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Helene Weigel

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Helene Weigel als „Mutter“ inBertolt Brechts gleichnamigem Schauspiel; Berliner Ensemble,
Foto:Abraham Pisarek,Deutsche Fotothek, 1967
Unterschrift Helene Weigel österreichisch-deutsche Schauspielerin
Unterschrift Helene Weigel österreichisch-deutsche Schauspielerin

Helene Weigel (eigentl. Weigl, *12. Mai1900 inWien,Österreich-Ungarn; †6. Mai1971 inOst-Berlin) war eineösterreichisch-deutscheSchauspielerin undIntendantin desBerliner Ensembles. Ihre Bedeutung für das Gegenwartstheater geht auf ihr ungewöhnliches schauspielerisches Talent und die später daraus entwickelten Darstellungstechniken für dasepische Theaterihres Ehemannes Bertolt Brechts zurück. Ihr leises erzählendes Spiel mit reduzierter Gestik war in derWeimarer Republik auch ein Gegenentwurf zur lautstarken NS-Propaganda. Als weitere große Leistungen gelten Aufbau und Erhalt des Berliner Ensembles mit dem eigenen Haus „Theater am Schiffbauerdamm“, der Schutz von Brechts Werk vor Zensur, die umfangreiche Dokumentation von Brechts Arbeit sowie die in Zusammenarbeit mit dem westdeutschenSuhrkamp-Verlag betriebene Gesamtausgabe.

Leben

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Kindheit und Schule

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Helenes Vater Siegfried Weigl[1] war zunächstKorrespondent, dann (bis 1938)Prokurist des Textilunternehmens „Hermann Pollack’s Söhne“, ihre Mutter Leopoldine Weigl, geborene Pollak, (unter ledigem Namen) Inhaberin einer Spielwarenhandlung (Schottenring 5,Wien-Innere Stadt). Beide stammten ausjüdischen Familien und waren vor Helenes Geburt ausMähren nach Wien gezogen, wo sie im April 1893 ihre Verlobung anzeigten.[2] Helenes Familie wohnte zunächst in derHeßgasse 7, Wien-Innere Stadt, ab 1913 in derBerggasse 30,Wien-Alsergrund, einem jüdisch geprägten Umfeld, in dem im Haus Nr. 19Sigmund Freud praktizierte.[3] Einen starken Einfluss auf Helene Weigel hatte das Realgymnasium der österreichischen ReformpädagoginEugenie Schwarzwald. Als Mädchenrealgymnasium bot es die erste Möglichkeit für Frauen inÖsterreich, dieMatura zu machen. Die dort vermittelte Mischung aus hausfraulicher Fachkenntnis und emanzipatorischen Gedanken sind – folgt man etwaSabine Kebirs Weigel-Biographie – auch Grundlage von Helene Weigels Toleranz für Brechts immer neue Frauenaffären. In Eugenie Schwarzwalds Schule sei Helene Weigel in einer „beginnenden Bewegung sexueller Liberalisierung“[4] aufgewachsen.

Wege zum Theater

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Nach der Schauspielausbildung inWien ging sie 1919 nachFrankfurt am Main und 1922 nachBerlin. Hier studierte sieDramaturgie beiMax Reinhardt, trat an derVolksbühne und amDeutschen Theater auf, wo sie ihren Ruhm begründete. Über ein Jahrzehnt lang spielte sie große Rollen in großen Dramen, u. a. Meroe inKleistsPenthesilea, Marie inBüchnersWoyzeck, Pauline Piperkarcka inHauptmannsDie Ratten, Lucinde inMolièresArzt wider Willen. Auch Werke vonSophokles,Shakespeare,Nestroy,Ibsen,Georg Kaiser undErnst Toller gehörten zu ihrem Repertoire.

Begegnung und Heirat mit Brecht

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1923 lernte sieBertolt Brecht kennen. Ihr gemeinsamer SohnStefan wurde am 3. November 1924 geboren. Am 10. April 1929, nachdem Brecht sich von seiner ersten Ehefrau, der OpernsängerinMarianne Zoff, hatte scheiden lassen, heirateten sie. Am 28. Oktober 1930 kam die TochterBarbara zur Welt. In den Berliner Adressbüchern 1925 bis 1933 sind Bert Brecht und Helene Weigel aufgenommen.[5] Helene Weigel ist für 1925 als Schauspielerin[6] eingetragen, sie hatte ihre Wohnung in Wilmersdorf im Eckhaus Babelsberger Straße 52 mit der Berliner Straße 163/164. Ab 1930 ist die Schauspielerin unter Helene Weigel-Brecht eingetragen.[7] Noch im Adressbuch 1932 ist sie für die Babelsberger Straße 52 aufgenommen[8] und war wohl zu Bert Brecht in die Hardenbergstraße gezogen. Bert Brecht wohnte ab 1927 als Schriftsteller zunächst in der Spichernstraße 16,[9] ab 1929 in der Hardenbergstraße 1a, wobei die Berufsbezeichnung Dichter lautete.[10] Unter dieser Adresse war er bis 1932 in Berlin gemeldet.[11] 1933 emigrierten beide aus Berlin und später in die USA.[12]

Die Frauengestalten im Werk des Dichters sind von Weigel beeinflusst, viele hat sie verkörpert und geprägt. In der Uraufführung des StückesDie Mutter spielte sie 1932 ebenso die Titelrolle wie in BrechtsDie Gewehre der Frau Carrar fünf Jahre später inParis.

Exil

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Die Brechts lebten nach derMachtergreifung Hitlers 1933 in der Emigration, zunächst inDänemark,Schweden undFinnland, später in denUSA. Weigel fand trotz großer Bemühungen keine Möglichkeit, als Schauspielerin zu arbeiten. Die Rolle der stummen Kattrin inMutter Courage und ihre Kinder hatte Brecht für sie geschrieben, damit sie, wo auch immer, ohne Sprachschwierigkeiten auftreten könne. 1938 spielte Helene Weigel das erste und letzte Mal auf einer dänischen Bühne, dieCarrar in einer Inszenierung mit Laienspielern aus der deutschen Emigrantenkolonie. Die Emigration führte sie weiter über Schweden und Finnland in die USA. „Helli“, wie sie von allen genannt wurde, wechselte für fünfzehn Jahre in die Rolle einer „Nur“-Ehefrau und „Nur“-Mutter. Brecht hatte für den RegisseurFritz Lang für dessen WiderstandsdramaAuch Henker sterben gemeinsam mitJohn Wexley das Drehbuch geschrieben und Helene Weigel war zuerst mit einer Nebenrolle als Gemüsefrau bedacht worden, doch Lang besetzte diese im letzten Augenblick um, da er alle tschechischen Figuren nur von englischen Muttersprachlern besetzt haben wollte, um dann alle Nazis von deutschen Schauspielern spielen zu lassen. Dies war das Ende der Freundschaft zwischen Lang und Brecht, beide sahen sich nicht mehr wieder. Weigels einzige Arbeit als Schauspielerin in einem Hollywood-Film war eine stumme Rolle inDas siebte Kreuz.[13]

Berliner Gedenktafel am Haus Spichernstraße 16, inBerlin-Wilmersdorf

Rückkehr aus dem Exil und erste Jahre in Berlin

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Von links nach rechts:Inge von Wangenheim,Mary Schneider-Braillard,Annemarie Hasse,Angelika Hurwicz, Helene Weigel undElse Reuß (1949)

Nach der Rückkehr aus den USA spielte Helene Weigel 1948 die Titelrolle in der Uraufführung von BrechtsDieAntigone desSophokles amStadttheater Chur in derSchweiz. Ihr Auftritt in der Rolle der Antigone war auch ein Test nach der langen schauspielerischen Abstinenz Weigels. Wie für andere Glanzrollen war Weigel für die Antigone mit 47 eigentlich schon zu alt, der Darsteller ihres Geliebten war 20 Jahre jünger. Helene Weigel erinnert sich: „Das war ja auch eine unmögliche Sache, eine 47jährige Antigone. DerHämon war 20 Jahre jünger und nicht viel älter war Gaugler, der denKreon spielte.“[14] Es waren „alle, und ich besonders, so stark geschminkt, daß jedenfalls die Masken die Altersunterschiede vollkommen beseitigt haben, […] Das Experiment ging für mich gut aus. Wir entdeckten, dass es auf der Bühne noch geht.“[15] Sabine Kebir interpretiert die positive Aufnahme der Antigone durch die Kritik vor allem als Verdienst Weigels und verweist weiterhin auf Kontroversen zwischen Brecht und Weigel: Brecht habe das Spiel Weigels als zu emotional scharf kritisiert.[16] Dennoch habe er ihre Bedeutung für den Erfolg anerkannt.

Aufbau des Berliner Ensembles

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Nachtaufnahme desTheaters am Schiffbauerdamm 1952

Im selben Jahr gingen Brecht und Weigel nach Ost-Berlin, wo mit der Premiere vonMutter Courage und ihre Kinder amDeutschen Theater eine neue Theaterära begann. Am 16. Februar 1949 wurde Helene WeigelIntendantin des neu gegründetenBerliner Ensembles am Deutschen Theater.[17] Brecht reiste nach der Vereinbarung mit Magistrat undSED sofort in die Schweiz und nach Österreich, um Theaterleute wieCaspar Neher,Teo Otto,Therese Giehse undLeonhard Steckel für das Berliner Ensemble zu gewinnen und um sich um seinen österreichischen Pass zu bemühen. Im April 1950 wurde Weigel und Brecht die österreichische Staatsbürgerschaft gewährt.[18] 1952 kauften Weigel und Brecht ein Sommerhaus inBuckow, das unter dem NamenBrecht-Weigel-Haus als Museum und Erinnerungsort an das Künstlerpaar dient.

Bis 1954 musste Weigel die Situation meistern, trotz einiger Selbständigkeit mit dem GastgeberWolfgang Langhoff, dem Leiter des Deutschen Theaters, immer neue Kompromisse zu schließen. Dabei spielten Vertragsdetails, Raumnot und Terminfestlegungen eine große Rolle. Petra Stuber zeigt anhand von Auszügen aus der Korrespondenz Weigels[19] und anderen Archivalien, wie sie mit Komplimenten, Hartnäckigkeit und geschickten Auftritten in Kommissionen und Verhandlungen immer wieder die Interessen des BE durchsetzen konnte, bis zuletzt, als sie nach der Trennung vom Deutschen Theater die Proberäume an der Reinhardstraße ‚mitnehmen‘ konnte.

Mit Brecht gemeinsam führte sie das Theater zu Weltruf, der 1954 mit einem Gastspiel in Paris begann: Für die drei Vorstellungen derMutter Courage imThéâtre Sarah Bernhardt erhielt das Ensemble den 1. Preis des „Theaterfestivals der Nationen“.

1950 war Helene Weigel Gründungsmitglied derDeutschen Akademie der Künste in Ost-Berlin,[20] für dieSED trat sie 1954 als Kandidatin für die Wahlen zumBerliner Abgeordnetenhaus an, dreimal wurde sie mit demNationalpreis der DDR ausgezeichnet. 1956 starb ihr Mann Bertolt Brecht.

Nach Brechts Tod

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Manfred Wekwerth, 1951 von Brecht als Assistent engagiert, wurde von Helene Weigel nach Brechts Tod zum Chefregisseur aufgebaut. Er berichtet über eine große Arroganz am BE, über heftige Konkurrenz zwischen den Regisseuren und über Konflikte mit Weigel. In einem Gespräch mit Olga Fedianina[21] berichtet Wekwerth, dass Helene Weigel schon zu Brechts Lebenszeit Spielplan und Theaterorganisation regelte, „Brecht hat sich fast nicht eingemischt.“[21] Ohne sie hätte Brecht nach Einschätzung Wekwerths die Idee eines eigenen Theaters nicht durchsetzen können.[21]

Die Ehrengräber von Helene Weigel und Bertolt Brecht auf demDorotheenstädtischen Friedhof inBerlin-Mitte

1960 wurde sie zur Professorin ernannt und 1965 mit demVaterländischen Verdienstorden in Gold ausgezeichnet. Der Einmarsch derWarschauer-Pakt-Staaten in dieTschechoslowakei 1968 ließ sie an der DDR verzweifeln. Ihren letzten Auftritt, in ihrer Paraderolle alsDie Mutter im gleichnamigen Stück, hatte Weigel vier Wochen vor ihrem Tod am 4. April 1971 inNanterre im Rahmen einer Gastspielreise durchPariser Vorstädte.[22]

Helene Weigel starb nach schwerer Krankheit am 6. Mai 1971 in Ost-Berlin.[23] Die Trauerfeier fand am 12. Mai 1971, an dem Weigel ihren 71. Geburtstag gefeiert hätte, imHaus des Berliner Ensembles statt. Unter anderen sprachenAlexander Abusch,Ernst Busch undWolfgang Heinz Worte des Gedenkens.[24] Anschließend wurde Weigel auf demDorotheenstädtischen Friedhof an der Seite ihres Gatten Bertolt Brecht beigesetzt.[25]

Auf Beschluss desBerliner Senats ist die letzte Ruhestätte von Helene Weigel (Grablage: CAM-1-26/27) seit 1997 alsEhrengrab des Landes Berlin gewidmet. Die Widmung wurde im Jahr 2021 um die übliche Frist von zwanzig Jahren verlängert.[26]

Das Berliner Ensemble feiert 2025 anlässlich ihres 125. Geburtstages das Helene-Weigel-Jahr. Der Innenhof des Berliner Ensemble wurde im Januar 2025 inHelene-Weigel-Hof umbenannt.[27]

Theatergeschichtliche Bedeutung

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Brecht hat die Arbeit Weigels in Gedichten und Texten immer wieder charakterisiert. 1952 beschreibt er unter dem Titel „DieRequisiten der Weigel“ ihre präzise Sorgfalt bei der Auswahl von Requisiten[28]:

Wie […]
Der Dichter die treffenden Wörter, so
Sucht sie die Dinge aus, die ihre Gestalten
Über die Bühne begleiten. […]
[…] alles
Ausgesucht nach Alter, Zweck und Schönheit
Mit den Augen der Wissenden
Und den Händen der brotbackenden, netzestrickenden
Suppenkochenden Kennerin
Der Wirklichkeit.

Als wesentlichen Beitrag Helene Weigels für die europäische Bühne sieht Sabine Kebir die Adaption exakter, asiatischer Körpersprache für das deutsche Theater, deren Präzision im Ausland Stücke ohne Textverständnis verständlich machte,[29] und ihre Entwicklung von darstellerischen Lösungen für dasEpische Theater Brechts.

Manfred Wekwerth sieht kein eigenes, von Brecht abgegrenztes Theaterkonzept Weigels:

„Weigel hatte auch keine Ambitionen, eine eigene Theaterästhetik oder eine eigene Spielweise zu entwickeln. Sie war von Brecht geprägt, und was Sie von ihr als Schauspielerin sehen, ist von Brecht bis in die Fingerspitzen gearbeitet – natürlich mit ihr zusammen.“

Olga Fedianina:Ein Gespräch mit Manfred Wekwerth. In: Wilke/Van Dijk (2000), S. 285

Helene Weigel als Schauspielerin

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Medaille auf Helene Weigel vonEvelyn Hartnick-Geismeier

Sabine Kebir hebt das leise Spiel Weigels als antitotalitären Kontrapunkt zur demagogischen Rede- und Schreitechnik der Politik der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts Zeit hervor[30] und hält fest, dass in der DDR Sprache und distanziertes Spiel Weigels den meisten Funktionären nicht ins Agitationskonzept passte. Dieter Wöhrle betont die Besonderheit von Weigels Stimme. Ihr erstes Merkmal sei in Berlin sicher der „Wiener Tonfall“[31] gewesen. Er zitiertWolf Biermann, der das „‚Lob des Kommunismus‘ nur in der Stimme Helene Weigels hören können, die diesen Text ‚mit ihrem edlen Bühnen-Bayrisch zelebriert habe‘.“ Brechts Sympathie für bayrische oder österreichische Töne auf der Bühne ist bekannt.[32] Die Bedeutung der Stimme war Helene Weigel durchaus bewusst. Im Gespräch mit Bunge gibt sie 1959 an, sie sei Schauspielerin geworden durch den tiefen Eindruck, den eine Rezitation hinterlassen habe, nicht durch das Theater selbst.[33]

Manfred Wekwerth, der mit Helene Weigel Rollen wie dieVolumnia imCoriolan undFrau Flinz vonHelmut Baierl inszeniert hat, erinnert sich an Helene Weigel als Darstellerin mit hoher Akzeptanz für Hinweise und Kritik. Er schildert die Zusammenarbeit zwischen Brecht und Weigel auf den Proben jedoch als angespannt. Brecht habe Weigel teilweise „rigoros und gnadenlos“[34] kritisiert und besonders von ihr „sehr rasche schauspielerische Lösungen“[35] verlangt. Brecht habe dabei vor allem zwei Schwächen Weigels erfolgreich bekämpft, zunächst ihre Tendenz, die Redeweise von einer Rolle auf die andere zu übertragen, aber auch eine Neigung zur Sentimentalität und zum Weinen, privat und auf der Bühne.

Darstellung Helene Weigels in der bildenden Kunst (Auswahl)

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Literatur

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  • Norbert Anzenberger:Helene Weigel – Ein Künstlerleben im Schatten Brechts? Fouqué Literaturverlag, Egelsbach u. a. 1998,ISBN 3-8267-4207-9.
  • Bernd-Rainer Barth:Weigel, Helene. In:Wer war wer in der DDR? 5. Auflage.Band 2. Ch. Links, Berlin 2010,ISBN 978-3-86153-561-4 (bundesstiftung-aufarbeitung.de). 
  • Bertolt Brecht, Peter Brook, Helene Weigel:Unerbittlich das Richtige zeigend, Helene Weigel (1900–1971). Stiftung Archiv der Akademie der Künste, Berlin 2000,ISBN 3-88331-040-9.
  • Werner Hecht:Helene Weigel. Eine große Frau des 20. Jahrhunderts. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000,ISBN 3-518-41129-2.
  • Werner Hecht, Siegfried Unseld (Hrsg.):Helene Weigel zum 70. Geburtstag. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1970,ISBN 3-518-04658-6.
  • Werner Hecht:Rollenverzeichnis von Helene Weigel. In: Judith Wilke; Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 121 f.
  • Christine Herold:Mutter des Ensembles. Helene Weigel – ein Leben mit Bertolt Brecht. Ars Vivendi, Cadolzburg 2001,ISBN 3-89716-230-X.
  • Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000,ISBN 3-351-02501-7.
  • Wolfgang Pintzka (Hrsg.):Die Schauspielerin Helene Weigel. Ein Fotobuch. Mit Texten von Bertolt Brecht und Fotografien von Gerda Goedhart. Henschel, Berlin 1959.
  • Marion Steiner:Schauspielerinnen im Exil (1930–1945): Vier exemplarische Lebensläufe – Therese Giehse, Lilli Palmer, Salka Viertel, Helene Weigel. Vdm Verlag Dr. Müller, Saarbrücken 2008,ISBN 978-3-8364-9759-6.
  • Carola Stern:Männer lieben anders. Helene Weigel und Bertolt Brecht. Rowohlt, Berlin 2000,ISBN 3-87134-411-7.
  • Vera Tenschert:Die Weigel. Ein Bildband. Henschel, Berlin 1981. (Neuauflage als:Helene Weigel in Fotografien von Vera Tenschert. Henschel, Berlin 2000,ISBN 3-89487-342-6)
  • Veronika Wagner:Weigel, Helene. In:Neue Deutsche Biographie. (NDB).Band 27. Duncker & Humblot, Berlin 2020,ISBN 978-3-428-11208-1,S. 595–597 (deutsche-biographie.de). 
  • Helene Weigel, Stefan Mahlke:Wir sind zu berühmt, um überall hinzugehen. Helene Weigel Briefwechsel 1935–1971. Theater der Zeit, 2000,ISBN 3-9805945-9-9.
  • Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000,ISBN 0-9682722-2-3. (englisch und deutsch)
  • Anita Wünschmann:Helene Weigel. Wiener Jüdin, große Mimin des Epischen Theaters. Hentrich & Hentrich Verlag Berlin 2006,ISBN 3-938485-29-9.
  • Noah Willumsen:"Und was mich selbst angeht? Ich spiele." Helene Weigel, ein Porträt. In:Sinn und Form 3/2025, S. 343–351.
  • Dagny Sandvad:Wir haben eine wertvolle Zusammenarbeit mit dem Publikum. Begegnung mit Hele Weigel. Aus dem Dänischen von Elisa Primavera-Lévy. In:Sinn und Form 3/2025, S. 352–356.

Tonaufnahmen

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  • Weigel liest Brecht. Sony Music
  • An die Nachgeborenen. Audiobook. 2 Cassetten. Der Ozeanflug. Die heilige Johanna der Schlachthöfe. Reden von Bertolt Brecht, Helene Weigel und Fritz Kortner, Dhv der Hörverlag 1997,ISBN 3-89584-277-X
  • Bertolt Brecht: Dramen. 10 CDs. Der Audio Verlag Mai 2006,ISBN 3-89813-529-2

Hörspiele

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Film

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Filmografie

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Theater

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Weblinks

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Commons: Helene Weigel – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Laut Sabine Kebir geschah der Fehler des zusätzlichen „e“ bei Ausstellung der Geburtsurkunde, laut Werner durch spätere „Umbenennung“; vgl. Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000, S. 11 und S. 346, Anm. 8; vgl. Werner Hecht:Helene Weigel. Eine große Frau des 20. Jahrhunderts. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, S. 295.
  2. Kleine Anzeigen. […] Leopoldine Pollak, Siegfried Weigl, Wien, Verlobte. In: Neue Freie Presse, Morgenblatt, Nr. 10291/1893, 18. April 1893, S. 20, unten rechts. (online beiANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nfp
  3. Vgl. Werner Hecht:Helene Weigel. Eine große Frau des 20. Jahrhunderts. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2000, S. 295.
  4. Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000, S. 46.
  5. Die Ausgaben der Adressbücher enthalten immer den Einwohnerstand des Vorjahres.
  6. Babelsberger Straße 52. In:Berliner Adreßbuch, 1926, VI., S. 1404. „Weigel, H., Schauspielerin“ (Im Vorjahr 1925/6064 fehlt der Eintrag.).
  7. Helene Weigel-Brecht. In:Berliner Adreßbuch, 1931, I., S. 3643. „Schauspielerin Babelsberger Straße 52“.
  8. Helene Weigel-Brecht. In:Berliner Adreßbuch, 1932, I., S. 3588 (Kein Eintrag mehr im Einwohnerteil 1933).
  9. Bert Brecht. In:Berliner Adreßbuch, 1928, I., S. 369. „Schriftsteller, W50 Spichernstraße 16“ (Im Vorjahr 1927 noch kein Eintrag im Einwohnerteil.).
  10. Hardenbergstraße 1a. In:Berliner Adreßbuch, 1930, VI., S. 1235. „Brecht, B., Dichter“.
  11. Hardenbergstraße 1a. In:Berliner Adreßbuch, 1933, VI., S. 1069. „Brecht, B., Dichter und 19 weitere Mieter“ (Im Einwohnerteil 1934 ist Bert Brecht nicht mehr genannt.).
  12. Plan von Berlin, Blatt 4241. (Memento desOriginals vom 31. Januar 2023 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/histomapberlin.de X=19340, Y=2059: Das Mietshaus Hardenbergstraße 1a stand am südwestlichen Ausgang vom U-Bahnhof Knie und grenzte an das Eckhaus Hardenbergstraße 1 / Bismarckstraße 116. Es befand sich 150 Meter vom Schiller-Theater, Grolmannstraße 70/72. Die gesamte Straßenecke wurde bei den Luftangriffen zerstört. Nach der Beräumung der Ruinen wurde das Grundstück in den neugestalteten Ernst-Reuter-Platz einbezogen. Das Haus Spichernstraße 16 und die nach Osten folgenden Häuser wurden ebenfalls zerstört und die Ruinen beräumt. Ende der 1950er Jahre wurde neu bebaut, an diesem Neubau-Haus 16 befindet sich die Gedenktafel.
  13. Vgl. Werner Hecht:Brecht Chronik 1998–1956. Suhrkamp, Frankfurt/M. 1998, S. 743.
  14. Vgl.Helene Weigel im Gespräch mit Werner Hecht. In:Notate Nr. 9 (1986), S. 9.
  15. Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000, S. 210.
  16. Vgl. Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000, S. 212.
  17. Vgl. Petra Stuber:Helene Weigel und ihre Rolle als Intendantin zwischen 1949 und 1954. In: Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 252–275.
  18. Vgl. Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000, S. 218.
  19. Veröffentlicht von Stuber in: Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 268 ff.
  20. Über Helene Weigels Wahl zum Gründungsmitglied, ihre Rolle in derDeutschen Akademie der Künste, insbesondere in der Sektion Darstellende Kunst, äußerte sich der damalige DirektorRudolf Engel: Matthias Braun,Gespräch mit Rudolf Engel. Aus dem Helene-Weigel-Archiv. In:Sinn und Form 6/1982, S. 1308–1316.
  21. abcIn Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 284 ff.
  22. Vgl. Elvira Mollenschott:Abschied von Helene Weigel. Trauerfeier im Haus des Berliner Ensembles. In:Neues Deutschland. 13. Mai 1971. S. 4.
  23. Helene Weigel verstorben. In:Neue Zeit. 8. Mai 1971. S. 1–2.
  24. Vgl. Elvira Mollenschott:Abschied von Helene Weigel. Trauerfeier im Haus des Berliner Ensembles. In:Neues Deutschland. 13. Mai 1971. S. 4.
  25. Letzter Gruß für Helene Weigel. In:Neues Deutschland. 13. Mai 1971. S. 1.Hans-Jürgen Mende:Lexikon Berliner Begräbnisstätten. Pharus-Plan, Berlin 2018,ISBN 978-3-86514-206-1. S. 106.
  26. Ehrengrabstätten des Landes Berlin (Stand: August 2021) (PDF, 2,3 MB), S. 81. Auf: Webseite derSenatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz. Abgerufen am 24. Juli 2022.Vorlage – zur Kenntnisnahme – Anerkennung, Verlängerung und Nichtverlängerung von Grabstätten als Ehrengrabstätten des Landes Berlin (PDF, 195 kB). Abgeordnetenhaus von Berlin, Drucksache 18/3959 vom 4. August 2021, S. 2, 6. Abgerufen am 24. Juli 2022.
  27. Innenhof wird zum Helene-Weigel-Hof | berliner-ensemble. Abgerufen am 17. März 2025. 
  28. Bertolt Brecht: Werke. Große kommentierte Berliner und Frankfurter Ausgabe, hrsg. von Werner Hecht, Jan Knopf, Werner Mittenzwei, Klaus-Detlev Müller. 30 Bände und ein Registerband, 1998–2000, Band 12, S. 330 f.
  29. Vgl. Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000, S. 9.
  30. Vgl. Sabine Kebir:Abstieg in den Ruhm. Helene Weigel. Eine Biographie. Aufbau, Berlin 2000, S. 7 f.
  31. Dieter Wöhrle:Die Stimme der Weigel. In: Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 160 ff.
  32. Wöhrle nenntTherese Giehse,Carola Neher,Paula Banholzer,Marie Rose Aman,Marieluise Fleißer,Marianne Zoff,Lotte Lenya. Dieter Wöhrle:Die Stimme der Weigel. In: Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 162 f.
  33. Helene Weigel im Gespräch mit Hans Bunge (5. August 1959). In: Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 15.
  34. Olga Fedianina:Ein Gespräch mit Manfred Wekwerth. In: Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 287
  35. Olga Fedianina:Ein Gespräch mit Manfred Wekwerth. In: Judith Wilke, Maarten Van Dijk (Hrsg.):Helene Weigel 100 (= The Brecht Yearbook, Vol. 25). University of Wisconsin Press, Madison 2000, S. 286.
  36. Heinz; Heller Nagel: Bildnis Helene Weigel. 1951, abgerufen am 17. Februar 2022. 
  37. Gundula; Mohr Balitzki: Helene Weigel (Schauspielerin und Theaterleiterin). 1971, abgerufen am 17. Februar 2022. 
  38. Bildende Kunst, Berlin, 5/1977, S. 227 (Abbildung).
  39. Helene Weigel (Schauspielerin, Theaterleiterin) | Otto Niemeyer-Holstein | Bildindex der Kunst & Architektur - Bildindex der Kunst & Architektur - Startseite Bildindex. Abgerufen am 17. Februar 2022. 
  40. Abbildung in:Bildende Kunst, Berlin, Heft 3/1976, S. 140.
  41. Fritz Langs Metropolis. belleville Verlag 2010,ISBN 978-3-923646-21-0,S. 390. 
Personendaten
NAMEWeigel, Helene
ALTERNATIVNAMENWeigl, Helene (Geburtsname)
KURZBESCHREIBUNGdeutsche Schauspielerin und Intendantin des Berliner Ensemble
GEBURTSDATUM12. Mai 1900
GEBURTSORTWien
STERBEDATUM6. Mai 1971
STERBEORTBerlin
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