| Gnome Web | |
|---|---|
GNOME Web 41 | |
| Basisdaten | |
| Entwickler | Michael Catanzaro et al. |
| Erscheinungsjahr | 2003 |
| Aktuelle Version | 48.0[1] (13. März 2025) |
| Aktuelle Vorabversion | 48.beta[2] (31. Januar 2025) |
| Betriebssystem | GNU/Linux,BSD,macOS |
| Programmiersprache | C |
| Kategorie | Webbrowser |
| Lizenz | GPL (Freie Software) |
| deutschsprachig | ja |
| apps.gnome.org/de/Epiphany/ | |
Gnome Web (früherEpiphany, EigenschreibweiseGNOME Web) ist einfreierWebbrowser.Er ist ausGaleon hervorgegangen und heute der offizielle Browser desGnome-Projekts.
Web wird unter derGNU General Public License (GPL) veröffentlicht.Seit 2009 verwendet er für die Darstellung von WebseitenWebKit,[3] dieRendering-Engine vonSafari und anderen Browsern.
Ziel der Entwickler ist es, einen Browser mit einer möglichst einfachen Benutzeroberfläche zu schaffen, der sich an dieHuman Interface Guidelines (HIG) des GNOME-Projektes hält, in dieDesktop-UmgebungGnome integriert ist und die relevanten Standards befolgt.
Ebenso wieGaleon und die meisten anderen Browser unterstützt WebTabbed Browsing,Cookie-Verwaltung und hat einenPop-up-Blocker. Ein Werbeblocker ist auch inklusive.
Von Galeon wurde außerdem das Konzept derSmart Bookmarks übernommen. Smart Bookmarks sindLesezeichen, die ein Argument aus einem Textfeld beziehungsweise aus der Adressleiste bekommen und diese in die aufgerufeneURL integrieren. Dadurch kann der Benutzer zum Beispiel die Suchfunktion einer Website nutzen, ohne sie vorher laden zu müssen.
Die wohl auffälligste Besonderheit von Web ist die Organisation der Lesezeichen (Bookmarks). Im Gegensatz zu den meisten anderen Browsern, die Lesezeichen auf Hierarchien ordnen, werden Lesezeichen in Web Themen (Topics) zugeordnet. Dabei können dem Lesezeichen beliebig viele Themen zugeordnet werden. Bei der Eingabe in der Adresszeile werden dann sowohl die Lesezeichen angezeigt, deren Titel oder URL mit den eingegebenen Buchstaben beginnen, als auch die Lesezeichen, deren zugeordnete Themen mit der Eingabe beginnen.
Für häufig genutzte Webseiten lassen sich Anwendungsstarter erstellen. So können die Webseiten wie normaleDesktopanwendungen aufgerufen werden. Eine solche Seite wird in einem eigenen Fenster, ohne die Bedienungselemente des Browsers, gestartet.
Web entstand ursprünglich im Jahr 2002 unter dem NamenEpiphany alsAbspaltung desGaleon-Projektes.Am 9. September 2003 erschien Version 1.0.SeitGnome 2.4 (11. September 2003) war Epiphany der offizielle Webbrowser des Gnome-Projektes.[4]Am 22. Oktober 2005 wurde bekannt gegeben, dass Galeon nicht mehr weiterentwickelt wird, sondern seine Besonderheiten als Erweiterungen in Epiphany übernommen werden.[5]
Ab Version 2.19.6 (30. Juli 2007) bot Epiphany alsRendering Engine außerMozillasGecko experimentelle Unterstützung fürWebKit.[6]Im April 2008 entschieden die Entwickler von Epiphany, ganz auf WebKit zu setzen. Sie begründen diesen Schritt mit der klarer strukturierten, stabilerenProgrammierschnittstelle und kürzeren Veröffentlichungszyklen von WebKit (als MozillasXULRunner/Gecko).[7]In der Übergangsphase von Version 2.19.6 bis 2.28 waren beideRendering-Engines benutzbar.[8]Seit dem 21. September 2009 (Version 2.28) ist Webkit die einzige verwendeteRendering-Engine.[3]
Zusammen mit GNOME 3 veröffentlichten die Entwickler am 6. April 2011 die Version 3.0.[9] Die Benutzeroberfläche ist überarbeitet worden und nutzt seitdemGTK 3. In den folgenden Versionen wurde der Browser weiter in dieGnome Shell integriert. Seit 28. März 2012 (Version 3.4) wird der Browser innerhalb derDesktop-Umgebung nur nochWebbrowser genannt.[10]
Im März 2017 wurde Epiphany 3.24 veröffentlicht.[11]