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Horst Beseler

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Horst Beseler (*29. Mai1925 inBerlin; †19. Oktober2020 inTeterow[1]) war eindeutscherSchriftsteller.

Leben

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Horst Beseler war der Sohn eines Reichsbahnangestellten. Er besuchte die Volksschule und ein Realgymnasium. 1944 wurde er zurWehrmacht eingezogen. Er geriet in amerikanischeKriegsgefangenschaft. Von 1945 bis 1947 arbeitete er als Techniker undTelefonist in einemFilmkopierwerk dersowjetischen Besatzungsmacht inBerlin-Johannisthal. Von 1947 bis 1952 war er alsJournalist für dieZeitungenJunge Welt undNeues Deutschland tätig. Ab 1952 lebte er als freier Schriftsteller inHinzenhagen beiGüstrow.

Horst Beseler war der Verfasser vonRomanen,Erzählungen,feuilletonistischen Arbeiten undDrehbüchern. Er schrieb eine Reihe von Büchern für Kinder und Jugendliche; sein RomanKäuzchenkuhle von 1965 war eines der erfolgreichstenJugendbücher derDDR-Literatur, wurde Schullektüre[2] und 1969 unterdemselben Titel verfilmt.

Horst Beseler gehörte demSchriftstellerverband der DDR an; ab 1973 war er Vorsitzender imBezirk Schwerin und ab 1978 Mitglied des Präsidiums des Gesamtverbandes. Er erhielt u. a. folgende Auszeichnungen: 1957 denTheodor-Fontane-Preis des Bezirks Potsdam, 1966 dieErich-Weinert-Medaille, 1973 denFritz-Reuter-Preis sowie 1978 denVaterländischen Verdienstorden in Bronze. 1982 erhielt er denNationalpreis der DDR II. Klasse für Kunst und Literatur.

Horst Beseler war seit 1952 mit der 2016 verstorbenen FotografinEdith Rimkus-Beseler verheiratet.[3]

Werke

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  • Die Moorbande, Berlin 1952 (Erzählung)
  • Heißer Atem, Berlin 1953
  • Die Moorbande, Berlin 1953 (Theaterstück)
  • Im Garten der Königin, Berlin 1957
  • Verliebt in Berlin, Berlin 1958 (zusammen mit Edith Rimkus)
  • Bullermax, Berlin 1964 (zusammen mit Edith Rimkus)
  • Käuzchenkuhle, Berlin 1965
  • Matti im Wald, Berlin 1966 (zusammen mit Edith Rimkus)
  • Die Linde vor Priebes Haus, Berlin 1970
  • Jemand kommt, Berlin 1972
  • Auf dem Fluge nach Havanna, Berlin 1973
  • Tiefer blauer Schnee, Berlin 1976
  • Tule Hinrichs’ Sofa, Berlin 1981
  • Der lange Schatten, Berlin 1987
  • Der Fall schwarze Eule, Schwerin 1997

Filmografie

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  • 1960: Ein neuer Tag bricht an (Drehbuch, Co-Autor)
  • 1961: Der Tod hat ein Gesicht (Drehbuch, Co-Autor)
  • 1963:Nebel (Drehbuch, Co-Autor)
  • 1969:Käuzchenkuhle
  • 1973: Auf dem Flug nach Havanna (TV)
  • 1981:Tiefer blauer Schnee (TV)

Literatur

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  • Karin Kögel:Internationalistischer Ideengehalt zu Werken Horst Beselers, Kurt Davids, Günter Görlichs und Alfred Wellms. DDR-Zentrum für Kinderliteratur, Berlin 1980 (Schriftenreihe zur Kinderliteratur 9,ZDB-ID 569476-0), (Zugleich: Berlin, Humboldt-Univ., Diss., 1976).
  • Gundula Engelhard:Der Schriftsteller Horst Beseler in der gesellschaftlichen Literaturkommunikation der DDR (1952–1982). Seine kunstliterarischen und literaturpublizistischen Beiträge zur Kinderliteratur. Güstrow 1985 (Zugleich: Güstrow, Pädagogische Hochschule, Diss.).

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Käuzchenkuhle-Autor Horst Beseler gestorben. In: Deutschlandfunk-Kultur-„Kulturnachrichten“. 21. Oktober 2020, archiviert vom Original am 21. Oktober 2020; abgerufen am 21. Oktober 2020. 
  2. Schriftsteller Horst Beseler gestorben. In: Junge Welt. 22. Oktober 2020, abgerufen am 19. Juni 2023. 
  3. Edith Rimkus-Beseler – Biographie. In: edith-rimkus-beseler.de. Archiviert vom Original am 20. Mai 2016; abgerufen am 21. Oktober 2020. 
Personendaten
NAMEBeseler, Horst
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Schriftsteller
GEBURTSDATUM29. Mai 1925
GEBURTSORTBerlin
STERBEDATUM19. Oktober 2020
STERBEORTTeterow
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