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Insel Verlag

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Insel Verlag Anton Kippenberg

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RechtsformGmbH & Co. KG
Gründung1901
SitzBerlin
LeitungJonathan Landgrebe
BrancheVerlag
Websitewww.suhrkamp.de/verlage/insel-verlag-s-22

DerInsel Verlag ist eindeutscher Literaturverlag, der 1901 aus der zwei Jahre zuvor gegründeten Literatur- und KunstzeitschriftDie Insel hervorging und seinen ursprünglichen Verlagssitz inLeipzig hatte. Seit 2010 hat er seinen Sitz inBerlin, nachdem er bis dahin inFrankfurt am Main residiert und eineNiederlassung in Leipzig unterhalten hatte.

Seit 1963 gehört das Unternehmen zumSuhrkamp Verlag.

Geschichte

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Die ZeitschriftDie Insel, erste Umschlagseite der Erstausgabe (Ausschnitt), Oktober 1899

Der Anfang: 1899 bis 1918

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Die MonatsschriftDie Insel

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1899 riefenOtto Julius Bierbaum,Alfred Walter Heymel undRudolf Alexander Schröder die MonatsschriftDie Insel ins Leben. DasHeft wurde von Georges Lemmen gestaltet und sollte einen Beitrag zur Literatur- und Kunstlandschaft Deutschlands leisten. Das noch heute verwendeteSignet des Verlags, ein zweimastiges Segelschiff, wurde vonPeter Behrens noch für die Zeitschrift entworfen. Bereits bei der Herausgabe des Heftes wurde auf die Ausstattung viel Wert gelegt und Illustratoren wieHeinrich Vogeler undEmil Rudolf Weiß konnten für die Zusammenarbeit gewonnen werden. Zu den erstenBüchern des neuen Verlages gehörten der GedichtbandDir von Heinrich Vogeler und die ProsastücksammlungFritz Kochers Aufsätze vonRobert Walser. Vogeler illustrierte beispielsweise das Buch zuDer Kaiser und die Hexe vonHugo von Hofmannsthal.

Die Gründung des Insel Verlags

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Typische Originalausgabe mit Signet:Ernst HardtGesammelte Erzählungen, Erstauflage, 1909

Am 1. Oktober 1901 wurde der Insel Verlag alsGmbH mit Sitz in Leipzig unter der Leitung von Rudolf von Poellnitz gegründet. Nach dessen Tod am 14. Februar 1905 übernahmCarl Ernst Poeschel kommissarisch den Verlag, an dem sich ab 1. Juli 1905Anton Kippenberg gemeinsam mit ihm unter einer gemeinsamen Verlagsleitung beteiligte. Nachdem Poeschel im September 1906 aus dem Insel Verlag ausgeschieden war, wobei Anton Kippenberg im Gegenzug auch den Poeschel-Verlag verließ, leitete Kippenberg das Haus allein weiter. Dabei erhielt er Unterstützung von seiner Frau Katharina, die Mitarbeiterin und 1918Prokuristin des Verlages wurde. Auch sein Neffe MaxChristian Wegner stieg in den 1920er Jahren zum Prokuristen des Insel Verlages auf, ehe er um 1930 zumBernhard Tauchnitz Verlag wechselte.Den Geschäftssitz hatte Kippenberg noch 1906 in die Kurze Straße 7 (seit dem 1. April 2001:Spohrstraße), das Geburtshaus Poeschels, verlegt.

Die literarischen Schwerpunkte des Verlags

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Unter der Führung Kippenbergs avancierte der Verlag in den folgenden Jahren zu einem der führenden Literaturhäuser Deutschlands. Seinen Verlagsschwerpunkt bildeten die Werke vonGoethe, die er in verschiedenen Ausgaben und Ausstattungen herausgab. NebenFaksimiles und aufwendig gestalteten Büchern veröffentlichte der Insel Verlag 1909 den sechsbändigen „Volksgoethe“, der auch für ein breiteres Publikum erschwinglich war. Herausgeber war der LiteraturwissenschaftlerErich Schmidt. Zu weiteren Goethe-Publikationen zählten seine Gedichte sowie seine Briefwechsel mit Frau von Stein,Marianne von Willemer oderFriedrich Schiller und sein WerkWest-östlicher Divan. 1915, im zweiten Kriegsjahr desErsten Weltkriegs, legte der Verlag eine aus zehn Titeln bestehende Goethe-Kriegsausgabe auf, die mitFaust I begann und mit einem Auszug ausDichtung und Wahrheit,Goethes Jugend, endete. Um den Versand an die an der Front kämpfenden Soldaten des Deutschen Reichs zu erleichtern, erschienen die Texte in grauen Broschuren, wodurch das Transportgewicht reduziert war.[1] Ähnliche Kriegsausgaben liegen auch von vielen Titeln derInsel-Bücherei vor.

Neben Goethe wurdeRainer Maria Rilke zum wichtigsten Autor des Hauses. Kippenberg war bemüht, sämtlicheTitel des Schriftstellers bei Insel herauszugeben. 1912/1913 hatte derVerleger die Rechte für alle bis dahin geschriebenen Werke Rilkes erworben. Außerdem erschien im Verlag das Gesamtwerk vonHans Carossa, der im Programm ebenfalls einen Schwerpunkt einnahm.

Insel gab neben Schriften zeitgenössischer Autoren (beispielsweiseStefan Zweig,Hugo von Hofmannsthal oderAlbrecht Schaeffer) viele Werke derWeltliteratur heraus. Werke vonHeinrich Heine,Friedrich Hölderlin,Heinrich von Kleist oderCharles Dickens erschienen sogar in mehrbändigen Ausgaben (Heine, zehn Bände: 1910–1920; Dickens, zwölf Bände: 1910–1913). Seinen ersten finanziellen Erfolg konnte der Verlag mit einem Band aus der ReiheErzählungen aus Tausendundeiner Nacht in der Übersetzung aus dem Englischen vonGreve erzielen, die 1907/1908 in zwölf Bänden herausgegeben wurde.

IB 1, Rilke: Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke
IB 1, Rilke:Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke
ÖB 1, Hofmannsthal: Grillparzers politisches Testament
ÖB 1, Hofmannsthal:Grillparzers politisches Testament

Insel-Bücherei

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1912 wurde dieInsel-Bücherei gegründet. Ihr auffällig gestalteter Einband, die thematische Vielfältigkeit der Reihentitel und ihre sorgfältig gewählte Ausstattung lassen sie bis heute zu den bekanntesten Produkten des Verlags gehören. Als erstes Buch in der Reihe erschienRainer Maria RilkesDie Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke.

Österreichische Bibliothek

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1915 erschien aufgrund desKriegsbündnisses zwischen Deutschland und Österreich imErsten Weltkrieg die vonHugo von Hofmannsthal herausgegebeneÖsterreichische Bibliothek in den Farben derHabsburgermonarchie Gold-Schwarz (hier: Gelb-Schwarz) als erstes Seitenstück zur Insel-Bücherei. Sie erreichte bis 1917 aufgrund mangelnden Absatzes allerdings nur 26 Bände.

Die Ausstattung der Bücher

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Werbung für Insel-Klassiker in Dünndruck (1926, I.V. 493), S. 1
Liste von Klassiker-Ausgaben in Dünndruck, S. 2-3 von I.V. 493 (1926)
Schopenhauer-Ausgabe, Bestellschein, S. 4 von I.V. 493 (1926)

Im Insel Verlag spielte die werkadäquate Gestaltung der Bücher eine herausgehobene Rolle, und so erschienen prachtvoll ausgestattete Schriften ebenso wie das preiswerte und doch individuell entworfene Buch. Kippenberg wollte auf unnötigen Schmuck verzichten und forderte von der eingesetzten Schrift eine gute Lesbarkeit und Inhaltsbezogenheit. Er verwendete benutzerfreundlichesPapier und schuf für die Klassiker-Ausgaben dieDünndruckausgaben als neuen Buchstandard. An der Gesamtgestaltung der Insel-Veröffentlichungen war er zumeist selbst beteiligt. Auch die sorgfältige, für ein preiswertes Taschenbuch weit überdurchschnittliche Ausstattung derInsel-Bücherei zeigt die Bemühungen Kippenbergs für das schöne Buch bei breitesten Leserkreisen, die von den hohen Auflagen der Reihe erreicht wurden.

Die kongeniale Buchillustration wurde im Insel Verlag von Anbeginn an gepflegt, und so stand der Verleger zu vielen zeitgenössischenIllustratoren in persönlichem Kontakt. Für das Haus arbeiteten Künstler wieEric Gill,Friedrich Wilhelm Kleukens,Rudolf Koch,Emil Preetorius,Max Slevogt,Henry van de Velde,Willi Harwerth undMarcus Behmer.

Dagegen lehnte Kippenberg lange Zeit die Verwendung von Schutzumschlägen ab, da sie dem Buch die künstlerische Wirkung des stets gediegen gestalteten Einbands nehmen würden, beugte sich nach dem Ersten Weltkrieg aber den Markterfordernissen, die einen Schutzumschlag als verkaufsförderndes Element bedingten.

Faksimile der Gutenberg-Bibel

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Als typografische Meisterleistung edierte der Verlag unter der Herausgeberschaft vonPaul Schwenke nach dem in derKöniglichen Bibliothek Berlin befindlichen Pergament-Exemplar ein Faksimile derGutenberg-Bibel in 300 Exemplaren. Es wurde imLichtdruck von der LichtdruckanstaltAlbert Frisch in den Jahren 1913 und 1914 gedruckt, mit Handkolorierungen versehen und nach demFuldaer Exemplar gebunden.

1919 bis 1945

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Das Inselschiff

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1919 erschien zum ersten Mal die VerlagszeitschriftDas Inselschiff, deren Redaktion bei Katharina Kippenberg und Ausstattung, auch mit einem eigenen Signet, bei Walter Tiemann lag. Die gleichzeitig geplante Einstellung des Insel-Almanach beschränkte sich – nach Protesten der Freunde des Verlags – auf sein Nichterscheinen nur im Jahr 1920. Mit dem „Inselschiff“ informierte der Verlag die Käuferschaft über anstehende Verlagsprojekte, lieferte Auszüge – ggf. nebst Illustrationsbeispielen – aus Werken des laufenden und zukünftigen Verlagsprogramms und bot für die Verlagsautoren auch die Möglichkeit, kleinere abgeschlossene Werke vorzustellen, deren Druck nicht unmittelbar bevorstand.[2]
Die Erscheinungsweise war bei einem Preis von zunächst 1 Mark zunächst zweimonatlich. Ab Weihnachten 1922 gab es vier Quartalsausgaben pro Jahr, wobei das Ausgabejahr jeweils mit dem Weihnachtsheft als Nr. 1 begann. Ab 1938 erschienen nur noch 3 Hefte im Jahr; aufgrund derkriegsbedingten Papierkontingentierung endete die Zeitschriftenreihe mit dem Weihnachtsheft 1942 – ein Jahr nach Erscheinen des letzten Insel-Almanachs (erst 1952 sollte dann Wiesbaden wieder einen solchen ausliefern).

Buchreihen ab Beginn der Inflationszeit und mehrbändige Ausgaben der Weltliteratur

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Nach Ende desErsten Weltkrieges, in dem der Verleger zum Militärdienst in der belgischenEtappe eingezogen worden war, kamen schwierige Jahre auf das Unternehmen zu. Im Zuge der fortschreitendenInflation ging die Kaufkraft des Publikums drastisch zurück, so dass die Auflagenzahlen von Faksimile- und Klassiker-Veröffentlichungen rapide sanken.

Der Dom

Von 1919 bis 1927 publizierte Kippenberg die von dem MusikwissenschaftlerHans Kayser edierte, herausragende Sammlung „Der Dom“, die in 13 Bänden Schriften deutscherMystiker, wieJakob Böhme,Meister Eckhart oderHildegard von Bingen, beinhaltete.[3]

Dostojewski:Schuld und Sühne (Libri Librorum, 1921)
Kleist:Erzählungen (Bibliotheca mundi, 1920)
Fremdsprachige Ausgaben (Orbis literarum)

Ein Jahr später begann auf Anregung von Stefan Zweig, der sich auch intensiv an der Herausgabe beteiligte, die Edition der überwiegend fremdsprachigenBuchreihenBibliotheca Mundi (Hrsg. Stefan Zweig, 14 Bände),Libri Librorum (6 Bände) und, als zweites Seitenstück zur Insel-Bücherei in ähnlicher Ausstattung,Pandora (52 Bände). Sie sollten sich als beste Werke der Weltliteratur im Urtext „zumOrbis Literarum zusammenschließen“[4] und den deutschen Lesern den Zugang zu ausländischen Originalwerken ermöglichen, der durch die mit der Inflation einhergehenden Devisenknappheit Anfang der 1920er Jahre stärker beschränkt war. Allerdings brachten alle drei Reihen dem Verlag nicht den erwarteten wirtschaftlichen Erfolg, so dass sie vorzeitig abgebrochen werden mussten. Lagerbestände wurden noch längere Zeit, teilweise in geänderter Ausstattung, vom Verlag angeboten.

Gesamtausgaben

In den 1920er Jahren wurden mehrbändige Ausgaben vonFjodor M. Dostojewski (Übersetzung:Hermann Röhl),Stendhal (Ü:Arthur Schurig,Otto von Taube),Leo Tolstoi,William Shakespeare,Theodor Storm undRainer Maria Rilke herausgegeben
Auch das Gesamtwerk von Goethe wurde in siebzehn Bänden (Dünndruckausgabe) neu aufgelegt; für breitere Käuferschichten erschien der sehr erfolgreiche so genannten Volks-Goethe mit ausgewählten Werken des Dichters in sechs Bänden.

Zweig:Amok (OU, Neuausgabe von 1931 (2.50-M-Bücher))
2.50-Mark-Bücher

Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage auch auf dem Buchmarkt im Ergebnis derWeltwirtschaftskrise legte Kippenberg ab Februar 1931 auf Anregung von Stefan Zweig die Reihe der „2.50-Mark-Bücher“ auf.[5] Damit sollten Erfolgstitel, wie Zweigs Novellenband „Amok“, Huchs dreibändige Geschichte desDreißigjährigen Krieges, nun auf einen Band gekürzt, oder Franks „Räuberbande“, in größeren Stückzahlen weiter verkauft werden. In dieser Reihe erschienen auch Erzählungen vonMaxim Gorki, der zuvor schon in der Insel-Bücherei mit mehreren Bändchen präsent war. Durch die bald hereinbrechende Naziherrschaft verschwanden bis auf die Bände von Huch und Timmermans „Pallieter“ die anderen Autoren aus dem Verlagsprogramm, und die Reihe wurde eingestellt. Später gab es dann ähnliche Reihen zum Preis von 3,75 und 4,50 Mark.

Autoren

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Ausländische Autoren jener Jahre waren unter anderenD. H. Lawrence,Virginia Woolf,Paul Valéry,William Butler Yeats undÉmile Zola.
Unter den zeitgenössischen deutschsprachigen Autoren waren als Erfolsautoren zu finden u. a.Hans Carossa,Egon Caesar Corti,Leonhard Frank,Ricarda Huch,Ernst Penzoldt undStefan Zweig, zu dessen 50. Geburtstag 1931 der Verlag eine Bibliografie seiner Werke im Inselschiff (Weihnachten 1931) und in Buchform (Hrsg.: F. A. Hünich,E. Rieger) veröffentlichte. Ab Anfang der 1930er Jahre war im Verlagsprogramm auchKarl Heinrich Waggerl, der sich in der Folgezeit – Werke Stefan Zweigs durften ab 1936 nicht mehr verkauft werden – bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs zu einem der verkaufsträchtigsten Autoren der Verlags entwickeln sollte.

Faksimile-Ausgaben und Sonderdrucke

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Als besondere Insel-Drucke erschienen die Faksimile-Ausgaben vonBachsMatthäus-Passion (1922) undh-Moll-Messe (1924) sowie dieManessische Liederhandschrift (1926). Zu Kippenbergs 50. Geburtstag im Jahre 1924 wurde die FestschriftNavigare necesse est mit Texten unter anderen vonJohannes R. Becher,Martin Buber,Theodor Däubler und Stefan Zweig sowie mit originalen Grafiken von für den Verlag tätigen Künstlern, wieMarcus Behmer,Frans Masereel oderWalter Tiemann, herausgegeben und anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Verlages ein Verzeichnis mit allen Veröffentlichungen des Hauses.

Machtergreifung der Nationalsozialisten und Zweiter Weltkrieg

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Absenderfreistempel des Verlags vom 2. Dezember 1943 (Verwendung gut einen Tag vor dem Bombenangriff auf Leipzig)

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten sollten rund 30 Insel-Titel von Autoren, die wegen ihrerjüdischen Herkunft oder ihrer politischen Einstellung im Dritten Reich nicht erwünscht waren, aus demVerlagsprogramm entfernt werden. Allerdings erreichte Kippenberg den Verkauf einzelner Titel unter Verzicht auf Werbung bis auf Widerruf seitens der staatlichen Kontrollstellen. So gab es sogar noch Nachauflagen von älteren Buchtiteln von Stefan Zweig, insbesondere aus der Insel-Bücherei. Spätestens ab Frühjahr 1936 war diese Praxis jedoch beendet worden.
Der Verlag überstand die 1930er Jahre und dieKriegszeit durch Publikationen von Klassikern und nicht verbotenen Schriftstellern, wie Hans Carossa,Edzard Schaper,Reinhold Schneider oder dem neu im Programm zu findenden Karl Heinrich Waggerl. Auch die Insel-Bücherei erschien in beachtlichem Umfang weiter und sicherte sich durch nun auch in farbigem Offsetdruck erschienene Bändchen zu Kunst- und Naturthemen einen großen Publikumszuspruch, so dass 1937 das 25-jährige Reihenjubiläum mit einer breiten Palette neuer Titel begangen werden konnte.

In der Nacht vom 3. zum 4. Dezember 1943 wurde das Verlagsgebäude in der Kurzen Straße 7 bei einem verheerendenLuftangriff auf Leipzig vollständig zerstört. Nur gut ein Jahr später(Februar 1945) traf es auch das Privathaus Kippenbergs in Leipzig-Gohlis, wo er den Verlagsbetrieb vorübergehend weitergeführt hatte.

Die Teilung des Verlages nach dem Zweiten Weltkrieg

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Das Wiesbadener Verlagshaus

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Nach Kriegsende, vor dem Hintergrund der sich abzeichnenden deutschen Teilung, gründete Kippenberg eine westdeutsche Niederlassung des Verlags inWiesbaden, deren Leitung sein langjähriger MitarbeiterFriedrich Michael übernahm. Nach dem Tod Kippenbergs am 21. September 1950 in Luzern leitete zunächst seine Tochter Bettina von Bomhard und anschließend ihre ältere Schwester Jutta von Hesler das Wiesbadener Unternehmen weiter.

Das Leipziger Verlagshaus

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Von den sowjetischen Besatzungsbehörden wurde am 1. März 1946 eine Produktionslizenz für Leipzig erteilt, die zwar bereits am 11. April 1946 widerrufen wurde, aber dennoch zunächst den Nachdruck älterer Titel ermöglichte. Erst am 25. Februar 1947 kam es dann zu einer endgültigenLizenzierung des Insel Verlags in Leipzig, dessen „Generalbevollmächtigung“ Richard Köhler erhielt.
In der DDR wurde der Insel Verlag Anton Kippenberg nie komplett verstaatlicht, einzelne Gesellschafteranteile wurden staatseigen oder unter treuhänderische Verwaltung gestellt. Bis 1960 war das ostdeutsche Verlagshaus Hauptsitz des Unternehmens, anschließend das westdeutsche. 1977 wurde der Verlag zusammen mit den Leipziger VerlagenGustav Kiepenheuer, der Dieterich’schen Verlagsbuchhandlung und dem Paul List Verlag zur Verlagsgruppe Kiepenheuer zusammengeschlossen, deren Direktor von 1979 bis 1990 Roland Links war. Das Haus konzentrierte sich in der DDR weiterhin, entgegen anfänglichem Misstrauen der Regierung, auf das humanistische Erbe. Zunächst erschienen auch verstärkt Bücher von sozialistischen Autoren, Ende der 1960er Jahre stand aber das Programm von Kippenberg wieder im Vordergrund der Verlagsarbeit. Werke von Schriftstellern wieRicarda Huch,Hugo von Hofmannsthal,Heinrich Böll,Oscar Wilde,Arthur Rimbaud,Paul Verlaine,Christian Morgenstern oderVirginia Woolf waren in derDDR lange Zeit nur über die Ausgaben des Insel Verlages erhältlich. Des Weiteren wurden Neuausgaben älterer deutscher Literatur und Neuübersetzungen von Standardwerken der Weltliteratur herausgegeben.

Die sorgfältige Gestaltung der Bücher hatte sowohl für das Leipziger als auch für das Frankfurter Haus weiterhin oberste Priorität. Trotz der zunehmenden Engpässe bei der Materialbeschaffung und der unsicheren wirtschaftlichen Situation konnten die Leipziger Produktionen den hohen Ansprüchen der Vorkriegszeit zumeist genügen, obwohl auch der Insel Verlag teilweise mit minderwertigen, holzhaltigen Druckpapieren auskommen musste. Die Zusammenarbeit mit derHochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig sowie die Bereitstellung der Museumsbestände aus Gotha, Dresden oder Weimar stellten hierbei eine große Hilfe dar. Eine Anzahl hochwertiger bibliophiler Buchausgaben wurde vonGerd Prade und dessen Werkstatt gebunden. Die Kooperation mit dem Frankfurter Haus, die nach 1961 merklich erschwert wurde, blieb bis zur Wiedervereinigung Deutschlands erhalten. 1970 kam die gemeinsam angelegte Bibliografie der gesamten Verlagsproduktion der Jahre 1899–1969 heraus, eine weitere für die Insel-Bücherei folgte 1987.

Der westdeutsche Verlag

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1960 wurde die westdeutsche Zweigniederlassung zum Hauptsitz des Verlages bestimmt und der Sitz nach Frankfurt am Main verlegt. 1963 erfolgte die Übernahme durch den Suhrkamp Verlag, zu dem der Insel Verlag bis heute gehört. Die Leitung übernahm der Suhrkamp-VerlegerSiegfried Unseld. Die Vereinigung mit Suhrkamp brachte dem Unternehmen wirtschaftlich neuen Aufschwung.

Die Titelauswahl knüpfte an das ursprüngliche Programm des Verlages an und so wurden mehrbändige Klassikerausgaben von Lessing, Hölderlin, Schiller, Kleist oder E. T. A. Hoffmann herausgegeben. Zeitgenössische Autoren warenReinhold Schneider,Erhart Kästner,Marie Luise Kaschnitz,Hermann Lenz,Mircea Eliade undAndré Kaminski.

Die Tradition der Faksimile-Ausgaben konnte aufrechterhalten werden (GoethesDas römische Carneval, dieHeidelberger Bilderhandschrift des Sachsenspiegels oder dasEvangeliar Heinrich des Löwen erschienen) und 1967 begann dieBibliothek deutscher Erst- und Frühausgaben, in der u. a. Schriften von Schiller, Goethe und Kleist in originalgetreuer Aufmachung publiziert wurden. Neben Goethes Werk bildeten auch Rilkes Bücher weiterhin einen Verlagsschwerpunkt. Ein Hauptanliegen des Hauses war seit Mitte der Sechziger die Herausgabe von Biografien, autobiografischen Texten und Briefwechseln klassischer Schriftsteller.

Ab 1969 erschienen, beginnend mitWalter Schmögners „Drachenbuch“, die „Insel-Bilderbücher“. Sie wurden im glanzkaschierten Pappband aufgebunden und umfassten ca. 40 Seiten. Namhafte in- und ausländische Autoren und Illustratoren, wieJames Krüss,Mordillo oderNicola Bayley, waren bei der Gestaltung dieses neuen Typus von Kinderbüchern in der Bundesrepublik tätig. In den 1980er Jahren wurden viele Titel in die Reihe „Insel-Taschenbücher“ übernommen.

1972 konnte eine eigene Taschenbuchreihe ins Leben gerufen werden, dieInsel-Taschenbücher (it), in der neben Werken der Hausautoren des Verlages auch Schriften der Antike und Reiseliteratur herausgebracht wurden. Die Umschlaggestaltung übernahmWilly Fleckhaus. 1975 fasste derInsel-Almanach (erstmals 1906 erschienen) die letzten 75 Jahre Verlagsarbeit zusammen.[6]

Siegfried Unseld gründete 1981 denDeutschen Klassiker Verlag alsTochterunternehmen von Suhrkamp und Insel. Auch hier wurde auf die besondere Gestaltung der Bücher Wert gelegt und kamen ausgesuchte Materialien für dieEinband- und Seitenausstattung zum Einsatz. Die Bände lagen in sechs aufeinander abgestimmten Blautönen beim Handel vor und enthielten ein eigens für die Bibliothek entwickeltes alterungsbeständigesDünndruckpapier (Persia K). Das Haus verlegte seitdem sowohl klassische belletristische Texte als auch historische, philosophische und politische Schriften.

Mehr als das Leipziger Haus nahm Frankfurt auch französische, portugiesische, englische, italienische und spanische Literatur in sein Verlagsprogramm auf.

War dieInsel-Bücherei einst der finanzielle Rückhalt des Hauses, konnte sich die Buchreihe insbesondere ab den 1970er Jahren nicht mehr gegen preisgünstigereTaschenbuchreihen anderer Verlage behaupten, so dass die Auflagenhöhe immer mehr reduziert wurde. Auch verlor die Reihe durch eine Einbandgestaltung, die derjenigen von Taschenbüchern immer ähnlicher wurde, ihr traditionelles Gesicht. Sogar die Einstellung der Reihe war letztlich im Gespräch, da sich das Problem eines Reihenkonzepts, das der Tradition ebenso wie den modernen Marktanforderungen gerecht wird, zunächst nicht so einfach lösen ließ. Dieser ungünstige Trend bei Inhalt und Form konnte erst zum 75-jährigen Reihenjubiläum 1987 gestoppt werden.

Einen deutlichen Aufschwung nahm die Reihe im Zuge der deutschen Wiedervereinigung.

Der Verlag seit 1991

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Zusammenlegung der beiden Verlagshäuser

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Nach derWiedervereinigung Deutschlands wurden die beiden Teilverlage wieder zusammengeführt. Danach firmierte der Insel Verlag wieder unter beiden Verlagsorten; rechtlich wurde allerdings „Leipzig“ als Niederlassung geführt. Später wurde die nur noch mit wenigen Mitarbeitern besetzte Leipziger Niederlassung geschlossen, da sie für den Weiterbetrieb des Verlages nicht mehr erforderlich war.

Mit zahlreichen Veranstaltungen feierte der Insel Verlag 1999 sein hundertjähriges Bestehen. Drei Jahre später starb Siegfried Unseld, dessen NachfolgeUlla Unseld-Berkéwicz und Philip Roeder antraten.

2005 wurde derVerlag derWeltreligionen als Tochterunternehmen von Insel gegründet.

Das Programm blieb den Grundideen der vorangegangenen Jahrzehnte treu. Neben belletristischer Literatur des 20. Jahrhunderts führt das Haus weiterhin einen großen Klassiker-Bereich. Außerdem finden sich die Sparten Kultur und Geschichte, Sachbuch sowie die Rubrik Kinder und Erwachsene im Gesamtverzeichnis wieder (siehe: Weblinks).Über das Verlagsprogramm und verlegerische Schwerpunkte der aktuellen Editionstätigkeit informierte ab 1906 der jährlich erscheinendeInsel-Almanach. Das Erscheinen war erstmals 1920 unterbrochen worden, da der Almanach im Zuge der ab jenem Jahr neu erschienenen Verlagsschrift „Inselschiff“ eingestellt werden sollte. Nach einer äußerst negativen Reaktion auf die Einstellung in den Käuferkreisen wurde die Ausgabe 1921 wieder fortgesetzt und endetekriegsbedingt 1942. Ab 1952 wurde die Veröffentlichung des Almanachs im Wiesbadener Verlagshaus wieder aufgenommen und endete endgültig 2011. Im Vertriebsgebiet des Leipziger Verlagshauses war der Almanach bis 1990 nicht erhältlich.

Umzug nach Berlin 2010 und Insolvenzverfahren

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Am 6. Februar 2009 informierte die Verlegerin Ulla Unseld-Berkéwicz darüber, dass der Suhrkamp Verlag, und damit auch der Insel Verlag, nach Berlin umziehen werden. Zum Jahreswechsel 2009/2010 nahm der Verlag seine Tätigkeit in Berlin auf; in Frankfurt verblieb eine Dependance, in der alle drei Stiftungen des Verlags weiter tätig sind. Das historischeNicolaihaus in derBrüderstraße inBerlin-Mitte, das als neuer Verlagssitz vorgesehen war, konnte jedoch noch nicht bezogen werden, so dass der Verlag interimistisch in derPappelallee 78–79 (ehemaliger Sitz des Finanzamts Friedrichshain-Prenzlauer Berg) inBerlin-Prenzlauer Berg residieren musste.[7]

Infolge desInsolvenzverfahrens beim Suhrkamp Verlag, das aufgrund von gesellschaftsrechtlichen Streitigkeiten zwischen den Altgesellschaftern und dem 2006 in die Verlagskommanditgesellschaft eingetretenenHans Barlach eingeleitet wurde, stellte auch der Insel Verlag am 3. Juni 2013 einen Insolvenzantrag und beantragteEigenverwaltung.[8] Am 21. Januar 2015 wurde das Insolvenzverfahren des Suhrkamp Verlags durch Umwandlung des Verlages in eine Aktiengesellschaft abgeschlossen.[9]

Neuer Verlagssitz in Berlins Mitte

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Zusammen mit dem Suhrkamp Verlag hat der Insel Verlag seit Ende August 2019 sein neues Domizil in einem teilweise öffentlich zugänglichen Neubau in Berlins Mitte, an der Ecke Torstraße/Rosa-Luxemburg-Platz, mit der Postadresse „Torstraße 44“. Das Betonensemble wurde von dem ArchitektenRoger Bundschuh entworfen, das Innenleben hat das Team von Kinzo geplant.[10]

Buchreihen

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Verlagsverzeichnisse und Werbemittel

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Jüngstes Verzeichnis der lieferbaren Bücher 2007/2008
Letzter Gesamtkatalog im 2. Weltkrieg (Weihnachten 1940)
Erster Gesamtkatalog des Insel Verlags (1913)

Schon von Beginn an präsentierte der Insel Verlag sein Verlagsprogramm oder spezielle Ausschnitte daraus für besondere Themengruppen oder einzelne Autoren in sorgfältig gestalteten Werbematerialien. Diese waren entweder in den Büchern selbst als Einleger zu finden oder wurden über die Buchhandlungen bzw. den Verlag direkt auf Kundenanforderung als größere und umfangreichere Zusammenstellungen bereitgestellt. Das Format reicht dementsprechend vom einfachenWaschzettel bis zur gehefteten Broschüre im A 4–Format, die mit Schwarz-Weiß-Illustrationen ausgestattet war. Letzteres kam ab Mitte der 1920er Jahre insbesondere bei den traditionell vor dem Weihnachtsfest herausgegebenen Werbemitteln zum Einsatz. Der Werbemitteleinsatz endetekriegsbedingt zunächst 1940. In jenem Jahr machte der Verlag zum Weihnachtsfest letztmals vor Kriegsende auf seine Verlagsprodukte mit einer gedruckten Buchankündigung aufmerksam. Erst 1949 in Wiesbaden und 1951 in Leipzig wurde in den beiden Verlagshäusern die Tradition der Werbemittelproduktion wieder aufgenommen. Aufgrund der marktwirtschaftlichen Bedingungen geschah dies im Wiesbadener und später Frankfurter Verlagshaus nachvollziehbarer Weise in wesentlich größerem Umfang als im Leipziger.

In der DDR verkauften sich unter planwirtschaftlichen Handelsbedingungen die Bücher des Insel Verlags auch ohne aufwändige Werbung. Die sog. Waschzettel gab es deshalb in größerem Umfang nur in den 1950er Jahren. Gleichwohl wurden schon zur Fortführung der Verlagstradition und vor allem auch, um ausländische Kunden ansprechen zu können, bis zur Wiedervereinigung Halbjahres- und später Jahresverzeichnisse des Insel Verlags-Programms produziert. Hier wurden häufig gestalterisch anspruchsvolle Einbandentwürfe von namhaften Künstlern, wieHellmuth Tschörtner,Karl-Georg Hirsch oderHeiner Vogel, verwendet.

Die 1969 in Frankfurt begründete Tradition des Erscheinens von kleinen Halbjahresverzeichnissen mit den Neuerscheinungen des Insel Verlags inLeporelloform mit dem Verlagssignet und teilweise Illustrationen wurde bis 2002 gepflegt. Ab Ende der 1970er Jahre[11] wurde im Frankfurter Verlagshaus an die aus der Vorkriegszeit bekannten großformatigen Werbebroschüren angeknüpft, die nun aber primär für den Einkauf des Buchhandels bestimmt waren. Sie erschienen als mehrfarbige und auf Kunstdruckpapier gedruckte Programmankündigungen jeweils zum Frühjahr und zum Herbst eines jeden Jahres. Ihr Umfang lag anfänglich bei 2–4 Dutzend Seiten. Im Herbst 2010 wechselte ihre Bezeichnung – sie wurden nunmehr als Halbjahresverzeichnisse ediert. Ab 2. Halbjahr 2011 erhöhte sich ihr Umfang merklich und schwankt seitdem zwischen 80 und 120 Seiten. Darüber hinaus stellt der Verlag für erfolgreiche klassische und Gegenwartsautoren des Verlagsprogramms besondere Werbemittel her, wie Bucheinleger, Werbebroschüren, Plakate oder Zeitungen. Dies trifft z. B. auf Friedrich Schiller, Hermann Hesse sowieSigrid Damm undRalf Rothmann zu.

Verlagsarchiv

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Das Verlagsarchiv der Buchproduktion befindet sich seit 2010 im Deutschen Literaturarchiv Marbach, wohin es vom Verlag anlässlich des Umzugs nach Berlin veräußert wurde. Es besteht aus den Produktionsarchiven des Hauptprogramms von 1899 bis 2002 und der Insel-Bücherei von 1912 bis 2002.[12]

Siehe auch

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Literatur

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  • John D. Brinks:Vom Ornament zur Linie. Der frühe Insel-Verlag 1899 bis 1924. 2 Bände. Triton, Laubach 2000,ISBN 3-935518-00-5.
  • Bettina Jütte:Verlagslizenzierungen in der Sowjetischen Besatzungszone (1945–1949). Walter de Gruyter, Berlin 2010,ISBN 978-3-11-023011-6
  • Anton Kippenberg, Stefan Zweig:Briefwechsel 1905–1937. Insel Verlag, Berlin 2022,ISBN 978-3-458-17551-3
  • Heinz Sarkowski:Der Insel Verlag. Eine Bibliographie 1899–1969. Insel, Frankfurt am Main 1970, (2. Auflage, Frankfurt am Main und Leipzig 1999,ISBN 3-458-15611-9).
  • Heinz Sarkowski:Der Insel-Verlag 1899–1999. Die Geschichte des Verlags. (Chronik 1965–1999 von Wolfgang Jeske. Eingeleitet von Siegfried Unseld). Insel, Frankfurt am Main/Leipzig 1999,ISBN 3-458-16985-7.
  • Christian Wegner (Bearb.):Verzeichnis aller Veröffentlichungen des Insel Verlages 1899–1924. Etwa 1500 Einträge. Leipzig 1924.
  • Bernhard Zeller (Hrsg.):Die Insel. Eine Ausstellung zur Geschichte des Verlages unter Anton und Katharina Kippenberg. Ausstellungskatalog. Deutsches Literaturarchiv Marbach 1965.
  • 100 Jahre Insel Verlag 1899–1999. Insel, Frankfurt am Main und Leipzig 1999,ISBN 3-458-34400-4.

Weblinks

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Commons: Insel Verlag – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Insel-Verlag – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise

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  1. Vergleiche die Katalogisierung in derDNB.
  2. Die Inhaltsangaben der einzelnen Ausgaben sind über die Bibliografie von Heinz Sarkowski (Der Insel Verlag. Eine Bibliographie 1899–1969. Insel Verlag, Frankfurt am Main 1970) erschlossen.
  3. 1980 wurde die Ausgabe in 1200 Exemplaren im Frankfurter Verlagshaus faksimiliert erneut herausgegeben.
  4. Insel-Verlag zu Leipzig:Orbis Literarum (Verlagswerbung I.V. 439, ca. 1920).
  5. Die Ankündigung der ersten drei Titel erfolgte im Börsenblatt Nummer 28 vom 3. Februar 1931, S. 640 f. (SLUB Digitalisat).
  6. siehe Bestand der Reihe Insel-Taschenbuch in der Deutschen Nationalbibliothek unterhttp://d-nb.info/014538911.
  7. Vgl. den FAZ.net-Artikel vom 22. Februar 2009 zum geplanten Umzug nach BerlinSuhrkamp-Verlegerin Unseld-Berkéwicz „Wir planen den Umzug zur Jahreswende“.
  8. Insel Verlag meldet Insolvenz an. welt.de, 1. Juli 2013, abgerufen am 2. Juli 2013. 
  9. cbu/dpa:Suhrkamp: Umbau in eine Aktiengesellschaft steht. In:Spiegel online, 21. Januar 2015.
  10. Gerrit Bartels:Der Suhrkamp Verlag ist ein zweites Mal in Berlin angekommen (Der Tagesspiegel vom 25. August 2019),BauNetz Media GmbH: Suhrkamp-Haus in Berlin von Roger Bundschuh und Kinzo. 22. Juni 2020, abgerufen am 3. November 2022. , und die online-PräsentationKinzo-Berlin.
  11. Beim Verlag liegen keine Informationen über den Beginn dieser unnummerierten Werbeschriftenreihe vor; es sind jedoch Ausgaben von 1979 bekannt.
  12. Vergleiche die Bestandsangaben des Literaturarchivs (Hauptprogramm undInsel-Bücherei).
Normdaten (Körperschaft):GND:16088280-1 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS) |LCCN:n83031113 |VIAF:133001415 | | Anmerkung:VIAF:133001415 für Insel Verlag Frankfurt am Main.

52.54313.4141Koordinaten:52° 32′ 34,8″ N,13° 24′ 50,8″ O

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