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Green Day

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Green Day (2017)
V. l. n. r.: Jason White, Billie Joe Armstrong, Tré Cool und Mike Dirnt

Green Day (2017)
V. l. n. r.: Jason White, Billie Joe Armstrong, Tré Cool und Mike Dirnt

Allgemeine Informationen
Herkunft
Genre(s)Rock,Pop-Punk,Alternative Rock
Aktive Jahreab 1987 (1987–1989 alsSweet Children)
Auflösung
Websitegreenday.com
Gründungsmitglieder
Billie Joe Armstrong
Bass, Gesang
Mike Dirnt
Al Sobrante(bis 1990)
Aktuelle Besetzung
Lead Vocal,Rhythmus- undLeadgitarre
Billie Joe Armstrong
Mike Dirnt
Schlagzeug,Perkussion, Backing Vocal
Tré Cool(seit 1990)
Rhythmus- undLeadgitarre, Backing Vocal
Jason White(seit 1999 live; seit 2012 auch im Studio, er wird allerdings weder auf der Website noch sonst irgendwo als De-facto-Mitglied geführt)
Ergänzung bei Liveauftritten
Rhythmusgitarre,Backing Vocal
Kevin Preston(seit 2019)
Jason Freese(seit 2003)
Keyboard,Backing Vocal
Coley O’Toole(2024)
Rhythmusgitarre,Backing Vocal
Jeff Matika(2009–2019)
Rhythmusgitarre
Timmy Chunks(1997–1999)
Posaune,Trompete
Garth Schultz(1997–1999)
Gabrial McNair(1999–2001)
Trompete,Pauke,Perkussion,Backing Vocal
Kurt Lohmiller(1999–2004)
Trompete, Pauke, Perkussion,Backing Vocal
Ronnie Blake(1999–2004)
Rhythmusgitarre,Backing Vocal
Mike Pelino(2004–2005)

Green Day [gɹiːn deɪ] ist eine US-amerikanischeRockband, mit der Anfang der 1990er Jahre dasPunk-Revival begann. Ihr 1994 erschienenes drittes StudioalbumDookie brachte der Band den internationalen Durchbruch und verkaufte sich allein in den USA mehr als 10 Millionen Mal.[1] Auch die AlbenAmerican Idiot (2004) und21st Century Breakdown (2009) erreichten weltweit hohe Chartpositionen. Insgesamt haben sie über 85 Millionen Tonträger verkauft (Stand 2024) und gehören damit zu den kommerziell erfolgreichsten Bands.[2] Seit 2015 sind Green Day außerdem Mitglied derRock and Roll Hall of Fame.

Werdegang

1987–1993: Gründung und erste Veröffentlichungen

Im Jahr 1987 gründeten die damals 15-jährigen SchulfreundeBillie Joe Armstrong undMike Dirnt die Punk-Band Sweet Children. Später stieß der SchlagzeugerAl Sobrante dazu, der dank der Erfahrungen mit seiner vorherigen Band Isocracy Auftritte für Sweet Children organisierte. So erlangte Sweet Children erste Popularität in der Punkszene vonBerkeley, Kalifornien. Als die Band einKonzert zusammen mit The Lookouts spielte, war deren GründerLarry Livermore begeistert und holte die Band zu seinem LabelLookout! Records. Bevor dort 1989 dieEP1,000 Hours erschien, benannte sich die Band in Green Day um.[3] Der Name leitet sich von einem kalifornischenSlang-Begriff für einen Tag (Day) voller Langeweile ab, den man mit dem Rauchen vonMarihuana (Green, deutschGras) totzuschlagen versucht. 1990 folgten das Album39/Smooth und die EPSlappy. Diese drei Veröffentlichungen wurden 1991 in der Kompilation1,039/Smoothed Out Slappy Hours zusammengefasst.

Al Sobrante verließ die Band 1990, um sich dem College und seiner Tochter zu widmen, sein Nachfolger wurdeTré Cool, der bereits Schlagzeuger bei den Lookouts war.

1992 veröffentlichte Green Day ihr zweites AlbumKerplunk!, auf dem sich als Bonustracks auch vier Songs aus der Sweet Children-Ära befinden. In dem SongDominated Love Slave, der von Tré Cool geschrieben wurde, spielt Tré Cool Gitarre und Billie Joe Armstrong Schlagzeug. Das Album war inIndependent-Kreisen ein großer Erfolg. Dies machte dasMajor-LabelWarner auf die Gruppe aufmerksam, und dessen SublabelReprise Records nahm Green Day unter Vertrag.

1994–2002:Dookie und Mainstream-Durchbruch

Billie Joe Armstrong (2013)
Mike Dirnt beiRock im Park 2013
Tré Cool (2010)

1994 erschien ihr drittes AlbumDookie. Es trug entscheidend dazu bei, das Punk-Revival einzuläuten und in denMainstream zu bugsieren. Das Album hatte weltweit großen Erfolg, verkaufte sich über elf Millionen Mal und erreichteDiamant-Status in den USA. Die ausgekoppelten SinglesBasket Case undWhen I Come Around waren sehr erfolgreich. Weitere Singles sindWelcome to Paradise,Longview undShe. Das Video zuLongview wurde in der alten Wohnung von Armstrong und Dirnt gedreht. MitDookie begann die bis zuAmerican Idiot (2004) andauernde Zusammenarbeit der Band mit dem ProduzentenRob Cavallo.

1995 war die Band drei Mal für denGrammy nominiert, gewann letztlich aber „nur“ einen für „Best Alternative Music Album“. Außerdem war das Video zuBasket Case für neunMTV Video Music Awards nominiert, inklusive „Video of the Year“. Im selben Jahr trat die Band auch auf dem FestivalWoodstock II auf.

Das 1995 erschienene NachfolgealbumInsomniac verkaufte sich aufgrund der Bekanntheit der Band relativ gut und erreichte in den USA Doppel-Platinstatus, konnte jedoch nicht an den Erfolg vonDookie anknüpfen. Single-Auskopplungen warenStuck with Me,Geek Stink Breath,Brain Stew/Jaded undWalking Contradiction. Das Video zuWalking Contradiction brachte der Band eine Nominierung bei den MTV Video Music Awards für „Best Special Effects“ und für den Grammy ein.

Ihr fünftes AlbumNimrod, das 1997 erschien, erreichte ebenfalls Doppel-Platinstatus. Das Album ist stilistisch vielfältig, unter anderem wurde eine akustische Gitarre eingesetzt. Es wurden die SinglesRedundant,Hitchin’ a Ride,Nice Guys Finish Last undGood Riddance (Time of Your Life) ausgekoppelt.Good Riddance (Time of Your Life), eine Gitarren-Ballade, wird auch heute noch unter anderem auf Hochzeiten und Beerdigungen in Amerika gespielt. Das Video zu der Single gewann einen MTV Video Music Award für „Best Alternative Video“.

2000 erschienWarning, mit welchem es zum Stilwechsel der Band kam. So wandte sie sich vom Punk ab und zumRock-Bereich hin. Single-Auskopplungen warenMinority,Warning,Waiting undMacy’s Day Parade. Bei den California Music Awards 2001 gewannen Green Day in allen acht Kategorien, in denen sie nominiert waren.

NachWarning kam es zu einem Bruch bei Green Day, da keines der Bandmitglieder mit den Leistungen der anderen zufrieden war. Armstrong entwickelte eine Schreibblockade aufgrund der Angst, Dirnt und Cool würden seine Songs nur kritisieren und ablehnen, während die anderen beiden sich nicht als gleichberechtigte Mitglieder der Band anerkannt fühlten. Um die drohende Auflösung der Band abzuwenden, stellten sie sich einer Therapie, in der sie sich gegenseitig ihre Ängste und Gefühle offenbarten. „Zu erkennen, dass wir füreinander da sind, war eine große Sache“, meinte Cool.[4] Die Band fand wieder zusammen und begann mit der Arbeit an neuem Material.

In der Zwischenzeit erschien ein Best-of-Album (International Superhits!, 2001) und eine B-Seiten-Kompilation (Shenanigans, 2002). WobeiShenanigans für einen Grammy fürEspionage nominiert wurde.

2003–2008:American Idiot

Nachdem Green Day bereits 20 Lieder unter dem ArbeitstitelCigarettes and Valentines aufgenommen hatten, wurden dieMaster Tapes aus dem Studio gestohlen. Anstatt das Album neu aufzunehmen, entschloss sich die Band dazu, nochmal ganz von vorn anzufangen. Später bezeichnete Armstrong den Vorfall als „Glück im Unglück“, da das Material zwar gut, aber nicht „Maximum Green Day“ gewesen war.[5] Das Resultat des Neubeginns,American Idiot, stieg 2004 direkt von null auf eins in die US-amerikanischen Albumcharts ein und wurde international ein großer Erfolg.American Idiot ist eineRockoper (ähnlich wieThe WhosQuadrophenia), deren Geschichte alsMusical adaptiert wurde und am 15. September 2009 imBerkeley Repertory Theatre Premiere feierte. Single-Auskopplungen warenAmerican Idiot,Holiday,Boulevard of Broken Dreams,Wake Me Up When September Ends undJesus of Suburbia.

Green Day wurden bei denMTV Video Music Awards 2005 in acht Kategorien nominiert und gewannen sieben der Preise, unter anderem den Award für das Video des Jahres, das beste Video männlicher Musikstars und das beste Rockvideo. Am 5. Februar 2005 traten Green Day bei denMTV Europe Music Awards 2005 auf, bei denen sie sogleich zwei Awards für das beste Album und für die beste Rockband gewinnen konnten.

In den Kategorien „Best Live Band“ und „Best Band on the Planet“ wählten die Leser vonKerrang undKerrang.com Green Day auf Platz eins.

2005 veröffentlichten Green Day ihre zweite DVD nachInternational Supervideos,Bullet in a Bible. Sie zeigt das größte Konzert, das Green Day je gespielt haben. Es fand an zwei aufeinander folgenden Tagen inMilton Keynes, Großbritannien vor insgesamt 130.000 Zuschauern statt. Die DVD zeigt des Weiteren Einblicke ins Tourleben sowie einige Interview-Parts. Das komplette Live-Material ist zusätzlich als Audio-CD beigelegt.

2009–2011:21st Century Breakdown

Schriftzug bei21st Century Breakdown

Fünf Jahre dauerte es, bis Green Day mit21st Century Breakdown ein Nachfolgealbum zuAmerican Idiot präsentierten. Das Album wurde am 15. Mai 2009 veröffentlicht und enthielt 18 Songs, die in drei Akte aufgeteilt waren: Akt I:Heroes and Cons, Akt II:Charlatans and Saints und Akt III:Horseshoes and Handgrenades. In Deutschland landete das Album gleich in der ersten Woche auf Platz eins der Deutschen Album-Charts. Als Singles erschienenKnow Your Enemy,21 Guns,21st Century Breakdown undLast of the American Girls in Deutschland.

Das Video zu21 Guns wurde bei denMTV Video Music Awards 2009 als „Best Rock Video“, „Best Direction in a Video“ und „Best Cinematography in a Video“ ausgezeichnet. Bei denMTV Europe Music Awards 2009, wo Green Day auch auftraten, gewannen sie den Preis als „Best Rock Act“. Außerdem erhielten sie 2009 denAmerican Music Award als „Favourite Alternative Rock Artist“ und wurden bei denGrammy Awards 2010 für das Album21st Century Breakdown mit einem Grammy in der Kategorie „Best Rock Album“ ausgezeichnet. Die Band spielte bei der Verleihung gemeinsam mit den Darstellern des Broadway-MusicalsAmerican Idiot ihren Song21 Guns.

Von Juli 2009 bis Oktober 2010 befanden sich Green Day auf der21st Century Breakdown World Tour und gaben über 130 Konzerte. Aus den beiden Auftritten in derSaitama Super Arena in derjapanischen StadtSaitama, am 23. und 24. Januar 2010 ging die Live-DVD/Blu-rayAwesome as Fuck hervor, die in Deutschland am 18. März 2011 erschien. Die derDVD beiliegendeCD enthält Mitschnitte von verschiedenen Konzerten der Welttournee.

Am 10. Juni 2010 erschien dasKonsolenspielGreen Day: Rock Band vonElectronic Arts für drei verschiedene Konsolen. Der Spieler hat hier die Möglichkeit die drei AlbenDookie,American Idiot und21st Century Breakdown durchzuspielen, wobei bei Letzterem zur Vervollständigung einige Spielinhalte heruntergeladen werden müssen. Die Bandmitglieder sind als spielbare Charaktere enthalten.

Universal Studios undPlaytone, die Produktionsfirma vonTom Hanks, sicherte sich die Rechte an einer Filmumsetzung desAmerican-Idiot-Musicals.[6] Im Oktober 2016 wurde bekannt, dassHBO zusammen mit Playtone an dem Film arbeitet. Michael Mayer, der Regisseur des Musicals soll auch bei der Verfilmung Regie führen. Das Drehbuch stammt vonDustin Lance Black. Billie Joe Armstrong soll die Hauptrolle spielen.[7]

Am 11. August 2011 spielten Green Day in der Tiki Bar inCosta Mesa,Kalifornien 16 neue Lieder. Unklar blieb, ob diese schon zu einem neuen Album gehören.[8]

2012–2015:Uno,Dos,Tré und Rock and Roll Hall of Fame

Im Februar 2012 begannen Green Day, an ihrem neunten Studioalbum zu arbeiten.[9] Zwei Monate später erklärte die Band, dass sie statt eines Einzelalbums eine Albumtrilogie bestehend aus den AlbenUno,Dos undTré veröffentlichen wird.[10] Nachdem21st Century Breakdown gemeinsam mitButch Vig produziert wurde, engagierten Green Day für die neuen Alben wieder Rob Cavallo, mit dem sie schon seitDookie (1994) zusammenarbeiteten.[11] Die Alben erhielten gemischte Kritiken.[12] Daraufhin folgte die99 Revolutions Tour in Europa und Nordamerika.

Am 19. April 2014 veröffentlichte Green Day das AlbumDemolicious. Die Kompilation enthältDemoaufnahmen von Liedern aus den AlbenUno,Dos undTré sowie eine Akustik-Version des SongsStay the Night und den bis dahin unveröffentlichten SongState of Shock.[13]

Nach über einem Jahr spielte Green Day wieder ein Konzert am 16. April 2015. Am 18. April wurde Green Day in dieRock and Roll Hall of Fame aufgenommen.[14] Ende 2014 wurde bekannt, dassJason White anMandel-Krebs erkrankt ist.[15]

Am 24. Dezember 2015 veröffentlichte Green Day den SongXmas Time of the Year. Daraufhin kündigten sie an, dass an einem neuen Album gearbeitet wird.[16]

2016–2023:Revolution Radio undFather of All Motherfuckers

Green Day (2021). V. l. n. r.: Touring-Mitglied Jason White, Billie Joe Armstrong und Mike Dirnt

Am 11. August 2016 veröffentlichte Green Day die erste SingleBang Bang des AlbumsRevolution Radio.[17] Die Single erhielt positive Resonanzen. Daraufhin folgte die Veröffentlichung des SongsRevolution Radio und wenig späterStill Breathing. Am 7. Oktober erschienRevolution Radio, welches positive Kritiken erhielt.

Anfang September 2016 gab Green Day bekannt, dass dieRevolution Radio Tour geplant sei. Green Day spielt in Nordamerika, Europa, Australien und Neuseeland. Außerdem spielen sie in einigen Festivals, beispielsweise amNova Rock 2017.

Am 17. November 2017 erschien die KompilationGreatest Hits: God’s Favorite Band, welche unter anderem zwei neue Songs enthält.

Am 7. Februar 2020 erschien das AlbumFather of All Motherfuckers, das zehn Songs enthält und eine Spielzeit von 26:16 Minuten hat.[18] Schlagzeuger Tré Cool nannte das Album eine „Spaßplatte“.[19] MitGraffitia undFather of All Motherfuckers enthalte es aber, so Sänger Billie Joe Armstrong, auch zwei politische Songs.[19] Mit dem AlbumFather of All Motherfuckers endete außerdem derKünstlervertrag mit Reprise Records.[20]

Im Februar 2021 veröffentlichten Green Day ihre SingleHere Comes the Shock.[21] Im Mai folgte die SinglePollyanna und im November 2021 veröffentlichte die Band das LiedHoly Toledo! für die KomödieMark, Mary & Some Other People.[22][23]

Seit 2024:Saviors

Mit Teasern auf ihren Social-Media-Kanälen deuteten Green Day die Arbeit an einem neuen Album mit dem Arbeitstitel1972 an. Der Titel spielte auf das Geburtsjahr der drei Bandmitglieder an, die 2022 ihren 50. Geburtstag feierten. Die kurzen Teaservideos zeigten die Band bei Aufnahmen in einem Studio in London mit dem Produzenten Rob Cavallo, der bereitsDookie undAmerican Idiot produzierte.[24] Das Album wurde in London und Los Angeles aufgenommen und erschien bei Reprise Records.[25] Die erste SingleThe American Dream Is Killing Me erschien am 24. Oktober 2023 zusammen mit der Ankündigung, dass das neue AlbumSaviors heißen wird.[26]

Bis zur Veröffentlichung vonSaviors am 19. Januar 2024 erschienen drei weitere Singles vorab:Look Ma, No Brains! am 2. November 2023,Dilemma am 4. Dezember 2023 undOne Eyed Bastard am 5. Januar 2024.[27] Zusätzlich erschien am Veröffentlichungstag des Albums ein Musikvideo zuBobby Sox.[28] Am 30. Mai 2024 begann die zugehörigeThe Saviors Tour, welche ins Jahr 2025 verlängert wurde und bis September 2025 insgesamt 85 Konzerte in Nord- und Südamerika, Afrika, Asien und Europa umfassen soll.[29][30] Insgesamt wurden 84 Shows gespielt, da das Konzert inGold Coast inAustralien aufgrund eines Sturms abgesagt werden musste.[31] Das letzte Konzert der Tour fand am 30. September 2025 inSan Bernardino statt.[32]

Am 1. Mai 2025 wurde der Band ein Stern auf demWalk of Fame inHollywood gewidmet.[33][34]

Nebenprojekte

2006 nahmen Green Day gemeinsam mitU2 als Hilfsprojekt nach demHurrikan Katrina dasSkids-CoverThe Saints Are Coming auf. Die Single erreichte Platz sechs in den deutschen Charts. Das Lied wurde außerdem auf der KompilationU218 Singles veröffentlicht.

Zur 2007 erschienenen KompilationInstant Karma: TheAmnesty International Campaign to Save Darfur, auf welcher diverse Bands und Musiker Lieder vonJohn Lennon interpretierten, steuerten Green Day den TitelWorking Class Hero bei.

Green Day hatten einen Gastauftritt inDie Simpsons – Der Film (2007), wo sie das Simpsons-Titelthema vonDanny Elfman interpretieren.

Seit Dezember 2007 treten die Mitglieder der Band zusammen mitJason Freese,Jason White und Kevin Preston alsFoxboro Hot Tubs in Erscheinung, die sich amGarage Rock der 1960er-Jahre orientieren. Im April 2008 erschien das AlbumStop Drop and Roll!!!, gefolgt von einer kurzen Tour.

Im Jahr 2012 war Green Day Gegenstand einer speziell angepassten Variante des ComputerspielsAngry Birds.[35]

Diskografie

Hauptartikel:Green Day/Diskografie

Studioalben

JahrTitel
Musiklabel
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel,Musiklabel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
 DE AT CH UK US RockTemplate:Charttabelle/Wartung/Charts inexistent
199039/Smooth
Lookout! Records (LR)
UK
Gold
Gold
UK
Erstveröffentlichung: 13. April 1990
Verkäufe: + 100.000
1992Kerplunk!
Lookout! Records (LR)
UK
Gold
Gold
UK
US
Platin
Platin
US
Erstveröffentlichung: 17. Januar 1992
Verkäufe: + 4.000.000[36]
1994Dookie
Reprise Records (WMG)
DE4
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(63 Wo.)DE
AT4
Platin
Platin

(46 Wo.)AT
CH6
Gold
Gold

(40 Wo.)CH
UK13
Dreifachplatin
×3
Dreifachplatin

(114 Wo.)UK
US2
Doppeldiamant
×2
Doppeldiamant

(116 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 28. Januar 1994
Verkäufe: + 24.075.205
1995Insomniac
Reprise Records (WMG)
DE12
Gold
Gold

(19 Wo.)DE
AT2
Gold
Gold

(16 Wo.)AT
CH8
(12 Wo.)CH
UK8
Platin
Platin

(12 Wo.)UK
US2
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(40 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 1995
Verkäufe: + 3.151.350
1997Nimrod
Reprise Records (WMG)
DE31
(5 Wo.)DE
AT28
(4 Wo.)AT
CH33
(3 Wo.)CH
UK11
Platin
Platin

(21 Wo.)UK
US10
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(70 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 10. Oktober 1997
Verkäufe: + 3.217.500
2000Warning
Reprise Records (WMG)
DE21
(5 Wo.)DE
AT14
(5 Wo.)AT
CH11
(8 Wo.)CH
UK4
Platin
Platin

(21 Wo.)UK
US4
Gold
Gold

(25 Wo.)US
Erstveröffentlichung: 3. Oktober 2000
Verkäufe: + 1.277.500
2004American Idiot
Reprise Records (WMG)
DE3
Vierfachplatin
×4
Vierfachplatin

(… Wo.)Template:Charttabelle/Wartung/vorläufigDE
AT1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(117 Wo.)AT
CH1
Doppelplatin
×2
Doppelplatin

(83 Wo.)CH
UK1
Achtfachplatin
×8
Achtfachplatin

(128 Wo.)UK
US1
Sechsfachplatin
×6
Sechsfachplatin

(145 Wo.)US
Rock5
(22 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 17. September 2004
Verkäufe: + 23.000.000[37]
200921st Century Breakdown
Reprise Records (WMG)
DE1
Dreifachgold
×3
Dreifachgold

(57 Wo.)DE
AT1
Platin
Platin

(67 Wo.)AT
CH1
Platin
Platin

(27 Wo.)CH
UK1
Platin
Platin

(39 Wo.)UK
US1
Platin
Platin

(38 Wo.)US
Rock1
(32 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 15. Mai 2009
Verkäufe: + 2.436.386
2012¡Uno!
Reprise Records (WMG)
DE3
Gold
Gold

(14 Wo.)DE
AT1
Gold
Gold

(13 Wo.)AT
CH4
(9 Wo.)CH
UK2
Gold
Gold

(14 Wo.)UK
US2
(16 Wo.)US
Rock2
(16 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 25. September 2012
Verkäufe: + 380.000
¡Dos!
Reprise Records (WMG)
DE4
(7 Wo.)DE
AT3
(7 Wo.)AT
CH8
(6 Wo.)CH
UK10
Gold
Gold

(11 Wo.)UK
US9
(9 Wo.)US
Rock3
(9 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 13. November 2012
Verkäufe: + 100.000
¡Tré!
Reprise Records (WMG)
DE17
(7 Wo.)DE
AT8
(6 Wo.)AT
CH14
(5 Wo.)CH
UK31
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US13
(8 Wo.)US
Rock3
(6 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 11. Dezember 2012
Verkäufe: + 60.000
2016Revolution Radio
Reprise Records (WMG)
DE2
(13 Wo.)DE
AT4
(11 Wo.)AT
CH2
(14 Wo.)CH
UK1
Gold
Gold

(14 Wo.)UK
US1
(15 Wo.)US
Rock1
(17 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 7. Oktober 2016
Verkäufe: + 125.000
2020Father of All Motherfuckers
Reprise Records (WMG)
DE2
(4 Wo.)DE
AT2
(4 Wo.)AT
CH1
(6 Wo.)CH
UK1
(4 Wo.)UK
US4
(3 Wo.)US
Rock1
(3 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 7. Februar 2020
2024Saviors
Reprise Records (WMG)
DE2
(6 Wo.)DE
AT2
(6 Wo.)AT
CH3
(6 Wo.)CH
UK1
Silber
Silber

(4 Wo.)UK
US4
(3 Wo.)US
Rock1
(2 Wo.)Rock
Erstveröffentlichung: 19. Januar 2024
Verkäufe: + 60.000

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Auszeichnungen (Auswahl)

  • American Music Awards
    • 2005: „Favorite Alternative Artist“ und „Favorite Pop/Rock Album“(American Idiot)
    • 2009: „Favorite Alternative Rock Artist“
  • Billboard Music Awards
    • 2005: Billboard 200 Album Group of the Year
    • 2005: Pop Group of the Year
    • 2005: Hot 100 Group of the Year
    • 2005: Rock Artist of the Year
    • 2005: Rock Single of the Year(Boulevard of Broken Dreams)
    • 2005: Modern Rock Artist of the Year
  • Bravo Otto
    • 1995: „Band Rock“ inBronze
    • 2005: „Band Rock“ inSilber
  • Brit Awards
    • 2006: „Best International Album“(American Idiot) und „Best International Group“
  • ECHO
    • 2005: „Gruppe International“
    • 2010: „Bester Rock / Alternative / Heavy Metal International“
  • Grammy Awards
    • 1995: „Bestes Alternative-Album“(Dookie)
    • 2005: „Bestes Rock-Album“(American Idiot)
    • 2006: „Single des Jahres“(Boulevard of Broken Dreams)
    • 2010: „Bestes Rock-Album“(21st Century Breakdown)
    • 2011: „Bestes Musical-Show-Album“(American Idiot: The Original Broadway Cast Recording)
  • MTV Video Music Awards
    • 1998: „Best Alternative Video“(Good Riddance (Time of your Life))
    • 2005: „Video of the Year“, „Best Group Video“, „Best Rock Video“, „Best Direction“, „Best Editing“ und „Best Cinematography“ (alle fürBoulevard of Broken Dreams) sowie „Viewer’s Choice“(American Idiot)
    • 2009: „Best Rock Video“, „Best Cinematography“ und „Best Direction“ (alle für21 Guns)

Literatur

Weblinks

Commons: Green Day – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

  1. Gold & Platinum. Recording Industry Association of America, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  2. Green Day. In: This Day In Music. 11. Mai 2024, abgerufen am 23. Juni 2024 (amerikanisches Englisch). 
  3. Green Day Biography. In: The Green Day Authority. Abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  4. Matt Hendrickson: Green Day and the Palace of Wisdom. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 24. Februar 2005, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  5. Wanna Hear The Lost VU Record? In: Rolling Stone. Jann Wenner, 5. Januar 2007, archiviert vom Original am 28. April 2009; abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  6. Borys Kit: "American Idiot" movie lands at Universal. Reuters, 13. April 2011, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  7. Jack Giroux: HBO is Making Green Day’s ‘American Idiot’ Movie. In: /Film. 7. Oktober 2016, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  8. Green Day plays an entire set of new songs at surprise show in California. In: The Green Day Authority. 12. August 2011, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  9. Green Day start recording new album. In: louderthanwar.com. 21. Februar 2012, abgerufen am 9. März 2024 (englisch). 
  10. Simone Schellmann: Green Day: Albumtrilogie „Uno, Dos, Tré“ kommt im Herbst. In: Musikmarkt. 1. Juni 2012, archiviert vom Original am 9. September 2012; abgerufen am 7. Oktober 2016. 
  11. Green Day in the studio recording a trilogy of albums! In: maytherockbewithyou.com. 12. April 2012, abgerufen am 9. März 2024 (englisch). 
  12. Green Day. In: Metacritic. Abgerufen am 6. Oktober 2016 (englisch). 
  13. Matt Crane: Green Day to release demo LP ‘Demolicious’ for Record Store Day. In: Alternative Press. Abgerufen am 6. Oktober 2016 (englisch). 
  14. Read Fall Out Boy's Loving Green Day Tribute at Rock and Roll Hall of Fame. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 18. April 2015, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  15. Fabian Broicher: Green Day: Gitarrist Jason White an Krebs erkrankt. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 8. Dezember 2014, abgerufen am 7. Oktober 2016. 
  16. Daniel Kreps: Hear Green Day's Festive Punk Anthem 'Xmas Time of the Year'. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 24. Dezember 2015, abgerufen am 7. Oktober 2016 (englisch). 
  17. Green Day teilen neuen Song „Bang Bang“. In: Rolling Stone. Jann Wenner, 11. August 2016, abgerufen am 7. Oktober 2016. 
  18. Bernd Haasis: Neues Album von Green Day: Punkrock oder nicht? - Kultur. In: stuttgarter-nachrichten.de. 6. Februar 2020, abgerufen am 5. März 2024. 
  19. abhttps://www.augsburger-allgemeine.de/kultur/Eine-krasse-Angewohnheit-der-Punk-Band-Green-Day-Sie-probt-id56659906.html
  20. Green Day Talks New Music, Announces Hella Mega Tour With Fall Out Boy And Weezer. 2019, abgerufen am 19. Januar 2024 (englisch). 
  21. Green Day veröffentlichen neuen Song „Here Comes The Shock“. In: Rolling Stone. 22. Februar 2021, abgerufen am 19. Januar 2024 (deutsch). 
  22. Dennis Drögemüller: Green Day veröffentlichen neuen Song "Pollyanna". In: visions.de. 18. Mai 2021, abgerufen am 19. Januar 2024 (deutsch). 
  23. Condé Nast: Green Day Share New Song “Holy Toledo!” In: pitchfork.com. 5. November 2021, abgerufen am 19. Januar 2024 (amerikanisches Englisch). 
  24. Album 14. In: greenday.fm. Abgerufen am 19. Januar 2024 (amerikanisches Englisch). 
  25. Green Day announce new album ‘Saviors’. In: DIYmag.com. 24. Oktober 2023, abgerufen am 23. Juni 2024 (englisch). 
  26. Green Day Announce New Album 'Saviors', Share New Single "The American Dream Is Killing Me": Listen. In: Stereogum. 24. Oktober 2023, abgerufen am 19. Januar 2024 (englisch). 
  27. Jon Blistein: Green Day Dissect the Dark Side of Nostalgia on 'One Eyed Bastard'. In: Rolling Stone. 5. Januar 2024, abgerufen am 19. Januar 2024 (amerikanisches Englisch). 
  28. Stephen Daw: Green Day Throws a ’90s House Party in New Video for Queer-Affirming Song ‘Bobby Sox’. In: Billboard. 19. Januar 2024, abgerufen am 23. Juni 2024 (amerikanisches Englisch). 
  29. Green Day gehen mit ihrem neuen Album auf große "The Saviors Tour". In: Warner Music. 6. November 2023, abgerufen am 23. Juni 2024. 
  30. Theresa Thiem: Green Day 2025: Tour und Konzerte in Deutschland. In: Südwest Presse. 3. Januar 2025, abgerufen am 20. Februar 2025. 
  31. Lars Brandle: Green Day's 'Saviors' Tour Ends Early, Thanks to Cyclone Alfred. In: The Music Network. 4. März 2025, abgerufen am 5. Oktober 2025. 
  32. Emily Garner: Green Day reflect on the end of their two-year Saviors Tour. In: Kerrang! 1. Oktober 2025, abgerufen am 5. Oktober 2025 (englisch). 
  33. Julie Sharp: Green Day honored at Hollywood Walk of Fame ceremony. In: CBS News. 1. Mai 2025, abgerufen am 2. Mai 2025 (englisch). 
  34. Auf Green Day darf jetzt rumgetrampelt werden. In: Der Spiegel. 2. Mai 2025, abgerufen am 2. Mai 2025. 
  35. Annika Demgen: Angry Birds: Green Day Special Edition auf Facebook. In: netzwelt. 21. August 2012, abgerufen am 7. Oktober 2016. 
  36. Sam Sutherland: Longview From Gilman Street. In: Exclaim! 22. Mai 2009, abgerufen am 9. Dezember 2016 (englisch). 
  37. Gil Kaufman: Green Day Releasing Huge ‘American Idiot’ 20th Anniversary Deluxe Edition With Unreleased Demos, Rare B-Sides, Bonus Songs. In: billboard.com. Billboard, 9. August 2024, abgerufen am 23. Dezember 2025 (englisch). 
Green Day
Studioalben
Livealben
Kompilationen
  • 1,039/Smoothed Out Slappy Hours
  • International Superhits!
  • Shenanigans
  • American Idiot – Original Broadway Cast Recording
  • Demolicious
  • Greatest Hits: God’s Favorite Band
  • The Green Day Collection
  • The Studio Albums 1990–2009
EPs
  • 1,000 Hours
  • Slappy
  • Sweet Children
  • Bowling Bowling Bowling Parking Parking
  • 21 Guns Live EP
  • Last Night on Earth: Live in Tokyo
  • Oh Love
Videoalben
  • International Supervideos!
  • Riding in Vans with Boys
  • Bullet in a Bible
  • Awesome as Fuck
  • ¡Cuatro!
Singles
Dookie
Insomniac
  • Geek Stink Breath
  • Stuck with Me
  • Brain Stew / Jaded
  • Walking Contradiction
Nimrod
  • Hitchin’ a Ride
  • Good Riddance (Time of Your Life)
  • Redundant
  • Nice Guys Finish Last
Warning
  • Minority
  • Warning
  • Waiting
American Idiot
21st Century Breakdown
  • Know Your Enemy
  • 21 Guns
  • East Jesus Nowhere
  • 21st Century Breakdown
  • Last of the American Girls
American Idiot – Original Broadway Cast Recording
  • T
¡Uno!
  • Oh Love
  • Kill the DJ
  • Let Yourself Go
  • Stray Heart
¡Tré!
  • X-Kid
Revolution Radio
Greatest Hits: God’s Favorite Band
  • Back in the USA
Father of All…
  • Father of All…
  • Fire, Ready, Aim
  • Oh Yeah!
  • Meet Me on the Roof
Saviors
  • The American Dream Is Killing Me
Weitere Singles
Tourneen
  • Pop Disaster Tour
  • American Idiot World Tour
  • 21st Century Breakdown World Tour
  • 99 Revolutions Tour
  • Revolution Radio Tour
  • Hella Mega Tour
  • The Saviors Tour
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