Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unterGodzilla (Begriffsklärung) aufgeführt.
Godzilla-Statue in Tokio
Godzilla (japanischゴジラ,Gojira; ausgesprochen englisch [ɡɒdˈzɪlə], japanisch [ɡoꜜdʑiɽa]) ist einjapanisches Filmmonster. Das 50–118,5 Meter hoheechsenartigeMonster ist bisher in 33 japanischen und fünf amerikanischen Filmen aufgetreten und hat andere Monsterfilmreihen wieMothra undGamera inspiriert, die sich bei Fans des Genres ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen, die ihn auch alsKönig der Monster bezeichnen. Das Godzilla-Franchise ist das am längsten laufende Film-Franchise; es ist seit 1954 in Produktion, wobei es seitdem mehrere Pausen unterschiedlicher Länge gab.[1]
Die Grundidee zum Film stammt vom ProduzentenTomoyuki Tanaka. Als Inspiration gilt hierbei der Vorfall des japanischen FischerbootesGlücklicher Drache V (第五福竜丸,Dai-go Fukuryū-maru). Dieses Boot geriet am 1. März 1954 in den Einflussbereich vonCastle Bravo, einem amerikanischen Nuklearwaffentest, bei dem dieUS Army am Tag zuvor ihre stärkste nukleare Waffe auf demBikini-Atoll gezündet hatte. Durch die unerwartete Stärke der Bombe und die ungünstigen Witterungsbedingungen wurden Boot und Mannschaft schwerverstrahlt. Der Funker Aikichi Kuboyama verstarb am 23. September 1954 daran. Die anderen Besatzungsmitglieder überlebten zunächst. Sechs von ihnen erkrankten später an Leberkrebs. Während der Vorfall in den Vereinigten Staaten kaum wahrgenommen wurde, sorgte er für enorme Empörung in der japanischen Bevölkerung und zerstörte beinahe die Versöhnungsanstrengungen beider Staaten, die sich imZweiten Weltkrieg gegenüber gestanden hatten.
Filmplakat zuGojira
Der erste Godzilla-Film von 1954(Gojira) ist in der japanischen Originalversion ein nicht nur tricktechnisch beeindruckendes, sondern auch hinsichtlich der Handlung und Dramatik durchdachtes Werk, das sich als eine Allegorie auf das japanische Trauma derAtombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki[2] oder aber als direkte Reaktion auf das Atomunglück der Dai-go Fukuryū-maru[3] deuten lässt. Es existiert neben der japanischen Originalversion von RegisseurIshirō Honda eine umgeschnittene internationale Fassung, für die Terry O. Morse einige zusätzliche Szenen mitRaymond Burr als Reporter drehte. Honda ließ sich bei diesem ersten Film von dem erfolgreichen amerikanischen MonsterfilmPanik in New York (The Beast From 20000 Fathoms, 1953), mit Trickaufnahmen vonRay Harryhausen, inspirieren.
Der erste Godzilla-Film kann als Verarbeitung des von Japan verlorenenZweiten Weltkrieges, der Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki und der zahlreichen Atomtests der Amerikaner im Pazifik während desKalten Krieges interpretiert werden. Ist in diesem Film Godzilla als Symbol der Bombe ein böses Monster, änderte sich das im Laufe der Reihe. Vor allem versuchte man, Elemente aus ausländischen Produktionen oder dem Weltgeschehen einzubinden. In Filmen wieBefehl aus dem Dunkel (1965) wird Godzilla zum Beschützer Japans (bzw. der ganzen Erde, wie inFinal Wars) voraußerirdischen Invasoren. Er wird – soGeorg Seeßlen – „vom großen Zerstörer zum großen Freund“. Mit dem Erfolg von TV-Serien wieRaumschiff Enterprise und dem breiteren Interesse für denWettlauf ins All sowie derMondlandung der Apollo 11 wurden Science-Fiction-Elemente bis 1975 verstärkt eingesetzt. Der Erfolg derZurück-in-die-Zukunft-Trilogie inspirierte die Macher des 1991 erschienenenGodzilla – Duell der Megasaurier zur Einbindung des Themas „Zeitreisen“. In den Serien der 1980er/90er und 2000er Jahre wurde Godzilla wieder zu einem bösen Monster, konnte sich aber nie von der Rolle des Anti-Helden distanzieren. Anfang der 1970er Jahre wurde mit Godzilla auch auf die anhaltende Umweltverschmutzung aufmerksam gemacht. Hierbei kämpfte er beispielsweise gegen ein Monster, welches aus der Umweltverschmutzung seine Energie bezieht. Dieses Thema wurde in späteren Filmen der Reihe erneut aufgefasst und zum zentralen Punkt einzelner Geschichten. Ähnliche Anspielungen gibt es auch auf die Gentechnologie.
In Deutschland kamen die Godzilla-Filme in den 1970er Jahren mit teilweise sinnentstellender Synchronisation ins Kino, die die marktschreierischen Verleihtitel in die Handlung zu integrieren suchten. Dabei wurden oftmalsFrankenstein undKing Kong in die Verleihtitel integriert, obwohl die entsprechenden Monster in der Regel nicht in den Filmen mitspielten. Während King Kong schlicht das zu dieser Zeit wohl bekannteste Synonym für amoklaufende Riesenmonster war – jedenfalls bekannter als Godzilla –, bezieht sich Frankenstein nur indirekt auf Mary Shelleys Romanfigur.Frankenstein – Der Schrecken mit dem Affengesicht, in dem ein 50 Meter hohes, atomar verstrahltes Frankenstein-Monster gegen ein weiteres Urzeitungeheuer kämpfen durfte, war im Sommer 1967 so erfolgreich an den deutschen Kinokassen, dass nahezu alle folgenden Filme, die die japanischen Riesenmonster zum Thema hatten, entsprechend eingedeutscht wurden, um an diesen Erfolg anzuknüpfen; sogar unter Verwendung des gleichen „Frankenstein“-Schriftzugs. Doch auch mit Godzilla selbst wurden Filme mit irreführenden Titeln belegt. So ist der koreanische FilmYongary in Deutschland unter dem TitelGodzillas Todespranke erhältlich. Auch der zweite Film derGamera-Reihe, der in DeutschlandDragon Wars heißt, wurde mit Godzilla auf dem Cover beworben, obwohl dieser gar nicht auftaucht. Nur das gegnerische Monster wird Godzilla genannt, während Gamera den leicht abgewandelten Namen seines Gegners (Barugon) erhielt.
Tricktechnisch wurde in den Godzilla-Filmen mitSuitmation gearbeitet, was bedeutet, dass ein Schauspieler die Rolle des Monsters in einem oft zentnerschweren Gummikostüm spielt. Die für die Filme charakteristischen Zerstörungsszenen von Städten wurden in detailliert ausgestatteten Modellen gedreht. Da mit der Suitmation eine eigene Ästhetik erreicht wird, die allerdings von westlichen, an amerikanische Tricktechnik gewohnten Zuschauern oft als „billig“ verstanden wird, findet diese auch in den neueren japanischen Godzilla-Produktionen der 1990er Jahre immer noch Anwendung, zusätzlich ergänzt durch zahlreiche Computereffekte. Ursprünglich wollte man wie in einigen amerikanischen Produktionen die Stop-Motion-Technik von Ray Harryhausen nutzen, doch der Aufwand und die Kosten waren für Toho der Grund für die Suitmation-Entscheidung. Man experimentierte jedoch weiterhin mit Computereffekten. Ab 1984 wurde Godzillas charakteristischer Hitzestrahl, der vorher nur ins Filmmaterial eingemalt worden war, im Computer erstellt. 1999 und 2000, in den FilmenGodzilla 2000: Millennium undGodzilla vs. Megaguirus wurde das Monster in Unterwasserszenen ganz im Computer animiert, was die Fans jedoch nicht akzeptierten.
Der Godzilla aus derersten amerikanischen Verfilmung wurde unter anderem 2004 im japanischen Godzilla-Film,Godzilla: Final Wars, parodiert. In einem Kampf zwischen dem echten und dem amerikanischen Godzilla, der in diesem FilmZilla genannt wird, schleudert der echte Godzilla Zilla mit dem Schwanz in dasOpernhaus von Sydney und vernichtet ihn anschließend mit seinem radioaktiven Strahl. Das Ganze wird, wie auch schon der Anfang desTrailers, vonWe’re all to blame (dt. „Wir haben alle [daran] Schuld“) von der BandSum 41 untermalt.
Aufgrund des finanziellen Erfolges deszweiten amerikanischen Godzilla-Films entschied sich Toho, nach zwölf Jahren einen neuen Godzilla-Streifen zu drehen. Dieser kam unter dem TitelShin Godzilla (‚neuer Godzilla‘, internationaler Titel:Godzilla: Resurgence) am 29. Juli 2016 in die japanischen Kinos. Für den deutschsprachigen Markt sicherte sich bereits Splendid Entertainment die Vertriebsrechte. Dieser entstand unter der Regie vonHideaki Anno undShinji Higuchi, die beide durch dieAnime-SerieNeon Genesis Evangelion bekannt geworden waren, wobei das Drehbuch ebenfalls von Anno stammt, die Spezialeffekte von Higuchi. Nach dem Erfolg von Shin Godzilla wurde erstmals eine Adaption als Anime-Filme in Auftrag gegeben, die als Trilogie beginnend mitGodzilla: Planet der Monster ab November 2017 in den japanischen Kinos anlief.[4] Eine weitere Animeserie mit dem TitelGodzilla: Singular Point erschien erstmals am 25. März 2021 auf der japanischen Version vonNetflix, wo beide Animes auch im deutschsprachigen Raum zu sehen sind.
Die insgesamt 33 japanischen Godzilla-Filme unterteilen sich in fünf lose zusammenhängende Serien mit jeweils weitgehend voneinander unabhängiger Chronologie: dieShowa-Reihe von 1954 bis 1975 (15 Filme), dieHeisei-Reihe von 1984 bis 1995 (7 Filme) und dieMillennium-Reihe von 1999 bis 2004 (6 Filme). Die vierte Reihe wirdReiwa-Ära genannt, die mit dem 2016 erschienenenShin Godzilla begann. Mit demAnime-FilmGodzilla: Planet der Monster erschien von 2017 bis 2018 eine Anime-Film-Reihe, die unabhängig von der vierten Film-Reihe ist. Im September 2023 erschien der Trailer zu einem neuen Film mit dem TitelGodzilla Minus One, der im November 2023 in Japan Premiere feierte und am 1. Dezember 2023 auch in den Vereinigten Staaten sowie Deutschland in die Kinos kam.[5]
Bereits 1978 erschien in denVereinigten Staaten unter dem TitelGodzilla – Der Retter der Erdeeine Zeichentrickserie über Godzilla, die sich in ihrer Präsentation stark an ein sehr junges Publikum richtete. Godzilla sowie sein Sohn wurden als Beschützer der Menschen inszeniert. Die 26 Episoden starke Serie lief von 1978 bis 1979 und wurde anschließend nicht weitergeführt.[6]
1998 kam ein amerikanischerGodzilla-Film des deutschen RegisseursRoland Emmerich mitvisuellen Effekten vonVolker Engel ins Kino, der eine völlig neue und andere Version der Riesenechse präsentierte. Die Handlung wurde vonTokio nachNew York City verlegt. Der Film war zwar ein kommerzieller Erfolg, wird aber von Fans des japanischen Godzillas nicht als Teil der Reihe akzeptiert. So ist unter Fans für das Emmerich-Monster die KurzformGINO gebräuchlich: “GodzillaInNameOnly”(Godzilla nur dem Namen nach). Nach Veröffentlichung dieses Films ließ die verantwortliche ProduktionsgesellschaftTōhō verlautbaren, dass es für mindestens zehn Jahre keinen weiteren Godzilla-Film geben werde. Trotzdem erschien noch 1998 eine weitere amerikanische Zeichentrickserie unter dem TitelGodzilla – Die Serie, welche thematisch den Kinofilm von Emmerich fortsetzte. Diese Serie wurde nach zwei Jahren und 40 Episoden ebenfalls nicht mehr fortgeführt.[7]
Im Mai 2014 wurde derzweite amerikanische Godzilla-Film in 2D und 3D veröffentlicht. Produziert und vertrieben wurde der Film neben der Toho Company vonWarner Bros.,Legendary Pictures und Disruption Entertainment.[8] Regie übernahm hierGareth Edwards. Dieser Film wurde im Gegensatz zum Werk von Roland Emmerich deutlich wohlwollender aufgenommen.
Für Juni 2018 kündigten Warner Bros. und Legendary Pictures eine Fortsetzung an, in der ebenfalls Gareth Edwards die Regie übernehmen sollte. Dieser stieg aber nach der Fertigstellung seinesStar-Wars-AblegersRogue One: A Star Wars Story wieder aus. Legendary verschoben den Start daher um zwölf Monate und präsentierten mitMichael Dougherty den Ersatz. Dougherty war seit Beginn in der Produktion als Drehbuchautor involviert.[9] Das Sequel trägt den TitelGodzilla II: King of the Monsters. Des Weiteren wurde für 2020 ein Film angekündigt, in dem Godzilla auf den RiesenaffenKing Kong treffen soll, ein Duell, das schon 1962 verfilmt wurde. Diesbezüglich wurde ein Aufeinandertreffen bereits in einerPost-Credit-Szene des FilmsKong: Skull Island angedeutet. Die Regie hier übernimmt Adam Wingard. Durch dieCOVID-19-Pandemie verschob sich aber der ursprüngliche Starttermin mehrfach, weil durch die Schutzverordnungen die Kinos geschlossen wurden. Durch eine exklusive Übereinkunft zwischen Warner Bros. und dem amerikanischen Pay-TV-AnbieterHBO wurde der Film unter dem TitelGodzilla vs. Kong am 31. März 2021 erstmal auf deren Streaming-PlattformHBO Max angeboten. Im deutschsprachigen Raum erschien der Film am 14. Juni 2021 aufBlu-ray Disc und am 1. Juli 2021 im Kino.
Der japanische Name (jap.ゴジラ,Gojira) ist ein Kunstwort, bestehend aus den japanischen Wörtern für Gorilla (jap.ゴリラ,Gorira) und Wal (jap.鯨 (クジラ),Kujira). Der Name wurde gewählt, weil Godzilla in einer Planungsphase als eine Kreuzung zwischen einem Wal und einem Gorilla beschrieben wurde.[10] Dies ist auch eine Anspielung auf seine Größe, Kraft und seinen Lebensraum, das Meer. Diese These der Herkunft des Namens wurde nie offiziell bestätigt, ist aber am wahrscheinlichsten. Es besteht auch die Theorie, dass der Name von einem damaligen übergewichtigen Mitarbeiter vonTōhō stammt, der 1954 in der Marketing-Abteilung arbeitete. Aufgrund seiner Statur besaß er den SpitznamenGojira.
Godzilla gilt auch als Namenspatron desMozilla-Projekts und diverser Nebenprodukte wieBugzilla,ChatZilla,FileZilla oder auchJira. Diese Nebenprodukte wurden vonTōhō, die alle Rechte am Namen und der Figur Godzilla hält, äußerst argwöhnisch betrachtet.
Das charakteristische Brüllen Godzillas entstand nach unbefriedigenden Tonexperimenten mit verschiedenen Tierstimmen.Akira Ifukube, der Komponist der Filmmusik desersten Godzilla-Films aus dem Jahr 1954, schlug schließlich vor, für die Stimme ein Musikinstrument zu verwenden. Das Brüllen wurde mit einem Kontrabass erzeugt, über dessen Saiten ein mit Kiefernharz bestrichener Lederhandschuh der Länge nach gestrichen wurde.[11][12]
Die folgende Liste enthält einige weitere Monster, die in den Godzilla-Filmen derTōhō-Studios auftraten:[13]
Angilas bzw.Anguirus ist der letzte Überlebende der prähistorischen GattungAnkylosaurus, in einem Film wird er in der deutschen Sprachfassung allerdings auch als ein Nachfahre eines Igels beschrieben. Er ist ein Vierbeiner mit kräftigen Hinterbeinen, was ihm hervorragende Sprungfähigkeiten beschert. Außerdem kann er sich als Kugel zusammenrollen und Gegnern so mit seinem Stachelpanzer schwer zusetzen. InGodzilla kehrt zurück (1955) ist er erstmals als Rivale aufgetreten.[14]
Battra, der böse Zwilling vonMothra (der später aber mit Mothra im Team gegen Godzilla kämpft), ist eine riesige Motte, die ihren einzigen Auftritt inGodzilla – Kampf der Sauriermutanten hatte. Genauso wie seine Zwillingsschwester kann Battra Laserstrahlen aus den Augen abschießen. Jedoch kann er sich direkt in eine Motte verwandeln, ohne dass er den Zyklus der Verpuppung durchlaufen muss. Ursprünglich hatte Battra dieselbe Aufgabe wie Mothra, nämlich den Schutz der Erde und ihres Ökosystems. Erst durch den Einfluss der Menschen und der Wut der Natur wurde er zum Rivalen Mothras.[16]
Biollante, einMischwesen, das von einem Wissenschaftler erschaffen wurde, der Godzillas Gene mit denen einer Rose und der Seele seiner Tochter kreuzte. Sie hat ihren einzigen Auftritt inGodzilla, der Urgigant und erscheint im FilmGodzilla gegen SpaceGodzilla in einer Rückblende. Biolante ist durch die Involvierung einer menschlichen Seele unsterblich und kann ihre Asche in den Himmel senden, um an anderer Stelle neu zu wachsen. Sie verfügt über eigenständige Rankenmonster, die unabhängig voneinander angreifen können. In ihrer Ursprungsform war Biolante eine riesige Rose, doch sie kann auch andere Formen annehmen, die äußerlich Merkmale von Godzilla tragen. In dieser Form kann sie ätzende Säure spucken.[17]
Destoroyah, auchDestroyah oderDestroyer geschrieben. Ein Urmonster, das in vier Formen auftaucht. Seine Waffen sind ein mächtiges Horn auf der Stirn, das er als eine Energie-Katana einsetzen kann, und ein Mikrosauerstoff-Strahl. Es entstand aus primitiven Urzeitkrebsen, die durch die erste Anti-Godzilla-Waffe, den Oxygen-Zerstörer, wiederbelebt wurden und mutierten. Das Monster hatte seinen einzigen Auftritt inGodzilla gegen Destoroyah aus dem Jahr 1995.[18]
Doratos sind kleine Zukunftstiere, von denen drei ihren einzigen Auftritt im FilmGodzilla – Duell der Megasaurier hatten. Im Film wurden sie von den drei Gesandten der Weltregierung mit ins Tokio des Jahres 1992 mitgebracht. Die Doratos sind Ergebnisse eines Experimentes und verfügen über Hypersensoren, mit denen man Zeitreisende, die während des Reiseprozesses verloren gegangen sind, wieder finden kann. Sie waren für den Geheimplan der Gesandten zur Vernichtung Japans von entscheidender Rolle, da sie anstatt Godzilla aufgrund des bevorstehenden Atomtests zu einem riesigen steuerbaren Monster mutierten. Aus den Doratos wurde daraufhin King Ghidorah.
Gabarah ist ein godzilla-ähnlichesUngeheuer mit kleinem Kopf und längeren Hals, das auf der Monsterinsel lebt und ständig Godzillas Sohn Minilla ärgert. Er kann elektrische Schläge austeilen.[20]
Godzilla: Das namensgebende Ungeheuer dieser Reihe ist ein riesiger Saurier, der teils als Vertreter einer eigenständigen Dinosaurierart, dem „Godzillasaurus“, angesehen wird. Godzillas stärkster Angriff ist sein Hitzestrahl, den er aus dem Maul ausspeit, wodurch er für schwere Schäden oder Feuersbrünste sorgen kann. Charakteristisch für Godzilla sind seine Rückenzacken, die in der Farbe der Hitzestrahlen aufleuchten (gewöhnlich blau, aber auch feuerrot bzw. purpurn), bevor er diese ausstößt. Darüber hinaus verfügt Godzilla über eine extrem widerstandsfähige Hautschicht, die sogar Beschuss durch Projektile wie Panzergranaten oder Marschflugkörper nahezu unverletzt übersteht, sowie über Regenerationszellen, die seine Wunden schnell heilen. Godzillas Energiequelle ist Radioaktivität; sollte er neue Energie benötigen, begibt er sich zumeist zu einem Atomreaktor (entweder bei Kernkraftwerken oder atombetriebenen Unterseebooten), um sich so zu regenerieren. Sein Herz arbeitet daher wie eine Art Reaktor, der bei einer zu hohen Dosis Radioaktivität heiß läuft und ein Phänomen auslöst, das dem einerKernschmelze gleichkommt. Es gab im Verlauf der Filmreihe mehrere Godzillas, mindestens folgende:
Godzilla 1, der durch Atomtests aufgeweckt wurde und im ersten Film Tokio zerstört. Er wurde in diesem Film auch getötet. Sein Skelett stellte das Gerüst für den Anti-G-Roboter Kiryū in den FilmenGodzilla against MechaGodzilla von 2002 undGodzilla: Tokyo SOS von 2003.[22]
Godzilla 2, der im zweiten FilmGodzilla kehrt zurück von 1955 auftaucht. Dieser Godzilla ist die Hauptfigur aller folgenden Filme der Showa-Staffel.[23]
Godzilla 5 war der Godzilla aus dem FilmGodzilla, Mothra and King Ghidorah. In diesem Film ist er ein Urzeittier, welches von den unruhigen Seelen der gefallenen Soldaten des Zweiten Weltkriegs angetrieben wird. Er wird am Ende des Films scheinbar getötet, jedoch wird gezeigt, dass sein Herz auch noch weiterschlägt.
Godzilla Jr. (auch Babygodzilla bzw. Little Godzilla[27] genannt) war Godzillas zweiter Adoptivnachwuchs, der in den Filmen von 1993 bis 1995 vorkam (für Godzillas ersten Sohn siehe Minilla). Er verfügt jedoch über alle Fähigkeiten seines Ziehvaters. Im FilmGodzilla gegen Destoroyah stirbt Godzilla an den Folgen seiner radioaktiven Mutation. Nach seinem Tod erscheint jedoch Godzilla wieder. Ob es sich dabei um den weiterentwickelten Godzilla Jr. handelt, ist unklar.[28][29]
Godzillasaurus sieht aus wie eine Mischung von Godzilla und einemTyrannosaurus. Er lebt auf der pazifischen Insel Lagos. Seinen einzigen Auftritt hatte Godzillasaurus im FilmGodzilla – Duell der Megasaurier.[30]
Hedorah ist ein aus atomarem Müll und Schlamm bestehendes Monster, das durch Umweltverschmutzung zustande kam. Es hatte den ersten Auftritt inFrankensteins Kampf gegen die Teufelsmonster und trat auch inGodzilla: Final Wars auf. Hedorah durchlebt eine froschähnliche Entwicklung; jede Phase dieser Entwicklung verfügt über eine eigene Charakteristik; so kann es z. B. in einer Phase fliegen und dabei tödliches Gas ausströmen. Hedorah kann auch ätzenden Schleim und Öllachen spucken sowie einen Augenstrahl abfeuern. Es ist allerdings anfällig gegen Elektrizität, die ihm die Flüssigkeit aus seinem Körper entzieht und ihn so austrocknet.[32]
Jet Jaguar, in der deutschen Synchronfassung King Kong genannt, ist ein bunter, spielzeugartiger humanoider Roboter, der zu Monstergröße heranwachsen kann. Er kämpft zusammen mit Godzilla gegen Megalon und Gigan inKing Kong – Dämonen aus dem Weltall.[33]
King Ghidorah/Kaizer Ghidorah[35]/Desghidorah ist ein dreiköpfigerDrache mit riesigen Flügeln, der die Fähigkeit besitzt, elektromagnetische Schockwellen (ähnlich elektrischen Entladungen) zu speien. Er zählt zu Godzillas ärgsten Feinden und spielte in insgesamt sieben Godzilla-Produktionen mit. Seinen ersten Auftritt hatte er im Jahr 1964 im FilmFrankensteins Monster im Kampf gegen Ghidorah und weitere inBefehl aus dem Dunkel (1965),Frankenstein und die Monster aus dem All (1968),Frankensteins Höllenbrut (1972),Godzilla – Duell der Megasaurier (1991) undGodzilla, Mothra and King Ghidorah (2001). Im FilmGodzilla: Final Wars (2004) kämpft er in einer speziellen Form zusammen mit Monster X[36] gegen Godzilla, ehe der Kampf in seiner altbekannten Form beendet wurde. In den meisten Filmen stammt er aus dem Weltraum, wo er in einem Kometen herumreist. InGodzilla – Duell der Megasaurier stammt er von der Erde, wo er durch die Einwirkung radioaktiver Strahlung dreier Zukunftswesen zu ebendiesem Wesen verschmolz (s. Doratos). Im FilmGodzilla, Mothra and King Ghidorah war Ghidorah eines der drei heiligen Schutztiere derYamato, wo er als „Tausendjähriger Drachenkönig“ verehrt wurde. Ghidorah wird in einigen Filmen als folgsames Ungeheuer dargestellt, in denen er durch bösartige Kräfte kontrolliert werden kann. Neben den Godzilla-Produktionen hatte er auch Auftritte in den Mothra-FilmenDas Siegel der Elias undKing Ghidorah kehrt zurück. InSiegel der Elias hat er als Desghidorah jedoch ein anderes Aussehen und verfügt zusätzlich zu den Flügeln erstmals über zwei Arme. 2019 spielt er auch im US-amerikanischen FilmGodzilla II: King of the Monsters mit, in welchem er von Godzilla vernichtet wurde.[37]
King Kong hatte einen Auftritt im dritten Godzilla-FilmDie Rückkehr des King Kong. Hier ist er viel größer als im Original und wird durch Strom gestärkt. Später war er auch im FilmKing Kong – Frankensteins Sohn zu sehen. Im Jahr 2021 kam es zum erneuten Aufeinandertreffen, dieses Mal übernahm aber eine US-amerikanische Produktionsfirma den Dreh.
MechaGhidorah ist eineCyborg-Version von King Ghidorah. MechaGhidorah verfügt über einen mechanischen Kopf, stählerne Flügel und eine gepanzerte Brustplatte. Aus seinen Mäulern verschießt er Strahlen sowie Stahlhaken aus seinem Brustpanzer. Zu sehen inGodzilla – Duell der Megasaurier (1991). Seine Überreste bildeten die Grundlage für den zweiten MechaGodzilla.[42]
Megalon ist eine Art gigantische humanoideSchabe, die anstelle von Händen rotierende Bohrer hat. Zudem kann er eine Art vonNapalm-Granaten spucken und Blitze aus seinem Horn verschießen. Das Monster trat zum ersten und einzigen Mal inKing Kong – Dämonen aus dem Weltall auf.[43]
Meganulon/Meganula/Megaguirus ist eine prähistorische Riesenlibellenart. Diese Art durchlebt eine mehrstufige Entwicklung, bis sie ihre endgültige Form erreicht. Die Larven bezeichnet man als Meganulon, aus denen sich menschengroße Meganula entwickeln, die sich nur in Schwärmen bewegen. Die Meganula bestimmen einen aus ihren Reihen, der dann mithilfe gesammelter Energie zum Megaguirus wird, während die anderen aus dem Schwarm absterben. InDie fliegenden Monster von Osaka dienten die Meganeurons Rodan als Vogelfutter. Megaguirus hatte seinen ersten Auftritt im FilmGodzilla vs. Megaguirus aus dem Jahr 2000 und war zudem in einem Flashback beiGodzilla: Final Wars zu sehen. Der Megaguirus ist in der Lage, einen Ultraschallton zu erzeugen, der wie ein elektromagnetischer Impuls wirkt.[44]
M.O.G.E.R.A. (MobileOperationGodzillaExpertRobotAero-Type) ist eine Kampfmaschine, die sich im Notfall in einen Bohrpanzer und ein Kampfflugzeug aufsplitten kann. Die Idee basiert auf dem gleichnamigen Roboter-Maulwurf aus dem Sci-Fi-KlassikerWeltraumbestien von Godzilla-ErfinderIshirō Honda. M.O.G.E.R.A wurde zwar zum Kampf gegen Godzilla entwickelt, bekämpfte aber dann primär SpaceGodzilla inGodzilla gegen SpaceGodzilla. Spacegodzilla stammt aus dem Weltall hat aber die identische DNA mit Godzilla.[46]
Mothra, die Riesenmotte von der Insel Infant Island, gehört zu den populärsten Monstern der Godzilla-Reihe. Sie hatte ihr Debüt in ihrem eigenen FilmMothra bedroht die Welt, kam dann in zahlreichen Godzilla-Filmen vor und bekam letztendlich sogar ihre eigene kleine Fantasy-Trilogie. Mothra verfügt über die Fähigkeit zu fliegen und kann Laserstrahlen abschießen. Ihre stärkste Waffe ist der Goldstaub, mit dem sie Gegner lähmen kann. In einigen Filmen wird Mothra als Gottheit verehrt und als Beschützerin der Erde und ihres Ökosystems dargestellt.
Muto, eineinsektoide Riesenmonstergattung, die ihren bisher einzigen Auftritt imUS-amerikanischen Remake von 2014 hatten. Männliche Mutos sind viel kleiner als ihre weiblichen Artgenossen und verfügen über die Möglichkeit zu fliegen. Die weiblichen Mutos sind Landtiere und legen die Eier zur Fortpflanzung. Mutos ernähren sich von radioaktiver Strahlung und können zur Verteidigung einenelektromagnetischen Impuls freigeben, der alle elektrischen Geräte in ihrem Umkreis zum Stillstand bringen kann. Sie nutzen Ultraschallwellen als Paarungsruf. Muto steht fürMassive Unidentified Terrestrial Organism, übersetzt bedeutet das so viel wie „Gigantische unidentifizierte irdische Lebensform“.
Odako (Giant Octopus), ein riesigerOktopus, gegen denKing Kong inDie Rückkehr des King Kong auf dessen Heimatinsel kämpfte. Dieses Monster ist das einzige Monster der Toho-Geschichte, welches mit der Stopmotion-Technik animiert wurde.
Orga ist ein Alien-Monster, das von einem UFO aus Godzillas Zellen erzeugt wurde. Dies geschah inGodzilla 2000: Millennium.[47]
Rodan auf dem Filmplakat vonSora no Daikaijū Radon von 1956Rodan, im japanischen Original bekannt alsRadon, ist ein gigantischerPteranodon. Er trat erstmals in seinem eigenen Film,Rodan – Die fliegenden Monster von Osaka, auf. Er gehört mit zu den bekanntesten Kreaturen aus dem Toho-Universum und spielte bisher in sechs Godzilla-Filmen eine Rolle.[48]
Shokkiras, ein riesiger Parasit (ähnlich einer riesigen Seelaus), der auf Godzillas schuppiger Haut lebt. Seinen einzigen Auftritt hatte er inGodzilla – Die Rückkehr des Monsters aus dem Jahr 1984.
SpaceGodzilla, ein Weltraummonster, das aus Godzilla-Zellen, die durch Mothra und/oder Biollante ins All getragen wurden und dort der Strahlung vonSchwarzen Löchern ausgesetzt waren, entstanden ist. Er tritt gegen seinen genetischen Vater inGodzilla gegen SpaceGodzilla an.[49]
Titanosaurus, ein prähistorischesSeeungeheuer, das wie ein überdimensionalesSeepferd auf zwei Beinen aussieht und einen elefantenartigen Schrei von sich gibt. Unter dem Synonym Konga bekämpft er Godzilla zusammen mit King Kong (MechaGodzilla) und die Menschheit inDie Brut des Teufels, Konga, Godzilla, King Kong, wo er vom rachsüchtig Wissenschaftler Dr. Mafune, seiner Tochter und Bewohnern vom Black-Hole-Planeten kontrolliert wird. Der Titanosaurier hat an seiner Schwanzspitze einen ausklappbaren Fächer, mit dem er Orkanböen auslösen kann.[50]
Zilla, so wird derEmmerich-Godzilla in dem FilmGodzilla (1998) genannt. Bei einem kurzen Gastauftritt im FilmGodzilla: Final Wars wirdZilla von Godzilla vernichtet. Das Monster besitzt auch den Spitznamen GINO (GodzillainNameonly), welcher ihm von den Fans spöttisch verliehen wurde, weil sie mit dem Monster aus dem Film vonRoland Emmerich sehr unzufrieden waren und nicht als Teil der Reihe akzeptieren. Das Monster ist eine mutierte Leguanart und trotz seiner Größe sehr agil. Zilla kann einen heißen Atem ausspeien, der leicht entflammbar ist. Zillas Art ist asexuell und wird trächtig geboren.[52]
Seit den 1990er Jahren waren Godzilla-Figuren regelmäßig Teil der Comics vonKatz & Goldt (Am Rande des Berlin-Marathons,[53]Godzilla, der höfliche Gast von Istanbul. Folge 1: Stachelbeeren von vorvorvorvorgestern,[54]Folge 2: Godzilla, der höfliche Gast von Istanbul, hat Durst,[55]Der beste Freund Berlins[56]).
Am 18. Juli 2014, zum 60. Geburtstag Godzillas, wurde eine 35 cm hohe, 15 Kilogramm schwere und umgerechnet 1,09 Millionen Euro teure goldene Godzilla-Statue, die dem Original aus 1954 ähnelt, im Tokioter Midtown Green & Park ausgestellt und war bis Ende August zu sehen.
Godzillas Kopf, 2025
Auf der Dachterrasse im achten Stock desGracery Shinjuku Hotels imgleichnamigen Tokioter Stadtteil ragt eine maßstabsgetreue Figur mitGodzillas Kopf, welcher auch vom nahegelegenenBahnhof gesehen werden kann. Zudem bietet das Hotel sogenannteGodzilla Rooms an. Hintergrund ist die Fanliebe des Hoteliers zu Godzilla.[57]
Eine Unterart derGalápagos-Meerechse wurde von ihren Entdeckern „Godzilla-Meerechse“ getauft (Amblyrhynchus cristatus godzilla). Die Forscher gehen davon aus, dass Meerechsen die Filmemacher bei der Schaffung von Godzilla inspiriert haben.[58]
Godzilla war in mehreren Werbespots zu sehen, u. a. für die US-amerikanische ColamarkeDr Pepper, einer thailändischen Tankstellenkette, der Schokostäbchen "Mikado" des Herstellers LU und dem SchokoriegelSnickers.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen das jeweilige weltweite Einspielergebnis, das zur Verfügung stehende Budget der Produktionen inUS-Dollar, sowie den Anteil positiver Kritiken aufRotten Tomatoes.[64]
In der nachfolgenden Tabelle sind die japanischen Produktionen aufgelistet, die Zahlen sind teilweise aufgerundet.
Die US-amerikanische RockbandBlue Öyster Cult verarbeitete den Godzilla-Stoff in dem gleichnamigen Song, erschienen 1977 auf dem AlbumSpectres. Die spätere Live-Version aufExtraterrestrial Live (1982) wurde um ein Intro erweitert, worin die Godzilla-Story hörspielartig nacherzählt wird. Der Song zählt zu den Klassikern der Band.
Die 1984 gegründete brasilianische Metal-BandSepultura veröffentlichte im September 1993 auf ihrem AlbumChaos A.D. einen Song namensBiotech is Godzilla.
Die Britische BandLostprophets veröffentlichte den SongWe Are Godzilla, You Are Japan in ihrem zweiten AlbumStart Something.
Die 1996 gegründete französische BandGojira hieß ursprünglichGodzilla, benannte sich später aber nach dem japanischen Originalnamen um.
Die US-amerikanische Punk-Band,Groovie Ghoulies veröffentlichte 2002 einen Song namensHats Off To You (Godzilla) als Reverenz an Godzilla.
Der US-amerikanische KünstlerDoctor Steel veröffentlichte ebenfalls im Jahr 2002 den SongAtomic Superstar über Godzilla in seinem AlbumPeople of Earth.
2003 erschien im AlbumHai der BandThe Creatures ein japanischer Song, den sie Godzilla widmeten, der Name des Songs warGodzilla!
Es existieren mindestens 4 Original Film-Soundtracks zu den Godzilla-Filmen: The Best Of Godzilla Vol.1 (1954–1975),GNP Crescendo Records, GNPD 8055 (1998) The Best Of Godzilla Vol.2 (1984–1995), GNP Crescendo Records, GNPD 8056 (1998) The Best of Godzilla – Then (1954–1975), Silva Screen Records, FILMCD 201 (1998) The Best of Godzilla – Now (1984–1995), Silva Screen Records, FILMCD 202 (1998)
Caroline Block:Atomkraft im Film. Die Godzilla-Filmreihe als Beispiel für die Widerspiegelung der Einstellung der japanischen Gesellschaft zur Atomkraft. GRIN Verlag, München 2017,ISBN 978-3-668-49340-7.
Jörg Buttgereit:Japan – Die Monsterinsel. Godzilla, Gamera, Frankenstein & Co. Schmitz, Berlin 2006,ISBN 3-927795-44-5. Eine erweiterte Neuauflage erschien 2021.
Jörg Buttgereit:Monster aus Japan greifen an. Godzilla, Gamera & Co. Belleville, München 1998,ISBN 3-923646-73-9.
Detlef Claus:Asiatische Monster und Science Fiction Filme. Belleville, München 2011,ISBN 978-3-943157-04-8.
Rolf Giesen, Detlef Claus:Godzilla – Gamera – Gappa. Die Geschichte der japanischen Monsterfilme. Japans Urwelt-Giganten in deutschen Kinos, eine Dokumentation. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 1999,ISBN 3-89602-165-6.
Rolf Giesen:Godzilla, Gamera u. Co. In:Vampir, 4/Juli 1973.
Gernot Gricksch:Godzilla. Von Japan bis Hollywood: Alles über das berühmteste Monster der Filmgeschichte (=Heyne-Bücher 01,Heyne allgemeine Reihe 20007). Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co. KG, München 1998,ISBN 3-453-13836-8.
Jens Hauser:Godzilla. Die unglaubliche Erfolgsstory eines Kultmonsters. Droemer Knaur, München 1998,ISBN 3-426-61110-4.
Mario Kumekawa:Das Leben des Gespensts: Godzilla und die japanischen Monsterfilm. In: Kayo Adachi-Rabe, Andreas Becker (Hrsg.):Körperinszenierungen im japanischen Film. Büchner-Verlag, Darmstadt 2016,ISBN 978-3-941310-73-5, S. 97–108.
Georg Seeßlen:Vom großen Zerstörer zum großen Freund – die japanischen Godzilla-Filme. In:epd Film, 8/98.
Thomas Sieck, Peter Leveringhaus:Godzilla & Co. Der inoffizielle Guide zum Anführer der grossen Kinomonster. Bertler + Lieber Verlag, München 1998,ISBN 3-9804272-4-2.
Mark Cotta Vaz:Godzilla – Die Kunst der Zerstörung. Cross Cult, Ludwigsburg 2014,ISBN 978-3-86425-364-5.