Hanna Krall überlebte dasWarschauer Ghetto. Ihre journalistische Tätigkeit begann sie 1955 in der Redaktion der TageszeitungŻycie Warszawy inWarschau. 1966 begann sie für das politische WochenmagazinPolityka zu arbeiten und war von 1966 bis 1969Auslandskorrespondentin in derSowjetunion. Danach arbeitete sie u. a. auch für die 1989 gegründeteSolidarność-ZeitungGazeta Wyborcza. Neben ihren Reportagen, die auch in Sammelbänden erschienen, veröffentlichte sie zahlreiche Prosaarbeiten, die in zahlreiche Sprachen (auch ins Deutsche) übersetzt wurden. Ihr Roman „Die Untermieterin“ wird teilweise als „Meilenstein der literarischen Thematisierung der Schoa“ bezeichnet. Krall hat wichtige Metaphern des Romans vonMarek Edelman übernommen.[3]
↑Współcześni polscy pisarze i badacze literatury. Słownik biobibliograficzny, pod red. Jadwigi Czachowskiej i Alicji Szałagan. Warszawa 1996. Tom 4.ISBN 83-02-05974-9, S. 363
↑In deutschen Ausgaben ihrer Bücher ist häufig das Geburtsjahr 1937 angegeben (deutsche Originalausgabe der "Untermieterin" 1986, Taschenbuchausgabe "Tanz auf fremder Hochzeit", 1997, ebenso der Eintrag bei Perlentaucher unterhttps://www.perlentaucher.de/autor/hanna-krall.html)