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Hafen

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterHafen (Begriffsklärung) aufgeführt.
Schrägluftbild des Hafens vonAshdod (israelische Mittelmeerküste)
Schrägluftbild derMarina Porticciolo del Cedas inBarcola (Golf von Triest)
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Definition Hafen

EinHafen ist ein Bereich an einerMeeresküste oder amUfer einesFlusses,Sees oderKanals, an demSchiffe anlegen können. Meist ist der Hafen ausgestattet mitAnlagen zumBeladen oderLöschen der Schiffe sowie weitererInfrastruktur. Er besteht insbesondere aus dem oder denHafenbecken sowie ausKais undMolen. Werden natürliche Gegebenheiten genutzt, spricht man in diesem Abschnitt von einemNaturhafen. Häfen bildeten häufig die Keimzelle für die Gründung und Expansion der zugehörigenHafenstadt.

Allgemeines

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Die Infrastruktur umfasst insbesondere die Versorgung mit Wasser (Trinkwasser &Brauchwasser) sowie dieAbwasserentsorgung und denTreibstoffbezug, was zu den hafennahenDienstleistungen gehört.

Für den guten Zu- und Ablauf vonGütern undPassagieren ist eine möglichst bedarfsgerecht ausgebauteVerkehrsanbindung des Hafens an dasFestland perSchiene,Straße undWasserstraße notwendig; außerdem sind für die reibungsloseAbfertigungLager- und Umschlagflächen wichtig. Häfen erfüllen auch mehrere Funktionen gleichzeitig; so können viele Häfen alsNothafen beiUnwetter oderHavarien dienen, meist sind sie der ersteHandelsplatz für die ankommenden Güter.

Häfen sind meist Bestandteilöffentlicher Infrastruktur, und der Umschlagbetrieb wird häufig von privaten Anbietern durchgeführt. Für die Nutzung von Häfen durch die Schifffahrt ist eine Gebühr an den Hafenbetreiber zu entrichten.

Die staatliche Kontrolle in einem Hafen wird in Deutschland vor allem durch denHafenkapitän (in Seehäfen), durch dieWasserschutzpolizei (in See- und Binnenhäfen) sowie dieBerufsgenossenschaft Verkehr (in Seehäfen) wahrgenommen. In den seewärtigen Hafenzufahrten nimmt in Deutschland darüber hinaus dieWasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) die ständige Sicherung der Wasserstraßen vor, im Fall einer Havarie übernimmt dasHavariekommando die Koordination der Rettungs- und Bergungskräfte.

Häfen und deren Betrieb sind oftmals Ursache von Umweltverschmutzung, wie z. B. Sedimentkontamination und Leckagen von Schiffen, und sie sind anfällig für Umweltprobleme größerer Dimension, wie etwa dem vom Menschen verursachten Klimawandel und seine Auswirkungen.[1]

Geschichte des Hafenbaus

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AltägyptischesRelieffragment mit Hafenszene, Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim 12. Jh. v. Chr.

Bis zum Bau künstlicher Häfen wurdenBuchten oderFlussmündungen zum Be- und Entladen von Schiffen benutzt. Bereits diePhönizier legten um 1700vor Christus künstliche Häfen an, ihre erstenHafenstädte waren wohlSidon undTyrus.[2] Auch frühe Formen vonDocks wurden von ihnen entwickelt, um Schiffe zu Wasser zu lassen. Der erste bedeutende Hafenbau mit einer großen steinernen Mole war der Hafen vonSamos aus der Zeit desPolykrates (540–523 v. Chr.)[3] UnterThemistokles wurde ab 493 v. Chr. der Hafen vonPiräus mit 400 bedeckten Schiffsplätzen für die Athener Flotte erbaut.

Der wohl weltgrößte Hafen des 3. Jahrhunderts v. Chr. war der Doppelhafen vonKarthago, der einen vorgelagerten Handelshafen von 150 mal 400 Metern und eine dahinter befindliche militärische Anlage umfasste. Der bedeutendste Hafen des östlichen Mittelmeers wurde von denPtolemäern seit etwa 300 v. Chr. inAlexandria angelegt. Er konkurrierte mit den Häfen vonRhodos undMilet. Ob der etwa 120 bis 150 Meter hoheLeuchtturm von Alexandria der erste seiner Art war, ist nicht gewiss.Dionysios I. vergrößerte den Hafen vonSyrakus auf etwa 300 Schiffsplätze. UnterHerodes wurde der Hafen vonCaesarea Maritima mit Hilfe von Steinwällen errichtet.

Seit dem 1. Jahrhundert wurde im Hafenbau der römische Beton (Opus caementitium) verwendet. Unter KaiserClaudius entstand der Hafen von Rom inOstia Antica. Hier wurden erstmals – wie vonPlinius dem Jüngeren beschrieben – mit Steinen oder Mörtel gefüllte Schiffe als Fundamente versenkt. VonVitruv stammen die ersten systematischen Erwägungen über die Standortwahl und die Anlage von Seehäfen; er beschreibt die Methode, mit Mörtel und Bruchsteinen gefüllte Kästen als Fundamente für gemauerte Dämme auf den Meeresgrund abzusenken.[4]

Als älteste nachgewiesene künstliche Schiffsanlegestelle Nordeuropas entstand um dieZeitenwende inVelsen für dierömische Kriegsflotte dasFlevum. Später wurden bis etwa 350 n. Chr. auch am Rhein etliche befestigteFlottenstützpunkte mit künstlich angelegtenMolen errichtet. Der möglicherweise früheste nachrömische Hafen ist inStade um das Jahr 670 entstanden.[5] Doch wurden rund um die südliche Nordsee vom 7. bis ins 12. oder 13. Jahrhundert die meisten Handelsschiffe auf sog. Ufer- oder (in Küstennähe) Strandmärkten einfach auf den flachen Strand gesetzt, wo auch von Schiff zu Schiff gehandelt wurde.[6][7] DerHamburger Hafen – zunächst ein hölzerner Landungssteg – datiert aus der Zeit um 800; ein erstes künstliches Hafenbecken wurde hier nach 1100 angelegt. Der älteste erhaltene Kunsthafen Deutschlands ist derVegesacker Hafen von 1622/23. Seit dem 19. Jahrhundert entstanden spezialisierteIndustriehäfen, in denen die umgeschlagenen Güter teils weiterverarbeitet wurden (z. B. in Getreidemühlen, Sägewerken oder Fischfabriken).

Hafentypen

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Alter Hafen (Marseille)
Container imRheinhafen Krefeld

Unterscheidung nach Lage

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Je nach der Lage eines Hafens unterscheidet man

  • Binnenhäfen liegen an Flüssen, Kanälen und Seen
    • Länden sind hafenähnlich ausgebaute Landungsplätze ohne natürliche oder bauliche Abgrenzung zum Fahrwasser
  • Seehäfen liegen meist an der Küste zur See bzw. zum Ozean, aber auch an Flusshäfen, die mit ausreichendTiefgang von Seeschiffen angefahren werden können (z. B. Hamburg: rund 100 km oberhalb der Elbmündung)
    • Tiefwasserhäfen sind Seehäfen mit einem Tiefgang von mindestens 14 m oder die Schiffe oberhalb der mittleren Schiffsgröße des jeweiligen Typs aufnehmen und bedienen können.[8]
    • Tidewasserhafen – in Tidegewässern werden offene und Dockhäfen unterschieden: Während ein offener Hafen den Wasserstandsschwankungen derGezeiten unterliegt, liegt derDockhafen hinter einerSchleuse; der Wasserstand ändert sich dort nicht im Rhythmus der Gezeiten.

Unterscheidung nach Nutzung

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Eine weitere Unterscheidung zwischen den verschiedenen Hafentypen kann man nach ihrem Verwendungszweck vornehmen:

  1. Stückguthafen zur Abfertigung vonStückgutfrachtern (fürStückgut, u. a. Einzelladungen, Fahrzeuge)
  2. Schwerlasthafen zur Abfertigung vonSchwergutschiffen für schwere und übergroße Ladung (z. B. Maschinenanlagen oder Teile fürOffshorebauwerke)
  3. Containerhafen (im Rahmen derContainerisierung seit Ende der 1960er Jahre inISO-Container verstaute Ladung zur Beförderung auf inzwischen großenContainerschiffen, aber auch auf sog.Feederschiffen)
  4. Flüssigguthafen zur Abfertigung vonTankschiffen (u. a. für Öl- und Chemieprodukte)
  5. Schüttguthafen zur Abfertigung vonBulkern (u. a. für Kohle, Erze, aber auch Getreide und Düngemittel)
  6. Frachthafen hauptsächlich oder ausschließlich zum Umschlag vonFrachten
  1. Fährhäfen – fürAuto- oderEisenbahnfähren /RoRo-Fähren, häufig beides
  2. Kreuzfahrthafen – als Ausgangs- und Endpunkt für Kreuzfahrtpassagiere, aber auch als Anlandungspunkt für Kreuzfahrt-Touristen
  3. Marinas (Yachthäfen) – Freizeithafen, Häfen fürSportboote,Yachten und ähnliches
  1. U-Boot-Hafen
  2. Hafenanlagen für dieKüstenwache
  • Offener Tidehafen
    Offener Tidehafen
  • Marina
    Marina
  • Fischerhafen
    Fischerhafen
  • Passagierhafen
    Passagierhafen
  • Wellington

Ranges als Gruppe von Häfen einer Region

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Mehrere Häfen innerhalb einer Region werden oft in Ranges zusammengefasst: Die bedeutendste Hafenrange in Europa ist dieNordrange (auch Hamburg-Antwerpen-Range genannt, inkl. der HäfenHamburg,Bremerhaven/Bremen,Amsterdam,Rotterdam,Antwerpen). Bei den Containerhäfen ist die bedeutendste europäische Hafenrange die ZARA-Range (bestehend ausZeebrugge,Antwerpen,Rotterdam,Amsterdam).

Auch in anderen Kontinenten gibt es namhafte Hafenranges:

  • West Africa Central Range (einschließlich der Häfen der Länder Benin, Kamerun, Ghana, Elfenbeinküste und Togo)
  • East Asia Range (Häfen entlang der Linie zwischen Tokio-Busan-Shanghai-Hongkong)
  • South America East Coast Range (einschließlich Santos, Rio Grande, Itajai)

Größte Häfen

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Beim Größenvergleich mehrerer Häfen ist zu beachten, nach welchen Kriterien dieGröße eines Hafens evaluiert wird. Gängig sind u. a. Gesamtumschlag nach Gewichtseinheiten (Tonnen) oder Anzahl der umgeschlagenenISO-Container (inTwenty-foot Equivalent Units).[9]

Weltweit

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Siehe auch:Liste der größten Häfen nach Containerumschlag
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Veraltete Daten.
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Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend
Weltgrößte Häfen mit Hafenumschlag in Millionen Tonnen pro Jahr[10]
HafenLand2006201020132014
Ningbo-Zhoushan-HafenChina Volksrepublik Volksrepublik China0309,70627,00809,80873,0
Hafen von ShanghaiChina Volksrepublik Volksrepublik China0537,00650,00776,00755,3
Häfen in SingapurSingapur Singapur0448,60502,50560,90580,8
Hafen TianjinChina Volksrepublik Volksrepublik China0257,60408,00500,60540,0
Hafen von GuangzhouChina Volksrepublik Volksrepublik China0302,90400,00454,70500,8
Hafen von QingdaoChina Volksrepublik Volksrepublik China0224,20350,10450,00500,4
Tiefwasserhafen YangshanChina Volksrepublik Volksrepublik China0-0-0446,20480,0
Hafen RotterdamNiederlande Niederlande0378,40429,90440,50444,7
Hafen von DalianChina Volksrepublik Volksrepublik China0-0300,80408,40420,0
Hafen Port HedlandAustralien Australien0111,80178,60288,40372,4
RizhaoChina Volksrepublik Volksrepublik China0-0221,00309,20353,0
YingkouChina Volksrepublik Volksrepublik China0-0-0330,00330,7
HongkongHongkong Hongkong0238,20267,80276,10297,7
QinhuangdaoChina Volksrepublik Volksrepublik China0204,90257,00272,60274,0
Hafen von BusanKorea Sud Südkorea0243,50262,10270,90266,7

Europa

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Wikipedia:WikiProjekt Ereignisse/Vergangenheit/fehlend
Europas größte Häfen mit Hafenumschlag in Millionen Tonnen pro Jahr(netto, ohne Gewicht der Umschlagsbehälter wie Container)[10]
HafenLand200720102013201420152016
Hafen RotterdamNiederlande Niederlande374,2395,8411,9418,6436,9431,9
Hafen von AntwerpenBelgien Belgien165,5160,0172,0180,4190,1198,7
Hamburger HafenDeutschland Deutschland118,2104,5120,6126,0120,2120,3
Hafen von AmsterdamNiederlande Niederlande83,989,992,396,398,896,3
Hafen von AlgecirasSpanien Spanien62,158,667,675,779,483,4
BOTAŞTurkei Türkei68,356,157,078,178,4
Marseille EuroportFrankreich Frankreich92,682,476,274,477,576,4
İzmitTurkei Türkei0 -53,860,758,664,266,0
Port du HavreFrankreich Frankreich73,965,864,461,462,960,0
Hafen von ValenciaSpanien Spanien45,953,153,555,057,658,3
ImminghamVereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich66,354,062,659,459,154,4
Bremer HäfenDeutschland Deutschland43,645,954,553,649,852,3
Londoner HafenVereinigtes Konigreich Vereinigtes Königreich52,748,143,244,545,450,4
AliağaTurkei Türkei0 -37,439,542,048,450,1
Hafen TriestItalien Italien39,840,646,047,349,149,3
SinesPortugal Portugal26,024,734,635,141,248,1
Hafen GenuaItalien Italien48,441,440,843,443,445,0
Hafen von BergenNorwegen Norwegen61,249,851,842,143,644,7
Hafen von PiräusGriechenland Griechenland18,913,140,241,438,341,0
GöteborgSchweden Schweden40,442,938,436,837,841,0

Deutschland

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DeutscheBinnenhäfen mit Hafenumschlag in Millionen Tonnen pro Jahr[11]
Hafen2002201220132014201520162017201820192020
Duisburg-Ruhrorter Häfen47,248,849,452,454,155,652,248,147,842,4
Häfen und Güterverkehr Köln13,211,711,712,017,719,118,58,99,19,1
Hamburger Hafen9,49,910,611,712,111,310,79,88,77,9
Hafen Mannheim8,07,98,88,58,28,79,77,57,96,9
Hafen Ludwigshafen am Rhein7,87,47,67,37,06,75,66,16,66,8
Neusser Hafen4,56,87,67,17,27,78,07,76,96,5
Rheinhäfen Karlsruhe6,96,26,46,66,66,37,26,46,96,2
Häfen in Frankfurt am Main4,13,94,24,54,24,64,64,75,45,7
Berlin-3,64,04,13,93,72,72,31,91,8
Hafen Gelsenkirchen1,33,74,03,93,94,34,73,94,74,6
Häfen Kehl3,53,64,43,83,84,14,14,04,34,4
Mainz-3,03,03,22,93,22,93,23,73,7
Marl-3,93,73,83,43,43,53,13,33,2
Krefeld-3,53,43,23,03,23,43,53,53,0
Bremer Häfen4,24,43,53,33,53,63,73,72,82,7
Magdeburg2,22,52,83,43,13,12,52,32,7
Hamm2,52,74,444,33,83,52,82,7
Hafen Heilbronn4,93,74,03,12,82,52,52,22,41,9
Siehe auch:Kategorie:Hafen in Berlin

Hafenentwicklung

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Häfen stehen mit anderen Häfen in einer gewissen Wettbewerbssituation, einige kooperieren auf bestimmten Gebieten mit anderen Häfen. Häfen sind ständigen Veränderungen unterworfen und Einflüssen von außen, also politischer Gesetzgebung, Entscheidungen von Kunden (Reedereien), von Warenflüssen sowie wirtschaftlichen Entwicklungen ausgesetzt.Häfen entstehen meist in mehreren Phasen (Planung, Bau, Betrieb). Je nach Hafengröße können dafür mehrere Jahre vergehen. So sind dieContainerterminals im Hafen von Rotterdam schrittweise in mehreren Bauabschnitten seit 1970 entstanden.

Hafenfinanzierung

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Häfen sind meist aufwändig zu erstellende Infrastrukturprojekte mit entsprechend hohem Kostenaufwand. Dieser Aufwand ist nötig für die Errichtung der Anlegestellen (Kaianlagen) und der Hinterlandanbindung sowie für den Erhalt der Häfen. In Deutschland werden Häfen größtenteils als Daseinsvorsorge, also Teil öffentlicher Infrastruktur gesehen. In Deutschland ist daher das sog. Landlord-System weit verbreitet, nach dem der Staat die Infrastruktur bereitstellt und finanziert und die Hafenumschlagsunternehmen die Hafensuprastruktur bereitstellen und finanzieren.

Hafeninfrastruktur

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Hafenanlagen (Kaimauer, Flächen etc.) werden zur Hafeninfrastruktur gezählt. Diese wird meist durch die örtlichen Behörden zur Verfügung gestellt, die diese an Umschlagsunternehmen und weitere Lagerhaus- und Logistikunternehmen vermietet.

Hafensuprastruktur

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Umschlaganlagen, Lagerflächen, Logistikflächen innerhalb von Umschlagsunternehmen, die sich auf der Hafeninfrastruktur befinden.

Politik in Häfen

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Beispiel für einen modernen Containerhafen:Containerterminal Altenwerder in Hamburg

Die Entwicklung von Häfen ist vor allem abhängig von guten politischen Rahmenbedingungen. Dazu gehört neben einem guten Wettbewerbsrahmen eine gute realistische Einschätzung der zu erwartenden Verkehre und Ladungsmengen. Durch die Steuerung der Hafeninfrastruktur-Betriebe ist die Politik meist mitverantwortlich für deren Entscheidungen.In Deutschland sind gemäß Grundgesetz die Küstenländer für die Hafeninfrastruktur der Seehäfen verantwortlich sowie für die12-Seemeilen-Zone (Küstengebiet), bei Gesetzgebungskompetenz für diese Gebiete.Der Bund ist für dieWasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung zuständig sowie für die Sicherheit und Leichtigkeit des Seeverkehrs außerhalb des Küstenmeeres. Zur besseren Verzahnung der vielen unterschiedlichen Akteure wurde 2003 das gemeinsameHavariekommando des Bundes und der Küstenländer gegründet. Es stimmt sich im Maritimen Sicherheitszentrum inCuxhaven mit anderen Behörden wieBundespolizei, Fischereiaufsicht, Zoll,Wasserschutzpolizeien der Länder und vielen weiteren Akteuren ab und übernimmt im Falle komplexer Schadenslagen die Einsatzleitung. Eine Küstenwache gibt es in Deutschland nicht.

Unternehmen in Häfen

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In den meisten Häfen gibt es Unternehmen, die (unmittelbar und/oder mittelbar) am dortigen Güterumschlag beteiligt sind und/oder anderweitig den dort verkehrenden Schiffen dienen (z. B. Tankstellen, Werften, Catering).[12]

Siehe auch

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Nordseebezug

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Ostseebezug

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Weblinks

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Wiktionary: Hafen – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Commons: Seehäfen und Häfen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Hafen – Zitate

Einzelnachweise

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  1. Environmental Impacts of International Shipping: The Role of Ports. Abgerufen am 21. November 2021 (englisch). 
  2. Wolfgang Wildgen:Visuelle Semiotik: Die Entfaltung des Sichtbaren. 2013, S. 256.(books.google.de)
  3. Curt Merckel:Die Ingenieurtechnik im Alterthum. Berlin 1899, S. 318 ff., 640.
  4. Aloys Ludwig Hirt:Die Geschichte der Baukunst bei den Alten: Die Lehre der Gebäude bei den Griechen und Römern. Band 3. Berlin 1827, S. 376 ff.
  5. Liegt der älteste Hafen Nordeuropas in Stade? In:Hamburger Abendblatt, 25. September 2007.
  6. D. Ellmers:Die Verlagerung des Fernhandels vom öffentlichen Ufermarkt in die privaten Häuser der Kaufleute. In:Lübecker Schriften zur Archäologie und Kulturgeschichte, Band 20, 1990, S. 101–108.
  7. I. Eichfeld, D. Nösler:Farmers, Merchants, Seafarers. A new discovery of an emporium of the first millennium AD on the southern lower Elbe. In: C. v. Carnap-Bornheim, F. Daim, P. Ettel, U. Warnke (Hrsg.):Harbours as objects of interdisciplinary research. In:Archaeology + History + Geosciences, RGZM-Tagungen, Band 34, 2018, S. 281–300.
  8. Seewirtschaft. Band 8, Ausgaben 1–6, Verlag Technik, 1976, S. 217.
  9. Dieter Mergner:Kreuzfahrten, Maritimes & Gewässer. 2019, S. 56.(books.google.de)
  10. abHafenbetreiber
  11. Statistisches Bundesamt
  12. in manchen Häfen gibt es lokale Vereinigungen solcher Unternehmen; diese Vereinigungen sind in Deutschland im ZDS (Zentralverband der deutschen Seehafenbetriebe e. V.,Homepage) zusammengeschlossen.
Normdaten (Sachbegriff):GND:4022859-9 (GND Explorer,lobid,OGND,AKS)
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