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| iWork | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Entwickler | Apple |
| Erscheinungsjahr | 11. Januar 2005 |
| Aktuelle Version | 14.0[1][2] (2. April 2024) |
| Betriebssystem | macOS,iOSiPadOS |
| Programmiersprache | C, JavaScript, Objective-C |
| Kategorie | Büroanwendung,Textverarbeitung |
| Lizenz | Proprietär |
| deutschsprachig | ja |
| iWork-Website | |
iWork ist dasOffice-Paket vonApple für die BetriebssystememacOS,iPadOS undiOS. Es enthält dasTextverarbeitungsprogrammPages, dasPräsentationsprogrammKeynote und das TabellenkalkulationsprogrammNumbers. Der Begriff iWork wird nicht mehr offiziell von Apple verwendet, sondern die Programme werden seit 2017 einzeln beim Namen genannt.
iWork trat neben das veraltete und nur behelfsmäßig alsCarbon-Programm auf Mac OS X portierteAppleWorks, das von Apple nicht mehr unterstützt wird. Ein neues Büropaket als Nachfolger von AppleWorks war zuvor lange erwartet worden. Apple wählte jedoch nicht den gemeinhin erwarteten NameniWorks, sondern den Namen iWork, was im Englischen wie „I work“ (deutsch: „ich arbeite“) klingt. iWork war vormals der Name eines Programms zur Zeiterfassung und Rechnungserstellung, bis Apple die Rechte an dem Namen erwarb.
Das Paket iWork wird nicht mit Versionsnummern bezeichnet, sondern erhält die zweistellige Jahreszahl als Versionsnummer (bspw.iWork ’09), da die einzelnen Programme in unterschiedlichen Versionsgenerationen vorliegen. Ab Januar 2009 war iWork auch als Paket mit Mac OS X undiLife vergünstigt erhältlich.
MitiWork.com stellte Apple darüber hinaus eine internetbasierte Ergänzung für iWork zur Verfügung, mit der man Dokumente gemeinsam mit anderen Personen betrachten und kommentieren konnte. Die Dokumente konnten jedoch nicht online bearbeitet werden.[3]
Anfang 2010 stellte Apple zusammen mit demiPad auch eine iWork-Version für das Betriebssystem iOS vor.[4] Seit Mai 2011 sind die Programme auch für dasiPhone und deniPod touch verfügbar.
iWork.com wurde am 31. Juli 2012 im Zuge der Umstellung aufiCloud eingestellt.[5] Ein Jahr später stellte Apple während derWWDC 2013 einen in iCloud integrierten Nachfolgedienst vor, mit der man iWork-kompatible Formate direkt imWebbrowser editieren kann.
Am 22. Oktober 2013 stellte Apple neue Versionen von iWork vor, die eine übersichtlichere Benutzeroberfläche haben und ein einheitliches Dateiformat unter iOS und OS X nutzen. Der Funktionsumfang der Programme wurde allerdings reduziert, so sind z. B. Serienbriefe nicht mehr möglich, verknüpfte Textfelder werden nicht mehr unterstützt und der Funktionsumfang zur Animation bei Präsentationen wurde reduziert.[6][7]
Außerdem kündigte Apple im Herbst 2013 an, dass das iWork-Paket zukünftig beim Kauf eines neuen Macs oder iOS-Gerätes kostenlos erhältlich ist,[8] seit 2017 sind die entsprechenden Apps generell kostenlos verfügbar.[9]
Seit 2016 ist die gleichzeitige Zusammenarbeit mehrerer Personen an einem Dokument möglich, indem der Besitzer das Dokument über einen Link für andere Personen zum Bearbeiten freigibt.[10]
Seit 2017 verwendet Apple den Begriff iWork nicht mehr offiziell. Stattdessen werden Pages, Keynote und Numbers einzeln bezeichnet.
Seit dem 31. März 2020 führt Apple alle iWork-Programme auf allen Betriebssystemen unter derselben Versionsnummer.