Hardap (Khoekhoegowab für „Brustwarze“ oder „Warze“)[2] ist eine der 14Regionen von Namibia. Der Name der Region stammt vomHardap-Damm, dem zweitgrößtenStaudamm in Namibia. Regionshauptstadt istMariental, die amFischfluss unterhalb des Hardap-Damms liegt; größte Stadt der Region ist jedochRehoboth. Die Region hat (Stand 2023) 106.680 Einwohner[1] auf einer Fläche von knapp 110.000 km².
Hardap gehört zu den südlichen Regionen des Landes und grenzt im Süden an die RegionǁKharas und im Norden an die RegionenErongo,Khomas undOmaheke. Die Region grenzt im Westen an denSüdatlantik und im Osten anBotswana.
Östlich an die Namib-Wüste anschließend liegen zahlreiche Gebirgszüge wie dieTiras- undNaukluftberge, welche Teile derGroßen Randstufe bilden. Die Mitte Hardaps wird von Nord nach Süd vomFischfluss und dessen Nebenflüssen durchzogen.Der Osten Hardaps ist durch die weite, bergloseKalahari gekennzeichnet.
Hardap liegt in seinem Kernbereich auf der Haupt-Nord-Süd-Achse zwischen der namibischenHauptstadtWindhoek und der Karas-RegionshauptstadtKeetmanshoop und weiter nachSüdafrika im Süden. Es besteht hier eine gut ausgebaute Eisenbahnverbindung sowie dieNationalstraße B1. Entlang dieser Achse liegen die meisten Orte, Städte und Wirtschaftsbetriebe der Region. Dieses Gebiet verfügt aufgrund des beiMarienthal gelegenenHardap-Damms über eine ausreichend Wasserversorgung fürBewässerungsfeldbau. Mit derSuperfarm des UnternehmensNamibia Dairies kommt fast die gesamteMilch undJoghurt aus der Region.
Hardap ist auch eine der Regionen Namibias mit dem höchsten Anteil an Weißen. Dementsprechend findet man in kaum einer anderen Region des Landes so viele Orts- und Landschaftsnamen, dieDeutsch oderAfrikaans sind.