Heinrich Gartentor

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Heinrich Gartentor (2008)

Heinrich Gartentor (*14. September1965 inSchafmatt,Aargau; eigentlichMartin Luethi) ist einSchweizer Schriftsteller,Internetaktivist undAktionskünstler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

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Von 1999 bis 2001 studierte Gartentor beiChristian Megert an derKunstakademie in Düsseldorf.Neben seinen Romanen und Aktionen fand Gartentors Wahl zum ersten «Kulturminister der Schweiz» über dasInternet größere Beachtung. Sie war von einem grossen schweizerischen Kulturprojekt mit dem Ziel initiiert worden, Auseinandersetzungen über die Kultur in der Schweiz anzuregen. Die Wahl zum ersten «Kulturminister» der Schweiz fand vom 5. Juli bis zum 8. September 2005 auf den Internetseiten des Projektskulturministerium.ch statt. Am 18. September hielt Gartentor seine Antrittsrede. Kulturministerium.ch, das mit verschiedensten Kunstverbänden in der Schweiz zusammenarbeitet, will mit der Ernennung eines «Kulturministers» auf Fragen der aktuellen kritisch zu beurteilenden kulturpolitischen Rahmenbedingungen und deren mögliche Weiterentwicklung aufmerksam machen. Gartentor sah die Wahl als Reaktion auf die Kulturpolitik seines Landes: Anlässlich eines Podiumsgesprächs der visarte.bern zum Thema «Kultur und Politik» hatte der Berner SVP-GrossratThomas Fuchs geäussert, dass es der Politik an Kultur-Ansprechpersonen mangle und dass die Kunstschaffenden selber schuld seien, wenn sich die Politiker nicht stärker für ihre Anliegen einsetzen würden. Gartentor teilt mit den Initiatoren der Wahl die Ansicht, dass die Schweiz «ein solches Amt und vor allem einen geeigneten Kulturminister unbedingt braucht.»

Gartentor wirkt inHorrenbach.

Gartentor als Aktionskünstler

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  • Heiliger Bimbam: Im Rahmen einer Veranstaltung des Weltkunstgerichts imKunstmuseum Thun im Dezember 1997 unternahm er Untersuchungen und Befragungen eines Berner Bischofs, dessen Rücktritt dann zur Ermöglichung der ersten Frauenordination in der Schweiz führte.
  • Dünner: Gartentor «frass» sich über 16 MonateÜbergewicht an, um dieses ab dem 4. September 2003 kiloweise überEbay zu versteigern. Der Käufer konnte entscheiden, auf welche Weise Gartentor das ersteigerte Kilogramm verlieren sollte. Gartentor dokumentierte die Abnahme. UmSadisten nicht Tür und Tor zu öffnen, oblag demHausarzt Gartentors die letzte Entscheidung darüber, ab eine Art der Abnahme körperlich zumutbar sei.
  • Better World: Seit November 2002 verschönert Gartentor zur «Weltverbesserung» im Auftrag von Kunstliebhabern Fotos mit hässlichen Motiven.
  • Gartentor Golf: DenLothringer13/laden inMünchen verwandelt Gartentor 2004 zum Golfplatz. Diesen sieht er in erster Linie als Plattform für Geschäfte und politische Abmachungen. So wurden neben anderen Künstlern auch Politiker aller Fraktionen auf´sGreen geladen.
  • Förderung junger Künstler: Mit seinemHeinrich Gartentor-Stipendium setzt sich Heinrich Gartentor für die Förderung junger Künstler ein. Er ermöglicht seinen Stipendiaten u. a. freies Wohnen in Bern, stellt ihnen ein Atelier und Taschengeld, welches er mitSeilspringen finanziert.
  • Künstlerische Qualitätserfassung: Basierend auf derEU-Verordnung Nr. 1677/88 zur Qualitätsprüfung vonGurken und deren Einteilung in die Qualitätsklassen I, II und III, entwickelte Gartentor2006 ein Prüfgerät für die "Künstlerische Qualität". Basierend auf dieser EWR-Norm lassen sich somit nun Kunstwerke problemlos klassifizieren.
Präsentationsansicht des Videos "Künstlerische Qualitätserfassung"
H. Gartentor im Gespräch mit Robert Porth zur "Künstlerischen Qualitätserfassung"

Publikationen

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Weblinks

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Personendaten
NAMEGartentor, Heinrich
KURZBESCHREIBUNGSchweizer Schriftsteller, Internetaktivist und Aktionskünstler
GEBURTSDATUM14. September 1965
GEBURTSORTSchafmatt, Aargau, Schweiz
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