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Hannes Stein

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Dieser Artikel behandelt den Journalisten und Autor Hannes Stein (* 1965). Zum Moderator, Journalisten, Sprecher und Schauspieler (* 1920) sieheHanns Stein; zu anderen Personen sieheHans Stein.
Hannes Stein beim Ingeborg-Bachmann-Preis 2022

Hannes Stein (*15. Februar1965 inMünchen) ist eindeutsch-US-amerikanischerJournalist,Blogger undBuchautor. Er ist seit 2007 Kulturkorrespondent derWelt in denUSA, ebenso Autor derJüdischen Allgemeinen[1] sowie des 2017 gestarteten Gemeinschaftsblogs ehemaliger „Achse des Guten“-Autoren mit dem Namen „Salonkolumnisten“.[2] Darüber hinaus veröffentlichte er mehrere Bücher.

Leben

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Aufgewachsen inSalzburg, begann er 1984 inHamburgAnglistik,Amerikanistik undPhilosophie zu studieren und machte 1989 seinen Abschluss. Danach lebte er zunächst ein Jahr als Deutschlehrer inSchottland und begann dann seine Journalistenlaufbahn bei derFAZ; später arbeitete er für denSpiegel, die ZürcherWeltwoche und denMerkur. Von 1997 bis 1999 lebte er inJerusalem, lernteHebräisch und schrieb dort sein BuchMoses und die Offenbarung der Demokratie. Nebenbei war er als Kulturkorrespondent für dieBerliner Zeitung tätig. Danach war Stein Literaturredakteur desRheinischen Merkur inBonn und wechselte 2000 nach Hamburg zurWelt. Er war Redakteur der dazugehörigenLiterarischen Welt inBerlin und schreibt – häufig satirische – Artikel über Politik und zumFeuilleton.[3] Vom 8. November 2006 bis 7. April 2013 war er Autor des GemeinschaftsblogDie Achse des Guten.[4] 2007 wurde er Kulturkorrespondent derWelt in den USA. EineGreen-Card ermöglichte ihm in den USA zu leben, deren Bürger er seit Herbst 2012 ist. Er wohnt inRiverdale, einem Viertel der NorthBronx inNew York City. Er ließ sich bei denUS-Vorwahlen 2012 zwar als Anhänger derRepublikaner registrieren, kündigte aber an,Barack Obama zu wählen.[5] Aus Protest gegen die Wahl vonDonald Trump zum 45. US-Präsidenten verließ er am 20. Januar 2017 die Republikanische Partei und ließ sich in die Wählerliste derDemokraten eintragen. Eine ausführliche Begründung veröffentlichte er in derWelt am Sonntag vom 22. Januar 2017.

2013 veröffentlichte Stein den RomanDer Komet, eineAlternativweltgeschichte, in der es nicht zumErsten Weltkrieg kommt und die Weltgeschichte sich völlig anders entwickelt. Sein FreundWolf Biermann würdigte das Buch in derZeit als „großen intelligenten Spaß“.[6]

Auf Einladung vonVea Kaiser las Hannes Stein beimIngeborg-Bachmann-Preis 2022.

Werke

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Sein BuchEndlich Nichtdenker! ist bei Litra gelesen vonUwe Friedrichsen in gekürzter Form als Hörbuch erschienen,ISBN 3-89469-743-1.

Weblinks

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Wikiquote: Hannes Stein – Zitate

Belege

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  1. Hannes Stein. auf:juedische-allgemeine.de
  2. https://www.salonkolumnisten.com/autor/hannesstein/
  3. Hannes Stein:Deutschland hat Angst vor Hampelmännern. In:Welt Online, 29. August 2008.
  4. Hannes Steins Texte vom 8. November 2006 bis 7. April 2013 auf derAchse des Guten.
  5. Hannes Stein:Warum ich als Republikaner Barack Obama wähle. In:Die Welt, 4. November 2012.
  6. Wolf Biermann:Glückliches Habsburg. Rezension zu Steins „Der Komet“. In:Die Zeit 20/2013.
Personendaten
NAMEStein, Hannes
KURZBESCHREIBUNGdeutsch-amerikanischer politischer Journalist und Buchautor
GEBURTSDATUM15. Februar 1965
GEBURTSORTMünchen
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