DasHausschaf (Ovis gmelini aries; früherOvis ariesL.), kurz auchSchaf, ist diedomestizierte Form desMufflons. Es spielt in der Geschichte der Menschheit eine bedeutende Rolle alsMilch-,Lammfleisch- beziehungsweiseHammelfleisch-, Woll- undSchaffelllieferant.
Das männliche Tier nennt manBock oderWidder, das weibliche wird alsMutterschaf,Au,Aue oderZibbe bezeichnet. Jungschafe werden nicht nur alsLamm, sondern auch alsJährling oderZutreter bezeichnet. Schafe erreichen ein Alter von zehn bis zwölf, maximal 20 Jahren. Das Schaf wird außerdem nach Alter und Geschlecht unterschieden in:
Lamm: nicht älter als ein Jahr.
Milchlamm: mindestens acht Wochen alt, aber nicht älter als sechs Monate.
Mastlamm: bis zu einem Jahr, weibliche Tiere zwischen 6 Monaten und Zuchtreife auchJungschaf.
Hammel (auchSchöps): das männliche,kastrierte, über ein Jahr alte Tier.
Schaf, weiblich: über ein Jahr alt. MitSchaf ist meistens das Mutterschaf (Mutter) gemeint, das zur Zucht eingesetzt wird. Im nord- und mitteldeutschen Raum wird ein weibliches Zuchtschaf auchZibbe genannt.
Bock, männlich: nicht kastriert, älter als ein Jahr.
Ab sieben Tieren spricht man von einer Schafherde.
Nach früherer Auffassung entwickelten sich die kurzschwänzigen Hausschafrassen Nordwesteuropas, wie etwa dieHeidschnucke, und einigeafrikanische Rassen aus demEuropäischen Mufflon, die langschwänzigen Rassen (zum Beispiel Merino-,Fettschwanz- und Fettsteißschaf) dagegen aus demUrial. Aufgrund neuerer Erkenntnisse hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass alle Hausschafrassen und -typen von nur einer Wildform, demArmenischen Mufflon abstammen. DieDomestizierung des Schafes erfolgte schätzungsweise zwischen 8200 und 7500 v. Chr. und fand höchstwahrscheinlich inAnatolien statt. Schafe gehören (wie auchHunde,Rinder undZiegen) damit zu den ältestenHaustieren. Sie sind robust und genügsam, das macht sie anpassungsfähig in Bezug aufklimatische Bedingungen und Nahrungsangebot, was sicherlich zur weltweiten Verbreitung dieser Nutztiere beigetragen hat. Die ursprüngliche Züchtung bezog sich weitgehend auf die Lieferung von Fleisch als Nahrungsressource. Möglicherweise ab 6500 v. Chr. wurden Schafe auch zunehmend wegen ihrer Wolle gehalten. Erkennbar ist diesarchäologisch an der Änderung der Altersstruktur hin zu älteren Individuen und der Zusammensetzung des Skelettmaterials in diversen Fundstellen. In der Folge nahm zudem die Körpergröße sukzessive zu. Im Zuge der Ausbreitung desNeolithikums erreichte das Hausschaf um 4500 bis 4000 v. Chr. auch den Nord- und Ostseeraum.Genetischen Untersuchungen zufolge geschah die Einwanderung in Mitteleuropa auf zwei Wegen: einerseits über eine westliche Route via Italien und Frankreich, anderseits über eine östliche Route via den Balkan und Österreich. Dabei ließ sich eine teils vertretene Meinung über zwei Einwanderungswellen unterschiedlicher Hausschaftypen, die Tiere mit normalem Haarkleid und solche mit wolligem Fell betreffen, nicht bestätigen. Vielmehr ist es wahrscheinlich, dass wollige Schafe mehrfach unabhängig gezüchtet wurden.[1][2]
Ein sehr gründlich beschriebenes frühes Nutzschaf ist das sogenannte „Torfschaf“ der SchweizerPfahlbausiedlungen, das in Verbindung zu verschiedenen neuzeitlichen Primitivrassen des alpenländischen Raumes steht, wie demWaldschaf.
Sehr früh in der Geschichte der Schafzucht tauchen auch bereits Tiere vom Typ desZackelschafes auf, die wegen ihrer gerade abstehenden und in sich gedrehten Hörner auffallen. Schon inbronzezeitlichen Beständen finden sich auchVierhornschafe, deren herausragendes Merkmal die Bildung irregulärer zusätzlicher Hörner ist. Regionale Schafrassen bildeten sich sehr früh heraus. Die Mehrzahl der heute in den westlichen Ländern gehaltenen Schafrassen sind Zuchten, die ab dem 18. Jahrhundert entstanden. Einer der bedeutendsten Züchter warRobert Bakewell (1725–1795), der als Erster eine selektive Zuchtwahl betrieb und lokale britische Rassen wie dasLincolnschaf und Leicesterschaf in ihrer Fleischleistung verbesserte. Wegen seiner Zuchterfolge nannten ihn seine britischen Zeitgenossen den „Großen Verbesserer“.[3] Die von Bakewell verbesserten Schafrassen wurden in späteren Jahrzehnten in andere Länder ausgeführt, darunter auch Australien und Nordamerika. Sie haben zur Herausbildung zahlreicher moderner Schafrassen geführt. Dem schwerpunktmäßig in Mittel- und Osteuropa gehaltenenTexelschaf wurden Mitte des 19. Jahrhunderts beispielsweise insbesondere Leicester- und Lincolnschafe eingekreuzt. Ebenso wurden in das französischeBleu du Maine Leicesterschafe eingekreuzt.[4] Philip Walling geht in seiner 'Geschichte der britischen Schafzucht' davon aus, dass es heute in der gesamten westlichen Welt keine Schafrasse gibt, die nicht auch Erbgut des von Bakewell verbesserten Leicesterschafes aufweist.[5]
Das Schaf hatte eine fundamentale Bedeutung in den alten Wirtschaftssystemen und diente lebend als Lieferant für Wolle undMilch, mit Milchprodukten wieJoghurt,Kefir undSchafkäse, sowie dasgeschlachtete Tier alsFleisch- undFell-Lieferant. Schafe liefern beispielsweise auch das Rohmaterial für Leime, Kerzen und Seife (Talg) undkosmetische Produkte, der Darm wird bei der Wurstherstellung und zum Bespannen von Tennisschlägern verwendet, der Schafskot liefert hochwertigen Dünger.
Schafe werden aufDeichen gehalten, damit sie dieGrasnarbe kurz halten und mit ihren Klauen den Boden festtreten (hier auf dem Deich derEms inEmden)
Auf der Welt gab es 2018 1,2 Mrd. Schafe, wovon ca. 50 Prozent in Asien lebten. In Afrika waren etwa 30 Prozent beheimatet und inEuropa ungefähr 10 Prozent. Der Rest verteilte sich aufOzeanien und Amerika.
In Europa lebten inGroßbritannien mit zirka 33 Mio. Tieren im Jahre 2018 die meisten Schafe. Im Vergleich spielteDeutschland mit 1,6 Millionen Tieren 2018 eine geringere Rolle.[6] Die Schafbestände in der EU sinken in den letzten Jahren stetig, was auf die Reform dergemeinsamen Agrarpolitik und die Entkopplung der Prämien von der Produktion zurückgeführt wird.
Betrachtet man die beiden wichtigsten Produktionsrichtungen, Fleisch und Wolle, fällt auf, dass Asien vor allem Wolle erzeugt und Europa Fleisch. Neuseeland nimmt hinsichtlich der Produktivität sowohl beim Fleisch als auch bei der Wolle eine Spitzenstellung ein. Afrika hat eine geringe Produktivität; dort werden aber vermehrt Rassen gehalten, die für die Haar- bzw.Pelzproduktion gezüchtet wurden.
In Deutschland überwiegt die standortgebundene Schafhaltung. 1994 wurden über 34 Prozent des Bestandes aufKoppeln gehalten. Die Herden, die das Bild in der Öffentlichkeit prägen, die Wanderherden und die Deichschäferei hatten 1994 einen Anteil von 15,7 bzw. 4 Prozent.
Schafe verfügen als Fluchttiere über einen guten Seh- und Hörsinn. Sie haben ein weites Sichtfeld von 270 bis 320 Grad und können somit sehen, was hinter ihnen passiert, ohne den Kopf zu drehen. Ihr Geruchs- und Geschmackssinn ist besonders ausgeprägt und sie nehmen verschiedene Geschmäcker wahr, wobei sie süße und saure Pflanzen bitteren vorziehen. Böcke riechen mithilfe desJacobson-Organs die Pheromone der Auen und können so wahrnehmen, ob diese empfängnisbereit sind. Weibliche Tiere nutzen das Organ, um ihre neugeborenen Lämmer am Geruch zu erkennen.[7]
Schafe verfügen über ausgeprägte Lern- und Erinnerungsfähigkeiten.[7] Lämmer können einfache Aufgaben mitunter in nur zwei Versuchen lernen[8] und erfolgreich Aufgaben absolvieren, bei denen sie zwischen Objekten visuell unterscheiden müssen.[9] Die Tiere haben ein gutes räumliches Gedächtnis, das es ihnen etwa ermöglicht, Wege in einem Labyrinth zu lernen und sich einzuprägen.[10] An diese können sie sich mindestens 22 Wochen lang erinnern.[11] Schafe können mindestens 50 andere Schafe über zwei Jahre lang wiedererkennen.[12] Sie sind auch in der Lage, andere Schafe auf Fotografien zu erkennen – in unterschiedlichen Altersstufen und aus unterschiedlichen Winkeln.[13] Zudem können Schafe die Gesichter verschiedener Menschen erkennen und unterscheiden.[14]Schafe sind zusozialem Lernen fähig. So lernen Lämmer das Weiden und selektive Fressen, indem sie in der Nähe der Mutter grasen und diese beobachten.[15]
Schafe verfügen über Gefühle wie Angst oder Freude, was von diversen Studien gestützt wird.[7] Es wird angenommen, dass Schafe auch Wohlbefinden, Ekel, Langeweile oder Verzweiflung empfinden.[16] Gefühle zeigen sich unter anderem durch veränderte Ohrstellungen. In einer Studie zeigten Schafe in unangenehmen, ungewohnten und unkontrollierbaren Situationen zurückgestellte Ohren (Angst) und in negativen, aber kontrollierbaren Situationen aufgestellte Ohren (Wut). Bei Überraschung war die Ohrstellung asymmetrisch, ein Ohr zeigte nach oben und eins nach unten.[17] In positiven Situationen, etwa wenn Schafe von ihrer Lieblingsperson gestreichelt werden, lassen sie die Ohren entspannt hängen und ändern die Ohrstellung seltener.[18] Werden Lämmer vermehrt Stress und Angst ausgesetzt, zeigen sie auch danach mehr Angstreaktionen, gehen weniger auf Menschen zu, blöken mehr und interagieren weniger mit ihnen unbekannten Objekten.[19]
Das Verhalten von Schafen ist abhängig von ihrem Temperament[20] bzw. ihrer Persönlichkeit[7][21]. Schafe zeigen stabile Muster in den Bereichen Verhalten,Emotion,Kognition und verhalten sich zum Beispiel unterschiedlich wagemutig, gesellig, aktiv, ruhig oder ängstlich.[22][23][24][25]
Schafe sind hochsoziale Tiere und formen oft Gruppen, die auf sozialen Beziehungen basieren.[7] Sowohl die Ruhe- als auch Aktivzeiten verbringen sie gemeinsam mit anderen Tieren.[26] Böcke formen eher eineRangordnung als weibliche Tiere[27] und kämpfen in der Deckzeit manchmal miteinander, wobei sie bis zu 20 Meter Anlauf nehmen und dann ihre Köpfe zusammenstoßen.[15] Wenn Schafe bei vertrauten Tieren grasen, sind sie entspannter als inmitten von ihnen unbekannten Schafen.[28] Werden Schafe isoliert, zeigen sie Stressverhalten.[29]
Lämmer und Schafe zeigen Spielverhalten[7], was auf positive Gefühlszustände hinweist[30]. Spielverhalten umfasst überschwängliche Bewegungen wie Buckeln, Springen oder Drehen.[31]
Lämmer und ihre Mütter formen rasch nach der Geburt tiefe Bindungen.[15.1][32] Nach spätestens zwölf Stunden können Lämmer ihre Mutter sowohl durch Sehen als auch Hören erkennen.[33] Jungtiere und Mütter suchen auch nach der Entwöhnung die gegenseitige Nähe.[34] Werden Mutter und Lamm voneinander getrennt, zum Beispiel im Zuge der Nutztierhaltung, zeigt sich bei beiden Stressverhalten, wie starkes Blöken oder vermehrtes Hin- und Herlaufen.[35][36]
Freilaufendes Hausschaf auf derIsle of Skye inSchottland (2023)Rhönschafe auf einer StreuobstwieseSchafherde zur Freihaltung der Grünlandflächen auf der Dreiborner Hochfläche im Nationalpark Eifel.Traditionelle Schafschur auf einem Volksfest inOrvelte, Provinz Drenthe, NiederlandeGehörntes Schaf, hier ein Norfolk-Horn-WidderSchafherde
In Europa werden überwiegend intensiv genutzte Rassen gehalten, die der Fleischerzeugung dienen. Die Lämmermast ist damit der wichtigste Zweig der Schafhaltung. Das war nicht immer so: Schafe wurden in Deutschland bis Anfang der 1950er Jahre vor allem auf den Wollertrag gezüchtet. Durch die Verdrängung der Schafwolle durchBaumwolle und chemischeFasern ist seitdem ein starkes Umschwenken der Zuchtrichtung festzustellen. Galt bis dahin, dass die Wolle etwa 90 Prozent und die Lämmer etwa zehn Prozent des wirtschaftlichen Ertrags liefern, hat sich das Verhältnis inzwischen umgekehrt. Erhielt man 1950 für ein Kilogramm Wolle noch 4,50DM (2,30€), so liegt der Preis heutzutage – unter Schwankungen – bei 0,50 bis 0,75 € pro Kilogramm.
Neben der Züchtung auf Wolle gibt es noch die Züchtung auf Milchleistung wie zum Beispiel beimOstfriesischen Milchschaf oder auf das Fell (Lämmer desKarakulschafes) und Fleisch.
In Deutschland werden die extensiven Schafrassen zurLandschaftspflege eingesetzt. Sie erhält Grünflächen oder Landschaftsformen wie dieHeide in ihrer Form und Funktion.Ohne die Schafe würden diese Landschaftenversteppen bzw. verwalden. Eine besondere Funktion besitzen Schafe beim Schutz vonDeichen. Nicht nur verhindern sie eine Versteppung, durch ihren Tritt festigen sie den Untergrund und leisten einen direkten Beitrag gegen einen möglichen Deichbruch. Für diese Ökosystemleistungen werden Schäfer oft über Fördermittel des Naturschutzes vergütet, der Erlös der Schafprodukte tritt dann in den Hintergrund.
DerDarm von Schafen wird unter der irreführenden BezeichnungKatzendarm fürSaiten vonMusikinstrumenten und Tennisschlägern verwendet sowie zur Herstellung vonSaitlingen. In der Medizin wurde er als Garn zum Vernähen von Wunden benutzt.
Selbst aufFlughäfen werden vereinzelt Schafe als „natürliche Rasenmäher“ eingesetzt. So ist es auf dem Flughafen inHamburg der Fall.[37] Zudem werden sie zur Bekämpfung desRiesen-Bärenklaus verwendet.[38]
Eine vielfältige symbolhafte Tradition macht Schafe zum Gegenstand in Kunst und Kultur.
Aus der antiken Literatur ist dieSchäferdichtung überliefert, die im Barock eine Rezeption erfuhr. Bildliche Darstellungen finden sich vielfach in Skulpturen wie demSchafbrunnen.
Die Kirche benutzt dieMetapherHirt undHerde fürPastor undGemeinde. In der christlichen Kunst ist dasLamm Gottes,Agnus Dei, ein altes Symbol für Christus. In derHeraldik ist es zusammen mit der Kirchenfahne im Wappen vieler europäischer Gemeinden abgebildet. Im Deutschen gibt es den Begriff „lammfromm“.
Im Volksmund gilt das Schaf häufig als Inbegriff der Feigheit oder Dummheit. Sogar Gelehrte folgten häufig dieser Einschätzung. So urteilte der berühmte ZoologeAlfred Brehm, Autor deszoologischen StandardwerksBrehms Tierleben, über das Schaf: „Es begreift und lernt nichts […] Seine Furchtsamkeit ist lächerlich, seine Feigheit erbärmlich. Jedes unbekannte Geräusch macht die Herde stutzig, Blitz und Donner und Sturm und Unwetter überhaupt bringen sie gänzlich aus der Fassung.“
Redensartlich taucht das Schaf etwa in „seine Schäfchen ins Trockene bringen“, in „dasschwarze Schaf der Familie sein“ oder „der Wolf im Schafspelz“ auf.
In der 1978 entstandene Cartoon-SerieDie Hammlets figurieren Schafe als Handlungsträger.
1995 schufen die Aardman Studios imWallace & Gromit KurzfilmUnter Schafen den Charakter eines außergewöhnlich gewitzten Schafes namensShaun (homophon zum englischen Adjektiv für geschoren/„pelzloses Schaf“). Hieraus entstand ab 2007 die SerieShaun das Schaf.
Homer erzählt in der Odyssee, dass Odysseus mit seinen Gefährten aus der Höhle des Riesen Polyphem floh, indem sie sich an die Bäuche von Widdern banden, als Polyphem seine Schafherde hinaus auf die Weide trieb.
Das Vorderseitenbild desBockstalers ist schon im Motiv auf mittelalterlichenBrakteaten Schaffhausens zu sehen.[39] Das ist ein Beispiel für die große Bedeutung der Schafe für die Menschen aus vergangenen Zeiten.
Forscher des Babraham Institute inCambridge fanden in einer Studie aus dem Jahre 2004[40] heraus, dass sich das Schaf über 50 Gesichter von Artgenossen über zwei Jahre lang merken kann. Die Studie führte ferner zu dem Ergebnis, dass das Aufhängen von Schafsporträts im Stall zu einer deutlichen Senkung desAdrenalinspiegels und derPulsfrequenz beim Schaf führt. Die Forscher führten dies darauf zurück, dass das Schaf „bemerkt“, also es sowahrnimmt, dass es „nicht allein“ sei. Das Aufhängen von Bildern mit abstrakten geometrischen Formen (wie beispielsweise Quadraten oder Dreiecken) führte zum Gegenteil, also zum Anstieg der Herzfrequenz auf 113 EKG-Ausschläge, Angst-Blöken, bis hin zu Toben und Panik-Flüchten der Herde.
Im April 2006 findet sich in der britischen ZeitschriftNew Scientist (Nr. 2549, S. 19) ein Artikel darüber, dass bereits Lämmer unterscheiden lernen, welche pflanzlichen Futterbestandteile ihnen guttun. Im Experiment hatten Zoologen um Juan Villalba von derUtah State Universität zunächst Substanzen ins Futter gemischt, die bei den Tieren leichtes Unwohlsein erzeugten. Anschließend verschafften sie den Jungtieren Abhilfe, indem sie ihnen das nötige Medikament verabreichten. Wenig später erhielten die Schafe dann im Futter erneut die auslösenden Substanzen in geringer, aber riechbarer Konzentration untergemischt und alle drei zuvor verwendeten Arzneimittel zur diesmal eigenen Auswahl angeboten. Die Vorliebe für das „passende“ Medikament war jeweils signifikant ausgeprägt. Und bei Wiederholungen ließ sich das Erlernte auch noch mindestens fünf Monate lang als imLangzeitgedächtnis verankert und verhaltensbestimmend nachweisen.
„Wenn mit dumm die Unfähigkeit gemeint ist, aus Erfahrungen zu lernen, dann sind Schafe in keiner Weise dumm.“
–Juan Villalba, Zoologe an der Utah State University[41]
Schafe sind auch durchaus in der Lage, auf verändernde Umwelteinflüsse „zweckmäßig“ zu reagieren. Zum Beispiel bei intensiver Sonneneinstrahlung: Sie stellen sich, wenn sonst keine Möglichkeit zum Unterstellen vorhanden ist, in einem engen Kreis auf. Hierbei befinden sich die Köpfe der Schafe im Innern des Kreises; die Schafe senken ihre Köpfe dann zwischen ihre Vorderbeine, um sie der intensiven Sonneneinstrahlung zu entziehen. Dabei reduzieren sie ihre Atmung, weil zugleich ihre Aktivität herabgesetzt wird.
Von einer außergewöhnlichen Intelligenzleistung wird bei einer Schafherde in Großbritannien berichtet. Die Tiere sollen, indem sie auf dem Rücken darüberrutschten, einen drei Meter breitenWeiderost überwunden haben, welcher für Vieh eigentlich eine sichere Barriere darstellt.[42]
Vor EntwicklunghumanerAntiseren galt für die ausschließlich verfügbarentierischen Seren die ReihenfolgePferd,Rind, Hammel. Dadurch sollte eine Sensibilisierung durch artfremdes Eiweiß umgangen werden.[43] Diese Empfehlung galt bis zum letzten Drittel des 20. Jahrhunderts.
Neugeborenes Lamm, noch in den EihüllenTotgeburt eines HausschafesSchaf beim SäugenNeugeboreneLämmer unter einerWärmelampe zur Erhöhung der Überlebenswahrscheinlichkeit.[44]
DerBrunstzyklus des weiblichen Tieres kann asaisonal oder saisonal sein. Die Saison (Brunstzeit) der Schafe liegt im Herbst. Schafe asaisonaler Rassen sind das ganze Jahr über im Rahmen der Zyklen empfängnisbereit. Sie durchlaufen einen Zyklus von 17 Tagen und sind dabei während zwei Tagen empfangsfähig. DieTragezeit der Schafe beträgt ca. 5 Monate (durchschnittlich 150 Tage). Zwischen den einzelnen Rassen variiert die Tragezeit leicht. Schafe gebären ein bis zwei Lämmer, selten Drillinge pro Trächtigkeit.
Die häufigsten Todesursachen des Hausschafes in Deutschland sind Lungenentzündung, Clostridiosen und Verwurmung.[46] Viele Medikamente gegen Wurmbefall (Entwurmung) sind nur noch eingeschränkt wirksam, mitunter weil die weit verbreitete Behandlung auf Verdacht (ohne Diagnose) zu Resistenzen führte.[47]
Zu ernsthaften Problemen kann ein längeres Liegen auf dem Rücken führen – bis hin zum Tod des Tieres. Die Pansenmotorik funktioniert nicht mehr richtig und das Schaf kann ersticken. Zudem drücken die Organe auf die Lunge. Hinzu kommt, dass das Schaf in dieser Position nicht fressen kann.
Hintergrund ist, dass Schafe sich gerne auf dem Boden wälzen, um sich zu jucken. Geraten sie in Rückenlage, kann es passieren, dass sie nicht mehr fähig sind, sich wiederaufzurichten. Vor allem Fleischschafe sind betroffen.
Je nach Fall kann es genügen, sich neben das Tier zu stellen, damit es sich abrollen kann oder das Schaf ,hochzuschubsen‘, damit es sich auf die Seite drehen kann, eventuell auch in mehreren Versuchen.
Auch Spaziergänger sollten auf entsprechende Notfälle achten und Hilfe leisten. Das Betreten der Weide ist dann ausnahmsweise erlaubt.[48]
Schafe weisen unter den Nutztieren einige Besonderheiten auf. Wie auch Ziegen gelten Schafe als anfällig gegenüber akuten und letalen Krankheitsverläufen. Im Gegensatz zu allen anderen Nutztierarten haben Schafe zudem eine außergewöhnliche Kupferintoleranz. Wird zu viel Kupfer aufgenommen, reichert sich dieses zunächst ohne Symptomatik in der Leber an und wird dann nach Stresssituationen (Hunde, Geburt, Transport, Schur u. a.) potenziell in den Organismus freigesetzt. Die dann ablaufende akute Vergiftung verläuft in der Regel tödlich. Eine zu hohe Kupferaufnahme muss deshalb prophylaktisch verhindert werden. In Deutschland gilt für Alleinfutter ein Grenzwert von 15 ppm (Bezug auf Trockenmasse), für einige Rassen sind Werte über 10 ppm problematisch, weshalb für Werte zwischen 10 und 15 ppm beim Futterverkauf ein entsprechender Hinweis zu geben ist. Kupfervergiftungen sind sowohl in der Hobby- als auch der erwerbsorientierten Schafhaltung nicht selten und treten ein, wenn Futtermittel (auf der Weide oder bei Zufütterung) zu hohe Werte aufweisen oder nicht sachgemäß gehandelt wird. Das kann bei der Aufnahme von kupfersulfathaltigen Klauendesinfektionsbädern der Fall sein (kein zugelassenes Biozid) oder wenn Schafe aus Kupferrohren Wasser trinken. Das kann auch der Fall sein, wenn Mineralfutter, das für andere Nutztiere (die wesentlich toleranter sind) produziert bzw. vorgesehen war, an Schafe verfüttert wird. Auch Flächen mit hoher Kupferbelastung, die regelmäßig beweidet werden oder deren Heu verfüttert wird, stellen ein Risiko dar. Solche Flächen finden sich teils unter Sonderkulturen oder auch auf mit Schweinegülle gedüngtem Grün- und Ackerland. Die Gehalte der Vegetation bzw. der Futtermittel können leicht und kostengünstig in Laboren bestimmt und auf Einhaltung der Grenzwerte getestet werden. Für manche Haltungsformen sind diese Tests eine gute Möglichkeit, um eine Gefahr für die Tiergesundheit weitestgehend auszuschließen. Ein Nachweis einer chronischen Vergiftung am lebenden Tier ist hingegen nicht möglich. Nur Leberproben aus verendeten oder geschlachteten Tieren ermöglichen valide Rückschlüsse auf eine zu hohe Kupferbelastung.[49][50]
Die Schafrassen können nach demWolltyp (Vlies), dem Verwendungszweck (Nutzungsrichtung) und dem Grad der züchterischen Bearbeitung eingeteilt werden.Man unterscheidet beim Wolltyp zwischen
Zahlreiche früher in Europa weit verbreitete traditionelle Schafrassen sind inzwischen vomAussterben bedroht, da sie als Nutztiere vergleichsweise geringe Erträge erzielen. Vereinzelt gibt es Wiederaufzuchtprogramme, z. B. für das Steinschaf oder dasZackelschaf.
Dem Wort „Schaf“ (mittelhochdeutschschāf) liegt althochdeutschscāf auswestgermanischskēpa zugrunde, dessen Herkunft umstritten ist. Darüber hinaus sah unter anderemJohann Knobloch den Ursprung des Wortes im Indogermanischen, näher im Wortschaben im Sinne von „das Geschorene“, was sich wiederum vom indogermanischenskăb(h) (Bedeutung: „mit scharfem Werkzeug schneiden“) ableitet.[51][52] Damit ergäbe sich in Bezug auf die Schafschur eine Verwandtschaft mit „scheren“ (von mittelhochdeutschschërn) bzw. „schaben“ (von einer indogermanischen Wurzelskab).[53][54]
Das bislang angeblich älteste bekannt gewordene Schaf der Welt war Lucky. Es starb im November 2009 im Alter von 23 Jahren, sechs Monaten und 28 Tagen.[55]
Das erste geklonte Säugetier war das SchafDolly. Es wurde nur sieben Jahre alt.
Historisch wurde gebündeltesLaubbaumreisig, das unter anderem zur Fütterung von Hausschafen Verwendung fand, alsSchaflaub bezeichnet.
Eine Extremmenge von 42 kg Wolle wurde im September 2015 in Australien von einem Schaf notgeschoren, das wohl jahrelang nicht geschoren worden war.[56]
Da einSchafbock (auch alsSchafsbock bezeichnet), der männliche Vertreter der GattungOvis (Widder, Stähr[57]), an einem Tag etwa fünfzig Begattungen vornehmen kann, galt er (wie auch der Ziegenbock) in vielenindogermanischen Kulturen als Sinnbild der Fruchtbarkeit und Verkörperung einer Fruchtbarkeitsgottheit. Diese Vorstellung lebt noch heute im skandinavischenJulbock weiter.Die Böcke sind wehrhafte und kräftige Tiere. Die RedensartMit dem Kopf durch die Wand weist darauf hin. Die gewundenen Hörner können Menschen schwer verletzen. Wenn ein fremder Bock in die Herde eindringt, endet der Zweikampf manchmal tödlich.
Der überlieferte Höchstpreis für einen einzelnen Widder beläuft sich auf rund 410.000 Euro; dieser Handel einesTexelschafs geschah im Jahr 2020.[58]
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Gerhard Fischer, Hugo Rieder, Regina Kuhn, Fridhelm Volk:Schafe – das Fotobuch für die Praxis. Ulmer, Stuttgart 2004,ISBN 3-8001-4229-5 (kommentierte Fotos aus allen Bereichen der Schafhaltung und Verarbeitung von Schafprodukten).
Günther Dierichs:Schäfereikalender. Ulmer, Stuttgart,ISBN 3-8001-4656-8 (jährlich aktualisierter Kalender mit Fachbeiträgen zu jeweils einem Schwerpunktthema sowie Zahlen und Fakten).
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