Späth war zu seiner aktiven ZeitSportsoldat in derSportfördergruppe derBundeswehr inSonthofen. InPlanica erreichte er in der Saison 2003/04 nach dem ersten Wettkampftag der Skiflugweltmeisterschaft den 1. Platz, rutschte jedoch am 2. Tag auf Rang 4 ab. Sein größter Erfolg ist die Silbermedaille im Mannschaftsspringen von der Normalschanze bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2005 in seiner Heimatstadt Oberstdorf. Georg Späth wurde deutscher Meister 2005, sowohl im Einzelwettkampf als auch im Teamspringen (Sieger: Team Bayern).Außerdem belegte er 2005 beim Weltcup in Willingen zusammen mit dem deutschen Team den 1. Platz.Bei der Skiflug-WM 2006 holte Georg Späth mit dem deutschen Team (neben Späth nochAlexander Herr,Michael Neumayer undMichael Uhrmann) überraschend die Bronzemedaille.Beim Sommer-Grand-Prix-Springen inHinterzarten siegte er im Einzelwettbewerb, welches er 2008 wiederholen konnte. InCourchevel wurde er nach guter Leistung zweiter.
Am 13. Oktober 2008 wurde bekannt, dass sich Späth einenKreuzbandriss vor zwei Monaten bei einem Sturz im Training in Pragelato zuzog und aufgrund dessen nicht in dieser Saison starten wird, sondern erst im Sommer 2009 auf die Schanze zurückkehren kann.
Ende März 2008 begann Späth an derHochschule Ansbach das Bachelor-StudiumInternational Management, einem Studiengang, der an der HS Ansbach angepasst und speziell für Spitzensportler konzipiert wurde.[1]
In der Kadereinteilung des Deutschen Skiverbandes für die Saison 2011/2012 wurde Georg Späth aufgrund schlechter Leistungen in der Vorsaison nicht berücksichtigt.[2]
2014 übernahm Späth den Posten des Rennleiters inOberstdorf und war beim Auftaktspringen zurVierschanzentournee 2014/15 erstmals als dieser tätig.[3] Zusammen mit dem Tschechen Josef Hlava ist er als technischer Delegierter beimSkisprung-Continental-Cup tätig.
Georg Späth ist verheiratet mit seiner Frau Nadyn.[4]