionsstation“ errichtet, die 1865 als evangelische Gemeinde Bethlehem selbständig wurde. 1879 wurde mit Bischara Canaan der erste arabische Evangelist der deutschen evangelischen Palästinamission eingestellt.[3]

1886 bildete sich in Haifa eine deutschsprachige evangelische Gemeinde,Kirchler genannt, als mehr als 50 Mitglieder der vonChristoph Hoffmann, einem Bruder Wilhelm Hoffmanns, gegründetenTempelgesellschaft wieder in die evangelische Kirche eintraten. Der Jerusalemsverein beteiligte sich an der Finanzierung von Schule, Kapelle, Pfarrhaus und Gemeindehaus sowie seit 1890 mit dem Gehalt für einen Lehrer, seit 1893 für einen Pfarrer, seit 1900 für eine in Kaiserswerth ausgebildeteDiakonisse und seit 1911 für eine Lehrerin.[4]

Auch inJaffa bildete sich 1889/90 vor allem ausApostaten der „Templergemeinde“, den Angehörigen einer älteren vonPeter Martin Metzler gegründeten Missionsstation, sowie evangelischen Auslandsdeutschen und -schweizern eine deutschsprachige evangelische Gemeinde, die sich – wie auch die Gemeinde Haifas – 1906 deraltpreußischen Landeskirche anschloss. Der Jerusalemsverein sorgte seit 1891 für einen Lehrer, seit 1897 einen Pfarrer und seit 1911 für eine Lehrerin.[3] Auch den Bau derImmanuelkirche in Jaffa finanzierte der Verein zu wesentlichen Teilen. InBait Sahur begann 1901 die Bildung einer noch heute bestehenden arabischsprachigen evangelischen Gemeinde.[5]

1897 besuchten 180 Kinder die Schule in Bethlehem und 210 Kinder die Schule inBeit-Jala.[6]

1907 gründete die deutschsprachige Kirchlergemeinde aus Haifa eine neue Siedlung namens Waldheim (heuteAllonei Abba), die auch Unterstützung des Jerusalemsvereins erhielt.[7]

In der Weimarer Republik

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Die mit der britischen Eroberung Palästinas 1917 zunächst eingerichtete Besatzungsverwaltung (Occupied Enemy Territory Administration, OETA) beschlagnahmte alles Eigentum natürlicher und juristischer Personen nichtosmanischer feindlicher Staatsangehörigkeit, also auch das palästinensische Vermögen des Jerusalemsvereins.John Raleigh Mott und Joseph Houldsworth Oldham, zwei Vertreter derÖkumene, hatten am 14. April 1918 dasEmergency Committee of Cooperating Missions gegründet, mit Mott als Präsident und Oldham als Generalsekretär.[8] Mott und Oldham gelang es, Art. 438 in den Friedensvertrag von Versailles einzubringen, demnach das Vermögen deutscher Missionen – anders als das Vermögen sonstiger deutscher juristischer Personen – von der Enteignung zum Zwecke der Kriegsreparation für denErsten Weltkrieg ausgenommen wurde. Jerusalemsverein und Evangelische Jerusalem-Stiftung hatten inzwischen den schwedischen lutherischen ErzbischofNathan Söderblom als ihren Sprecher bei den britischen Behörden ernannt.[9]

Im Mai 1919 meldete der Verein demReichskommissar für die Deutschen im feindlichen Ausland, dass der Verlust an Eigentum im Heiligen Land sich auf 891.785,-Mark (ℳ) belaufe (ca. 44.589,25 £ oder 212.329,76 $ gemäß den ℳ-Vorkriegsparitäten). DerFriedensvertrag von Versailles, der am 28. Juni 1919 unterzeichnet worden war und nach allseitigerRatifikation am 10. Januar 1920 in Kraft trat, legalisierte den bestehenden britischenGewahrsam des Vermögens.[10]

Im Süden Palästinas wurden die meisten Männer nichtosmanischer feindlicher Staatsangehörigkeit – darunter auch verbliebene Mitarbeiter des Jerusalemsvereins wie PastorEitel-Friedrich von Rabenau – alsfeindliche Ausländer interniert und zwar zunächst inWilhelma.[11] Die Internierten wurden Anfang 1918 in ein Lager südlich vonGaza gebracht, während die nicht internierten Feindstaatler strenger Polizeiaufsicht unterstellt wurden. Im August 1918 brachte die britische Verwaltung die Internierten außer Landes nachSidi Bishr undHelwan in der NäheAlexandrias.[12] Mit dem Inkrafttreten des Friedens von Versailles 1920 kamen die Internierten frei und die meisten kehrten ins Heilige Land zurück, ausgenommen diejenigen, die laut einer schwarzen Liste der britischen Streitkräfte als unerwünscht galten, wie zum Beispiel Rabenau.[13][14]

Armenisches Waisenhaus des Jerusalemsvereins in Bethlehem

Im Rahmen der nach derKonferenz von Sanremo am 1. Juli 1920 eingerichteten regulären britischen Zivilverwaltung übernahmEdward Keith-Roach alsPublic Custodian of Enemy Property die Verwaltung des beschlagnahmten Eigentums und vermietete es an Dritte, wobei die Mieteinnahmen ab 1920 den Eigentümern gutgeschrieben wurden. DasArmenische Waisenhaus des Jerusalemsvereins in Bethlehem wurde so zum Beispiel als Landesnervenheilanstalt an die Mandatsverwaltung vermietet. Nach Inkrafttreten desVertrags von Lausanne im Jahre 1925 wurde der Gewahrsam aufgehoben und das Vermögen restituiert, eventuelle Vermögensschäden entschädigte Keith-Roach bis zur Höhe von 50 % des Schadens.[15] Der Jerusalemsverein vermietete dann in eigener Regie das Armenische Waisenhaus weiter an die Mandatsregierung.[16]

Ab April bis Ende 1921 vertratGustaf Dalman, stellvertretenderPropst in Jerusalem, unter anderem auch die Interessen des Jerusalemsvereins in Palästina. Ab 1925 normalisierte sich die Tätigkeit des Jerusalemsvereins in Palästina. Die Schule Talitha Kumi wurde wieder vom Verein mitbetreut.

Die politische Unsicherheit in Deutschland hatte eine starkeKapitalflucht ausgelöst, die dieReichsregierung im Dezember 1931 nicht mit vertrauensbildenden Maßnahmen wehrte, sondern durch eineDevisenzwangsrationierung, die so genannteReichsfluchtsteuer.[Anm. 1] Zunächst jedoch wurden den Kirchen für missionarische ZweckeDevisen noch unbürokratisch zugeteilt.

In der Zeit des Nationalsozialismus

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Nach derMachtübergabe anAdolf Hitler wurde die Devisenrationierung massiv verschärft. Die NS-Regierung machte die Zuteilung von Devisen an christliche Missionen von deren politischer Botmäßigkeit abhängig. Die Genehmigung eines Devisenkaufs erforderte die jeweilige Zustimmungdeutschchristlicher Parteigänger im altpreußischenEvangelischen Oberkirchenrat (EOK) sowie vonTheodor Heckel, dem Leiter desKirchlichen Außenamtes derDeutschen Evangelischen Kirche.

Die deutschchristliche Mehrheit in den Leitungsgremien der so genanntenzerstörten Landeskirchen bedeutete nicht automatisch die völlige Dominanz Deutscher Christen in allen protestantischen Organisationen. Denn die Landeskirchen, auch die nun deutschchristlich dominiertenzerstörten, hatten wegen der dezentralen und unabhängigen Organisation vieler protestantischer Vereine und Einrichtungen keine direkte Kontrolle. Das galt insbesondere für dieMissionswerke wie auch für den Jerusalemsverein.

Die protestantische Opposition formierte sich inPfarrernotbund undBekennender Kirche (BK). Die meisten Pastoren im Heiligen Land stellten sich auf die Seite der BK wie auch die meisten Vorstandsmitglieder des Jerusalemsvereins, unter ihnen Rabenau (seit 1924), der schon seit 1931 offen als Gegner des Nationalsozialismus auftrat.[17] Der Jerusalemsverein stellte für die Gemeinden des Heiligen Landes in den 1930er Jahren mehrere Pastoren ein, die zuvor vonzerstörten Landeskirchen entlassen oder beurlaubt worden waren.

Bei der Tagung desDeutschen Evangelischen Missionsbunds (DEMB) vom 18. bis 20. Oktober 1933 inBarmen wehrten die Vertreter deutscher protestantischer Missionswerke den Versuch ab, ihre Gesellschaftengleichzuschalten und der NS-hörigen offiziellen Deutschen Evangelischen Kirche unterzuordnen. Der Jerusalemsverein verweigerte den so genanntenArierparagraphen für seine eigenen Mitarbeiter einzuführen, seinen Vorstand mit einer Mehrheit von zwei Dritteln deutschenchristlicher Vertreter neu zu besetzen und wahrte so seine rechtliche Unabhängigkeit.[18]

Heckel beanspruchte seit Februar 1934 für sich, die evangelischen Missionswerke aus Deutschland überwachen zu dürfen.[19] Ab 1934 musste der Jerusalemsverein seine Devisengeschäfte über dieBank derTempelgesellschaft abwickeln. Ab 1937 mussten alle Devisengeschäfte mit Palästina über die im Juli 1933 gegründetePalästina-Treuhandstelle zur Beratung deutscher Juden G.m.b.H. (Paltreu, Berlin) und dasHa’avara Trust and Transfer Office Ltd., Tel Aviv, laufen.[20]

In derZeit des Nationalsozialismus wurden Devisenkäufe der Kirchen nur genehmigt und nicht mit den prohibitiven Steuersätzen der Reichsfluchtsteuer belegt, wenn sie ausschließlich für Gehaltszahlungen deutscher, nicht aber palästinensischer Staatsangehöriger (zum Beispiel arabische Protestanten im Dienst der Missionen) verwandt wurden. Mit den wenigen eigenen Einnahmen in Palästina – die Mieten fürs Armenische Waisenhaus – konnte der Jerusalemsverein Gehälter palästinensischer Mitarbeiter oder Aufwendungen für andere, etwa missionarische, Unterrichts- oder bauliche Zwecke kaum noch bestreiten. Der Jerusalemsverein unterlag daher dem Wohl und Wehe der NS-Staats- und deutschchristlichen Kirchenbehörden.

Der Jerusalemsverein musste sich daher inPalästina-Pfund bei derDeutschen Palästina-Bank verschulden, was wiederum politische Botmäßigkeit erzwang, denn die NS-Regierung hatte alle deutschen juristischen Personen der Genehmigungspflicht unterworfen, wenn sie im Ausland Verbindlichkeiten eingehen wollten.

In den 1930er Jahren zog insbesondere der überkonfessionelleNationalsozialismus viele jüngere Templer an.[Anm. 2] Daher waren viele prominente Mitglieder der Landesgruppe Palästina derNSDAP/AO von Hause aus eigentlich Templer. Während der NS-Diktatur führte dies zu einer kompletten Umkehr der Beziehungen zwischen Evangelischen und Templern im Heiligen Land, denn bis 1933 genossen die evangelischen Protestanten starke mentale und finanzielle Unterstützung von Seiten protestantischer kirchlicher Organisationen in Deutschland, während die Templer viel auf sich selbst gestellt waren. Ab 1933 verfügten meist Nazis mit Templerprovenienz über die besseren und einflussreichen Verbindungen zu NSDAP und Reichsbehörden.

Die evangelischen Gemeinden im Heiligen Land erlebten daher ihre einst starken Partner, die protestantischen kirchlichen Organisationen in Deutschland, imKirchenkampf geschwächt und zerstritten und von der nationalsozialistischen Ideologie umAlfred Rosenberg und Hitler wegen ihres Festhaltens amAlten Testament und denZehn Geboten der Gesetzestafeln als unrettbar „verjudet“ bekämpft.

Der Verein gewann eine gewisse Unterstützung im deutschchristlich dominierten altpreußischen EOK, aber auch bei der BK, die beide Kollekten zu Gunsten des Jerusalemsvereins veranstalteten.[21] Heckel erhöhte seinen Einfluss, indem er die Gehälter kirchlicher Mitarbeiter in Jaffa und Haifa direkt aus dem Budget desKirchlichen Außenamtes bestritt, die vorher noch der Jerusalemsverein aufgebracht hatte.[19]

Auf ihrer Jahrestagung Ostern 1934 (1. April) beschlossen die evangelischen Pastoren derLevante, ihre Gemeinden aus dem Kirchenkampf herauszuhalten.[22] Die Pastoren von Jaffa und Haifa wussten zu berichten, dass ihre Gemeinden sich sowieso mehr dem Jerusalemsverein verbunden fühlten als derzerstörtenEvangelischen Kirche der altpreußischen Union, deren Glieder sie offiziell seit 1906 waren.[23]

Im Oktober 1934 versammelten sich Vertreter des Jerusalemsvereins und der anderen im DEMB zusammengeschlossenen Missionswerke inTübingen und nahmen Partei für die BK und derenBarmer Theologische Erklärung vom Mai 1934. Das tatsächliche Verhalten hing jedoch von Fall zu Fall sehr von der Haltung der jeweils verantwortlichen Person ab, denn auch ohne Gleichschaltung sympathisierten manche Missionsmitarbeiter mit den Deutschen Christen oder Nazis.[24]

Im Februar 1935 gab Rabenau, mittlerweile einer der führenden Vertreter der BK, seine seit 1929 ausgeübte Stellung in der Öffentlichkeitsarbeit des Jerusalemsvereins auf, wegen der Zensur der kirchlichen und anderen Medien konnte er sowieso nicht mehr berichten, was er wollte.[25] Nachdem derBruderrat der altpreußischenKirchenprovinz Pommern, die Leitung der pommerschen BK, ihren Vikar Felix Moderow[Anm. 3] für den Dienst im Heiligen Land abgestellt hatte, zog er nach Jaffa, um an der Immanuelkirche in den Jahren 1935 bis 1937 im Auftrage des Jerusalemsvereins als Hilfsprediger seinen Dienst zu tun.[19][26]

Im Jahr 1937 bestellte der JerusalemsvereinChristian Berg zum Nachfolger des in den Ruhestand getretenenDetwig von Oertzen (1876–1950) als Pastor in Haifa. Seine deutschchristlich geführteEvangelisch-Lutherische Landeskirche Mecklenburgs hatte ihn beurlaubt, nachdem die NS-Regierung ihm inSchwerin im Juni 1934 den politischen Prozess gemacht hatte.[26] Für ihn wurde Palästina zum sicheren Exil vor weiteren Nachstellungen der Nazis.

Die „Neuesten Nachrichten aus dem Morgenlande“ des Jerusalemsvereins beklagten in Artikeln die starkejüdische Einwanderung nach Palästina (Alijah Beth) (1937) und den zunehmendenArabischen Nationalismus (1939), die sie beide dem Einfluss „zersetzender“ europäischer Ideologien zuschrieben.[27]

Nach Moderows Rückkehr nach Deutschland im Jahre 1937 diente der eigentlich pensionierte Oertzen bis 1939 wieder als Pastor an der Immanuelkirche in Jaffa.[28] Der Jerusalemsverein erlebte von Seiten vielerAntisemiten in Deutschland wachsende Feindseligkeit seines Namens wegen und wegen des Titels seiner Zeitschrift. Daher änderte der Jerusalemsverein am 27. Februar 1938 den Namen inJerusalemsverein – Versorgung deutscher evangelischer Gemeinden in Palästina und Arabermission.[29]

Bernhard Karnatz 1963, Vorsitzender von 1942 bis 1970

Ab 1933 hatte das NS-Regime begonnen, Einfluss auf die deutschen Schulen im Heiligen Land zu nehmen, wobei es die Abhängigkeit der Schulträger – darunter der Jerusalemsverein – von Devisenzuteilungen erfolgreich zu nutzen wusste. Oertzen und Propst Ernst Rhein bekämpften die Entkonfessionalisierung der evangelischen Schulen.[30] Bis 1937 konnte Propst Rhein die Zusammenlegung der verbliebenen evangelischen Schulen mit denjenigen der Templer verhindern. Denn jeder Zusammenschluss ging mit derEntchristlichung von Schulleben und Unterricht sowie der Einführung nationalsozialistischenWeltanschauungsunterrichts einher.[31]

Das deutsche Reich und dieSowjetunion begannen mit ihren Invasionen nachPolen am 1. bzw. 17. September 1939 denZweiten Weltkrieg, woraufhin die britischen Behörden, vertreten durch Keith-Roach, erneut das gesamte palästinensische Eigentum des Jerusalemsvereins sowie anderer natürlicher und juristischer Personen mit Feindstaatsangehörigkeit in Gewahrsam nahmen.[32]

1942 wurdeBernhard Karnatz Vorsitzender des Jerusalemsvereins. Er übte dieses Amt bis 1970 aus.

Nach dem Zweiten Weltkrieg und Staat Israel

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Alles Eigentum des Jerusalemsvereins im Gebiet des StaatesIsrael übernahm dessen Regierung von den britischen Behörden als beschlagnahmtes Vermögen. Die israelische Regierung enteignete es dann 1950 entschädigungslos im Vorgriff auf eine Regelung israelischer Forderungen an Deutschland. Die Forderungen bezogen sich auf die Eingliederung geschätzter 70.000 Flüchtlinge und 430.000 Überlebender der NS-Judenverfolgung in Deutschland und Europa, die dann 1952 im deutsch-israelischenLuxemburger Abkommen geregelt wurden.[33]

Da die Enteignung Einrichtungen sakralen Charakters nicht einschloss, waren die Kirchen und Gemeindehäuser in Allonei Abba, Haifa, West-Jerusalem und Tel Aviv-Jaffa davon ausgenommen, sie blieben beschlagnahmt.[34] Am 29. August 1951 vereinbarten Israel undLutherischer Weltbund, der unter anderem die Interessen des Jerusalemsvereins vertrat, eine Entschädigung für alle enteigneten Einrichtungen im ehemaligen Eigentum deutscher protestantischer Organisationen.[Anm. 4]

Dabei übertrug Israel dem Lutherischen Weltbund all deren Einrichtungen sakralen Charakters zur freien Verfügung, während es alle anderen Einrichtungen protestantischer Organisationen aus Deutschland – zum Beispiel Talitha Kumi in West-Jerusalem – als verstaatlichtes Eigentum einbehielt und entschädigte. Die dabei dem Jerusalemsverein zugekommenen Mittel halfen nach dem Zweiten Weltkrieg, seine Arbeit im damalsjordanischenWestjordanland wiederaufzunehmen. Auf die Arbeit des Jerusalemsvereins gehen indirekt auch die Gründung der 1958 anerkannten arabischsprachigen lutherischen Kirchgemeinde in Ramallah, die Konstituierung derEvangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und dem Heiligen Lande im Jahr 1959 und 1980 die Bildung der arabischsprachigen lutherischen Kirchgemeinde in Amman zurück.

Während der deutschen Teilung hatte der Verein seinen Sitz inWest-Berlin. Der Jerusalemsverein ist seit 1975 in dasBerliner Missionswerk integriert. Die Geschäftsstelle ist beim Nahostreferat des Berliner Missionswerkes angesiedelt.

Organisation

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Vorsitzender des Vereins war bis 2021 der früherepommersche BischofHans-Jürgen Abromeit; seit Oktober 2021 ist es Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt, Bildungsreferent der Badischen Landeskirche und vorher sieben Jahren lang Propst an der Erlöserkirche in Jerusalem.[35] Dem Vorstand gehört unter anderemBischof Dr. Sani Ibrahim Azar an.[36] Der Verein hat Vertrauensleute in allen deutschen evangelischen Landeskirchen und in Österreich. Der Jerusalemsverein gibt in Zusammenarbeit mit demBerliner Missionswerk die ZeitschriftIm Lande der Bibel[37] (ISSN 0019-2597) heraus.

Weblinks

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Literatur

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  • Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945 (=Missionswissenschaftliche Forschungen. Neue Serie, Band 25). Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7.
  • Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212.

Anmerkungen

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  1. Zur politischen Unsicherheit kam noch die destruktiveDeflationspolitik der Reichsregierung, von der viele Vermögenseigentümer annahmen, das sie zwar nicht dauerhaft durchzuhalten wäre, aber einstweilen viele Unternehmen ruinierte, was viele Anleger zum Abzug von Kapital aus Deutschland bewegte. Statt wieder stabile Währungsverhältnisse zu etablieren, besteuerte die Regierung den Kauf von Devisen derart, dass man neben dem offiziell unveränderten Kurs einer Devise auch noch eine Steuer zahlen musste. So zahlte man dann mehr für Devisen als den offiziellen Kurs, was de facto einerAbwertung der Reichsmark gleichkam. Da bestimmte Devisenkäufe nach Gesetz oder Ermessen aber auch steuerfrei blieben, war die Reichsfluchtsteuer ein Instrument in der Hand der Reichsregierung, bestimmte Devisenkäufer zu diskriminieren und andere zu privilegieren. Das Gros der Eigentümer, insbesondere diejenigen kleiner Vermögen, konnte sich wegen der prohibitiv hohen Steuersätze schlichtweg nicht leisten, auch nur einen Teil ihres Vermögens ins sichere Ausland zu übertragen. Nach der NS-Machtübernahme betraf das vor allem politische und jüdische Flüchtlinge, die wegen der Steuer ohne jedes Startkapital ins Ausland mussten, denen dort auch deswegen die Aufnahme verwehrt wurde, oder die diesen Sprung in die Mittellosigkeit nicht wagen mochten. Dem wachsenden Leidensdruck der Flüchtlinge, die angesichts des Terrors und der Verfolgung seitens des NS-Regimes verzweifelnd bereit waren, auch exorbitante Steuersätze zu zahlen, um nur irgendwie nicht völlig mittellos ins Ausland zu können, trug die NS-Regierung dadurch Rechnung, dass sie die Steuersätze immer höher schraubte bis zum Abzug fast des kompletten Betrages, von dem die Flüchtlinge eigentlich hatten Devisen kaufen wollen.
  2. Mit der schwindenden Bindung der Templer an ursprüngliche Ideale der Tempelgesellschaft, das Heilige Land wieder aufzurichten, um dort das Volk Gottes zu sammeln – auch im Angesicht des Aufstiegs des Heiligen Landes durch jüdische Siedlung – suchten viele Templer eine neue Identität und diese fanden sie oft in betonter Deutschtümelei. Diese war aber auch bei evangelischen Christen weit verbreitet, aber eben nicht das, sondern ein identitätsstiftendes Element neben dem Protestantismus.
  3. Gerhard Felix Moderow (* 1. März 1911 in Haifa; † 22. November 1983 in Greifswald) war ein SohnHans Moderows, 1907–1918 Pastor der evangelischen Gemeinde Haifa.
  4. Israel zahlte 3,585 Mio. DM Gesamtentschädigung für alle Einrichtungenevangelischer undlutherischer Organisationen aus Deutschland zusammen. (Niels Hansen:Aus dem Schatten der Katastrophe: Die deutsch-israelischen Beziehungen in der Ära Konrad Adenauer und David Ben Gurion. Ein dokumentierter Bericht mit einem Geleitwort von Shimon Peres (= Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte, Bd. 38). Droste, Düsseldorf 2002,ISBN 3-7700-1886-9, S. 268.)

Einzelnachweise

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  1. § 1 der Satzung von 1853 nach Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 235 f.
  2. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 235 f.
  3. abJerusalemsverein:Geschichte, abgerufen am 7. Juli 2025.
  4. Jakob Eisler:Kirchler im Heiligen Land. Die evangelischen Gemeinden in den württembergischen Siedlungen Palästinas (1886–1914). In: Das Erwachen Palästinas im 19. Jahrhundert, Kohlhammer, Stuttgart 2001, S. 77–90.
  5. Jakob Eisler:Der deutsche Beitrag zum Aufstieg Jaffas 1850–1914: Zur Geschichte Palästinas im 19. Jahrhundert. Harrassowitz, Wiesbaden 1997,ISBN 3-447-03928-0 (Abhandlungen des Deutschen Palästina-Vereins; Bd. 22), S. 111–118.
  6. Thomas Hartmut Benner:Die Strahlen der Krone: Die religiöse Dimension des Kaisertums unter Wilhelm II. vor dem Hintergrund der Orientreise 1898. Tectum Verlag, 2001,ISBN 978-3-8288-8227-0, Seite 148.
  7. Jakob Eisler:Kirchler im Heiligen Land. Die evangelischen Gemeinden in den württembergischen Siedlungen Palästinas (1886–1914). In: Das Erwachen Palästinas im 19. Jahrhundert, Kohlhammer, Stuttgart 2001, S. 84–86.
  8. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 193 f.
  9. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 194.
  10. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 142.
  11. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 134; 136.
  12. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 193; Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 137.
  13. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 143.
  14. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 196.
  15. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 138; 143.
  16. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 174.
  17. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 209.
  18. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 170.
  19. abcFrank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 173.
  20. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 178.
  21. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 182.
  22. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 211.
  23. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 201.
  24. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 171.
  25. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 172.
  26. abRoland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 210.
  27. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 178 f.
  28. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 177.
  29. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 180.
  30. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 212.
  31. Roland Löffler:Die Gemeinden des Jerusalemsvereins in Palästina im Kontext des kirchlichen und politischen Zeitgeschehens in der Mandatszeit. In: Almut Nothnagle (Hrsg.):Seht, wir gehen hinauf nach Jerusalem! Festschrift zum 150jährigen Jubiläum von Talitha Kumi und des Jerusalemsvereins. Evangelische Verlags-Anstalt, Leipzig 2001,ISBN 3-374-01863-7, S. 185–212, hier S. 208.
  32. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 184.
  33. Zu den Zahlen:Niels Hansen,Aus dem Schatten der Katastrophe: Die deutsch-israelischen Beziehungen in der Ära Konrad Adenauer und David Ben Gurion. Ein dokumentierter Bericht mit einem Geleitwort vonShimon Peres (= Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte, Bd. 38). Droste, Düsseldorf 2002,ISBN 3-7700-1886-9, S. 186.
  34. Frank Foerster:Mission im Heiligen Land: Der Jerusalems-Verein zu Berlin 1852–1945. Gütersloher Verlags-Haus Mohn, Gütersloh 1991,ISBN 3-579-00245-7, S. 193.
  35. Interview mit neuem Vorsitzenden Wolfgang Schmidt, www.jerusalemsverein.de, abgerufen am 17. Juni 2022
  36. Vorstand. In: Jerusalemsverein. Abgerufen am 12. August 2025. 
  37. Zeitschrift „Im Lande der Bibel“. Jerusalemsverein, abgerufen am 20. August 2025. 
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