Eine Spielmechanik, die sich aus vier Arten von Aktionen im Spiel zusammensetzt. Das 4X steht für die X in „explore“, „expand“, „exploid“ und „exterminate“, also für Erkunden der Umgebung, Expandieren des eigenen Gebietes, Ausschöpfen von Ressourcen und Vernichten des Gegners.
Ameri-Style (auch Ami-Style, abwertend auch Ameritrash)
Eine kompetitive Art von Gesellschaftsspiel mit hoher Spielerinteraktion und starkem Themenbezug.
Analyse-Paralyse (eng. Analysis-Paralysis)
Wenn im Spiel der Spielende den Zug derartig lang plant, dass eine Entscheidung unmöglich scheint. Kann spielmechanisch über Zugzeitbegrenzung durch z. B. eine Sanduhr gemildert werden.
auspöppeln
Das erstmalige Auspacken eines Brettspiels mit dem Lösen des Spielmaterials aus entsprechenden Fertigungsrahmen.
Autorenspiele sind moderne Gesellschaftsspiele (Brettspiele und Kartenspiele), die von Spieleautoren entwickelt wurden. Meistens werden die Autoren auch auf der Spieleschachtel genannt.
EinSpiel, das auf dem Reiz der Wortbildung durch Buchstabenan- oder -umordnung basiert. Diese Art von Spiel war insbesondere im 16. und 17. Jahrhundert beliebt. Teilweise sind sie in der Art einesKreuzworträtsels konzipiert. Buchstabenspiele sind meistLegespiele.
ImRollenspiel von den Spielenden gespielte Figur der Geschichte. Es wird getrennt zwischenSpielercharakter (auch SC oder englisch PC) undNichtspielercharakter (NSC oder englisch NPC), wobei letztere von der Spielleitung geführt werden.
Verkaufseinheit bei einem Sammelkartenspiel. Besteht i. d. R. aus mehreren Boostern.
Draften
Eine Spielmechanik bei der ein Spieler eine Auswahl aus einem Angebot von Spielmaterial treffen kann. Nach seiner Wahl geht das verbliebene Spielmaterial dann an einen Mitspieler weiter, welcher dann seine Auswahl trifft. In der Regel wählen alle Spieler gleichzeitig aus jeweils einem Angebotsumfang und geben anschließend alle gleichzeitig das verbliebene Spielmaterial an den Nebenspieler weiter. Das Draften endet üblicherweise, wenn das Angebot leer ist.
Ein Spielplan als meist irrgartenartig verschachteltes Raum- und Gängesystem. Die Spieler erkunden den Dungeon, um dort nützliche oder für die Handlung relevante Gegenstände zu bergen und gegen dort lauernde Monster zu kämpfen.
Dungeon Crawler ist ein Spielgenre das sowohl bei Computerspielen als auch bei Brettspielen vorkommt und in dessen Zentrum die Erforschung von Dungeons steht.
Eine Spielmechanik, bei der Spieler Ressourcen in Siegpunkte umwandeln, die Ressourcen nutzen, um das Verhältnis von eingesetzter Ressource zu Siegpunkt zu verbessern oder die Ressourcen nutzen, um neue Arten von Ressourcen zu erhalten. Diese Mechanik sorgt in der Regel dafür, dass gegen Ende eines Spiels die Spieler viel mehr Siegpunkte pro Spielzug erhalten können als zu Beginn des Spiels.
Eine Art vonkompetitiven undstrategischenGesellschaftsspielen. Die Spiele zeichnen sich in der Regel durch, den Fokus auf eine Spielmechanik, wenig bis keine Zufallselemente, notwendiges Ressourcenmanagement, das fehlende vorzeitige Ausscheiden von Spielern und ein festes Spielende aus.
Exit-Spiel
Ein Spiel bei dem knifflige Aufgaben und Quizthemen zumeist unter Zeitdruck zu lösen sind.
Ein Spiel, bei dem visuelle, auditive oder textliche Reize und Informationen aufgenommen und zu einem späteren Zeitpunkt wieder abrufbar eingesetzt werden.
Ein Spiel, meist für eine Person, bei denen eineLösung zu einemProblem gefunden werden muss. Die Lösung soll durch Nachdenken,Ausdauer, manchmal auchGeschick gefunden werden.
Eine dem Zeitvertreib und dem Vergnügen dienende Tätigkeitsform, die zusammen mit anderen Teilnehmern, oft in Form einesWettkampfs, nach vorgegebenenRegeln überwiegend mit Hilfe von Spielmaterial ausgeübt wird
Grundregeln
Ein Produkt, das Teil eines Spielsystems ist und darauf ausgelegt ist, dessen Umfang durch Erweiterungen zu erhöhen. Grundregeln enthalten die zum Spielen notwendigen Spielregeln und müssen kein weiteres Spielmaterial enthalten.
Grundspiel
Ein Produkt, das Teil eines Spielsystems ist und darauf ausgelegt ist, dessen Umfang durch Erweiterungen zu erhöhen. Ein Grundspiel enthält das zum Spielen unbedingt notwendige Spielmaterial.
Spielkarten, die ein Spieler auf der Hand halten kann und die ihm zum Einsatz zur Verfügung stehen. In der Regel werden die Karten auf der Hand verdeckt gehalten, sodass die Mitspieler sie nicht sehen können.
Ein Spiel bei denen die Spieler wie bei einem herkömmlichen Gesellschaftsspielen, aber Würfeln, Züge, Zugauswertungen oder andere Spielmerkmale vom Computer berechnet werden. Anders als beimComputerspiel kann der Rechner nicht das Spielfeld ersetzen, sondern hilft bei der Auswertung der Züge, sodass sich Geschwindigkeit und Genauigkeit des Spiels erhöhen lassen.
Eine Spielart bei der die Mitspieler gemeinsam gegen die Herausforderung des Spiels spielen und das Erreichen des Spielziels ausschließlich durch Kooperation möglich ist.
Eine Art von Spielen, die sich dadurch kennzeichnet, dass spielerisch Elemente zusammengesetzt werden, die ein Produkt entstehen lassen. Konstruktionsspiele können physische Materialien nutzen, aber auch mit Wörtern, Sätzen, Zahlen oder in Gedankenspielen erfolgen.
Ein Spiel, bei dem als Spielmaterial hauptsächlichKarten oder Plättchen verwendet werden, die dazu meist auf einem zuvor leeren Tisch ausgelegt werden.
Spiele, die neben einer spielerischen Handlung und dem damit implizierten Lernen dem Spieler auch gezieltWissen zu bestimmten Themen oder bestimmteFertigkeiten undKulturtechniken vermitteln.
Rollenspiel dessen Handlung in Echtzeit durch echtes (Schau-)Spiel einer größeren Gruppe von Teilnehmern meist in einer besonderen Örtlichkeit gespielt wird.
Logikspiel
Ein Spiel mit logisch aufeinander aufgebauten Herausforderungen, um die richtigen Schlussfolgerungen oder passenden Kombinationen zu finden.
EineGattungsbezeichnung die von derSpielwissenschaft für eine Reihe unterschiedlicher Spielformen benutzt wird, die als gesellige Spiele im Rahmen einesFestes zusammengefasst werden.[1]
Ein Würfelwurf mit mehrerenWürfeln, bei dem zwei oder mehr Würfel die gleiche Augenzahl zeigen[2]: oder: einDominostein mit gleicher Punktzahl auf den beiden Hälften.:
Ein Spiel, bei dem die Mitwirkenden fiktive Rollen einnehmen und gemeinsam durchErzählen einAbenteuer erleben. Als Hauptspielmittel werden fast immer die namensgebenden Stifte und Papier eingesetzt, um die dargestellten Rollen aufCharakterbögen zu beschreiben und Notizen zum Spielverlauf zu machen
Ein Spiel dessen kennzeichnende Spielmechanik das Lösen von Aufgaben durch Nachdenken und Kombinieren ist.
Reaktionsspiel
Ein Spiel mit Herausforderungen, die in Bezug auf die Zeit eine körperliche oder geistige Reaktion oder Kontrolle vom Spieler erfordern, um das Spielziel zu erreichen.
Reisespiel
Ein Spiel, dessen Spielmaterial und Größe so gestaltet ist, dass es auch unterwegs gespielt werden kann. In der Regel handelt es sich dabei um eine Variante eines bestehenden Spiels.[1]
Ein Gesellschaftsspiel, dessen vielfältiges und öfter erweitertes Spielmaterial gesammelt werden kann, häufig über sogenannteBooster. Bekanntester Vertreter ist dasSammelkartenspiel.
Eine, in verschiedenenBrettspielen bestehende,Regel, die besagt, dass der Spieler amZug einen gegnerischenSpielstein schlagen muss, wenn es nach den Spielregeln möglich ist.
Eine abstrakte Einheit, welche im Verlauf eines Spiels für das Erfüllen von Zwischenzielen vergeben werden. Gewinner ist je nach Spiel, wer entweder nach einer festen Anzahl Spielrunden die meisten Siegpunkte erreicht hat oder wer zuerst eine bestimmte Anzahl an Punkten für sich erwirtschaften konnte.
Social-Deduction-Spiel
Ein Spiel in dem den Spielern geheime Rollen zugeteilt werden, die oft gegensätzliche Ziele und asymmetrische Regeln haben. Durch Beobachtung der Aktionen versuchen die Spieler, ihr jeweiliges Ziel zu erreichen und herauszufinden, welche anderen Spieler auf ihrer Seite sind. Durch Bluff versuchen die Spieler ihre Rolle zu verschleiern. Im Gegensatz zu reinen Deduktionsspielen (Cluedo) liegt der Schwerpunkt auf der sozialen Komponente.
Bezeichnet den Vorrat an Spielmaterialien,Spielzeug, Spielformen,Spielregeln, Spieltraditionen, der zum Spielen zur Verfügung steht.
Spielmaterial
Verfügbarer Gegenstände, die sich zum Spielen verwenden lassen. Bei einem Gesellschaftsspiel sind das in der Regel alle Gegenstände, die mit dem Spiel erworben werden mit Ausnahme der Verpackung und des Regelhefts.
Spielmechanik
Beschreibt den Ablauf eines Spiels, also wie gemäß den Spielregeln und aus den Aktionen eines Spielers ein Spielergebnis entsteht. Typische Spielmechaniken sind Worker-Placement oder Deckbau. Häufig enthält ein Gesellschaftsspiel mehr als nur eine Spielmechanik.
Aufzeichnungsmethoden fürGesellschaftsspiele durch Zeichen, Wörter oder beschreibende Sätze mit dem Zweck, ein Spielpartie möglichst vollständig nachvollziehen zu können.
Eine Wertung bei allen regelbasierten Gesellschaftsspielen, über das Potenzial der Spielregeln, ein bestimmtes Spielziel auf möglichst vielseitige/vielschichtige Weise zu erreichen.
Einefiktionale Welt, die sich durch mehr oder minder große Abweichungen von derWirklichkeit unterscheidet und für Spiele einen Handlungsrahmen liefert und Spielern ein Motiv für ihre Handlungen liefert.
Ein Gegenstand, der nach einem Wurf auf einer waagerechten Ebene eine von mehreren unterscheidbarenstabilen Ruhelagen einnimmt. Er wird hauptsächlich verwendet, um in vielenSpielen ein Symbol (oft eineZahl) zufällig auszuwählen.
Spielzubehör
Spielmaterial und Hilfsmittel, die zusätzlich zu einem Spiel erworben werden können und nicht selbstständig nutzbar sind. Im Gegensatz zur Erweiterung wird der Spielumfang nicht ausgebaut. Spielmaterial als Zubehör ist häufig hochwertiger als das originale Spielmaterial und ersetzt dieses. Spielzubehör kann sowohl vom Herausgeber als auch von Drittanbietern vermarktet werden.[3]
Eine Aktion, die bei rundenbasierten Spielen von einem der Spieler während der ihm zustehenden Aktivitätsperiode (entsprechend denSpielregeln) ausgeführt wird.
Starter
Eine Verkaufseinheit bei einem Sammelspiel, gedacht zum Einstieg in ein Spiel.
EinSzenario für Spiele gibt zusätzliche Rahmenbedingungen und alternative Spielziele für einBrett-,Tabletop- oderPen-&Paper-Rollenspiel vor. Alternative Begriffe für Szenario in diesem Zusammenhang sind Mission, Spielmodus oder Auftrag
Ein Verhandlungsspiel ist eine besondere Form des zumeist für Erwachsene geeigneten Strategiespiels. Es fordern die Spieler auf, mit den anderen Spielern Allianzen oder Geschäftsabschlüsse auszuhandeln und einzugehen. Da diese Spiele zumeist wettbewerbsorientiert sind, sind persönliche Vorteile nur durch hinterhältige oder trügerische Entscheidungen und Handlungen zu erzielen. Innerhalb von Zeitvorgaben sind Entscheidungen herbeizuführen.[1]
Ein grundlegendes Konzept von Spielen im Allgemeinen.Vorhand bedeutet, dass der Spieler die Freiheit hat,taktische oder strategische Spielverläufe in Gang zu setzen oder am Laufen zu halten,Nachhand, dass der Spieler, der in dieser Situation ist, primär auf die Spielentscheidungen seines Gegners reagieren muss. Zentral ist dieser Aspekt bei vorrangig strategischen (langfristig planenden) Spielen wie Schach, Dame oder Go.
EineSpielmechanik beiBrettspielen, bei der die Spieler über eine begrenzte Anzahl an Aktionen verfügen. Die Spieler wählen ihre Aktion über das Platzieren von Spielsteinen auf einem Spielbrett.
Ein Becher, in dem beiWürfelspielen mehrereSpielwürfel geschüttelt und dann auf den Tisch geleert werden. Er dient dazu, Manipulationen beim Werfen von Spielwürfeln zu verhindern.
Ein Würfelspiel ist ein Glücksspiel, das im Wesentlichen daraus besteht, dass mit einem oder mehreren Spielwürfeln ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden muss.
Ein Spielelement in Form eines kleinen Turms, bei dem die Würfel werden oben hineingeworfen werden. Die Würfel rollen über schiefe Ebenen und Stufen vorne wieder heraus. Er dient dazu, Manipulationen beim Werfen vonSpielwürfeln z verhindern.