Glattalbahn

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Dieser Artikel beschreibt das Tramnetz derVerkehrsbetriebe Glattal; für die ehemalige Bahngesellschaft (Bahnstrecke Wallisellen-Uster-Rüti-Rapperswil) sieheGlatthalbahn.
Glattalbahn
Cobra-Tram im Corporate Design der VBG
Cobra-Tram im Corporate Design der VBG
Strecke der Glattalbahn
Streckennummer (BAV):G001(ZH Messe/Hal-
lenstadion–Glattpark–-
ZH Flughafen, Fracht)

G002(Glattpark–Walli-
sellen–Stettbach, Bhf.)
Streckenlänge:12,7 km
Spurweite:1000 mm(Meterspur)
Stromsystem:600 =
Zweigleisigkeit:ja
U-Bahn-Strecke
VBZ vonBucheggplatz
U-Bahn-Bahnhof
Bahnhof Oerlikon
U-Bahn-Strecke von rechtsU-Bahn-Strecke
VBZ von Milchbuck
U-Bahn-Haltepunkt / HaltestelleU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Sternen Oerlikon
U-Bahn-Strecke nach linksU-Bahn-Abzweig geradeaus und von rechts
U-Bahn-Strecke von linksU-Bahn-Abzweig geradeaus und nach rechts
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Bahnhof Oerlikon Ost
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Abzweig geradeaus und nach links
VBZ nach Seebach
U-Bahn-BahnhofU-Bahn-Strecke
Messe/Hallenstadion
U-Bahn-GrenzeU-Bahn-Grenze
Eigentumsgrenze VBZ/VBG
U-Bahn-Strecke nach linksU-Bahn-Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Leutschenbach
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Oerlikerhus
U-Bahn-Strecke von linksU-Bahn-Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts
U-Bahn-Haltepunkt / HaltestelleU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Glattpark
U-Bahn-Haltepunkt / HaltestelleU-Bahn-Strecke
Fernsehstudio
U-Bahn-BahnhofU-Bahn-Strecke
Auzelg
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Strecke
3. Etappe nach Stettbach
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Lindberghplatz
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Tunnel
Stelze/Margarethen
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Bahnhof Glattbrugg
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Bäuler
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Unterriet
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Brücke
Viadukt Balsberg
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Kloten Balsberg
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Brücke
Viadukt Balsberg
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Zürich Flughafen
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Kopfbahnhof Strecke ab hier außer Betrieb
Zürich Flughafen, Fracht
U-Bahn-StreckeU-Bahn-Strecke nach links (außer Betrieb)
Option Ringbahn Hardwald
U-Bahn-Strecke
3. Etappe nach Stettbach
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Herti
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Belair
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Bahnhof Wallisellen
U-Bahn-Brücke
Viadukt Wallisellen
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Glatt
U-Bahn-Brücke
Viadukt Wallisellen
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Neugut
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Am Ring
U-Bahn-Haltepunkt / Haltestelle
Ringwiesen
U-Bahn-Grenze
Eigentumsgrenze VBG/VBZ
U-Bahn-Bahnhof
Bahnhof Stettbach
U-Bahn-Strecke
VBZ nach Milchbuck
Zürcher Tramlinie 10 RichtungZürcher Hauptbahnhof

DieGlattalbahn (ursprünglichStadtbahn Glattal) ist einmeterspurigesTram-Infrastrukturprojekt im Norden der StadtZürich und in den nördlichen Vorortgemeinden imGlatttal. Die Strecke ist Teil derStrassenbahn Zürich und bindet die Stadtkreise11 und12 sowie die GemeindenOpfikon/Glattbrugg,Rümlang,Wallisellen,Dübendorf,Kloten und in einem weiteren Schritt auchBassersdorf besser an das Netz des öffentlichen Verkehrs der Stadt Zürich an.

Konzessionär und Eigentümer der Infrastruktur der Stadtbahn sind dieVerkehrsbetriebe Glattal (VBG). Die Glattalbahn verbindet unter anderem denZürcher Hauptbahnhof viaOerlikon – ein Zentrum im Glatttal – mit demFlughafen Zürich. Hierfür wurde die Glattalbahn so gebaut, dass sie mit dem Schienennetz derVerkehrsbetriebe Zürich (VBZ) verbunden werden kann und das Rollmaterial kompatibel ist. Mit dem Betrieb der Glattalbahn wurden von den VBG die VBZ beauftragt.

Inhaltsverzeichnis

Strecken

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Messe/Hallenstadion–Glattpark–Auzelg (Etappe 1)

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Von September 2004 bis November 2006 wurde ein Anschluss an die Tramlinie 11 der VBZ gebaut. Von der neuen Abzweigung bei der HaltestelleMesse/Hallenstadion führt das Trassee stadtauswärts auf dem Mittelstreifen der Thurgauerstrasse über die VerzweigungLeutschenbach zur VerzweigungGlattpark (ursprünglichAmbassador), biegt dort Richtung Osten ab und führt nördlich am Fernsehstudio vorbei zur WendeschleifeAuzelg. Die Anlagen wurden am 11. Oktober 2006 von den VBG abgenommen. Am 16. Oktober begann der Testbetrieb unter Leitung der VBZ. Auf Basis der Abnahme und des Probebetriebs durch die VBZ wurde den VBG am 29. November 2006 die definitive Betriebsbewilligung durch dasBundesamt für Verkehr (BAV) erteilt.

Betrieb

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Entgegen ersten Planungen (separate «Linie B») wurde die erste Etappe durch die verlängerte Tramlinie 11 der VBZ bedient. Die Inbetriebnahme fand zum Fahrplanwechsel am 10. Dezember 2006 statt. Es werden Trams der TypenBe 4/6 «Tram 2000» undBe 5/6 «Cobra» der VBZ eingesetzt. Mittelfristig wird angestrebt, zur Hälfte Cobra-Trams und zur Hälfte Tram 2000 einzusetzen.

Auf der neuen Strecke gilt der normaleTaktfahrplan der Stadt Zürich: tagsüber alle 7,5 Minuten, am Abend und sonntags alle 10 Minuten, und in den Randstunden alle 15 Minuten.

Erstmals seit 1956 befanden sich wieder Tramhaltestellen, die von den VBZ bedient werden, (knapp) ausserhalb der Stadt Zürich – auf dem Gebiet der GemeindeOpfikon (und damit genaugenommen auch ausserhalb der Tarifzone der Stadt Zürich). Der gesamte Abschnitt Glattpark–Auzelg wurde deshalb als überlappenden Tarifzonenbereich (resp. gedehnte Tarifzonengrenze) festgelegt, auf der Tickets von beiden angrenzenden Tarifzonen gültig sind.

Zur Vermeidung von Parallelverkehren wurden mit Inbetriebnahme der Stadtbahn drei Buslinien überarbeitet; der Endpunkt der Linie 45 wurde von der alten Haltestelle Auzelg (neuAuzelg Ost) vor dasSRZ-AusbildungszentrumRohwiesen gelegt, womit ein Teil der Auzelg-Siedlung die direkte Verbindung zum Bahnhof Oerlikon verloren hat und längere Fusswege in Kauf nehmen muss. Die Linie 788 (Bahnhof Oerlikon–TMC), die nur zu Stosszeiten in Lastrichtung betrieben worden war, wurde stillgelegt. Ihre Aufgabe übernahm die Linie 781 – in den Stosszeiten mit zusätzlichen Direktfahrten (als Linie E781) zwischen Bahnhof Oerlikon und der neuen HaltestelleEarthartstrasse (unmittelbar bei den Häusern der ersten Etappe des Glattparks).

Glattpark–Flughafen Fracht (Etappe 2)

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Im September 2006 wurde die zweite Etappe der Glattalbahn in Angriff genommen, deren Inbetriebnahme am 14. Dezember 2008 erfolgt ist. Der Spatenstich fand am 27. Oktober statt. Erstellt wurde eine Strecke von der VerzweigungGlattpark in Richtung Norden zumFlughafen. Der Abschnitt umfasst erstmals auch zwei grosse Kunstbauten mit einem entsprechend hohen Bauaufwand.

Die Strecke verläuft von der HaltestelleGlattpark weiter der Thurgauerstrasse entlang nach Norden bisStelze. Hier unterquert der Stelzen-Tunnel die Bahnstrecken Oerlikon–Flughafen und Oerlikon–Kloten. Ab Bahnhof Glattbrugg folgt die Glattalbahn kurz der Bahnstrecke Oerlikon–Oberglatt und folgt der Flughofstrasse (der Individualverkehr wurde auf die Birchstrasse verlegt) nach Norden.Am Südrand des Flughafenareals beginnt der Balsberg-Viadukt, der die Glattalbahn aus Platzgründen über der Flughofstrasse auf Höhe des Bahndamms der Strecke Oerlikon–Kloten führt – eine Haltestelle in Hochlage auf dem Viadukt stellt via eine parallel zum Bahndamm über dieAutobahn A51 führende Passerelle den Anschluss zumBahnhof Balsberg her. Im weiteren Verlauf zum Flughafen erreicht die Glattalbahn wieder Strassenniveau und erreicht den im Rahmen der fünften Flughafenbauetappe erstellten Bushof amFlughafen Zürich. Von dort aus geht es nach Osten zur EndhaltestelleFlughafen Fracht. Diese Wendeschleife wurde so konzipiert, dass zu einem späteren Zeitpunkt relativ problemlos eine Verlängerung nach Kloten sowie Bassersdorf eingerichtet werden kann.

Zeitgleich mit den VBG haben die VBZ zwischen Ende 2007 und Mitte 2008 eine knapp 500 Meter lange Tramstrecke erstellt, die von der Tramstrecke Oerlikon–Seebach abzweigt und über die Binzmühlestrasse zur VerzweigungLeutschenbach führt.

Betrieb

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Ursprünglich als neue «Linie A» geplant, verkehrt seit dem 14. Dezember 2008 die VBZ-Tramlinie 10 (HauptbahnhofBhf. Oerlikon) neu abSternen Oerlikon zur HaltestelleBahnhof Oerlikon Ost, wo sie von der bestehenden Tramstrecke abzweigt und nach Osten über die neue VBZ-Tramstrecke zur VerzweigungLeutschenbach führt. Mit der Linie 11 teilt sie auf dem Abschnitt bis zur VerzweigungGlattpark das Trassee der ersten Etappe und übernimmt dort das Trassee der zweiten Etappe zum Flughafen.

Auch mit dem Betrieb der zweiten Etappe wurden die VBZ beauftragt. Auf Wunsch der VBG werden auf der Linie 10 ins Glattal ausschliesslichCobra-Trams zum Einsatz kommen, und zwar im neuenCorporate Design der VBG. Weitere Punkte des endgültigen Betriebskonzepts waren lange Zeit nicht restlos geklärt, so entsprach unter anderem das von den VBG angestrebte Taktmuster (auf der Neubaustrecke im Hauptverkehr alle 7,5 Minuten, sonst alle 15 Minuten) nicht dem damaligen städtischen Taktfahrplan, was sich allerdings von selbst erübrigte, da die VBZ im Dezember 2008 ihren Taktfahrplan insofern änderten, als zurHVZ die Trams alle 7,5 Minuten fahren sollen. Die offenen Fragen standen auch in direktem Zusammenhang mit demTram Zürich West, das im Dezember 2011 in Betrieb gehen soll und auch die Linie 10 betreffen wird.

Auzelg–Bahnhof Stettbach (Etappe 3)

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Baustelle der dritten Etappe zwischenWallisellen undGlattzentrum (2009)
Glattalbahn bei Wallisellen Bahnhof Glattzentrum (2011)

Von der EndstationStettbach der bestehenden Tramlinie 7 führt eine Linie zur WendeschleifeAuzelg. Von dort verkehrt diese auf dem Trassee der verlängerten Linie 11 bisGlattpark und anschliessend auf dem Trassee der verlängerten Linie 10 in RichtungFlughafen Fracht. Diese Linie erhielt die Nummer 12, in der ursprünglichen Planung wurde die Bezeichnung «Linie C» verwendet.

Baubeginn für diesen Abschnitt war der 10. Juli 2008, kurz vor Abschluss der zweiten Etappe. Die Fertigstellung erfolgte im September 2010, die Inbetriebnahme fand nach einer Testphase zusammen mit dem Fahrplanwechsel vom 12. Dezember 2010 statt.

Kernstück dieser dritten Etappe ist die Linienführung auf dem Gebiet der Gemeinde Wallisellen: Nach der StationNeugut führt ein 1209 m langes Viadukt unter derAutobahn A1 durch, erreicht dann die in Hochlage erstellte StationGlatt, welche das gleichnamigeEinkaufszentrum wie auch dasRichti-Areal erschliesst. Von dort aus führt das Viadukt weiter zumBahnhof Wallisellen, wobei die Bahnlinie der SBB überbrückt wird.[1]

Optionen

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«Ringbahn Hardwald»

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Eine Verlängerung der Glattalbahn von der EndstationFlughafen Fracht bis zumBahnhofBassersdorf ist geplant. Die Strecke soll entlang des Altbachs durchs Klotener Zentrum führen und im Industriegebiet auf die Steinackerstrasse abzweigen, auf der sie bis ins Gewerbegebiet Grindel in Bassersdorf weiterverläuft. Nach der Durchquerung des Dorfzentrums führt die Strecke dann zum Bahnhof.

Die vollständige Schliessung des Rings um denHardwald mittels einer Verbindung vomBahnhof Bassersdorf bis zur HaltestelleNeugut in Wallisellen (Bahnhof BassersdorfBahnhofDietlikonIndustrie DietlikonWangenFlugplatzDübendorf – Neugut) ist eine weitere Option, für die das entsprechende Trassee freigehalten wird.[2]

Ab 2026 soll die Strecke vom Flughafen ins Zentrum von Kloten weiter in das Industriegebiet Steinacker verlängert werden mit Endstation bzw. Wendeschlaufe Grubenstrasse. Das Projekt beinhaltet eine Brücke über die Flughafenautobahn, verbesserten Hochwasserschutz für Kloten und den Flughafen Zürich, eine Velohauptverbindung und die ökologische Aufwertung von Altbach und Bedenseebach im Zentrum Klotens.[3][4]

Tramverlängerungen

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Eng im Zusammenhang mit der Glattalbahn stehen mögliche Verlängerungen der Tramlinien der VBZ. Als Ergebnis der regionalen Verkehrskonferenz Glattal sind Verlängerungen der Tramlinien 7 (nachBahnhof Dübendorf Nord und späterWangen) und 9 (nachGlattzentrum und späterBahnhof Dietlikon Süd) im kantonalenRichtplan eingetragen, die die Trassees der Glattalbahn mitbenutzen würden. Aufgrund der Bevölkerungs- und Verkehrsprognosen ist hierfür allerdings bis ins Jahr 2025 kein Bedarf ausgewiesen, deshalb gibt es im Moment weder konkrete Planungen noch Konzessionsgesuche für die entsprechenden Strecken.

Infrastruktur

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Depot

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In der ursprünglichen Planung war für die Glattalbahn ein Depot im Gebiet Oberhauserriet/Glattpark vorgesehen. Dieses wurde im Rahmen der Überarbeitungen gestrichen. Die VBZ wurden mit dem gesamten Betrieb auf der Glattalbahn-Infrastruktur beauftragt. Das Problem der Unterbringung der Fahrzeuge wurde so auf die VBZ übertragen.

Der Fahrzeug-Mehrbedarf konnte durch die Einlösung bestehender Bestelloptionen fürCobra-Trams gedeckt werden, die die VBZ Ende 2005 mitBombardier Transportation abgeschlossen hatten. Da diese Fahrzeuge allerdings erst nach Abschluss der laufenden Lieferung der ersten Hauptserie ausgeliefert wurden, musste der Mehrbedarf vorerst aus dem eigenen Bestand gedeckt werden. Dadurch blieben die zur Ausrangierung bestimmten«Mirage-Trams» bis zum Juni 2010 weitaus länger als geplant im Einsatz.

Zur Aufnahme der Fahrzeuge für die Glattalbahn wurde das TramdepotOerlikon erweitert; es ist das einzige der fünf VBZ-Depots, das im Glattal liegt, und nur dieses Depot ermöglicht einigermassen kurze Anfahrtszeiten ins Einsatzgebiet. Die Depothalle wurde um vier neue Abstellgleise erweitert und die Infrastruktur angepasst, um die Cobra-Trams warten zu können. Mit dem Bau wurde 2010 gestartet.

Knotenpunkte

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Zentraler Knotenpunkt der Glattalbahn ist die HaltestelleGlattpark am Stadtrand von Zürich und Opfikon-Glattbrugg, die sowohl von den verlängerten Linien 10 und 11 als auch von der neuen Linie 12 bedient wird.

Die VerzweigungLeutschenbach (ursprünglichAirgate) wurde ebenfalls im Rahmen der ersten Etappe erstellt. Sie wurde im Rahmen der zweiten Etappe von den VBZ vervollständigt und mit der Tramstrecke Oerlikon–Seebach an der HaltestelleBahnhof Oerlikon Ost verbunden.

Die Bahnhöfe Flughafen,Balsberg,Glattbrugg undWallisellen, welche zuvor nur mit Autobussen erschlossen waren, erhielten Haltestellen im Netz der Glattalbahn. Die BahnhöfeOerlikon undStettbach, die bereits mit Tramlinien erschlossen waren, werden nun von Linien bedient, die über das Netz der Glattalbahn verkehren.

Juristischer Status als reiner Ortsverkehr

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Die Glattalbahn (Tramlinie 10) ist im Sinne der schweizerischen Gesetzgebung eineStrecke mit reinem Ortsverkehr, da sie parallel zu bereits bestehenden regionalen Eisenbahnlinien verkehrt. Aus diesem Grund kann der Artikel 9, Absatz 2 der Fahrplanverordnung zur Anwendung kommen. Dieser entbindet den Betreiber von der Pflicht, einen Fahrplan zu veröffentlichen, in dem für jede Komposition die genaue Verkehrszeit ersichtlich ist. Die Publikation der Linienbezeichnungen und der Betriebszeiten reicht dazu aus (was mit der Bekanntgabe im Fahrplanfeld 70.000 erfüllt ist).[5]

Sonstiges

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Auf Fahrplanwechsel Ende 2021 wurde die HaltestelleDübendorf, Giessen inDübendorf, Am Ring umbenannt. Grund für die Umbenennung ist die neu entstehende Überbauung «Am Ring».[6]

Siehe auch

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Weblinks

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Commons: Glattalbahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Seite der Glattalbahn: Bau der dritten Etappe - Aufwändige Linienführung beim Viadukt Glattzentrum (abgerufen am 1. Februar 2014)
  2. Linienführung für Glattalbahn Kloten-Bassersdorf festgelegt, Medienmitteilung des Amts für Verkehr auf der Internetseite des Kantons Zürich, 9. Dezember 2010, abgerufen am 21. Februar 2017.
  3. Glattalbahn: Kanton will Verlängerung ab 2019
  4. Übersicht Gesamtprojekt. In: Glattalbahn-Verlängerung. Abgerufen am 10. September 2024 (Schweizer Hochdeutsch). 
  5. Eisenbahn Amateur 04/2009 Seite 182
  6. Änderungen per Fahrplanwechsel 21/22 auf vbg.ch
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