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Glossar der Gesellschaftsspiele

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dieser Artikel beinhaltet nicht dasGlossar der Kartenspielbegriffe.

Ein Teil der Begriffe stammen aus demSoziolekt der Spielergemeinschaft von Gesellschaftsspielen. Viele Begriffe sind einAnglizismus.

InhaltsverzeichnisABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

0–9

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4X-Spiel
Eine Spielmechanik, die sich aus vier Arten von Aktionen im Spiel zusammensetzt. Das 4X steht für die X in „explore“, „expand“, „exploid“ und „exterminate“, also für Erkunden der Umgebung, Expandieren des eigenen Gebietes, Ausschöpfen von Ressourcen und Vernichten des Gegners.

A

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Ameri-Style (auch Ami-Style, abwertend auch Ameritrash)
Eine kompetitive Art von Gesellschaftsspiel mit hoher Spielerinteraktion und starkem Themenbezug.
Analyse-Paralyse (eng. Analysis-Paralysis)
Wenn im Spiel der Spielende den Zug derartig lang plant, dass eine Entscheidung unmöglich scheint. Kann spielmechanisch über Zugzeitbegrenzung durch z. B. eine Sanduhr gemildert werden.
auspöppeln
Das erstmalige Auspacken eines Brettspiels mit dem Lösen des Spielmaterials aus entsprechenden Fertigungsrahmen.
Autorenspiel
Autorenspiele sind moderne Gesellschaftsspiele (Brettspiele und Kartenspiele), die von Spieleautoren entwickelt wurden. Meistens werden die Autoren auch auf der Spieleschachtel genannt.

B

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Base
Standfläche oder Basis für eineMiniatur
Bewegungsspiel
Eine Spielform, bei der dieMotorik des Menschen und die körperliche Bewegung im Mittelpunkt stehen.
Brettspiel
Ein Gesellschaftsspiel mit einem Spielplan
Booster
Verkaufseinheit bei einem Sammelspiel als Erweiterung. Ist der Inhalt unbekannt wird auch vonBlind-Booster gesprochen.
Buchstabenspiel
EinSpiel, das auf dem Reiz der Wortbildung durch Buchstabenan- oder -umordnung basiert. Diese Art von Spiel war insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert beliebt. Teilweise sind sie in der Art einesKreuzworträtsels konzipiert. Buchstabenspiele sind meistLegespiele.

C

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Charakter
ImRollenspiel von den Spielenden gespielte Figur der Geschichte. Es wird getrennt zwischenSpielercharakter (auch SC oder englisch PC) undNichtspielercharakter (NSC oder englisch NPC), wobei letztere von der Spielleitung geführt werden.

D

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Deck
Ein Stapel von Spielkarten, von denen ein Spieler Karten ziehen kann.
Deckbau
Eine Spielmechanik inKartenspielen, bei der die Spieler während des Spiels ihren Kartensatz erweitern und optimieren.
Deckbauspiel
Ein Kartenspiel, dessen Haupt-Spielmechanik der Deckbau ist.
Deck-Building
siehe Deckbau
Display
Verkaufseinheit bei einem Sammelkartenspiel. Besteht i. d. R. aus mehreren Boostern.
Draften
Eine Spielmechanik bei der ein Spieler eine Auswahl aus einem Angebot von Spielmaterial treffen kann. Nach seiner Wahl geht das verbliebene Spielmaterial dann an einen Mitspieler weiter, welcher dann seine Auswahl trifft. In der Regel wählen alle Spieler gleichzeitig aus jeweils einem Angebotsumfang und geben anschließend alle gleichzeitig das verbliebene Spielmaterial an den Nebenspieler weiter. Das Draften endet üblicherweise, wenn das Angebot leer ist.
Dungeon
Ein Spielplan als meist irrgartenartig verschachteltes Raum- und Gängesystem. Die Spieler erkunden den Dungeon, um dort nützliche oder für die Handlung relevante Gegenstände zu bergen und gegen dort lauernde Monster zu kämpfen.
Dungeon Crawler
Dungeon Crawler ist ein Spielgenre das sowohl bei Computerspielen als auch bei Brettspielen vorkommt und in dessen Zentrum die Erforschung von Dungeons steht.

E

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Engine-building
Eine Spielmechanik, bei der Spieler Ressourcen in Siegpunkte umwandeln, die Ressourcen nutzen, um das Verhältnis von eingesetzter Ressource zu Siegpunkt zu verbessern oder die Ressourcen nutzen, um neue Arten von Ressourcen zu erhalten. Diese Mechanik sorgt in der Regel dafür, dass gegen Ende eines Spiels die Spieler viel mehr Siegpunkte pro Spielzug erhalten können als zu Beginn des Spiels.
Erweiterung
Ein Spielmittel und Brettspielelement, das an ein bestehendes Basisspiel gebunden sind und dessen Spielumfang ausbauen.
Escape-Spiel
siehe Exit-Spiel
Eurogame
Eine Art vonkompetitiven undstrategischenGesellschaftsspielen. Die Spiele zeichnen sich in der Regel durch, den Fokus auf eine Spielmechanik, wenig bis keine Zufallselemente, notwendiges Ressourcenmanagement, das fehlende vorzeitige Ausscheiden von Spielern und ein festes Spielende aus.
Exit-Spiel
Ein Spiel bei dem knifflige Aufgaben und Quizthemen zumeist unter Zeitdruck zu lösen sind.

F

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Familienspiel
EinGesellschaftsspiel, üblicherweise einBrett- oderKartenspiel, das ohne Alterseinschränkung von der ganzen Familie gespielt werden kann.
Fantasy-Spiel
Ein Spiel im Fantasy-Genre
Flippen
Das Umdrehen von Plättchen oder Spielkarten auf die andere Seite während eines Spiels.
Friedhof
Ein Ablageort für Spielkarten, die vom Spieler nicht mehr genutzt werden können.

G

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Gedächtnisspiel
Ein Spiel, bei dem visuelle, auditive oder textliche Reize und Informationen aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufbar eingesetzt werden.
Geduldsspiel
Ein Spiel, meist für eine Person, bei denen eineLösung zu einemProblem gefunden werden muss. Die Lösung soll durch Nachdenken,Ausdauer, manchmal auchGeschick gefunden werden.
Geländestück
Spielmaterial für Tabletop-Spiele zum Nachstellen der Umgebung des Konflikts auf dem Spieltisch
Geschicklichkeitsspiel
Ein Spiel, das vom Spieler ein gutes Wahrnehmungsvermögen sowie eine ausgeprägteFeinmotorik und Reaktionsfähigkeit verlangt
Gesellschaftsspiel
Eine dem Zeitvertreib und dem Vergnügen dienende Tätigkeitsform, die zusammen mit anderen Teilnehmern, oft in Form einesWettkampfs, nach vorgegebenenRegeln überwiegend mit Hilfe von Spielmaterial ausgeübt wird
Grundregeln
Ein Produkt, das Teil eines Spielsystems ist und darauf ausgelegt ist, dessen Umfang durch Erweiterungen zu erhöhen. Grundregeln enthalten die zum Spielen notwendigen Spielregeln und müssen kein weiteres Spielmaterial enthalten.
Grundspiel
Ein Produkt, das Teil eines Spielsystems ist und darauf ausgelegt ist, dessen Umfang durch Erweiterungen zu erhöhen. Ein Grundspiel enthält das zum Spielen unbedingt notwendige Spielmaterial.

H

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Hand
Spielkarten, die ein Spieler auf der Hand halten kann und die ihm zum Einsatz zur Verfügung stehen. In der Regel werden die Karten auf der Hand verdeckt gehalten, sodass die Mitspieler sie nicht sehen können.
Hexfelder
siehe Sechseckraster
Hybridspiel
Ein Spiel bei denen die Spieler wie bei einem herkömmlichen Gesellschaftsspielen, aber Würfeln, Züge, Zugauswertungen oder andere Spielmerkmale vom Computer berechnet werden. Anders als beimComputerspiel kann der Rechner nicht das Spielfeld ersetzen, sondern hilft bei der Auswertung der Züge, sodass sich Geschwindigkeit und Genauigkeit des Spiels erhöhen lassen.

K

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Kampagne
Eine Abfolge von zusammenhängenden Spielen, bei denen das folgende Spiel beeinflusst werden kann, meist mit einer zusammenhängenden Geschichte.
Kinderspiel
Ein Gesellschaftsspiel mit Kindern im Alter von 6 bis 10 Jahren als Zielgruppe.[1]
Knobelspiel
Siehe Geduldsspiel
Kramerleiste
Ein Mittel zur Zählung der Siegpunkte in Gesellschafts-, meist Brettspielen, erfunden von Wolfgang Kramer.
Kriegsspiel
Siehe Konfliktsimulation
Kompetitives Spiel
Die Mitspieler stehen bei der Erreichung des Spielzieles in einem Wettbewerb, bei dem es Gewinner und Verlierer gibt.
Konfliktsimulation (auch Kosim)
Ein komplexes Spiel, das die reale oder fiktive militärische Auseinandersetzung auf einertaktischen oderstrategischen Ebene simuliert.
Kooperatives Spiel (auch Koop-Spiel)
Eine Spielart bei der die Mitspieler gemeinsam gegen die Herausforderung des Spiels spielen und das Erreichen des Spielziels ausschließlich durch Kooperation möglich ist.
Konstruktionsspiel
Eine Art von Spielen, die sich dadurch kennzeichnet, dass spielerisch Elemente zusammengesetzt werden, die ein Produkt entstehen lassen. Konstruktionsspiele können physische Materialien nutzen, aber auch mit Wörtern, Sätzen, Zahlen oder in Gedankenspielen erfolgen.

L

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Legacy-Spiel
Ein Spiel, dessen Spielplan oder Regeln oder beide sich im Laufe des Spieles ändern, wobei die Änderungen für spätere Partien erhalten bleiben.
Legespiel
Ein Spiel, bei dem als Spielmaterial hauptsächlichKarten oder Plättchen verwendet werden, die dazu meist auf einem zuvor leeren Tisch ausgelegt werden.
Lernspiel
Spiele, die neben einer spielerischen Handlung und dem damit implizierten Lernen dem Spieler auch gezieltWissen zu bestimmten Themen oder bestimmteFertigkeiten undKulturtechniken vermitteln.
Live-Rollenspiel
Rollenspiel dessen Handlung in Echtzeit durch echtes (Schau-)Spiel einer größeren Gruppe von Teilnehmern meist in einer besonderen Örtlichkeit gespielt wird.
Logikspiel
Ein Spiel mit logisch aufeinander aufgebauten Herausforderungen, um die richtigen Schlussfolgerungen oder passenden Kombinationen zu finden.
Ludem
In der Entwicklung und Analyse vonSpielen ein für dieses typisches Spielelement.
Ludografie (auch Spielografie)
Die wissenschaftliche Bezeichnung für ein systematisches Verzeichnis vonSpielen zu einem bestimmten Thema oder mit gemeinsamerAutorenschaft.

M

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Meeple
besondere Form einesSpielsteins, bekannt aus dem BrettspielCarcassonne (Spiel)
Miniatur
Ein Spielstein, der aufwändiger gestaltet ist und einen Charakter oder ein Objekt nachbildet.
Memory
Eine vonRavensburger eingetrageneMarke für ein bekanntesGesellschaftsspiel nach demPairs-Prinzip

O

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Outdoor-Spiel
Ein Spiel, zumeist ein Bewegungsspiel, ein Sportspiel oder ein großräumiges Spiel, das außerhalb von Häusern stattfinden kann.

P

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Partyspiele
EineGattungsbezeichnung die von derSpielwissenschaft für eine Reihe unterschiedlicher Spielformen benutzt wird, die als gesellige Spiele im Rahmen einesFestes zusammengefasst werden.[1]
Pasch
Ein Würfelwurf mit mehrerenWürfeln, bei dem zwei oder mehr Würfel die gleiche Augenzahl zeigen[2]: oder: einDominostein mit gleicher Punktzahl auf den beiden Hälften.:
Pen-&-Paper-Rollenspiel
Ein Spiel, bei dem die Mitwirkenden fiktive Rollen einnehmen und gemeinsam durchErzählen einAbenteuer erleben. Als Hauptspielmittel werden fast immer die namensgebenden Stifte und Papier eingesetzt, um die dargestellten Rollen aufCharakterbögen zu beschreiben und Notizen zum Spielverlauf zu machen
Pöppel
Umgangssprachliche Bezeichnung für einen kegelförmigen Spielstein mit Kugelkopf, siehe auchauspöppeln

Q

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Quiz-Spiel
EinFrage- oderRatespiel, in dessen VerlaufDenksportaufgaben und Wissensfragen möglichst richtig beantwortet werden müssen.
Quellenbuch
Ein Buch oder eine Sammlung von Texten als Erweiterung zu ein Grundregelbuch, die eineSpielwelt beschreiben.

R

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Rätselspiel
Ein Spiel dessen kennzeichnende Spielmechanik das Lösen von Aufgaben durch Nachdenken und Kombinieren ist.
Reaktionsspiel
Ein Spiel mit Herausforderungen, die in Bezug auf die Zeit eine körperliche oder geistige Reaktion oder Kontrolle vom Spieler erfordern, um das Spielziel zu erreichen.
Reisespiel
Ein Spiel, dessen Spielmaterial und Größe so gestaltet ist, dass es auch unterwegs gespielt werden kann. In der Regel handelt es sich dabei um eine Variante eines bestehenden Spiels.[1]
Rollenspiel
SiehePen-&-Paper-Rollenspiel sowieLive-Rollenspiel

S

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Sammelspiel
Ein Gesellschaftsspiel, dessen vielfältiges und öfter erweitertes Spielmaterial gesammelt werden kann, häufig über sogenannteBooster. Bekanntester Vertreter ist dasSammelkartenspiel.
Scharade
EinGesellschaftsspiel mitpantomimischer Darstellung
Schlagen
Das entfernen des Spielsteins eines Mitspielers durch das Platzieren eines eigenen Spielsteins auf derselben Stelle.
Schlagzwang
Eine, in verschiedenenBrettspielen bestehende,Regel, die besagt, dass der Spieler amZug einen gegnerischenSpielstein schlagen muss, wenn es nach den Spielregeln möglich ist.
Sechseckraster
Ein Spielplan, dessen Spielplan aus Feldern in Form von gleichseitigenSechsecken (Hexagonen) besteht.
Siegpunkt
Eine abstrakte Einheit, welche im Verlauf eines Spiels für das Erfüllen von Zwischenzielen vergeben werden. Gewinner ist je nach Spiel, wer entweder nach einer festen Anzahl Spielrunden die meisten Siegpunkte erreicht hat oder wer zuerst eine bestimmte Anzahl an Punkten für sich erwirtschaften konnte.
Social-Deduction-Spiel
Ein Spiel in dem den Spielern geheime Rollen zugeteilt werden, die oft gegensätzliche Ziele und asymmetrische Regeln haben. Durch Beobachtung der Aktionen versuchen die Spieler, ihr jeweiliges Ziel zu erreichen und herauszufinden, welche anderen Spieler auf ihrer Seite sind. Durch Bluff versuchen die Spieler ihre Rolle zu verschleiern. Im Gegensatz zu reinen Deduktionsspielen (Cluedo) liegt der Schwerpunkt auf der sozialen Komponente.
Spielbrett
siehe Spielplan
Spieldidaktik
DieWissenschaft vom Lehren und Lernen des Spielens.
Spieleautor
Eine Personen, dieGesellschaftsspiele entwickelt.
Spielesammlung
Eine Spielesammlung enthält eine beliebige Anzahl Spiele. Dies sind zumeist klassische Brett- oder Geschicklichkeitsspiele.
Spieleverlag
Ein Unternehmen dessenBetriebszweck derErwerb desVerlagsrechts (Akquise) mit der Absicht derVervielfältigung undVerbreitung (Vertrieb) von Gesellschaftsspielen auf eigene Rechnung ist und unterliegt denselben rechtlichen Rahmenbedingungen wieVerlage, die Bücher oder andere Medien veröffentlichen.
Spielgedanke
Ein Fachbegriff derSpielwissenschaft, der die Sinngebung bzw. die Spielabsicht, die ein bestimmtes Spiel charakterisieren, beschreibt.
Spielgeld
Spielmaterial, welches bei einemSpiel als Geldersatz verwendet wird.
Spielgut
Bezeichnet den Vorrat an Spielmaterialien,Spielzeug, Spielformen,Spielregeln, Spieltraditionen, der zum Spielen zur Verfügung steht.
Spielmaterial
Verfügbarer Gegenstände, die sich zum Spielen verwenden lassen. Bei einem Gesellschaftsspiel sind das in der Regel alle Gegenstände, die mit dem Spiel erworben werden mit Ausnahme der Verpackung und des Regelhefts.
Spielmechanik
Beschreibt den Ablauf eines Spiels, also wie gemäß den Spielregeln und aus den Aktionen eines Spielers ein Spielergebnis entsteht. Typische Spielmechaniken sind Worker-Placement oder Deckbau. Häufig enthält ein Gesellschaftsspiel mehr als nur eine Spielmechanik.
Spielmoral
Bezeichnet die Bereitschaft, seinSpielverhalten den vorgegebenenSpielregeln, zu unterwerfen.
Spielnotation
Aufzeichnungsmethoden fürGesellschaftsspiele durch Zeichen, Wörter oder beschreibende Sätze mit dem Zweck, ein Spielpartie möglichst vollständig nachvollziehen zu können.
Spielplan
Das kennzeichnende Element eines Brettspiels, auf dem mit Spielmaterial agiert wird.[1]
Spielregel
Eine verpflichtende Vorgabe, die den Ablauf eines Spiels regelt.
Spielstärke
Eine Zahl oder ein anderes Element einer geordneten Menge, mit dem die Fähigkeit eines Spielers beschrieben wird, gegen andere Spieler zu gewinnen.
Spielstein
Ein kleinerGegenstand, der in einemGesellschaftsspiel entweder einen der Spieler oder ein Teil dessenMannschaft repräsentiert.
Spielsystem
Die Gesamtheit der Produkte des Herstellers zu einem Spiel, häufig genutzt bei Pen-&-Paper-Rollenspielen und Tabletop-Spielen.
Spieltiefe
Eine Wertung bei allen regelbasierten Gesellschaftsspielen, über das Potenzial der Spielregeln, ein bestimmtes Spielziel auf möglichst vielseitige/vielschichtige Weise zu erreichen.
Spielwelt
Einefiktionale Welt, die sich durch mehr oder minder große Abweichungen von derWirklichkeit unterscheidet und für Spiele einen Handlungsrahmen liefert und Spielern ein Motiv für ihre Handlungen liefert.
Spielwürfel
Ein Gegenstand, der nach einem Wurf auf einer waagerechten Ebene eine von mehreren unterscheidbarenstabilen Ruhelagen einnimmt. Er wird hauptsächlich verwendet, um in vielenSpielen ein Symbol (oft eineZahl) zufällig auszuwählen.
Spielzubehör
Spielmaterial und Hilfsmittel, die zusätzlich zu einem Spiel erworben werden können und nicht selbstständig nutzbar sind. Im Gegensatz zur Erweiterung wird der Spielumfang nicht ausgebaut. Spielmaterial als Zubehör ist häufig hochwertiger als das originale Spielmaterial und ersetzt dieses. Spielzubehör kann sowohl vom Herausgeber als auch von Drittanbietern vermarktet werden.[3]
Spielzug
Eine Aktion, die bei rundenbasierten Spielen von einem der Spieler während der ihm zustehenden Aktivitätsperiode (entsprechend denSpielregeln) ausgeführt wird.
Starter
Eine Verkaufseinheit bei einem Sammelspiel, gedacht zum Einstieg in ein Spiel.
Strategiespiel
Ein Spiel, in dem eine langfristige Planung des Vorgehens im Spiel entscheidend ist mit wenigen Zufallselementen.
Szenario
EinSzenario für Spiele gibt zusätzliche Rahmenbedingungen und alternative Spielziele für einBrett-,Tabletop- oderPen-&Paper-Rollenspiel vor. Alternative Begriffe für Szenario in diesem Zusammenhang sind Mission, Spielmodus oder Auftrag

T

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Tabletop
EinStrategiespiel, bei dem mitMiniaturfiguren auf einer Spieloberfläche (besonders Tischen) gespielt wird
Therapeutisches Spiel[1]
Ein Spiel, das gezielt zum Ausgleich von medizinisch diagnostizierten Defiziten eingesetzt wird.
Trading Card Game (auch TCG)
siehe Sammelkartenspiel

V

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Verhandlungsspiel
Ein Verhandlungsspiel ist eine besondere Form des zumeist für Erwachsene geeigneten Strategiespiels. Es fordern die Spieler auf, mit den anderen Spielern Allianzen oder Geschäftsabschlüsse auszuhandeln und einzugehen. Da diese Spiele zumeist wettbewerbsorientiert sind, sind persönliche Vorteile nur durch hinterhältige oder trügerische Entscheidungen und Handlungen zu erzielen. Innerhalb von Zeitvorgaben sind Entscheidungen herbeizuführen.[1]
Vorhand und Nachhand
Ein grundlegendes Konzept von Spielen im Allgemeinen.Vorhand bedeutet, dass der Spieler die Freiheit hat,taktische oder strategische Spielverläufe in Gang zu setzen oder am Laufen zu halten,Nachhand, dass der Spieler, der in dieser Situation ist, primär auf die Spielentscheidungen seines Gegners reagieren muss. Zentral ist dieser Aspekt bei vorrangig strategischen (langfristig planenden) Spielen wie Schach, Dame oder Go.

W

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Worker Placement
EineSpielmechanik beiBrettspielen, bei der die Spieler über eine begrenzte Anzahl an Aktionen verfügen. Die Spieler wählen ihre Aktion über das Platzieren von Spielsteinen auf einem Spielbrett.
Würfel
siehe Spielwürfel
Würfelbecher
Ein Becher, in dem beiWürfelspielen mehrereSpielwürfel geschüttelt und dann auf den Tisch geleert werden. Er dient dazu, Manipulationen beim Werfen von Spielwürfeln zu verhindern.
Würfelspiel[1]
Ein Würfelspiel ist ein Glücksspiel, das im Wesentlichen daraus besteht, dass mit einem oder mehreren Spielwürfeln ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden muss.
Würfelturm
Ein Spielelement in Form eines kleinen Turms, bei dem die Würfel werden oben hineingeworfen werden. Die Würfel rollen über schiefe Ebenen und Stufen vorne wieder heraus. Er dient dazu, Manipulationen beim Werfen vonSpielwürfeln z verhindern.
  1. abcdefgJens Junge: Klassifikationen von Spielen, Puzzles und Spielwaren. In: www.ludologie.de. Institut für Ludologie, 13. März 2024, abgerufen am 19. September 2024. 
  2. Pasch. In:Meyers Großes Konversations-Lexikon. 6. Auflage.Band 15:Öhmichen–Plakatschriften. Bibliographisches Institut, Leipzig / Wien 1908,S. 475 (Digitalisat.zeno.org). 
  3. Peer Wandiger: Zubehör für Brettspiele - Was es gibt und was ihr wirklich braucht. In: abenteuer-brettspiele.de. 12. Mai 2020, abgerufen am 26. Mai 2025. 
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