Glen Robinson

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Dieser Artikel behandelt den Filmtechniker Glen Robinson, zum Basketballspieler sieheGlenn Robinson.

Thomas Glenn „Glen“ Robinson (*20. September1914 inIdaho; †27. März2002 inWoodland Hills,Los Angeles,Kalifornien) war einUS-amerikanischerFilmtechniker, der sich insbesondere aufvisuelle Effekte undSpezialeffekte spezialisierte und der zweimal denOscar für technische Verdienste (Technical Achievement Award) sowie viermal denSpecial Achievement Award derAcademy of Motion Picture Arts and Sciences erhielt.

Leben

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Robinson begann seine Laufbahn als Filmtechniker bei dem FilmDer Zauberer von Oz (1939) und wirkte bis 1984 an der Erstellung von zwanzig Filmen mit.

Robinson war ein Filmtechnikpionier in der Konstruktionsabteilung vonMetro-Goldwyn-Mayer (MGM), der zahlreiche Entwicklungen und Verbesserung in der Filmtechnik einführte. Bei derOscarverleihung 1952 erhielt er den ersten Oscar für technische Verdienste „für die Entwicklung neuer Musikdrähte und Kabelschneider“. 1960 erhielt er einen weiteren Technical Achievement Award mitE. L. Stones,Winfield Hubbard undLuther Newman „für die Gestaltung einer vieldrahtigen, ferngesteuertenSeilwinde“.

In den 1970er Jahren beschäftigte er sich überwiegend mit visuellen Effekten und erhielt bei derOscarverleihung 1975 seinen erstenSpecial Achievement Award mitFrank Brendel undAlbert Whitlock fürErdbeben (1974). Drei weitere Special Achievement Awards erhielt er1976 mit Whitlock fürDie Hindenburg sowie zuletzt bei derOscarverleihung 1977 sowohl mitL. B. Abbott undMatthew Yuricich fürFlucht ins 23. Jahrhundert (1976) als auch mitCarlo Rambaldi undFrank Van der Veer fürKing Kong (1976).

Weitere bekannte Filme, an deren Herstellung Glen Robinson, dessen SohnRaymond Robinson ebenfalls als Filmtechniker für Spezialeffekte tätig ist, mitwirkte, warenLuftschlacht um England (1969) undFlash Gordon (1980).

Glen Robinson traf im Jahr 1973 auf den jungenAllen Hall, einem späteren Oscarpreisträger für dessen eigene Spezialeffekte, und verschaffte ihm eine erste Beschäftigung bei der Filmproduktion vonDie Hindenburg. 1976 sorgte er mit Tom Fisher[1] für die Spezialeffekte vonDes Teufels Saat.

Weblinks

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Einzelnachweise

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  1. Ronald M. Hahn, Volker Jansen:Lexikon des Science Fiction-Films. Heyne, München 1997,ISBN 3-453-11860-X, S. 893–894.
Personendaten
NAMERobinson, Glen
ALTERNATIVNAMENRobinson, Thomas Glenn (vollständiger Name)
KURZBESCHREIBUNGUS-amerikanischer Filmtechnikpionier
GEBURTSDATUM20. September 1914
GEBURTSORTIdaho
STERBEDATUM27. März 2002
STERBEORTWoodland Hills,Los Angeles, Kalifornien
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