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Hardap

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
RegionHardap
DetailsDetails
Basisdaten
RegionshauptstadtMariental (Namibia)
Größte StadtRehoboth
MottoUnity, Prosperity, Humanity
(Einheit, Wohlstand, Menschlichkeit)
ISO 3166-2NA-HA
Webseitehardaprc.gov.na
Karte der Region
Karte Hardap in Namibia
Karte Hardap in Namibia
Einwohner und Geographie
Einwohnerzahl106.680 (2023)[1]
Einwohnerdichte0,97 jekm²
SprachenAfrikaans,Deutsch,Englisch,Khoekhoegowab
Koordinaten24° 34′ S,17° 58′ O-24.56746917.970028Koordinaten:24° 34′ S,17° 58′ O
Fläche109.888km²
Höchster Punkt1.976 m (Losberg)
Politik und Verwaltung
Regierende ParteiSWAPO
Gouverneur/inSalomon April
Sitzverteilung imRegionalratSWAPO 7,UPM 1
Wahlkreise8
Letzte Wahl2015
Nächste Wahl2020

Hardap (Khoekhoegowab für „Brustwarze“ oder „Warze“)[2] ist eine der 14Regionen von Namibia. Der Name der Region stammt vomHardap-Damm, dem zweitgrößtenStaudamm in Namibia. Regionshauptstadt istMariental, die amFischfluss unterhalb des Hardap-Damms liegt; größte Stadt der Region ist jedochRehoboth. Die Region hat (Stand 2023) 106.680 Einwohner[1] auf einer Fläche von knapp 110.000 km².

Hardap gehört zu den südlichen Regionen des Landes und grenzt im Süden an die RegionǁKharas und im Norden an die RegionenErongo,Khomas undOmaheke. Die Region grenzt im Westen an denSüdatlantik und im Osten anBotswana.

Geographie

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Sanddünen desSossusvlei

Hardap erstreckt sich über eine Fläche von rund 110.000Quadratkilometer. Die gesamte Küste und weite Teile des Westens Hardaps werden von derNamib eingenommen und sind Teil desNamib-Naukluft-Nationalparks, eines der größtenNaturschutzgebiete in Namibia. Sehenswürdigkeiten wie dasSossusvlei und derSesriem-Canyon gehören zu den bedeutendsten Naturdenkmälern in Namibia.[3][4]

Östlich an die Namib-Wüste anschließend liegen zahlreiche Gebirgszüge wie dieTiras- undNaukluftberge, welche Teile derGroßen Randstufe bilden. Die Mitte Hardaps wird von Nord nach Süd vomFischfluss und dessen Nebenflüssen durchzogen.Der Osten Hardaps ist durch die weite, bergloseKalahari gekennzeichnet.

Siehe auch:Geographie Namibias

Bevölkerung

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Laut derVolkszählung 2011 sprechen 43,3 Prozent der Einwohner der RegionKhoekhoegowab als Hauptsprache. Es folgenAfrikaans mit 41 Prozent undOshivambo mit 9,8 Prozent. 0,2 Prozent der Einwohner nutzenDeutsch als Hauptsprache.[5]

Regionalpolitik

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Insgesamt 8 Sitze

Bei denRegionalratswahlen 2015 konnte dieSWAPO sieben der acht Regionalratssitze gewinnen. Ein Sitz wird von derUPM eingenommen.

Verwaltungsgliederung

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Wahlkreise in Hardap

Die Region Hardap gliedert sich in achtWahlkreise:

  1. Aranos
  2. Daweb
  3. Gibeon
  4. Mariental-Land
  5. Mariental-Stadt
  6. Rehoboth-Land
  7. Rehoboth-Stadt (West)UPM
  8. Rehoboth-Stadt (Ost)

Zudem finden sich (Stand Dezember 2015) in der Region acht Lokalverwaltungen:[6]

Wirtschaft und Bevölkerung

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Hardap ist geprägt von deutschen Ortsnamen.

Hardap liegt in seinem Kernbereich auf der Haupt-Nord-Süd-Achse zwischen der namibischenHauptstadtWindhoek und der Karas-RegionshauptstadtKeetmanshoop und weiter nachSüdafrika im Süden. Es besteht hier eine gut ausgebaute Eisenbahnverbindung sowie dieNationalstraße B1. Entlang dieser Achse liegen die meisten Orte, Städte und Wirtschaftsbetriebe der Region. Dieses Gebiet verfügt aufgrund des beiMarienthal gelegenenHardap-Damms über eine ausreichend Wasserversorgung fürBewässerungsfeldbau. Mit derSuperfarm des UnternehmensNamibia Dairies kommt fast die gesamteMilch undJoghurt aus der Region.

Hardap ist auch eine der Regionen Namibias mit dem höchsten Anteil an Weißen. Dementsprechend findet man in kaum einer anderen Region des Landes so viele Orts- und Landschaftsnamen, dieDeutsch oderAfrikaans sind.

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: Hardap – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. abCensus 2023 – Hardap Region. Namibia Statistics Agency. Abgerufen am 16. Juli 2024.
  2. Hardap Dam. I Dream Africa. Abgerufen am 30. Januar 2018.
  3. http://www.namibia-tourism.com/
  4. Südliche Region (Memento vom 22. Februar 2009 imInternet Archive)
  5. 2011 Population and Housing Census Regional Profile, Hardap Region. Namibia Statistics Agency, S. 40f. Abgerufen am 10. Juni 2020.
  6. Offizielles Wahlergebnis der Regional- und Kommunalwahlen 2015, ECN, 4. Dezember 2015 (Memento desOriginals vom 10. Dezember 2015 imInternet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäßAnleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.ecn.na (PDF; 150 kB)
Regionen von Namibia
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hardap&oldid=246797277
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