Heinrich Josef Übleis (*3. Februar1933 inEdt beiLambach,Oberösterreich; †14. Dezember2013 inWien) war ein österreichischer Verwaltungsjurist, Manager und Politiker (SPÖ).
Übleis, ein Arbeitersohn,[1] besuchte das Realgymnasium in Wels und maturierte 1952. Im November 1953 begann er als Mitarbeiter beimPostamt inScharnstein und wurde zum Postamtsleiter ausgebildet. Nachdem er sich 1955 nach Wien versetzen ließ, absolvierte er nebenberuflich einJusstudium. Nach der Promotion 1959 wechselte er in diePost- und Telegraphenverwaltungdirektion Wien (Postrechts- und Betriebsabteilung) und war ab 1965 in der Budgetabteilung der Generaldirektion für die Post- und Telegraphenverwaltung tätig.[2]
Nach seinem Ausscheiden aus der Regierung ernannte ihn 1987 der damalige VerkehrsministerRudolf Streicher zum Generaldirektor derÖsterreichischen Bundesbahnen. Diesen Posten hatte er bis zur Pensionierung 1993 inne. Danach engagierte er sich bei privaten Seniorenwohn- und Pflegeheimprojekten.[1]
Heinrich Übleis ist bestattet auf demNeustifter Friedhof in Wien (Gruppe 17, Reihe 4, Nummer 1).
1970 wurde er Sekretär des damaligen VerkehrsministersErwin Frühbauer und von 1979 bis 1985 Generaldirektor der Post- und Telegraphenverwaltung. 1985 bis 1987 leitete er dasBundesministerium für Bauten und Technik. In dieser Funktion setzte er erste „Sparautobahn“-Abschnitte durch.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Übleis, Heinrich |
| ALTERNATIVNAMEN | Übleis, Heinrich Josef (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Verwaltungsjurist, Manager und Politiker (SPÖ) |
| GEBURTSDATUM | 3. Februar 1933 |
| GEBURTSORT | Edt (Gemeinde Pollham) beiLambach,Oberösterreich |
| STERBEDATUM | 14. Dezember 2013 |
| STERBEORT | Wien |