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Gemeinden Christi

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinden Christi, eine Bewegung autonomer Glaubensgemeinschaften. Für dieInternationalen Gemeinden Christi siehe dort.

DieGemeinden Christi sind einechristlich-protestantische Bewegung autonomer Glaubensgemeinschaften. Der Schwerpunkt ihres Glaubensverständnisses ist die absolute Autorität derBibel als Gottes Wort und die Wiederherstellung desneutestamentlichen Christentums in seiner ursprünglichen Form. Zu ihren markantesten Merkmalen gehören die heilsentscheidendeGläubigentaufe durch Untertauchen, die Feier desAbendmahls und einekongregationalistische Gemeindeorganisation.

Geschichte

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Vorgeschichte der Gemeinden Christi

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Die Gemeinden Christi entstammen demRestoration Movement, einer vornehmlich amerikanischen Erweckungsbewegung des frühen 19. Jahrhunderts unter Führung der schottischenPresbyterianerThomas Campbell,Alexander Campbell,Walter Scott undBarton W. Stone.

DasRestoration Movement entwickelte sich aus den vorhergegangenenprotestantischenErweckungsbewegungen des 18. Jahrhunderts unter Predigern wieJohn Wesley,Charles Wesley,Jonathan Edwards undGeorge Whitefield, die besonders Grundsätze derReformation bezüglich des Zugangs aller Menschen zurBibel und zu einer persönlichen Beziehung mit Gott betont hatten und die die weltlichen Verstrickungen der traditionellen Kirchenhierarchie streng kritisiert hatten. Diese Grundsätze hatten besonders in den amerikanischen Kolonien und den ländlichen GegendenEnglands undSchottlands Anklang gefunden und waren eng mit den Auffassungen der französischenHugenotten und der deutschenPietisten verwandt.

Eine erneute Erweckungsbewegung ging um 1800 von der schottischen HauptstadtEdinburgh aus. Dort hatte der stadtbekannte PredigerJames Haldane 1799 eine Kirchengemeinde gegründet, die sich strikt an dem Vorbild der imNeuen Testament beschriebenen christlichenUrgemeinde orientieren sollte. Dies wurde zum Vorbild für viele andere radikalprotestantische schottische Prediger, zu denen unter anderem auch der schottisch-irische Thomas Campbell und sein Sohn Alexander Campbell gehörten.

Die beiden Campbells begannen ihr Reformwerk zunächst in Schottland und England, emigrierten aber bald in dieVereinigten Staaten von Amerika und wurden dort Mitanführer der Bewegung, die sich um dasCane Ridge Revival gebildet hatte, zu dem nebenPresbyterianern auchMethodisten undBaptisten gehörten. Nachdem Thomas Campbell auf Drängen der presbyterianischen Hierarchie seine Pfarrstelle in Washington County im BundesstaatPennsylvania aufgeben musste, weil er Nichtmitglieder amAbendmahl teilnehmen ließ, verfasste er 1809 seineDeclaration and Address. Sie gilt als Grundlage desRestoration Movement. In ihr betonte Thomas Campbell die Einheit allerChristen, die alleinige Autorität derBibel als Gottes Wort, die Nichtigkeit menschlicher Kirchenpolitik, den Vorrang des einzelnen Gewissens und der einzelnen Vernunft über gelehrte Interpretationen des biblischen Textes, den Vorrang von christlicher Brüderlichkeit über theologische Meinungsunterschiede und das Vorbild derurchristlichen Gemeinde für allechristlichen Gemeinden der Zukunft.

Die Campbells waren forthin die anerkannten Anführer der Gruppierungen, die sichDisciples,Christians oderChurches of Christ nannten und sich schnell mit ähnlichen Gruppen wie der vonBarton W. Stone vereinten. Alexander Campbell wurde Herausgeber der TraktatzeitschriftenThe Christian Baptist undThe Millennial Harbinger, die großen Einfluss auf das schnell wachsendeRestoration Movement ausübten. Wiederholt debattierte er öffentlich mit anderen christlichen Größen seiner Zeit, z. B.John Walker,William McCalla, dem GesellschaftsreformerRobert Owen und mitNathan Lewis Rice. Alexander Campbell gründete zudem 1841 dasBethany College, eine Predigerschule. Die erste Gemeinde, die sich offiziellChurch of Christ nannte, entstand 1834 in Knob Creek im Südwesten des US-BundesstaatsKentucky. Sie besteht noch heute.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ergaben sich imRestoration Movement zunehmend Spannungen. DerAmerikanische Bürgerkrieg hatte zwischen Mitgliedern im Norden und Süden tiefes Misstrauen gesät, das theologische Meinungsunterschiede noch vorantrieb. Im Süden und in ländlichen Gebieten dominierten die Vorstellungen vonDavid Lipscomb, Herausgeber desGospel Advocate, undAustin McGary, Herausgeber derFirm Foundation, die sich ausdrücklich gegen jede übergreifende Organisation, gegen Instrumentalmusik im Gottesdienst und für die hohe Bedeutung der Erwachsenentaufe aussprachen. Im Norden und in den Städten widersprachen dem die Anhänger vonIsaac Errett, dem Herausgeber desChristian Standard. Letztlich führten solche und ähnliche Debatten zur Spaltung desRestoration Movement in drei Gruppen, die in der amerikanischen Volkszählung von 1906 zum ersten Mal getrennt aufgeführt wurden: dieDisciples of Christ, dieChristian Church und dieChurch of Christ.

Erste Hälfte des 20. Jahrhunderts

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DieChurches of Christ befanden sich nun weitgehend unter dem Einfluss von David Lipscomb und seinem SchülerJames A. Harding, die beide an derNashville Bible School lehrten. Allerdings führte das Beharren derChurches of Christ auf Gemeindeautonomie dazu, dass dieser Einfluss mäßig blieb und außer durch Konsens nicht notwendigerweise durchgesetzt wurde. Die Bewegung breitete sich zudem vor allem weiter in den amerikanischen Mittleren Westen und Westen aus, der bis 1920 vor allem vom Süden her und von ländlichen Ranchern und Bauern besiedelt wurde. In dieser Zeit ergaben sich in denChurches of Christ mehrere Untergruppierungen, die sich letztlich nicht durchsetzten und mittlerweile nur noch eine kleine Minderheit darstellen.

Die„Ein-Kelch“-Fraktion beharrte beim Abendmahl darauf, dass alle getauften Mitglieder wie nach dem Vorbild vonJesuletztem Pessachmahl in denEvangelien aus demselben Kelch den „Wein“ tranken (beim „Wein“ handelte es sich hier um Traubensaft, da in den Vereinigten Staaten Alkohol seit dem 19. Jahrhundert unter Christen als verpönt galt und von 1920 bis 1933gesetzlich verboten war). Viele Anhänger der„Ein-Kelch“-Fraktion sprachen sich auch gegen den sonntäglichen Bibelunterricht aus, der in denChurches of Christ zur Norm geworden war, weil solch ein Unterricht in der Bibel nicht erwähnt ist.

DieAnti-Institutionellen Gemeinden lehnten äußerst streng jede aktive Beteiligung an übergemeindlichen Institutionen ab, so auch an karitativen Waisenhäusern und an den sich zu dieser Zeit formendenChurch-of-Christ-bezogenen Universitäten.

DiePrämillenarismus-Gemeinden interpretierten die in derOffenbarung des Johannes beschriebene tausendjährige Herrschaft Christ als einen Vorgang, der erst nach der Rückkehr Christi stattfinden wird.

David Lipscomb war zudemPazifist und mahnte, dass Christen sich nicht in die Politik dieser Welt einzumischen hätten: Sie sollten sich auf geistliche Dinge konzentrieren. Er sprach sich daher auch gegen die Teilnahme von Christen an Wahlen aus. Lipscombs Einstellung hatte eine weit größere Anhängerschaft als die anderen Gruppen, verschwand aber nach demZweiten Weltkrieg fast völlig.

Unter der Mehrheit derChurches of Christ bildete sich jedoch zunehmend der heutige Charakter heraus. Dazu gehören neben den Identitätsfragen des 19. Jahrhunderts ein neuer Missionsdrang, besonders nachAfrika undAsien, und die wachsende Rolle von konfessionellen Universitäten als Zentren des Austauschs, besonders derPepperdine University in Kalifornien, derAbilene Christian University in Texas, derHarding University in Arkansas, derOklahoma Christian University in Oklahoma und in Tennessee derLipscomb University und derFreed-Hardeman University.

Zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts

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Im deutschsprachigen Raum etablierten sich die Gemeinden Christi nach 1947 durch den Einfluss von Missionaren der amerikanischenChurches of Christ. Vielerorts entwickelten sich die ersten deutschsprachigen Gemeinden parallel zu amerikanischen, die nach dem Zweiten Weltkrieg nahe amerikanischen Militärbasen entstanden. Seit den 1960er Jahren wurden die deutschsprachigen Gemeinden jedoch zunehmend autonom und sind heute mehrheitlich unabhängig von amerikanischen Missionaren.

Heute identifizieren sich im deutschsprachigen Raum etwa 30 Ortsgemeinden mit den Gemeinden Christi.[1]

Lehre, Organisation und Praxis

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Ideal

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Wie viele andere freie Gemeinden erstreben die Gemeinden Christi ein Gemeindeleben im Sinn derUrgemeinde im Kontext des21. Jahrhunderts.

Die Rolle der Bibel und ihre Interpretation

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Für die Gemeinden Christi ist dieBibel das inspirierte WortGottes, komplett und unfehlbar. Die Gemeinden Christi glauben, dass Gott jeden Menschen mit dem „gesundem Menschenverstand“(common sense) ausgestattet hat, den biblischen Text zu verstehen und auf sein Leben anzuwenden. Üblicherweise schließt das eine wörtliche Interpretation des Großteils des biblischen Textes ein.

Die Anwendung biblischer Texte unterliegt in den Gemeinden Christi in der Regel drei verschiedenen Lesearten. Die erste ist dasBefolgen einer direkten Anweisung (z. B. aus derApostelgeschichte, Kapitel 2, Vers 38: „‚Kehrt um zu Gott!‘, forderte Petrus sie auf. ‚Jeder von euch soll sich auf den Namen Jesu Christi taufen lassen.‘“). Die zweite ist dasFolgen eines biblischen Beispiels, das die Bibel gutheißt (z. B. aus der Apostelgeschichte, Kapitel 14, Vers 23: „Paulus und Barnabas setzten in jeder Gemeinde Leiter ein.“). Die dritte ist ein notwendiger Rückschluss, ohne den die ersten zwei Lesearten nicht möglich wären (z. B. bittet derApostel Paulus im1. Brief an die Gemeinde in Korinth darum, an jedem ersten Tag der Woche Geld einzusammeln, um es den Armen zu geben, woraus man schließen muss, dass sich die Gemeinde in Korinth jeden ersten Tag der Woche traf und dass es Arme gab, um die sie sich kümmerten). Schließlich gilt noch dasPrinzip des Schweigens: Wo die Bibel schweigt, hat der Christ ihr nichts hinzuzufügen (daher z. B. der Verzicht auf Instrumente im Gottesdienst, da Instrumente im Gottesdienst imNeuen Testament nicht erwähnt sind).

Die meisten Interpretationen, die über diese Richtlinien hinausgehen, werden abgelehnt.

Ausnahmen werden allerdings gemacht. Das erotische GedichtHohelied Salomos wird oft alsAllegorie verstanden, entweder wie in der jüdischen Tradition als Liebeslied für das Volk Israel oder, wie schon beim KirchenvaterOrigenes, als Anspiel auf die Gemeinde als Braut Christi. Auch dieOffenbarung des Johannes, das offensichtlich allegorische letzte Buch derBibel, wird generell als solches anerkannt, meist im Sinne desAmillennialismus.

Zudem werden viele der prophetischen Bücher desAlten Testaments alsMetapher verstanden. Die ursprünglichen Verheißungen an das VolkIsrael werden auf die christliche Gemeinde selbst übertragen, die sich nach diesem Verständnis aus einem Überrest gläubigerJuden und gläubigen Nichtjuden aus vielen Völkern zusammensetzt.

Organisation der Gemeinden

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Es gibt bei den Gemeinden Christi keine übergeordnete Organisation. Die Selbständigkeit der einzelnen, örtlichen Gemeinde wird betont. Die örtlichen Gemeinden werden vonÄltesten, vonDiakonen und, in Deutschland selten, vonEvangelisten oder der Gesamtheit der Brüder geleitet. Diese Rollen sind allgemein auf Männer beschränkt und unterliegen strikten charakterlichen Auflagen.

Volle Mitgliedschaft in den Gemeinden Christi ist getauften Christen vorbehalten. Die Gemeinden Christi praktizieren dieGläubigentaufe, in der sich Jugendliche und Erwachsene zur Vergebung der Sünden untertauchen lassen, und sehen sie als heilsnotwendigen Bestandteil der Nachfolge Christi. Ihre Auffassung beruht u. a. auf den biblischen Geboten und Vorbildern imMarkusevangelium, Kapitel 16, Vers 16; in derApostelgeschichte, Kapitel 2, Vers 38 und im1. Petrusbrief, Kapitel 3, Vers 21. Demnach geschieht in der Taufe des anJesus Gläubigen die Vergebung derSünden und die Beschenkung mit demHeiligen Geist. Sie bedeutet damit für die Gemeinden Christi die „Wiedergeburt aus Wasser und Geist“, wie sie imJohannesevangelium, Kapitel 3, Vers 5, erwähnt wird.

In einigen Ortsgemeinden sind amerikanischeMissionare aktiv, die in der Regel vor allem neue Gemeinden aufzubauen versuchen. Das Modell, nach dem deutsche Mitglieder zu Evangelisten ausgebildet werden, die diese Arbeit selbst übernehmen, wurde weitgehend aufgegeben; nur eine Handvoll meist im Ruhestand stehender Evangelisten existiert noch. Einige der größeren Ortsgemeinden haben allerdings vollzeitige Mitarbeiter, die sich besonders um die Jugendarbeit und um die Mitgliederwerbung kümmern. Der Großteil der Gemeindearbeit wird von Freiwilligen geleistet.

Der Gottesdienst

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Der Gottesdienst wird von einem getauften Mann(Bruder) geleitet, der in der Regel aus derBibel vorliest, spontan Gebete spricht und den Gesang leitet – oder diese Komponenten an andere Brüder delegiert.

Das sonntäglicheAbendmahl wird als Gedenkfeier verstanden. Jeder getaufte Christ darf daran aktiv teilnehmen. Das Abendmahl ist für die Gemeinden Christi der Zweck der sonntäglichen Zusammenkunft.

In vielen Gemeinden Christi ist einePredigt Bestandteil des Gottesdienstes. Da die meisten Gemeinden Christi im deutschsprachigen Raum keinen festenPrediger, Evangelisten oderMissionare haben, wird die Predigt in solchen Fällen abwechselnd von mündigen Brüdern gehalten.

Gesungen wirda cappella. Instrumentale Kirchenmusik wird von vielen Gemeinden Christi als Teil derAnbetung abgelehnt, da sie imNeuen Testament weder gelehrt noch praktiziert wird. Dies bedeutet jedoch nicht den generellen Verzicht auf Instrumente zum Zweck der Unterhaltung oder Ausübung von Hobbys. Ähnliches gilt für die Einstellung zukirchlichen Feiertagen. In den Gemeinden Christi müssen Frauen im Gottesdienst schweigen, auch das Sprechen von Gebeten ist ihnen unter Berufung auf 1. Korinther 14,34 („Mulier in ecclesia taceat“) nicht erlaubt, ebenso wie das Weissagen. Wie in den USA gibt es in Deutschland mittlerweile auch Gemeinden Christi, die Musikinstrumente im Gottesdienst verwenden, Frauen bei der Gottesdienstgestaltung einbeziehen und ihnen das Gebet während der Versammlung erlauben.

Andere Zusammenkünfte

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Die meisten Gemeinden Christi bieten auch innerhalb der Woche örtlich Veranstaltungen für Mitglieder und Gäste an. Am üblichsten sind sogenannteBibelstunden oder einHauskreis, also Diskussionsrunden über die Anwendung der Bibel im täglichen Leben. Diese sind oft auf Interessengruppen zugeschnitten: Männer, Frauen, Senioren, Singles, Jugendliche usw. Kinderbetreuung und -unterhaltung auf christliche Art wird besonders großgeschrieben. Die Aktivitäten sind oft um eine Mahlzeit organisiert und die Atmosphäre ist in der Regel informell.

Die Gemeinden Christi veranstalten auch regelmäßig Treffen für verschiedene Interessengruppen im gesamten deutschsprachigen Raum zum gemeinsamen Austausch, zur Weiterbildung und um sich kennenzulernen. Zu dem Zweck betreiben Freiwillige sogenannteFreizeiten. Diese finden meist im Bibelfreizeitheim inGemünden im Taunus oder fanden im Schwarzwaldeckhaus beiKleinzell inNiederösterreich statt. Das Gebäude wurde inzwischen verkauft. Die prägnantesten dieser Treffen sind die jährlich stattfindenden Kinder- und Jugendfreizeiten in Gemünden, die Osterjugendtreffen inBad Marienberg imWesterwald, die Skifreizeit inAndiast, die Männerfreizeit inNeckarzimmern naheHeidelberg, die Frauenfreizeiten in Neckarzimmern sowie inFilzmoos naheSalzburg inÖsterreich sowie Seminare mit theologischen Akademikern und mit Predigern aus den USA inKöln oder inGemünden im Taunus. Darüber hinaus veranstalten einzelne Ortsgemeinden Jugendtreffen in den entsprechenden Städten.

Einstellung gegenüber anderen Glaubensgemeinschaften

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Bis heute gehören die meisten örtlichen Gemeinden keinerökumenischen Organisation an. Diese Abgrenzung besteht u. a. wegen der Tauflehre, da viele Kirchen aus Sicht der Gemeinden Christi die Menschen nicht zur biblisch wahren Wiedergeburt führen. Diese Position wird allerdings nicht in allen Ortsgemeinden vertreten, und in einigen Städten arbeiten die Gemeinden Christi mit anderenfreikirchlichen Gruppen informell zusammen. InDeutschland erkennen die meisten Gemeinden Christi andereprotestantische Gruppierungen durchaus alsChristen an, auch wenn sie dafür bekannt sind, zu einem Dialog nur auf der Grundlage derBibel bereit zu sein.

Diese Offenheit hat sich besonders verstärkt, seit sich die Gemeinden Christi zunehmend an dem unterFreikirchen zunehmend populärenCommunity-Church-Modell orientieren, zu deren frühen Pionieren in Deutschland sich aus Gemeinden Christi mitentwickelte freie Gemeinden gehören, die zwar nicht den Namen Gemeinde Christi tragen, deren Mitglieder von ihnen aber voll anerkannt werden.

Weblinks

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Commons: Churches of Christ – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Internetseite der Gemeinden Christi (folge ReiterGemeindeadressen)
Abgerufen von „https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gemeinden_Christi&oldid=258592481
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