Movatterモバイル変換


[0]ホーム

URL:


Zum Inhalt springen
WikipediaDie freie Enzyklopädie
Suche

Hans Mühlenfeld

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hans Mühlenfeld, links, vor der Übergabe seinesBeglaubigungsschreibens anKönigin Juliana der Niederlande (1953)

Hans Mühlenfeld (*11. September1901 inHannover; †14. Oktober1969 inIsernhagen) war ein deutscherPolitiker (DP, späterFDP) undBotschafter.

Leben

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Mühlenfeld studierte Rechts- und Staatswissenschaft und neuere Geschichte inGöttingen, wo er auch zumDr. jur. promovierte und danach das Referendarexamen ablegte. Im Sommersemester 1929 wurde er Mitglied derBurschenschaft Hannovera,[1] einer Studentenverbindung in derDeutschen Burschenschaft. Nach dem Assessorexamen war er als Wirtschaftsjurist tätig.

Nach 1945 war er Mitbegründer derNiedersächsischen Landespartei[2] und ab 1950 stellvertretender Vorsitzender derDeutschen Partei. 1947 wurde er für kurze Zeit Oberkreisdirektor desLandkreises Bremervörde,[3] Abgeordneter des Hannoverschen Landtags und des NiedersächsischenLandtages.[4] Er gehörte 1948/49 demWirtschaftsrat derBizone fürNiedersachsen an, wo er Vorsitzender des Wahlprüfungsausschusses war.1949 wurde Mühlenfeld auf der niedersächsischen Landesliste der DP in denDeutschen Bundestag gewählt und übernahm nach dem Tode vonFriedrich Klinge am 21. Dezember 1949 den Fraktionsvorsitz der Deutschen Partei, nachdem er bereits zuvor stellvertretender Fraktionsvorsitzender gewesen war.[5] Mühlenfeld war Mitglied derBeratenden Versammlung desEuroparates 1949–1953[6].

Sein Mandat legte er am 15. Mai 1953 nieder, umBotschafter der Bundesrepublik Deutschland in den Niederlanden[7] zu werden. Dieses Amt übte er bis 1958 aus, danach war er bis 1962Botschafter in Australien[8]. Nach der Fusion der DP mit demGB/BHE verließ er seine bisherige Partei und war von 1963 bis 1967 Mitglied der FDP. Von 1963 bis 1965 amtierte er in der sozialliberalen Koalition vonGeorg Diederichs alsniedersächsischer Kultusminister.[9]

Sein Sohn war der Physiker und Hochschullehrer für Mess- und AutomatisierungstechnikEike Mühlenfeld.

Veröffentlichungen

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  • Hans Mühlenfeld:Reichsautobahnrecht. Verlag Nolte, Düsseldorf (Rechts- und staatswissenschaftliche Dissertation, Göttingen 1938)
  • Hans Mühlenfeld:Politik ohne Wunschbilder. Die Konservative Aufgabe unserer Zeit. München, 1952

Literatur

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]

Weblinks

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
Commons: Hans Mühlenfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

[Bearbeiten |Quelltext bearbeiten]
  1. Henning Tegtmeyer:Mitgliederverzeichnis der Burschenschaft Hannovera Göttingen, 1848–1998, Düsseldorf 1998, Seite 93
  2. bundesarchiv.de
  3. Niederdeutsche Zeitung; 19. September 1947; Ein Wort an einen Engländer
  4. Unter ihnen befanden sich bekannte Politiker wie ... die Bundestagsabgeordneten ... Dr. Mühlenfeld ... (Memento vom 27. Januar 2018 imInternet Archive)
  5. bundesarchiv.de; 194. Kabinettssitzung; 8. Januar 1952
  6. https://kalliope-verbund.info/DE-611-BF-124072
  7. bundesarchiv.de; 307. Kabinettssitzung am 1. September 1953; 3. Personalien
  8. bundesarchiv.de; 34. Kabinettssitzung am 27. Juni 1962; 2. Besetzung deutscher Auslandsvertretungen
  9. mk.niedersachsen.de; Die Niedersächsischen Kultusminister seit 1946

Heinrich Hellwege (1949) |Friedrich Klinge (1949) |Hans Mühlenfeld (1950–1953) |Hans-Joachim von Merkatz (1953–1955) |Ernst-Christoph Brühler (1955–1957) |Herbert Schneider (1957–1961)

Personendaten
NAMEMühlenfeld, Hans
KURZBESCHREIBUNGdeutscher Politiker (DP, FDP), MdL, MdB
GEBURTSDATUM11. September 1901
GEBURTSORTHannover
STERBEDATUM14. Oktober 1969
STERBEORTIsernhagen
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Hans_Mühlenfeld&oldid=263437178
Kategorien:

[8]ページ先頭

©2009-2026 Movatter.jp