DieInternet Corporation for Assigned Names and Numbers (kurz:ICANN) koordiniert die Vergabe von einmaligen Namen und Adressen imInternet. Dazu gehört die Koordination desDomain Name Systems und die Zuteilung vonIP-Adressen, was auch als „IANA-Funktion“ (abgeleitet von engl.Internet Assigned Numbers Authority) bezeichnet wird. Die ICANN hat ihren Hauptsitz inLos Angeles und ist inKalifornien alsNon-Profit-Organisation eingetragen.
Die IANA-Funktion zur Zuteilung von Namen und Adressen war imArpanet und später imInternet ursprünglich dem US-amerikanischen InformatikerJon Postel übertragen worden, der hierzu von derDARPA, einer Forschungsagentur der US-amerikanischen Streitkräfte, beauftragt worden war. Beim Auslaufen der Förderprogramme von DARPA und der ForschungsstiftungNSF in den 1990er Jahren entwickelte sich das Internet von einem Netzwerk für Hochschulen und Militär zu einem kommerziellen Rechnernetzwerk. Die Verantwortung zur Aufsicht über die Ausübung der IANA-Funktion ging dabei von der DARPA zur nationalen Telekommunikationsbehörde der Vereinigten Staaten, derNational Telecommunications and Information Administration (NTIA), über, welche beimUnited States Department of Commerce (US-Handelsministerium) angesiedelt ist.
Die NTIA schlug im Februar 1998 in einem „Green Paper“ die Gründung einer neuen gemeinnützigen Organisation vor, die mit der IANA-Funktion beauftragt werden sollte.[3] Am 5. Juni 1998 erklärte die NTIA in einem „White Paper“, die US-amerikanische Bundesregierung sei bereit, eine solche Organisation anzuerkennen und mit der IANA-Funktion und anderen Aufgaben vertraglich zu beauftragen.
Ursprünglich sollte die ICANN von einem 19-köpfigenBoard of Directors geführt werden, von denen neun von der öffentlichen Nutzerschaft gewählt werden. Nachdem zunächst das Board übergangsweise intern besetzt worden war, fand im Jahr 2000 eine online durchgeführte Direktwahl für fünf Direktorenplätze statt, jeweils einer pro Kontinent. Drei der gewählten Direktoren war seinerzeit eine Nähe zur ICANN nachgesagt worden, während mitAndy Müller-Maguhn für Europa undKarl Auerbach für Nordamerika zwei Kritiker gewählt wurden.[4] Im Jahr 2002 kam es zu einem Konflikt, und Auerbach obsiegte vor einemSuperior Court in Kalifornien mit einer Klage auf Einsicht in die Geschäftsbücher. Im selben Jahr wurde daraufhin eine neue Satzung beschlossen, in der die ICANN neu strukturiert wurde. Die öffentliche Direktwahl wurde abgeschafft, und die Amtszeit der fünf öffentlichen Vertreter endete mit Ablauf des Jahres 2003.
Im Februar 2011 hat die ICANN die letzten freienIPv4-Adressblöcke an dieRegional Internet Registries zugeteilt und aufIPv6 verwiesen, bei dem genügend freie Adressen zur Verfügung stehen.[5]
Im Juni 2011 beschloss die ICANN, ein offenes, kostenpflichtiges Bewerbungsverfahren zur Einführungneuer generischer Top-Level-Domains durchzuführen. Während der offiziellen Bewerbungsphase vom 12. Januar bis zum 20. April 2012 wurden 1.930 Bewerbungen eingereicht.[6][7][8] Die schrittweise Einführung der ersten neuen gTLDs begann am 23. Oktober 2013.
Im Juni 2012 bezog die ICANN einen neuen Hauptsitz im OrtsteilPlaya Vista inLos Angeles, wenige Kilometer vom alten Standort inMarina del Rey entfernt.
Über die Zukunft der ICANN wird seit längerem diskutiert. Der im September 2016 auslaufende Vertrag zwischen der US-amerikanischen Bundesregierung und der ICANN bot einen Anlass, die Wahrnehmung der IANA-Funktion grundlegend zu überdenken und gegebenenfalls in neue Hände zu geben.
Im März 2014 hatte die NTIA angekündigt, beim Auslaufen des Vertrags die Aufsicht über die ICANN abzugeben[9] – allerdings nur, wenn sich auch andere Regierungen aus der Kontrolle der ICANN heraushielten.[10] Spätestens im Sommer 2015 sollte der NTIA dazu ein Vorschlag vorgelegt werden.[10] Nachgedacht wurde auch über die Ansiedelung der IANA-Funktion bei denVereinten Nationen.[11]
Im März 2016 haben sich die Gremien der ICANN jedoch auf ihrem 55. Treffen in der marokkanischen StadtMarrakesch auf ein Modell für die Weiterführung ihrer Aufgaben, die Verwaltung der zentralen Rootzone und weiterer zentraler Datenbanken, ohne Aufsicht der US-amerikanischen Regierung geeinigt. Die Kontrolle der IANA-Funktion soll demnach durch die Selbstverwaltungsgremien der ICANN selbst erfolgen.Die Prüfung durch die NTIA und die Beratung im US-amerikanischen Kongress schlossen sich an – vor dem Hintergrund der scheidendenRegierung Obama und vor denPräsidentschaftswahlen im November 2016.[12][13] Die Zustimmung wurde in Zusammenhang mit Bemühungen der US-amerikanischen Seite gesehen, im Nachgang zurSnowden-Affäre gegenüber anderen Staaten versöhnlicher aufzutreten.[14]
Am 29. September 2016 hatten die vier von derrepublikanischen Partei dominierten US-amerikanischen Bundesstaaten Arizona, Oklahoma, Texas und Nevada kurz vor dem Auslaufen des Vertrags den Versuch unternommen, die Privatisierung der zentralen Rootzone mit Hilfe eines Antrags auf eineeinstweilige Verfügung zu stoppen. Dazu riefen sie das Bundesbezirksgericht in Galveston, Texas, an.[13][15] Der Antrag wurde jedoch zurückgewiesen, so dass die Aufsicht der US-amerikanischen Bundesregierung über die ICANN wie vorgesehen am 30. September auslief.[16][14]
Damit das Internet funktioniert, müssen bestimmte Namen und Adressen weltweit einmalig sein. Deshalb vergibt die ICANN diese Namen und Adressen entweder direkt an anfragende Personen und Organisationen, oder in größeren Blöcken an regionale Organisationen, die die Weitervergabe regeln. Zu den Aufgaben der ICANN gehört die Durchführung derIANA-Funktion, die folgendes umfasst:
Daneben koordiniert die ICANN den Betrieb derRoot-Nameserver und betreibt selbst einen davon. Auch die Verwaltung des DNSSEC-Schlüssels für dieRoot-Zone gehört zum Aufgabenbereich.
Nach ihrem Selbstverständnis arbeitet die ICANN basisorientiert („bottom up“), konsensgesteuert („consensus-driven“) und unter Einbeziehung verschiedener Interessensgruppen („multi-stakeholder model“).[17]
Als zivilrechtliche Non-Profit-Organisation hat die ICANN keine staatlichen Befugnisse. Die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen, etwa Registries, wird daher über zivilrechtliche Verträge geregelt. Mit Hauptsitz in Kalifornien unterliegt die ICANN US-amerikanischer Rechtsprechung.
Die US-Regierung legitimiert die ICANN durch verschiedene Vereinbarungen und den Vertrag zur Durchführung der IANA-Funktion. Seit dem 1. Oktober 2009 ersetzt eine gemeinsame „Erklärung verbindlicher Vereinbarungen“ (Affirmation of Commitments) das bisherige Abkommen (Joint Project Agreement, JPA), womit Vertreter der Regierungen und betroffene Interessengruppen regelmäßig prüfen sollen, ob die ICANN ihren Aufgaben satzungsgemäß nachkommt.[18] Regierungsvertreter aller Staaten haben die Möglichkeit, über dasGovernmental Advisory Committee (siehe AbschnittOrganisation) beratend an den ICANN-Tätigkeiten mitzuwirken.
Der IANA-Vertrag ist davon unberührt. In diesem sind die Anforderungen und Aufgaben der IANA-Funktion vorgegeben. So darf die ICANN etwa nicht eigenmächtig Änderungen an denTop-Level-Domains in der Root-Zone durchführen, sondern muss diese zur Freigabe an die NTIA geben, die wiederumVerisign als Betreiber des „A“-Root-Nameservers zur Umsetzung der Änderung autorisiert.[19] Seit der ersten Beauftragung im Jahr 2000 erneuert dieNTIA den befristeten Auftrag regelmäßig, zuletzt für den Zeitraum Oktober 2012 bis September 2015, mit Option zur Verlängerung bis September 2019. Die NTIA behält sich das Recht vor, nach Auslauf des Vertrags den Auftrag anderweitig zu vergeben.
Die ICANN besteht aus verschiedenen Organen, deren Aufgaben in der Satzung der ICANN festgelegt sind. Zentrales Organ ist das aus 21 Mitgliedern bestehendeBoard of Directors, von denen 16 Mitglieder stimmberechtigt sind. Im November 2013 wurde mitWolfgang Kleinwächter auch ein renommierter deutscher Akademiker in das Board gewählt. Acht stimmberechtigte Board-Mitglieder werden von einem Nominierungskomitee gewählt und sieben von den ICANN-Organen ASO, ccNSO, GNSO und ALAC. Die Satzung sieht bei der Auswahl der Mitglieder eine geographische und kulturelle Diversität vor. Diese 15 Mitglieder wählen einen Kandidaten für die Position des Präsidenten undCEOs, der ebenfalls stimmberechtigtes Board-Mitglied wird. Fünf weitere Board-Mitglieder ohne Stimmrecht werden von beratenden Organen nominiert. Aus den bestehenden Mitgliedern ernennt das Board einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter. Die staatlichen Regierungen sind an der Selbstverwaltung der ICANN gleichberechtigt mit anderen „Stakeholdern“ beteiligt. In Deutschland sind die Parlamente insoweit nicht beteiligt.[16]
Von 2003 bis 2009 war Paul Twomey Präsident und CEO. Seine Nachfolge übernahm Rod Beckstrom, der Juni 2012 seinen Vertrag auslaufen ließ. Von September 2012 bis März 2016 warFadi Chehadé Präsident und CEO der ICANN, der im Mai 2016 von Göran Marby abgelöst wurde. Vorsitzender des Gremiums istSteve Crocker, der 2011 die Nachfolge von Peter Dengate Thrush übernahm.
DieAddress Supporting Organization (ASO) vertritt die Interessen derRegional Internet Registries (RIRs), die für die Vergabe vonIP-Adressblöcken zuständig sind. Seit Oktober 2004 werden die Aufgaben der ASO von der externenNumber Resource Organization durchgeführt, die von den RIRs gegründet wurde.[20] Der Umstand ist eher formaler Natur, faktisch sind die RIRs seit Gründung der ICANN an der Entwicklung von Richtlinien zur Adressvergabe beteiligt und haben Stimmrecht im Board of Directors.
In derCountry Code Names Supporting Organization (ccNSO) sind die Betreiber derländerspezifischen Top-Level-Domains (ccTLD) wie.at,.ch,.de oder.lu vertreten. Die ICANN legt hierbei die Liste der Zwei-Buchstaben-Kürzel nicht selbst fest, sondern übernimmt diese aus derISO 3166. Hinzugekommen sind allerdingsinternationalisierte ccTLDs, also Länderkürzel in der jeweiligen Schriftsprache, zum Beispiel.中国 als Alternative zu.cn. Da dieNTIA keine Verträge mit Staaten oder staatlich legitimierten ccTLD-Betreibern unterhält, fungiert die ccNSO als Sprachrohr zwischen diesen.
Den Betreibern von ccTLDs steht es frei, eigene Richtlinien bei der Vergabe von Domainnamen anzuwenden. Ein Konsens in der ICANN ist dazu nicht notwendig. Bereits 1998 hat die NTIA im „White Paper“ anderen Staaten die Autorität bei der Aufstellung von ccTLD-Richtlinien zugestanden: „Of course, national governments now have, and will continue to have, authority to manage or establish policy for their own ccTLDs.“[21]
DieGeneric Names Supporting Organization (GNSO) entwickelt Richtlinien und Empfehlungen bezüglichgenerischer Top-Level-Domains (gTLD) wie.com,.info,.museum oder.net. Sie besteht aus Untergruppen zur Interessensvertretung von kommerziellen und nichtkommerziellenRegistrants und Internetnutzern,Registrars undRegistries. Die GNSO entwickelt Richtlinien, um bei gTLDs etwa den freien Wettbewerb zu fördern, Namensstreitigkeiten aufzulösen oder den Umgang mit abgelaufenen Domain-Registrierungen zu regeln. Auch die Klärung rechtlicher und organisatorischer Fragen bei der Einführungneuer gTLDs liegt im Aufgabenbereich der GNSO.
Anders als ccTLDs unterliegen gTLDs einer stärkeren Regulierung durch die ICANN. Unternehmen, die Domainregistrierungen unterhalb einer gTLD anbieten wollen, müssen sich entweder kostenpflichtig als Registrar durch die ICANN akkreditieren lassen oderReseller eines akkreditierten Registrars werden.
Daneben besteht die ICANN aus verschiedenen Beiräten, die hauptsächlich eine beratende Funktion haben. Im Board of Directors sind die meisten Beiräte ohne Stimmrecht vertreten. Dazu gehört dasGovernmental Advisory Committee (GAC), an dem Regierungsvertreter aus über 100 Staaten teilnehmen.
DasAt-Large Advisory Committee (ALAC) versteht sich als Stimme des individuellen Nutzers, wobei jedoch nur Interessensvereinigungen und Nutzergruppen beitreten können. Über 200 Gruppen nehmen teil[22], unter anderem dieDeutsche Vereinigung für Datenschutz,digitalcourage (vormals FoeBuD), dieHumanistische Union, Load, Wikimedia Österreich und Wikimedia CH. Ursprünglich in einer rein beratenden Funktion, stellt das ALAC seit einer Satzungsänderung Oktober 2010 auch ein stimmberechtigtes Mitglied im Board of Directors.[23]
DasSecurity and Stability Advisory Committee (SSAC) und dasRoot Server System Advisory Committee (RSSAC) geben Empfehlungen an das Board bezüglich Sicherheit und technischer Risiken. Das SSAC veröffentlicht Berichte zu spezifischen Fragestellungen, in denen es etwa davon abrät,internationalisierte Top-Level-Domains mit nur einem Zeichen einzuführen, oder Top-Level-Domains als punktlose Domainnamen in Form vonhttp://example zu nutzen.[24]
Die ICANN finanziert sich aus Gebühren, die sie gegenüber gTLD-Registries und gTLD-Registrars, ccTLD-Registries undRegional Internet Registries erhebt. Ein geringer Teil der Einnahmen besteht ausSponsoring durch Unternehmen, die bei ICANN-Meetings werben. Für dasFiskaljahr 2012 waren im Juni selben Jahres Einnahmen in Höhe von 90 Millionen US$ projiziert. 71 Millionen US$ stammen aus den üblichen ICANN-Tätigkeiten und 19 Millionen US$ sind der erste Anteil der Bewerbungseinnahmen neuer gTLDs.[25] Für die Erbringung der IANA-Funktion ist seitens derNTIA keine Bezahlung vorgesehen.
In der Gründungszeit, als die Finanzierungsstruktur noch nicht etabliert war, erhielt die ICANN Darlehen und Spenden von verschiedenen Kommunikationsunternehmen. DieMarkle Foundation gewährte eine Förderung über 200.000 US$.[26]
Im Zuge der Einführung neuer generischer Top-Level-Domains wurde die ICANN einer breiteren Öffentlichkeit bekannt. Nachdem 2000 und 2004 erste Testläufe durchgeführt wurden, hat die Organisation im Jahr 2013 tausende neue Endungen wie.xyz,.shop,.app,.swiss oder.berlin eingeführt. Für jede Bewerbung erhob die ICANN eine Gebühr von 185.000 Dollar, dazu kommen weitere Einnahmen im Falle der tatsächlichen Zulassung einer Domain. Insgesamt hat die ICANN durch das sogenannte „New gTLD“-Programm mehrere Millionen eingenommen.
Kritiker prägten für die ICANN den BegriffWeltregierung des Internets, zum Beispiel titelteDetlef Borchers im Juni 2000 einen Online-Artikel derNZZ: „I can, you can. Weltregierung von morgen oder globale Inkompetenz?“[27] Die ICANN selbst verwendet diesen Begriff nicht und beschränkt ihre Darstellung auf die Koordination und Verwaltung technischer Parameter.
Von verschiedenen Seiten wird das Management derRoot-Nameserver kritisiert und es gibt einige Betreiber alternativer Root-Zonen. Insbesondere die Abhängigkeit von der US-Regierung ist dabei häufig genannter Kritikpunkt. Die ICANN entscheidet, wem sie die Verwaltung einer länderspezifischen TLD überträgt. So wurde im Rahmen desAfghanistankriegs die Verwaltung der afghanischen TLD.af ausgesetzt, bis eine neue Regierung an der Macht war. Die nordkoreanische TLD.kp wurde unter Verweis auf Formfehler drei Jahre lang nicht in Betrieb genommen.[28] Die Betreiber der irakischen TLD.iq wurden kurz nach der Inbetriebnahme der TLD im Jahr 2002 in den USA verhaftet und wegen Verstößen gegen das US-Außenhandelsgesetz und der Unterstützung eines Mitglieds der TerrororganisationHamas zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt. Die TLD blieb bis zur Übergabe der Verwaltung an dieÜbergangsregierung im Jahr 2005 inaktiv. DasOpen Root Server Network (ORSN) ist ein alternatives Root-Nameserver-Netzwerk mit dem Ziel, die Einflussnahme der ICANN auf die Root-Zone und damit dasDomain Name System zu mindern. ORSN war von 2002 bis 2008 mit überwiegend europäischen Servern aktiv und ist seit 2013 erneut in Betrieb. Die Root-Zone wird von den ICANN-Servern kopiert und Änderungen manuell gesichtet, es wurden keine eigenen TLDs verwendet.
Ein in der Vergangenheit geäußerter Kritikpunkt, so auch von ORSN, war, dass 9 der 13 Root-Nameserver ihren Standort in den USA hatten, was die Stabilität für Nutzer aus anderen Ländern gefährden könnte. Mit der großflächigen Einführung vonAnycast sind die Standorte nun jedoch weltweit verteilt.
DasWatchblog ICANNWatch.org berichtete von 1999 bis 2010 über die Entwicklungen und Entscheidungen der ICANN.
Jana Gernroth:Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) und die Verwaltung des Internets. Universitätsverlag Ilmenau, Ilmenau 2008,ISBN 978-3-939473-28-2 (db-thueringen.de [PDF;1,5MB]).
Matthias Hartwig:ICANN – Governance by Technical Necessity. In: Armin von Bogdandy, Rüdiger Wolfrum, Jochen von Bernstorff, Philipp Dann und Matthias Goldmann (Hrsg.):The Exercise of Public Authority by International Institutions: International Institutional Law. Springer Verlag, Heidelberg, Dordrecht, London, New York 2010,ISBN 978-3-642-04530-1,S.575–605.
Ingrid Hamm, Marcel Machill (Hrsg.):Wer regiert das Internet? ICANN als Fallbeispiel für Global Internet Governance. Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh 2001.
↑Fridtjof Küchemann:Netzverwaltung Icann Amerika verzichtet auf Kontrolle. In:Frankfurter Allgemeine Zeitung. 17. März 2014,ISSN0174-4909 (faz.net [abgerufen am 1. April 2016]).
↑Wolfgang Kleinwächter: Gibt die US-Regierung die Aufsicht über den Internet Root ab? In: Telepolis. 20. Januar 2015, abgerufen am 1. April 2016 (darin fehlerhaft das Datum, zu dem der Vertrag zwischen der amerikanischen Regierung und der ICANN ausläuft; richtigerweise wäre dies der September 2016).