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Hans Nüsslein

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HansHanne Nüsslein (*31. März1910 inNürnberg; †28. Juni1991 inAltenkirchen) war eindeutscherTennisspieler.

Er war nebenGottfried von Cramm undHenner Henkel der beste deutsche Tennisspieler in den 1930er Jahren. Nüsslein wurde dreimal Sieger der professionellen englischen Tennismeisterschaften imHallenturnier von Wembley, siebenmal Sieger bei denGerman Pro Championships und dreimal Profiweltmeister (1933, 1936, 1937).[1] Unter anderem besiegte er bei seinen Erfolgen die TennislegendeBill Tilden, wie in der Deutschen Wochenschau 1937 gezeigt wurde.[2]

Werdegang

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In seiner Jugend spielte er Fußball, Handball und Tennis beim1. FC Nürnberg. Bereits als 16-Jähriger schlug Nüsslein notgedrungen die Laufbahn einesProfisportlers ein, nachdem er von einem Spieler aus dem Nachbarverein beimDeutschen Tennis Bund (DTB) angezeigt worden war.[3] Zwei Jahre später schloss er seine Ausbildung zum Tennislehrer ab, einer seiner Lehrer war der mehrfache TennismeisterRoman Najuch,[4] den er 1931 erstmals bei denGerman Pro Championships besiegen konnte. Er spielte für den TC Palmengarten in Frankfurt und zuletzt, seit 1936, für denKölner Tennis- und Hockey-Club Stadion Rot-Weiß. Während desZweiten Weltkrieges geriet er in amerikanische Gefangenschaft, aus der er 1948 entlassen wurde. Danach erreichte er im Tennis wieder Weltniveau, ehe er 1956 seine aktive Laufbahn beendete und anschließend als Tennislehrer, Trainer und Dozent an derDeutschen Sporthochschule Köln tätig war.

Zum Dank und Gedenken an sein Mitglied gründete der Verein 1980 dieHanne Nüsslein Stiftung zur Förderung des Tennisnachwuchses.[5] In Anerkennung seiner Verdienste um den Tennissport wurde Nüsslein im Juni 2006 in dieInternational Tennis Hall of Fame aufgenommen.

Privat

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Nüsslein war zunächst unverheiratet. Erst mit 72 Jahren schloss er die Ehe mit seiner Lebenspartnerin Anneliese. 1991 starb er an einem Schlaganfall.[3]

Literatur

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Einzelnachweise

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  1. Hans Nüsslein. In: tennisfame.com. International Tennis Hall of Fame Museum, abgerufen am 25. Dezember 2017. 
  2. 1937-09-22 - UfA-Tonwoche Nr. 368. Abgerufen am 16. Mai 2022 (0:0-01:30 Minuten). 
  3. abReiner Deike:Tennis in Deutschland. Von den Anfängen bis 2002. Hrsg.: Deutscher Tennis Bund. Duncker & Humblot, Berlin 2002,ISBN 3-428-10846-9, Der verfemte Weltmeister,S. 103–104. 
  4. Ray Bowers: Between The Lines - History of the Pro Tennis Wars, Chapter IV: Tilden and Nusslein, 1932-1933. In: Tennis Server. Abgerufen am 6. Juni 2023 (englisch). 
  5. Hans Nüsslein imMunzinger-Archiv, abgerufen am 30. August 2012 (Artikelanfang frei abrufbar)

Weblinks

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Personendaten
NAMENüsslein, Hans
ALTERNATIVNAMENNüsslein, Hanne
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Tennisspieler
GEBURTSDATUM31. März 1910
GEBURTSORTNürnberg,Deutschland
STERBEDATUM28. Juni 1991
STERBEORTAltenkirchen (Westerwald),Deutschland
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