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IBM PS/1

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IBM PS/1
HerstellerIBM
TypHeimcomputer
Veröffentlichung1990
Produktionsende1994
Neupreis990 DM
ProzessorIntel 80286 @ 10 MHz /
Intel 80386 @ 20 MHz
Arbeitsspeicher512 KB bis 6 MB
Grafik512 KB
SoundNicht vorhanden
Datenträger40 MB HDD IDE
BetriebssystemPC-DOS 4.01 im ROM

Mit demIBM PS/1Personal Computer unternahmIBM im Jahr1990, fünf Jahre nach demIBM PCjr einen erneuten Versuch, sich imHeimcomputer-Markt zu etablieren. Im September1994 wurde der PS/1 durch denIBM Aptiva ersetzt. Alle PS/1- und Aptiva-Modelle hatten ein eingebautesModem zum Zugriff auf Online-Hilfe und vorinstallierte Software.

Position innerhalb der Marke IBM

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IBM PS/1 2168

Die Bezeichnung „PS/1“ sollte eine gegenüber der professionellen ProduktliniePS/2 eingeschränkt leistungsfähige Maschine andeuten. Im Gegensatz zum PCjr hatte der PS/1 jedoch einen höheren Grad von Kompatibilität mit den PS/2-Systemen.Die PS/1-Familie war für Einsteiger gedacht und wurde in ganz normalen Elektronik-Geschäften zusammen mit vergleichbaren Angeboten vonCompaq,Hewlett-Packard,Packard Bell und anderen verkauft, ein Abrücken von der bisher üblichen Strategie, dass IBM-Produkte nur bei IBM selbst zu kaufen waren.Alle PS/1-Modelle enthielten ein Modem, so dass die Benutzer online bei IBM Hilfe anfordern konnten.Eine Besonderheit an allen PS/1-Modellen war es, dass man den ursprünglichen Zustand des BIOS wiederherstellen konnte, wenn man beim Einschalten des Rechners beide Mausknöpfe gedrückt hielt und diese erst nach Beendigung desPower-on self-test losließ. Bei den Modellen 2011 und 2121 führte dieses Verfahren auch dazu, dass dasPC-DOS von einem eingebautenROM gebootet wurde anstatt von der Festplatte. Auf diese Weise hatten die PS/1-Systeme einen elementaren Schutz vor Viren, da sich immer der Zustand der Werksauslieferung wiederherstellen ließ.

Im Lauf der Produktion der PS/1-Systeme gab es unterschiedliche Gehäuse:

  • 2011 Proprietärer Entwurf, Stromversorgung im Bildschirm
  • 2121 Proprietärer Entwurf, Stromversorgung im Bildschirm, einISA-Steckplatz
  • 2123 Basiert auf demIBM PS/2 Modell 30, nur wenige Exemplare wurden hergestellt
  • 2133 Desktop-Modell. Die beiden Ziffern 3 beziehen sich auf die Anzahl der verfügbarenISA-Erweiterungs-Steckplätze undLaufwerksschächte; CPUs vom Intel 80486SX bis 80486DX-33 (Untermodell 575)
  • 2155 Desktop-Modell. Die beiden Ziffern 5 beziehen sich auf die Anzahl der verfügbaren Erweiterungs-Steckplätze und Laufwerksschächte
  • 2168 Tower-Modell. Die Ziffern 6 und 8 beziehen sich auf die Anzahl der verfügbaren Erweiterungs-Steckplätze und Laufwerksschächte

Die Gehäuse 2133 und 2155 wurden in verschiedenen Modelljahren eingesetzt; das Tower-Gerät 2168 erschien erst später.

„DOS in ROM“ Modelle

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Der ursprüngliche PS/1 enthielt eine 10 MHzIntel 80286 CPU und wurde mit dem Ziel entwickelt, leicht einzurichten und leicht zu benutzen zu sein. IBM traf die eher ungewöhnliche Entscheidung, dasNetzteil und weitere Elektronik imMonitor unterzubringen. Die frühen Modelle 2011 und 2121 starteten das DOS aus einem ROM und zeigten zu Beginn einen viergeteilten graphischen Bildschirm, der direkten Zugang zu Hilfe-Informationen, Microsoft Works, eigener Software und dem DOS-Kommandoprozessor bot. Sie hatten 1 MB Hauptspeicher, ein eingebautes 2400-Baud-Modem, eine optionale 30-MB-Festplatte und eine optionaleSoundkarte.[1]IBM vertrieb außerdem ein 5,25"-Diskettenlaufwerk und eineAdapter Card Unit (ACU), um Erweiterungskarten von Drittanbietern aufzunehmen. Das Modell 2121 verwendete das gleiche Gehäuse wie die 2011, aber hatte einen ISA-Erweiterungssteckplatz im Inneren des Gehäuses. Der Hauptspeicher konnte mit einem proprietären 4-MB-Speichermodul von 2 MB auf 6 MB erweitert werden.

Die ersten PS/1-Modelle (2011, 2121) boten zu wenig Erweiterungsmöglichkeiten, vor allem wegen fehlender ISA-Erweiterungssteckplätze.

Ein Nachfolgemodell hatte später einenIntel 80386SX Prozessor mit 16 MHz, eine Version mit demIntel 80486SX lief mit 20 MHz.

Die Modelle 2133 können in die folgenden Hardware-Kategorien eingeteilt werden:[2][3]

ModelMBFRUCPURAMVRAMSIMMHard-Drive
2133-?1193F2397Intel 80386SX @ 25 MHz2 MB256 KB2×72 PinFPM59G9567 (085 MB IDE)
2133-?1393F2397Intel 80386SX @ 25 MHz2 MB256 KB2×72 Pin FPM93F2329 (129 MB IDE)
2133-?4334G1885Intel 80486SX @ 20 MHz4 MB512 KB2×30 Pin FPM93F2329 (129 MB IDE)
2133-?5034G1848Intel 80486SX @ 25 MHz4 MB512 KB2×30 Pin FPM93F2329 (129 MB IDE)
2133-?5334G1848Intel 80486SX @ 25 MHz4 MB512 KB2×30 Pin FPM93F2329 (129 MB IDE)
2133-575Intel 80486DX @ 33 MHz4 MB512 KB4×72 Pin FPM170 MB IDE

Spätere Modelle

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Im Mai 1993 führte IBM eine „neue Generation“ der PS/1-Produktlinie ein. Diese Systeme enthielten eine normaleLPX Hauptplatine. Viele dieser späteren PS/1-Systeme wurden mitMS-DOS undMicrosoft Windows ausgeliefert anstatt mit IBM’s PC-DOS oderOS/2. Dies lag daran, dass IBM den Markt für OS/2 in teureren Maschinen mit mehr Rechenleistung sah. Allerdings hatte eins der ersten 2133-Modelle ein vorinstalliertes OS/2 2.1.

Produktionsende

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Die Produktlinie PS/1 wurde 1994 eingestellt und durch die Aptiva-Linie ersetzt, die von der Architektur her den letzten PS/1-Modellen ähnelte, aber einen marktgängigeren Namen hatte. Aptivas wurden in den Vereinigten Staaten bis zum Frühjahr 2000 verkauft; damals machte der Preisdruck die Produktlinie unprofitabel und IBM zog sich aus dem PC-Markt für Endverbraucher völlig zurück.

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: IBM PS/1 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Sound Devices Supported: PS/1 Audio Car.
  2. PS/1 - 2133 18A/21C/23C/52D (SL-B) Service parts. IBM, 8. März 1999, abgerufen am 14. Juni 2008 (englisch). 
  3. Hardware Maintenance Service for PS1 computer (Machine Types 2133, 2155, and 2168). IBM Corporation, March 1993, 63G2028.
Historische IBM-PC-Modelle bis 1990

IBM Personal Computer (1981)  | IBM Personal Computer XT (1983)  | IBM 3270 PC (1983)  | IBM PCjr (1983)  | IBM Portable-PC (1984)  | IBM JX (1984)  | IBM Personal Computer/AT (1984)  | IBM 3270 AT (1984)  | IBM PC Convertible (1986)  | IBM XT 286 (1986)  | IBM PS/2 (1987)  | IBM PS/1 (1990)

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