Idesbald EichelerOCist (*5. Dezember1896 inAntwerpen alsJosef Eicheler; †6. Juli1971 inWindeck, OrtsteilDattenfeld) war ein deutscherZisterzienserabt derAbtei Marienstatt und Ordenshistoriker.
Josef Eicheler, dessen Vater ein aus demWesterwald stammender Kaufmann war, besuchte dasPrivate Gymnasium Marienstatt in derAbtei Marienstatt und ein Gymnasium inHadamar, nahm amErsten Weltkrieg teil und trat 1922 in das Zisterzienserkloster Marienstatt ein, das er von der Schule her kannte. Er nahm denOrdensnamen Idesbald an (nach dem Zisterzienser Idesbald von Dünen, 1090–1167, aus dem heute belgischenKloster Ten Duinen). 1926 wurde er zum Priester geweiht und setzte sein Theologiestudium an derUniversität Freiburg in der Schweiz fort. Dort wurde er 1930 mit einer Dissertation überDieKongregationen des Zisterzienserordens. Ursprung der Zisterzienserkongregationen und ihr Verhältnis zur Verfassung und zumGeneralkapitel des Ordens promoviert.[1]
1936 wurde Idesbald Eicheler als Nachfolger vonEberhard Hoffmann zum 50. Abt von Marienstatt gewählt.[2] Im Januar 1971 legte er sein Amt nieder. Er starb ein halbes Jahr später.
Vorgänger | Amt | Nachfolger |
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Eberhard Hoffmann | Abt von Marienstatt 1936–1971 | Thomas Denter |
Personendaten | |
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NAME | Eicheler, Idesbald |
ALTERNATIVNAMEN | Eicheler, Josef (Geburtsname) |
KURZBESCHREIBUNG | deutscher Zisterzienserabt der Abtei Marienstatt und Ordenshistoriker |
GEBURTSDATUM | 5. Dezember 1896 |
GEBURTSORT | Antwerpen |
STERBEDATUM | 6. Juli 1971 |
STERBEORT | Windeck, OrtsteilDattenfeld |