
Gunter Hofmann (*31. Dezember1942 inOberwernersdorf/Sudeten) ist ein deutscherJournalist.
Gunter Hofmann wurde als Sohn von Ernst Hofmann und seiner Frau Isolde, geb. Siegel, in Oberwernersdorf imSudetenland (heute: Horní Vernéřovice,Tschechien) geboren. Er wuchs inMarkt Nordheim (Mittelfranken) undLimburg an der Lahn auf, wo er seit Ostern 1953 das Realgymnasium besuchte. Nach dem Abitur studierte HofmannPolitikwissenschaft,Soziologie,Germanistik undPhilosophie in Frankfurt und Heidelberg und wurde im Juli 1968 mit derDissertationsschriftPolitik und Ethos beiKarl Jaspers in politischer Philosophie beiDolf Sternberger inHeidelbergpromoviert.
Er arbeitete bis 2008 erst als Leiter des Bonner Büros, später als Chefkorrespondent der WochenzeitungDie Zeit inBerlin, wo er bis heute als Autor beschäftigt ist. Davor war er sieben Jahre langKorrespondent für dieStuttgarter Zeitung inBonn. Er schrieb außerdem eine wöchentliche Kolumne fürCicero-Online.
Für sein BuchAbschiede, Anfänge – Die Bundesrepublik, eine Anatomie (2002) erhielt er 2003 den PreisDas politische Buch derFriedrich-Ebert-Stiftung für „das beste politische Buch des Jahres“.[1]
Gemeinsam mit Ulrike Brincker veröffentlichte Hofmann 2007 den FilmMister Bundesrepublik zum 80. Geburtstag des früheren AußenministersHans-Dietrich Genscher. Mit dem ZDF-JournalistenRuprecht Eser und RegisseurMarvin Enholt schuf er den FilmHelmut Schmidt: Der deutsche Kanzler (2008). Zum 90. Geburtstag vonRichard von Weizsäcker legte er 2010 eine Biografie vor.[2] 2019 veröffentlichte er eine Biographie überMarion Gräfin Dönhoff, 2023 folgte eine Darstellung überWilly Brandt.
Gunter Hofmann ist verheiratet und hat drei Söhne.
| Personendaten | |
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| NAME | Hofmann, Gunter |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Journalist und Sachbuchautor |
| GEBURTSDATUM | 31. Dezember 1942 |
| GEBURTSORT | Oberwernersdorf |