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Hessen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterHessen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Land Hessen
Flagge Hessens
Flagge Hessens
Landesflagge
Karte
Karte
Landeswappen Hessens
Landeswappen Hessens
Landeswappen
Landeshymne:Hessenlied
Basisdaten
SpracheDeutsch
LandeshauptstadtWiesbaden
Staatsformparlamentarische Republik,teilsouveränerGliedstaat einesBundesstaates
Fläche21.114,94 km²
Gründung19. September 1945
ISO-3166-2-CodeDE-HE
Websitehessen.de
Bevölkerung
Einwohnerzahl6.280.793(31. Dezember 2024)[1]
Bevölkerungsdichte297 Einwohner pro km²
Wirtschaft
Bruttoinlandsprodukt (nominal)302,53 Mrd. EUR (5.) (2021)[2]
Schulden40,1 Mrd. EUR(30. Dezember 2022)[3]
Arbeitslosenquote5,5 %(Dezember 2024)[4]
Politik
RegierungschefMinisterpräsident
Boris Rhein (CDU)
LandtagspräsidentLandtagspräsidentin
Astrid Wallmann (CDU)
Regierende ParteienCDU und SPD
Sitzverteilung des 21. Landtags:
      
Sitzverteilung im LandesparlamentVon 133 Sitzen entfallen auf:

Regierung (75)

  • CDU 52
  • SPD 23
  • Opposition (58)
  • AfD 25
  • Grüne 22
  • FDP 8
  • fraktionslos 3
  • Letzte Wahl8. Oktober 2023
    Nächste Wahl2028
    Stimmen im Bundesrat5
    Administrative Gliederung Hessens:
    3
    Regierungsbezirke, 6kreisfreie Städte, 21Landkreise, 421Gemeinden[5]

    Hessen ([ˈhɛsn̩,AbkürzungHE) ist eineparlamentarische Republik und einLand derBundesrepublik Deutschland.[6][7] Nach Einwohnern ist es dasfünftgrößte der sechzehn Länder. Es grenzt im Norden anNiedersachsen, im Westen anNordrhein-Westfalen undRheinland-Pfalz, im Osten anBayern undThüringen sowie im Süden anBaden-Württemberg.

    Nach demWiener Kongress 1815 bestanden auf dem Gebiet des heutigen Landes Hessen im Wesentlichen dasGroßherzogtum Hessen, dasKurfürstentum Hessen, dasHerzogtum Nassau, dieFreie Stadt Frankfurt, dasFürstentum Waldeck, die LandgrafschaftHessen-Homburg sowie dasrheinpreußische Gebiet umWetzlar. Kurhessen, Nassau, Hessen-Homburg (das am 24. März 1866 durch Erbfall an Hessen-Darmstadt kam) und Frankfurt wurden 1866 vomKönigreich Preußen annektiert und alsProvinzHessen-Nassau zusammengefasst. Während derWeimarer Republik wurde aus dem vormaligen Großherzogtum der republikanisch gefassteVolksstaat Hessen, und Waldeck wurde 1929 Teil desFreistaats Preußen. 1944 wurde die Provinz Hessen-Nassau in die ProvinzenKurhessen undNassau geteilt.

    Nach demZweiten Weltkrieg wurde das Land Hessen am 19. September 1945 unter dem NamenGroß-Hessen in deramerikanischen Besatzungszone gegründet und erhielt als erstes noch heute bestehendes Land der Bundesrepublik eine neue demokratischeVerfassung. Der linksrheinische Teil des zum Volksstaat Hessen gehörendenRheinhessens und ein Teil Nassaus fielen dabei an diefranzösische Besatzungszone und gehören heute zuRheinland-Pfalz.

    Geographisch ist Hessen abseits derOberrheinischen Tiefebene vonMittelgebirgen undWäldern geprägt. ImRheingau und an derBergstraße bestehen die für denWeinbau typischenKulturlandschaften, daneben sind in zahlreichen RegionenStreuobstwiesen anzutreffen, die der Herstellung des in Hessen weit verbreitetenApfelweins dienen. Diehessischen Dialekte gehören zumrheinfränkischen Sprachraum desWestmitteldeutschen.

    Der südliche Landesteil, derRegierungsbezirk Darmstadt (Südhessen), gehört mit dem dort befindlichen Kern des länderübergreifendenRhein-Main-Gebietes zu den am dichtesten besiedelten und wirtschaftsstärksten Regionen Deutschlands.Landeshauptstadt istWiesbaden, diebevölkerungsreichste Stadt istFrankfurt am Main. WeitereGroßstädte sind die historischenResidenzstädteDarmstadt,Kassel undHanau sowie die traditionelleIndustriestadtOffenbach am Main.

    Geographie

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    Physische Karte Hessens

    Hessen verfügt über eine Fläche von 21.114,94 Quadratkilometern. Mit Stand vom 31. Dezember 2014 verteilt sich dieFlächennutzung dieser Gesamtbodenfläche auf folgendeNutzungsarten:[8]

    Dergeografische Mittelpunkt Hessens befindet sich nach Auswertung von rund 35.000 Messpunkten entlang der hessischen Grenze inFlensungen, einem Ortsteil der GemeindeMücke imVogelsbergkreis.[9] Vom 1. Januar 2007 bis 30. Juni 2013 lag dergeografische Mittelpunkt der Europäischen Union in derBarbarossastadtGelnhausen, Ortsteil Meerholz, imMain-Kinzig-Kreis.

    Nachbarländer

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    Hessen zieht sich von der ungefährenMitte Deutschlands nachSüden bisSüdwesten und grenzt mit einer Gesamtgrenzlänge von 1410 km an die LänderNordrhein-Westfalen (Grenzlänge: 269,3 km),Niedersachsen (167,0 km),Thüringen (269,6 km),Bayern (261,9 km),Baden-Württemberg (176,5 km) undRheinland-Pfalz (266,3 km).

    Naturräumliche Gliederung

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    Siehe auch:Liste der naturräumlichen Einheiten in Hessen
    Blick vomAtzelberg über denHauptkamm desTaunus
    Rhönlandschaft beiTann
    Bottenhorner Hochflächen (bis zu609 m ü. NN)

    Hessen ist geprägt vonMittelgebirgen bis950 m Höhe. DieBeckenlandschaften liegen demgegenüber oftmals auf Höhen unter200 m ü. NN, die Flusstäler unterschreiten teilweise die 100-Meter-Marke.

    Der Norden Hessens gehört zur sogenanntenDeutschen Mittelgebirgsschwelle. Hierzu zählen zum einen dienaturräumlichen Haupteinheitengruppen desRheinischen SchiefergebirgesSüderbergland,Taunus,Westerwald,Gießen-Koblenzer Lahntal undMittelrheingebiet, zum anderen imHessischen BruchschollentafellandWest- undOsthessisches Bergland sowie dasNiedersächsische Bergland im Norden und dasThüringer Becken im Osten.

    Der Süden und Südosten Hessens gehört zumSüdwestdeutschen Schichtstufenland mit der HaupteinheitengruppeHessisch-Fränkisches Bergland, der Südwesten zumOberrheinischen Tiefland.

    Hessen gehört zu den waldreichsten Ländern in Deutschland, da die Wälder hier rund 42 Prozent der Landesfläche bedecken.[10]

    Mittelgebirge und Berge

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    Hessens Landschaft besteht aus zahlreichenMittelgebirgen, nach deren jeweils höchsten (hessischen)Bergen sortiert sind dies:Rhön,Taunus,Rothaargebirge,Vogelsberg,Hoher Meißner,Kellerwald,Westerwald,Söhre,Kaufunger Wald,Knüllgebirge,Habichtswald,Gladenbacher Bergland,Odenwald,Stölzinger Gebirge,Spessart,Schlierbachswald,Seulingswald,Richelsdorfer Gebirge undReinhardswald.

    Die höchste Stelle des Landes befindet sich auf derWasserkuppe (950,2 m ü. NHN) in derRhön imLandkreis Fulda (zu den hessischen Mittelgebirgen und weiteren Bergen:Liste der Berge in Hessen).

    Becken und Niederungen

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    Im Südwesten Hessens liegt imOberrheinischen Tiefland, das auch den BallungsraumRhein-Main-Gebiet und dieWetterau enthält, die flächenmäßig größte Beckenlandschaft. Sie ist Teil derMittelmeer-Mjösen-Zone und wird innerhalb dieser nach Nord(ost)en durch dasGießener Becken, dasAmöneburger Becken und die bis nördlich vonKassel reichendeWesthessische Senke verlängert.

    Abseits davon bildet dasLimburger Becken an der westlichen Landesgrenze zuRheinland-Pfalz zwischenTaunus undWesterwald einen größeren intramontanen Senkungsraum innerhalb desRheinischen Schiefergebirges. DieWetschaft-Senke verlängert demgegenüber die Ostgrenze des Rheinischen Schiefergebirges nördlich von Wetterau und Gießener Becken.

    Die meist tektonisch angelegtenBecken sind imgeomorphologischen Sinne meistens keine Becken, sondern teils weiträumigeNiederungen, die von Flüssen durchflossen werden. Vielfach finden sich hierLößdecken, die zusammen mit der Klimagunst die Grundlage für eine ertragreiche Landwirtschaft bilden.

    Die niedrigste Stelle Hessens befindet sich beiLorch am Rhein (81 m ü. NN) imRheingau-Taunus-Kreis.

    Rhein mit InselMariannenaue beiErbach (Rheingau), links davon die Große Gieß mit der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz

    Gewässer

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    Flüsse

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    Flüsse in Hessen mit einer Länge von 20 km und mehr
    Flusslandschaft imRheingau (Höllenberg)
    Lahn beiRunkel

    Der Norden und der Osten Hessens gehören zumEinzugsgebiet derWeser, die das Land im äußersten Norden durchquert. Ihre Quellflüsse Fulda und Werra fließen auf 215 km bzw. 95 km Länge durch Hessen.Dagegen wird der übrige Teil des Landes zum Rhein hin entwässert, der im Südwesten auf 107 km Länge die Grenze zu Rheinland-Pfalz bildet. Seine für Hessen wichtigsten Nebenflüsse sind Main und Lahn, aber auch der Neckar fließt ein kurzes Stück durch den äußersten Süden Hessens.

    Nachfolgend sind alle durchHessen fließenden Flüsse mit einer Gesamtlänge von über 100 km oder einer Fließstrecke in Hessen von über 50 km aufgeführt. Angegeben sind jeweils die hessische und die gesamte Länge.

    Flüsse in Hessen
    NameHessen / gesamt 
    Rhein
      
      
    107 km / 1236 km 
    Main
      
      
    77 km / 524 km 
    Weser
      
      
    41 km / 440 km 
    Neckar
      
      
    16 km / 367 km 
    Werra
      
      
    95 km / 298 km 
    Lahn
      
      
    166 km / 242 km 
    Fulda
      
      
    215 km / 220 km 
    Eder
      
      
    129 km / 177 km 
    Diemel
      
      
    73 km / 110 km 
    Schwalm
      
      
    97 km / 97 km 
    Nidda
      
      
    90 km / 90 km 
    Kinzig
      
      
    86 km / 86 km 
    Nidder
      
      
    69 km / 69 km 
    Wetter
      
      
    69 km / 69 km 
    Haune
      
      
    64 km / 64 km 
    Ohm
      
      
    59 km / 59 km 
    Dill
      
      
    55 km / 55 km 
    dunkelblau: Länge in Hessen, hellblau: Gesamtlänge

    Siehe auchListe der Flüsse in Hessen

    Bäche

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    Ende August 2019 hat dasHessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz einRenaturierungsprogramm für 100 Bäche angekündigt.[11]

    Seen

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    Edersee 2007
    Hauptartikel:Liste von Seen in Hessen

    In Hessen gibt es keine größeren natürlichen Seen. DerGuckaisee imNaturpark Hessische Rhön ca. 4 km östlich vonPoppenhausen ist mit einer Fläche von ca. 5000 m² der größte natürliche See in Hessen. Gleich vier der größtenStauseen des Landes liegen imLandkreis Waldeck-Frankenberg im Nordwesten Hessens:DerEdersee als mit Abstand größter See in Hessen sowieAffolderner See,Diemelsee undTwistesee.Weitere bedeutende Stauseen sind derKinzig-Stausee im osthessischenMain-Kinzig-Kreis und derAartalsee in der GemeindeBischoffen im westhessischenLahn-Dill-Kreis.

    Zu den größtenBaggerseen Hessens gehören derBorkener See imSchwalm-Eder-Kreis, derWerratalsee imWerra-Meißner-Kreis und derLangener Waldsee imLandkreis Offenbach als größter See Südhessens.

    Flächenaufteilung

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    Nach Daten desStatistischen Landesamtes, Stand 2023.[12]

    Natur und Schutzgebiete

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    NaturschutzgebietBurghain Falkenstein imTaunus

    In den verschiedenenNaturräumen Hessens wurden 763Naturschutzgebiete mit einer Gesamtgröße von mehr als 36.000 ha ausgewiesen. Das entspricht etwa 1,7 % der Landesfläche.[13] Außerdem sind 125Landschaftsschutzgebiete eingerichtet worden.[14]

    Im Rahmen des EuropäischenNatura2000-Programms wurden 583FFH-Gebiete sowie 60EU-Vogelschutzgebiete unter Schutz gestellt.[15]Es gibt 31Naturwaldreservate in Hessen mit einer Totalreservatsfläche von 1228 ha.[16] Zahlreiche Einzelbäume, Felsformationen oder kleinere Flächen sind alsNaturdenkmale geschützt.

    Hessens einzigerNationalpark ist derNationalpark Kellerwald-Edersee.[17] Ein Teil davon zählt seit 2011 zumUNESCO-WeltnaturerbeAlte Buchenwälder und Buchenurwälder der Karpaten und anderer Regionen Europas“. DieGrube Messel als eine Fossillagerstätte von Weltrang ist bereits seit 1995 Weltnaturerbe.[18]

    Siehe auch:Liste der Naturschutzgebiete in Hessen,Liste der Landschaftsschutzgebiete in Hessen undListe der FFH-Gebiete in Hessen
    Siehe auch:Liste der EU-Vogelschutzgebiete in Hessen,Liste der Naturwaldreservate in Hessen undListe der Naturdenkmale in Hessen

    Geschichte

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    Geschichte Hessens

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    Karte von Oberhessen („Hassia Superior“) aus dem 17. Jahrhundert
    Hauptartikel:Geschichte Hessens

    Im heutigen Land Hessen sind die ehemaligen Territorien der hessischen FürstentümerLandgrafschaft Hessen (später unter anderemHessen-Kassel,Hessen-Darmstadt,Hessen-Rotenburg undHessen-Homburg), derGrafschaft Erbach, desFürstentums Solms und große Teile desHerzogtums Nassau, derGrafschaft Hanau, derGrafschaft Isenburg, desFürstentums Waldeck, der HochstifteMainz undFulda sowie der Freien ReichsstädteFrankfurt am Main,Friedberg,Gelnhausen undWetzlar respektive der ehemaligen Territorien der Nachfolgestaaten vereint.

    Durch Proklamation deramerikanischen Militärregierung vom 19. September 1945 wurden die Grundlagen für das heutige Land Hessen geschaffen, diese vereinigte die preußischen Provinzen Kurhessen und Nassau sowie denVolksstaat Hessen zum Land Groß-Hessen unter Ausschluss der Gebiete im Westen, die Teil derfranzösischen Besatzungszone geworden waren. Dies waren zum einen die nassauischen Landkreise Sankt Goarshausen, Unterlahn, Oberwesterwald, Unterwesterwald und zum anderenRheinhessen, die linksrheinische Provinz des ehemaligen Volksstaates Hessen, wobei die rechts des Rheins in der amerikanischen Besatzungszone gelegenen Stadtteile der StädteMainz und Worms in der Besatzungszone verblieben und daher heute (weiterhin) zu Hessen gehören. Die französisch besetzten Gebiete wurden 1946 als Regierungsbezirke Montabaur und Rheinhessen Teil des Landes Rheinland-Pfalz. Die ExklaveWimpfen wurde gegen den mehrheitlichen Widerstand der Bevölkerung und Hessens zumindestde facto Teil des neu gegründeten LandesWürttemberg-Baden (siehe Abschnitt „Städte und Gemeinden“). Mit der Annahme derVerfassung des Landes Hessen durch die Volksabstimmung am 1. Dezember 1946 wurde aus dem zuvor gebildeten „Staat Groß-Hessen“ das „Land Hessen“.[19][20]

    Siehe auch:Liste der Ministerpräsidenten Hessens ab 1945 undHessische Landesregierung

    Namensherkunft

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    Der NameHessen ist allgemeiner Meinung nach die abgewandelte Form des Stammesnamens der germanischenChatten, deren Siedlungsschwerpunkt im heutigen Nord- und Mittelhessen lag.

    Bevölkerung

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    Einwohnerentwicklung

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    JahrEinwohnerAusländer-
    anteil %[21]
    1946[22]3.973.600
    1950[22]4.323.80000,7
    1960[23]4.729.00001,4
    1970[23]5.382.00005,6
    1980[21]5.601.03108,9
    1990[21]5.763.31010,6
    2000[21]6.068.12911,9
    2011[24]5.971.81611,4
    2015[21]6.176.17214,3
    2016[21]6.213.08815,1
    2017[21]6.243.26215,7
    2018[21]6.265.80916,2
    2019[21]6.288.08016,6
    2020[21]6.293.15416,9
    2021[21]6.295.01717,1
    2022[21]6.391.36018,7

    Ausländische Bevölkerung

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    Ausländische Bevölkerung in Hessen 31. Dezember 2022[25]
    NationalitätBevölkerung
    Turkei Türkei159.610
    Ukraine Ukraine88.075
    Rumänien Rumänien82.010
    Polen Polen80.400
    Italien Italien74.075
    Syrien Syrien60.695
    Kroatien Kroatien57.275
    Bulgarien Bulgarien55.115
    Afghanistan Afghanistan54.835
    Griechenland Griechenland36.470
    Serbien Serbien32.585
    Spanien Spanien28.800
    Bosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina25.565
    Indien Indien24.405

    Demografische Entwicklung

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    Bevölkerungspyramide für Hessen (Datenquelle: Zensus 2011)[26]
    Metropolregion Rhein-Main-Gebiet undRegionalverband FrankfurtRheinMain

    Der größte Teil der hessischen Bevölkerung lebt im südlichen Landesteil, imRhein-Main-Gebiet. Weitere urbane Zentren sind inMittelhessenGießen,Marburg undWetzlar, inNordhessenKassel und inOsthessenFulda. Zur Bevölkerungsentwicklung sieheBevölkerungsprognose Hessen.

    Die Studie Wegweiser Kommune derBertelsmann Stiftung vom Jahr 2011 kommt auf folgende Bevölkerungsprognose.

    Prognose 2011[27]
    DatumEinwohner
    31. Dezember 20096.056.210
    31. Dezember 20156.034.580
    31. Dezember 20205.998.640
    31. Dezember 20255.945.680
    31. Dezember 20305.871.570

    Erwerbstätigkeit

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    In Hessen waren in denWirtschaftssektoren „Land-, Forstwirtschaft, Fischerei (Land)“, „Produzierendes Gewerbe (Prod)“ und „Dienstleistungen (Dienst)“ beschäftigt (in Tausend):

    JahrGesamtLandProdDienst
    1955[28]2.012468 (=23,3 %)0.790 (= 39,2 %)0.754 (= 37,5 %)
    1965[29]2.376233 (=09,8 %)1.188 (= 50,0 %)0.955 (= 40,2 %)
    1975[30]2.329115 (=05,0 %)1.063 (= 45,6 %)1.151 (= 49,4 %)
    1984[31]2.448083 (=03,4 %)0.948 (= 38,7 %)1.416 (= 57,8 %)
    1995[32]2.867058 (=02,0 %)0.885 (= 30,9 %)1.924 (= 67,1 %)
    2004[32]2.994047 (=01,6 %)0.716 (= 23,9 %)2.231 (= 74,5 %)
    2017[33]2.52409 (=00,4 %)0.614 (= 24,3 %)1.900 (= 75,3 %)

    Zuwanderung

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    Aufgrund seiner zentralen Lage war das Gebiet des heutigen Hessen seit jeher vonZuwanderung geprägt. So sindFriedrichsdorf,Bad Karlshafen,Walldorf und Neu-Isenburg Gründungen von Religionsflüchtlingen wieHugenotten undWaldensern. Andere Orte wieTrutzhain wurden nach demZweiten Weltkrieg vonHeimatvertriebenen gegründet. Die größte Gruppe, die in Hessen ansässig wurde, waren vertriebeneDeutschböhmen und Deutschmährer, die zusammenfassend häufig alsSudetendeutsche bezeichnet werden. In den 1960er Jahren gelangten sogenannteGastarbeiter aus Italien, Spanien, Jugoslawien und der Türkei nach Hessen, späterAussiedler und Spätaussiedler aus Rumänien, Polen und der früheren Sowjetunion sowie Zuwanderer aus dem Nahen Osten, Nordafrika, dem subsaharischen Afrika, Iran, Afghanistan und weiteren Staaten Asiens. Zentren der Zuwanderung sind heute die Großstädte im Rhein-Main-Gebiet wie Frankfurt am Main oder Offenbach.

    Ende Dezember 2013 lebten 810.639 Ausländer in Hessen, was einem Anteil von 13,4 Prozent an der hessischen Gesamtbevölkerung entspricht.[34] Der Anteil der Bevölkerung mitMigrationshintergrund beträgt 25,5 %, womit Hessen nachBaden-Württemberg den zweithöchsten Migrantenanteil unter den deutschen Flächenländern hat.[26]

    Eine Vielzahl von hessischen Städten weisen einen hohen Anteil vonAusländern (melderechtlich registrierte Einwohner ohnedeutsche Staatsangehörigkeit) auf. Die höchsten Ausländeranteile in Hessen per 30. Juni 2014 verzeichneten die StädteOffenbach am Main (31,5 %),Kelsterbach (31,0),Raunheim (28,0),Dietzenbach (27,4),Frankfurt am Main (26,8),Rüsselsheim am Main (23,1),Hanau (21,2) undNeu-Isenburg (20,9 %).[35] Alle genannten Städte liegen in derStadtregion Frankfurt, der Agglomeration um die Kernstadt Frankfurt am Main.

    Religionen und Weltanschauungen

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    DerFuldaer Dom: Bischofssitz mit dem Grab desBonifatius

    Mit Stand 2018 gehörten 33,4 % der Bevölkerung denevangelischen Landeskirchen an, 22,3 % waren römisch-katholischen Bekenntnisses und 44,4 % der hessischen Bevölkerung gehörten zu einer anderen oder keiner Religionsgemeinschaft.[36] Ende 2022 hatte Hessen 6.391.360 Einwohner davon waren 29,3 % evangelisch, 19,5 % katholisch und 51,2 % hatte entweder eine andere oder gar keine Religionszugehörigkeit.[37] Die Zahl der evangelischen und katholischen Christen in Hessen verringerte sich von 2001 bis 2018 durchschnittlich um 0,78 % pro Jahr.[38]

    Ein Teil der nichtreligiösen Menschen ist in derHumanistischen Gemeinschaft Hessen, einer öffentlich-rechtlichenWeltanschauungsgemeinschaft, organisiert.[39]

    Folgende Teile dieses Abschnitts scheinen seit 2017nicht mehr aktuell zu sein:
    Kennzahlen bitte erneuern!
    Bitte hilf uns, die fehlenden Informationen zurecherchieren undeinzufügen.
    Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend

    Eine Studie im Auftrag desHessisches Ministerium für Soziales und Integration kam 2016 zu dem Ergebnis, dass sich 63 % der hessischen Bevölkerung alsChristen, drei % alsMuslime und ein % als Anhänger einer sonstigen Religionsgemeinschaft bezeichneten. 32 % gaben laut der Studie an,konfessionslos zu sein.[40]

    Gesundheit

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    Die durchschnittlicheLebenserwartung lag im Zeitraum 2015/17 bei 79,0 Jahren für Männer und bei 83,4 Jahren für Frauen. Die Männer belegen damit unter den deutschen Bundesländern Rang 3, während Frauen Rang 4 belegen.[41] Regional hatten 2013/15 derHochtaunuskreis (Erwartung der Gesamtbevölkerung: 82,76 Jahre), derMain-Taunus-Kreis (82,40) und derLandkreis Offenbach (82,19) die höchste;Limburg-Weilburg (80,22), derSchwalm-Eder-Kreis (80,04) und derWerra-Meißner-Kreis (79,75) die niedrigste Lebenserwartung.[42]

    2017 gab es in Hessen 159Krankenhäuser mit 36.432 Betten. Das Land hatte 12.756 hauptamtliche Ärzte, 535 Belegärzte und über weitere 66.426 Beschäftigte in Krankenhäusern.[43]

    Politik

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    Hessische Verfassung

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    Hauptartikel:Verfassung des Landes Hessen

    Die Hessische Verfassung vom 1. Dezember 1946 ist die älteste heute noch geltende Verfassung eines deutschen Landes.[44] Die Verfassung ist in zwei Hauptteile gegliedert. Von den 161 Verfassungsartikeln befassen sich die ersten 63 Artikel mit den Grundrechten. Im zweiten Hauptteil ist der Staatsaufbau geregelt. Hier werden die Staatsorgane, die zur Ausübung der Staatsgewalt berufen sind, mit ihren Aufgaben, Rechten und Pflichten beschrieben (siehe Abschnitt „Staatsaufbau“ weiter unten). In der Verfassung bekennt sich Hessen zu Frieden, Freiheit, Völkerverständigung und zur (bei Inkrafttreten der Verfassung noch zu schaffenden) deutschen Republik. Der Krieg ist geächtet. In der Verfassung ist ein Widerstandsrecht gegenüber verfassungsfeindlichen Gesetzen und Handlungen verankert.

    Bis zum Jahr 2018 gab es in der hessischen Verfassung die Option derTodesstrafe, was durch Bundesgesetz allerdings gebrochen wurde und somit keine Anwendung in Hessen finden konnte. Diese Option ist zeitgleich mit derLandtagswahl in Hessen 2018 perVolksentscheid gestrichen worden.

    Seit 2018 gibt es in Hessen ein Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz (HDSIG).[45] Es gewährleistet in § 80 Abs. 1 den freien Zugang hessischer Bürger zu Informationen der öffentlichen Verwaltung (Informationsfreiheitsgesetz).[46]

    Der erste verfassungsmäßig gewählte Ministerpräsident warChristian Stock. Mit Verkündung desGrundgesetzes am 23. Mai 1949 wurde Hessen zu einem Land der Bundesrepublik Deutschland.

    Regierungssystem

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    Allgemein

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    Hessen ist laut seinerVerfassung Glied der deutschen Republik, was den Anspruch auf Mitgliedschaft in einem (zum Zeitpunkt des Beschlusses der Verfassung) neu zu schaffenden deutschen Staat ausdrückte. Die Staatsform ist eine demokratische und parlamentarischeRepublik.

    Legislative – Landtag

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    Hessischer Landtag im Wiesbadener Stadtschloss (2012)
    Hauptartikel:Hessischer Landtag

    Die gesetzgebende Gewalt – dieLegislative – wird vomLandtag ausgeübt, soweit sie nicht dem Volk durch Volksentscheid zugedacht ist. Der Landtag besteht aus den vom Volk gewählten Abgeordneten.Das passive Wahlrecht haben alle Stimmberechtigten, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.Alle Parteien mit mehr als fünf Prozent der Wählerstimmen sind im Landtag vertreten. DieLegislaturperiode beträgt seit dem Jahr 2003 fünf Jahre, davor waren es vier Jahre.

    Exekutive – Landesregierung

    [Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
    Hauptartikel:Hessische Landesregierung
    DieHessische Staatskanzlei in Wiesbaden, Sitz der Landesregierung

    Die ausführende Gewalt – dieExekutive – ist die Hessische Landesregierung und die ihr unterstellte Landesverwaltung. Die Landesregierung setzt sich aus demMinisterpräsidenten und denMinistern zusammen. Der Ministerpräsident bestimmt die Richtlinien der Regierungspolitik und ist dafür dem Landtag verantwortlich. Innerhalb dieser Richtlinien leitet jeder Minister den ihm anvertrauten Geschäftszweig selbständig und unter eigener Verantwortung gegenüber dem Landtage. Der Ministerpräsident vertritt das Land Hessen nach außen.Der Landtag wählt ohne Aussprache ingeheimer Abstimmung den Ministerpräsidenten mit mehr als der Hälfte der gesetzlichen Zahl seiner Mitglieder. Der Ministerpräsident ernennt daraufhin die Minister.Eine Besonderheit ist, dass Angehörige der Adelshäuser/Familien, die bis 1918 in Deutschland oder einem anderen Land regiert haben oder in einem anderen Land regieren, nicht Mitglieder der Landesregierung werden können.

    Judikative – Landesgerichte

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    Die rechtsprechende Gewalt – dieJudikative – wird vomStaatsgerichtshof und denweiteren Gerichten des Landes ausgeübt. Der Staatsgerichtshof besteht aus elf Mitgliedern, und zwar fünf Richtern und sechs vom Landtag nach den Grundsätzen der Verhältniswahl gewählten Mitgliedern, die nicht dem Landtag angehören dürfen. Der Staatsgerichtshof entscheidet über die Verfassungsmäßigkeit der Gesetze, die Verletzung der Grundrechte, bei Anfechtung des Ergebnisses einer Volksabstimmung, über Verfassungsstreitigkeiten sowie in den in der Verfassung und den Gesetzen vorgesehenen Fällen. In Hessen gibt es dabei noch die Besonderheit, dass hier die Institution eines Landesanwaltes besteht, der aus eigenem Antrieb bei Staatsgerichtshof die Prüfung der Verfassungsmäßigkeit eines Gesetzes veranlassen kann.

    Landespolitik

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    Sitzverteilung im 2014 konstituierten Landtag

    Von 1945 bis 1987 stellte dieSPD den hessischen Ministerpräsidenten. Das Land wurde daher häufig alsrotes Hessen bezeichnet. Bis 1970 war die SPD stärkste Partei. Ab dieser Zeit gelang es erstmals derCDU, stärkste Partei zu werden; die Regierung wurde jedoch bis 1982 durch eine Koalition von SPD undFDP gestellt. Nachdem als Ergebnis derLandtagswahl in Hessen 1982 dieGrünen, die sich damals noch als Fundamentalopposition verstanden, erstmals in denHessischen Landtag eingezogen waren, gab es keine regierungsfähige Mehrheit. Dieser Zustand endete erst Ende 1985, als die bundesweit ersterot-grüne Landesregierung zustande kam. Anfang 1987 zerbrach diese wieder. Aus der folgenden vorgezogenen Neuwahl gingen CDU und FDP als Wahlsieger hervor. Seither gab es bei jeder Wahl knappe Mehrheiten im Land, oftmals mit nur einem Sitz. Von 1991 bis 1999 regierten erneut SPD und Grüne, ehe es 1999 zu einer Koalition aus CDU und FDP unterRoland Koch kam. Im Jahr 2003 erhielt die CDU zum ersten Mal in Hessen die absolute Mehrheit im Parlament (56 Sitze).

    Boris Rhein (CDU) ist seit 2022Ministerpräsident Hessens

    Bei derLandtagswahl am 27. Januar 2008 konnte die CDU ihre Mehrheit nicht verteidigen. Der erstmalige Einzug der ParteiDie Linke, auch wenn diese mit 5,1 % Stimmenanteil dieFünf-Prozent-Hürde nur knapp überwand, bewirkte, dass keine der von den Parteien im Vorfeld angestrebten Regierungskoalitionen (CDU/FDP bzw. SPD/Grüne) eine Mehrheit fand. In den folgenden Wochen scheiterten alle Versuche der in den Landtag gewählten Parteien, eine regierungsfähige Mehrheit zusammenzustellen, zu der entweder zwei große Parteien (CDU und SPD) oder eine große und zwei kleinere Parteien (FDP, Grüne bzw. Linke) erforderlich wären. So wählte der neue Landtag in seiner konstituierenden Sitzung am 5. April 2008 keinen Ministerpräsidenten, was nach Artikel 113 derHessischen Verfassung zur Folge hatte, dass die bisherige CDU-Regierung unter Roland Koch bis auf weiteres geschäftsführend im Amt verblieb. Anfang November scheiterte ein weiterer Versuch der SPD-SpitzenkandidatinAndrea Ypsilanti, eine Mehrheit mit Hilfe der Grünen und der Linken zu erreichen, an mangelnder Unterstützung in der eigenen Fraktion. In der Folge stimmten alle Fraktionen für die Auflösung des Landtages und ermöglichten dadurchNeuwahlen am 18. Januar 2009. Diese brachten eine deutliche Mehrheit für CDU und FDP, so dass Roland Koch am 5. Februar 2009 erneut zum Ministerpräsidenten einer Regierung aus CDU und FDP gewählt wurde. Am 31. August 2010 wurdeVolker Bouffier nach dem Rücktritt Kochs zum Ministerpräsidenten gewählt. Bei derLandtagswahl in Hessen 2013 konnten Union und FDP ihre Mehrheit allerdings nicht halten – ebenso gelang es SPD und Grünen nicht, eine Mehrheit ohne die Linke zu erringen. Die Union führte sowohl mit der SPD als auch mit den Grünen Gespräche. Schließlich kam es unter Bouffier zur ersten Koalition zwischen Union und Grünen in einem Flächenland. Nach derLandtagswahl in Hessen 2018 konnte die schwarz-grüne Koalition unter Ministerpräsident Bouffier ihre Arbeit fortsetzen. Nach dem Rücktritt Bouffiers wurde am 31. Mai 2022Boris Rhein zum Ministerpräsidenten gewählt. Nach derLandtagswahl in Hessen 2023 trat die CDU in Gespräche mit der SPD ein, sodass im Januar 2024 eine neue Landesregierung von CDU und SPD unter der Führung Rheins gebildet wurde.

    Siehe auch:Ergebnisse der Landtagswahlen in Hessen

    Vermögenslage

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    Das Land Hessen hat als erstes deutsches Land eineStaatsbilanz aufgestellt. Im Gegensatz zu Staatsbilanzen, die auf Daten dervolkswirtschaftlichen Gesamtrechnung beruhen, wurde die Staatsbilanz Hessens in Anlehnung an die Regeln desHandelsgesetzbuchs erarbeitet. D. h., es wurden eineInventur der Vermögenswerte und Schulden und derenBewertung vorgenommen. Die Eröffnungsbilanz wurde zum Stichtag 1. Januar 2009 aufgestellt, die Jahresabschlüsse werden jährlich zum 31. Dezember aufgestellt. Der letzte vorliegende Jahresabschluss ist für das Jahr 2011. Die Eröffnungsbilanz und die Jahresabschlüsse wurden von derWirtschaftsprüfungsgesellschaftPricewaterhouseCoopers geprüft undtestiert.

    Vermögenslage des Landes Hessen[47]
    GeschäftsjahrAktiva (ohne negatives
    Eigenkapital, in Mio. EUR)
    Passiva
    (Mio. EUR)
    Negatives Eigenkapital
    (Mio. EUR)
    Anteil negatives Eigenkapital
    (in Prozent der Bilanzsumme)
    1. Januar 200930.623088.502057.87965,40
    31. Dezember 200935.500100.400064.90064,64
    31. Dezember 201036.186102.939066.75364,85
    31. Dezember 201137.511108.131070.62065,31
    31. Dezember 201236.791118.045081.25468,83
    31. Dezember 201336.210123.556087.34670,69
    31. Dezember 201439.117129.336090.21969,76
    31. Dezember 201539.850144.441104.59172,41
    31. Dezember 201640.617146.387105.77072,25
    31. Dezember 201741.676152.402110.72672,65
    31. Dezember 201844.867165.010120.14372,81
    31. Dezember 201947.050167.192120.14271,86
    31. Dezember 202050.481176.972126.49171,48
    31. Dezember 202150.899179.753128.85471,68
    31. Dezember 202249.283178.541129.25872,40
    31. Dezember 202351.295189.643138.34872,95
    31. Dezember 202458.457200.706143.24971,37

    Aus der Differenz von Vermögenswerten und Schulden ergibt sich das Eigenkapital, das im Falle Hessens negativ ist. Das bedeutet, dass das Landüberschuldet ist. Die Verschuldungsquote ist in den Jahren 2009 bis 2011 annähernd konstant geblieben, hat sich seit 2012 aber verschlechtert.

    Da Hessen nebenBayern undBaden-Württemberg aufgrund seinerFinanzkraft zu den wenigen Nettozahlern imLänderfinanzausgleich gehört, ist zu vermuten, dass die Vermögenslage der meisten deutschenLänder eher schlechter ist. Allerdings ist ein Vergleich mit denStadtstaaten schwierig, weil die Staatsbilanzen von Flächenländern nicht die Vermögenswerte der Kommunen enthalten. Die Prognose im Geschäftsbericht 2011, dass das negative Eigenkapital bis 2020 auf rund 90 Milliarden Euro anwachse und sich von 2021 bis 2025 auf 85 Milliarden Euro verringern würde, hat sich nicht bewahrheitet. Der Anteil des negativen Eigenkapitals an der Bilanzsumme hat sich zwischen 2015 und 2022 bei rund 72 % stabilisiert und ist nach einem Allzeithoch 2023 im darauffolgenden Jahr um 1,58 %-Punkte gefallen.

    Zusätzlich zu den Bilanzen erstellt das Land Hessen ebenfallskameralistische Jahresabschlüsse.[48] Das Haushaltsjahr ist das Kalenderjahr. Diese folgen den Vorgaben desHaushaltsgrundsätzegesetzes. Damit sind sie mit den Abschlüssen anderer Bundesländer vergleichbar. Allerdings ermöglichen sie keine Übersicht über die Vermögenslage. Für das Haushaltsjahr 2013 hat die Landesregierung mit derHaushaltsrechnung über die Einnahmen und Ausgaben sowie den Produkthaushalt des Landes Rechenschaft abgelegt.[49]

    Nach einem Urteil desStaatsgerichtshofes des Landes Hessen vom 27. Oktober 2021 hat die Hessische Landesregierung die Milliardenkredite für dieCorona-Hilfen neu zu regeln. Der Staatsgerichtshof begründete seine Entscheidung damit, dass die Landesregierung mit demSondervermögen die haushaltsrechtlichen Kompetenzen überschritten habe. Es hätte andere Formen der Krisenbewältigung gegeben. Die Landesregierung habe nun eine Übergangsfrist bis Ende März 2022 erhalten, um dieVerfassungswidrigkeit zu beenden. Das kreditfinanzierte Sondervermögen des Landes hat ein Volumen von insgesamt 12 Milliarden Euro. Mit dem Sondervermögen sollten die Folgen derCOVID-19-Pandemie abgemildert werden.[50][51]

    Europapolitik

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    Das Land Hessen vertritt seine Interessen in der Europäischen Union durch Mitwirkung in verschiedenen Organen und Gremien, hessische Abgeordnete sind imEuropäischen Parlament vertreten. Zudem unterhält das Land Hessen eineStändige Vertretung inBrüssel, außerdem entsendet Hessen Mitglieder in denAusschuss der Regionen oder wirkt über die regionalen Europaabgeordneten in Brüssel mit.[52] Im November 2010 hat die Landesregierung außerdem ihre europapolitische Strategie mit dem Titel „Hessens Chancen in Europa wahrnehmen“ verabschiedet.[53]

    Die hessischeEuropapolitik wird durch die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten koordiniert, die bei derhessischen Staatskanzlei angesiedelt ist. InBrüssel unterhält die hessische Landesregierung eine Vertretung[54] unter der Leitung vonLucia Puttrich. ImHessischen Landtag ist für die europapolitischen Querschnittsthemen der Europaausschuss zuständig, derzeit unter Vorsitz vonAloys Lenz (CDU). Über die Unterrichtung des Landtages durch die Landesregierung in Angelegenheiten der Europäischen Union wurde im Jahr 2011 eigens eine Vereinbarung getroffen.[55]

    Hoheitszeichen

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    Zu den Hoheitszeichen des Landes Hessen zählen das Landeswappen, die Landesflagge, dieLandesdienstflagge, das Landessiegel, das Amtsschild derLandesbehörden und die rot-weißeLandeskokarde.[56]

    Ausgeschrieben wird der Landesname inVersalien, dabei wird ebenso wie auf allen amtlichen Publikationen die SchriftartAvenir verwendet.

    • Landeswappen
      Landeswappen
    • Landesflagge
      Landesflagge
    • Landesdienstflagge
      Landesdienstflagge
    • Logo der Hessischen Landesregierung
      Logo der Hessischen Landesregierung
    • Nichtamtliches Wappenzeichen (Hessenzeichen) in roter Ausführung
      Nichtamtliches Wappenzeichen (Hessenzeichen) in roter Ausführung
    • Nichtamtliches Wappenzeichen (Hessenzeichen) in weißer Ausführung
      Nichtamtliches Wappenzeichen (Hessenzeichen) in weißer Ausführung

    Landeswappen

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    Hauptartikel:Landeswappen Hessens
    Wappen des Landes Hessen
    Wappen des Landes Hessen
    Blasonierung: „DasLandeswappen zeigt im blauenSchilde einen neunmalsilbern und rotgeteiltensteigendenLöwen mitgoldenenKrallen. Auf dem Schilde ruht ein Gewinde aus goldenemLaubwerk mit von blauenPerlen gebildeten Früchten.“[56]
    Wappenbegründung: Das Landeswappen mit dem rot-weißen Löwen auf blauem Grund mit goldenerKrone ist ein Entwurf des 1921 inOstpreußen geborenen Künstlers Gerhard Matzat, das dieser 1949 für das neu gebildete Bundesland Hessen entwarf.[57]

    Wappenzeichen

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    Da das Wappen durch seine hoheitliche Funktion nur von den hessischen Behörden geführt werden darf, hat das Land im Jahr 1981 das „Hessenzeichen“ veröffentlicht, das frei verwendet werden darf. Damit kam Hessen dem Wunsch von Privatpersonen, Vereinen und Unternehmen nach, deren Verbundenheit zu ihrem Land mit einem Symbol zum Ausdruck zu bringen. Es besteht aus der leicht abgewandelten und stilisierten Wappenfigur des Löwen und kann wahlweise in Schwarz oder in den Landesfarben Weiß oder Rot verwendet werden.[58]

    Wappenfigur

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    Hessenlöwe oderbunter Löwe ist der Name für die Wappenfigur imWappen von Hessen. Dieser Name bezieht sich auf das weiß-rot-gestreifteWappentier mit der ausgeschlagenen Zunge in Rot. Es ist ein von Silber und Rot neunmal geteilterLöwe.

    Der Löwe wurde ursprünglich von denLudowingern benutzt, die auchLandgrafen in Thüringen waren. Er wird bis heute in Hessens Wappen verwendet. Die älteste Wappendarstellung ist derWappenschild LandgrafKonrads von Thüringen († 1240), Regent von Hessen (bis 1234) undHochmeister desDeutschen Ordens (ab 1239), auf seinem Grabmal im Landgrafenchor derElisabethkirche inMarburg.

    Zur Zeit alsGroßherzogtum war er ein gekrönter, goldbewehrter, von Silber und Rot neunmal geteilter Löwe mit Doppelschweif im blauen Schild und schwang mit der rechten Pranke ein Schwert. In vielen Wappen des Landes ist er anzutreffen und verkörpert die Zugehörigkeit zu selbigem. Entweder ist er ganz dargestellt oder er istwachsend (halber Löwe, nur Oberkörper).

    Landesflagge

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    Hessen schwenken Flaggen vor der hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden

    „Die Landesflagge besteht aus einem oberen roten und einem unteren weißen Querstreifen; die Höhe der Flagge verhält sich zu ihrer Länge wie 3:5. Die Landesflagge ist zugleich Handelsflagge. Die Landesdienstflagge ist die Landesflagge, die in der Mitte das Landeswappen zeigt.“[56]

    Die rot-weiße Farbgebung der Landesflagge ist dem Wappentier entnommen; die Landesdienstflagge darf nur von hessischenDienststellen, wie den Ministerien, verwendet werden.

    Landessiegel

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    Das Landessiegel zeigt die Wappenfigur, den Löwen. Das große Landessiegel ist ein Prägesiegel und zeigt die Wappenfigur des Landes ohne Umschrift, von einem Gewinde aus Laubwerk umgeben. Das kleine Landessiegel zeigt die Wappenfigur des Landes mit einer die siegelführende Stelle bezeichnenden Umschrift. Es wird als Prägesiegel, Siegelmarke oder Farbdruckstempel (aus Metall oder Gummi) benutzt. Das kleine Landessiegel soll einen Durchmesser von dreieinhalb Zentimetern haben.

    Das kleine Landessiegel führen die staatlichen Verwaltungen, die Leiter staatlicher Schulen und Hochschulen, die von der Landesregierung bestellten, zur Führung eines amtlichen Siegels ermächtigten Urkundspersonen (Notare) und dieStandesämter.

    Die zuständige oberste Landesbehörde kann mit Zustimmung des Ministers des Innern Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts, die der Aufsicht der Landesregierung unterstehen, die Verwendung der Wappenfigur des Landes in ihren Siegeln gestatten, wenn sie landeswichtige Hoheitsaufgaben wahrnehmen. Die Wappenfigur wird im unteren Halbkreis des Siegels, die Bezeichnung der siegelführenden Stelle im oberen Halbkreis des Siegels angebracht.[59]

    Amtsschild

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    DasAmtsschild der Landesbehörden ist ein weißes Rechteck, auf dem sich das Landeswappen befindet. Unter dem Wappen ist ohne Angabe des Ortes die Bezeichnung der Behörde in schwarzer Schrift angebracht. Das Amtsschild kennzeichnet den Eingang einer Landesbehörde.[56]

    Hymne

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    Hauptartikel:Hessenlied

    Die offizielle Hymne des Landes Hessen ist dasHessenlied. Das Hessenlied entstand bereits in der Zeit desDeutschen Kaiserreiches. Die Melodie komponierte der ausBesse stammendeKasseler MusiklehrerAlbrecht Brede (1834–1920), den dazugehörenden Text verfasste derLyrikerCarl Preser (1828–1910).

    Partnerschaften

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    Das Land Hessen unterhält folgende Partnerschaften:[60]

    Partnerschaften des Landes Hessen
    BursaTurkei Türkei21. Oktober 2010
    Emilia-RomagnaItalien Italien29. Juli 1992
    JaroslawlRussland Russland16. Oktober 1991
    Woiwodschaft GroßpolenPolen Polen7. Dezember 2000
    WisconsinVereinigte Staaten Vereinigte Staaten20. September 1976

    Vertretungen

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    Das Land Hessen zeigt sich im Ausland in Form von ständigen Vertretungen bei der Europäischen Union inBrüssel und Repräsentanzen für Wirtschaftsfragen (Vereinigte Staaten, Volksrepublik China, Ungarn, Kuba, Russland, Polen und Iran).[61] Hinzu kommt inBerlin dieHessische Landesvertretung beim Bund.

    Verwaltungsgliederung

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    Regierungsbezirke

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    Hessen war bei seiner Gründung verwaltungsmäßig in dreiRegierungsbezirke aufgeteilt:Darmstadt,Kassel undWiesbaden. Im Jahr 1968 wurde der Regierungsbezirk Wiesbaden aufgelöst und mit dem Darmstädter Regierungsbezirk vereinigt. In dem Bestreben nach mehr Bürgernähe wurde 1981 derRegierungsbezirk Gießen neu eingerichtet, so dass es heute wieder drei Regierungsbezirke gibt. Diese sind in sechskreisfreie Städte und 21Landkreise mit 421 kreisangehörigenGemeinden aufgeteilt.[5]

    Landkreise

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    Landkreise und kreisfreie Städte in Hessen

    Folgende Landkreise bestehen in Hessen (eingeordnet in die jeweiligen Regierungsbezirke):

    Landkreise im Land Hessen
    LandkreisEinwohnerKreisstadt
    Regierungsbezirk Darmstadt (Südhessen)
    Landkreis Bergstraße274.169Heppenheim (Bergstraße)
    Landkreis Darmstadt-Dieburg302.021Darmstadt
    Kreis Groß-Gerau268.310Groß-Gerau
    Hochtaunuskreis241.664Bad Homburg vor der Höhe
    Main-Kinzig-Kreis322.958Gelnhausen (seit dem 1. Juli 2005), davorHanau
    Main-Taunus-Kreis238.775Hofheim am Taunus
    Odenwaldkreis093.846Erbach (Odenwald)
    Landkreis Offenbach358.022Dietzenbach (seit dem 21. Juni 2002), davorOffenbach am Main
    Rheingau-Taunus-Kreis185.651Bad Schwalbach
    Wetteraukreis311.593Friedberg (Hessen)
    Regierungsbezirk Gießen (Mittelhessen)
    Landkreis Gießen268.418Gießen
    Lahn-Dill-Kreis254.074Wetzlar
    Landkreis Limburg-Weilburg173.830Limburg an der Lahn
    Landkreis Marburg-Biedenkopf242.805Marburg
    Vogelsbergkreis101.163Lauterbach (Hessen)
    Regierungsbezirk Kassel (Nordhessen)
    Landkreis Fulda222.283Fulda
    Landkreis Hersfeld-Rotenburg117.414Bad Hersfeld
    Landkreis Kassel231.073Kassel
    Schwalm-Eder-Kreis180.071Homberg (Efze)
    Landkreis Waldeck-Frankenberg155.126Korbach
    Werra-Meißner-Kreis97.695Eschwege
    Siehe auch:Liste der Landkreise und kreisfreien Städte in Hessen

    Kreisfreie Städte

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    Blick vomDomturm auf dieAltstadt von Frankfurt am Main mit derSkyline im Hintergrund
    Landeshauptstadt Wiesbaden
    Blick auf Kassel
    Blick über Darmstadt
    Offenbach am Main von oben

    In Hessen gibt es sechs kreisfreie Städte. Alle Großstädte sind kreisfrei. Die Stadt Kassel liegt im gleichnamigen Regierungsbezirk, alle anderen liegen im Regierungsbezirk Darmstadt. Die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden unterliegen allerdings direkt der Kommunalaufsicht beimHessischen Ministerium des Innern und für Sport.

    Es sind die Städte:

    Sonderstatusstädte

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    Mit den Gebietsreformen von 1974 und 1977 verloren vier Städte ihre Kreisfreiheit. Sie erhielten zusammen mit den verbleibenden drei Städten mit mehr als 50.000, aber weniger als 100.000 Einwohnern einen Sonderstatus, der ihnen nach wie vor ermöglichte, einige sonst von den Landkreisen übernommene Aufgaben weiterhin selbstständig zu übernehmen (wie die Schulträgerschaft).

    Die sechs Sonderstatusstädte sind:

    Städte und Gemeinden

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    MitFrankfurt am Main liegt eine der bedeutendsten deutschen Städte in Hessen. Die Stadt hat 756.021 Einwohner (31. Dezember 2024), in derStadtregion Frankfurt leben über 2,3 Millionen Menschen. Im ganzen BallungsraumRhein-Main lebt über die Hälfte der hessischen Bevölkerung, auch die meisten anderen großen Städte befinden sich hier:Wiesbaden (288.850 Einwohner),Darmstadt (167.029),Offenbach am Main (132.746),Hanau (Ungültiger Metadaten−Schlüssel06435014),Rüsselsheim am Main (65.627) undBad Homburg vor der Höhe (56.688).

    Die größte Stadt der übrigen Landesteile istKassel, die historische HauptstadtNordhessens, mit 197.230 Einwohnern heute die drittgrößte Stadt des Landes.Gießen (89.179 Einwohner),Marburg (73.544) undWetzlar (54.665) liegen inMittelhessen,Fulda (65.434) inOsthessen.

    Im Umland von Frankfurt am Main liegen elf weitere Städte mit mehr als 30.000 Einwohnern (Oberursel (Taunus),Rodgau,Dreieich,Hofheim am Taunus,Maintal,Langen (Hessen),Neu-Isenburg,Mörfelden-Walldorf,Bad Vilbel,Dietzenbach undBad Nauheim). An der südhessischenBergstraße liegen drei weitere Städte dieser Größenordnung (Bensheim,Viernheim undLampertheim). Trotz der geringen Einwohnerzahl von 35.938 hatLimburg an der Lahn eine Zentrumsfunktion für den dünn besiedelten Westen des Landes sowie für die nahegelegenen Orte imWesterwaldkreis und imRhein-Lahn-Kreis desLandes Rheinland-Pfalz.

    Einen Sonderfall stellt die GemeindeBad Wimpfen dar. Die am Neckar gelegene Kurstadt war eine Exklave des ehemaligenVolksstaates Hessen. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie von der Militärregierung zunächst vorläufig unterwürttemberg-badische Verwaltung gestellt. Bad Wimpfen ist seither verwaltungsrechtlich in das Staatsgebiet Württemberg-Badens bzw. heute Baden-Württembergs integriert. Das Land Hessen vertritt weiterhin den Standpunkt, dass Bad Wimpfen staatsrechtlich hessisches Hoheitsgebiet sei, duldet aber den gegenwärtigen Zustand.

    Hauptartikel:Bad Wimpfen#Zwischen Hessen und Baden-Württemberg

    Bevölkerungsreichste Städte

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    Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend
    RangStadtLandkreisEinwohner
    31. Dez. 2019
    Einwohner
    31. Dez. 2011
    Veränderung
    2011–2019 in %
    01.Frankfurt am Mainkreisfrei763.380676.533+12,84
    02.Wiesbadenkreisfrei278.474270.9520+2,78
    03.Kasselkreisfrei202.137191.8540+5,36
    04.Darmstadtkreisfrei159.878145.8450+9,62
    05.Offenbach am Mainkreisfrei130.280114.855+13,43
    06.Hanaukreisfrei096.492087.521+10,25
    07.GießenGießen089.802076.059+18,07
    08.MarburgMarburg-Biedenkopf077.129072.1900+6,84
    09.FuldaFulda068.635064.3670+6,63
    10.Rüsselsheim am MainGroß-Gerau065.881059.307+11,08
    11.Bad Homburg vor der HöheHochtaunuskreis054.227051.6250+5,04
    12.WetzlarLahn-Dill-Kreis052.955050.9690+3,90
    13.Oberursel (Taunus)Hochtaunuskreis046.545044.2090+5,28
    14.RodgauOffenbach045.719042.9450+6,46
    15.DreieichOffenbach042.102039.5260+6,52
    16.BensheimBergstraße040.756039.3320+3,62
    17.Hofheim am TaunusMain-Taunus-Kreis039.647037.9820+4,38
    18.MaintalMain-Kinzig-Kreis039.553036.0210+9,81
    19.Langen (Hessen)Offenbach038.229035.3030+8,29
    20.Neu-IsenburgOffenbach038.105035.0510+8,71
    21.Limburg an der LahnLimburg-Weilburg035.514033.6240+5,62
    22.Mörfelden-WalldorfGroß-Gerau034.891032.6340+6,92
    23.ViernheimBergstraße034.315032.7230+4,87
    24.DietzenbachOffenbach034.298032.0300+7,08
    25.Bad VilbelWetteraukreis034.216031.6730+8,03
    26.LampertheimBergstraße032.598031.1750+4,56
    27.Bad NauheimWetteraukreis032.447030.3130+7,04
    28.TaunussteinRheingau-Taunus-Kreis030.050028.3850+5,87

    Eine Auflistung aller Städte und Gemeinden des Landes findet sich in derListe der Städte und Gemeinden in Hessen. Alle nicht oder nicht mehr selbständigen Weiler, Siedlungen, Ortsteile, Stadtteile werden in derListe von Ortsteilen in Hessen aufgeführt.

    Regionen

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    Nachfolgend eine Auswahl von Regionen in Hessen:

    Kultur

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    Architektur

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    Hauptartikel:Denkmalschutz in Hessen
    Siehe auch:Sehenswürdigkeiten in Darmstadt,Liste von Sehenswürdigkeiten in Frankfurt am Main undListe von Sehenswürdigkeiten in Wiesbaden

    Musik und Theater

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    DieOper Frankfurt ist eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt.[62]

    DasHessische Staatstheater Wiesbaden zeigt Vorstellungen aus Schauspiel, Oper und Ballett.[63]

    DasStaatstheater Kassel bietet Opern, Musicals, Schauspiel, Tanz und Konzerte an.[64]

    Dialekte

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    Hessische Dialekte in der Karte der deutschen Mundarten (1908)

    Diehessischen Dialekte gehören zu denrheinfränkischen, alsomitteldeutschen Dialektgruppen. Die über dasDialektkontinuum verbundenen Mundarten der verschiedenen Landesteile weisen im Einzelnen starke Unterschiede auf.

    Nordhessisch wird in der Region um Kassel gesprochen. Nördlich und westlich davon, unter anderem in Teilen vonWaldeck, verläuft die Grenze zumWestfälischen, das schon zumniederdeutschen Sprachraum gehört. Diemittelhessischen Dialekte werden traditionell nördlich der LinieWiesbadenAschaffenburg gesprochen und reichen bis an die Grenzen desSiegerlandes, z. B. imHinterländer Platt undWittgensteiner Platt. Im Westen reicht im Limburger Becken und dem Westerwald vor allem in den ehemalsKurtrierischen Orten dermoselfränkische Sprachraum nach Hessen hinein.Osthessisch ist der Dialekt in der Region um Fulda sowie in der hessischenRhön (Rhöner Platt). An den Landesgrenzen zu Thüringen, im Werragebiet und in Teilen der Rhön an der Grenze zu Bayern werden auchthüringische undostfränkische Dialekte gesprochen, als Einsprengsel desEichsfeldischen undHennebergischen bzw.Grabfeldischen. Die traditionelleFrankfurter Stadtmundart gehört bereits zur Gruppe derSüdhessischen Dialekte, die auch im Raum Darmstadt und ambayerischen Untermain gesprochen werden.

    In den Ballungsgebieten sind wegen der hohen Zuwanderungsrate allerdings Dialekte nur noch selten zu hören. Es herrscht dasHochdeutsche vor oder es bilden sich moderne städtischeAusgleichssprachen heraus, wie derNeuhessische Regiolekt imRhein-Main-Gebiet. Er wird auch als „RMV-hessisch“ bezeichnet, weil er ungefähr das Gebiet desRhein-Main-Verkehrsverbundes abdeckt, oder als „Fernsehhessisch“ und auch spöttisch als „Äbbelwoihessisch“ bezeichnet, weil viele Produktionen des Hessischen Rundfunks zu seiner Ausbreitung beitrugen. Wegen seiner Verbreitung in der Populärkultur, durch Künstler wieBadesalz undBodo Bach, gilt der neuhessische Regiolekt oft schlechthin alsHessisch, obwohl er der Vielfalt der in Hessen gesprochenenDialekte nicht gerecht wird. Alle traditionellen hessischen Dialekte weisen deutliche Unterschiede zur neuhessischen Mundart auf und sind heute stark bedrängt.

    Küche

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    Hauptartikel:Hessische Küche

    Generell werden in Hessen überwiegend Kartoffeln als Beilage serviert. Folgende Spezialitäten sind überregional bekannt:

    Museen

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    Hauptartikel:Liste der Museen in Hessen

    Das Land Hessen betreibt mit demMuseum Wiesbaden, derMuseumslandschaft Hessen Kassel und demHessischen Landesmuseum Darmstadt drei Universalmuseen, die gemeinsam demHessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst unterstehen. Die Sammlungen sind ähnlich aufgebaut, ergänzen sich jedoch in der Regel. Beispielsweise ist in Darmstadt vonEugen Bracht das Werk „Gestade der Vergessenheit“ und in Kassel „Hannibals Grab“ ausgestellt, beide Werke sind die Hauptwerke des Künstlers schlechthin. In Darmstadt befindet sich der „Block Beuys“, aber auch in Kassel und Wiesbaden befinden sich umfangreiche Bestände vonJoseph Beuys.

    Feiertage

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    Wirtschaft und Infrastruktur

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    Bergbau

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    In Hessen wird seit JahrhundertenBergbau betrieben. Im 21. Jahrhundert sind noch 283 Betriebe unter Aufsicht der hessischen Bergbaubehörden.[65]

    Energieversorgung

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    Von 1923 bis 1991 wurden dasGroßkraftwerk Main-Weser mitBraunkohle betrieben. Es hatte eine Leistung von 356 Megawatt.

    Anfang der 1970er Jahre wurde dasKernkraftwerk Biblis errichtet, das mit einer geplanten elektrischen Bruttoleistung von 5.215 Megawatt zu den größten dieser Art in Deutschland zählte. Tatsächlich in Betrieb gegangen sind von den vier Reaktoren nur zwei mit zusammen 2525 Megawatt. Die in den Jahren 1974/1975 in Betrieb gegangenen Reaktoren wurden am 30. Mai 2011 im Rahmen desAtom-Moratoriums stillgelegt.

    Weiterhin existieren mehrere Wärmekraftwerke, darunter dasKraftwerk Staudinger inGroßkrotzenburg und dasHeizkraftwerk West inFrankfurt am Main. Zur Stromspeicherung dient dasPumpspeicherkraftwerk Waldeck.

    Bereits 1990 begann mit dem erstenWindenergiepark Vogelsberg die Entwicklung der Erneuerbaren Energien. Bis Mitte 2016 wurden 918Windkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 1.477 Megawatt installiert.[66] Mitte 2023 waren es rund 1.200 Windkraftanlagen.[67][68]

    Ende 2022 waren in Hessen 493Wasserkraftanlagen mit einer Gesamtleistung von 64,2 Megawatt (MW) in Betrieb. Zwei Drittel davon produzierten die zwölf größten, darunter die Kraftwerke an denMainschleusen und vor allem die beidenPumpspeicherkraftwerke in Waldeck.[69]

    Wirtschaft

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    Hauptartikel:Wirtschaft Hessens
    Skyline in Frankfurt am Main von derDeutschherrnbrücke

    DasRhein-Main-Gebiet besitzt nach demRuhrgebiet die größteIndustriedichte in Deutschland. Von besonderer wirtschaftlicher Bedeutung sind die chemische und pharmazeutische Industrie mit demIndustriepark Höchst,Merck KGaA,Heraeus,SGL Carbon undEvonik. Das Rhein-Main-Gebiet ist zudem ein Zentrum des IT- und Telekommunikationswirtschaftszweiges.

    Im Maschinen- und Fahrzeugbau ist vor allemOpel inRüsselsheim am Main zu erwähnen, daneben Automobilzulieferer wieContinental. Zahlreiche ausländische Automobilkonzerne haben hier ihre deutschen oder europäischen Zentralen angesiedelt.

    DerFinanzplatz Frankfurt am Main ist ein wichtiges internationales Finanzzentrum. Dabei ist zunächst an dieEuropäische Zentralbank und dieDeutsche Bundesbank zu denken. In Frankfurt am Main haben die Zentralen der vier größten deutschen BankenDeutsche Bank,DZ Bank, dieFörderbankKfW undCommerzbank ihren Sitz, daneben zahlreiche kleinere Banken, öffentlich-rechtliche und genossenschaftliche Kreditinstitute und mehr als 150 Niederlassungen ausländischer Banken. Auch ist Frankfurt am Main der bedeutendste deutsche Börsenplatz mit derFrankfurter Wertpapierbörse.Versicherungsunternehmen haben sich mit SchwerpunktWiesbaden angesiedelt. Größter privaterArbeitgeber der Stadt ist mit rund 3900 Mitarbeitern dieR+V Versicherung. Hinzu kommen Versicherer wie dieDBV-Deutsche Beamtenversicherung, dieSV SparkassenVersicherung und dieDelta-Lloyd-Gruppe.Erwähnenswert ist darüber hinaus die Lederindustrie inOffenbach.

    DerFlughafen Frankfurt Main ist ein besonders wichtiger Wirtschaftsstandort und bildet mit den dort ansässigen Unternehmen für 81.000[70]Arbeitnehmer die größte Arbeitsstätte Deutschlands (Stand 2016). Wichtige Arbeitgeber sind der Flughafenbetreiber, dieFraport AG, dieDeutsche Lufthansa, weitereFluggesellschaften, Frachtunternehmen, Bodenabfertigungsdienste, Hotels und Geschäfte.

    Außerhalb dieser Region sind inMittelhessen inWetzlar beispielsweise Unternehmen mit Weltruf angesiedelt. Dort ist mitLeica Microsystems,Leica Camera,Minox,Zeiss undHensoldt ein Zentrum der optischen, elektrotechnischen und feinmechanischen Industrie inDeutschland sowie das UnternehmenBuderus beheimatet. DieFulda Reifenwerke, dasVolkswagenwerk Kassel inBaunatal sowie der Lokomotivbau in Kassel beiAlstom[71] haben ebenfalls größere Bedeutung. Ebenso ist in Nordhessen mit demOriginal Teile Center derVolkswagen AG das europaweit größte Ersatzteilelager niedergelassen, das von derVolkswagen Original Teile Logistik vernetzt wird, sowie mit denViessmann Werken ein bedeutender Hersteller vonHeiztechnik-Produkten.

    Im Oktober 2020 zählte Hessen 193.972 Erwerbslose. Die Arbeitslosenquote beträgt somit 5,6 % (Oktober 2019: 4,3 %). Mit 3,4 % hat der Landkreis Fulda die niedrigste Quote, während die kreisfreie Stadt Offenbach am Main mit 10,5 % die höchste Quote landesweit aufweist.[72]

    Hessen gehört nach demBruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf zu den wohlhabendstenFlächenstaaten Deutschlands, es ist gleichauf mitBayern auf Platz 3 und 4 derBundesländer nachHamburg undBremen. Im Vergleich mit dem BIP derEuropäischen Union ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte Hessen 2014 einen Indexwert von 145 (EU-28: 100; Deutschland: 126).[73] Hessen hatte im Jahr 2014 ein BIP pro Kopf in Höhe von 41.400 Euro,[73] die Kaufkraft pro Einwohner betrug 39.700 Euro[73] (KKS pro Einwohner). Unter allen deutschen Landkreisen lag der Hochtaunuskreis im Jahr 2016 auf dem zweiten Platz mit 31.238 Euro pro Einwohner und derMain-Taunus-Kreis auf dem vierten Platz mit 30.530 Euro pro Einwohner.[74] Zu den zehn kaufkräftigstenStadtkreisen in Deutschland 2016 zählen Frankfurt am Main auf dem dritten Platz mit einem Indexwert von 115,4[74] und Wiesbaden auf dem sechsten Platz mit einem Indexwert von 112,1[74] (Bundesdurchschnitt = 100). Im Jahr 2019 betrug das BIP pro Erwerbstätigen 83.320 Euro, womit es 9,7 Prozent über dem Bundesdurchschnitt lag und den höchsten Wert der deutschen Flächenländer aufwies.[75]

    Seit dem 1. Dezember 2006 sind in Hessen dieLadenöffnungszeiten liberalisiert. Nur die Sonn- und Feiertage stehen mit vier von den Gemeinden festlegbaren Ausnahmen pro Jahr weiterhin unter Schutz. An den Ausnahmetagen, die nur in Verbindung mit einem Markt verkaufsoffen sein können, dürfen die Geschäfte bis zu sechs Stunden öffnen.

    2012 betrug die Wirtschaftsleistung im Land Hessen gemessen am Bruttoinlandsprodukt rund 230 Milliarden Euro.[76] Etwa ein Drittel der hessischen Fläche wird landwirtschaftlich genutzt. InBiblis befindet sich eines der deutschenKernkraftwerke mit zwei getrennten Blöcken. Bis 2050 sollen nach Plänen der Landesregierung möglichst 100 Prozent des Energieverbrauchs komplett aus erneuerbaren Energien gedeckt werden.[77]

    Entwicklung derArbeitslosenquote
    Jahr[78]2000200120022003200420052006200720082009201020112012201320142015201620172018201920202021
    Arbeitslosenquote in %7,36,67,07,98,29,79,27,56,56,86,45,95,75,85,75,55,35,04,64,45,45,2
    Bedeutendste Standorte sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung[79]
    Arbeitsortsozialvers.
    Beschäftigte
    30. Juni 2019
    Veränderung
    seit
    30. Juni 2015 in %
    Pendlersaldo
    30. Juni 2019
    Arbeitsplatzdichte 1 2
    Frankfurt am Main602.428+11,21+286.5881.146
    Wiesbaden137.731+7,80+27.6290.761
    Kassel112.8500+7,180+38.2450.833
    Darmstadt105.338+10,220+41.4820.956
    Fulda052.8890+8,790+26.0321.170
    Gießen050.002+11,610+19.5990.770
    Offenbach am Main048.2300+5,0200−6.8530.552
    Hanau047.5440+4,190+10.2660.756
    Marburg043.7600+5,970+17.6330.785
    Eschborn038.087+17,420+28.8812.773
    Bad Homburg vor der Höhe037.228+10,600+16.9321.122
    Neu-Isenburg031.924+26,900+16.1591.310
    Rüsselsheim am Main031.8770−4,0800+5.8420.747
    Wetzlar031.4720+9,690+11.7660.928
    Baunatal026.3830−4,770+15.2921.534
    1 
    Sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze pro 1000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter von 15 bis unter 65 Jahren; Zahlen zum 31. Dezember 2018 gemäß Fortschreibung des Bevölkerungsstandes[80] nachBevölkerungsstatistikgesetz auf Basis des Zensus 2011.[26]
    2 
    Eigene Berechnung

    Größte Arbeitgeber in Hessen

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    Nach dem Land Hessen mit rund 150.000 Mitarbeitern sind die wie folgt lautenden Unternehmen die größten Arbeitgeber in Hessen:

    Größte Arbeitgeber im Land Hessen
    Unternehmen[81]Beschäftigte 2012
    01.Deutsche Lufthansa AG37.400
    02.Rewe Group29.000
    03.Deutsche Bahn AG25.100
    04.Fraport AG20.700
    05.Deutsche Post Gruppe18.000
    06.Commerzbank AG16.000
    07.Deutsche Telekom AG14.500
    07.Continental AG14.500
    07.Volkswagen AG14.500
    10.Adam Opel AG12.800

    Feuerwehr

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    In derFeuerwehr in Hessen waren im Jahr 2020 über 107.800 aktive Mitglieder, davon rund 68.600freiwilligen Feuerwehrleute, etwa 2.100Berufsfeuerwehrleute, 700Werkfeuerwehrleute und rund 23.900 Jugendliche und 12.500 Kinder organisiert. Sie sind in über 2400 Freiwilligen Feuerwehren, 7 Berufsfeuerwehren, 57 Werkfeuerwehren sowie 2000Jugendfeuerwehren und über 1000Kinderfeuerwehren tätig. Die hessischen Feuerwehren wurden im selben Jahr zu über 56.300 Einsätzen alarmiert. Hierbei waren über 13.500Brände zu löschen, war über 42.100-maltechnische Hilfe zu leisten sowie bei 700 weiteren Einsätzen tätig zu werden. Darüber hinaus gehören zusätzlich mehrere hunderttausende fördernde Mitglieder den örtlichenFeuerwehrvereinen an.[82] Die Feuerwehren sind überKreisfeuerwehrverbände,Bezirksfeuerwehrverbände und denLandesfeuerwehrverband Hessen zumDeutschen Feuerwehrverband zusammengeschlossen, der sie im WeltfeuerwehrverbandCTIF vertritt.

    Bundeswehr

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    Standorte der Bundeswehr finden sich vor allem im Norden des Landes. In der Burgwald-Kaserne inFrankenberg (Eder) ist die zum OrganisationsbereichCyber- und Informationsraum gehörendeFernmeldetruppe EloKa stationiert. Stadtallendorf mit derHerrenwald-Kaserne und derHessen-Kaserne ist Sitz derDivision Schnelle Kräfte. DerHeeresflugplatzFritzlar ist Standort des zur Division Schnelle Kräfte gehörendenKampfhubschrauberregiments 36. Bei der Knüll-Kaserne inSchwarzenborn befindet sich einTruppenübungsplatz und der Standort desJägerbataillons 1. In anderen Städten wieFrankfurt am Main-Hausen, inPfungstadt und in der LandeshauptstadtWiesbaden befinden sich kleinere Standorte der Bundeswehr, in denen eher Verwaltungsstellen sitzen. In Kassel befindet sich dasHeeresmusikkorps Kassel. Es gehört allerdings trotz des historisch bedingten Namens nicht zum Heer, sondern zumZentrum Militärmusik der Bundeswehr derStreitkräftebasis.

    Siehe auch:Liste der Bundeswehrstandorte in Hessen

    Verkehr

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    Hessen ist aufgrund seiner zentralen Lage ein wichtigesTransitland für den deutschen und europäischen Fernverkehr.Frankfurt am Main hat als Knotenpunkt für den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr eine herausragende Stellung.

    Straßenverkehr

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    Kraftfahrzeugverkehr
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    Durch Hessen führen die international wichtigen AutobahnenA 3,A 5 undA 7. DasFrankfurter Kreuz (Kreuzung der Autobahnen 3 und 5) gilt als das Autobahnkreuz mit dem höchsten Verkehrsaufkommen in Europa, die um Frankfurt am Main mit bis zu vier Fahrspuren je Richtung ausgebaute A 5 ist eine der meistbefahrenen Straßen Deutschlands. Weitere bedeutende durch Hessen führende Autobahnen sind dieA 4 (östlicher Teil), dieA 44, dieA 45, dieA 49, dieA 66 und dieA 67. Daneben gibt es eine ganze Reihe weiterer kleinerer Autobahnen und wichtige Bundesstraßen, die teilweiseautobahnähnlich ausgebaut sind. Der Bevölkerungsdichte und der Topographie folgend ist das Rhein-Main-Gebiet wesentlich besser erschlossen als die ländlichen Gebiete Hessens.

    Der längsteAutobahntunnel Hessens ist der 2022 eröffneteTunnel Hirschhagen an der A 44 in Nordhessen. DieKinzigtalbrücke ist die längste Autobahnbrücke Hessens.

    Radverkehr
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    Hessen durchzieht ein Netz vonRadwegen. Überregional bedeutsam sind unter anderem die neunRadfernwege (R1–R9) sowie derLahntal-Radweg, derWeserradweg und derWerratal-Radweg. Daneben gibt es eine Vielzahl von regionalen Routen, die wie die Radfernwege vor allem für denFahrradtourismus von Bedeutung sind bspw. derVogelsberger Südbahnradweg oder derVulkanradweg.

    Die Mitnahme von Fahrrädern ist in allen hessischen Verkehrsverbünden kostenlos. Es kann jedoch zeitliche Einschränkungen dafür geben.[83]

    Eisenbahn

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    Hauptbahnhof in Frankfurt am Main: Drehscheibe des deutschen Zugverkehrs

    Durch Hessen führen auch viele verkehrlich bedeutende Bahnstrecken, darunter die SchnellfahrstreckenKöln–Frankfurt am Main undHannover–Würzburg. Neben weiteren Nord-Süd-Verbindungen durchqueren auch die bedeutenden Ost-West-Verbindungen von Wiesbaden/Mainz über Frankfurt und Hanau nach Fulda bzw. Aschaffenburg sowie von Fulda bzw. Kassel überBebra nachEisenach undErfurt Hessen. Zusammen mit dem Regionalverkehr führt dies auf vielen Strecken zu einer Streckenauslastung, die keine nennenswerte Steigerung mehr zulässt. DerHauptbahnhof Frankfurt am Main gilt als wichtigste Drehscheibe im deutschen Zugverkehr.

    EinfahrendeS-Bahn beim Hochbahnsteig desFrankfurter Westbahnhofs

    Die Region um Frankfurt am Main verfügt mit derS-Bahn Rhein-Main über ein S-Bahn-Netz, das von zahlreichen Regionalverbindungen ergänzt wird. Im übrigen Land ist das Schienennetz weit weniger dicht, von wenigen kleineren Stilllegungen abgesehen aber stabil. In Nordhessen ist seit 2007 das Eisenbahnnetz durch dieRegioTram mit derStraßenbahn inKassel verknüpft. Dabei werden altestillgelegte Strecken reaktiviert.

    Die RegioTram ist eingebunden in denNordhessischen Verkehrsverbund. Dagegen gehören ganz Mittel- und Südhessen mit Ausnahme desKreises Bergstraße zum Einzugsgebiet desRhein-Main-Verkehrsverbundes.

    Die Bahnstrecken im Nordwesten Hessens (Uplandbahn,Ederseebahn,Bahnstrecke Warburg–Sarnau,Obere Lahntalbahn,Obere Edertalbahn undBahnstrecke Volkmarsen–Vellmar-Obervellmar) wurden 2002 von der DB-TochterKurhessenbahn übernommen. Seitdem wurden Gleise, Bahnsteige und Bahnübergänge erneuert. Die Fahrgastzahlen stiegen daraufhin an und die drohende Stilllegung vonBurgwaldbahn und dem Abschnitt Wabern–Bad Wildungen der Ederseebahn konnte abgewendet werden. DieUntere Edertalbahn zwischen Frankenberg und Korbach, auf der der Personenverkehr 1987 eingestellt worden war, wurde reaktiviert und wird seit September 2015 wieder fahrplanmäßig befahren.[84]

    Siehe auch:Liste der Personenbahnhöfe in Hessen
    Siehe auch:FrankfurtRheinMain Plus

    Schifffahrt

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    Durch denMain und denRhein, der auf einem längeren Abschnitt die Landesgrenze darstellt, ist das Rhein-Main-Gebiet als wirtschaftliches Zentrum Hessens an das europäischeWasserstraßennetz angeschlossen. Ferner hat Hessen mit seinem südlichsten Zipfel beiHirschhorn undNeckarsteinach Anteil amNeckar und ganz im Norden bis Bad Karlshafen an derOberweser. Daneben sind einzelne Abschnitte vonLahn,Werra undFulda schiffbar. Gesamtwirtschaftlich gesehen von Bedeutung sind für Hessen nur dieRheinschifffahrt und dieMainschifffahrt, wobei dieKostheimer Mainschleuse die Schleuse mit dem höchstenVerkehrsaufkommen Europas ist.

    Karte der Flughäfen und Landeplätze in Hessen

    Luftfahrt

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    DerFlughafen Frankfurt Main ist bezogen aufFlugbewegungen, das Passagieraufkommen und das Frachtaufkommen der mit Abstand wichtigste Flughafen in Deutschland, der viertgrößte in Europa und gehört zu den vierzehn[85][86] größten Flughäfen weltweit (Stand 2019).

    9 km südöstlich des Flughafens Frankfurt am Main befindet sich der vor allem von kleineren Flugzeugen frequentierteFlugplatz Frankfurt-Egelsbach.

    6 km südöstlich des Flughafens Frankfurt am Main befindet sich in Langen der Hauptsitz derDFS Deutsche Flugsicherung.

    In Nordhessen liegt der im April 2013 eröffneteRegionalflughafenKassel-Calden, der einen zuvor betriebenenVerkehrslandeplatz ersetzte. In Hessen gibt es eine große Dichte an Verkehrslandeplätzen undSegelfluggeländen. Der vor allem vonBilligfluggesellschaften genutzteFlughafen Frankfurt-Hahn liegt etwa 100 km von Frankfurt am Main entfernt imLand Rheinland-Pfalz.

    Medien

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    Tageszeitungen

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    In Frankfurt am Main erscheinen mit derFrankfurter Allgemeinen Zeitung und derFrankfurter Rundschau zwei der wichtigsten Tageszeitungen Deutschlands. Zusammen mit derFrankfurter Neuen Presse und der Regionalausgabe derBild dominieren diese auch den regionalen Zeitungsmarkt in der Rhein-Main-Region.Marktführer am nordhessischen Zeitungsmarkt ist die inKassel erscheinendeHessische/Niedersächsische Allgemeine. Daneben gibt es einige regionale Tageszeitungen von Verlagsgruppen (z. B.Wiesbadener Kurier,Darmstädter Echo), die in ihren jeweiligen Erscheinungsgebieten entweder Marktführer sind oder zumindest signifikante Marktanteile haben (laut IVW).

    Siehe auch:Kategorie:Zeitung (Hessen)

    Fernseh- und Rundfunksender

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    In Hessen werden verschiedene Fernseh- und Radiosender betrieben. Darunter als Landesrundfunkanstalt derHessische Rundfunk mit demhr-fernsehen in Frankfurt am Main.

    Für die Zulassung privater Radio- und Fernsehsender zuständig ist dieHessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. In Hessen sind bundesweite Privatsender ansässig wieBloomberg TV undKinowelt TV (beide in Frankfurt am Main), derEvangeliums-Rundfunk in Wetzlar oderTGRT Europe in Mörfelden-Walldorf. Regionale Sender sind der SenderOffener Kanal undRheinmaintv.

    Als Radio-Sender hat derAmerican Forces Network, ein Militärischer Sender der US-Streitkräfte, seinen Sitz in Wiesbaden. Private nichtkommerzielle Radiosender sindFreies Radio Kassel,Radio-X in Frankfurt am Main,Radio Unerhört Marburg (RUM),Radio Darmstadt,Radio Rüsselsheim,Radio RheinWelle 92,5 in Wiesbaden sowieRundFunk Meißner (RFM) in Eschwege. Unter den privaten kommerziellen Rundfunksendern sind unter anderem der HörfunksenderHit Radio FFH in Bad Vilbel,Antenne Frankfurt sowieRadio Bob in Kassel.

    DieEvangelische Nachrichtenagentur Idea hat ihren Sitz in Wetzlar.

    Wissenschaft, Lehre und Forschung

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    Ein Verzeichnis der in Hessen ansässigen Hochschulen findet sich unterHochschulen in Hessen. Nachfolgend eine Auswahl:

    Öffentliche Universitäten

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    Öffentliche Hochschulen des Landes Hessen

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    Sonstige

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    Forschungsinstitute

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    Bibliotheken

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    Sport

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    Frankfurt ist Sitz desDFB und des BundesligavereinsEintracht Frankfurt, so dass Fußball, insbesondere der Herren, eine starke Position hat.

    Traditionell ist Hessen trotz relativ milden Wetters durch Wintersport geprägt. In derRhön und im nordöstlichen Teil desRothaargebirges gibt es Wintersportmöglichkeiten. DieMühlenkopfschanze im nordhessischenWillingen ist die größte im Betrieb befindlicheGroßschanze der Welt und eine Eissporthalle.Eishockey wird in den meisten hessischen Großstädten betrieben und behauptet sich nach Fußball auf dem zweiten Platz.

    Die Lahn sowie der Edersee sind als Wassersportzentren fürKanuten sehr bekannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen mit derUnited States Army auch Sportarten wieBaseball,Basketball undAmerican Football nach Hessen, insbesondere nachMittelhessen.

    American Football

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    Im Rhein-Main-Gebiet ist American Football sehr verbreitet. Mit der aufgelösten Mannschaft derFrankfurt Galaxy, die in derNFL Europe spielte, war der Rekordsieger mit vier Titeln (1995, 1999, 2003, 2006) desWorld Bowl in Hessen ansässig.

    Heute spielen fünf hessische Mannschaften in derGFL: dieMarburg Mercenaries in der ersten Liga sowie dieBad Homburg Sentinels,Frankfurt Universe und dieGießen Golden Dragons in derZweiten Liga.

    In der 2020 gegründetenEuropean League of Football spielt die neugegründeteFrankfurt Galaxy, diese konnte die Liga in ihrer erstenSeason gewinnen.

    Baseball

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    Hünstetten Storm spielt seit der Saison 2023 in derBaseball-Bundesliga. Vertreten wird Hessen zudem von denBad Homburg Hornets,Darmstadt Whippets undFrankfurt 1860 in der 2. Bundesliga Südwest.

    Basketball

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    DieSkyliners Frankfurt und dieGießen 46ers spielen in derBasketball-Bundesliga der Herren. Bei den Frauen ist derBC Marburg, deutscher Meister von 2003, in derersten Liga vertreten. Wetzlar ist mit demBundesligistRSV Lahn-Dill die Hochburg imRollstuhlbasketball. Der dort beheimatete Verein ist bereits unter anderem dreizehnfacher Deutscher Meister, vierzehnfacher Pokalsieger (davon elfmal das Double Meister und Pokal), siebenfacherChampions-League-Sieger, Weltpokalsieger 2010 und Vize-Weltcupsieger 2006 sowie WBC-Europapokalsieger (Willi-Brinkmann-Cup) 2002.Im Jahre 2009 sind die Damen derRhein-Main Baskets, beheimatet in Hofheim und Langen, in die 1. Basketball-Bundesliga aufgestiegen.

    Eishockey

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    Eishockeyspiel Darmstadt Dukes gegen die RT Bad Nauheim

    Eishockey ist in Hessen ebenfalls sehr populär. In Kassel spielen dieKassel Huskies. In Mittelhessen dieRoten Teufel Bad Nauheim und in Osthessen dieLauterbacher Luchse. Im Rhein-Main-Gebiet dieLöwen Frankfurt und dieDarmstadt Dukes. Limburg hingegen spielt gemeinsam mit Diez in NRW.

    Fußball

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    Aktuell ist Hessen mit drei Mannschaften im Profifußball vertreten: In der Saison 2025/26 spieltEintracht Frankfurt in derBundesliga, derSV Darmstadt 98 in der2. Bundesliga und derSV Wehen Wiesbaden in der3. Liga.

    Mit sieben deutschen Meisterschaften, neun Pokalsiegen sowie vier internationalen Titeln war der1. Frauen-Fußball-Club Frankfurt einer der erfolgreichsten Vereine imdeutschen Frauenfußball. In der Saison 2020/21 fusionierte der Verein zum 1. Juli 2020 mit Eintracht Frankfurt; dabei wurden die erste und die zweite Mannschaft des 1. FFC in die Fußball AG derEintracht integriert und treten seitdem unter dem Namen Eintracht Frankfurt in derBundesliga (erste Mannschaft) bzw. in der2. Bundesliga Süd (zweite Mannschaft) an. Die 2006 aufgelöste Frauenmannschaft desFSV Frankfurt zählt drei Meistertitel und fünf Pokalsiege. NebenFSV Hessen Wetzlar (ehem. Eintracht Wetzlar) spielen die Frauen desTSV Jahn Calden und derTSG Neu-Isenburg in derRegionalliga Süd.

    Handball

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    Handballspiel HSG Wetzlar gegen die Rhein-Neckar Löwen

    DieHSG Wetzlar und dieMT Melsungen spielen in derHandball-Bundesliga. Ehemalige langjährige Handball-Bundesligisten waren dieSG Wallau/Massenheim (1984/85, 1987–2005), derTV Hüttenberg (1972–1985, 2011/12, 2017/18) und dieSG Dietzenbach (1971–1974, 1975–1978, 1979–1983).

    Ferner gab es mit demTV Lützellinden, der sich 2006 auflöste, einen seit Ende der 1980er Jahre bundesligaweit erfolgreichen Damen-Handballverein. Von 2014 bis 2017 war dieHSG Bad Wildungen der einzige hessische Vertreter in derBundesliga der Frauen. Als Meister der Saison 2016/17 folgte ihnen dieHSG Bensheim/Auerbach ins Oberhaus.

    Hockey

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    Erfolgreichste hessische Hockeymannschaft ist derRüsselsheimer RK. Bis heute kann dessen Hockeyabteilung 51deutsche Meisterschaften imHockey (Feld und Halle) verbuchen, ungezählt die Vizemeisterschaften, Süddeutschen Meisterschaften und Hessenmeisterschaften. Europa-Cups im Hockey wanderten bereits 18-mal in die Preisvitrine des RRK-Bootshauses. Heute spielt der RRK mit den Ersten Damen imHallenhockey in der 1. Bundesliga und imFeldhockey in der 2. Bundesliga. Die Ersten Herren spielen imFeldhockey in der Regionalliga und imHallenhockey in der 2. Bundesliga.
    Weitere bekannte Vereine sind: derSC Frankfurt 1880, dessen Erste Herren in der 2. Feldhockey-Bundesliga der Herren 2017/18 und in der Hallenhockey-Bundesliga der Herren spielen. Die Damen spielen in der 2. Regionalliga Süd. Weiter derSC SAFO Frankfurt, der1. Hanauer THC und derLimburger HC.

    Inlinehockey

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    1994/1995 begann die Geschichte des hessischenInlinehockeys in Hanau.[87] Bis heute ist die Sportart beliebt wie kaum in einem anderen Bundesland, die hessische Oberliga und die Regionalliga gelten als die spielstärksten in Deutschland.

    Leichtathletik

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    DerDeutsche Leichtathletik-Verband hat seinen Sitz inDarmstadt. DerHessische Leichtathletik-Verband wurde 1947 in Frankfurt am Main gegründet.

    Motorsport

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    Im Motorrad-Bahnrennsport wird Hessen vertreten durch das Speedwayrennen des MSC Diedenbergen in Hofheim-Diedenbergen im Taunus sowie die Internationalen Grasbahnrennen in Melsungen, Bad Hersfeld und Heringen. Im Eisstadion Frankfurt am Main ist auch Eisspeedway auf WM-Niveau bereits veranstaltet worden.

    Reitsport

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    Springreiter auf dem Internationalen Pfingstturnier Wiesbaden 2013

    Vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club wird jährlich imSchlosspark Biebrich dasInternationale Pfingstturnier organisiert. Die traditionsreicheGalopprennbahn Frankfurt am Main des Renn-Klubs Frankfurt am Main ist 2022 derDFB-Akademie gewichen.

    Rugby

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    DerSC Frankfurt 1880 gehört zu den ältesten und erfolgreichsten deutschenRugby-Vereinen. Ebenfalls zur ersten Bundesliga gehört derRK Heusenstamm. Insgesamt gehören dem Hessischen Rugby-Verband zwölf Vereine an.

    Schach

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    DerSC Viernheim spielt in der Saison 2023/24 in derSchachbundesliga. Der heute nicht mehr bestehende VereinKönigsspringer Frankfurt gewann in derSaison 1977/78 die deutsche Meisterschaft.

    Tischtennis

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    In derBundesliga der Männer spielt derTTC Rhön-Sprudel Fulda-Maberzell. Der zweifacheChampions-League-SiegerTTV Gönnern spielte von 1996 bis 2009 in der Bundesliga, zog seine Mannschaft dann aber wegen finanzieller Probleme zurück und trat die Lizenz an dieTG Hanau ab, die von 2009 bis 2012 in der Bundesliga aktiv waren, ehe sie ebenfalls wegen finanzieller Probleme auf einen Start in der Bundesliga verzichteten. Die Frauen desTSV Langstadt 1909 spielen in der 1. Bundesliga der Damen.

    Der zur Weltspitze gehörendeTimo Boll ist ein gebürtiger Hesse ausErbach (Odenwald), ebenso wie der DoppelweltmeisterJörg Roßkopf ausDieburg.

    Triathlon

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    Der größte Triathlonverein Deutschlands ist die Triathlonabteilung des Eintracht Frankfurt e. V. mit über 1000 Mitgliedern.

    Turnen

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    Insgesamt gibt es in Hessen sechs Städte, an denen Leistungszentren für die olympischen Sportarten betrieben werden. Die Standorte befinden sich in Dillenburg (Trampolinturnen), Kassel (LZ Nordhessen), Limburg, Heusenstamm und Wiesbaden. Ein weiteres Leistungszentrum fürKunstturnen (Damen und Herren) besteht in Wetzlar.[88] Von dort stammt auchFabian Hambüchen. Neben den Leistungszentren gibt es weitere Stützpunkte, die leistungssportorientierte Förderung betreiben.

    Das Landesleistungszentrum ist im Verbandszentrum Spitzensport desDeutschen Turner-Bundes in Frankfurt am Main angesiedelt. An diesem Standort wird vomHessischen Turnverband eine professionelle sportfachliche Betreuung garantiert und realisiert. Neben einem professionellen Training sind auch eine schulische Betreuung sowie die Möglichkeit einer Internatsanbindung sichergestellt.[89] Neben dem Landesleistungszentrum befindet sich in Frankfurt am Main ebenfalls der Bundesstützpunkt Gerätturnen männlich, Gerätturnen weiblich und Trampolinturnen.[90]

    Volleyball

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    Die Damenmannschaft des1. VC Wiesbaden spielt in der1. Bundesliga.Die Herrenmannschaft der TuS Kriftel spielt in der 2. Bundesliga Süd.[91]

    Trivia

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    Das nicht natürlich vorkommende chemische Element mit der Kernladungszahl 108 trägt seit 1997 den NamenHassium, der sich vom lateinischen NamenHassia für Hessen ableitet. Es konnte 1984 beimGSI Helmholtzzentrum für Schwerionenforschung in Darmstadt durchKernverschmelzung von Blei mit Eisen zum ersten Mal erzeugt werden.

    Der Asteroid(5846) Hessen trägt den Namen des Bundeslandes.

    Siehe auch

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    Portal: Hessen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Hessen

    Literatur

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    • Dietwulf Baatz u. a.:Die Römer in Hessen. Stuttgart 1989,ISBN 3-8062-0599-X.
    • Gerd Bauer u. a.:Das Hessen-Lexikon. Frankfurt am Main 1999,ISBN 3-8218-1751-8.
    • Wilhelm Diehl:Hassia Sacra. Bände 1–11, Darmstadt 1921 ff.
    • Karl Ernst Demandt:Geschichte des Landes Hessen. 2. Auflage, Bärenreiter, Kassel und Basel 1972,ISBN 3-7618-0404-0.
    • Mitteilungen des Vereins für hessische Geschichte und Landeskunde. (1845–1860 alsPeriodische Blätter). Verein für hessische Geschichte und Landeskunde, Kassel 1845 ff. (vhghessen.de Volltext).
    • Walter Heinemeyer:Das Werden Hessens. Hrsg. Historische Kommission für Hessen, N. G. Elwert, Marburg 1986,ISBN 3-7708-0849-5.
    • Fritz-Rudolf Herrmann, Albrecht Jockenhövel:Die Vorgeschichte Hessens. Konrad Theiss, Stuttgart 1990,ISBN 3-8062-0458-6.
    • Wilhelm Müller:Hessisches Ortsnamenbuch. 1. Bd. Starkenburg, Darmstadt 1937.
    • Frank-Lothar Kroll:Hessen, Eine starke Geschichte. Konrad Theiss, Stuttgart 2006,ISBN 3-8062-2004-2.
    • Hans Sarkowicz (Hrsg.):Die grossen Hessen. Insel, Frankfurt am Main 1996,ISBN 3-458-16817-6.
    • Uwe Schultz:Die Geschichte Hessens. Konrad Theiss, Stuttgart 1983,ISBN 3-8062-0332-6.
    • Wolfgang Schroeder, Arijana Neumann (Hrsg.): Politik und Regieren in Hessen, VS – Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2016,ISBN 978-3-531-17302-3.
    • Ph. A. F. Walther:Das Großherzogthum Hessen. Darmstadt 1854.

    Literatur zur politischen Geschichte in Hessen

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    Literatur zur Kunstgeschichte in Hessen

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    • Chr. Belser AG für Verlagsgeschäfte & Co:Kunstreiseführer Hessen. Gondrom, Bindlach 1988,ISBN 3-8112-0588-9.
    • Renate Liebenwein, Stefan Rothe:Kaiserpfalz und Wolkenkratzer. (1200 Jahre) Kunst in Hessen. Königstein i. Ts. 2000,ISBN 3-7845-4612-9.
    • Hans Sarcowicz, Ulrich Sonnenschein (Hrsg.):Die großen Hessen. Insel-Verlag, Frankfurt am Main/Leipzig 1996,ISBN 3-458-16817-6.

    Literatur zur Natur in Hessen

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    Literatur zur Volkskunde in Hessen

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    • Hans Friebertshäuser:Das hessische Dialektbuch. C. H. Beck, München 1987,ISBN 3-406-32317-0.
    • Hans Friebertshäuser:Kleines hessisches Wörterbuch. C. H. Beck, München 1990,ISBN 3-406-34192-6.
    • Hessische Blätter für Volks- und Kulturforschung.Jonas (Periodika), Marburg/Lahn.
    • Carl Heßler:„Hessische Volkskunde“. Das ehemalige Kurhessen und das Hinterland am Ausgang des 19. Jahrhunderts. Band II, Unveränderter Nachdruck der Originalausgabe von 1904, N.G. Elwert Marburg, Neudruck in Lizenz beim Verlag Weidlich Würzburg 1984,ISBN 3-8035-1037-6.
    • Regina Klein:In der Zwischenzeit. Tiefenhermeneutische Fallstudien zur weiblichen Verortung im Modernisierungsprozess 1900–2000. Psychosozial-Verlag, Gießen 2003,ISBN 3-89806-194-9.
    • Robert Mulch u. a.:Südhessisches Wörterbuch. Gießen 1966 ff.

    Weblinks

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    Einzelnachweise

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    1. Entwicklung der Einwohnerzahl in Hessen von 1960 bis 2017. Statista, 2018, abgerufen am 4. Dezember 2018. 
    2. Bruttoinlandsprodukt von Hessen seit 1970 auf statista.com, abgerufen am 7. Juli 2022.
    3. Öffentliche Schulden steigen Ende 2022 auf neuen Höchststand von rund 2,37 Billionen Euro. Destatis, 29. März 2023, abgerufen am 29. März 2023. 
    4. Arbeitslose und Arbeitslosenquoten – Deutschland, West/Ost, Länder und Regionaldirektionen (Zeitreihe Monatszahlen ab 1991). In: statistik.arbeitsagentur.de. Statistik der Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 3. Januar 2025. 
    5. abGemeinden und Landkreise: In Hessen gibt es 421 Gemeinden und 21 Landkreise. Hessisches Ministerium des Innern und für Sport, abgerufen am 17. Juni 2023. 
    6. Parlamentarischer Rat: Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949. (PDF) Präambel, Art. 20 I GG. In: Website Bundesanzeiger Verlag: Bundesgesetzblatt. Bundesrepublik Deutschland, 23. Mai 1949, abgerufen am 23. Juni 2023 (zitiert nach Walter Schmitt Glaeser (SG) Hessen in Horst Tilch, Frank Arloth (Hrsg.): Deutsches Rechts-Lexikon Teil: 2. G–P, München : Beck, 2001,ISBN 3-406-48053-5). 
    7. Verfassungberatende Landesversammlung: Verfassung des Landes Hessen vom 1. Dezember 1946. In: Website Bürgerservice Hessenrecht. Land Hessen, vertreten durch das Hessische Ministerium der Justiz, vertreten durch den Justizminister Prof. Dr. Roman Poseck, 1. Dezember 1946, abgerufen am 23. Juni 2023 (zitiert nach Walter Schmitt Glaeser (SG) Hessen in Horst Tilch, Frank Arloth (Hrsg.): Deutsches Rechts-Lexikon Teil: 2. G–P, München : Beck, 2001,ISBN 3-406-48053-5). 
    8. Statistisches Bundesamt: Flächennutzung 31. Dezember 2014
    9. Alsfelder Allgemeine vom 13. Juli 2010: Hessen-Mittelpunkt bleibt Mücke knapp erhalten
    10. Bundeswaldinventur – Baumartenverteilung – Waldfläche nach Bundesländern. In: wald.de. 30. September 2006, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Juni 2013; abgerufen im Februar 2024. 
    11. 100 Wilde Bäche für Hessen: Teilnahmewettbewerb startet. In: hessen.de. 30. August 2019, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 3. September 2019; abgerufen am 3. September 2019. 
    12. Hessische Kreiszahlen. Hessisches Statistisches Landesamt, 14. November 2023; abgerufen am 10. Februar 2024. 
    13. Naturschutzgebiete. Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 1. Dezember 2020; abgerufen am 12. August 2020. 
    14. Landschaftsschutzgebiete. Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2020; abgerufen am 12. August 2020. 
    15. Steckbriefe der Natura 2000 Gebiete. Bundesamt für Naturschutz, abgerufen am 12. August 2020. 
    16. Tabellarische Übersicht aller Naturwaldreservate in Hessen. (PDF; 41 kB) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Februar 2020; abgerufen im Februar 2024. 
    17. Nationalpark Kellerwald-Edersee. Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 29. November 2020; abgerufen am 12. August 2020. 
    18. Erweiterung der Welterbestätte Buchenwälder auf 12 Nationen. Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Dezember 2020; abgerufen am 12. August 2020. 
    19. Bezeichnung des Landes Hessen vom 12. Dezember 1946. In: Der Chef der Staatskanzlei (Hrsg.):Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1947Nr. 2,S. 9,Punkt 11 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF;963 kB]). 
    20. Artikel 160 der hessischen Verfassung bestimmt: „Diese Verfassung tritt mit ihrer Annahme durch das Volk in Kraft. Gleichzeitig tritt das Staatsgrundgesetz vom 22. November 1945 außer Kraft.“ Damit wurde am Tag der Volksabstimmung derStaat Groß-Hessen zumLand Hessen.
    21. abcdefghijklStatistische Tabellen / A / I / 2 – j – Bevölkerung – Tabelle 24. (PDF; 420 KB) Bevölkerung in Hessen seit 1950 nach Geschlecht und Anteil der Nichtdeutschen. Hessisches Statistisches Landesamt, 2. Juli 2025, abgerufen am 3. November 2025 (ZDB: 3223271-8). 
    22. abStatistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland.Band 1952. Metzler-Poeschel,ISSN 0081-5357,S. 12 (Universitätsbibliothek Mannheim [abgerufen am 8. November 2025]). 
    23. abStatistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland.Band 1973. Metzler-Poeschel,ISSN 0081-5357,S. 34 (Universitätsbibliothek Mannheim [abgerufen am 8. November 2025]). 
    24. Statistisches Bundesamt
    25. Anzahl der Ausländer in Hessen nach Staatsangehörigkeit im Jahr 2022. Statista, abgerufen am 13. Oktober 2023. 
    26. abcDatenbank Zensus 2011, Hessen
    27. Quelle: Bertelsmann-Stiftung
    28. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1955, S. 113.
    29. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1966, S. 157.
    30. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1976, S. 152.
    31. Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 1986, S. 106.
    32. abStatistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland 2005, S. 78.
    33. Hessen 2018 Daten und Zahlen@1@2Vorlage:Toter Link/www.htai.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im November 2022.Suche in Webarchiven) (PDF), S. 12.
    34. Zahl der Ausländer steigt – So bunt ist Hessen. Hessischer Rundfunk, 27. Juni 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 25. Februar 2015; abgerufen am 30. Juni 2014. 
    35. Maßgebliche Einwohnerzahlen (Stichtag: 30. Juni 2014) für die Ausländerbeiratswahl am 29. November 2015. (PDF; 785 kB) Hessisches Statistisches Landesamt, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. Juni 2018; abgerufen am 17. August 2015. 
    36. Evangelische Kirche in Deutschland – Kirchenmitgliederzahlen Stand 31. Dezember 2018. (PDF; 3,7 MB) Januar 2020. In:ekd.de, EKD, 17. Dezember 2019, abgerufen am 11. Juni 2022.
    37. Statistik Mitgliederzahlen in Prozent (2022) in den Bundesländern., abgerufen am 28. November 2022 (Quellen: Kirchenamt der EKD, Deutsche Bischofskonferenz).
    38. Kirchenmitglieder in den Bundesländern, 2001–2018. Tabelle C-1. In: fowid.de. Forschungsgruppe Weltanschauungen in Deutschland, August 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 16. August 2021; abgerufen am 11. Juni 2022. 
    39. HuGH – Humanistische Gemeinschaft Hessen. 30. Dezember 2019, abgerufen am 12. September 2020. 
    40. „Wie hast du’s mit der Religion?“ II. (PDF; 1,7 MB) Eine Umfrage zu Religiosität, religionsbezogener Toleranz und der Rolle der Religion in Hessen 2017. In: soziales.hessen.de. Hessisches Ministerium für Soziales und Integration, 29. November 2017, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 2. Mai 2019; abgerufen am 2. Mai 2019. 
    41. Lebenserwartung in Deutschland nach Bundesländern und Geschlecht 2015/2017. Abgerufen am 22. Oktober 2019. 
    42. BBSR Homepage – Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) – Forschung und Politikberatung – Wo in Deutschland die Lebenserwartung am höchsten ist. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Oktober 2019; abgerufen am 22. Oktober 2019. 
    43. Die Krankenhäuser in Hessen am 31. Dezember 2017. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 28. Oktober 2019; abgerufen am 28. Oktober 2019. 
    44. Die Verfassung vonWürttemberg-Baden war zwar älter, jedoch ist das Land 1952 in Baden-Württemberg aufgegangen.
    45. Hessisches Datenschutz- und Informationsfreiheitsgesetz. (PDF) Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 22. Juli 2020; abgerufen am 24. Januar 2021. 
    46. datenschutz.hessen.de (Memento vom 26. Oktober 2020 imInternet Archive)
    47. Geschäftsberichte. Geschäftsberichte des Landes Hessen zum Download. Hessisches Ministerium der Finanzen, abgerufen am 20. November 2025. 
    48. Haushaltsrechnungen des Landes Hessen auf der Website des Hessischen Finanzministeriums. Abgerufen am 14. Januar 2014. (Memento vom 16. Januar 2014 imInternet Archive)
    49. Haushaltsrechnung 2013. Abgerufen am 29. November 2014. (Memento vom 4. Dezember 2014 imInternet Archive)
    50. Hessischer Staatsgerichtshof. Corona-Sondervermögen des Landes ist verfassungswidrig. hessenschau.de, 27. Oktober 2021 (abgerufen am 30. Oktober 2021)
    51. Staatsgerichtshof des Landes Hessen: Urteil des Staatsgerichtshofes zu den Normenkontrollanträgen zum „Corona-Sondervermögen“ von 40 Mitgliedern des Hessischen Landtags und der Fraktion der AfD im Hessischen Landtag (Memento vom 30. Oktober 2021 imInternet Archive) – P.St. 2783, P.St. 2827 – 27. Oktober 2021
    52. Weiterführende Informationen zu Hessens Europapolitik im EU-Regionalportal, (Memento vom 4. Februar 2014 imInternet Archive) abgerufen am 25. Juni 2012.
    53. Europapolitische Strategie der hessischen Landesregierung@1@2Vorlage:Toter Link/www.hmdj.hessen.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018.Suche in Webarchiven)
    54. Vertretung des Landes Hessen bei der EU (Memento vom 8. Februar 2013 imInternet Archive) Abgerufen am 25. Juni 2012.
    55. Vereinbarung über die Unterrichtung des Hessischen Landtages durch die Landesregierung in Angelegenheiten der Europäischen Union (Memento vom 19. Juli 2011 imInternet Archive) vom 28. Juni 2010 (PDF).
    56. abcdGesetz über die Hoheitszeichen des Landes Hessen vom 4. August 1948. In: Hessische Staatsministerium (Hrsg.):Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1948Nr. 21,S. 111 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF;394 kB]). 
    57. Volker Schmidt: Wappen Hessen: Hessen soll für den Löwen zahlen. In: fr-online.de. 8. Februar 2013, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 12. April 2013; abgerufen am 7. Januar 2017. 
    58. Das Hessische Landeswappen auf innen.hessen.de
    59. Verordnung über die Hoheitszeichen des Landes Hessen (Hoheitszeichenverordnung). In: Der Hessische Minister des Innern und für Sport (Hrsg.):Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 2014Nr. 15,S. 212 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF;2,5 MB]).  in der geltenden Fassung.
    60. Hessische Partnerregionen auf den Seiten des Justizministeriums (Memento vom 19. Juli 2011 imInternet Archive)
    61. Webseite des Landes Hessen: Kooperations- und Vertretungsbüros des Landes Hessen im AuslandInvest in Hessen. In: hessen-yaroslavl.de. 25. November 2014, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 23. August 2014; abgerufen am 7. Januar 2017. 
    62. Oper Frankfurt. Abgerufen am 4. März 2025. 
    63. Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Startseite | Hessisches Staatstheater Wiesbaden. Abgerufen am 4. März 2025. 
    64. Startseite der Website des Staatstheaters Kassel. In: staatstheater-kassel.de. Abgerufen am 4. März 2025. 
    65. Land Hessen:Bergbau in Hessen
    66. Status des Windenergieausbaus an Land in Deutschland, Stand 30. Juni 2016 (Memento vom 30. Juli 2016 imInternet Archive). Internetseite der Deutschen Windguard. Abgerufen am 31. Juli 2016. (PDF)
    67. wirtschaft.hessen.de:Pressemitteilung (10. Juli 2023)
    68. dpa:Al-Wazir sieht Ende der Flaute bei Windkraftausbau (10. Juli 2023)
    69. Inga Janović (FAZ 18. August 2024):Die Lahn als unterschätzte Kraftquelle
    70. Flughafen in Frankfurt ist der größte Verkehrsflughafen Deutschlands. 15. Januar 2020, abgerufen am 25. Februar 2021. 
    71. Nach Fusion: Kasseler Bombardier-Werk heißt jetzt Alstom. 24. März 2021, abgerufen am 23. Juli 2023. 
    72. Einzelheftsuche – Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Arbeitsmarktreport – Länder, Kreise, Regionaldirektionen und Agenturen für Arbeit (Monatszahlen). Bundesagentur für Arbeit Statistik, Oktober 2020, abgerufen am 27. November 2020. 
    73. abcBruttoinlandsprodukt (BIP) zu laufenden Marktpreisen nach NUTS-3-Regionen. Eurostat, 26. Februar 2016, abgerufen am 2. Dezember 2016. 
    74. abcKaufkraft der Deutschen steigt 2016 um 2 Prozent. GfK, 15. Dezember 2015, abgerufen am 2. Dezember 2016. 
    75. dpa/lhe:Hessens Wirtschaftswachstum übertrifft Bundesschnitt. In:Süddeutsche Zeitung. 30. März 2020, abgerufen am 11. Juni 2022.
    76. statistik-hessen.de: Bruttoinlandsprodukt und Bruttowertschöpfung in jeweiligen Preisen in Hessen 1991 bis 2012 nach Wirtschaftsbereichen (Memento vom 14. September 2012 im Webarchivarchive.today)
    77. Homepage Energieland Hessen. Abgerufen am 11. Juni 2022.
    78. Arbeitslose, Arbeitslosenquote, Gemeldete Arbeitsstellen: Bundesländer, Jahre. Statistisches Bundesamt (Destatis),GENESIS-Online, 2019, abgerufen am 27. November 2020. 
    79. Einzelheftsuche – Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Gemeindedaten sozialversicherungspflichtig Beschäftigte nach Wohn- und Arbeitsort – Deutschland, Länder, Kreise und Gemeinden (Jahreszahlen). 15. Januar 2020, abgerufen am 29. November 2020. 
    80. Bevölkerung nach Geschlecht und Altersgruppen (17) – Stichtag 31.12. – regionale Tiefe: Gemeinden. Fortschreibung des Bevölkerungsstandes. Statistische Ämter desBundes und derLänder,Regionaldatenbank Deutschland, 31. Dezember 2018, abgerufen am 29. November 2020. 
    81. Landesbank Hessen-Thüringen Volkswirtschaft/Research:Die 100 größten Unternehmen in Hessen (Memento vom 23. April 2016 imInternet Archive) (PDF; 981 kB) Helaba Frankfurt, Oktober 2013, S. 10.
    82. Jahresbericht 2020: Brandschutz, Allgemeine Hilfe, Katastrophenschutz. In:Florian Hessen. Druck- und Verlagshaus Zarbock, 2022,ISSN 0936-5370,S. 8–13. 
    83. Fahrrad & ÖPNV. In: Radroutenplaner Hessen. Abgerufen am 8. September 2025. 
    84. Bahn frei für Zugbetrieb zwischen Frankenberg und Korbach, HNA vom 11. September 2015
    85. Top 20 Busiest Airports in the World by Passenger Number in 2019. In: internationalairportreview.com. Abgerufen am 25. Februar 2021 (englisch). 
    86. The top 20 busiest airports in the world by cargo handled. In: internationalairportreview.com. Abgerufen am 25. Februar 2021 (englisch). 
    87. skate-IN Magazin vom 16. August 2001:Inline-Hockey goes International. Abgerufen am 7. August 2018.
    88. Leistungszentren. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2019; abgerufen im Februar 2024. 
    89. Landesleistungszentrum. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2019; abgerufen im Februar 2024. 
    90. BSP im Überblick. Abgerufen am 20. September 2019. 
    91. Mannschaften – VBL. Abgerufen am 21. März 2023. 
    Länder derBundesrepublik Deutschland
    Aktuelle Länder:

    Baden-Württemberg Baden-Württemberg |Bayern Bayern |Berlin Berlin |Brandenburg Brandenburg |Bremen Bremen |Hamburg Hamburg |Hessen Hessen |Mecklenburg-Vorpommern Mecklenburg-Vorpommern |Niedersachsen Niedersachsen |Nordrhein-Westfalen Nordrhein-Westfalen |Rheinland-Pfalz Rheinland-Pfalz |Saarland Saarland |Sachsen Sachsen |Sachsen-Anhalt Sachsen-Anhalt |Schleswig-Holstein Schleswig-Holstein |Thüringen Thüringen

    Ehemalige Länder:

    (Süd-)Baden(Süd-)Baden |Württemberg-BadenWürttemberg-Baden |Württemberg-HohenzollernWürttemberg-Hohenzollern

    50.5995019.024946Koordinaten:50° 36′ N,9° 1′ O

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