| Grand-Failly | ||
|---|---|---|
| Staat | Frankreich | |
| Region | Grand Est | |
| Département (Nr.) | Meurthe-et-Moselle (54) | |
| Arrondissement | Val-de-Briey | |
| Gemeindeverband | Terre Lorraine du Longuyonnais | |
| Koordinaten | 49° 25′ N,5° 31′ O49.4213888888895.515Koordinaten:49° 25′ N,5° 31′ O | |
| Höhe | 197–313 m | |
| Fläche | 21,87 km² | |
| Einwohner | 356(1. Januar 2023) | |
| Bevölkerungsdichte | 16 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 54260 | |
| INSEE-Code | 54236 | |
Lavoir in Grand-Failly | ||
Grand-Failly ist einefranzösische Gemeinde mit 356 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) imDépartement Meurthe-et-Moselle in derRegionGrand Est (bis 2015Lothringen). Sie gehört zumArrondissement Val-de-Briey und zum GemeindeverbandTerre Lorraine du Longuyonnais. Die Bewohner werdenLougneaux genannt.
Die Gemeinde Grand-Failly liegt südwestlich vonLonguyon, etwa zehn Kilometer südlich der Grenze zuBelgien in einem Zipfel des Départements Meurthe-et-Moselle und grenzt im Westen, Süden und Südosten an dasDépartement Meuse. Das Gemeindegebiet erstreckt sich über neun Kilometer Länge in Nordost-Südwest-Richtung vom Ufer derCrusnes im Nordosten über dasOthaintal bis zumLoison im Südwesten. Viereinhalb der ca. 22 Quadratkilometer umfassenden Gemeindefläche sind bewaldet.
Das Dorf Grand-Failly liegt im breiten Othaintal, der OrtsteilPetit-Xivry auf einem Plateau über dem Tal der Crusnes.
Nachbargemeinden von Grand-Failly sindColmey im Norden, Longuyon im Nordosten,Sorbey (Département Meuse) undSaint-Laurent-sur-Othain (Département Meuse) im Südosten,Merles-sur-Loison (Département Meuse) im Süden,Dombras (Département Meuse),Delut (Département Meuse, Berührungspunkt) undRupt-sur-Othain (Département Meuse) im Südwesten sowiePetit-Failly im Nordwesten. EineEnklave der Gemeinde grenzt zusätzlich anMarville (Département Meuse).
Ausgrabungen in der Umgebung lassen auf eine Besiedelung ingallorömischer undmerowingischer Zeit schließen. Die erste Erwähnung des Dorfes unter dem lateinischen NamenVilla in Fataliago Comitatu Virdunensi geht auf das Jahr 636 zurück.
Die Gemeinde Grand-Failly entstand 1790; ihre heutige Ausdehnung besteht seit 1811, als der WeilerPetit-Xivry eingemeindet wurde.Während desErsten Weltkrieges wurden Teile der Gemeinde zerstört; auch imZweiten Weltkrieg war die Umgebung heftig umkämpft. So wurde in der Zeit derArdennenoffensive nahe Petit-Xivry ein provisorischer Friedhof für tausende Alliierte und Deutsche angelegt. 1985 wurde an dieser Stelle ein Denkmal eingeweiht.[1]
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2006 | 2013 | 2021 |
| Einwohner | 407 | 389 | 342 | 334 | 294 | 294 | 307 | 305 | 368 |
Im Jahr 1861 wurde mit 851 Bewohnern die bisher höchste Einwohnerzahl ermittelt. Die Zahlen basieren auf den Daten von cassini.ehess[2] und INSEE[3].
In der Gemeinde sind neben kleinen Handwerks- und Handelsbetrieben noch zwölf Landwirtschaftsunternehmen ansässig (Getreideanbau, Milchwirtschaft).[4] Darüber hinaus gibt es in der Gemeinde Pendler in die nahegelegenen Gewerbegebiete um Longuyon oder nach Luxemburg.
Durch Grand-Failly führt die Fernstraße vonLongwy nachSedan als Teil derEuropastraße 44 vonLuxemburg nachLe Havre. Weitere Straßen verbinden Grand-Failly mit den umliegenden Gemeinden. Der nächste Bahnhof befindet sich im acht Kilometer entfernten Longuyon mit Bahnverbindungen nachCharleville-Mézières, Sedan,Lille, Longwy,Thionville,Pagny-sur-Moselle und Luxemburg.