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Green Party of England and Wales

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Green Party of England and Wales
ParteiführerZack Polanski
Stellvertretende Vorsitzende Rachel Millward, Mothin Ali
Gründung1990
Hauptsitz 1a Waterlow Road
London N19 5NJ
AusrichtungGrüne Politik
Progressivismus
Farbe(n)Grün
Jugendorganisation Young Greens of England and Wales
SitzeHouse of Commons
4 / 650 (0,6 %)
(2024)
SitzeHouse of Lords
2 / 784 (0,3 %)
SitzeLondon Assembly
3 / 25 (12,0 %)
(2024)
Sitze Kommunalverwaltungen(England)
800 / 16264 (4,9 %)
(2024[1][2])
SitzeWalisisches Parlament
0 / 60 (0,0 %)
(2021)
Sitze Kommunalverwaltungen(Wales)
8 / 1234 (0,6 %)
(2024[3])
Mitglieder­zahl 53.000(2021)[4]
Internationale VerbindungenGlobal Greens
EuropaparteiEuropäische Grüne Partei (EGP)
Websitevote.greenparty.org.uk

DieGreen Party of England and Wales (GPEW,walisisch:Plaid Werdd Cymru a Lloegr) ist die größteGrünePartei imVereinigten Königreich. DieWales Green Party ist die einzige regionale Partei mit einem halb autonomen Status innerhalb der Green Party of England and Wales. DieLondon Green Party ist die regionale Partei der Green Party of England and Wales, die imGroßraum London tätig ist. Schottland und Nordirland haben eigene eigenständige grüne Parteien, dieScottish Green Party und dieGreen Party in Northern Ireland.

Bei derUnterhauswahl am 6. Mai 2010 konnte die Partei erstmals einen Sitz imHouse of Commons gewinnen. Im südenglischen WahlkreisBrighton Pavilion warCaroline Lucas erfolgreich. Auch bei den folgenden Unterhauswahlen2015,2017 und2019 war Lucas wieder in ihrem Wahlkreis erfolgreich. Es blieb aber wieder nur bei diesem einzigen Sitz. Die Partei wird wie andere kleinere Parteien stark durch das geltende Mehrheitswahlrecht benachteiligt. Darüber hinaus verfügt die GPEW über Sitze in derLondon Assembly und in vielen Lokalräten. Sie ist Teil derEuropäischen Grünen Partei. ImEuropäischen Parlament waren sie bis zumEU-Austritt des Vereinigten Königreichs mit 7 Abgeordneten vertreten, die derDie Grünen/Europäische Freie Allianz-Fraktion (G/EFA) angehörten.

Geschichte

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1973–1975: PEOPLE

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Ein Artikel des ExpertenPaul R. Ehrlich, der sich mit der Überbevölkerung befasste undimPlayboy veröffentlicht wurde, inspirierten Tony Whittacker, einen ehemaligen Aktivisten derConservative Party aus Coventry, dazu, zusammen mit seiner Frau Lesley und anderen den 'Club of Thirteen' zusammenzurufen. Obwohl die meisten Mitglieder dieser Gruppe dem Bestreben, eine politische Partei zu gründen, eher skeptisch gegenüberstanden, wurde dadurch 1973 in Coventry eine Grüne Partei ins Leben gerufen, die den NamenPeople erhielt. Gleichzeitig erscheint die erste Ausgabe desManifesto for a Sustainable Society (dt.:Manifest für eine nachhaltige Gesellschaft), das die politische Richtlinien für die Partei enthielt und vomBlueprint for Survival (dt.:Plan zum Überleben), das in der ZeitschriftThe Ecologist erschienen war, inspiriert worden war (dt.Überlebensbewegung) der neu gegründeten Partei an.

Der ParteifunktionärDerek Wall meint, die diese neue politische Bewegung sich anfänglich auf das Thema „Überleben“ konzentrierte, die die „öde Evolution“ der aufkommenden Umweltpartei in den siebziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts formte. Darüber hinaus würden die Auswirkungen der „Werterevolution“ der sechziger Jahre sich erst später niederschlagen. In seinen Augen litt die Partei darunter, dass die kaum mediale Aufmerksamkeit erhielt und dass es eine „Opposition mehrerer Umweltschützer“ gegeben habe, die die Erfahrung mit anderen aufkommenden grünen Parteien wie beispielsweiseBündnis 90/Die Grünen in Deutschland mit sich gebracht habe. Bei denBritischen Unterhauswahlen im Februar 1974 erhielt die Partei 4.576 Stimmen; Mandate im Unterhaus konnten hierbei allerdings nicht erzielt werden. Bei den Neuwahlen im Oktober selben Jahres wiederholte sich dieses Szenario.

1975–1985: Ecology Party

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Plakat zu einer Wahlveranstaltung derEcology Party am 13. Juni 1985

1975 benannte sich die Partei inEcology Party (dt.:Ökologische Partei) um. Allerdings war ihr Fortbestehen zunächst sehr fraglich, denn auch die Lokalwahlergebnisse der Partei verbesserten sich nur langsam. Zwar waren bereits 1976 und 1977 insgesamt drei grüne Lokalräte gewählt worden, aber das auch bei Lokalwahlen angewendete relative Mehrheitswahlrecht führte dazu, dass selbst trotz durchschnittlicher Wahlergebnisse zwischen fünf und acht Prozent kaum grüne Kandidaten erfolgreich waren.

Auf dem Parteitag von 1977 wurde die erste Parteisatzung verabschiedet;Jonathon Porritt wurde in dasNational Executive Committee (NEC) der Partei gewählt. In der Folgezeit avancierte Porritt immer mehr zum Aushängeschild der Partei und arbeitete zusammen mitDavid Fleming daran,„der Partei ein attraktives Erscheinungsbild sowie eine funktionierende Struktur zu geben.“

Porritts Bekanntheitsgrad stieg weiterhin. Bei denUnterhauswahlen 1979, bei denen die Partei mit dem WahlprogrammThe Real Alternative (dt. „Die wahre Alternative“) antrat, stellte sie insgesamt 53 Kandidaten auf, wodurch sie erstmals Anrecht auf einen Wahlwerbespot im Fernsehen hatte. Zwar war der Wahlerfolg bescheiden (39.918 Stimmen, 0,1 %), die erhöhte Aufmerksamkeit führte aber zu einem starken Anstieg der Mitgliederzahl (1977 circa 400 Mitglieder, 1979 circa 5000 Mitglieder).

Als Reaktion auf diesen Achtungserfolg führte die Partei die sog.Annual Spring Conferences (dt. „Jährliche Frühlingskonferenzen“) ein, die dieAutumn Conferences (dt. „Herbstkonferenzen“) ergänzen sollten. Bald darauf trat die sog. Post-68er-Generation der Partei bei; auch feministische Positionen gewannen parteiintern an Einfluss. Im Mai 1983 wurde inBelfast dieNorthern Ireland Ecology Party gegründet. Bei der darauffolgendenUnterhauswahl von 1983 stieg zwar die Anzahl der Kandidaten (105) und Stimmen (52.507 / 0,2 %) leicht, ein Durchbruch war aber nicht abzusehen.

1985–1990: Green Party (UK)

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Auf dem Parteitag in Dover von 1985 benannte sich die Partei inGreen Party (dt.:Grüne Partei) um. Dies war auf Vorschlag vonJohn Abineri, einem früheren Schauspieler, der unter anderem in der BBC-SerieSurvivors mitgespielt hatte, sowie Chris Rose geschehen. Beide hatten dafür plädiert, den Parteinamen an den der europäischen Schwesterparteien anzupassen. Auch die Northern Ireland Ecology Party wurde inGreen Party in Northern Ireland umbenannt.

1986 brach erneut ein parteiinterner Streit aus. Während ein Flügel, der sich selbst alsParty Organisation Working Group (POWG) bezeichnete, erreichen wollte, dass die Parteistrukturen gestrafft werden, lehnten dies andere Mitglieder dagegen ab. Im Zuge dieses innerparteilichen Konflikts verließenPaul Ekins und Jonathon Tyler, zwei prominente Mitglieder des POWG, die Partei in der Folgezeit.

Bei der darauffolgendenUnterhauswahl von 1987 stieg zwar die Anzahl der Kandidaten (133) und Stimmen (89.812 / 0,3 %) leicht, ein Durchbruch war aber nicht abzusehen. In den beiden darauffolgenden Jahren stieg die Mitgliederanzahl allerdings; auch die mediale Aufmerksamkeit erhöhte sich.

Ein erster großr Erfolg gelang den Grünen bei derEuropawahl 1989. Die Partei gewann mehr als 2 Millionen Stimmen (über 15 %), mehr als jede andere grüne Partei Europas. Wegen des damals auch bei Europawahlen geltenden Mehrheitswahlrechts gelang es der Partei allerdings nicht, auch nur ein einziges Mandat zu gewinnen.

Politiker der etablierten Parteien waren von diesem Erfolg alarmiert und nahmen einige der grünen Positionen in ihr Wahlprogramm auf. Gleichzeitig schaffte es die Partei nicht mit der gestiegenen Aufmerksamkeit umzugehen bzw. die zahlreichen Neumitglieder (1990 bis zu 20.000) langfristig zu binden.

Seit 1990: Green Party of England and Wales

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Altes Logo der Partei
Vertretung der GPEW in England durch Abgeordnete auf lokaler und regionaler Ebene im Mai 2014:
Counties, einschließlichGreater London
Districts,Boroughs undUnitary Authorities

Auch durch nun stark auflebende Flügelkämpfe sank die Attraktivität der Partei bereits 1990–1991 wieder stark. So trennten sich im Jahre 1990 dieschottische Grünen (Scottish Green Party) und dienordirische Grünen (Green Party in Northern Ireland) gütlich vom verbleibendenenglisch-walisischen Teil. Auch die walisischen Grünen wurden eine autonome regionale Partei (Wales Green Party), blieben aber innerhalb der heutigen „Green Party of England and Wales“.

Bei denUnterhauswahlen 1992 gewannen die Grünen zwar im Vergleich mit den letzten Wahlen wieder leicht dazu (bei nun 253 Kandidaten wurden 171.927 Stimmen / 0,5 %) erreicht, dies war aber sehr viel weniger als nach dem guten Ergebnis der Europawahlen 1989 erhofft war.

Dieses unerwartet schlechte Ergebnis stürzte die Partei in eine schwere Krise, Mitgliederzahlen sackten auf weniger als 3500 im Jahre 1995 und in nationalen Medien wurden die Grünen praktisch überhaupt nicht mehr wahrgenommen.

Des Weiteren führte die Wahlniederlage auch über Jahren zu finanziellen Problemen, da bei Unterhauswahlen alle Parteien pro Kandidat eine Kaution ('deposit') von £500 zu hinterlegen haben, die nur bei einem Stimmenanteil (des Kandidaten) von 5 % oder mehr erstattet wird. 'Praktisch handelt es sich hierbei um eine Steuer auf unabhängige Kandidaten und kleine Parteien.'

Bei Lokalwahlen hingegen ging der leichte Aufwärtstrend weiter, 1995 gab es bereits über 20 grüne Lokalräte.

Bei denUnterhauswahlen 1997 traten die Grünen aus finanziellen Gründen nur noch mit 94 Kandidaten an. Zwar fiel die Gesamtstimmenzahl auf 64.452 (0,2 %), dafür gelang es erstmals ein 'deposit' zu halten (d. h. in einem Wahlkreis über 5 % zu erreichen).

Bei den Lokalwahlen im Mai 1999 gelang es erstmals die Wahl grüner Vertreter in Londoner Bezirksversammlungen. Bei den gleichzeitig stattfindenden Wahlen zum schottischen Parlament gelang derschottischen Schwesterpartei der Durchbruch. Und nur einem Monat später gelang es der GPEW bei den (nun im Verhältniswahlrecht abgehaltenen) Europawahlen mitCaroline Lucas in Südost-England undJean Lambert inLondon zwei Sitze im Europaparlament zu gewinnen.

Wahlergebnisse seit 2000:

  • 2000 gelang der Einzug in dieLondoner Stadtversammlung. Dort waren die Grünen mit 2 (von 25) Abgeordneten vertreten (Darren Johnson undJenny Jones), seit 2021 mit 3 Abgeordneten (Siân Berry,Caroline Russell,Zack Polanski).
  • 2001 erhielten bei denUnterhauswahlen 145 grüne Kandidaten 166.477 Stimmen, wobei 10 'deposits' gehalten werden konnten.
  • 2004 gelang bei den Europawahlen trotz Reduzierung der britischen Sitze die Wiederwahl von Caroline Lucas und Jean Lambert.
  • 2005 wurden bei denUnterhauswahlen über eine Viertel Million Stimmen gewonnen – das bisher beste Ergebnis bei einer Unterhauswahl. Im Wahlkreis Brighton-Pavilion erreichteKeith Taylor mit 22 % der Stimmen den bis dato höchsten Stimmanteil bei Wahlen für einen GrünenKandidaten (gegenüber 9,3 % im Jahr 2001).
  • 2006 wurden weitere 20 Lokalratsmandate gewonnen. Danach hatte die Partei 91 Lokalräte. Hochburgen warenBrighton,Oxford,Lancaster undNorwich. Die Grünen waren an den Lokalregierungen vonLeeds (zusammen mitConservative Party undLiberal Democrats),Lancaster (zusammen mit Liberal Democrats undLabour Party),Morpeth (in einer All-Parteien-Verwaltung) und Kirklees (mit Liberal Democrats) beteiligt.
  • Bei derUnterhauswahl 2010 wurdeCaroline Lucas im Wahlkreis Brighton Pavilion mit einem Stimmenanteil von 31,3 % zum ersten grünen Mitglied des britischen Parlaments gewählt.
  • Bei derUnterhauswahl 2015 wurde Caroline Lucas im Wahlkreis Brighton Pavilion wiedergewählt, diesmal mit einem Stimmenanteil von 41,8 %, vor der zweitplatzierten Labour-Kandidatin Purna Sen, die 27,3 % erreichte.[5] Die Grünen Parteien in Großbritannien bekamen insgesamt 3,8 % der Stimmen.[6]
  • Mit 52,3 % der Stimmen bei denUnterhauswahlen 2017 sowie 57,2 %2019 wurde Caroline Lucas jeweils wiedergewählt.
  • Für dieUnterhauswahl 2024 gab die GPEW das Ziel aus, mindestens vier Unterhaussitze zu gewinnen. Die vier Wahlkreise, die hierfür anvisiert wurden, warenBrighton Pavilion,North Herefordshire,Bristol Central undWaveney Valley. Außerdem stellte die Partei in jedem Wahlkreis von England und Wales Kandidaten auf.[7] Die Partei konnte alle vier Wahlkreise gewinnen.

Politik

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Philosophie und Politik sind imManifesto for a Sustainable Society (Programm für einenachhaltigeGesellschaft) festgelegt.

Die Partei wurde gegründet, um – wie die Gründer es sahen – Umweltbedrohungen zu bekämpfen. Bis heute stellt das das Hauptaugenmerk der Partei dar. Sie unterstützt dasKyoto-Protokoll, sieht darin aber nicht mehr als einen ersten Schritt. Sie befürwortet ausdrücklich das sogenannteContraction and convergence (etwa: „Verminderung und Angleichung“) als Methode, dieKohlendioxid-Emission zu reduzieren. Innerhalb Großbritanniens unterstützt sie den Handel mitEmissionsrechten. Ein Teil dieser Rechte soll pro Kopf verteilt werden, der Rest würde an Firmen und Organisationen verkauft. Die Quoten sollen von Jahr zu Jahr sinken.[8]

Die Grünen sind als Verfechter derBürgerrechte und -Freiheiten bekannt und weisen eine Einschränkung derer, z. B. durch die Einführung von Personalausweisen oder die Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten im Zuge der Anti-Terror-Gesetzgebung vonTony BlairsLabour Party, zurück.

Die Grünen lehnten denIrak-Krieg aus Prinzip ab, nicht nur (wie dieLiberal Democrats), weil es keine zweiteUN-Resolution gab.

DenEuro lehnen die Grünen (aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Besonderheiten Großbritanniens) ebenso wie die vorgeschlageneEU-Verfassung ab. Im Zuge desEU-Mitgliedschaftsreferendum im Vereinigten Königreich 2016 setzten sich die Grünen jedoch ausdrücklich für den Verbleib des Vereinigten Königreichs in der EU ein.[9] Bei derUnterhauswahl 2017 sprachen sich die Grünen für ein zweites Referendum aus.[10]

Ähnlich wie andere grüne Parteien tritt auch die Green Party of England and Wales für einen schnellen Ausstieg aus derKohleverstromung und derKernenergie ein.[11] Weitere Forderungen sind die Abschaffung der Studiengebühren[12], dieLegalisierung von Cannabis[13] und eine offenere Migrations- und Flüchtlingspolitik.[14]

Organisation

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Mitgliederzahlen[15][16][17][18][4]
JahrMitglieder
20025.900
20035.300
20046.300
20057.100
20067.000
20077.400
20087.500
20099.600
201012.800
201112.800
201212.600
201313.800
201431.800
201561.000
201645.643
201839.350
201950.000
202153.000
202253.126
202459.000
202560.000[19]

Die Grünen haben sich aus ideologischen Gründen bewusst gegen einen Vorsitzenden als solchen entschlossen. Stattdessen gibt es zwei Parteisprecher (Principal Speakers), jeweils einen Mann und eine Frau. Dies sind zurzeitCarla Denyer und der ehemalige stellvertretende Parteivorsitzende, Adrian Ramsay.

Die Partei hat zwei Leitungsorgane – das Green Party Executive (GPEx) und den Green Party Regional Council (GPRC). Das GPEx ist für die tägliche Verwaltung der Parteigeschäfte zuständig, einschließlich Finanzen und Personalangelegenheiten.

  • 'Chair' (Vorsitzender)
  • 'Policy Co-ordinator' (Programmkoordinator)
  • 'Campaigns Co-ordinator' (Kampagnenkoordinator)
  • 'Elections Co-ordinator' (Wahlkoordinator)
  • 'External Communications Co-ordinator' (Pressesprecher)
  • 'Lokal Party Support Co-ordinator' (Basisarbeit)
  • 'Management Co-ordinator' (Geschäftsführer)
  • 'International Co-ordinator' (internationale Angelegenheiten)
  • 'Publications Co-ordinator' (Öffentlichkeitsarbeit)
  • 'Finance Co-ordinator' (Finanzkoordinator)

Dazu kommen als stimmlose Mitglieder die beiden Parteisprecher. Um von der britischen Wahlkommission als Partei offiziell anerkannt zu werden, wird gegenüber der Kommission der 'Chair' als Parteivorsitzender ('Party Leader') bezeichnet – obwohl es solch eine Position mit entsprechenden Befugnissen und Kompetenzen in der Satzung ausdrücklich nicht gibt.

Der GPRC ist zwischen den Parteitagen das wichtigste Gremium für politische Richtungsentscheidungen, für die übergeordnete Strategie sowie als oberstes Disziplinarorgan der Partei.

Mitgliedergruppen

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Der Green Party sind mehrere Mitgliedergruppen angeschlossen.

Die Jugendorganisation der Partei, dieYoung Greens of England and Wales, hat sich seit etwa 2002 eigenständig entwickelt. Sie steht allen Parteimitgliedern bis zum Alter von 30 Jahren oder mit Voll- oder Teilzeitausbildung offen – ohne untere Altersgrenze. Die Young Greens haben eine eigene Satzung, ein nationales Komitee, eigene Kampagnen und Versammlungen und sind inzwischen eine aktive Kraft bei Parteitagen und Wahlkämpfen. Es existieren zahlreiche Gruppen an Universitäten, Colleges und anderen Bildungseinrichtungen im Vereinigten Königreich. Viele Gemeinderäte der Partei sind Mitglieder der Young Greens – ebenso wie einzelne Mitglieder von GPEx und anderen Parteigremien.

Anerkannte Gruppen

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  • Association of Green Councillors
  • Greens for Animal Protection
  • Greens of Colour
  • Green Party Disability Group
  • Feminist Greens
  • Jewish Greens
  • Green Left
  • LGBTIQA+ Greens
  • Green Seniors
  • Green Party Trade Union Group
  • Green Party Women
  • Young Greens

Wahlergebnisse

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1973–1975: PEOPLE

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JahrWahlStimmenanteilSitze
Feb. 1974Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl Februar 19740,0 %
Okt. 1974Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl Oktober 19740,0 %

1975–1985: Ecology Party

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JahrWahlStimmenanteilSitze
1979Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 19790,1 %
1979EuropaEuropawahl 19790,1 %
1982NordirlandWahl zur Nordirland-Versammlung 19820,1 %
1983Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 19830,2 %
1984EuropaEuropawahl 19840,5 %

1985–1990: Green Party (UK)

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JahrWahlStimmenanteilSitze
1987Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 19870,3 %
1989EuropaEuropawahl 198914,5 %

Seit 1990: Green Party of England and Wales

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Prozentergebnisse und Gesamtsitze beziehen sich auf England und Wales. Unterhauswahl erfolgten durchgehend nachMehrheitswahlrecht, Wahlen zur Nationalversammlung für Wales nach einemMixed-Member Proportionalsystem und ab 1999 auch Wahlen zum Europaparlament nachVerhältniswahlrecht.

JahrWahlStimmenanteilSitze
1992Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 19920,5 %
1994EuropaEuropawahl 19943,0 %
1997Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 19970,2 %
1999WalesWahl zur Nationalversammlung für Wales 19992,5 %
1999EuropaEuropawahl 19996,3 %
2000EnglandEnglandWahl zur London-Versammlung 200011,1 %
2001Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 20010,6 %
2003WalesWahl zur Nationalversammlung für Wales 20033,5 %
2004EnglandEnglandWahl zur London-Versammlung 20048,6 %
2004EuropaEuropawahl 20046,3 %
2005Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 20051,0 %
2007WalesWahl zur Nationalversammlung für Wales 20073,5 %
2008EnglandEnglandWahl zur London-Versammlung 20088,4 %
2009EuropaEuropawahl 20098,1 %
2010Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 20100,9 %
2011WalesWahl zur Nationalversammlung für Wales 20113,4 %
2012EnglandEnglandWahl zur London-Versammlung 20128,5 %
2014EuropaEuropawahl 20146,9 %
2015Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 20153,6 %
2016EnglandEnglandWahl zur London-Versammlung 20168,0 %
2016WalesWahl zur Nationalversammlung für Wales 20163,0 %
2017Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 20171,6 %
2019EuropaEuropawahl 201912,5 %
2019Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 20192,7 %
2021WalesParlamentswahl in Wales 20214,4 %
2021EnglandEnglandWahl zur London-Versammlung 202111,8 %
2024EnglandEnglandWahl zur London-Versammlung 202411,6 %
2024Vereinigtes KonigreichVereinigtes KönigreichUnterhauswahl 20246,4 %

Weblinks

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Commons: Green Party of England and Wales – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. English Councils 2024. In: Open Council Data UK. Abgerufen am 24. Juli 2024 (englisch). 
  2. Thomas Mackintosh: Green Party: Co-leaders hail highest number of councillors In:BBC News, 4. Mai 2024 (englisch). 
  3. English Councils 2024. In: Open Council Data UK. Abgerufen am 24. Juli 2024 (englisch). 
  4. abKate Proctor: The Green Party Is Tearing Itself Apart In A Furious Row Over Trans Rights. In: Politics Home. 16. Juli 2021, abgerufen am 18. Juli 2021 (englisch). 
  5. Brighton Pavilion Parliamentary constituency. BBC News, 10. Mai 2015, abgerufen am 10. Mai 2015 (englisch). 
  6. 2015 Election results. BBC News, 12. Mai 2015, abgerufen am 12. Mai 2015 (englisch). 
  7. A guide to the Green Party - including its policies, its leaders, and its key election targets. In: Sky News. 30. Mai 2024, abgerufen am 1. Juni 2024 (englisch). 
  8. Archivlink (Memento vom 7. September 2006 imInternet Archive) (englisch)
  9. Rowena Mason: Green party 'loud and proud' about backing Britain in Europe | Green party. In: theguardian.com. 14. März 2016, abgerufen am 4. Februar 2024 (englisch). 
  10. Niamh McIntyre: General election 2017: Green Party promises second referendum on final Brexit deal. In: independent.co.uk. 1. Mai 2017, abgerufen am 11. Februar 2024 (englisch). 
  11. https://policy.greenparty.org.uk/cc.html
  12. https://www.greenparty.org.uk/we-stand-for/free-education.html
  13. https://policy.greenparty.org.uk/du.html
  14. https://www.odi.org/blogs/general-election-and-immigration-party-manifestos-explained
  15. Richard Keen: Membership of UK political parties. (PDF;  786 kB) House of Commons, 11. August 2015, abgerufen am 18. Mai 2016 (englisch). 
  16. Electoral Commission 2016. 31. Dezember 2016, archiviert vom Original am 5. Dezember 2017; abgerufen am 30. August 2017. 
  17. Membership of UK political parties. www.parliament.uk, 3. September 2018, archiviert vom Original am 22. Juni 2019; abgerufen am 16. Juni 2019. 
  18. BREAKING: Green Party membership hits 50,000. In: www.bright-green.org. Bright Green, 25. September 2019, abgerufen am 24. Oktober 2019. 
  19. Join the Green Party. Abgerufen am 4. August 2025 (britisches Englisch). 
House of Commons:

Labour Party (inkl.Labour and Co-operative Party*) •Conservative PartyLiberal DemocratsScottish National PartySinn Féin† •Democratic Unionist PartyReform UKGreen Party of England and WalesPlaid CymruSocial Democratic and Labour PartyAlliance Party of Northern IrelandTraditional Unionist VoiceUlster Unionist PartyYour Party

House of Lords:

Conservative PartyLabour PartyLiberal DemocratsDemocratic Unionist PartyUlster Unionist PartyGreen Party of England and WalesPlaid CymruReform UK

Schottisches Parlament:

Scottish National PartyScottish Conservative PartyScottish Labour PartyScottish Green PartyScottish Liberal DemocratsReform UK

Walisisches Parlament:

Welsh Labour PartyWelsh Conservative PartyPlaid CymruWelsh Liberal DemocratsReform UK

Northern Ireland Assembly:

Sinn FéinDemocratic Unionist PartyAlliance Party of Northern IrelandUlster Unionist PartySocial Democratic and Labour PartyTraditional Unionist VoicePeople Before Profit

London Assembly:

London Labour PartyLondon ConservativesLondon Green PartyLondon Liberal DemocratsReform UK

*Mitglieder derLabour and Co-operative Party treten gemeinsam mit derLabour Party bei Wahlen an
†Die Abgeordneten von Sinn Féin nehmen ihre Plätze in Westminster nicht ein
Mitgliedsparteien derEuropäischen Grünen Partei

Partia e Gjelbër (Albanien) |Groen (Belgien) |Ecolo (Belgien) |Seleno dwischenie (Bulgarien) |Socialistisk Folkeparti (Dänemark) |Bündnis 90/Die Grünen (Deutschland) |Eestimaa Rohelised (Estland) |Vihreä liitto/Gröna förbundet (Finnland) |Les Écologistes (Frankreich) |Sakartwelos mzwaneta partia (Georgien) |Ikologi Prasini (Griechenland) |Green Party (Irland) |Europa Verde (Italien) |Verdi Grüne Vërc (Italien) |Možemo (Kroatien) |Progresīvie (Lettland) |Demokratų sąjunga Vardan Lietuvos (Litauen) |Déi Gréng (Luxemburg) |ADPD (Malta) |Partidul Verde Ecologist (Moldau) |Građanski Pokret URA (Montenegro) |GroenLinks (Niederlande) |Demokratska obnova na Makedonija (Nordmazedonien) |Miljøpartiet De Grønne (Norwegen) |Die Grünen – Die Grüne Alternative (Österreich) |Partia Zieloni (Polen) |LIVRE (Portugal) |Partido Ecologista Os Verdes (Portugal) |Partidul Verde (Rumänien) |Miljöpartiet de Gröna (Schweden) |Grüne Schweiz (Schweiz) |Stranka mladih – Zeleni Evrope (Slowenien) |Verdes Equo (Spanien) |Esquerra Verda (Spanien) |Strana Zelených (Tschechien) |Partija Selenych Ukrajiny (Ukraine) |Green Party of England and Wales (Vereinigtes Königreich) |Scottish Green Party (Vereinigtes Königreich) |Kinima Ikologon – Synergasia Politon (Zypern)

Assoziierte Mitglieder
Azərbaycan Yaşıllar Partiyası (Aserbaidschan) |Nachhaltige Initiative (Finnland) |Zelena alternativa - ORaH (Kroatien) |Pessoas – Animais – Natureza (Portugal) |Grünes Russland (Russland) |VESNA – zelena stranka (Slowenien) |Catalunya en Comú (Spanien) |Halkların Eşitlik ve Demokrasi Partisi (Türkei) |Párbeszéd – A Zöldek Pártja (Ungarn)

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