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Geräteeinheit

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Geräteeinheiten sind einTruppenteiltyp derBundeswehr mit im Frieden niedrigenPräsenzgrad.

Geräteeinheiten hatten besondere Bedeutung für dieMobilmachung und Organisation derReserve. Besonders charakteristisch waren Geräteeinheiten für dasTerritorialheer imKalten Krieg. Das Territorialheer bestand überwiegend aus Geräteeinheiten, aber auch imFeldheer waren Geräteeinheiten ausgeplant.

Im Frieden

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Geräteeinheiten sind im Frieden nicht aktiveTruppenteile. Im Frieden ist ihrWehrmaterial überwiegend inDepots eingelagert. Im Frieden verfügen Geräteeinheiten entweder über kein aktives Personal oder über nur sehr wenig aktives Personal. Diese Soldaten oderZivilbeschäftigte waren beispielsweise mit derWartung deslagernden Materials beauftragt. Oft war derMob-Feldwebel der einzige aktive Soldat der Geräteeinheit.[1] Der Mob-Feldwebel führte dieReservisten des Truppenteils und bereiteteWehrübungen vor. Viele der Geräteeinheiten führten jedoch keine Wehrübungen durch. Diebeorderten Reservisten übten stattdessen bei aktiven Verbänden oder mit deren Wehrmaterial. Wenn die aktiven Verbände zur Ausbildungsunterstützung fest zugeordnet waren, wurden diese auchColeurverband genannt.

Im Spannungs- und Verteidigungsfall

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ImSpannungs- oderVerteidigungsfall werden Geräteeinheitenmobilisiert. Dazu werden diebeordeten Reservisten an einemMobilmachungsstützpunkteinberufen. Mobilmachungsstützpunkte lagen häufig in oder in der Nähe vonKasernen oder Depots in der Nähe der zur beziehendenVerfügungsräume. In den Mobilmachungsstützpunkten wurde die persönliche Ausrüstung ergänzt, das häufig im oder in der Nähe des Mobilmachungsstützpunktes (langzeit)lagerndeWehrmaterial für denEinsatz vorbereitet und gegebenenfalls durch die Einberufung zivilen Materials (insbesondereLastkraftwagen undBaumaschinen) ergänzt.

Konzeptionell ähnliche nicht aktive Truppenteile

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  • Teilaktive Truppenteile: Diese Truppenteile bestehen zu bedeutenden Anteilen ausTeileinheiten oder größeren Truppenteilen, die als Geräteeinheit ausgeplant waren.[1]
  • gekaderte Truppenteile: Diese Truppenteile bestehen überwiegend ausTeileinheiten oder größeren Truppenteilen, die als Geräteeinheit ausgeplant waren. In den aktiven Teileinheiten diente häufig dasKaderpersonal. Der Kader bestand aus den militärischen Führern, insbesondere Teilen des Unteroffizierkorps, die zur Mobilmachung den Kern der zu mobilisierenden Geräteeinheiten bilden sollten.[1]
  • Ergänzungstruppenteil: nicht aktive Truppenteile ohne Großgerät zur Personalergänzung
Siehe auch:Coleurverhältnis

Einzelnachweise

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  1. abcO.W. Dragoner:Die Bundeswehr 1989. Heeresamt. I. Korps. II. Korps. III. Korps. 4. Auflage. 2.1 – Heer, Februar 2012 (relikte.com [PDF; abgerufen am 3. Juli 2018]). 
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