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Gerry Saurer

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Gerry Saurer (*1945 inÖsterreich; † Juli1992 in Kenia) war einösterreichischerHotelier undFußballtrainer, unter anderem derkenianischen Fußballnationalmannschaft.

Schweiz und Seychellen

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Über Gerry Saurers Zeit in derSchweiz ist nur bekannt, dass er dort Hotelier und Trainer von Fußball-Amateurmannschaften war.[1]

Auf denSeychellen war er Manager eines Hotels auf der kleinen GranitinselL'Islette vor der Küste vonPort Glaud[2] sowie desPirates Arms Hotels inVictoria.[3] Zusätzlich war er als Teamchef der Junioren-Fußballnationalmannschaft tätig.[4]

Kenia

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Vor November 1981 zog Saurer nachNairobi, Kenia und wurde Manager des680 Hotels.[3] Wie schon zuvor in der Schweiz und auf den Seychellen trainierte er auch in Kenia Fußballmannschaften.

So wurde Gerry Saurer 1983 unterAFC Leopards' PräsidentenAlfred Wekesa Sambu als Co-Trainer vonRobert Kiberu angestellt[1] und übernahm im folgenden Jahr die Position des Cheftrainers.[5] Er gewann mit AFC Leopards denCECAFA Club Cup 1983 und 1984. Unter Saurer erreichte AFC Leopards das Halbfinale desAfrican Cup Winners’ Cups 1985 und überstand damit das erste Mal seit 17 Jahren die erste Runde eines kontinentalen Wettbewerbs.[1]

1985 gründete er mit David Otti und Joe KadengeVolcano United FC, den ersten professionellen Fußballklub Kenias, der im Spieljahr 1986 in der zweiten kenianischen Liga auftrat.[6] Beim erstenMoi Golden Cup 1986 erreichte Saurer mit der Mannschaft die dritte Runde und gewann mit 2:0 gegen den übermächtigen AFC Leopards.[1] Im gleichen Jahr führte er den im Vorjahr von einem japanischen Geschäftsmann gegründetenMotokura Cup durch, bei dem kenianische Mannschaften gegen Teams aus Belgien, Japan und den Niederlanden spielten.[7]

Ab Saison 1987 spielte er mit Volcano United in derKenyan Premier League (KPL), der höchsten Liga Kenias.[8] 1988 wurde der Klub aufgelöst.[6] Während seiner Zeit beim Volcano United entdeckte er später erfolgreiche Spieler wieWycliffe Anyangu,Hassan Juma,Davies Oyela,Gabriel Olang undPatrick Kisanya.[1]

1990 übernahm Gerry Saurer die Tätigkeit vonMohammed Kheri als Cheftrainer der kenianischen Nationalmannschaft und gründete gleichzeitig die erste U20-Nationalmannschaft Kenias.[9] Saurer galt als erfolgreicherJugendscout, da die meisten seiner von ihm verpflichteten U20-Spieler den Sprung in die Nationalmannschaft schafften; darunterSammy Omollo,Vincent Kwarula,Allan Odhiambo undPeter Mwololo.[10] Er rekrutierte Spieler nicht nur aus der KPL, sondern auch aus der zweiten Liga und den regionalen Ligen.[1]

Als Nationaltrainer war Saurer jedoch umstritten. Zwar erreichte er 1991 dasCECAFA-Cup-Finale und 1992 – als bisher einziger nicht-kenianischer Trainer – die Vorrunde derFußball-Afrikameisterschaft,[10] doch waren die Spieler unzufrieden. Es gab Medienberichte über seine fehlende Qualifikation als Fußballtrainer und dass er die Position nur durch seine Freundschaft zumKFF-PräsidentenAdams Karauri erhielt. Daher gaben die Spieler eine schlechte Leistung ab, um seinen Rauswurf zu provozieren – sie verloren beide Vorrundenspiele der Afrikameisterschaft.[10] Saurer selbst gab den SpielernMicheky Weche undVitalis Owour die Schuld an den Niederlagen.[11] Das letzte Spiel der Afrikameisterschaft, eine 0:3-Niederlage gegenSenegal, war für Saurer zugleich sein letztes Spiel als Nationaltrainer. Er wurde noch im selben Jahr gefeuert und sein Vorgänger Mohammed Kheri erneut zum Nationaltrainer ernannt.[12]

Im Juli 1992 starb Gerry Saurer anMalaria.[13][14]

Erfolge

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Verein

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Nationalmannschaft

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Einzelnachweise

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  1. abcdefFrancis Nandi: Twentieth anniversary; Gerry Saurer. In: kenyanstar.co.ke. 16. Mai 2012, archiviert vom Original am 9. Januar 2014; abgerufen am 12. Dezember 2021 (englisch). 
  2. Reclamation works at L'Islette Island soon. In: Le Nouveau Seychelles Weekly. 9. August 2010, abgerufen am 9. Januar 2014 (englisch). 
  3. abRecalling the Last Mercenaries Who Stayed in Nairobi City. In:The Standard. 19. März 2003 (allAfrica.com). 
  4. David Forster, Bernhard Hachleitner, Robert Hummer, Robert Franta:„Die Legionäre“. Österreichische Fußballer in aller Welt (= Österreichische Kulturforschung.Band 12). 2. Auflage.Lit Verlag, Wien 2013,ISBN 978-3-643-50205-6,S. 306. 
  5. Leopards No Longer Have Claws. In:The Standard. 17. Juli 2005 (allAfrica.com). 
  6. abKenya Football in the 1980s. Kenyapage, abgerufen am 9. Januar 2014 (englisch). 
  7. Kenya in the Nations Cup: A History of Futility. In: kenyafootball.com. Archiviert vom Original am 9. Januar 2014; abgerufen am 12. Dezember 2021 (englisch). 
  8. Francis Nandi: Sofapaka FC: Volcano United's re-incarnation? In: kenyanstar.co.ke. 27. März 2012, archiviert vom Original am 9. Januar 2014; abgerufen am 12. Dezember 2021 (englisch). 
  9. The best youth team Kenya has ever produced. Kenyapage, 3. Februar 2013, abgerufen am 9. Januar 2014 (englisch). 
  10. abcKenya Football in the 1990s. Kenyapage, abgerufen am 9. Januar 2014 (englisch). 
  11. Nations Cup Briefs. In:New African.Band 194, März 1992,ISSN 0142-9345. 
  12. Jurulatih dipecat. In: Straits Times Press (Hrsg.):Berita Harian. 26. März 1992,S. 15. -. Ehemals im Original (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 12. Dezember 2021.@1@2Vorlage:Toter Link/newspapers.nl.sg (Seite nicht mehr abrufbar.Suche in Webarchiven) 
  13. Transitions, 1992. In:The Weekly Review. 8. Januar 1993,ISSN 0252-9157,S. 19. 
  14. Roaring Success. In: The Observer. 19. Mai 2002, abgerufen am 9. Januar 2014 (englisch). 
Trainer derkenianischen Fußballnationalmannschaft
Normdaten (Person):Wikipedia-Personensuche | Kein GND-Personendatensatz. Letzte Überprüfung: 23. Januar 2024.
Personendaten
NAMESaurer, Gerry
KURZBESCHREIBUNGösterreichischer Fußballtrainer und Hotelier
GEBURTSDATUM1945
GEBURTSORTÖsterreich
STERBEDATUMJuli 1992
STERBEORTKenia
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gerry_Saurer&oldid=241477428
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